CH331548A - Lochstanze, insbesondere zum Herstellen von Randlochungen in Papierstapeln für die Randheftung - Google Patents
Lochstanze, insbesondere zum Herstellen von Randlochungen in Papierstapeln für die RandheftungInfo
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Description
Lochstanze, insbesondere zum Herstellen von Randlochungen in Papierstapeln für die Randheftung Für das Ausstanzen einer grossen Anzahl von Löchern am Rande vorzugsweise zu Sta peln geschichteter Blätter, die durch Ringe oder ähnliche Hefteinrichtungen zusammen gehalten werden sollen, sind erhebliche Kräfte erforderlich. Für die fabrikmässige Herstel lung derartiger Randlochungen werden mit motorischem Antrieb oder mit Fusshebeln ver sehene Lochstanzen benutzt.
Es besteht aber das Bedürfnis, zum Anlegen von Sammelmap pen, Akten, Schreibheften und dergleichen die Lochungen selbst schnell und leicht aus führen z1,i können, wie es bisher nur mit Hilfe der Zweilochstanzen möglich war.
Die bekannten Handlocher mit einer Viel zahl von Lochstempeln sind meist mit zwei gleichzeitig zu betätigenden Handhebeln aus gerüstet und umständlich in ihrer Ausbil dung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Loch stanze, insbesondere ziun Herstellen von Rand lochungen in Papierstapeln für die Rand heftung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass an einem für die Führung des Stanzbalkens vorgesehenen Rahmen der Betätigungshebel an einer Seite gelagert ist und durch Gelenk streben mit einem weiteren festen Auflager punkt und mit dem Stanzbalken verbunden ist, der seitlich offene Führungsnuten für die einzelnen Stanzstempel aufweist,
die durch eine glatt aufgelegte Führungsschiene abge deckt sind.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert; Die Führungsschiene kann leicht abnehm bar sein. Unter Freilassung eines Einfüh- rungsschlitzes lassen sich darunter in gleicher oder ähnlicher Weise die Stanzlöcher für die Stempel in den Rahmen einarbeiten.
Es kann aber auch, insbesondere für das Ausstanzen rechteckiger- Löcher, ein besonderer, mit ent sprechenden Ausnehmimgen versehener Ma trizenteil vorgesehen sein, der an einer glatten Fläche des Rahmzens anliegt, so dass dieser die Stanzlöcher nach der offenen Seite begrenzt.
Diese Bauart hat den Vorteil, dass eine Vielzahl von Stanzstempelführungen und -löchern ohne Schwierigkeit und mit grosser Präzision in den dafür vorgesehenen Teilen hergestellt werden können. Es ist gleichgültig, ob die Löcher rund, oval oder eckig ausge bildet sind, jedoch ist die vorgesehene Ge staltung für die Verwendung rechteckiger Löcher besonders vorteilhaft, da immer nur einer der betreffenden Teile der Bearbeitung bedarf, während der andere vollkommen glatt sein kann.
In den Stanzbalken können die Stempel lose eingesetzt sein, wobei sie sich in einer Rille desselben abstützen können, ohne dass eine seitliche Führung notwendig wäre, da hierfür bereits die im Rahmen vorgesehenen Führungsnuten ausreichen. Für die Halte ' rting der einzelnen Stanzstempel in der Rille genügt ebenfalls das Auflegen einer glatten Schiene.
Die empfindlichen und einer starken Ab nützung unterliegenden Teile der Stanze sind somit leicht auswechselbar und können ohne eine Minderung der Präzision an den erfor derlichen Stellen bequem nachgeschliffen wer den.
