CH331644A - Temperaturgesteuertes Regelventil - Google Patents

Temperaturgesteuertes Regelventil

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CH331644A
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Inventor
S Kunzler William
W Robertshaw Clarence
Original Assignee
Robertshaw Fulton Controls Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/52Means for additional adjustment of the rate of flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


  Temperaturgesteuertes Regelventil    Die Erfindung betrifft ein temperatur  gesteuertes Regelventil für Brenner für flüs  sige oder gasförmige Brennstoffe.  



  Bei Vorrichtungen dieser Art, die ein aus  dehnungsfähiges Betätigungselement als Teil  der     thermostatisehen    Steuereinrichtung ver  wenden, ist es wünschenswert, das     Betäti-          gungselement.    koaxial zu dem von ihm be  tätigten Ventil anzuordnen, so     dass    die Teile  der Vorrichtung auf einem möglichst kleinen       Raum    untergebracht werden können.

   Bis  her ist bei Vorrichtungen, die eine solche  axiale Ausrichtung der Teile aufweisen, das       ausdelitLUngsfähige    Element unmittelbar mit  dem Ventil     verbunden    worden, um die Bewe  gung direkt zu übertragen, und infolgedessen  trat bei Annäherung an die     Steuertemperatur     eine starke Drosselung der Brennstoffzufuhr  ein.  



  Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung,  die Arbeitsweise eines temperaturgesteuerten       Regelventils    mit axial ausgerichtetem Ventil       und        au.5clehnungsfähigem    Betätigungselement  dadurch zu verbessern, dass die Drosselung des       Brennstoffes    bei einer Annäherung an die  Steuertemperatur vermindert wird.  



  hin weiteres Ziel der Erfindung ist. es, die  Bewegung des ausdehnungsfähigen Betäti  gungselementes vergrössern zu können, wäh  rend gleichzeitig die axiale Anordnung der  Teile beibehalten wird.    Die Erfindung sieht deshalb ein     Hebel-          systein    zwischen dem Ventilteller und dem  ausdehnungsfähigen axial dazu ausgerichteten  Betätigungselement vor, das eine grössere Be  wegung des Ventiltellers in Abhängigkeit von  kleinen Bewegungen des ausdehnungsfähigen  Teils bewirkt, wobei die gesamte Vorrichtung  vorteilhaft in einem Raum untergebracht wer  den kann, der nicht grösser ist, als der von  bisher bekannten Vorrichtungen eingenommene  Raum.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    wird im folgenden an Hand der       Zeichnung    beschrieben.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss, teilweise im Schnitt,  eines temperaturempfindlichen Regelventils  gemäss der Erfindung.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie       II-11    der     Fig.1    und       Fig.3    eine schaubildliche Ansicht eines  Einzelteils.  



  In der Zeichnung ist das temperatur  gesteuerte Regelventil dargestellt, welches ein  Gehäuse 10 enthält, das mit einer     Einlass-          öffnung    12 für den flüssigen oder gasförmigen  Brennstoff versehen ist und eine Abschluss  kappe 14 aufweist, die auswechselbar durch  Schrauben 16 befestigt ist. Die     Abschlusskappe     14 hat eine     becherförmige    Gestalt und bildet  mit dem Innern des Gehäuses 10 eine Ventil  kammer 17, die mit der     Einlassöffnung    12      sowie mit einer     Auslassöffnung    18 in Verbin  dung steht, die in der Kappe 14 vorgesehen ist.

    Die Seite des-Gehäuses 10, die der Abschluss  kappe 14 gegenüberliegt, trägt eine Kappe 20,  die ein Lager für eine Einstellachse 22 und  die übliche     Skalenscheibe    24 bildet.  



