CH331495A - Teigteilmaschine mit Betätigung durch ein Druckmittel - Google Patents

Teigteilmaschine mit Betätigung durch ein Druckmittel

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CH331495A
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CH
Switzerland
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piston
dough
pressure
knife
slide
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl Ing Aeschbach
Original Assignee
Fritz Dipl Ing Aeschbach
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Publication of CH331495A publication Critical patent/CH331495A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


      Teigteilmaschine        mit    Betätigung durch ein     Druckmittel       Gegenstand der Erfindung ist eine Teig  teilmaschine, bei welcher ein     Teigstück    in  einer     Presskammer    durch eine aufwärts  bewegte     Pressplatte    flachgedrückt und hier  auf durch ein aus der     Pressplatte        vorschieb-          bares        -Iessernetz    in Teile gleichen     Vohunens     geschnitten wird, wobei die     Pressplatte    und  das Messernetz mittels eines Druckmittels be  wegt werden.  



  Um einen zentrischen Angriff der Druck  kräfte sowohl an der     Pressplatte    als auch am       Messernetz    zu erreichen, ist schon vorgeschla  gen worden, den mit dem Messernetz verbun  denen Kolben und dessen Zylinder gleichach  sig mit der     Presskammer    anzuordnen und sym  metrisch zur     Presskammerachse    zwei Zylinder  vorzusehen, in denen je ein     mit    der     Pressplatte     verbundener Kolben läuft.

   Eine solche     Ver>          doppelung    des mit der     Pressplatte    verbun  denen Kolbens und seines Zylinders     bedingt     nicht nur eine     Verteuerung    der Maschine,  sondern macht auch eine gleichmässige     Be-          schiekung    beider Zylinder mit dem Druck  mittel und daher eine besonders sorgfältige  Ausführung erforderlich.  



  Nach einem andern Vorschlag, der eine  vorzugsweise mit Druckluft zu betreibende       :Maschine    betrifft, ist der mit der     Pressplatte     verbundene Kolben selbst als Zylinder für  den mit dem Messernetz verbundenen Kolben  ausgebildet. Da sich der erstgenannte Kol-         ben    beim Gebrauch der     lfaschine        bewegt,    bie  tet es Schwierigkeiten, dem von ihm gebil  deten Zylinder Druckflüssigkeit ohne Ver  luste     zuzuführen.    .  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    wer  den diese Nachteile der bekannten Maschinen  dadurch     vermieden,    dass die beiden Zylinder,  in denen der mit der     Pressplatte    und der mit  dem Messernetz verbundene Kolben (im fol  genden kurz     Press-    bzw.     Schneidkolben    ge  nannt.) laufen,     feststehend    und gleichachsig  übereinander angeordnet sind, wobei die Kol  benstange des einen Kolbens den andern Kol  ben durchdringt.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein       Ausführungsbeispiel        des        Erfindungsgegen-          Standes    dargestellt, wobei als     Druckmittel    eine  Flüssigkeit vorgesehen ist.  



       Fig.1    zeigt einen     Vertikalschnitt    durch die  Maschine, wobei speziell die koaxiale Anord  nung des     Press-    und     Schneidkolbens    ersieht:  lieh ist.  



       Fig.2    zeigt einen Horizontalschnitt nach  Linie     A-A    der     Fig.    1, wobei speziell der  Überdruckschieber, der bei Erreichung einer  bestimmten     erstellbaren        Presskraft    selbsttätig  auf den     Schneidvorgang        umsteuert,    dargestellt  ist.  



       Fig.    3 ist ein Schema der einzelnen Steue  rungsteile und der Verbindungsleitungen in  der Ausgangsstellung mit geschlossenem     Dek-          kel.              Fig.4    ist dasselbe Schema, jedoch in der  Stellung, nachdem der     Pressvorgang    eingelei  tet wurde.  



       Fig.5    ist wiederum dasselbe Schema, je  doch mit der Stellung, nachdem der Schneid  vorgang eingeleitet wurde.  



       Fig.    6 zeigt die     Ausklinkvorrichtung,    wel  che nach     beendigtem        Schneidvorgang    bewirkt,  dass alle Teile in die Ausgangsstellung zurück  gebracht werden.  



