CH331310A - Schlagmühle - Google Patents

Schlagmühle

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CH331310A
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CH
Switzerland
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rotor
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outlet
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Inventor
Jan Mulder Arend
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Jan Mulder Arend
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/04Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters hinged to the rotor; Hammer mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Schlagmühle       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schlagmühle, die insbesondere zum Mahlen  von Getreidearten, Sämereien, Viehfutter  kuchen, Muscheln und andern weichen bis  halbweichen Produkten bestimmt ist.  



  Es ist bereits ein Mahlgerät mit Rotor  bekannt, der mit Schlagorganen versehen und  in einem Gehäuse gelagert ist, das aus einer  zylindrischen durchlochten Innenwandung  und einer die Innenwandung umgebenden  spiralig gebogenen Aussenwandung ohne       Durchbrechung    derart zusammengesetzt ist,  dass ein Schneckenhaus gebildet wird. Bei  diesem Mahlgerät tritt - wenn der Rotor in  Umlauf versetzt worden ist - Luft zusammen  mit zu vermahlendem Gut durch einen seit  lichen Einlass axial in den Mahlraum ein, ver  lässt diesen durch die     Durchlochungen    in der  zylindrischen Innenwand mehr oder weniger  radial und durchströmt dann das Schnecken  gehäuse     tangential    gegen einen     Auslass,    der  sich an dem weiten Ende dieses Gehäuses be  findet.

   Ein Nachteil einer solchen Schlag  mühle, bei der die Luftströmung von dem  Rotor selbst erzeugt wird, ist unter anderem  dieser, dass die Luft in dem Mahlraum eine  durchgreifende Richtungsänderung     erfährt,     die unerwünschte     Wirbelungen    und aus die  sen folgende Strömungswiderstände veran  lasst.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen mit einem  verhältnismässig grossen Kraftaufwand ver-         bundenen    Nachteil zu beheben und ausserdem  dem Mahlgerät einen gedrängten Bau zu  geben, indem der Rotor nicht mehr als Mit  tel zum Ansaugen der Luft, im nachstehenden  Förderluft genannt, benutzt wird.

   Gemäss der  Erfindung ist bei einer Schlagmühle mit einem  Rotor, der mit Schlagorganen versehen und in  einem mit einer durchlochten Innenwandung  und einer diese exzentrisch umgebenden, nicht  durchbrochenen Aussenwandung versehenen  Gehäuse drehbar gelagert ist, gegenüber einem  axial zur     Rotorwelle    verlaufenden, die untere  Hälfte des Rotors umgebenden, durchlochten  Teil der im übrigen nicht durchbrochenen In  nenwandung ein     Zufuhrstutzen    für das Mahl  gut vorgesehen und der Mantelraum zwi  schen der Innen- und der Aussenwandung auf  der einen Seite des     Mahlgutzufuhrstutzens    an  einen     Lufteinlassstutzen    und auf der andern  Seite dieses     Zufuhrstutzens    an einen Luft  auslassstutzen angeschlossen,

   wobei die Ein  lassstutzen sich an dem engen, der     Auslass-          stutzen    an dem weiten Ende des Mantelraumes  befindet. Der     Lufteinlassstutzen    ist dabei  zweckmässig an das enge und der     Luftauslass-          stutzen    an das breite Ende des genannten       Absaugraumes    angeschlossen, und es ist dabei  vorgesehen, dass der Rotor in dem Sinne um  läuft, in dem die durch eine äussere Saug  quelle angesaugte Luft den     Absaugeraum     durchströmt.  



  Bei einer solchen Schlagmühle strömt somit      das Mahlgut von der Förderluft getrennt, von  oben herab in einer mehr oder weniger senk  rechten Richtung zu der     Rotorwelle    in den  Mahlraum hinein, der seitlich geschlossen ist;  das gemahlene Gut wird durch die Förderluft.,  welche den Mantelraum im     Rotorumlaufsinne     durchströmt, mehr oder weniger radial aus  dem Mahlraum abgesaugt und     tangential     durch den Mantelraum hindurch mitgerissen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zur Er  läuterung der Erfindung ein     Beispiel    einer  Schlagmühle und eine Mahlanlage mit einer  Schlagmühle.  



       Fig.    1 zeigt eine Schlagmühle gemäss der  Erfindung im Vertikalschnitt.  



       Fig.    2 zeigt diese Mühle im Vertikallängs  schnitt gemäss der Linie     II-II    in     Fig.    1.       Fig.    3 zeigt ein Schema einer Mahlanlage  mit einer darin aufgenommenen Schlagmühle  gemäss der Erfindung.  



