CH331089A - Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten Gegenständen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten Gegenständen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH331089A
CH331089A CH331089DA CH331089A CH 331089 A CH331089 A CH 331089A CH 331089D A CH331089D A CH 331089DA CH 331089 A CH331089 A CH 331089A
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CH
Switzerland
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magazine
dependent
transport
lowering
objects
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English (en)
Inventor
Luginbuehl Pierre
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00—De-stacking of articles
    • B65G59/06—De-stacking from the bottom of the stack
    • B65G59/061—De-stacking from the bottom of the stack articles being separated substantially along the axis of the stack
    • B65G59/062—De-stacking from the bottom of the stack articles being separated substantially along the axis of the stack by means of reciprocating or oscillating escapement-like mechanisms

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  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten Gegenständen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens    Die    vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten Gegenständen, insbesondere Schokoladetafeln und dergleichen, und auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Solche Vorrichtungen eignen sich speziell für die Speisung von   Verarbeitungsmasehinen,    wie automatische   Verpaekungsmasehinen    und dergleichen, wo die Gegenstände einzeln und in gleichmässigem Takt zuzuführen sind.



   Es sind zahlreiche Vorrichtungen bekannt, die für die Speisung solcher Maschinen verwendet werden. Diese bewähren sich, solange es sich um die Verarbeitung von einigermassen regelmässigen Gegenständen mit ebenen und parallelen Hauptfläehen, wie beispielsweise normale Schokoladetafeln, handelt.



   Anders sind die Verhältnisse, sobald die zu verarbeitenden Gegenstände die erwähnten Voraussetzungen nicht erfüllen, was speziell bei   Schokoladetafeln,    welche ganze Nüsse enthalten, der Fall ist. Eine einwandfreie Speisung der   Verarbeitungsmaschine    mit Hilfe der gebräuchlichen, schrittweise bewegten, endlosen Transportorgane, auf welchen die Stücke unmittelbar hintereinander liegen, ist dann nicht mehr möglich. Es besteht die Gefahr, dass die einzelnen Tafeln sich übereinander  schieben,    was zu schwerwiegenden Störungen führt. Eine Zuführung, bei der die in ein   Magazin    eingefüllten Gegenstände einzeln mit Hilfe eines Schiebers ausgestossen werden, wird unter solchen Verhältnissen auch nicht betriebssicher arbeiten können.

   Die bisher ebenfalls häufig angewendete Methode, bei welcher die zu verarbeitenden Gegenstände von Hand in die Zellen einer Transportkette oder eines Zuführtellers eingelegt werden, sind in ihrer Anwendung durch die verhältnismässig geringe Leistungsfähigkeit einer Bedienungsperson auf langsamlaufende Verarbeitungsmaschinen begrenzt.



   Das Verfahren nach der Erfindung trägt diesen Schwierigkeiten Rechnung. Es ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die im Magazin aufgestapelten Gegenstände schrittweise so weit abgesenkt werden, dass der unterste Gegenstand des Stapels jeweils in die Bahn eines unter dem Magazin angeordneten Transportorgans gelangt, wo er von demselben erfasst und in einem gewissen Abstand von dem vorher entnommenen Gegenstand weitergeleitet wird. Die Gegenstände, werden also vereinzelt weitergeleitet.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Magazin aufweist, dessen Stapelachse unter einem Winkel von   3O9Oo    zur Horizontalen geneigt ist, sowie gesteuerte Mittel, die zum seitlichen Festklemmen mindestens des untersten der im Magazin befindlichen Gegenstände bestimmt sind, gesteuerte Mittel zur Aufnahme des untersten Gegenstandes des   Stapels und zum Absenken desselben und Transportmittel zum Weiterfördern des jeweils abgesenkten untersten Gegenstandes aufweist. Eine derartige Vorrichtung gestattet es, selbst Maschinen hoher Leistung auf betriebssiehere Art und Weise automatisch zu speisen, und zwar mit geringem Personalaufwand.

   Eine derartige Vorrichtung eignet sieh sogar,   unter    günstigen Voraussetzungen, für den direkten Anschluss an die Fabrikationsanlagen und damit zur Erzielung eines vollständig automatischen Betriebes. Die Vorrichtung kann insbesondere in der Lage sein, Gegenstände wie Schokoladetafeln mit ganzen Nüssen, aus deren unterer Hauptfläche die Nüsse mehr oder weniger vorstehen, einwandfrei einer Verpackungsmaschine zuzuführen.



