CH330921A - Bördelmaschine für Dosenverschlüsse - Google Patents

Bördelmaschine für Dosenverschlüsse

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Publication number
CH330921A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
pressure
closures
pressure cylinder
piston rod
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Application number
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English (en)
Inventor
Egon Dr Honisch
Original Assignee
Aeratom Ag
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Publication date
Application filed by Aeratom Ag filed Critical Aeratom Ag
Publication of CH330921A publication Critical patent/CH330921A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


      Bördelmaschine    für Dosenverschlüsse    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Bör-          delmasehine    für     Dosenverschlüsse.    Die Erfin  dung bezweckt die Schaffung einer     Bördel-          maschine    für Dosenverschlüsse, bei der un  vermeidliche     1lassabweichungen,    wie Blech  stärke des Dosenverschlusses oder Dicke der       Dichtung,    ohne Zutun des die Maschine be  dienenden Arbeiters     selbsttätig    ausgeglichen  werden.  



  Die mit einem     Bördelwerkzeug,    einem       Druckzylinder    mit Kolben und     Kolbenstange     sowie einem Dorn zum Spreizen des     Bördel-          werkzeuges    versehene     Bördelmaschine    für Do  senverschlüsse ist erfindungsgemäss gekenn  zeichnet durch einen zweiten Druckzylinder  mit Kolben und Kolbenstange, durch eine  an der Kolbenstange     befestigte    Aufnahmevor  richtung für die Dose und einen einstellbaren  Anschlag, gegen den der Rand des Dosenver  schlusses vor dem     Einbördeln    unter Einwir  kung des Druckes des zweiten Druckzylinders       fest    zum Anliegen gebracht werden kann.  



  Es kann ein zwischen die Druckquelle  und den zweiten Druckzylinder     eingeschaltetes          Geschwindigkeitsregtdierventil    zur Verwen  dung kommen.  



  Als druckabgebendes Medium für die  Druckzylinder kann ein gasförmiger oder flüs  siger Stoff, zum Beispiel Pressluft oder     Hy-          drauliköl    ,     Verwendung    finden.  



  In der Zeichnung sind die, die     Herstel-          1\ung    des Verschlusses betreffenden     Fig.    1    bis 3 sowie in     Fig.    4 ein Ausführungsbeispiel  des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



  Es soll zunächst an Hand der     Fig.    1 bis 3 ;  der Zeichnung mit der Maschine nach dem  Beispiel herzustellender     Dosenverschluss    und  seine     Anbringung    auf einer Dose dargestellt  werden.  



       Fig.    1 zeigt     ein        Aerosolventit        alis    Beispiel,  eines solchen     Dosenverschlusses.    Dieses Ventil  hat. einen umgebördelten Rand     cc,    in dessen  Innerem sich eine gummiartige, durch     Striche-          lung    dargestellte Dichtungsmasse b befindet.  Es ist ferner in bekannter Weise mit einem       Ventilstutzen    e versehen.  



       F'ig.    2 zeigt eine     Aerosoldose,    die einen  verdickten Rand c     aufweist.     



  In     Fig.3    sind beide Teile durch     Ein-          bördeln    verbunden. Man sieht, dass das       Aerosolventil    durch die Einwirkung eines       Bördelwerkzeuges    eine Ausbuchtung d er  halten hat, die genau am verdickten Rand c  anliegt. Dadurch ist ein straffes Anziehen des  Verschlusses auf den Dosenrand und somit  eine     hermetische    Dichtung gewährleistet..  



  Die Dichtungsmasse b wird in der Regel  in verdünntem Zustande in den umgebördel  ten Rand     a.    eingegossen. Nach dem Verdun  sten des Lösemittels bildet sich dann ein als  Dichtung dienender Gummifilm. Es ist klar,  dass zum Zwecke des dichten Anliegens des  Verschlusses am Dosenrand beim     Einbördeln     ein gewisser Druck angewendet werden muss,      der jedoch nicht so gross sein darf, dass etwa  Deformationen der Dose     eintreten.     