  Die Schlagmühle nach den     Fig.1    und 2  hat einen Rotor, dessen horizontale Umlaufs  welle mit 1 bezeichnet     ist;    diese Welle ist in  Lagern 2 bzw. 3, auf Stühlen 4 bzw. 5, an  der     Aussenseite        eines    Gehäuses 6 gelagert. Die  Welle 1 kann bei 7 angetrieben werden. Die  Welle 1 trägt eine Anzahl von Scheiben 8,  die durch Abstandsringe 9 voneinander ge  trennt gehalten werden. Vier Stäbe 10 durch  setzen diese Scheiben. Auf diesen Stäben sind,  axial zueinander versetzt, Schlagarme 11       schwenkbar    montiert.

   Das Gehäuse 6 hat  eine Innenwandung, deren mit der Welle 1  axialer,     halbhohlzylindrischer,    unterer Teil  12 durchlocht ist, und deren oberer Teil 13,  der geradlinig verläuft, keine     Durchbrechun-          gen    aufweist. Die Innenwandung bildet mit  dem horizontalen, mit einer zentralen gegen  über dem Teil 12 angeordneten Mahlgut  einlassstutzen 14 versehenen Abschluss einen  Mahlraum, in dem der Rotor rasch umlaufen  kann.

   Die Innenwandung ist mit Zwischen  raum durch eine Aussenwandung 15 ohne       Durchbrechungen    umgeben, die in bezug auf  die Mitte der Welle 1 exzentrisch liegt, der  art, dass ein verhältnismässig enger     Förder-          luft-Einlasskanal    16 mit konstantem Quer  schnitt in einen verhältnismässig weiten, auch    gleichmässig verlaufenden     Förderluft-Auslass-          kanal    17 übergeht, und zwar über einen Ab  saugeraum 18,

   dessen Querschnitt sich in dem  durch einen Pfeil angegebenen     Rotorumlaufs-          sinne    von der     Einlassseite    gegen die     Atslass-          seite    allmählich erweitert. Der Förderluft  Einlasskana.l 16 endet, nach aussen hin in einem       Förderluft-Einlassstutzen    19 und der     Förder-          luft-Auslasskana.l    18 in einem Förderluft  Auslassstut.zen 20. Der mit den Schlagarmen  versehene Rotor besorgt die     Vermahlung    des  durch den     Zufuhrstutzen    14 eingeführten  Gutes in der für Hammermühlen an sich be  kannten Weise.  



  Vollständigkeitshalber ist in     Fig.3    sche  matisch angegeben, wie Förderluft und Mahl  gut durch einen     Exhauster    21 über eine Lei  tung 22 in einen Zyklon 23 eingesaugt werden,  aus dem die Förderluft und der Staub über  eine Leitung 24 dem     Exhauster    zuströmen und  das Mahlgut durch eine Schleuse 25 abge  führt wird. Bei 26 ist eine nach dem     För-          derlufteinlass    16 führende     Rückluftleitung    27  abgezweigt. Aus dem     Exhauster    21 strömen  Förderluft und Staub über eine Leitung 28  einem Filter zu.  



  Der     Mahlraum    der in dieser     Fig.3    abge  bildeten Schlagmühle ist. zwecks Vermeidung  toter Winkel an dem obern Ende bei 29 ab  gerundet.  



  Selbstverständlich muss die Luft, die zu  lammen mit dem zugeführten Gut durch den       Einlassstutzen    14 in den Mahlraum tritt, recht  gut von der Förderluft unterschieden werden.  



  Es hat sich auf dem Versuchswege gezeigt,  dass die Luft, die zusammen mit dem zu  geführten Gut in den     1Vlahlraum    eintritt, den  Kraftaufwand des Gebläses nicht steigert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlagmühle mit. einem Rotor, der mit Sehlagorganen versehen und in einem mit einer durchlochten Innenwandung und einer diese exzentrisch umgebenden nicht durchbro chenen Aussenwandung versehenen Gehäuse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber einem axial zur Rotorwelle ver laufenden, die untere Hälfte des Rotors um- gebenden, durehloehten Teil (12) der im übri gen nicht durehbrochenen Innenwandung ein Zufuhrstutzen (14) für das Mahlgut vorge sehen ist,
    und dass der Mantelraum zwischen der Innen- und der Aussenwandung auf der einen Seite des Mahlgutzufuhrstutzens an einen Lufteinlassstutzen und auf der andern Seite dieses Zufuhrstutzens an einen Luft auslassstutzen angeschlossen ist, wobei der Einlassstutzen sieh an dem engen, der Aus lassstutzen an dem weiten Ende des Mantel raumes befindet.
    UNTERANSPRUCH Schlagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der von der Einlass gegen die Auslassseite allmählich sich erwei ternde Teil (18) des Mantelraumes auf der einen Seite an einen Einlasskanal (16) mit konstantem Querschnitt und auf der andern Seite an einen Auslasskanal (17) mit konstan tem Querschnitt angeschlossen ist.
CH331310D 1954-05-06 1955-05-03 Schlagmühle CH331310A (de)

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