  Das soweit beschriebene temperaturge  steuerte Regelventil kann z. B. hinter der  Frontplatte eines Gasherdes für den Haushalt  angeordnet sein, wobei die Scheibe 24 durch  die Frontplatte     hindurchragt,    so dass sie be  quem betätigt werden kann. Die temperatur  empfindliche Vorrichtung enthält im vorlie  genden Fall einen Fühler 28, der in dem Ofen  des Herdes angeordnet sein kann und durch  eine     Kapillarröhre    30 mit dem Innenraum  eines ausdehnungsfähigen und     zusammenzieh-          baren    Betätigungselementes 32 in Verbindung  steht, das in der     Abschlusskappe    14 angeord  net ist.  



  Wie dies bei Vorrichtungen dieser Art  üblich ist, trägt das Betätigungselement 32  einen hohlen Zapfen 34, der durch eine Öff  nung in der     Abschlusswand    der Abschluss  kappe 14 hindurchgeht. Eine Mutter 36 ist  auf den Zapfen 34 aufgeschraubt, um das  Betätigungselement 32 an der     Abschlusskappe     14 zu befestigen. Die den Fühler 28, das Rohr  30 und das Betätigungselement 32 enthaltende  Anordnung ist mit einer geeigneten Flüssig  keit gefüllt, die bei Temperaturänderungen  an dem Fühler 28 dazu dient, das Betätigungs  element 32 in an sich bekannter Weise auszu  dehnen oder zusammenzuziehen.  



  In dem Gehäuse 10 ist in der Kammer 17  ein ringförmiger Ventilsitz 38 ausgebildet,  der eine Öffnung 40 begrenzt, durch die der  Brennstoff von dem Einlass 12 dem     Auslass     18     zuströmt.    Ein Ventilteller 42 befindet sich  in der     Ventilkammer    17, und zwar so, dass er  gegenüber dem Ventilsitz 38 hin und her  bewegt werden kann und mit diesem in und  ausser Berührung gebracht wird, wobei dieser  Teil lose auf einem hin und her bewegbaren  s und drehbaren Ventilstift 44 montiert ist.  Der Ventilstift 44 trägt einen Federteller  46, der eine Schraubenfeder 48 stützt, welche  auf dem Gehäuse 10 aufliegt, um den Ventil-         teller    42 von dem Ventilsitz 38 abzuheben.

    Das eine Ende 50 des Ventilstiftes 44 ragt  durch den Ventilteller 42 hindurch und ist mit  Gewinde versehen, so dass es in ein rohrför  miges Einstellelement 52 innen eingeschraubt  werden kann.  



  Das rohrförmige Einstellelement 52 ist  in der Mitte der Ventilkammer 17 koaxial zu  dem Ventilsitz 38 und zu dem Betätigungs  element 32 angeordnet und wird in dieser       Lage    durch eine Anzahl. (im vorliegenden  Fall zwei) Hebel 54, 56 gehalten. Die Hebel  54, 56 liegen in einander     entgegengesetzten     Richtungen, und zwar annähernd senkrecht zu  der Achse des Ventilsitzes 38 und des Be  tätigungselementes 32.

   Das innere Ende jedes  Hebels 54, 56 ist mit einem halbkreisförmigen       Einsehnitt    58 versehen, welche Einschnitte  zusammen eine im wesentlichen kreisförmige  Öffnung ergeben, welche zwischen den ein  ander gegenüberliegenden Enden der Hebel  54, 56 liegt und     dureh    die das rohrförmige  Einstellelement 52     hindurehgeht.     



  Die äussern Enden der Hebel 54, 56 sind  je mit einem Ansatz 60 versehen, und jeder  der Ansätze 60 greift in eine passende Öff  nung ein, die in zwei einander gegenüber  liegenden Platten 6? vorgesehen sind, welche  an der Innenwandung der     Abschlusskappe    14  durch Schrauben 64     befestigt    sind. Die Öff  nungen in den Platten 62 sind so gross, dass  die Hebelarme 54, 56 eine     Sehwenkbewegung     um ihre äussern Enden zu einem weiter unten  beschriebenen Zweck ausführen können. Es  sei erwähnt,     class    die Platten 62 gegebenenfalls  auch wegfallen und die Hebel 54, 56 direkt  in der     Abschlusskappe-14    schwenkbar gehalten  sein können.  