  Die     Fig.4        zeigt    in schematischer Darstel  lung eine Grundplatte 1, auf der die beiden  Säulen 2 montiert sind. Anden Säulen 2     .:    sind  das Joch 3 und die obere     Platte,    4 befestigt.  Das Joch 3 trägt das     BördelWerkzeug    5, das  nach Art einer -Spannzange mehrere Schlitze ö  aufweist, von denen in der Zeichnung nur  einer     dargestellt    ist.

   Das     Bördelwerkzeug    be  sitzt an seinem untern Ende einen     wulst-          artigen    Rand 7, durch den das eigentliche       Einbördeln,    das heisst das Eindrücken des  Verschlusses gemäss d     (Fig.3)        erfolgt.     



  Am Joch 3 ist ferner eine Gewindehülse 8  mit einer darauf verstellbaren Überwurf  mutter 9 befestigt, die den einstellbaren An  schlag für den Rand des     Dosenverschlusses     bildet.  



  Auf der obern Platte 4 ist der Druck  zylinder 10 mit dem Kolben 11, der Kolben  stange 12 und dem daran befestigten Dorn  zum Spreizen des     Bördelwerkzeu        gs    13 be  festigt. Die Nummern 14 und 15     bezeichnen     Ein- bzw.     Ausströmöffnimgen    für das druck  abgebende Medium, das im vorliegenden Aus  führungsbeispiel Pressluft ist. Mit. dieser kann  also sowohl die Unterseite wie die Oberseite  des     Kolbens    11     beaufschlagt    werden, so     da.ss          Hubbewegungen    in beiden Richtungen erfol  gen können.

   Die Steuerung     erfolgt    durch     ein:     Fussventil, das in der Zeichnung nicht, dar  gestellt ist. Drückt man auf das Fussventil,  so strömt Pressluft in den über dem Kolben  liegenden Zylinderraum, während gleichzeitig  der unter dem Kolben liegende Zylinderraum  entlüftet wird. Nimmt man den Fuss vom  Fussventil fort, so tritt der umgekehrte Vor  gang ein, so dass der Kolben steigt.  



  Auf der Grundplatte 1 befindet sich ein  zweiter     Druckzylinder    16 mit einem Kolben  17, einer Kolbenstange 18 und einer Auf  nahmevorrichtung für die Dose in Formeines  Tischchens 19, auf das die     Aerosoldose    20  gestellt ist. Ausserdem sind im obern Zylinder  raum als Bremsfeder eine Spiralfeder 2.1 und  ein     Entlüftungsloch    22 vorgesehen.    Der Zylinder 16 wird durch die Ein- und       Ausströmöffnung    23 nur von unten her mit  Pressluft     beaufschlagt,    was durch     Betätigung     eines in der Zeichnung mit. 24 bezeichneten       Tasterventils    geschieht.

   Drückt man auf den  Taster dieses Ventils, so strömt Pressluft un  ter dem Kolben 17 und hebt diesen, wobei  der Rand des     Dosenv        erschlusses    vor dem     Ein-          bördeln    am Anschlag 9 fest zum Anliegen  kommt. Lässt man den Taster los, so wird  der untere Zylinder     rauen    entlüftet.

   In der       Pressluftleitung    25 befindet sich zwischen dem       Tasterventil    24 und der Ein- und     Ausström-          öffnung    23 ein     Geschwindigkeitsregulierv        entil     26, durch das man die Geschwindigkeit des  Hubes bei gleichbleibendem Druck     verstellen     kann. Dies ist wichtig, da zum Beispiel Eisen  blechdosen ein rasches, schlagartiges Arbeiten  gestatten, während Aluminiumdosen viel sanf  ter an den Anschlag herangefahren werden  müssen, um Deformationen zu vermeiden.