       Fig.    7 zeigt eine     Ausführungsvariante    eines  Teils der Maschine.  



  Die dargestellte Maschine besitzt einen  Ständer 1, der     im.    Fuss als     Druckmittelbehäl-          ter    2 ausgebildet ist     und    auf welchem das  sogenannte     Einfüllstück    3 mit zylindrischer  oder     prismatischer        Teigkammer    4     ruht.    Die       Teigkammer    ist oben durch einen -tun eine  horizontale Achse 5 drehbaren Deckel 6 ab  geschlossen, der     vermittels    Exzenter- oder       Klinkenv        erschluss    7 am     Einfüllstück    festge  klammert werden kann:

   Unten ist die Teig  kammer durch einen sogenannten     Presskopf    8       abgeschlossen,    der in einer obern Platte 9, der       Pressplatte,    Schlitze aufweist, durch die     ein          -vertikal    verschiebbares Messernetz 10 dringen       kann.    Der     Presskopf    ist ebenfalls in vertikaler  Richtung verschiebbar     und    über eine Gabel 11       starr    mit dem     Presskolben    13 verbunden.

   Das  Messernetz ist über ein ringförmiges Trag  stück 14, eine Gabel 15, eine Druckfeder 16  und eine Kolbenstange 17 elastisch mit dein       Schneidkolben    18 verbunden.     Press-    -und       Schneidkolben    bewegen -sich in koaxial     und     untereinander angeordneten Zylinderbohrun  gen 19 und 20     eines    Gehäuses 21. Der     Press-          kolben    13 ist nur von unten     beaufschlagt,    der       Sclmeidkolben    18 dagegen von unten und von  oben.

   Der Hub des     Presskolbens    entspricht  demjenigen des     Presskopfes,    das heisst der  Höhe der     Teigkammer,    derjenige des Schneid  kolbens ist dagegen etwas     grösser.    Das Zylin  dergehäuse 21 ist     mittels    Zugstangen mit dem       Einfüllstück    3 starr     verbunden.     



  Das Steuersystem des Druckmittels besteht  <B>z</B>     aus     einem Hauptschieber 23, der in einer ver  tikalen     Bohrung    24, und einem Überdruck  schieber 25, der in einer horizontalen     Bohrung       26     (Fig.    2) des Zylindergehäuses gelagert ist.  Der     Hauptsteuerschieber    wird durch eine  Druckfeder 27 nach oben gestossen. Er ist  über einen um einen Zapfen     28a    drehbaren  Hebel 28 und eine Zugstange 29 so mit dem  Deckel 6 verbunden,     d.ass    er bei geöffnetem     Dek-          kel    in einer untern, bei geschlossenem Deckel in  der     obersten    Stellung steht.

   Der Hebel 28     ist     noch über eine Stange 30 und einen Hebel 31  mit einem Fusspedal 32 so verbunden, dass bei  Betätigung dieses letzteren der Hauptschieber  23 ebenfalls nach unten gedrückt wird. In  der untersten Stellung     wird    der     Hauptsteuer-          sehieber    durch einen am horizontalen Zapfen  33     gelagerten    und mit. einer Feder 34 ange  drückten Klinkenhebel 35 festgehalten. Dieser  Klinkenhebel ist mit einer Nase 36 versehen,  auf welche ein an der     Schneidkolbenstange-17     befestigter Nocken 37 drückt, wenn der       Schneidkolben    18 seine oberste Stellung er  reicht.

   Die Stange 30 ist oben und unten mit  Schlitzen 38 und 39 versehen, in die ein Zap  fen 40 der Zugstange 29 und ein Zapfen 41  des Hebels 31 eingreifen. Der Schlitz 38 ist so  ausgebildet, dass der     Hauptsteuerschieber    23  auch bei geschlossenem Deckel 6 durch Be  tätigung des Fusspedals 32 nach unten ge  drückt werden kann. Der Schlitz 39 dagegen  ist so ausgebildet, dass das Fusspedal 32 in der  Ruhestellung bleibt wenn der Hauptsteuer  schieber 23 durch     Betätigung    des Deckels 6  verschoben wird, und dass bei voll geöffnetem  Deckel der Steuerschieber wohl nach unten ge  drückt wird, aber nicht so weit, dass der Klin  kenhebel 35 einklinkt und ihn festhält.  