  Ein Federteller 66 ist. lose auf dem     rohr-          förmigen    Einstellelement 52 angebracht und  steht in Eingriff mit. den innern Enden der  Hebel 54, 56 und nimmt eine Feder 68 auf,  welche das     rohrförmige    Einstellelement 52 um  gibt, und in einem zweiten Federteller 70  liegt, der     versehiebbar    auf dem Ventilstift 44  neben dem Ventilteller 42 angeordnet ist.

   Die  Feder 68 hat daher das Bestreben, den Ventil  teller 42 und die innern Enden der Hebel 54,      56     auseinanderzudrücken,    so dass sie normaler  weise den Ventilteller 42 gegen eine Schulter  72 des Ventilstiftes     44    und die innern Enden  der Hebel 54, 56 gegen einen Flansch 74 des       rohrförmigen    Teils 52 drückt.  



  Es ist ersichtlich, dass die Schwenkbewe  gung der Hebel 54, 56 eine axiale Verschie  bung des Ventilstiftes     44,    des Ventiltellers  42, des Einstellelementes 52, der Feder 68 und  der Federteller 66, 70 als Ganzes bewirkt.  Wenn jedoch die Schwenkbewegung der Hebel  54, 56 den Ventilteller 42 in Berührung mit  dem Ventilsitz 38 bringt, und die Hebel 54,  56 eine weitere Schwenkbewegung ausführen,       dann    kommen der Ventilteller 42, der Ventil  stift     44    und das     rohrförmige    Einstellelement  52 zum Stillstand, während der Federteller  66 sich zusammen mit den Hebeln 54, 56 wei  ter bewegt und ein Zusammendrücken der  Feder 68 bewirkt, ohne die andern Teile des  Ventils einer zu grossen Beanspruchung aus  zusetzen.  



  Um den Hebeln 54, 56 die erwähnte  Schwenkbewegung zu erteilen, ist eine Vor  richtung vorgesehen, welche den mittleren  Teil derselben mit dem Betätigungselement  32 verbindet. Diese Vorrichtung besteht im  vorliegenden Fall aus einem im allgemeinen  U-förmigen Schubelement 76, das aus einem  Material besteht, welches in Abhängigkeit von  Änderungen der Raumtemperatur besonders  stark     deformierbar    ist. Hierzu eignet sich  z. B. das bekannte Bimetall, welches aus zwei       übereinanderliegenden    metallischen Schichten  besteht, die einen verschiedenen Ausdehnungs  koeffizienten aufweisen, und sich bei Ände  rungen der umgebenden Temperatur verbiegt.

    Diese Verbiegung dient dazu, die Ausdeh  nung oder Zusammenziehung des Betätigungs  elementes zu kompensieren, die sich aus Tem  peraturänderungen ergibt, die an einem von       dem    Fühler 28 entfernten Punkt auftreten,  und um die genaue Eichung des Thermo  staten unabhängig von der Temperatur des  Raumes     aufrechtzuhalten,    welcher das Ge  häuse 10, 14 umgibt.  



  Der Bügelteil des U-förmigen Schubele  mentes 76 ist mit einer zentral angeordneten         öffnung    78 versehen, durch die ein Stift 80  hindurchgeht, der an dem beweglichen Teil:  des ausdehnungsfähigen Betätigungselementes  32 befestigt ist. Der Bügelteil des Schubele  mentes 76 liegt am beweglichen Teil des Be  tätigungselementes 32 und die Enden 77 des  selben berühren den mittleren Teil der Hebel  54, 56. Bei einer Ausdehnung des     Betäti-          ungselementes    32 wird das Schubelement 76  g o  als Ganzes in Richtung auf den Ventilsitz 38  verschoben, so dass die Hebel 54, 56 um die  Vorsprünge geschwenkt werden und die An  ordnung, welche aus dem Ventilstift 44, dem  Ventilteller 42, dem rohrförmigen Element 52  und der Feder 68 besteht, gegen den Ventil  sitz 38 bewegen.

