CH331166A - Ablagemöbel für die Diagonalablage von Heftern oder dergleichen - Google Patents
Ablagemöbel für die Diagonalablage von Heftern oder dergleichenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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Description
Ablagemöbel für die Diagonalablage von Heftern oder dergleichen Neben der bekannten Ablage von Akten, Schnellheftern oder dergleichen in senkrechter Anordnung in Schränken oder Regalen sind auch sogenannte Hängeregistraturen bekannt, bei denen die Hefter oder Akten mittels Keliknen in waag,reebter Anordnunfl, in Schubläden abgelegt erden. Die Bauhöhe der diese Schubläden oder Gefache aufnehmen den Sehränke oder Regale ist jedoch be schränkt, da ja die eingehängten Akten durch Aufblick von oben identifiziert werden müs sen.
Es lassen sieh daher nur wenige Gefaehe übereinander in einem Regal oder Schrank anordnen. Die Höhe der Regale oder Schränke für eine Senkrechtablage richtet sieh dagegen naeli der Reichhöhe der Bedienungspersonen. Um gegenüber der Senkrechtablage bei glei- cher Reihenanzahl zu einer Verringerung Ader Bauhöhe ztu kommen, ist es ferner bekannt,
die Akten oder Hefter in schräger Lage im Rah- n ien der Re--ale oder Schränke anzuordnen. 1:s wird dabei der Neigungswinkel der Rah men und damit der Hefterrüeken so gewählt, dass der von dem Gewicht der Mappe oder des Hefters ausgeübte Zug sich möglichst gleich mässig auf die hintere obere und die vordere untere Rahmenschiene verteilt. Dabei darf jedoch das Herausnehmen der lIappen, das senkrecht zur Schräglage erfolgt, nicht durch den darüber befindlichen Rahmen beeinträeh- tigt werden.
Lm bei einer derartigen Diagonal- oder Schrägablage zu einer günstigsten Raumaus nutzung zu gelangen, sind nach der Erfin dung bei einem Ablagemöbel für die Diagonal- Zn von Heftern oder dergleichen, mit mehreren, in einander parallelen, schrägen Ebenen übereinanderliegenden Schienenpaa ren zum Einhängen der unterzubringenden Hefter oder dergleichen, die Schienenpaare treppenartig nach oben zurücklaufend gestaf felt zwischen den Seitenwänden des Ablage möbels angeordnet.
Die durch die Vorder kanten der übereinander liegenden Diagonal rahmen gelegte Ebene liegt somit nicht mehr in einer Senkrechten, sondern ist nach oben hinten geneigt. Das neue Ablagemöbel benö tigt zwar eine grössere Grundfläche als die bisherigen Regale oder Aktenschränke; doch lassen sich bei entsprechender Staffelung auf der gleichen Bauhöhe an Stelle von vier über einander liegenden Schienenpaaren etwa fünf Schienenpaare unterbringen, so dass bei glei- cher Bauhöhe das Fassungsvermögen um 25 % gesteigert wird.
Die grössere Grundfläche kann dabei da durch verringert werden, dass der Sockel des Ablagemöbels gegenüber der Vorderkante der untersten Schienenpaare entsprechend der Diagonallage zurückgesetzt ist.
Das neue Ablagemöbel kann dabei als offenes Regal oder als verschliessbarer Schrank ausgebildet sein. Im Falle der Ausbildung als Regal sind die Seitenwände vorteilhaft ent sprechend der treppenartigen Anordnung der Aufhängerahmen abgestuft, wobei die sieh ergebenden Unterschrägen durch eine Blend- schalung abgedeckt sein können, während die Oberschrägen, die parallel der Aufsiehtsebene der in die Rahmen ,eingehängten Hefter ver laufen, durch gegeneinander versehiebba,re Scheiben abdeekbar sind, die zweckmässig aus durchsichtigem Material gefertigt sind.
Eine weitere Platzeinsparung kann erreicht werden, wenn je zwei der vorgenannten Regal rahmen in einerRüeken-an-Rüclcen-Anordnung als bauliche Einheit parallel zu den Rahmen vorderkanten ausziehbar von einem Sehrank gehäuse aufgenommen sind. Die Regalrahmen sind in diesem Falle zweckmässig wenigstens an einer Stirnseite mit einer das Schrank gehäuse in der Einschublage abschliessenden Stirnwand versehen.
