CH330850A - Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven - Google Patents

Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven

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CH330850A
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CH
Switzerland
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scales
rotary knob
camera
adjustable
scale
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Application number
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English (en)
Inventor
Rohloff Guenter
Schwister Johann
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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Publication date
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Publication of CH330850A publication Critical patent/CH330850A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera     mit    Auswechselobjektiven    Um eine befriedigende Aufnahme zu er  halten, ist. es für den die Kamera Bedienen  den von Wichtigkeit, nicht nur das Auf  nahmeobjekt scharf abgebildet zu haben,  sondern sich auch darüber bewusst zu sein,  welcher     Tiefenschärfenbereich    sich bei der  jeweiligen Entfernungseinstellung und Ab  blendung ergibt.

   Es ist daher üblich, der Ent  fernungsskala eine     Blendenskala.        zuzuordnen,     die die     Tiefenschärfenbereiche    abzulesen      e-          stattet.    Bei Kameras mit     Frontlinsenverstel-          lung    trägt gewöhnlich die Linse die Ent  fernungsskala und das     Verschlussgehäuse    die       Blendenskala,    während bei     Auswechselob        jek-          tiven    mit     Seharfeinstellung,

      bei denen durch  Verdrehen zweier     Objektivteile    gegeneinan  der eingestellt wird, beide Skalen am Objek  tiv angeordnet sind.  



  Die Erfindung betrifft     nun    eine Kamera  mit     Auswechselobjektiven,    bei denen die       Seharfeinstellung    nicht durch Verdrehen  zweier     Objektivteile    gegeneinander, sondern       durch    Verstellen der Objektive als Ganzes  erfolgt, wobei zur     Scharfeinstellung    des  Bildes eine an der Kamera angebrachte  Handhabe dient.  



  Die Erfindung besteht darin, dass diese  Handhabe mit wenigstens zwei     verstellbaren     Skalen, beispielsweise Entfernungsskalen,  versehen ist, denen eine gleiche Anzahl am  Kameragehäuse vorgesehener verstellbarer    Skalen, beispielsweise     Blendenza.hlenskalen,     zugeordnet sind, wobei jeweils die der Brenn  weite des eingesetzten Objektivs entsprechen  den Skalen einander gegenüber einstellbar  und somit die gewählte Entfernung sowie der  bei den verschiedenen Abblendungen sich er  gebende     Tiefenschärfenbereich    ablesbar ist.  



  Die Anzahl der anzuordnenden Skalen  paare richtet sich danach, wie viel verschie  dene Objektive vorgesehen sind. Die Verstell  barkeit der Skalen     .erbringt    den Vorteil, dass  sie stets in eine Lage geführt werden Kön  nen, in der sie in der Aufnahmestellung der  Kamera bequem ablesbar sind, mit andern  Worten, die Skalen sollen sich     vorzugsweise     stets so einstellen lassen,     da.ss    .die Bezugs  marke (nach dem Beispiel der     Fig.    1) oben  liegt.  



  Es ist zweckmässig, die Zahlen eines zu  sammengehörigen Skalenpaares in der glei  chen Farbe, z. B. schwarz, und die Zahlen  eines andern Skalenpaares in einer andern  Farbe, etwa rot, zu halten.  



  Obwohl gemäss der Erfindung die Ka  mera mit so vielen Skalenpaaren ausgestattet       werden    soll, wie     Objektive    unterschiedlicher  Brennweite vorgesehen sind, um für jedes  Objektiv Entfernung und     Tiefenschärfe        r-"in-          stellen    und ablesen zu können, sollen der  Einfachheit halber in der folgenden Da-rstel-           hing    Ausführungsformen mit nur zwei  Skalen beschrieben werden.  



  Der     Erfindungsgedanke    wird in Verbin  dung mit .der nachfolgenden Beschreibung an  Hand von Zeichnungen erläutert., welche  Ausführungsbeispiele darstellen. Dabei liegt       diesen        Ausführungen    eine     zweiäugige    Spie  gelreflexkamera, zugrunde.  



  Zu diesem Zweck ist zunächst in     Fig.    1  eine übliche zweiäugige Spiegelreflexkamera  in der Aufsicht dargestellt. Die Kamera 1  hat einen Lichtschacht. 2, der es erlaubt, das  vom Sucherobjektiv 3 abgebildete Bild zu be  trachten. Zur gemeinsamen Verstellung von  Sucherobjektiv und Aufnahmeobjektiv, das  in     Fig.    1 nicht gezeichnet ist, da es vom  Sucherobjektiv verdeckt wird, dient eine  Handhabe 4, die zweckmässig als Drehknopf  ausgebildet ist.     Sie;        trägt    eine Entfernungs  skala 5, die mit einer kamerafesten Blenden  skala 6 zusammenarbeitet. 7 ist die Bezugs  marke zur     Ablesung    der     Entfernung.     



  Wie die     erfindungsgemässe    Kamera prak  tisch     ausgeführt    werden kann, ist in     dr--i     Ausführungsbeispielen in den     Fig.    2-5 dar  gestellt. Die Fing. 2 und 3 zeigen eine erste  Ausführungsform, und zwar     Fig.    2 in der  Aufsicht und     Fig.    3 im Schnitt.  



