CH331252A - Zapfeinrichtung mit Flüssigkeitszähler und elektromechanischer Mengenvoreinstellung - Google Patents

Zapfeinrichtung mit Flüssigkeitszähler und elektromechanischer Mengenvoreinstellung

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CH331252A
CH331252A CH331252DA CH331252A CH 331252 A CH331252 A CH 331252A CH 331252D A CH331252D A CH 331252DA CH 331252 A CH331252 A CH 331252A
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CH
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Inventor
Eckert Hans
Goelz Gustav
Original Assignee
Bopp & Reuther Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/07Integration to give total flow, e.g. using mechanically-operated integrating mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


      Zapfeinrichtung    mit Flüssigkeitszähler und elektromechanischer     Mengenvoreinstellung       Die meisten bekannten     Voreinstellungen     an Flüssigkeitszählern sind in ihrem Aufbau  sowie in der Bedienung recht umständlich.  Für eine Reihe Bedarfsfälle entstand deshalb       das        Verlangen,    ein     wesentlich        einfacheres        (le-          i-ät    zu     entwickeln,    mit dem auch die Bedie  <B>nung,-</B> erleichtert wird.  



       Der    damit gestellten Aufgabe wird eine       Zapfeinriehtung    mit Flüssigkeitszähler und       elektroinechaniseher        Mengenvoreinstellung    ge  recht, bei welcher die     Zapfung    durch einen       von    dem Mengenzeiger auszulösenden, fest ein  gebauten     Kontakt        abgeschlossen    wird und die       erfindungsgemäss    dadurch     gekennzeichnet    ist,   < 1a1,> der unter der     Wirkung    eines     Dreh-          n:

  onientes    stehende     l1en,yenzeiger    in der     Rube-          stellun    - an einem fest in der drehbaren       llaube    des Zählers angeordneten, bei     Verdre-          lnnig-    der     Haube    die Stellung des     1Tengen-          zei-er;s    verändernden     Ansehlag    anliegt, beim       Zapfvor;Pan    g aber, der durch Einrücken     einer     Kupplung ausgelöst. wird, von dein Anschlag  zu     seiner        Nullstellun-    läuft.  



  In der Zeichnung ist das Wesen der     Erfin-          dung    beispielsweise veranschaulicht. Es     zei-          gell        schematisch:          Fig.    1 die     Einrichtung    von der Seite,       h'i@,.    2 den die     IIaube    in ihrem Dreh  bereich begrenzenden Anschlag in Draufsicht  und         Fig.    3 eine Möglichkeit der Ausbildung  des Schaltkontaktes.  



  Die     Einrichtung    für die     Mengenvorein-          stellung    ist in der Haube 1 des Flüssigkeits  zählers untergebracht. Die Haube 1 ist dreh  bar und in bekannter Weise durch eine Glas  scheibe 2 nach aussen abgeschlossen. Unter  der Glasscheibe 2 befindet sieb, wie üblich,       das    feststehende Zifferblatt 3, über das der  auf der Achse 4 befestigte Mengenzeiger 5  umläuft. Ausserdem befindet sich noch über  dem Zifferblatt     eine    an der Innenwandung  der Haube befestigte     Voreinstellmarke    6 mit  einem     Ansehlag    7 für den Mengenzeiger 5.  



  Der Abschluss des     Zapfvorgangs    wird       auch    hier normal, z. B. durch     Quecksilber     oder     Berührungskontakt,    vom     Mengenzeiger    5  her ausgelöst. Der Schaltpunkt ist dabei so  gewählt, dass die Auslösung bei der Durch  flussanzeige 0 des Zifferblattes liegt.  



  Die     Voreinstellung    geschieht durch ein  Verdrehen     der    Haube 1, wobei die fest mit  ihr verbundene     Voreinstellmarke    6 auf den  der gewünschten     Zapfmenge    entsprechenden       Skalenwert    des Zifferblattes gebracht wird.  Der Mengenzeiger 5 bleibt dabei am Anschlag  7 angelegt, folgt also der V     oreinstellmarke    6.       Bei    der     Zapfung    läuft der Zeiger 5 auf die  Ziffer 0 zurück. Zur vollen Ausnutzung der  Skala ist die Haube bei beiderseitigem An  sehlag um etwas über 360 , beispielsweise bis      etwa 370  vierdrehbar.

   Dieser ein Weiterdrehen  der Haube 1 über den zugegebenen Bereich,  von annähernd 370  verhindernde Anschlag  besteht aus einem an der Innenseite der  Haube befestigten Vorsprung 8 und einer  schwenkbaren Platte 9. Die um den Bolzen  7.0 schwenkbare Platte 9 ist in ihrem Schwenk  bereich durch die beiden Stifte 7.1 und 12  begrenzt. Der Vorsprung 8 legt sieh bei den  beiden Begrenzungsstellen entweder an die  eine oder die andere Seite der Platte 9 an.  Ein Weiterdrehen wird dann jeweils durch  einen der Stifte 11, 12 verhindert.  