Die Ausbildung kann jedoch auch so getroffen sein, dass die Rah men nach beiden Stirnseiten des Gehäuses aus diesem ausziehbar sind, in welchem Falle die Rahmen an beiden Stirnseiten mit Abschluss- stirnwänden versehen sind.
Drei Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 im Schaubild zwei nebeneinander stehende Aktenschränke, Fig. 2 in gleicher Darstellung die Aus bildung als Aktenregal und Fig. 3 die Rücken-an-Rücken-Anordnung zweier Regale nach der Fig. 2 als aus einem Gehäuse ausfahrbare Einheit.
Der Aktenschrank nach der Fig. 1 besitzt zwei Seitenwände 1 und die übliche Rück wand. Die Vorderkante 2 der Seitenwände 1 läuft von oben nach unten schräg vor und ist kurz über der Bodenkante 3 im Winkel zurückgesetzt. Dieser Schrankrahmen ist in bei Aktenschränken bekannter -'V#'eise durch zwei gegeneinander verschiebbare Rolladen 5a, 5b verschliessbar.
Zwischen die beiden Seitenwände 1. sind fünf Paar Tragschienen 6a, 6b eingezogen, die paarweise übereinander in einander parallelen, schrägen Ebenen liegen, wobei die Vorder- schienen 6a. der Vorderkante 2 der Seiten wände 1 folgen. Die Schienen 6a, 6b dienen in bekannter Weise zum Einhängen von Ab- lageheftern, die somit in einer schrägen Lage, aber in den verschiedenen Reihen zueinander gestaffelt gehalten sind.
Diese Staffelung führt. bei einer Schräglage der Hefter von etwa 30 zur Unterbring'Llng von fünf Sehie- nenpaaren 6a, 6b in einem Aktenschrank, der bei gleicher Höhe und der bekannten, senk rechten Übereinanderanordnung der Sehie- nenpaare nur vier dieser Seliienenpaare auf nimmt. Der Schrank hat dabei in Bodenhöhe eine Tiefe von etwa 80 cm, die sieh nach der Oberkante der Seitenwände auf 30 cm ver ringert. Durch die Winkelabsetzung .l der Seitenwände 1 wird dabei erreicht, dass der Bearbeiter dicht an den Schrank herantreten kann.
Durch die Staffel.iing der Reihen wird die Übersicht über die eingehängten Hefter er leichtert. Es hat sich dabei ergeben, dass ein Abstand zweier einander gegenüberstehender Sehrankreihen in Bodenhöhe von 50 ein ge wählt werden kann, ohne Erschwerung in der Einordnung oder der Entnahme von Heftern ans der untersten Ablagereihe, während bei üblichen Aktenschränken dieser Abstand in der Regel 100 ein betragen muss.
Bei der Abwandlung nach der Fig. 2 sind die Seitenwände la an der Vorderkante ent sprechend der Staffelung der Einhängesehie- nen 6a, 6b nach Art einer Treppe ausgeschnit ten, wobei die Rolladen 5 entfallen. Diese Ausbildung ist. besonders vorteilhaft, wenn eine Mehrzahl von Schränken oder Regalen nebeneinander aufgestellt werden soll. Es schliessen sich dann die Bleiehen Ablagereihen der nebeneinanderstelienden Regale übersicht lich aneinander an, so dass die Hefter nach den Reihen mehrerer Regale abgehängt wer den können.
Um bei dieser Ausbildung ein Verstauben der Hefter zu verhindern, sind die Unter- sehrägen 7a des Treppenaussehnittes dureh vorgesetzte Platten 8 abgedeekt, deren Ober- und Unterkanten gleichzeitig als Führung von im Zuge der Oberschrägen 7b liegenden Schiebeplatten 9a, 9b dienen. Diese zweck mässig aus durchsichtigem Stoff hergestellten Platten 9a, <I>9b,</I> von denen jede die halbe Rei henbreite abdeckt, lassen sich unter- bzw.
