CH330819A - Verfahren zur Herstellung von w-Halogencarbonsäurenitrilen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von w-Halogencarbonsäurenitrilen

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CH330819A
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Hermann Dr Schulz
Hans Dr Huemer
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Degussa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C253/00Preparation of carboxylic acid nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/15Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen containing halogen
    • C07C53/19Acids containing three or more carbon atoms

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   urHalogencarbonsäurenitrilen   
Zur   Herstellung von so-Halogen-ea. rbon-    säurenitrilen verwendet man bisher als Aus   gangsmaterial bifunktionelle Alkanderivate,    deren beide funktionelle Gruppen sieh an    n    den Enden der Kette befinden. Diese Ver  binclngen      entspreehen    der allgemeinen Formel : X-(CH2)n-Z, hierin können X und Z sein : Cl, Br, OH,   CHCH-, COOH.    CN. Man bedient sich beispielsweise des   1,    4-Dichlorbutans, des 1, 6  Hexandiols,    der 1, 11-Undeeylensäure, des Aerylnitrils usw.

   In allen Fällen sind die Rohstoffe recht kostspielig und die zu den gew nschten ?-Halogen-carbonsÏurenitrilen führenden   Umset. zungsprozesse fast    immer mit mehreren Arbeitsstufen und unbefriedigenden Ausbeuten verbunden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von   co-Halo-      genearbonsäurenitrilen    und ist dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen mit mindestens einer olefinisehen Doppelbindung mit   Halogeneyan,    in Gegenwart eines Radikale bildenden Katalysators zur Umsetzung bringt, wobei die Reaktion in einer einzigen Arbeitsstufe mit guter Ausbeute durchgeführt werden kann.



   Es ist bekannt, dass gewisse Verbindungen Additionsreaktionen mit aus Olefinen entstehenden Radikalen eingehen.   Diese eigen-    artige Additionsreaktion verläuft derart, da. ¯ Spaltstücke des Addenden als Endgruppen vom Olefin oder   Olefinpolymeren    aufgenommen werden. Zum Beispiel :
EMI1.1     

In der Literatur hat sich für derartige Umsetzungen die Ausdrucksweise Telomeri  sation eingeführt.    Die angelsäehsisehe Lite  ratur    zumal   besehreibt    die Reaktion von poly  merisierenden    Olefinen mit   Halogenmethan-    Verbindungen,   lEIalogenphosphor Verbindun    gen, Halogensilicium-Verbindungen, Acetaldehyd,   Malonsäureabkömmlingen, Mereapta-    nen.

   Die Addition wird durch einen Reaktionskettenmechanismus ausgelost, der auf der   primären Aubildung    von Radikalen beruht, welche bei der Polymerisation von Ole finen mit Hilfe bekannter Katalysatoren entstehen.



   Die   Reaktionsfreudigkeit    der bisher angeführten Verbindungen, die als Addenden fungieren, ist sehr voneinander verschieden und lässt keine Regel für die Addition be  stimmter    Gruppen an die Enden einer in Polymerisation befindlichen Kette ableiten. Man kann z. B. nicht   voraussehen, dass sich    ein halogenierter Methanabkömmling, wie der Tetrachlorkohlenstoff, mit den Spaltstücken   Cl-md-CC13,    an den Enden der polyme  risierenden    Kette mit Leiehtigkeit anlagert, dagegen ein anderes   Chlor-Methanderivat,    das Phosgen, überhaupt keine Neigung besitzt, mit den Bruchstücken   01-und-COCI      analog zw    reagieren. Man erhält im letzteren Fall nur polymeres Olefin.