   In den beiliegenden Zeichnungen ist die erfindungsgemässe Vorrichtung in einer möglichen Ausführungsform, an Hand welcher auch das   erfindlmgsgemässe    Verfahren beispielsweise erläutert wird, schematisch veranschaulicht.



   Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung, und zwar im Aufriss.



   Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung, und zwar entsprechend der Linie 2-2 in Fig. 1.



   Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen einen Teil der Fig. 1 in etwas vergrössertem Massstab, und zwar in verschiedenen aufeinanderfolgenden Zeitpunkten.



   Das für die Aufnahme der zu verarbeitenden Tafeln T vorgesehene Magazin 1 ist am Maschinengestell fest angeordnet. Die   Stapelachse    ist im dargestellten Fall nahezu vertikal; sie könnte aber auch in einem beliebigen Winkel zwischen 30 und 900 zur Horizontalen geneigt sein. Eine gewisse Abweichung von der Vertikallage empfiehlt sich speziell in den Fällen, wo die Tafeln T stapelweise von Hand in das Magazin 1 eingefüllt werden. Das Magazin 1 wird von den Wänden 2, 3, 4 und 5 gebildet. An ihrem untern Ende weisen die Hauptwände 2 und 3 des Magazins 1 Aussparungen 6 bzw. 7 auf. In diese Aussparungen greifen bewegliche Backen 8 bzw. 9 ein, die eine Reihe von Köpfen 10 aus einem nachgiebigen Material wie Gummi oder dergleichen tragen.

   Die Backen 8 und 9 sind am Ende von Hebeln 11 bzw.   12 ange-    ordnet, welche auf den Wellen 13 bzw. 14 befestigt sind.



   Die Wellen 13 und 14 sind in nicht dargestellten, beispielsweise an den Magazinhauptwänden 2 und 3 befestigten Lagern drehbar abgestützt. Auf der   Welle    13 sitzt ferner der zweiarmige Hebel 15, der mit ihr fest verbunden ist. Der obere Arm 16 des Hebels 15 steht durch Vermittlung der Zugstange 17 mit einem an sich bekannten und daher nicht dargestellten Antrieb (z. B. Kurvenscheibengetriebe) in Verbindung, der ihm eine hin und her gehende Bewegung erteilt.



  Der untere Arm 18 des Hebels 15 wirkt auf den Hebel 19 ein, welcher auf der Welle 14 befestigt ist. Der Hebel 19 trägt eine Rolle 20, die in den Schlitz 21, der am Arm 18 des Hebels 15 vorgesehen ist, eingreift. Eine je  wellige    Betätigung des Hebels 15 hat eine gleichzeitige, aber entgegengesetzt gerichtete Bewegung der Backen 8 und 9 zur Folge. Die Hauptwand 3 des Magazins 1 reicht, im Gegensatz zur Hauptwand 2, nicht bis zum unten Ende des Magazins 1.   Um    dem Magazininhalt trotzdem den erforderlichen Halt zu geben, ist ein beweglicher und U-förmig ausgebildeter Bügel   22    vorgesehen, der in seiner Normalstellung mit seinen   Wirkflächen    23 und 24 genau in der Ebene der Innenfläche der Hauptwand 3 liegt.

   Die verlängerte Rückwand 25 des Bügels   22    ist als Hebel 26 ausgebildet. Dieser Hebel 26 ist auf der Welle 46, die sich in nicht gezeichneten, beispielsweise an der Hauptwand 3 befestigten Lagern abstützt, drehbar angeordnet. Der Bügel 22 wird normalerweise durch die Feder 27 in seiner innern, durch die Zusammenwirkung des Anschlages 28 mit der Magazinhauptwand 3 gegebenen Lage gehalten. Der Bügel   22    trägt einen zweiten einstellbaren Anschlag 29, mit welchem der Hebel 12 jeweils beim Öffnen der Backe 9 in Eingriff kommt. Dem Abheben der Backe 9 folgt somit kurz   na eh-    her ein Abheben des Bügels 22. Im Lager 30 ist die Welle 31, auf welcher die Wippe  32 befestigt ist, drehbar angeordnet.

