CH331159A - Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür - Google Patents
Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer PendeltürInfo
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Description
Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür Die Erfindung bezieht sich auf ein Dreh zapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür. Die Drehzapfen solcher Dreh zapfenlager werden zum Ein- und Ausbrin- Teii des Türflügels üblicherweise axial v er- seliiebbar angeordnet, so dass sie die Tür- öffnun- freigeben und der Türflügel senk recht zur Türöffnung herausgezogen werden kann.
Der Drehzapfen ist zu diesem Zweck entweder an einem mittels Schrauben par allel v ersehiebbaren Sehieber angeordnet oder kann durch einen Hebel um eine waagrechte Achse geschwenkt werden.
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung eines solchen Drehzapfenlagers und besteht darin, dass der Drehzapfen mit dem ihn tra genden Verstellglied, z. B. einem Schieber oder Hebel, einstellbar verbunden ist.
Zweekmässig ist der Drehzapfen mit sei nem Verstellgliede, z. B. einem mittels einer Schraube versehwenkbaren Hebel, durch einen Querzapfen verbunden, welcher durch eine von mehreren axial versetzten Boliruugen hindurchgesteckt werden kann. Die Lager hülse des Drehzapfens hat dabei vorzugsweise eine solche Länge, dass 'in angehobenem Zu stande des Drehzapfens dieser so weit aus der Hülse nach oben herausragt, dass der den Hebel mit dem Drehzapfen verbindende Querzapfen aus seiner Bohrung entfernt werden kann.
Durch die Erfindung ist ein leichter Ein bau und Ausbau des Türflügels erzielbar. Infolge der Einstellbarkeit des Drehzapfens kann das Lager für verschiedene Bauarten von Türen mit Türrahmen verwendet werden. Der Drehzapfen kann gegebenenfalls sowohl. grob- als auch feinverstellt werden. Die ein zelnen Konstruktionsteile des Drehlagers kön nen leicht. zugänglich angeordnet sein. Zum Senken bzw. Heben des Drehzapfens kann nur ein verhältnismässig geringer Hub erforder lich sein.
Insbesondere lässt sich das Lager so klein ausführen, dass seine verschiedenen Teile innerhalb des kleinsten gebräuchlichen Hohlprofils von Metallrahmen an Türen unterzubringen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Tür mit den Türbeschlägen im Schnitt, Fig. ? eine Schnittansicht des linken obern in den Türflügel eingesetzten Beschlages mit dem untern Teil des Lagers für den obern Drehzapfen, Fig. 3 einen Schnitt durch den in den festen Türrahmen eingesetzten Beschlag mit dem obern Drehzapfen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Beschlag nach Fig. 3 und Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Be schlag entsprechend Fig. 3, jedoch bei ange hobenem oberem Drehzapfen.
In Fig. 1 ist 10 der Türflügel, welcher auf dem in den Boden 11 eingelassenen Boden türschliesser 12 üblicher Bauart, der den Tür flügel selbsttätig in die Schliessstellung zii- rückbringt, mittels des Tragzapfens 13 abge stützt ist.
An der dem Bodentürschliesser entgegen gesetzten obern Türkante ist ein Winkeleisen als Eckbeschlag 14 eingesetzt, welcher ein Lagerstüek 15 aufweist, mit dem der obere Drehzapfen 16 in dem Beschlage 17 zusam menwirkt, welcher in den festen Türrahmen 18 bzw. die Deckwandung eingesetzt ist.
Der Beschlag 14 mit dem Lagerstück 15 ist in Fig. 2, der Beschlag 1.7 mit dem Dreh zapfen 16 in Fig. 3 bis 5 in vergrössertem Mussstabe dargestellt.
In den aus einem Flacheisen bestehenden und zum Beispiel in den feststehenden Tür rahmen eingeschraubten Beschlag 17 ist eine Lagerhülse 19 eingenietet, in welcher der Drehzapfen 16 in lotreehter Richtung gleiten kann.