   Die Enden 77 des Schub  elementes 76 berühren die Hebel 54, 56 in der  Nähe der Mitte dieser Hebel, um eine Ver  stärkung der Verschiebung des Betätigungs  elementes 32 zu bewirken und eine Verschie  bung des Ventiltellers 42 um ungefähr den  doppelten Abstand herbeizuführen, um den  sich der bewegliche Teil des Betätigungs  elementes 32 verschiebt.    Um die Temperatur einzustellen, welche  das Regelventil aufrechterhalten soll, wird  die wirksame Länge der Verbindung     zwischen     dem Ventilteller 42 und den innern Enden  der Hebel 54, 56 eingestallt. Zu diesem  Zweck ist eine Sperrvorrichtung in Form einer  biegsamen Platte 82 an dem Ende des     rohr-          förmigen    Einstellelementes 52 befestigt, das  gegen das Schubelement 76 zu liegt.

   Die Platte  82 ist mit zwei seitlich herausragenden Vor  sprüngen 84 versehen, von denen jeder einen  gegen die Hebel hin gebogenen     Endabschnitt     86 hat, der in passende     öffnungen    der Hebel  54, 56 eingreift. Die Sperrplatte 82 ver  hindert daher eine Drehung des rohrförmigen  Einstellelementes 52; sie gestattet jedoch  infolge ihrer     Durchbiegung    eine axiale Bewe  gung des rohrförmigen Einstellelementes 52  gegenüber dem Gehäuse 10, 14. Um eine freie       Beweglang    des Schubelementes 76 sicherzu  stellen, sind die Enden 77 desselben mit Ein  schnitten 87 versehen, durch die sich die Vor  sprünge 84     hindurchbewegen    können.

        Zwischen dem Ventilstift     -14    -und der Ein  stellachse 22 ist eine verschiebbare, ein Dreh  moment übertragende Verbindung vorgesehen.  Diese Verbindung wird durch einen Flansch  88 hergestellt, der an der Achse 22 befestigt  ist und radial verlaufende Schlitze 90 auf  weist. Zwei Klauen 92 sind an dem Ende des  Ventilstiftes     44,    welches dem Gewindeteil 50  gegenüberliegt, angeordnet, so dass sie ver  schiebbar durch die Schlitze 90 in dem Flansch  88 hindurchgehen. Der Knopf 24 kann daher  gedreht werden, um die Einstellachse 22 zu  drehen, und hierdurch den Ventilstift     44    ge  genüber dem Einstellelement 52 ebenfalls zu  verdrehen.

   Hierdurch wird der Gewindeteil  50 des Ventilstiftes     44    in das rohrförmige  Einstellelement 52 hinein- oder aus ihm her  ausgeschraubt, so dass der Abstand eingestellt  wird, den der Ventilteller 42 zurücklegen muss,  bevor er den Ventilsitz 38 berührt.    Bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird  die Skalenscheibe 24 in irgendeine gewünschte  Einstellung gebracht. Diese Drehung dient  dazu, den Gewindeteil 50 des Ventilstiftes     44     in das rohrförmige Element 52 hineinzu  schrauben und bewirkt unter der     Vorspan-          nung    der Feder 48 eine Bewegung des Ven  tiltellers 42 von dem Ventilsitz 38 weg.

   Der  Brennstoff kann dann von dem Einlass 1-2  durch die Ventilöffnung 40 und durch die       Auslassöffnung    18 der     Vdrwendungsstelle;     z. B. einem Ofen eines Haushaltgasherdes,  zuströmen.  



  Wenn die Temperatur des Ofens, die von  dem Fühler 28 gemessen wird, sich derjenigen  nähert, auf die die Scheibe 24 eingestellt wor  den ist, dehnt sich das Betätigungselement 32  aus und schiebt das Schubelement 76 in     Fig.    1  nach links. Infolge der Tatsache, dass die  Feder 68 stärker ist als die Feder 48, wird  die letztere     zusammengedrückt,    und der Ven  tilteller 42 bewegt. sich auf seinen Sitz 38     zti,     wobei die Feder 68 die innern Enden der  Hebel 54, 56 in der gleichen Stellung gegen  über dem rohrförmigen Element 52 hält, die  sie vor der Ausdehnungsbewegung des Be  tätigungselementes 32 eingenommen haben.

