CH331159A - Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür - Google Patents

Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür

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CH331159A
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trunnion
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Voester Reinhold
Walter Dipl Ing Voester
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Ver Baubeschlag Gretsch Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/081Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated near one edge of the wing, especially at the top and bottom, e.g. trunnions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


  Drehzapfenlager an einer     Tür,        insbesondere    einer     Pendeltür       Die Erfindung bezieht sich auf ein Dreh  zapfenlager an einer Tür, insbesondere einer  Pendeltür. Die Drehzapfen solcher Dreh  zapfenlager werden zum Ein- und     Ausbrin-          Teii    des Türflügels üblicherweise axial v     er-          seliiebbar    angeordnet, so dass sie die     Tür-          öffnun-    freigeben und der Türflügel senk  recht zur Türöffnung herausgezogen werden  kann.

   Der Drehzapfen ist zu diesem Zweck  entweder an einem     mittels    Schrauben par  allel v     ersehiebbaren        Sehieber    angeordnet oder  kann durch einen Hebel um eine     waagrechte     Achse geschwenkt werden.  



  Die Erfindung bezweckt die Verbesserung  eines solchen Drehzapfenlagers und besteht  darin, dass der     Drehzapfen    mit dem ihn tra  genden     Verstellglied,    z. B. einem Schieber  oder Hebel, einstellbar verbunden ist.  



       Zweekmässig    ist der Drehzapfen mit sei  nem     Verstellgliede,    z. B. einem mittels einer  Schraube     versehwenkbaren    Hebel, durch einen  Querzapfen verbunden, welcher durch eine  von mehreren axial versetzten     Boliruugen     hindurchgesteckt werden kann. Die Lager  hülse des Drehzapfens hat dabei vorzugsweise  eine solche Länge, dass 'in angehobenem Zu  stande des Drehzapfens dieser so weit aus der  Hülse nach oben herausragt, dass der den  Hebel mit dem Drehzapfen verbindende    Querzapfen aus seiner Bohrung entfernt  werden kann.  



  Durch die Erfindung ist ein leichter Ein  bau und Ausbau des     Türflügels    erzielbar.  Infolge der     Einstellbarkeit    des Drehzapfens  kann das Lager für verschiedene Bauarten  von Türen mit Türrahmen     verwendet    werden.  Der Drehzapfen kann gegebenenfalls sowohl.  grob- als auch feinverstellt werden. Die ein  zelnen     Konstruktionsteile    des Drehlagers kön  nen leicht. zugänglich angeordnet sein. Zum       Senken    bzw. Heben des Drehzapfens kann     nur     ein verhältnismässig geringer Hub erforder  lich sein.

   Insbesondere lässt sich das Lager so  klein ausführen, dass seine verschiedenen  Teile innerhalb des     kleinsten    gebräuchlichen  Hohlprofils von     Metallrahmen    an Türen  unterzubringen ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt. Hierbei  zeigen       Fig.    1 eine     Seitenansicht    der Tür mit den  Türbeschlägen im Schnitt,       Fig.    ? eine Schnittansicht des linken obern  in den Türflügel eingesetzten Beschlages mit  dem untern Teil des Lagers für den obern  Drehzapfen,       Fig.    3 einen Schnitt durch den in den  festen     Türrahmen    eingesetzten Beschlag mit  dem obern     Drehzapfen,

                Fig.    4 eine Draufsicht auf den Beschlag  nach     Fig.    3 und       Fig.    5 einen Längsschnitt durch den Be  schlag entsprechend     Fig.    3, jedoch bei ange  hobenem oberem Drehzapfen.  



  In     Fig.    1 ist 10 der Türflügel, welcher auf  dem in den Boden 11 eingelassenen Boden  türschliesser 12 üblicher Bauart, der den Tür  flügel selbsttätig in die     Schliessstellung        zii-          rückbringt,    mittels des Tragzapfens 13 abge  stützt ist.  



  An der dem Bodentürschliesser entgegen  gesetzten obern Türkante ist ein Winkeleisen  als     Eckbeschlag    14 eingesetzt, welcher ein       Lagerstüek    15 aufweist, mit dem der obere  Drehzapfen 16 in dem Beschlage 17 zusam  menwirkt, welcher in den festen Türrahmen  18 bzw. die Deckwandung eingesetzt ist.  



  Der Beschlag 14 mit dem Lagerstück 15  ist in     Fig.    2, der Beschlag 1.7 mit dem Dreh  zapfen 16 in     Fig.    3 bis 5 in     vergrössertem          Mussstabe    dargestellt.  



  In den aus einem Flacheisen bestehenden  und zum Beispiel in den feststehenden Tür  rahmen eingeschraubten Beschlag 17 ist eine  Lagerhülse 19 eingenietet, in welcher der  Drehzapfen 16 in     lotreehter    Richtung gleiten  kann.  