Die Lagerhülse 19 weist einen Schlitz 20 auf, welcher mit einem Schlitz 21 im Dreh zapfen 16 in einer Flucht liegt. Ausserdem wird der Drehzapfen 16 von zwei Bohrungen 22 und 23 durchsetzt, die zum Einführen eines Querzapfens 24 dienen. Der Querzap fen kuppelt hierbei den Drehzapfen 16 mit einem Hebel 25, welcher in die Schlitze 20 der Hülse bzw. 21 des Drehzapfens 16 eingreift und in einem Lagerstück 26 um einen waag recht liegenden Zapfen 27 schwenkbar gela gert ist. Das andere, gabelförmig ausgebildete Ende 28 des zweiteiligen Hebels 25 umgreift einen Gleitstein 29, welcher mit dem Hebel arm 28 durch seitliche Zapfen 30 gekuppelt ist und auf dem zylindrischen Teil einer Schraube 31 drehbar, aber unterschiebbar ge lagert ist.
Die Schraube 31 kann in lotrechter Richtung im Beschlagteil 17 verschraubt wer den. Der Drehzapfen 16 weist des weiteren eine Ausnehmung 32 auf, welche von einem Sehraubstüek 33 mit. einer Bohrung 34 abge schlossen wird, die dazu dient, eine Senkel schnur 35 zum Ausriehten der Pendeltür- aehse bei noch nicht. eingebautem Türflügel aufzitnelimen, wie insbesondere aus Fig. 1 und 3 hervorgeht.
Der in den Türrahmen eingebaute, als Winkeleisen ausgebildete Beschlag 14 trägt das Lagerstfick 15 mittels eines Flansehes 36.
Eine im Winkeleisen sowie in einem ange nieteten Lagerbock 37 drehbar gelagerte Spindel 38 durchsetzt das Lagerstück 15 und dient dazu, dieses in Achsriehtung der Spin del zii verstellen, so dass das La-erstüek 15 in genaue Flucht. mit dein Drehzapfen 16 #CIve- braelit werden kann.
In das Lagerstüek 1.5 ist zu diesem Zweck eine Lagerbüehse 39 einge setzt, welche ebenso wie der Drehzapfen 16 zweckmässig aus Stahl besteht und über das Lagerstüek 15 hinaus bis zur Oberkante 40 des Beschlages 14 bzw. des Türflügels durch einen Schlitz 41 des Beschlages hindurch v er- längert ist. Die Büelise 39 bzw. die Bobrun für die Büehse ist nach unten hin gegen die Spindel 38 geöffnet, jedoch durch einen Boden 42 des Lagerstüekes 1.5 abgeschlossen.
Hier durch wird beim Sehmieren der Lagerbüchse 39 gleichzeitig auch die Gewindespindel 3\i mitgeseliiniert.
Durch Versehr auben der Schraube 31 kann der Verstellhebel 25 und damit der Drehzapfen 16 jeweils kontinuierlich zwisehen einer höchsten und einer niedrigsten Endlage verstellt werden, während mittels des Quer zapfens 24, der den Verstellhebel 25 mit deui Drehzapfen 16 einstellbar verbindet, eine Grobeinstellung des Drehzapfens 16 in zwei Einstellagen vorgenommen werden kann, wel- ehe durch die im Abstand voneinander ange ordneten Bohrungen 22 und ? 3 bestimmt sind.
Zum Einbringen des Türflügels wird der Drehzapfen 16, wie in Fig. 5 dargestellt, durch Herunterschrauben der Schraube 31 gehoben, indem der Hebel 25 um sein Gelenk 27 im jlirzeigersinn gegenüber der Fig. 3 ge schwenkt wird. Hierdureh wird der Zapfen 16 so weit in die Büchse 19 hereingezogen, dass er über die Unterkante des Beschlages 17 nicht mehr hervorsteht.
Der Türflügel. kann in dieser Lage des Zapfens, einen entsprechen den Ausbau am untern Bodentürschliesser 12 voraus--gesetzt, ohne weiteres in waagrechter ssiclitung aus den Lagern abgezogen werden.
Die Lagerbüchse 19 ist. des weiteren so bemes- scii, dass, wie insbesondere aus Fig. 5 hervor- gelit, in der obern Lage des Drehzapfens 16 der Querzapfen 24 über der obern Stirnfläche der Lagerbüchse 19 liegt und infolgedessen ohne weiteres entfernt. werden kann, während bei gesenkter Lage des Drehzapfens 1.6 (Fig. 3) der Querzapfen 24 in der Lagerbüchse 19 gegen Herausfallen gesichert ist.