   Obwohl das Phosgen, welches als Chlorid der Chlorameisensäure aufzufassen ist, die Telomerisationsreaktion nicht eingeht, wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die Nitrile der Halogenameisensäure, das heisst   Chloreyan und Bromeyan, mit bestem Erfolg    an Olefine   addierbar    sind.   Dieser Effekt wa@    auch deshalb nicht zu erwarten, weil die Tendenz von Chloreyan zur Ausbildung des   Chlor-und Dieyanmoleküls naeh Aufspal-    tung in die Radiale so gross ist bzw. mit so grosser Geschwindigkeit vor sieh geht, dass mit einem Abfangen dieser beiden Radiale durch Olefin oder Olefinpolymeres nicht gerechnet werden konnte. Lässt man z. B.

   Chlor  eyan    bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Katalysatoren, die die   Halogen-Kohlen-      stoffbindung auflockern, auf Äthylen ein-    wirken, so findet keine Addition nach dem Schema :    CICN+CH2=C, 1-I.-CICH"-CH, CN    statt, sondern die fast quantitative Bildung von Äthylenchlorid und   Dieyan    nach der Re  aktionsgleiehung    2ClCN+CH2=CH2 ? ClCH2-CH2Cl+NC-CN
Lässt man dagegen   Halogeneyan    auf   Äthy-    len unter Verwendung von radikalbildenden   Polymerisationskatalysatoren    einwirken, so erhält man in guter Ausbeute co-HalogencarbonsÏurenit rile :    Halogen-    (CH2-CH2)n-CN, wobei n = 1 ist.



   Die Länge der paraffinischen Kette ist von der Menge des angewandten Katalysators, von der Temperatur und dem   Mengen-    verhältnis von   Chlorcyan    zu Äthylen ab  hängig    und in weiten Grenzen variierbar. Es entstehen   polymer-homologe    Gemische, die durch Destillation leicht voneinander zu trennen sind, da die Differenz in den   Siedepunk-    ten der   aufeinanderfolgenden Chlornitrile    etwa 20¯ betrÏgt.



   Gegebenenfalls kann das Verfahren der Erfindung auch mit Olefinen durchgeführt werden, bei denen einzelne Wasserstoffatome durch aromatische, araliphatische oder heterocyclische Reste ersetzt sind. Auch Diolefine sind für das Verfahren verwendbar.



   Als Katalysatoren sind alle diejenigen Systeme brauchbar, die ein Radikal   auszubil-    den in der Lage sind, wie Peroxyde, Redoxkatalysatoren,   aliphatische Azoverbindungen.   



  Gute Ergebnisse wurden z. B. mit organisehen Peroxyden, wie Benzolperoxyd und Diacetylperoxyd, erzielt. Als Redoxsysteme erwiesen sich z. B. Kombinationen dieser Peroxyde mit Aminen, vorzugsweise tertiären Aminen, als sehr geeignet. Die katalytische Wirksamkeit kann gesteigert werden, wenn man neben den Aminen   auch noch Verbindun-    gen des vierwertigen   Sehwefels,    z. B.   Sulfiu-    säuren, sulfinsaure   Salze oder Sulfinsäure-    derivate, verwendet. Hierbei kann die   Menue    des Peroxyds erheblieh gesenkt werden. Als Sa. Ize von   Sulfinsäuren können    z. B. solche mit sekundären und tertiären Aminen zur katalytischen Beschleunigung verwendet werden.

   Als   Sulfinsäurederivate    eignen sich solche, die   Aminogrllppen    enthalten, wie z. B. die Verbindung der Formel
CH3-C6H4-SO2-CH2-N(CH3)2. 



  Gegebenenfalls kann sich die Anwesenheit sehr geringer Mengen von Sehwermetallen oder deren Verbindungen, wie Kupfer, Mangan, Kobalt, Blei günstig auswirken. Als Beispiele für geeignete e aliphatische   Azoverbin-    clungen seien AzoisobuttersÏurenitril, AzoisobuttersÏuredimethylester, AzodiÏthylessig  säuredinitril    und   Azoeyelohexanearbonsäure-    nitril genannt.