  Der Mengenzeiger 5 wird nur während des       Zapfvorgangs    mit dem Zählwerk 13 gekup  pelt. Im übrigen steht er     -unter    dem Einfluss  einer     Rückholfeder    14, die den entkuppelten  Mengenzeiger 5 an die Einstellmarke 6 zurück  stellt. Als     R.ückholfeder    wird hierbei vorteil  haft eine Spiralfeder, die mit einem Ende  an einem Stift 15, mit dem andern Ende an  der Achse 16 befestigt ist, verwendet. Das  Drehmoment muss entgegen der normalen  Laufrichtung des Mengenzeigers 5 wirken.  Unter seinem Einfluss folgt der Mengenzeiger  5 der Einstellmarke 6 der Haube 1 auf die  gewünschte     Voreinstellung    nach, gleichgültig,  ob diese beim Vorwählen vergrössert oder ver  kleinert wird.  



  Der Mengenzeiger 5 wird nur während des       Zapfvorganges    mit dem Zählwerk 13 gekup  pelt. Im übrigen steht er im dargestellten Bei  spiel unter dem Einfluss einer     Rückholfeder     14, die den entkuppelten Mengenzeiger 5 an  die Einstellmarke 6 zurückstellt. Es ist aber  auch möglich, das Drehmoment elektrisch auf  zubringen und in diesem Fall nur zeitweise  wirken zu lassen. Dies geschieht beispielsweise  derart, dass an Stelle der     R.ückholfeder    14 ein  Elektromagnet die Rückstellung des Laufzei  gers bewirkt. Während des Laufes wird der  Zeiger durch keine Federkraft oder derglei  chen behindert, sondern er läuft bis zu seiner  Endstellung völlig frei.

   Erst wenn er diese  erreicht hat, schaltet sich ein Kontakt ein,  so dass ein Elektromagnet erregt wird, welcher  das Drehmoment und damit die Rückstellung  des Zeigers bewirkt. Der Mengenzeiger 5 steht    also in diesem, in der Zeichnung nicht darge  stelltem Falle nur zeitweise, und zwar wäh  rend der     Rüekstelhing    unter dem Einfluss  eines Drehmomentes.  



  Spätestens mit Beginn der     Zapfung,    die  durch eine nicht dargestellte,     mechanische     oder elektrische Kupplung ausgelöst. wird,  wird der Mengenzeiger 5 durch Betätigen  des Druckknopfes 17 mit dem Zählwerk 13  gekuppelt. Der Druckknopf 7.7 bzw. seine  ihm zugehörige Stange 18 drückt bei dem  Verschieben das mittels einer Kugel 19 ge  lenkig gelagerte Zahnrad ?0 aus seiner strich  punktiert     gezeichneten    Stellung 20' zum Ein  griff in das auf der Achse 4 befindliche Zahn  rad 21, kuppelt also beide Räder miteinander.

         Gleichzeitig    wird durch eine Schaltung der  im Gehäuse 22 befindliche Elektromagnet. ? _'  unter Strom gesetzt und hält dadurch die  Stange 18     engegen    der Wirkung einer Feder  33 so lange fest, bis durch einen später be  schriebenen Vorgang der Magnet stromlos  gemacht wird und die Stange wieder freigibt.  Während der     Zapfung    läuft der Mengen  zeiger 5 auf den     Anzeigewert    Null, die Kon  taktstellung für den Abschluss der     Zapfung,     zurück, unter gleichzeitiger Spannung der       Rüekholfeder    14.

   Beim Abschluss der     Zap-          fung        wi%d    auch die Kupplung der beiden  Zahnräder 20, 21 gelöst. und somit der Men  genzeiger 5 wieder freigegeben, der unter dem  Einfluss des rückdrehenden Momentes der ge  spannten Feder     1.1    an die Einstellmarke 6  zurückspringt.  



  Es ist aber auch möglich und erweist sich  dann als vorteilhaft, wenn mit einem Strom  ausfall gerechnet werden muss, die vorstehend  beschriebene Kupplung umzukehren. In die  ser Umkehrung ist das Zählwerk mit dem  Mengenzeiger mechanisch durch eine Feder  gekuppelt, das heisst, das Zahnrad 20 wird  durch eine Feder mit dem Zahnrad 21 in Ein  griff gebracht. Hat der Mengenzeiger 5 die  Marke der     voreingestellten    Menge     erreicht,     so wird eine Spule und damit. ein     Magnet     kurzzeitig, aber doch so lange erregt, bis der  Mengenzeiger 5 auf die Einstellmarke zurück-      gefallen ist. Der Magnet überwindet dabei die  Federkraft.