Ein besonderes Augenmerk ist zur Erhö hung der Leistungsfähigkeit auf die Ausbil dung der Hebelkraftübertragung gerichtet. Der Hebel ist an einer Seite des Rahmens gelagert und sowohl an dieser als auch an der gegenüberliegenden Rahmenseite durch Kniegelenkglieder mit dem Stanzbalken ver bunden, wobei die mittleren Gelenke dieser Glieder durch eine Stange verbunden sind, welche die Hebelkraft auch auf das unmittel bar mit dem Hebel in Verbindung stehende Gelenk in gleichem Masse überträgt. Hier durch kommt eine sehr gleichmässige Über tragung auf den Stanzbalken zustande.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegen stand an einem einfachen Ausführungsbei spiel, das im folgenden näher beschrieben ist: Fig.l zeigt in Schrägansicht von vorn eine Lochstanze mit nicht ganz angehobenen Stempeln.
Fig.2 ist ein Querschnitt dazu.
An einem Rahmen 1 von U-förmiger Ge stalt ist am untern langgestreckten Teil ein mit seitlich eingefrästen Ausschnitten ver sehene Stanzplatte 2 befestigt, der in ent sprechenden Ausschnitten des Rahmens ge führte Stempel 3 gegenüberstehen. Diese Stempel sind an einem Stanzbalken 4 ange bracht, der zwischen den aufrechten Schen keln des Rahmens 1 geführt ist.
Zu diesem Zweck sind an nach innen überragenden Ar men 5 und 6 dieser Rahmenschenkel Knie- gelenkhebel 7 und 8 gelagert, die am Stanz- balken 4 angreifen. Die Kniegelenke 9 und 10 der beiden Hebelpaare 7 und 8 sind durch eine Stange 7J7. miteinander verbunden. Bei dem Kniegelenkhebel 8 ist das obere am Arm 6 gelagerte Hebelglied mit einem Hebelarm 12 zur Betätigung der Stanze versehen.
Die in seitlich offene hIuten des Rahmens 1 eingelegten Stempel 3 greifen mit ihren obern, nach einer Seite verbreiterten Enden 13 in eine entsprechend geformte Nut 14 des Stanzbalkens 4 ein. Durch eine glatt auf dem Stanzbalken aufliegende Schiene 15 werden sie gegen Herausfallen gesichert. Die Schiene ist mittels Schraubbolzen 16 am Stanzbalken 4 festgespannt.
Die Führungsnuten im Rahmen 1, in denen die Stempel 3 gleiten, sind ebenfalls vollkommen eben durch eine Schiene<B>1</B>7 ab gedeckt, die mit Sehraubbolzen 18 an den Schenkeln des Rahmens 1 festgespannt ist. Für die leichte Auswechselbarkeit braucht nur einer der Schraubbolzen 18 vollkommen her ausgeschraubt zu werden, während nach Lockern des andern Schraubbolzens die Schiene mit ihrem offenen Befestigungsauge 19 herausgezogen werden kann.
Die Schiene 17 und ein entsprechender Einschnitt 20- im Rahmen 1 unterhalb der Führungsnuten der Stempel 3 bilden gegen über der Stanzplatte 2. mit den Ausnehmün- gen 21 einen Einführungsschlitz für das zu lochende Papier. Die Stanzlochplatte 2, ist durch eine Platte 22 so verbreitert, dass das Papier bequem aufgelegt werden kann. Die Platte 22. bildet mit ihrer Abbiegung 23 zugleich eine Stütze für die gesamte Vor richtung.
An dem einen Ende der Auflegeplatte 22 ist ein senkrecht zum Einführungsschlitz an geordneter Anschlag vorgesehen, der nach Lockern seiner Befestigungsschrauben 2:5 je nach Bedarf um die Breite eines Stanzstem- pels 3 verschoben werden kann. Diese Ein stellbarkeit ist notwendig, damit der Papier stapel in seiner Lage gegenüber den End stempeln so ängepasst werden kann, dass die gegenüber den äussern Stanzlöchern stehen bleibenden Randstege an beiden Enden gleich breit gemacht werden können.