   Das Verfahren kann periodisch oder kontinuierlich betrieben werden, in An-oder Ab  wesenheit    von Lösungsmitteln. Bei der peri  odisehen    Arbeitsweise legt man   beispiels-    weise eine Lösung von Chloreyan in Toluol unter Zugabe von   1-5 /o. Benzoylperoxyd    in einem Autoklaven vor, presst 80-100 at Äthylen auf und erwärmt allmählich auf 90-100¯. Die Reaktion ist nach 1 bis   2    Stunden, vom Beginn des Anheizens an gerechnet, praktiseh beendet. Der bei der   Höehsttempe-      ratur sieh    einstellende Maximaldruek beträgt 300 bis   500      a. t.

   Nach Druckentlastung,    Abdestillieren von nicht in Reaktion gegangenem Chloreyan und Toluol hinterbleibt eine e leicht bewegliehe Flüssigkeit, die aus einem Gemisch von   o-Chlorcarbonsäurenitrilen be-    steht, welches im wesentlichen die Addukte Cl-   (C),-CN    mit n = 1 bis 6 enthält.



  Das nicht in Reaktion   gegangene    Chloreyan wird unverändert wiedergewonnen und kann für einen folgenden Ansatz verwendet werden.



   Für den technischen Betrieb ist es vorteilhaft, kontinuierlich zu arbeiten und die Reaktionskomponenten ohne Verwendung   eines Losungsmittels durch    ein auf etwa. 150 bis   180     geheiztes   druckfestes    Rohr zu leiten.



     Zweekmässigerweise    verwendet man ein Rohr aus Edelstahl, das mit   Füllkorpern    aus dem   gleichen Material beschickt    ist. Man hält das Rohr unter einem   Äthylendruck    von etwa 100 bis 150   at-und    pumpt das   Chlorcyan,    das 0, 3 bis 3%   Azoisobuttersäurenitril    in gelöster Form enthält, auf die Füllkorper. Unter diesen Bedingungen wird eine   Telomerisatmenge    von etwa. 10% des eingesetzten Chlorcyangewiehtes erhalten. Bei einem Durchsatz von etwa   2    kg   Chloreyan    pro Liter Reaktionsraum und Stunde werden 150 bis 200 g Chlorearbonsäurenitril-Gemiseh pro Stunde gewonnen.

   Zur Vereinfachung der Aufarbeitung kann die Konzentration   des Reaktionspro-      duktes durch    ein   Kreislaufverfahren      vergrö-      ssert    werden. Das den Reaktionsraum verlassende Kondensat wird mit Hilfe einer Kreis  laufpumpe auf    den Kopf des Systems zurnekgegeben und hier mit frisch   zugespeistem    katalysa. torhalt. igem Chlorcyan vermischt. Der Druck im Reaktionsraum wird nach Massgabe des Verbrauches durch   Nachpumpen    von Äthylen konstant gehalten.

   Aus dem Kreislaufsystem wird so viel   Telomerisat      konti-      nuierlich    abgenommen, dass die Konzentration an   Chlornitrilgemisch    im Reaktionsprodukt   30    bis   50 /o    beträgt. Das abgenommene   Reak-      tionsprodukt lässt sich durch einfache    bekannte Massnahmen in Chlorcyan und Chlornitrilgemisch trennen ; das unveränderte   Chlorcyan    geht in den Kreislauf zurück.



   Den erhaltenen ?-ChlorcarbonsÏurenitrilen kommt als Rohstoff für die Verwertung in der   Kunststoff-bzw.    Kunstfaserindustrie erhebliche Bedeutung zu. Durch entspreehende Umwandlung können sie in   co-Amino-    earbonsäuren, in ?-DicarbonsÏuren, in   sv-Di-    nitrile oder   (9-Diamine    übergeführt werden.



