CH331630A - Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln - Google Patents

Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln

Info

Publication number
CH331630A
CH331630A CH331630DA CH331630A CH 331630 A CH331630 A CH 331630A CH 331630D A CH331630D A CH 331630DA CH 331630 A CH331630 A CH 331630A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bore
guide
nails
pin
driving steel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gebs Christian
Original Assignee
Gebs Christian
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebs Christian filed Critical Gebs Christian
Publication of CH331630A publication Critical patent/CH331630A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/02Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by manual power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften  und Nägeln, z. B. in Eisen, Beton, Holz oder  Mauerwerk, bei welchem ein Apparat verwen  det wird, der ein Führungsstück mit einer       durchgehenden    Längsbohrung aufweist, in der  ein     Selilagbolzeii        verselliebbar    geführt ist,       dessen    vorderes Ende dazu bestimmt ist, mit  dem hintern Ende des einzuschlagenden Kör  pers     zusammen    zu wirken.  



  Bei den heute     bekannten        Svstemen    ist die  vordere Stiftführung     meistens    in der     Längs-          aelise    des Apparates nicht verschiebbar am       vordersten    Teil des Apparates auf der Höhe  der Auflageplatte     vorgesehen.    Diese Stift  führung wird beispielsweise erreicht durch  eine Bohrung im Durchmesser des Stiftschaf  tes in der Auflageplatte, durch Einlegen einer  Seheibe mit einer entsprechenden Bohrung in  eine Aussparung der Auflageplatte oder  durch eine zangenartige Führung, die im ge  schlossenen Zustand eine Öffnung im     Durch-          inesser    des Stiftschaftes frei lässt.

    



  Die     gewünschte    Führung wird nicht mehr  gewährleistet, sobald der Apparat mit einge  führtem Stift zum Schlagen     angesetzt    wird,  da dabei der Stift zurückgeschoben wird und  dessen Spitze in die Bohrung zu liegen kommt.  Ein weiterer     Naeliteil    liegt darin, dass bei ge  schlossener Führung keine Stiften geschlagen  werden können, deren Gewindeteil grösser ist  als der     Schaftdurchmesser.    Das gleiche trifft  zu für     Stahlnägel    mit Kopf. Bei Verwendung    einer teilbaren Führung, die durch ein Zan  genpaar gebildet wird, ist ein vollständiges  Eintreiben derartiger Stifte nicht möglich, so  dass ein nachträgliches gänzliches Eintreiben  notwendig wird.  



  Gemäss der Erfindung wird zur Schaft  führung des Körpers im     vordern    Teil der ge  nannten Bohrung ein auf dem Schaft mittels  einer Bohrung verschiebbar angebrachtes und  in der erwähnten Bohrung zusammen mit dem       Körper    verschiebbares Führungselement ver  wendet, welches die Führung des Körpers der  art übernimmt, dass es sich beim Einschlagen  desselben vorerst zusammen mit demselben in  der Längsbohrung des Apparates zum Aus  gang der Bohrung bewegt, um anschliessend  beim Aufliegen auf den zu beschlagenden Ge  genstand den Körper in der eigenen     Bohrung     weiterzuführen.  



  Die Zeichnung dient zur beispielsweisen  Erläuterung des Erfindungsgegenstandes, und  zwar zeigt       Fig.1    den Apparat im Schnitt mit ein  geführten Stahlnagel bereit. zum Ansetzen,       Fig.    2 den Apparat im Schnitt. mit einge  führtem Gewindestift in     Arbeitsstelhlng,          Fig.    3 eine Führung.  



  Es bezeichnet 1 einen festen, als Führungs  stück ausgebildeten Apparateteil mit einer  Auflageplatte 1 und einer durchgehenden  Längsbohrung 2. In dieser ist ein Schlag  bolzen 3 verschiebbar geführt, dessen vorderes  Ende     dazu    bestimmt ist, mit dem hintern           Ende    eines einzuschlagenden Körpers, welcher  aus einem Nagel 1 oder einem Gewindestift 5  gebildet. sein kann,     zusammen    zu wirken. Der  Stahlnagel 1 ist in     Fig.    1 zusammen mit dem  Führungselement 6 in den Apparat eingeführt.  Mit 7 ist der Handschutz aus Gummi oder  Kunststoff bezeichnet.  



  In     Fig.    2 ist ein Gewindestift 5 eingeführt,  der teilweise in einen Gegenstand 8 eingetrie  ben ist.  



       Fig.3    zeigt das zur     Schaftführung    der  Stifte vorgesehene Führungselement 6.  



  Die     Anwendung    des Apparates geschieht.       beispielsweise    derart,     da.ss    der Schlagbolzen 3  zurückgezogen     und    der Körper mit auf seinem  Schaft mittels einer Bohrung verschiebbar an  gebrachter Führung 6 in die Bohrung 2 ein  geführt wird. Anschliessend wird der Schlag  bolzen wieder vorgeschoben, wobei auch der  Körper mit seiner Führung vorgeschoben wird,  bis die Spitze des Körpers vor die Auflage  platte zu     stehen    kommt. Die Spitze wird auf  den gewünschten Punkt angesetzt, und die  Platte 1 wird zur Anlage an den zu beschla  genden     Gegenstand    gebracht.

   Mit einem oder  mehreren Schlägen auf den Schlagbolzen 3  wird anschliessend der Körper vorgetrieben,  wobei die Führung 6 den Körper während des       Vorgleitens    in der Bohrung 2 konzentrisch  führt. Sobald die     Führung    6 auf den Ge  genstand 8 aufstösst, wirkt ihre eigene     Boh-          rung    als Führung, indem der Körper durch  diese vorstossen kann. Beim gänzlichen Ein  treiben des Körpers presst dessen Kopf bzw.  Gewindeteil die Führung 6 auf den Gegen  stand 8 und     drückt    sie entsprechend ihrer  Plastizität zusammen, so dass sie im Bedarfs  fall     als    Dichtung dienen kann.