  Der Überdruckschieber 25 ist als Differen  tialkolben ausgebildet, seine eine     beaufschlagte     Ringfläche 42 ist also grösser als die gegen  überliegende 43. Eine Druckfeder 44 wirkt       entgegen    der     resultierenden    Kolbenkraft, so  dass der Schieber erst bei einem bestimmten  Druck umsteuern kann. Durch Drehung einer  Spindel 45 kann die Federkraft und demzu  folge der entsprechende     Umsteuerdruck    belie  big eingestellt werden.  



  Eine Rohrleitung 46     (Fig.    3) führt von der       Druckmittelpumpe    47 zum Hauptschieber  23. Ist der Schieber in der obersten     Stellung,         so wird über eine     Bohrung    49 die obere Seite  des     Schneidkolbens    18     beaufschlagt.    Ist da  gegen der Schieber     in    der     untern        Stellung,

      so  strömt das     Druckmittel    durch eine in Wirk  lichkeit ebenfalls von einer     Gehäusebohrung     gebildete Leitung 50 zum Hilfsschieber 25 und  von dort durch eine     Bohrung    51 in den     Press-          zylinder    19 (Fug. 4). In der obersten Stellung  des     Presskolbens    13 kann das Druckmittel  über ein Rückschlag     entil    52     und    eine Rohr  leitung 53 in den Behälter 2     zurüekfliessen.     Vom Überdruckschieber 25 führt eine Leitung  bzw. Gehäusebohrung 54 auf die untere Seite  des     Schneidkolbens    18 und eine Leitung 55  zurück zum Behälter 2.

    



  Die Arbeitsweise der vorstehend beschrie  benen Maschine ist nun folgende  Bei geöffnetem Deckel 6 -wird die Pumpe  47 in Betrieb gesetzt. Die Stange 29 hält den  Hauptschieber 23 in einer untern Stellung,     in     der er zwar die Verbindung 46, 50 des Über  druckschiebers 25 mit der Pumpe 47 herstellt,  aber nicht von der Klinke 35 festgehalten  wird; das Druckmittel fliesst über die Schie  ber 23 und 25 zum     Presszylinder    19 und  drückt     Presskolben    13 und     Presskopf    8 in die  oberste Stellung     (Fig.4).     



  Ein frisches     Teigstück    wird auf die Platte  9 des     Presskopfes    8 aufgelegt und der     Dek-          kel    6 langsam geschlossen und verriegelt. Der  Hauptschieber 23 wird hierbei durch die Fe  der 27 in seine oberste Stellung gemäss     Fig.    3  geschoben;

   das Druckmittel strömt über die  Leitung 49 in den Zylinder 20 und zieht den       Schneidkolben    18 mit dem Messerstern 10  und, :da die Traggabel     15,des        111essersternes    10  mit ihrer als Anschlag dienenden Unterfläche  in der Gabel 11 ansteht, auch den     Presskopf    8  in die unterste Stellung gemäss     Fig.1.    Das  unter dem     Schneidkolben    18 verdrängte  Druckmittel fliesst durch die Leitung 54 zum  Schieber 25 und durch die Leitung 55 zurück  zum Behälter 2.

   Das durch den     Presskolben    13  verdrängte Druckmittel fliesst durch die Lei  tung 51 zum Schieber 25 und durch die Lei  tung 50 und den Raum unter dem Haupt  schieber 23 ebenfalls zurück zum Behälter 2.  Soll der     Teilungsprozess    eingeleitet werden, so    ist das Fusspedal 32 nach unten zu drücken.  Über den Hebel 31, die Stange 30 und den  Hebel 28     wird    der Hauptschieber 23 in die  unterste Stellung gedrückt und durch den       Klinkenhebel    35 festgehalten, wie in     Fig.4          und        Fig.        6ca    dargestellt.