   Beispiel 1
In einem   1-Liter-Autoklaven    aus   V2A   wurden 250 em3   flüssiges Chloreyan,    200 em3 Toluol und 10, 5 g   Azoisobuttersäurenitril    vorgelegt, nach Abkühlen auf etwa-15 bis -20  C die Luft durch dreimaliges Aufpressen von jeweils etwa 4 at Stickstoff verdrängt, bei Zimmertemperatur dann 90 at Äthylen   a. ufgepresst., innerhalb 1 Stunde    auf etwa, 100 bis   110     C aufgeheizt, noch 1 Stunde auf dieser Temperatur gehalten. Der   aurige-    tretene Maximaldruck betrug 500 at, die Äthylena. ufnahme 32 at. Nach Abkühlen wurde der Autoklav geöffnet ; er enthielt eine dünnflüssige Lösung.

   Bei Atmosphärendruck wurde das nicht umgesetzte   Chlorcyan    abdestilliert, anschliessend im Vakuum weiterdestilliert, wobei ausser Toluol folgende Fraktionen erhalten wurden : 32,   6 g Kp3 61-77 ,    farbloses öl 56,   7 g Kp3 77-158 ,    schwach gelbliches Öl
8, 7 g   Kp3 158-207 , gelbes Öl   
3, 8 g Rücksta. nd
Die Destillate bestehen aus einem Gemisch der homologen   c) Chlorearbonsäurenitrile       Cl (CH2CH2)"CN,    n vorwiegend   1-5.   



   Beispiel 2
In einem   400-cm3-Autoklaven    aus     SM  -    Stahl wurden 90 cm3 flüssiges Chlorcyan und 3, 8 g   Azoisobuttersäurenitril    vorgelegt, nach   Abkühlen auf etwa-15 bis-20     die Luft durch dreimaliges Aufpressen von jeweils etwa 4 at Stickstoff entfernt, bei   Zimmer-    temperatur dann 100 at Äthylen aufgepresst, innerhalb 1 Stunde auf etwa 120  aufgeheizt und 1 Stunde auf dieser Temperatur   gehal-    ten. Der   aufgetretene Maximaldruck    betrug   470    at, die   Äthylenaufnahme    60 at.

   Aus dem Reaktionsprodukt wurde bei Atmosphärendruck das nicht umgesetzte Chloreyan abdestilliert, dann im Vakuum   weiterdestilliert,    wobei folgende Fraktionen erhalten wurden :
17,   1 g Kpg 55-102 ,    farbloses Öl
12, 7 g   Kp2 102-150 ,    fast farbloses Íl
9, 8 g Kp2 150-231¯, gelbes Öl
4, 0 g Rückstand
Die Destillate bestehen aus einem Gemisch der homologen   co-Chlorcarbonsäurenitrile   
Cl   (CH2CI32)"CN    n vorwiegend   1-7.   



   Beispiel 3
In einem 400-cm3-Autoklav aus   SM¯ Stahl wurden 90   cm3    flüssiges Chlorcyan und 3, 8 g   Benzoylperoxyd    vorgelegt, nach Abkühlen   auf etwa-15 bis-20     C die Luft durch dreimaliges Aufpressen von jeweils etwa 4 at Stickstoff entfernt, bei Zimmertemperatur dann 90 at Äthylen aufgepresst, innerhalb 1 Stunde auf   120     aufgeheizt und 1 Stunde auf dieser Temperatur gehalten.



  Bei der Aufarbeitung wurden ausser dem nicht umgesetzten Chloreyan folgende   Frak-    tionen erhalten :
9, 2g Kp4 45- 79¯, farbloses Öl    12, 9g Kp4 79-155 , farbloses öl   
5, 4g Kp4 155-217¯, gelbes Öl
3, 0 g R ckstand
Die Destillate bestehen aus einem Gemisch der homologen   cu-Chlorcarbonsäurenitrile   
Cl (CH2CH2)nCN, n vorwiegend   1-6.   