Die weitere Querbohrung 23 hat den Zweck, eine andere Einstellung des Drehzapfens 16 mit Bezug auf den Hebel ?5 zii ermöglichen. Eine solche I'instellung kommt insbesondere dann in Be tracht, wenn der Abstand zwischen dem Be- selifage 17 im feststehenden Rahmen und dem Beschlage 1.4 im beweglichen Türrahmen aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise infolge einer Leichtmetallarmierung des feststehen den oder des beweglichen Türrahmens, beson ders gross ist.
Der Drehzapfen 16 ragt in die- sein Falle -bereits bei angehobenem Hebel 25 (±@'ig. 5) um einen. (zulässigen) Betrag über den Beschlag teil 17 nach unten heraus, so dass trotz des vergrösserten Abstandes eine nicht grössere Hubbewegung an der Einstell schraube 31 erforderlich ist,
als dieses bei verhältnismässig dicht aiieina.nderliegenden Beschlägen 17 und 14 notwendig ist. Zu verhältnismässig geringen Hub trägt auch der Umstand bei, dass die Lagerbüchse 39 des ini beweglichen Türrahmen angeordneten Lagerstiiekes bis an die Oberkante 40 durch den Schlitz 41 verlängert ist.
Die Einbauhöhe H, bzw. H., soll in diesem Fall nicht grösser als die liebte Höhe (gege benenfalls zusätzlich eine Wandstärke) des ini Stahltürenbau üblichen kleinsten Hohl profils sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Drehzapfenlager an einer Tür, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen mit einem ihn tragenden Verstellgliede einstellbar verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehzapfenlager nach Patentanspruch. an einer Pendeltür, dadurch gekennzeichnet, dass, das Drehzapfenlager einem Bodentür schliesser gegenüber am obern Teil der Tür angeordnet ist. 2. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell- (Y zur Feineinstellung des Drehzapfens kontinuierlich zwischen zwei Endlagen ein stellbar ist und zur Grobeinstellung des Dreh zapfens mit diesem in einzelne im Abstand voneinander vorgesehene Einstell-Lagen ein stellbar verbunden ist. 3.Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Verstell glied ein Schieber ist. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied ein Hebel ist. 5. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen mit dem Verstellgliede durch einen Querzap fen verbunden ist, welcher durch einen von mehreren axial versetzten Bohrungen hin durchgesteckt ist. 6. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell glied ein mittels einer Schraube verschwenk- barer Hebel verwendet ist. 7.Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das zur axialen Verstellung des Drehzapfens dienende Verstellglied durch einen Schlitz in einer Lagerhülse zur Kupp lung mit dem Drehzapfen hindurchgreift und die Lagerhülse eine solche Länge hat, da.ss bei aus dein Gegenlagerstück (15) herausgehobe nem Drehzapfen der das Verstellglied mit dem Drehzapfen kuppelnde Querzapfen sich oberhalb der Lagerhülse befindet und aus seiner Bohrung, in welcher er in gesenkter Lage durch die Lagerhülse gesichert ist, ent fernt werden kann. B.Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Drehzapfen an seinem untern Ende eine axiale Öffnung aufweist, in wel cher eine Senkelschnur zum Ausrichten der Tür-Drehachse bei der Montage befestigt wer den kann. 9. Drehzapfenlager nach Patentansprtzeh und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die axiale Öffnung in einem auswechselbaren Schraubteil angeordnet ist. 10.Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Gegenlagerstück (15; 39) für den Drehzapfen bis mindestens nahe an die Ober- kante des Türflügels durch eine Öffnung (-11) hindurch verlängert ist. 11. Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gegenlagerstück (15, 39) verstellbar ist. 12.Drehzapfenlager nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubspindel (38) für das quer verstellbare Gegenlagerstück durch das Ende der Bohrung für den Dreh zapfen hindurchgeführt ist, so dass sie durch den in die Bohrung des Gegenlagerstückes ein gebrachten Schmierstoff mitgeschmiert wird.
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