  Die Lagerhülse 19 weist einen Schlitz 20  auf, welcher mit einem Schlitz 21 im Dreh  zapfen 16 in einer Flucht liegt.     Ausserdem     wird der Drehzapfen 16 von zwei Bohrungen  22 und 23 durchsetzt, die zum Einführen  eines Querzapfens 24 dienen. Der Querzap  fen kuppelt hierbei den     Drehzapfen    16 mit  einem Hebel 25, welcher in die Schlitze 20 der  Hülse bzw. 21 des Drehzapfens 16 eingreift  und in einem Lagerstück 26 um einen waag  recht liegenden Zapfen 27 schwenkbar gela  gert ist. Das andere, gabelförmig ausgebildete  Ende 28 des zweiteiligen Hebels 25 umgreift  einen Gleitstein 29, welcher mit dem Hebel  arm 28 durch seitliche Zapfen 30 gekuppelt  ist und auf dem zylindrischen Teil einer  Schraube 31 drehbar, aber unterschiebbar ge  lagert ist.

   Die Schraube 31 kann in lotrechter  Richtung im     Beschlagteil    17 verschraubt wer  den.    Der Drehzapfen 16 weist des weiteren  eine     Ausnehmung    32 auf, welche von einem       Sehraubstüek    33 mit. einer Bohrung 34 abge  schlossen wird, die dazu dient, eine Senkel  schnur 35 zum     Ausriehten    der     Pendeltür-          aehse    bei noch nicht. eingebautem Türflügel       aufzitnelimen,    wie     insbesondere    aus     Fig.    1  und 3 hervorgeht.  



  Der in den Türrahmen eingebaute, als  Winkeleisen     ausgebildete    Beschlag 14 trägt  das     Lagerstfick    15 mittels eines     Flansehes    36.  



  Eine im Winkeleisen sowie in     einem    ange  nieteten Lagerbock 37 drehbar gelagerte  Spindel 38 durchsetzt das Lagerstück 15 und  dient dazu, dieses in     Achsriehtung    der Spin  del     zii    verstellen, so dass das     La-erstüek    15  in genaue Flucht. mit     dein    Drehzapfen 16     #CIve-          braelit    werden kann.

   In das     Lagerstüek    1.5 ist  zu diesem Zweck eine     Lagerbüehse    39 einge  setzt, welche ebenso wie der Drehzapfen 16  zweckmässig aus Stahl besteht und über das       Lagerstüek    15 hinaus bis zur Oberkante 40  des Beschlages 14 bzw. des Türflügels durch  einen Schlitz 41 des Beschlages hindurch v     er-          längert        ist.    Die     Büelise    39 bzw. die     Bobrun     für die     Büehse    ist nach unten hin gegen die  Spindel 38 geöffnet, jedoch durch einen     Boden     42 des     Lagerstüekes    1.5 abgeschlossen.

   Hier  durch wird beim     Sehmieren    der Lagerbüchse  39 gleichzeitig auch die Gewindespindel     3\i          mitgeseliiniert.     



  Durch Versehr     auben    der Schraube 31  kann der     Verstellhebel    25 und damit der  Drehzapfen 16 jeweils kontinuierlich     zwisehen     einer höchsten und einer niedrigsten     Endlage     verstellt werden,     während    mittels des Quer  zapfens 24, der den     Verstellhebel    25 mit     deui     Drehzapfen 16 einstellbar verbindet, eine  Grobeinstellung des Drehzapfens 16 in zwei  Einstellagen vorgenommen werden     kann,        wel-          ehe    durch die im Abstand voneinander ange  ordneten Bohrungen 22     und    ? 3 bestimmt sind.  



  Zum Einbringen des Türflügels wird der       Drehzapfen    16, wie in     Fig.    5 dargestellt, durch  Herunterschrauben der Schraube 31 gehoben,  indem der Hebel 25 um sein Gelenk 27 im       jlirzeigersinn    gegenüber der     Fig.    3 ge  schwenkt wird.     Hierdureh    wird der Zapfen      16 so     weit    in die Büchse 19 hereingezogen,  dass er über die Unterkante des Beschlages 17  nicht mehr hervorsteht.

   Der Türflügel. kann  in dieser Lage des Zapfens, einen entsprechen  den Ausbau am untern Bodentürschliesser 12       voraus--gesetzt,    ohne weiteres in waagrechter       ssiclitung    aus den     Lagern    abgezogen werden.