   Auf der Welle 31 ist ein zweiter Hebel 33   befestigt,    der über die Zugstange 34 mit einem an sich hekannten und daher nicht dargestellten Antrieb   (z. B.      Kurvenscheibengetriebe)    in Verbindung steht. Bei der Betätigung des Hebels 33 wird die Wippe   32,    die sich mit ihrem gegabelten Ende unter das Magazin 1 erstreckt, um die Welle 31 hin und her gedreht.



     Unter    der Wippe   32    ist die Welle 35 angeordnet, welche im   Masehinengestell    36 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 35 sind die   beiden Nahen    37 zu dem vierzelligen Transportorgan 38 befestigt. An ihrem andern Ende trägt die Welle 35 das Klinkenrad 39.   l)nrch    Vermittlung der Klinke 40 wird dieselbe auf bekannte Weise intermittierend geschaltet, derart, dass das Transportorgan 38 jeweils um   90o    gedreht wird.



   Eine in regelmässigen Abständen   WI*neh-      iner    41 tragende endlose Transportkette   42    ist unter dem Transportorgan 38 angeordnet. Bei der kontinuierlichen Bewegung der Kette 42 laufen die am jeweiligen obern Trum der Kette befestigten   Mitnehmer    entlang der Platte 43.



  Diese weist in ihrer Mitte eine Aussparung   ür    den Durchgang der Mitnehmer   41    auf.



   Die beschriebene   Vorriehtung    arbeitet folgendermassen:
Die zu verarbeitenden, ganze Nüsse N enthaltenden Tafeln T werden von Hand oder mit   Hilfe    einer automatischen Zuführung dem   Magazin    1 zugeführt, und zwar so geordnet, dass bei allen Tafeln die glatte, nussfreie Fläche (Tafeloberseite) nach unten liegt.



   Der Arbeitszyklus der Vorrichtung wird, ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten Stellung, beschrieben. In dieser Stellung be  fladen sich    die Backen 8 und 9 und somit auch der Bügel   22    in ihrer innern Stellung. Die untern Tafeln im Magazin 1 werden somit von den Backen 8 und 9 festgehalten. Der Inhalt des Magazins 1 ist somit gegen Nachrutschen gesichert. Die Wippe   32    ist soeben in ihrer obern Stellung angelangt, in wel  cher    sie sich knapp unter der untersten Tafel T des   Magazins    1 befindet. Das vierteilige Transportorgan 38 hat soeben seine Schaltbewegung beendet, so dass ein Zellenpaar 44 unter dem Magazin 1 steht. Der Antrieb zu den Baeken 8 und 9 tritt nun in Aktion und öffnet dieselben durch Vermittlung der Zugstange 17 und des Hebels 15.

   Die untern Tafeln des Magazins werden somit freigegeben, und der ganze Inhalt rutscht so weit nach, bis die unterste Tafel auf dem gabelförmigen Teil der Wippe   32    aufliegt (siehe Fig. 3). An Stelle dieses gabelförmigen   Wippentells,    auf dem die Tafel aufliegt, könnte auch eine   Klammer    vorgesehen sein, die so gesteuert wird, dass sie die unterste Tafel seitlich fasst.



  Anschliessend wird der Antrieb zur Wippe 32   wirksam    und leitet durch Vermittlung der Zugstange 34 und des Hebels 33 die Drehung der Wippe 32 um die Welle 31 nach unten ein. Die aufgestapelten Tafeln T folgen der Wippe 32 und rutschen im Magazin 1 nach.



  Nach Absenkung um Tafeldicke tritt in der Bewegung der Wippe 32 eine Rast ein. Die ihre Schliessbewegung rechtzeitig einleitenden Backen 8 und 9 gelangen nach erfolgtem Stillstand der Wippe 32 in den Bereich der untern Tafeln des Stapels und erfassen diese so dass der Inhalt des Magazins wieder festgehalten ist (siehe Fig. 4). Die unterste Tafel T', die sich bereits ausserhalb dem Bereich der Backen 8 und 9 befindet, wird dabei von denselben nicht mehr erfasst (siehe Fig. 4).