   Das Druckmittel  strömt nun wieder über die Schieber 23 und  25 zum     Presszylinder    19 und drückt     Presskol-          ben    13 und     Presskopf    8 nach oben.  



  Das     Teigstück    wird flachgedrückt, bis die       ganze        Teigkammer    4 gefüllt ist. Durch die  vom Teig auf die     Pressplatte    9 ausgeübte er  höhte Reaktionskraft steigt, der Flüssigkeits  druck und verschiebt den Überdruckschieber  25 entgegen der Feder 44, so dass das Druck  mittel, wie in     Fig.    5 dargestellt,     _    über die Lei  tung 54 zum     Sehneidzylinder    20 -strömt und       Schneidkolben    18 und Messerstern 10 nach  oben drückt.

   Das die ganze     Teigkammer    aus  füllende     Teigstück    wird dadurch in eine be  stimmte Anzahl Teile gleichen     Volumens    bzw.  gleichen Gewichtes geschnitten.  



  Nachdem der     Schneidvorgang    beendet ist,  das heisst der Messerstern 10 die oberste Stel  lung erreicht hat und an den Deckel 6 an  stösst, hebt sich der     Schneidkolben    18 mit der  Kolbenstange 17 um eine kurze Strecke wei  ter und drückt die Feder 16 zusammen. Der  Nocken 37 drückt auf die Nase 36 des Klin  kenhebels 35 und löst diesen aus (Fug.<B>6b).</B>  Unter dem Druck der Feder 27 wird der  Hauptschieber 23 nach oben geschoben; das  Druckmittel     beaufschlagt    dann den Schneid  kolben 18 von oben, und     Presskopf    8 und  Messerstern 10 werden in die unterste Stellung  gezogen.  



  Die Deckelverriegelung 7 wird geöffnet  und der Deckel 6 nach hinten geklappt. Der  Hauptschieber 23 wird dadurch so weit nach  unten gedrückt, dass er wieder zwar die Ver  bindung 46, 50 des Überdruckschiebers 25 mit  der Pumpe 47 herstellt, aber nicht von der  Klinke 35 festgehalten     wird.    Das Druckmittel       beaufschlagt    dann wieder, wie bereits beschrie  ben, den     Presszylinder    19, und der     Presskopf     wird in die oberste Stellung gedrückt, so dass  die     Teigteile    bequem abgehoben werden     kön-          zien.         Bei der praktischen Erprobung der be  schriebenen Maschine hat sich gezeigt, dass es  von Vorteil ist, wenn vom Augenblick;

   in wel  chem während der     Aufwärtsbewegung    der       Pressplatte    9 nach der Betätigung des Pedals  32 der Flüssigkeitsdruck unter dem     Presskol-          ben    13 infolge der zunehmenden, vom flach  gedrückten     Teigstück.    auf die     Pressplatte    9  ausgeübten     Reaktionskraft    den Wert über  steigt, bei.

   dem er den Überdruckschieber 25  entgegen der     Kraft    der Feder 44 zu bewegen  beginnt, und dem Augenblick, in welchem die  ser     Schieber-die    Verbindung zwischen der vom  Hauptschieber 23 kommenden Leitung 50 und  der nach dem     Zylinder    20 führenden Leitung       54dreigibt,    eine Zeit .bis     zu        einigen    Sek-Linden  verstreicht.

   Diese Zeit steht dann dem Teig  stück, das sich infolge seiner Zähigkeit unter  dem durch .die     Pressplatte    9 ausgeübten Druck  nur langsam fliessend verformt, zur Ver  fügung, um nach seinem Flachdrücken alle  in der     Teigkammer    4 verbliebenen     Hohl-          räiune        auszufüllen,    bevor seine     Teilung    durch  den Messerstern 10 erfolgt.  



  Die in     Fig.    7 gezeigte Variante der     über-          druckschiebervorrichtung    erlaubt, die Bewe  gung des Überdruckschiebers derart zu ver  zögern,     _dass    zwischen den genannten Augen  blicken die erforderliche Zeit verstreicht.  Auch in . dieser Ausführungsvariante ist der  hier     mit    57 bezeichnete Überdruckschieber als       Differentialkolben    ausgebildet und weist zwei  einander gegenüberliegende Ringflächen auf,  von denen die eine, 42, grösser .ist als die an  dere, 43.