  Der Drehknopf 4 ist mittels der Schraube  8 drehsicher auf der :an bzw. in der Kamera       gelagerten    Welle 9 befestigt, die über nicht  dargestellte Zwischenglieder die     Objektive     verstellt.     Der    Knopf 4 enthält in seinem  Innern einen     Skalenträger    10. Die Mantel  fläche des Knopfes 4 ist mit einem Fenster  11 versehen, durch das die eine Skala 5 der  auf dem Skalenträger 10 angebrachten Ent  fernungsskalen 5 ablesbar ist, wie     Fig.    2  zeigt.

   Diesen     Entfernungsskalen    stehen am  Kameragehäuse angeordnete verstellbare     Blen-          denskaIen    auf einem Skalenträger gegenüber,  von denen nur eine, nämlich die Skala 6, zu  sehen ist. Diese Blendenzahlen tragende Skala  6 ist auf einem Ring 12 vorgesehen und ar  beitet mit der     Entfernungsskala    5 zusammen.  Die Blendenzahlen liegen beiderseits einer  Marke 7, :die zwischen den Zahlen für die  grösste     Blendenöffnung    liegt. Man kann dann,    wie es     Fig.    2 verdeutlicht, in einfacher Weise  den     Tiefenschärfenbereieh    ablesen.

   Ist, wie ;  beispielsweise in     Fig.    2, die Entfernung auf  3 m eingestellt, so ergibt sich bei Blende 3,5  eine Tiefenschärfe von etwa, 2,8 m bis 3,5     ri,     bei Blende 8 eine Tiefenschärfe von etwa 2,5  bis 4 m usw. Die Skalen können     natürlieli     auch     vertauscht    werden, Blas heisst der Skalen  träger 10 kann die     Blendenskala    und der  Ring 12 die Entfernungsskala tragen,     doeli     ist dies nicht vorteilhaft, da dann die Marke  7 nicht, festliegt, was die     Ablesung        ersehwert.     



  Der Skalenträger 10 ist. gegen den Drei  knopf 4     verdrehbar.    Zur Verstellung dient der  Handgriff 13. Eine Rastvorrichtung bewirkt  Fixierung in den     gewünsehten    Stellungen.  Sie besteht gemäss dem     Ausführungsbeispiel     der     Fig.    2 und 3 aus in Bohrungen des       Skalenträgers    10 liegenden Kugeln 14, die  durch einen Federring 15 gehalten werden  und in Vertiefungen 1.6 des Drehknopfes 4  eingreifen. Ein in den Innenteil des Dreh  knopfes 4     einsehra.ubbares    Gewindestück 17  hält die Teile 4 und 10 so weit     zusammen,          da.ss    sie gegeneinander drehbar sind.  



  Eine entsprechende     Rastung    ist für den  Ring 12 vorgesehen. Am Ring 12 sind eben  falls zwei verstellbare Skalen 6 vorgesehen.  Hier arbeiten in Bohrungen des Ringes 12  liegende Kugeln 18 mit     Ausnehmungen    19 in  der Kamerawand 20 zusammen. Sie werden  wieder durch einen Federring 21 gehalten.  Eine Feder 22 sorgt dafür, dass der Ring 12  stets fest am     Kameragehäuse    20 anliegt.  Knöpfe 23 dienen als Handhabe, mit     denen     der Ring 12 in die erforderliche Lage ver  stellt     werden    kann.  



  Man kann auch einen weiteren, den Ring  12 überdeckenden Ring     vorsehen,    der eine     Jer     Skalenlänge entsprechende     Ausnehmung    be  sitzt und so nur die Skala. 6 zur     Ablesung     freigibt.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in  der     Fig.    4 im Schnitt wiedergegeben.  



  Der Drehknopf 4 ist hier wieder mittels  einer Schraube 8 drehsicher     an,    der     Achse    9  befestigt. Auf seinem Umfang trägt er einen  Ring 24, der als Skalenträger dient und auf      dem also die Skalen für' die Entfernung     g        n-          geordnet    sind.

       Zur        Rastung    dieses Skalen  trägers dienen wieder Kugeln 25, die in Boh  rungen der Seitenwand- des Drehknopfes  liegen und die wegen der     Dünnwandigkeit     des     Skalenträgers    zweckmässig in     Vertiefun-          gen    eingreifen, die an den Handhaben<B>26</B> an  gebracht sind, die zur Verstellung des     Ska;          lenträgers    24 dienen. Die weitere Konstruk  tion, das heisst die Ausbildung und     Rastung     des Ringes 12 für die     Blendenskala,    ent  spricht der nach     Fig.    3.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel des     Er-          findungsgegenstandes    ist in     Fig.    5 ebenfalls  im Schnitt dargestellt. Hier ist nicht der  Drehknopf 4, sondern ein Zwischenstück 27  mittels der Schraube 8 drehsicher an der  Achse 9 befestigt. Dieses     Zwisehenstüek    27  besitzt Bohrungen, in die Stifte 28 des       Knopfes    4 greifen, der über dieses Zwischen  stück geschoben wird. Eine Feder 29 stützt  sieh gegen das     Zwisehenstüek    27 und einen  Ring 30 ab, der mit dem Knopf 4 verschraubt  ist, und sorgt so dafür, dass Zwischenstück 27  und Knopf 4 in Anlage miteinander stehen.