übereinander verschieben, so dass zur Ent nahme oder Ablage eines Hefters jeweils die halbe Reihenbreite freigelegt werden kann.
Die Schränke oder Regale nach den Fig. 1 und 2 lassen sieh auch als Doppelschränke ausbilden, indem zwei Schränke oder Regale in Rüeken-an-Riieken-Anordnung durch die Wahl von die Doppelform verkörpernden ein lieitliehen Seitenwänden zusammengebaut wer den. Eine derartige Doppeleinheit erhält da bei zweckmässig eine nach der grössten Breite gemessene Stirnwand 10 (Fig. <B>3)</B> und wird dann senkrecht, zur Stirnwand ausfahrbar von einem Schrankgehäuse 11 aufgenommen. Es können jedoch auch zwei derartige Stirn- wände vorgesehen sein, in welchem Falle das Doppelregal nach beiden Seiten hin ausfahr bar von dem Gehäuse aufgenommen ist.
Diese Doppelausfahrbarkeit eignet sich besonders für solche Fälle, in denen die Regale oder die aus ihnen gebildeten Regalwände zwi schen zwei Reihen von Arbeitsplätzen ange ordnet sind und von beiden Arbeitsplatzreihen aus zugän;lieh sein sollen. Diese Auszugs schränke lassen eine Vielzahl von Kombina tionsmöglichkeiten zu und ergeben für Gross registraturen die Möglichkeit der Unterbrin gung einer Vielzahl von Ablageheftern auf einer bisher nicht erreichbar gewesenen klei nen Grundfläche.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ablagemöbel für die Diagonalablage von Heftern oder dergleichen, mit mehreren in einander parallelen, schrägen Ebenen überein ander liegenden Schienenpaaren zttm Einhän gen der unterzubringenden Hefter oder der- !",]eichen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Schienenpaare treppenartig nach oben zurück laufend gestaffelt zwischen den Seitenwänden des Ablagemöbels untergebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Ablagemöbel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen- paare im Winkel von 30 zur Waagrechten geneigt angeordnet sind. 2.Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Seitenwände des Schrankes nach einer Hüllebene für die jeweils vordern Schie nen verlaufen und der von ihnen umschlossene Schrankraum an der Oberseite und der Vor derseite durch Rolläden abschliessbar ist. 3. Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Vorderkante der die Einhänge schienen tragenden Seitenwände nach der treppenartigen Staffelung der Schienen aus geschnitten ist. Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet., da.ss die Seitenwände nach der Vorderschräge der untersten Ablagereihe zurückgesetzt sind. 5.Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschrägen der treppenartigen Staffelung der Vorderkante der Seitenwände durch zwischen ihnen ange ordnete Platten abgedeckt sind. 6. Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-5, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Ober- und Unter kanten der Abdeckplatten der Oberschrägen der treppenartigen Staffelung der Vorder kante der Seitenwände übereinander ver schiebbare Deckplatten geführt sind, von denen jede eine halbe Schrankbreite abdeckt. 7.Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwei Schrankeinheiten in Rücken-an- Rücken-Anordnung zu einer Doppeleinheit zu sammengefasst und senkrecht zu den Seiten wänden ausfahrbar von einem Gehäuse auf genommen sind. B. Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und U nteransprucli 7, dadurch gekennzeich net, dass die Doppeleinheit wenigstens an der in Auszugsrichtung vorne liegende Seiten wand mit einer einen Abschluss für das Ge- hä-Lise bildenden Stirnwand versehen ist, die gleichzeitig die Tragwand für die Einhänge schienen bildet. 9.Ablagemöbel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppeleinheit beider- seits mit Stirnabschlusswänden versehen und nach beiden Seiten ausfahrbar von dem Ge häuse aufgenommen ist. 10. Ablagemöbel nach dem Patentansprueh und den Unteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten aus durchsichtigem Material gefertigt sind.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH331166D CH331166A (de) | 1954-02-22 | 1955-02-22 | Ablagemöbel für die Diagonalablage von Heftern oder dergleichen |
Country Status (1)
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1955
- 1955-02-22 CH CH331166D patent/CH331166A/de unknown
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