Die beschriebene Stanzvorrichtung ist. in ihrer dargestellten Form besonders zum Stan- zen rechteckiger Langlöcher bestimmt. Um hierbei einen gleichmässigen Schnitt zu er zielen, haben die Stanzstempel einen dreieck- förmigen Ausschnitt 26, so dass die Schmal seiten zuerst und die schräg verlaufenden Kanten scherenartig in das Papier einschnei den, wodurch ein glatter und sauberer Schnitt entsteht.
Eine Längsnut 27 unterhalb der Stanz- öffnungen 2'1, die im untern Rahmenteil des Rahmens 1 angebracht ist, verhindert eine Pressung beim Stanzvorgang.
Durch Anheben des Hebels 12, werden die Kniegelenkhebel 7 und 8 unter Vermittlung der Stange 11 eingeknickt und ziehen den Stanzbalken 4 mit den Stempeln 3 nach oben, so dass die Schneiden 26 vollkommen aus dem Schlitz 20 verschwinden. Das mit der Rand lochung zu versehende Papier kann unter Anlage an den Anschlag 24 nunmehr einge schoben werden. Durch Niederdrücken des Hebels 12 werden die Kniegelenkhebel 7 und 8 ebenfalls unter Vermittlung der Stange 11 gleichmässig gestreckt, so dass der Stanzbalken nach unten bewegt wird und die Stempel 3 den Stanzschnitt vollführen.
Besondere Rück stellfedern sind nicht vorgesehen, da diese die ausgeübte Hebelkraft verringern würden. Die Rückstellung erfolgt vielmehr durch Hochschlagen des Hebels 12; da die Teile und insbesondere die Stempel 3 mit ihren Stanz- balken 4 vollkommen glatt geführt sind, voll ziehen sich alle Bewegungen ausserordentlich leicht.
Die Stanze kann in entsprechender Weise auch für Rundlöcher oder anders gestaltete Lochstanzen ausgebildet werden. Man erhält auf diese Weise eine Vielloch-Stanze, die sehr einfach zu handhaben und zur Über tragung grosser Kräfte geeignet und ein fach und billig herzustellen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lochstanze, insbesondere zum Herstellen von Randlochungen in Papierstapeln für die Randheftung, dadurch gekennzeichnet, dass an einem für die Führung des Stanzbalkens (4) vorgesehenen Rahmen (1<B>)</B> der Betäti gungshebel (12) an einer Seite gelagert ist und durch Gelenkstreben mit einem weiteren festen Auflagerpunkt am Rahmen und mit dem Stanzbalken verbunden ist, der seitlich offene Führungsnuten für die einzelnen Stanzstempel (3) aufweist, die durch eine glatt aufgelegte Führungsschiene (17) abge deckt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Lochstanze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stanzbalken (4) durch Kniegelenkhebel mit den obern Rahmenteilen zur gleichmässigen Führung verbunden ist und der Betätigungshebel (12) Einen Teil des einen Kniegelenks (8) bildet, dessen Gelenkpunkt (7.0) mit dem Kniege lenk (9) des andern -Kniegelenkhebels (7) durch eine Stange (11) verbunden ist. 2. Lochstanze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Stanzlöcher durch seitlich offene INTuten im untern Rahmenteil gebildet sind. 3.Lochstanze nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Nuten in einer an dem untern Rahmen teil befestigten Stanzplatte ('2) gebildet sind. 4. Lochstanze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stanzstempel im Stanzbalken eingehängt sind und durch eine auf den Stanzbalken aufgelegte Spann schiene festgehalten werden. 5. Lochstanze nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzstempel mit seitlichen Vorsprün gen in Nuten eingelegt sind. 6.Lochstanze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Stanzöff- nungen bildenden Stanzplatte ('2) eine zu gleich eine Fussstütze (23) bildende Auflage platte (22) mit einem um. die Breite eines Loches verstellbaren Queranschlag (24) an gebracht ist.
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