         Ento-egen    der Kraft dieser Feder 29 kann der  Knopf angehoben und anschliessend gedreht  werden, bis er durch Einfallen der Stifte 28  in Bohrungen im Zwischenstück 27 wieder  einrastet. Die Skalen 5 für die Entfernungs  einstellung sind bei dieser Ausführung di  rekt auf der Mantelfläche des Drehknopfes  angebracht, wie dies     Fig.    5 im. obern Teil  zeigt.  



  Die     Rastung    für den die     Blendenska.len     tragenden Ring 12 ist in ähnlicher Weise wie  für den Drehknopf ausgeführt. Der Ring 12,  der durch die Feder 31 in Anlage an die Ka  merawand 20 gehalten wird, trägt einen Stift  32, der in entsprechende Bohrungen 33 der  Kamerawand 20 eingreifen kann.     :Mittels     einer Handhabe 34 kann der Ring so weit  angehoben werden, bis der Stift 32 ausser  Eingriff mit der Bohrung 33 kommt. Nun  mehr kann er     bis    zur     Einrastung    in die  nächste gewünschte Stellung verdreht werden.  



  Ist diese Einrichtung mit je zwei Skalen  paaren     ausgerüstet,    so sind sowohl für den    Drehknopf 4 als auch für den Ring 12 je zwei  Bohrungen vorzusehen, die zweckmässig um  180  gegeneinander versetzt sind, wie es       Fig.    5 zeigt. Bei drei .Skalenpaaren könnte die  Versetzung 120  betragen usw.  



  Ähnliche Überlegungen gelten für die Bei  spiele nach den     Fig.        2-4.    Dabei ist jedoch  anzumerken, dass sich die -     Ausführungsform     nach den     Fig.    2 und 3 für nur zwei oder  höchstens drei Skalenpaare ,eignet,     darnan     aus Festigkeitsgründen das Fenster 11 nicht  über einen zu grossen Teil vom Umfang des  Drehknopfes ausdehnen kann. Diese Be  schränkung ist bei den beiden andern Bei  spielen nicht. gegeben.  



  Es ist selbstverständlich möglich, die ver  schiedenen Ausführungsbeispiele derart zu  kombinieren,     da.ss    eine     Rastung    des     Knopfes     etwa nach     Fig.    4 und eine     Rastung    des Ringes  nach     Fig.    5 benutzt wird usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit als Ganzes verstellbaren Auswechselobjektiven und einer an der Kamera angebrachten Handhabe sur Scharfeinstellung, dadurch gekennzeichnet, dass diese Handhabe mit wenigstens zwei ver stellbaren Skalen versehen ist, denen eine gleiche Anzahl am Kameragehäuse vorge sehener verstellbarer Skalen zugeordnet sind, wobei jeweils die der Brennweite des einge setzten Objektivs entsprechenden Skalen ein ander gegenüber einstellbar und somit die gewählte Entfernung sowie der bei den ver schiedenen Abblendungen sich ergebende Tiefenschärfenbereich ablesbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera. nach Patentanspruch mit einem Drehknopf als Handhabe, dadurch gekenn zeichnet, :dass der Drehknopf in seinem Innern einen mit zwei oder mehr Skalen ausgestatte ten verstellbaren Skalenträger enthält, lind dass gegenüber dem Drehknopf ein konzentri scher, verstellbarer Ring vorgesehen. ist, der mit den Skalen des erstgenannten Skalen trägers zusammenarbeitende Skalen trägt. 2.
    Kamera nach Patentanspruch mit einem Drehknopf als Handhabe, dadurch gekenn zeichnet, dass .der Drehknopf von einem finit zwei oder mehr Skalen ausgestatteten ver stellbaren Skalenträger umgeben ist, und dass ein den Drehknopf umgebender verstellbarer Ring vorgesehen ist, der mit den Skalen des Skalenträgers zusammenarbeitende Skalen trägt. 3. Kamera nach Patentanspruch rnit einem Drehknopf als Handhabe, dadurch ge kennzeichnet, dass der Umfang des .
    Dreh knopfes mit zwei oder mehr Skalen beschriftet ist, und dass ein den Drehknopf umgebender verstellbarer Ring vorgesehen ist, der mit den Skalen des Skalenträgers zusammenarbei tende Skalen trägt. Kamera nach einem der vorstehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Ska.lenträ@ger und Skalenring einrastbar sind. 5. Kamera. nach einem der vorstehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, da.ss zusammengehörige Skalen gleiche, von den andern Skalen verschiedene Färbung be sitzen.
CH330850D 1953-12-30 1954-12-29 Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven CH330850A (de)

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