   Beispiel 4
In ein elektrisch beheizbares Reaktionsrohr aus ¸V2A¯ mit etwa 400 em3 Inhalt, das   mit Raschigringen    aus ¸V2A¯-Maschendraht gefüllt war,   wurde naeh Entfernuug    der Luft unter   Aufreehterhaltung    einer Innentemperatur von   160-170"pro Stunde    678 g flüssigen Chloreyan, das 1, 25% Azoiso  buttersäurenitril    gelöst enthielt, oben eingepumpt   unter gleiehzeitigem    Aufpressen von so viel Äthylen, dass der Druek etwa 130 at betrug. Das Reaktionsprodukt wurde in einem    darunter befindliehen Abseheider gesammelt.   



   Aus   588    g   Chloreyan    wurden nach Abdestillieren des   nichtumgesetzten Chlorcyans    folgende Fraktionen durch   Vakuumdestilla-    tion ohne Kolonne erhalten :   37,      5 g Kli 58-115 ,    fast farbloses öl
8, 3 g Kp11 115-132¯, schwach gelbes Íl
8, 3 g Kp11 132-161¯, schwach gelbes Öl
4, 1 g Kp11 161-179¯, schwach gelbes Íl 19, 4 g Rückstand
Die Destillate aus mehreren Versuehen wurden vereinigt und einer fraktionierten Vakuumdestillation über eine   1-m-Rasehig-    kolonne unterworfen.

   Aus   433      g    eingesetzten Destillaten   (Kp 58-Kpg    150) wurden   fol-      gende    Fraktionen erhalten : g% Siedepunkt Aussehen Zusammensetzung
50,7 11,7 Kp2 41-78 farbloses Íl ClCH2CH2CN + Cl(CH2.CH2)2CN 105,   6 24, 4 Kp2 78-80     Cl (CH2CH2) 2CN   
38, 5 8,9 Kp2 80-110 ¯ ¯ Cl(CH2CH2)2CN + Cl(CH2CH2)3CN
96, 0 22,2 Kp1 92-Kp1,5 96 ¯ ¯ Cl(CH2CH2)3CN
12,   6 2, 9 Kpl, 5 96-113     Cl (CFI2CH2) 3CN + Cl (CH2CH2) 4CN   
79, 5 18,4 Kp1.5 113 ¯   Cl (CH2CH2) 4CN
31, 5 7,3 Kp1.5 ll3-Kp0,5 l42 ¯ ¯ Cl(CH2CH2)4CN + Cl(CH2CH2)5CN +  + Nebenprodukt
6, 01, 4Rückstand dünnflüssiges Öl
3, 2 0, 7 Rüekstand fest,   verharzt   
9, 4 2,1 Destillationsverluste.



  433, 0 100, 0

Claims (1)

  1. Die Zusammensetzung der Fraktionen wurde durch Elementaranalyse und durch Herstellung von Derivaten, wie o)-Chlorearbonsäure, ?-ChlorcarbonsÏureÏthylester, M-Chlorcarbonsäurechlorid, ?-ChlorcarbonsÏureanilid, bestätigt Das Nebenprodukt aus der 7. Fraktion stammt aus dem Katalysator ; sehr geringe Mengen dieses Nebenproduktes sind auch in einigen vorhergehenden Fraktionen enthalten, PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von M-Ha- logencarbonsä, urenitrilen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen mit min destens einer olefinisehen Doppelbindung mit Halogeneyan in Gegenwart eines Radiale bildenden Katalysators zur Umsetzung bringt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogeneyan Chlorcyan verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung unter erhöhtem Druck erfolgt.
    3. Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Peroxyde verwendet.
    4. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysa ; tor Redoxsysteme, z. B. Kombinationen von Peroxyden mit tertiären Aminen, sulfin sauren Salzen von Aminen, Sulfinsäurederi- vaten, die zweckmässig Aminogruppen enthalten, zur Anwendung bringt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysa,tor aliphatische Azoverbindungen verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Olefin Äthylen, bei Drucken von vorzugsweise 50 bis 500 at, verwendet.
CH330819D 1953-04-02 1954-01-25 Verfahren zur Herstellung von w-Halogencarbonsäurenitrilen CH330819A (de)

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