   Die hier nicht einstellbare Druck  feder 44 ist bestrebt, den Schieber entgegen  der resultierenden Kraft der auf die Ring  flächen 42 und 43 wirkenden Flüssigkeits  drücke nach innen (in     Fig.    7 nach rechts) zu  verschieben. Der von der äussern Stirnseite 56  des Schiebers 57 begrenzte, die Druckfeder 44  enthaltende Raum 58 ist über ein in der von  diesem Raum ausgehenden Leitung 55 ange  ordnetes einstellbares Drosselventil 59 mit  dein     Druckmittelbehälter    2 verbunden.

   Der  Überdruckschieber 57 weist eine Ringnut 60  auf, die über eine     Querbohrung    61 und eine  von der innern Stirnfläche 62     des    Schiebers    ausgehende Längsbohrung 63 mit dem von die  ser     innern    Stirnfläche 62     begrenzten    Raum 64  in offener Verbindung steht und der Mün  dung der nach dem     Schneidzylinder    20 füh  renden Leitung 54 gegenübersteht., solange der       Überdruckschieber    von der Feder 44 in seiner  innern     .Endstellung    gehalten wird. In der  äussern Endstellung des Überdruckschiebers  hingegen mündet die     Leitung    54 in dessen  Ringraum zwischen den Flächen 42 und 43.

    Der erwähnte, von der innern Stirnfläche 62  des Überdruckschiebers 57 begrenzte Raum 64  steht über eine in die Leitung 55 einmün  dende Zweigleitung 65 mit dem Behälter 2 in  offener Verbindung. In den von den Ring  flächen 42 und 43     begrenzten    Ringraum mün  den bei jeder Stellung des Schiebers einer  seits die vom Hauptschieber 23 kommende  Leitung 50, anderseits die nach dem     Press-          zylinder    19 führende Leitung 51. Die Aus  wärtsbewegung des Schiebers 57 ist durch  einen Anschlagstift 66 begrenzt.  



  Im     übrigen    ist die Maschine gleich aus  geführt, wie mit Bezug auf     Fig.1        bis    6     be-          shrieben.       Diese Variante arbeitet     wie    folgt:    Bis zum Niederdrücken des Pedals 32 ist  die Arbeitsweise gleich wie bei der Maschine  nach     Fig.1    bis 6.

   Im Augenblick, in dem das  Pedal niedergedrückt wird und der Haupt  schieber 23 in die Stellung nach     Fig.    4 ver  schoben wird, befindet sich der überdruck  schieber in seiner innern Endstellung, und der  Zylinder 20 des     Schneidkolbens    18 steht über  die Leitung 54, die Ringnut 60, die Schieber  bohrungen 61 und 63, den Raum 64, die  Zweigleitung 65     und    den Endteil der Leitung  55 mit dem Behälter 2 in Verbindung, so dass  die Unterseite des Kolbens     18-dem    Druck der  von der Pumpe 47 geförderten Flüssigkeit  nicht ausgesetzt ist.

   Nach der Verschiebung  des Hauptschiebers 23 gelangt nun diese Flüs  sigkeit über die Leitung 50 in den Ringraum  zwischen den Flächen 42 und 43 des Über  druckschiebers und von da durch die Leitung  51 in den     Presszylinder    19, wodurch der     Press-          lolben    13 und der     Presskopf    8 nach oben ge-      drückt werden und den Messerstern 10 sowie  den Kolben 18 in ihrer Aufwärtsbewegung  mitnehmen.  



  Das in der     Teigkammer    4 liegende Teig  stück wird durch die     Pressplatte    9     flach-          gedriickt,    bis es der weiteren Aufwärtsbewe  gung der     Pressplatte    einen starken Wider  stand entgegensetzt. Dieser bewirkt eine ent  sprechende Zunahme des Druckes der von der  Pumpe geförderten Flüssigkeit. Wegen der       Zähigkeit    des Teiges muss dieser Druck noch  eine gewisse Zeit wirken     und    die     Pressplatte     weiter in die     Teigkammer    4 drücken, bevor  diese ganz gefüllt ist.