      Wenn die von dem Fühler 28     gemessene     Temperatur denjenigen Wert erreicht, der  durch die Einstellung der Scheibe 24 gegeben  ist, kommt der Ventilteller 42 mit dem Ventil  sitz 38 in Berührung und verhindert einen  weiteren Durchtritt des Brennstoffes in die  Ventilkammer 17. Es ist ersichtlich, dass am  Ende der Bewegung des Ventiltellers 42 vor  dem endgültigen Aufsetzen desselben eine  Drosselung der     Brennstoffzufuhr    eintritt.

   Da  jedoch das Verhältnis zwischen der Verschie  bung des     Ventiltellers    42 und der Ver  schiebung des     beweglieheil    Teils des Betäti  gungselementes 32 etwa 2:1 beträgt, wird  eine starke Drosselung der     Brennstoffzufuhr     verzögert, bis das     ausdehnun-,rsfähige    Betäti  gungselement 32 sich so weit.     au.sgedelint    hat,  dass es ein Aufsetzen des Ventiltellers 42 be  wirkt.

   Dem Ofen strömt daher eine ziemlich  grosse Brennstoffmenge zu, bis die     Regelteni-          perat.ur    tatsächlich erreicht. wird, und die Re  geltemperatur wird daher in einer kürzeren  Zeit erreicht, als es bei bekannten Vorrich  tungen der Fall war, bei denen sieh der Ventil  teller     zusammen        finit    dem beweglichen Teil des  Betätigungselementes bewegen kann.  



  Falls das Betätigungselement. 32 sieh wei  ter ausdehnt, als es     erforderlich    ist, um ein  Aufsetzen des Ventiltellers 42 zu bewirken,  wie es durch ein sogenanntes      überregem     ein  treten kann, dann     erzeugt    das Schubelement  76 eine weitere     Schwenkbewegung    der Hebel  54, 56; jedoch bewirkt eine solche     Seh%venk-          bewegung    nur ein Zusammendrücken der Fe  der 68, ohne dass die Gefahr einer     Beschädi-          gung    irgendeines der wirksamen Teile be  stellt.  



  Wenn die voll dem Fühler 28     gemessene     Temperatur unter die durch die Scheibe 24  eingestellte Temperatur sinkt, zieht sich das  Betätigungselement 32     zusammen    und ge  stattet ein Abheben des Ventiltellers 42 von  dem Ventilsitz 38 unter der Spannung der  Feder 48.

   Da das     Verschiebungsverhältnis    2 :1  zwischen dem Ventilteller 42 und dem Betäti  gungselement 32 immer besteht, wird     durch     eine kleine Zusammenziehung des     Betätigungs-          elementes    32 eine grosse Verschiebung des Ven-           tiltellcrs        42?    herbeigeführt und eine grosse       Brennstoffzufuhr    zu dem Ofen bewirkt. In  dem Ofen ist. daher sofort eine verhältnis  mässig grosse Wärmemenge verfügbar, um  die Regeltemperatur in einer kleinstmöglichen  Zeit wieder zu erreichen, so dass die Regel  temperatur möglichst genau eingehalten wer  den kann.  