  Sie folgt somit der anschliessenden weiteren Absenkung der Wippe 32 und wird   sehliess-      lich    von derselben in die bereitgestellte Zelle 44 des vierteiligen Transport organs 38 abgesetzt (siehe Fig. 5).   Unmittdba.r    darauf wird das Transportorgan 38 durch Einwir   kung der Klinke 40 auf das : Klinkenrad 39 um      90"    vorwärtsgesehaltet, wobei die naehfolgende leere Zelle 44 in Übernahmestellung gebracht wird. Sobald die Bahn der Wippe 32 frei geworden ist, wird letztere wieder in ihre Ausgangsstellung zurüekbewegt (siehe Fig. 1), und das ganze Spiel kann von neuem beginnen.



   Die der Zelle 44 des Transportorgans 38 übergebenen Tafeln werden jeweils von demselben schrittweise weitergefördert, wobei das   Führungsblech 45   unerwünschtes    Herausfallen derselben verhindert. Das Führungsblech 45 reicht bis kurz vor die 3. Station des Transportorgans 38, so dass die Tafeln an dieser Stelle jeweils aus den Zellen 44 herausgleiten und auf die Platte 43 gelangen, und zwar mit der glatten Fläche nach oben. Die auf die Platte 43 gebrachte Tafel wird jeweils von einem Mitnehmer 41 der Kette 42 erfasst und der Platte 43 entlang gefördert. Auf diese Weise werden die Tafeln T einzeln und im gleichmässigen Takt einer beliebigen Verarbeitungsmaschine zugeführt. Die Transportkette 42 wird mit Vorteil kontinuierlich bewegt. Bei empfindlichen Gegenständen kann allenfalls auch ein intermittierender Vorschub zweckmässig sein.



   Der erste Teilhub während der Arbeitsbewegung der Wippe 32 wird mit Vorteil etwas knapper gehalten als die Tafeldicke.



  Dies empfiehlt sich besonders bei Unregelmässigkeiten in der Stückdicke, was bei Tafeln mit ganzen Nüssen meistens der Fall ist.



   Der jeweils beim Öffnen der Backe 9 von derselben mitgenommene Bügel 22 gestattet es, das Magazin 1 jeweils bis und mit der letzten Tafel störungsfrei zu entleeren. Bei, gegenüber der Vertikalen, leicht geneigtem Magazin 1 müssen die untern Tafeln genügend belastet sein, damit sie sich mit Sicherheit quer zum Magazin einstellen. Wenn sich nur noch wenige Tafeln im Magazin 1 befinden, ist die Belastung nicht mehr ausreichend, und es besteht die Gefahr, dass die Tafeln bei der jeweiligen Absenkung die Tendenz haben, auf der Seite der Hauptwand   2    vorzueilen. Wenn dies eintritt, können die Tafeln bei der nächsten   Schlicssbewegung    der Backen 8 und 9 von denselben nicht mehr korrekt erfasst und festgeklemmt werden.

   Die Vorrichtung kann dann nicht mehr richtig funktionieren, und   Störimgen    wären normalerweise unvermeid  lieh.    Der gesteuerte Bügel 22, der im untern Teil des Magazins 1 an die Stelle der Hauptwand 3 tritt, gestattet es nun, hier Abhilfe   Zll    schaffen. Er wird jeweils unter Einwir  kung    der sich öffnenden Backe 9 abgehoben.



  Im Moment der Absenkung des Magazininhaltes finden die untern Tafeln somit keinen Halt mehr auf der Seite der Hauptwand 3.



  Auf dieser Seite besteht somit keinerlei Widerstand mehr, so dass die Tafeln frei nach  ratschen    können. Sie bleiben somit auch dann, wenn kein grösserer Stapel mehr darauf lastet, in der korrekten Lage (quer zum Magazin). Beim nachfolgenden Schliessen der Backen werden sie von denselben mit Sicherheit wieder richtig erfasst. Eine zuverlässige   NTerarbeitung    bis zum letzten   Stück    ist damit gewährleistet. Die Anwendung dieses zusätzliehen Mittels ist selbstverständlich nur dann angebracht, wenn das   Magazin    1 nicht vertikal angeordnet ist.