    Die Lagerbüchse 19 ist. des weiteren so     bemes-          scii,        dass,    wie     insbesondere    aus     Fig.    5     hervor-          gelit,    in der obern Lage des Drehzapfens 16       der    Querzapfen 24 über der obern Stirnfläche  der Lagerbüchse 19 liegt und infolgedessen  ohne weiteres entfernt. werden kann, während  bei gesenkter Lage des Drehzapfens 1.6     (Fig.    3)  der Querzapfen 24 in der Lagerbüchse 19       gegen    Herausfallen gesichert ist.

   Die weitere       Querbohrung    23 hat den Zweck, eine andere       Einstellung    des Drehzapfens 16 mit Bezug  auf den Hebel ?5     zii    ermöglichen. Eine solche       I'instellung    kommt insbesondere dann in Be  tracht, wenn der Abstand zwischen dem     Be-          selifage    17 im feststehenden Rahmen und dem       Beschlage    1.4 im beweglichen Türrahmen aus  irgendwelchen Gründen, beispielsweise infolge       einer        Leichtmetallarmierung    des feststehen  den oder des beweglichen Türrahmens, beson  ders gross ist.

   Der Drehzapfen 16 ragt in     die-          sein    Falle     -bereits    bei angehobenem Hebel 25       (±@'ig.    5) um einen. (zulässigen) Betrag über  den Beschlag teil 17 nach unten heraus, so     dass     trotz des vergrösserten Abstandes eine nicht       grössere        Hubbewegung    an der Einstell  schraube 31 erforderlich ist,

   als dieses bei  verhältnismässig dicht     aiieina.nderliegenden          Beschlägen        17        und        14        notwendig        ist.        Zu     verhältnismässig geringen Hub trägt auch       der    Umstand bei, dass die Lagerbüchse 39 des       ini    beweglichen Türrahmen angeordneten       Lagerstiiekes    bis an die Oberkante 40 durch       den    Schlitz 41 verlängert ist.  



  Die Einbauhöhe     H,    bzw.     H.,    soll in diesem  Fall nicht grösser als die liebte Höhe (gege  benenfalls zusätzlich eine Wandstärke) des       ini        Stahltürenbau    üblichen kleinsten Hohl  profils sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehzapfenlager an einer Tür, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen mit einem ihn tragenden Verstellgliede einstellbar verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehzapfenlager nach Patentanspruch. an einer Pendeltür, dadurch gekennzeichnet, dass, das Drehzapfenlager einem Bodentür schliesser gegenüber am obern Teil der Tür angeordnet ist. 2. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell- (Y zur Feineinstellung des Drehzapfens kontinuierlich zwischen zwei Endlagen ein stellbar ist und zur Grobeinstellung des Dreh zapfens mit diesem in einzelne im Abstand voneinander vorgesehene Einstell-Lagen ein stellbar verbunden ist. 3.
    Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Verstell glied ein Schieber ist. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied ein Hebel ist. 5. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen mit dem Verstellgliede durch einen Querzap fen verbunden ist, welcher durch einen von mehreren axial versetzten Bohrungen hin durchgesteckt ist. 6. Drehzapfenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstell glied ein mittels einer Schraube verschwenk- barer Hebel verwendet ist. 7.
    Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das zur axialen Verstellung des Drehzapfens dienende Verstellglied durch einen Schlitz in einer Lagerhülse zur Kupp lung mit dem Drehzapfen hindurchgreift und die Lagerhülse eine solche Länge hat, da.ss bei aus dein Gegenlagerstück (15) herausgehobe nem Drehzapfen der das Verstellglied mit dem Drehzapfen kuppelnde Querzapfen sich oberhalb der Lagerhülse befindet und aus seiner Bohrung, in welcher er in gesenkter Lage durch die Lagerhülse gesichert ist, ent fernt werden kann. B.
    Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Drehzapfen an seinem untern Ende eine axiale Öffnung aufweist, in wel cher eine Senkelschnur zum Ausrichten der Tür-Drehachse bei der Montage befestigt wer den kann. 9. Drehzapfenlager nach Patentansprtzeh und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die axiale Öffnung in einem auswechselbaren Schraubteil angeordnet ist. 10.
    Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Gegenlagerstück (15; 39) für den Drehzapfen bis mindestens nahe an die Ober- kante des Türflügels durch eine Öffnung (-11) hindurch verlängert ist. 11. Drehzapfenlager nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gegenlagerstück (15, 39) verstellbar ist. 12.
    Drehzapfenlager nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubspindel (38) für das quer verstellbare Gegenlagerstück durch das Ende der Bohrung für den Dreh zapfen hindurchgeführt ist, so dass sie durch den in die Bohrung des Gegenlagerstückes ein gebrachten Schmierstoff mitgeschmiert wird.
CH331159D 1954-01-08 1954-12-17 Drehzapfenlager an einer Tür, insbesondere einer Pendeltür CH331159A (de)

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