   Während dieser Zeit       m,ird    nun der Überdruckschieber durch die  resultierende Kraft des auf die     Schieberflä-          chen    42 und 43 wirkenden Flüssigkeitsdruckes  entgegen der Kraft der Feder     44    und ent  gegen dem Druck der im Raum 58 eingeschlos  senen Flüssigkeit verschoben. Diese kann nur  über das Drosselventil 59 entweichen, so dass  man es durch Einstellen des letzteren in der  Hand hat, die Bewegung des Schiebers 57 be  liebig zu bremsen. Bei dieser Bewegung ent  fernt sich die Ringnut 60 des Schiebers von  der Mündung der Leitung 54, so dass die Ver  bindung des Zylinders 20 mit dem Behälter 2  unterbrochen wird.

   Nach Ablauf der Zeit, die  von der     Pressplatte    9 benötigt wird, um den  Teig in alle noch in der     Teigkaminer    4 vor  handenen. Hohlräume zu drücken, gibt der  Schieber 57<B>-</B>die Verbindung der Leitung 54  mit der Leitung 50 über den Ringraum zwi  schen den Flächen 42 und 43 frei, so dass die       Dxnickflüssigkeit    nunmehr in den Zylinder 20  strömt und den Kolben 18 nach oben drückt,  so dass er den Messerstern 10 über die     Press-          platte    9 hinaus vorschiebt. Die weiteren Vor  gänge laufen in der mit Bezug auf     Fig.1    bis  6 beschriebenen Weise ab.  



  Bei seiner Rückkehr in seine obere     End-          stellung    gibt der Hauptschieber die     Verbin-          clungen    zwischen der Druckleitung 46 der  Pumpe und der Oberseite des Kolbens 18  sowie zwischen der Leitung 50 und dem Be  hälter 2 frei. Der Schieber 57     wird    infolge  dessen von der Feder 44 in seine innere     End-          stellung    gedrückt, wobei er einerseits Flüssig-         feit    aus dem Raum 64 über die Leitungen 65  und 50 in den Behälter 2     verdrängt    und an  derseits Flüssigkeit aus diesem über die Lei  tung 55 und das Drosselventil 59 in den Raum  58 saugt.

