CH331013A - Grüne Ferrospinellmasse und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Grüne Ferrospinellmasse und Verfahren zu deren Herstellung

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CH331013A
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Howard Weis Joseph
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites

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Description


  Grüne     Ferrospinellmasse    und Verfahren zu deren Herstellung    Die vorliegende Erfindung bezieht. sich  auf eine grüne     Ferrospinellmasse        (ferro-          magnetischer        Spinell)    sowie auf ein Verfah  ren zur Herstellung dieser     Ferrospinellmasse.     



  Bei der Herstellung von     Ferrospine-llkör-          pern    werden gewöhnlich fein gemahlene Me  talloxyde gemischt und während     @6        Stunden     bei etwa 900  C gebrannt. Das gebrannte Pro  dukt. wird     gepulvert    und zu sogenannten   grünen  Körpern verformt, die dann bei  hoher Temperatur gebrannt werden.

   Um die  Verformung zu erleichtern und einen grünen  Körper zu erhalten, der eine für die weitere  Verarbeitung genügende Festigkeit aufweist,  ist es im allgemeinen zweckmässig, dem ge  brannten Pulver vor dem Verformen ein       Plastifizier-    oder Bindemittel     zuzusetzen.    Ge  wöhnlich besteht. das     Pla.stifiziermittel    aus  einer wässerigen     EmL11Sion    von Paraffin und  wird dem gebrannten Pulver in einer Menge  von etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent zugesetzt.  



  Es wurde nun gefunden,     d'ass    man durch  Zugabe von Kartoffelstärkemehl, zusammen  mit. einem üblichen     Plastifiziermittel,    zum  trockenen,     vorgebrannten        Ferrospinellpulver     verschiedene Vorteile erzielt, u. a. eine leich  tere     Verformbarkeit    des Pulvers und eine er  höhte Festigkeit der grünen Körper.  



  Die grüne     Ferrospinellmasse    gemäss der       vorliegenden    Erfindung kennzeichnet. sich  somit dadurch, dass sie gepulverte, vorge-    brannte     ferrospinellbildende    Oxyde, Paraffin  und     Kartoffelstärkemeld    enthält.    Die vorliegende Erfindung hat. überdies ein  Verfahren zur Herstellung der grünen     Ferro-          spinellmasse    zum Gegenstand, das sich da  durch kennzeichnet, dass man die gepulverten,       vorgebrannten        ferrospinellbildenden    Oxyde  mit einer wässerigen     Paraffinemulsion        und     Kartoffelmehl vermischt.  



  Die erfindungsgemässe grüne     Ferrospinell-          masse    besitzt eine stark erhöhte Festigkeit  und lässt sich leicht und bequem     zu    Form  körpern     verformen.     



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungs  form der vorliegenden Erfindung werden  0,5 Gewichtsprozent.     Kartoffelstärkemehl    und  1 Gewichtsprozent     Zinkstearat    einem     trok-          kenen,        gepulverten,        vorgebrannten    Pulver,  das gewichtsmässig 20 Teile     MnO.,    10 Teile       Zn0,    70 Teile     FeO"    und 2. Teile     Cu0    ent  hält, zugesetzt.

   Hierauf werden dem     Ferro-          spinellpulver    auch noch etwa 8     Gewichtspro-          zent        einer        4611/o        Paraffin        und        54%        Wasser     enthaltenden Emulsion zugesetzt und mit  dem Pulver     gründlich    vermischt. Das erhal  tene Gemisch wird durch Zugabe von etwa  14 Gewichtsprozent Wasser     angefeuchtet.,    zu  einer kittähnlichen Masse verarbeitet und in  einer Schlagmühle mit messerartigen     .Schlag-          organen    granuliert.

   Die     Granalien    werden  getrocknet., nach der Grösse sortiert und durch      Pressen zu     grünen        Ferrospinellkörpern    von       bestimmter    Form verformt.  



  Die nach dem     erfindungsgemässen    Ver  fahren hergestellten grünen     Körper    können       entsprechend,d'er    üblichen Praxis bei 900 bis  1500 C während 10 Minuten bis 6 Stunden  gebrannt werden, um     Fei¯rospinellkörper    zu  erzeugen, die     vorteilhafte        eleldromagnetische     Eigenschaften besitzen.  



  Die Aufgabe des     Zinkstearats    bestellt       darin,    beim Schmieren der     zum    Formen der  grünen Körper verwendeten     Pressform    mitzu  wirken. Das     Zinkstearat    kann weggelassen, in  andern Mengen     verwendet    oder     durch    zahl  reiche andere Schmiermittel ersetzt werden.  Es hat sich gezeigt, dass zum Beispiel Stearin  säure und     Maagnesiumstearat    befriedigende  Resultate liefern. Es ist nicht ratsam, das  Schmiermittel     wegzulassen,    da die Lebens  dauer der     Pressform    dadurch verkürzt. würde.

    Anderseits ist zu bemerken,     .dass    mit dem er  findungsgemässen Verfahren unabhängig da  von, ob in der zu formenden Masse ein  Schmiermittel     verwendet    wird oder nicht., gün  stige     Resultate    erzielt werden.  



       Durch-die    Zugabe des     Kartoffelstärkemehls     wird ein Gemisch erhalten, das sich leichter  granulieren     fässt    und     Granalien    liefert, die  härtere Oberflächen aufweisen     als    die nach  der herkömmlichen Methode hergestellten       Granalien.    Ausserdem fliessen die auf diese       Weise    erzeugten     Granalien    gleichmässiger  in den Hohlraum einer Form. Durch  die Zugabe des Kartoffelstärkemehls wird  auch die Querfestigkeit der grünen Körper  um etwa     200         /o    erhöht.