   Wird ein  Stahlstift mit einem Gewinde verwendet, des  sen     Durchmesser    nicht. über demjenigen des  Stiftschaftes     liegt,    kann die Führung, die  beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann,  über das Gewinde abgestreift werden.

   Bei       Verwendung    eines     Stahlstiftes    mit einem Ge  winde, dessen Durchmesser über demjenigen    des Stiftschaftes liegt, wird beispielsweise  eine Kunststofführung     beim    Eintreiben auf  gesprengt, so dass sie sieh leicht entfernen       lässt..    In allen erwähnten Fällen kann bei  Anwendung einer Führung aus geeignetem  Kunststoff diese je nach Erfordernis vor dem  Fertigschlagen abgerissen     werden.    Die     Fülr-          rungr    könnte z. B. auch aus Metall oder Holz  bestehen.  



  Der Aussendurchmesser der Führungs  elemente 6 entspricht dein     Durchmesser    der  Längsbohrung des Apparates derart, dass sie  sich in der Längsbohrung leicht verschieben  lassen. Dadurch ist eine konzentrische Füh  rung des     Stiftes    gewährleistet, unbekümmert  darum, wo sich die Spitze des Stiftes     be.,    findet, indem sich das Führungselement zu  erst zusammen mit dem einzutreibenden Stift  bewegen kann,     bis    es arm     zii    beschlagenden       Gegenstand    zur Auflage kommt, um     hierauf     den Körper in der eigenen Bohrung weiter  zuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Einschlagen von Stahl stiften und Nägeln, bei welchem ein Apparat verwendet wird, der ein Führungsstück mit. einer durchgehenden Längsbohrung aufweist, in der ein Schlagbolzen verschiebbar geführt ist, dessen vorderes Ende dazu bestimmt ist, mit dem hintern Ende des einzuschlagenden Körpers zusammen zu wirken, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Schaftführung des Körpers im vordern Teil der genannten Boh rung ein auf dem Schaft mittels einer Bohrung verschiebbar angebrachtes und in der erwähn ten Bohrung zusammen mit dem Körper ver schiebbares Führungselement verwendet wird, welches die Führung des Körpers derart über nimmt, dass es sieh beim Einschlagen desselben vorerst zusammen mit.
    demselben in der Längs bohrung des Apparates zum Ausgang der Boh rung bewegt, um anschliessend beim Aufliegen auf den zu beschlagenden Gegenstand den Körper in der eigenen Bohrung weiterzu führen.
CH331630D 1954-10-16 1954-10-16 Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln CH331630A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH331630T 1954-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH331630A true CH331630A (de) 1958-07-31

Family

ID=4502143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH331630D CH331630A (de) 1954-10-16 1954-10-16 Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH331630A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992017319A1 (es) * 1991-03-27 1992-10-15 Colis Internacional, S.A. Sistema de fijacion perfeccionado para paredes
EP1708852A4 (de) * 2004-01-28 2008-09-03 M G H Agricultural Cooperative Nagelführung
CN106985121A (zh) * 2017-04-30 2017-07-28 桂林电子科技大学 一种可多次利用的压溃式钉子辅助装置及其工作方法

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992017319A1 (es) * 1991-03-27 1992-10-15 Colis Internacional, S.A. Sistema de fijacion perfeccionado para paredes
EP1708852A4 (de) * 2004-01-28 2008-09-03 M G H Agricultural Cooperative Nagelführung
CN106985121A (zh) * 2017-04-30 2017-07-28 桂林电子科技大学 一种可多次利用的压溃式钉子辅助装置及其工作方法
CN106985121B (zh) * 2017-04-30 2023-03-10 桂林电子科技大学 一种可多次利用的压溃式钉子辅助装置及其工作方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2548014C2 (de) Pulverkraftbetriebenes Setzgerät mit Leistungsregulierung
EP0009138A1 (de) Ein- und Ausschlagvorrichtung für Knochenmarknägel
EP0235738A2 (de) Handgerät zum Einschrauben von Schrauben
DE8703660U1 (de) Kugelsetzvorrichtung
CH331630A (de) Verfahren zum Einschlagen von Stahlstiften und Nägeln
DE10101304A1 (de) Muttereinstanzeinrichtung
DE4401717C2 (de) Ausbeulhammer für Bleche
DE1034556B (de) Bolzensetzgeraet
AT397362B (de) Vorrichtung zum einschlagen von isolierplatten in mauerwerk
DE1603703A1 (de) Bolzen fuer Bolzensetzer
EP0066792B1 (de) Werkzeug zum Einschlagen von Stiften ohne Kopf und Stift mit Kopf
DE1478797C3 (de) Pulverkraftbetriebenes Bolzensetzgerät mit einer Bolzenführung und einem Kolbenanschlag
DE1107610B (de) Bolzensetzgerät
DE1088438B (de) Hilfswerkzeug zum Halten und Fuehren von Einschlagduebeln
DE10306880B4 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät
AT208313B (de) Setzgerät
DE1500778C3 (de) Bolzen für Bolzensetzgerät
DE1250379B (de) Eintreibgerät für kopflose Bolzen, Nägel od. dgl
DE1740396U (de) Geraet zum einschlagen von naegeln.
DE1177087B (de) Geraet zum Eintreiben von Bolzen u. dgl.
EP3478453A1 (de) Setzwerkzeug mit sondierungshülse
DE2920342C2 (de)
DE1946532U (de) Bolzen fuer bolzensetzgeraete.
DE1503097C (de) Bolzenführung mit gelochtem Druckstück
DE674506C (de) Schusterahle