  In der obigen Beschreibung ist ein bevor  zugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes beschrieben. Es ist jedoch ver  ständlich, dass die Erfindung nicht auf die  Einzelheiten der Konstruktion und die An  ordnung der dargestellten Teile beschränkt. ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturgesteuertes Regelventil für Brenner für flüssige oder gasförmige Brenn stoffe mit einem Gehäuse, das Einlass- und Auslassöffnungen enthält, die mit einer Ventil kammer in Verbindung stehen, welche einen Ventilsitz aufweist, wobei ein Ventilteller zur Iiegelung- des Brennstoffdurchtrittes mit dem Ventilsitz zusammen arbeitet, dadurch ge kennzeichnet, dass eine temperaturempfind liche Vorrichtung mit einem koaxial zur Ven tilachse angeordneten beweglichen Element (32) vorgesehen ist, und da.ss eine Anzahl von Hebelarmen (54, 56) in der Kammer (17) angeordnet ist, welche Hebelarme je an dem Gehäuse (14)
    gelenkig eingesetzt sind und angenähert senkrecht zur Achse des Ventils liegen, dass ferner die Hebelarme antriebs mässig mit ihren einen Enden mit dem Ventil teller (42) verbunden sind, und dass das be- wegliehe Element (32) mit jedem der Hebel arme (54, 56) antriebsmässig verbanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element ein ausdehnungs fähiges Betätigungselement (32) ist, und dass die Vorrichtung, welche die Hebelarme (54, 56) mit dem Ventilteller (42) verbindet, einen Ventilstift (44) enthält, der axial mit dem Ventilteller (42) beweglich ist und sich in Richtung auf das ausdehnungsfähige Ele- ment (32) hin erstreckt, w'a\hrend jeder der Hebelarme den Ventilstift (44) mit seinem einen Ende berührt. 2.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelarme (54, 56) an dem Gehäuse (14) an gegenüberliegenden Enden gelenkig eingesetzt, sind, während die gegenüberlie genden Enden einander benachbart sind und je einen Einschnitt (58) aufweisen, so dass sie zusammen eine Öffnung zur Aufnahme des Ventilstiftes (44) bilden. 3. Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine nachgiebige Vorrichtung (68) vor gesehen ist, welche die Enden der Hebelarme (54, 56) in Arbeitseingriff mit dem Ventil stift (44) hält. 4.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche die Hebelarme (54, 56) mit dem Ventilteller (42) verbindet, ein stellbar ist und einen Gewindeteil (52) enthält, der mit dem ebenfalls ein Gewinde aufweisen den Ventilstift (44) zusammen arbeitet, wo bei einer dieser Gewindeteile (52) mit den Hebelarmen verbunden ist, so dass er mit die sen zusammen bewegt werden kann, jedoch an einer Drehung verhindert wird. 5.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ventilstift (44) drehbar ist, und einen mit Gewinde versehenen Abschnitt aufweist, der mit dem Gewindeteil zusammen wirkt, welcher ein Einstellglied (52) enthält, das auf den Ventilstift aufgeschraubt ist, und dass ferner mindestens ein seitlich heraus ragendes Sperrglied (84) vorgesehen ist, das von dem Einstellglied (52) getragen wird und mit. mindestens einem der Hebelarme (54, 56) so verbunden ist, dass es eine Drehung des Ein stellgliedes (52) verhindert, wobei der nach giebige Teil (68) mit dem Ventilstift an triebsmässig so verbunden ist, dass er das eine Ende des Hebelarmes in Eingriff mit dem Einstellglied (52) hält. 6.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, weiche Glas bewegliche Ele ment (32) mit jedem der Hebelarme (54, 56) verbindet, so ausgebildet ist, dass sie im mitt leren Teil der Hebelarme aufsitzt. 7. Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche das bewegliche Element (32) mit den Hebelarmen verbindet, ein Schubelement (76) ist, das in Abhängig keit von Änderungen der Raumtemperatur deformierbar ist. B. Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement einen Bimetallstreifen enthält. 9.
    Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schubelement (76) eine U- förmige Gestalt aufweist, wobei sein Bügel teil mit dem beweglichen Element (32) in Eingriff steht und seine Enden die Hebel arme (54, 56) berühren. 10. Temperaturgesteuertes Regelventil nach Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekenn zeichnet, da.ss mindestens ein Ende des Schub elementes (76) einen Einschnitt ('<B>8</B>7) auf weist, um das Sperrglied (84) aufzunehmen.
CH331644D 1954-04-22 1955-03-24 Temperaturgesteuertes Regelventil CH331644A (de)

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