   Es könnte zum Beispiel bei der  in     Fig.    1 gezeigten Einrichtung an     Setlle    des  im Gehäuse 22 befindlichen Magneten 22' eine  Feder angeordnet werden, während an die  Stelle der Feder 33 ein Magnet tritt. Sobald  der     31engenzeiger        zurüekgefallen    ist, wird die  Spule stromlos und die Feder stellt die Kupp  lung mechanisch wieder her.

   Damit der Men  genzeiger 5 wieder auf die     voreinzustellende     Menge gebracht werden kann,     muss    die     meeha-          niseli    erfolgte Kupplung für die Zeit der       Zeigerriiekstellung    durch ein entsprechendes  Organ, beispielsweise einen     Eszenterhebel,    ge  löst werden. Ist. der Zeiger an der Marke für  die     voreingestellte    Menge angelangt, so wird  die Kupplung von Hand wieder eingerückt.  



  Dabei wird der durch einen Kontakt kurz  zeitig erregte Magnet; welcher die Rückstel  lung des Mengenzeigers 5 bewirkt, dadurch  in Funktion versetzt, dass über eine an sich  bekannte Einrichtung der ihn umgebenden  Spule während einer bestimmten Zeit Strom  zugeführt wird. Nach Ablauf dieser Zeit wird  der Magnet wieder stromlos, doch ist die Zeit  der Stromzufuhr so reichlich bemessen, dass  der Zeiger unter allen Umständen wieder in  die Ausgangslage zurückkommen kann.  



  Die mit 23 bezeichnete Kontakteinrichtung  mit Zu- und Ableitung 32' ist. in der     Fig.    3  näher dargestellt. Sie besteht im wesentlichen  aus einem Doppelhebel 24, einem Schalter 25  und dem eigentlichen Kontakt 26 nebst Lei  tungen 26'. Der Doppelhebel 24 ist um einen  Bolzen 27 schwenkbar. Der längere Hebelarm  28 wird durch einen auf dem Zahnrad 21 an  geordneten Stift 29 bei der Radumdrehung       versehwenkt.    Dadurch wird der kürzere       Hebelarm    30 auf den Schalterknopf 31 ge  drückt und schiebt. diesen unter     Überwindung     der Kraft der Feder 32 in Richtung des Kon  taktes 26.

   Dieser schliesst sieh, macht dabei  den     Elektromagneten    im Gehäuse 22 stromlos  und betätigt ausserdem ein nicht gezeichnetes  Absperrorgan für das zu messende     Durch-          flussmitt.el.    Das Absperrorgan wird beim Be  tätigen des Knopfes 17 für den nächsten       Zapfvorgang    wieder geöffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zapfeinrichtung mit Flüssigkeitszähler und elektromechanischer Mengenvoreinstel- lung, bei welcher die Zapfung durch einen von dem Mengenanzeiger auszulösenden, fest eingebauten Kontakt abgeschlossen wird, da durch gekennzeichnet, dass der unter der Wir kung eines Drehmomentes stehende Mengen zeiger in der Ruhestellung an einem fest in der drehbaren Haube des Zählers angeord neten, bei Verdrehung der Haube die Stel lung des Mengenzeigers verändernden An schlag anliegt, beim Zapfvorgang aber, der durch Einrücken einer Kupplung ausgelöst wird,
    von dem Anschlag zu seiner Nullstellung läuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Zapfeinrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbarkeit der Haube durch einen beweglichen Anschlag auf einen Bereich um wenige Grade über 360 begrenzt ist. 2. Zapfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Mengenzeiger dauernd unter dem Einfluss eines Drehmomentes steht. 3. Zapfeinrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, da.ss das Drehmoment durch eine Rück holfeder bewirkt wird.
    4. Zapfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Mengenzeiger zeitweise unter dem Einfluss eines Drehmomentes steht. 5. Zapfeinrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Drehmoment auf elektrischem Wege bewirkt wird. 6. Zapfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengen zeiger mit dem Zählwerk durch eine lösbare Kupplung verbunden ist.
    7. Zapfeinrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die lösbare Kupplung nur während des Zapfvorganges eingekuppelt ist. B. Zapfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich- net, dass die lösbare Kupplung während der Rückstellung des Mengenzeigers auf die Null- stellnng entkuppelt.
    9. Zapfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die lösbare Kupplung zu sätzlich während der Haubenverdrehung den Mengenzeiger vom Zählwerk entkuppelt. 10. Zapfeinrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Kupplung bei Unterbrechung des Zapf- v organges durch Stromausfall oder Betäti gung einer Unterbrechervorriehtung in Ein griff bleibt.
CH331252D 1954-06-16 1954-08-12 Zapfeinrichtung mit Flüssigkeitszähler und elektromechanischer Mengenvoreinstellung CH331252A (de)

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