   Ent  lüftet man den untern Zylinderraum durch  Fortnehmen des Fingers vom     Tasterventi124,     so senkt sich der Kolben unter Einwirkung  der Bremsfeder 21 sowie des auf dem Kolben  lastenden     Gewiehtes.    Er gelangt dadurch in  seine     Ausgangsstellung    zurück.  



  Der Anschlag 9     (Überwurfmutter)    wird  entsprechend den Massen der Verschlüsse  (Blechstärke und Dichtungsstärke) sowie des  Randes der Dosen so eingestellt, dass durch  den     Bördelvorgang    die Ausbuchtung d     (Fig.    3)  in die für die hermetische Dichtung gün  stigste Lage kommt.     Fabrikatorische    Mass  abweichungen werden dabei durch die elastisch  nachgiebige Anordnung des     Kolbens    17 ohne  weiteres ausgeglichen, wodurch     Fehleinbörde-          lungen    oder dauerndes mechanisches Nach  stellen vermieden sind.  



  Das Arbeiten mit der Maschine geht. fol  gendermassen vor sich:  1. Takt: Dose 20     auf    Tisch 19 stellen, nach  dem vorher der Verschluss lose aufge  setzt wurde.  



  2. Takt:     Tasterventil    24 drücken. Tisch 19  hebt sich und presst die Dose 20 mit  dem notwendigen Druck gegen den An  schlag 9.      3. Takt: Betätigung des Fussventils (Drücken).  Spreizdorn 13 geht nach unten und  spreizt     Bördelwerkzeug    5. Dadurch wird  das     Einbördeln    vollzogen.  



  4. Takt: Fussventil und nachher     Tasterventil     loslassen. Tisch 19 mit der fertig     ge-          krempelten    Dose sinkt in Ausgangsstel  lung zurück. Spreizdorn 13 geht nach  oben.  



  5. Takt: Dose vom Tisch 19 fortnehmen. Zy  klus beendigt.  



  Es     isst    klar, dass diese einfachen Vorgänge  unter Zuhilfenahme bekannter .Steuer- und  Transportmittel so gestaltet werden können,  dass diese ohne jegliche Mitwirkung einer       menschlichen    Arbeitskraft die     Einbördelun.g     vornehmen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bördelmaschine für Dosenverschlüsse mit einem Bördelwerkzeug, einem Druckzylinder mit Kolben und Kolbenstange sowie einem Dorn zum Spreizen des Bördelwerkzeuges, gekennzeichnet durch einen zweiten Druck zylinder mit Kolben und Kolbenstange, durch eine an der Kolbenstange befestigte Auf nahmevorrichtung für die Dose und einen einstellbaren Anschlag gegen den der Rand des Dosenverschlusses vor dem Einbördeln unter Einwirkung des Druckes des zweiten Druckzylinders fest zum Anliegen gebracht. werden kann.
    UNTERANSPRUCH Bördelmasehine für Dosenverschlüsse nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein zwischen die Druckquelle und dem zweiten Druckzylinder eingeschaltetes Geschwindig- keitsregulierventil.
CH330921D 1954-12-16 1954-12-16 Bördelmaschine für Dosenverschlüsse CH330921A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH330921T 1954-12-16

Publications (1)

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CH330921A true CH330921A (de) 1958-06-30

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ID=4501883

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CH330921D CH330921A (de) 1954-12-16 1954-12-16 Bördelmaschine für Dosenverschlüsse

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2347297A1 (de) * 1972-09-30 1974-04-04 Coster Tecnologie Speciali Spa Geraet zum aufsetzen und befestigen der bodenteller von spruehventilen auf aerosolflaschen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2347297A1 (de) * 1972-09-30 1974-04-04 Coster Tecnologie Speciali Spa Geraet zum aufsetzen und befestigen der bodenteller von spruehventilen auf aerosolflaschen

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