   Der Antrieb zu den Backen 8 und 9 wird   mit    Vorteil so gestaltet, dass nur das Öffnen zwangläufig geschieht, während das Sehlie ssen unter Federkraft erfolgt.   ähnliches    gilt für die Wippe 32, bei welcher der Leerhub   zweckmässig    unter Federkraft erfolgt.



   Bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung sind die gesteuerten Backen auf den Längsseiten des   Magazins    vorgesehen. In gewissen Fällen kann es aber zweckmässig sein, dieselben auf den Schmalseiten des Magazins anzuordnen. Dies empfiehlt sich speziell dann, wenn der Querschnitt der Tafeln eine stark gerundete Form aufweist, so dass sich nur sehr schmale Längskanten   ergeben   
Bei der beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung ist im Arbeitshub der Wippe
32 eine Rast vorgesehen. Dies ist bei dünnen empfindlichen Tafeln zweckmässig. Bei dicken Tafeln, die starke   Backenkräfte    zu ertragen vermögen, könnte jedoch auf eine solche Zwischenrast verzichtet werden.



   Das in den Zeichnungen dargestellte Transportorgan 38 ist als vierteiliges, schrittweise bewegtes Zellenrad ausgebildet. Dieses Transportorgan kann selbstverständlich durch irgendein anderes endloses Transportorgan ersetzt werden, wobei auch eine kontinuier  liche    Bewegung eines solchen Organs denkbar wäre. Das fragliche Transportorgan könnte ebensogut die Tafeln einzeln weiterfördern, ohne sie zu wenden, was ja nicht in allen Fäl len erwünscht sein wird. Unter gewissen   Um-     ständen kann es nämlich auch zweckmässig sein, die Stücke erst auf der Verarbeitungsmaschine selbst   zn    wenden. Es wird dann dort eine speziell zu diesem Zweck eingebaute Vorrichtung vorzusehen sein.