   Man erzielt. ferner  eine     Verlängerung    der     Lebensdauer    der zum  Formen der Körper verwendeten Formen und  eine Beschleunigung der     Formungsgeschwin          digkeit.     



  Es war bereits bekannt,     Kartoffelstärke-          mehl    als     Plastifizierungsmittel,        Formereihilfs-          mittel    oder Bindemittel bei der     Herstellung     von     Ferrospinellkörpern    zu verwenden.

   Es ist  auch bekannt, Substanzen wie     ZVeizenmehT.,          Tragant,        Nitrocellulose        und    Kartoffelmehl zu       verwenden..    Es     ist.    jedoch bisher nicht be  kanntgeworden, dass durch Verwendung einer    Kombination von     Kartoffelstärkemehl    mit  einem andern     Plastifiziermittel,    wie zum Bei  spiel Paraffin, in einer     Ferrospinellmasse    ir  gendeine Verbesserung erzielt, werden könnte.  



  Es ist     zti    beachten, dass das erfindungsge  mässe Verfahren nicht auf die Verwendung       dem    in der Beschreibung der     bevorzugten    Aus  führungsform. erwähnten, besonderen     Ferro-          spinellmasse    beschränkt. ist, sondern auch für  die Herstellung von     Ferrospinellkörpern    be  liebiger     Zusammensetzung,    beispielsweise von  Körpern aus den im USA-Patent     Nr.    2565861  beschriebenen Materialien, die die Oxyde des  Magnesiums, Zinks und Eisens enthalten, an  wendbar ist.  



  Es ist ferner zu beachten, dass die Menge,  in welcher das Kartoffelstärkemehl zugesetzt.  werden kann, nicht. auf 0,5     %beschränkt    ist,       obschon        die        Menge        von        0,    5     %        aus        wirtsehaft-          lichen    Gründen bevorzugt wird.

   Allgemein  wird mit jeder Menge im Bereich von etwa  0,25 bis 1;5     Gewiehtsprozent    Kartoffelstärke  mehl, die dem gebrannten Pulver zusätzlich  zu einer wässerigen     Paraffinsuspension    zuge  setzt wird, eine nennenswerte Verbesserung       erziel'-.     



  Die     Zusammensetzung    der wässerigen  Paraffinemulsion stellt keinen kritischen Fak  tor dar. Die im     Ausfühi-Llngsbeispiel    genannte  Emulsion     stellt    ein gewöhnliches     Produkt    dar,  wie es im Handel erhältlich ist.. Andere -Men  genverhältnisse von Paraffin und Wasser sind       jedoeh    ebenfalls befriedigend. Allgemein kann  gesagt. werden, dass jedes     Mengenverhältnis     im Bereich von etwa. 1 bis 5 Teilen Wasser  auf 1 Teil Paraffin befriedigend ist..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ CHE I. Grüne Ferrospinellmasse, dadurch ge kennzeichnet, dass sie gepulverte, vorgebrannte ferrospinellbildende Oxyde, Paraffin und Kartoffelstärkemehl enthält. II. Verfahren zur Herstellung einer grünen F'errospinellmasse gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet., dass man vorge- brannt.e, gepulverte ferrospinellbildendeOxyde mit einer wässerigen Paraffinemulsion und Kartoffelmehl vermischt.
    UN'TERANSPRÜC1IE l.. *Hasse nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie 0g25 bis 1,5 Ge wichtsprozent Kartoffelstärkemehl enthält. 2. Masse nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie etwa 0,5 Gewichtsprozent. Kartoffel stärkemehl enthält. 3.
    Masse nach Patent.ansprueh I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass deren Gehalt an v orgebrannten, gepul- verten Oxyden sich gewichtsmässig aus 2.0 Tei len 11n0., 10 Teilen 7.n0, 70 Teilen Fe203 und 2 Teilen CuO zusammensetzt.. 4. blasse nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet., dass das Gemisch etwa 1 Gewichts prozent Zinkstearat enthält.. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch, gekennzeichnet, d'ass man den vorge- brannten ferrospinellbildenden Oxyden 5 bis 10 Gewichtsprozent der wässerigen Paraffin emulsion und 0,2'5 bis 1,5 Gewichtsprozent. Kartoffelstärkemehl, bezogen auf das Gewicht der Gesamtmischung, beimischt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, d'ass man den v orgebrannten spinellbildenden Oxyden etwa 8 Gewichtsprozent. der wässeri gen Paraffinemulsion, bezogen auf das Ge- wieht der Gesamtmischung, beimiseht. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den vorgebrannten spinellbilfdenden Oxyden etwa 0,5 Gewichtsprozent Kartoffel stärkemehl', bezogen auf das Gewicht der Ge samtmischung, beimischt.
    B. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete wässerige Paraffinemul sion 1 bis 5 Gewichtsteile Wasser auf 1 Ge wichtsteil Paraffin enthält. 9. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>5</B> und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die verwendete wässerige Paraf finemulsion 46 Gewichtsprozent Paraffin und 54 Gewichtsprozent Wasser enthält. 10. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass dem Gemisch noch 14 Gewichtsprozent Wasser beigemischt wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, d'ass man mehrere ge- pulverte, ferrospinellbildendie Oxyde mitein ander mischt, das Gemisch während 1 bis 6 Stunden bei etwa. 900 C brennt und das erhaltene Produkt mit dem Kartoffelstärke mehl und der Paraffinemulsion mischt. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erhaltene Mischung zu. einem Form körper verformt wird.
CH331013D 1952-10-14 1953-10-13 Grüne Ferrospinellmasse und Verfahren zu deren Herstellung CH331013A (de)

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