   Sobald die Ringnut 60 die     Mün-          ding    der Leitung 54 wieder -freigibt, kann  der Kolben 18 die unter ihm im Zylinder 20  eingeschlossene Flüssigkeit über diese Leitung  54, die     Ringnut    60, die     Schieberbohrungen    61  und 63, den Raum 64 und die Leitungen 65  und 55 in den Behälter 2 verdrängen, so     da.ss     er von dem auf seine Oberseite wirkenden  Flüssigkeitsdruck nach unten geschoben wird,  wobei er den Messerstern 10 wieder in den       Presskopf    8 hineinzieht und diesen sowie     den.     Kolben 13 in ihre untere Endstellung zurück  führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Teigteilmaschine, bei welcher ein Teigstück in einer Teigkammer durch eine aufwärts bewegte Pressplatte flachgedrückt und hier auf durch ein aus der Pressplatte vorschieb- ba.res Messernetz in Teile gleichen Volumens geschnitten wird, wobei die Pressplatte und das Messernetz durch ein Druckmittel bewegt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Pressplatte und das Messernetz mit je einem \ in einem feststehenden Zylinder laufenden Kolben verbunden und diese Zylinder gleich achsig übereinander angeordnet sind, wobei die Kolbenstange des einen Kolbens den an dern Kolben durchdringt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Teigteilmaschine nach Patentanspruch, bei welcher der mit der Pressplatte verbundene Kolben mit seiner Unterseite und der mit dem Messernetz verbundene Kolben sowohl mit sei ner Ober- als auch mit seiner Unterseite je einen mit dem Druckmittel beschickbaren Ar beitsraum begrenzen und Anschläge vorhan den sind, mittels welchen der mit dem Messer netz verbundene Kolben beim Abwärtshub die Pressplatte und diese beim Aufwärtshub das Messernetz mitnehmen können, solange dieses in die Pressplatte eingezogen ist, gekennzeich net durch einen mechanisch betätigbaren Hauptschieber,
    der in einer ersten Steuerstel- Jung den Arbeitsraum unter dem mit der Pressplatte verbundenen Kolben und in einer zweiten den Arbeitsraum über dem mit dem 27essernetz verbundenen Kolben mit der Druckseite einer DrLlckmittelprunpe verbin det, so dass die Pressplatte und das Messernetz gemeinsam gehoben bzw.
    gesenkt werden, und durch einen Hilfsschieber, der durch den Druck des von unten auf den mit der Press- platte verbundenen Kolben drückenden Druck mittels entgegen einer Federkraft verschoben werden kann, sobald dieser Druck infolge der beim Flachdrücken des Teigstückes eintreten den Zunahme der vom Teig auf die Press- platte ausgeübten Reaktionskraft einen be stimmten Wert übersteigt und so ausgebildet ist, dass er bei dieser Verschiebung den ge nannten Druck auf den mit dem Messernetz verbundenen Kolben zur Wirkung bringt,
    so dass dieser das Messernetz in die Teigkammer vorschiebt und die Teilung des - Teigstückes . bewirkt. 2. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschie ber unter dem Druck einer Feder steht, die -ihn in die genannte zweite Steuerstellring zu drücken sucht, und durch ein Betätigungs organ entgegen der Kraft dieser Feder in die genannte erste Steuerstellnug verschoben wer den kann.
    3. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Verriegelrlngsorgan, welches den Hauptschieber selbsttätig nach Erreichen der genannten ersten Steuerstellung in- dieser festhält und ihn in Abhängigkeit von der Bewegung des mit dem Messernetz verbundenen Kolbens am Ende von dessen Aufwärtshub freigibt, so dass er von der ge nannten Feder in seine zweite Steuerstellung zurückgeführt wird und das Senken des 1V1es- sernetzes und der Pressplatte bewirkt.
    4. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch - gekennzeichnet, dass das Messernetz so über ein federndes Zwischenglied mit dem zugehörigen Kolben verbunden ist, dass dieser seine Aufwärtsbewegung nach dem Anstehen des Messernetzes an einer dessen Aufwärtshub nachvollständiger Durchdringung der Press- kammer begrenzenden Anschlagfläche fort setzt und erst dann in die Stellung gelangt, bei der er die Freigabe des Hauptschiebers durch das Verriegelungsorgan bewirkt.
    5. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Presskammer durch einen Deckel verschliessbar und der Hauptschieber derart mit diesem verbunden ist, dass er beim Öffnen des Deckels in die genannte erste Steuerstellung gebracht wird, bei der er das gemeinsame Heben von Press- platte und Messernetz bewirkt.
    6. Teigteilmagchine nach Unteransprüchen und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschieber beim öffnen des Deckels nur bis in die genannte erste Steuerstellung ge bracht, aber nach Erreichen derselben weniger weit verschoben wird, als zu seinem Festhalten durch das Verriegelungsorgan erforderlich ist, so dass er beim Wiederschliessen des Deckels unmittelbar in die zweite Steuerstellung zu rückkehrt.
    7. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .vom Zylinder des mit der Pressplatte verbundenen Kolbens eine Rücklaufleitung ausgeht, deren Mündung von der Unterkante des genannten Kolbens am Ende seines Aufwärtshubes freigelegt wird, um den Druck des Druckmittels zu vermin dern, sobald sich der Kolben über die End- stellung hinausbewegt, die er beim Flachdrük- ken des Teiges erreichen kann.
    8. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder, in denen die beiden genannten Kolben sowie Haupt- und der Hilfsschieber laufen, sowie die Verbindungskanäle zwischen diesen Zylin dern in einem gemeinsamen Gehäuse angeord net sind. 9. Teigteilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsschie ber bei. seiner genannten Verschiebung in eine mit Flüssigkeit gefüllte Kammer eindringt, die einen mit einer Drosselvorrichtung ver- sehenen Auslass aufweist.
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