   An Stelle des end  ]osen,    stets in derselben Richtung bewegten (kontinuierlich oder schrittweise) Transportorgans, das zur Übernahme der aus dem Magazin einzeln anfallenden Tafeln bestimmt ist, kann ohne weiteres ein hin und her gehendes Transportorgan (Schieber) vorgesehen werden, selbstverständlich aber nur dort, wo die   Leistungsverhältnisse    dies gestatten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten (tegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass die im Magazin aufgestapelten Gegenstände schrittweise so weit abgesenkt werden, dass der nut erste Gegenstand des Stapels jeweils in die Bahn eines unter dem Magazin angeordneten Transp ort organs gelangt, wo er von demselben erfasst und in einem gewissen Abstand von dem vorher entnommenen Gegenstand weitergeleitet wird.
    II. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, dass sie ein Magazin aufweist, dessen Stapelachse unter einem Winkel von 30-90" zur Horizontalen geneigt ist, sowie gesteuerte Mittel, die zum seitlichen Festklemmen mindestens des untersten der im Magazin befindlichen Gegenstände bestimmt sind, gesteuerte Mittel zur Aufnahme des untersten Gegenstandes des Stapels und zum Absenken desselben und Transportmittel zum Weiterfördern des jeweils abgesenkten untersten Gegenstandes aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Absenkung des Magazininhalies durch Verschieben eines unter dem Magazin angeordneten beweglichen Tragorgans gesteuert wird, wobei nach erfolgter Absenkung um einen mindestens annähernd der Gegenstandsdieke entsprechenden Betrag im Magazin eingebaute, gesteuerte Klemmorgane zur Wirklmg gebracht werden, derart, dass der zweitunterste Gegenstand festgeklemmt wird und damit die Bewegung des Magazininhaftes unterbrochen wird, während der unterste Gegenstand allein die weitere Bewegung des Tragorgans mitmacht, wel ches ihn in die Bahn des Transportorgans bringt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Transportorgans, welches jeweils den vom Tragorgan überbrachten Gegenstand zum Weitertransport übernimmt, die jeweils anfallenden Gegenstände einzeln in gleichbleibendem Rhythmus an eine Verarbeitungsmaschine weitergeleitet werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Transportorgans, welches jeweils den vom Tragorgan überbrachten Gegenstand zum Weitertransport übernimmt, die jeweils anfallenden Gegenstände einzeln in gleichbleibendem Rhythmus an eine Wendevorrichtung weitergeleitet werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch : 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Transportorgans, welches jeweils den vom Tragorgan überbrachten Gegenstand zum Weitertransport übernimmt, die jeweils anfallenden Gegenstände einzeln in gleichbleibendem Rhythmus an ein zweites Transportorgan weitergeleitet und dabei gewendet werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des zweiten Transportorgans, die Gegenstände einzeln und in gleichbleibendem Rhythmus einer Ver arbeitungsmasehine in gewendeter Lage übergeben werden.
    6. Vorrichtung nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festklemmen der untern Gegenstände im Magazin so gesteuert sind, dass sie den Magazininhalt freigeben im Moment, wo die Mittel zum Absenken des untersten Gegenstandes in Aufnahmestellung gelangt sind, und den Magazininhalt wieder festklemmen, wenn die Mittel zum Absenken den untersten Gegenstand aus dem Bereich der Mittel zum Fest Hemmen gebracht haben.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Absenken des untersten Gegenstandes des Magazins so gesteuert sind, dass sie in ihrer Bewegung zwischen der Aufnahmestellung und der Endstellung, wo der unterste Gegenstand an die Transportmittel übergeben wird, eine Rast aufweisen, und zwar nach Zurücklegung eines Teilhubes, welcher den untersten Gegenstand aus dem Bereich der Mittel zum Festklemmen gebracht hat.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportmittel zum Weiterfördern des durch die Absenkmittel zugeführten untersten Gegenstandes des Magazins als endloses Transportorgan, welches in regelmässigen Abständen Mittel zur Mitnahme der vereinzelten Gegenstände aufweist, ausgebildet ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als endloses Transportorgan ein mehrteiliges Zellenrad vorgesehen ist.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenrad auf einem Teil seines Umfanges abgedeckt ist, um ein Herausfallen des Inhaltes der Zellen zu verhindern.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen des Zellenrades jeweils in einer Stellung von der Abdeckung frei sind, in welcher die in den Zellen befindlichen Gegenstände nach erfolgter Wen dung selbsttätig aus den Zellen herausgleiten können.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und LTnteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festklemmen der zuunterst im Magazin befindlichen Gegenstände als ein Backenpaar ausgebildet sind.
    13. Vorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Aufnahme des untersten Gegenstandes des Magazins und zum Absenken desselben als Tragorgan ausgebildet sind.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Aufnahme des untersten Gegenstandes des Magazins und zum Absenken desselben als gesteuerte Klammer zum seitlichen Fassen des untersten Gegenstandes ausgebildet sind.
    15. Vorriehtung nach Patentanspruch II und den Unteransplüehen 7 und 13, dadurch gekennzeiehnet, dass das Tragorgan als Wippe ausgebildet ist.
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelachse des Magazins weniger als 90" zur Horizontalen geneigt ist und dass die tiefer liegende Magazinwand aus einem festen obern und einem beweglichen untern Teil besteht.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil der tiefer liegenden Magazinwand vom untern Ende des Magazins bis mindestens zum obern Ende der Klenunvorriditung reicht.
    18. Vorriehtung nach Patentansprueh II und den Unteransprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeiehnet, dass der bewegliche Wandteil gesteuert ist, derart, dass er jeweils vom Inhalt des Magazins abgehoben wird, wenn die Klemmvorrichtung den Inhalt freigibt.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 16, 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorm.ch- tung beim Öffnen das Abheben des bewegliehen Wandteils veranlasst.
CH331089D 1955-04-14 1955-04-14 Verfahren zum Entnehmen und Weiterleiten von in einem Magazin aufgestapelten Gegenständen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH331089A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4899907A (en) * 1987-02-19 1990-02-13 La Telemecanique Electrique Device for automatically dispensing terminals for electric conducting cables
DE29501193U1 (de) * 1995-01-26 1995-03-16 Farbfoto Schnellservice Siegfried Kübe (V-DIA) GmbH, 69123 Heidelberg Zufuhrstation zur kontrollierten Abgabe von runden Verpackungseinheiten, insbesondere Versandröhren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29501193U1 (de) * 1995-01-26 1995-03-16 Farbfoto Schnellservice Siegfried Kübe (V-DIA) GmbH, 69123 Heidelberg Zufuhrstation zur kontrollierten Abgabe von runden Verpackungseinheiten, insbesondere Versandröhren

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