CH331649A - Hydrostatische Axialkolbenmaschine - Google Patents

Hydrostatische Axialkolbenmaschine

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CH331649A
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Thoma Hans Prof Ing Dr
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Description


  Hydrostatische     Axialkolbenmaschine       Bei hydrostatischen Getriebeteilen der       AYialkolbenbauart,    welche einen schwenkbaren       Zvlinder    und einen fest auf der Triebwelle  befestigten Triebflansch besitzen, an welchem  die im Zylinder arbeitenden Kolben mit.

   Kugel  kopfstangen     angelenkt    sind, war es ursprüng  lich üblich, sämtliche     Triebwellenlager    in  einem Lagerkörper zusammenzufassen und an  diesem aussen Aufhängeorgane, wie zum Bei  spiel angegossene oder angeschraubte Laschen,  anzuordnen, die unter Vermittlung von  Schwenkzapfen einen den Zylinder führenden  Schwenkkörper so lagern, dass die ,verlän  gerte Zylinderachse wenigstens angenähert  das     Triebseheibenmittel    schneidet.

   Man hat  nun eine     Verbesserung    der sehr störenden  Geräuschentwicklung     dieser    bekannten Bau  art dadurch erzielt, dass man den Schwenk  körper, welcher den Zylinder führt und auch  die der Umsteuerung der einzelnen Zylinder  dienende Steuerfläche enthält, in der Rich  tung zum Triebflansch verlängert und so  ausgestaltet,     da.ss    dieser Schwenkkörper die  Triebscheibe und die dazugehörigen, der Trieb  scheibe benachbarten Wellenlager,     insbeson-          derte    auch ein     Radiallager,        hintergreift    und  kraftschlüssig unterstützt.  



  Dadurch, dass dieser Schwenkkörper die  Triebscheibe und die dazugehörigen, der  Triebscheibe benachbarten Lager unterstützt  und weitere Verbindungen der Lager mit dem  Gehäuse oder einem     aussenliegenden,    sieh am  Gehäuse abzustützenden     Radiallager    vermie-    den werden, wird eine ausserordentliche Ver  besserung der Geräuschentwicklung gegen  über älteren Bauarten, bei welchen etwa die  an der Triebscheibe befindlichen Lagerungen  unmittelbar     mit    dem Gehäuse oder den äussern       R.adiallagern    der Triebwelle zusammenhän  gen, erreicht.

   Immerhin treten auch bei dieser  verbesserten Bauart noch kleinere Geräusch  störungen auf, deren Beseitigung das Ziel  der Erfindung ist, ohne etwa auf den     grund-          sätzlichen    Vorteil der Trennung der an der  Triebscheibe gelegenen Lagerungen von der  Gehäusewand oder der der Gehäusewand     be-          na.ehbarten        Radiallagerung    verzichten zu  müssen.  



  Die vorliegende Erfindung beruht nun  auf der Erkenntnis, dass die öfters bei der  letztgenannten Bauart auftretenden störenden  Geräusche auf den Eigenschaften des Ge  häuses beruhen, in welchem in üblicher Weise  der schwenkbare Getriebeteil zusammen mit  dem noch in irgendeiner Form erforderlichen  äussern Wellenlager an der Triebwelle ange  ordnet werden muss. Solche Gehäuse, welche  oft auch noch andern Zwecken dienen, haben  meist nicht die nötige     Steifigkeit,    um gegen  das Kraftspiel, welches zwischen den äussern       Triebwellenlagern    und den Schwenkzapfen  zusammen mit den Kräften einer Stellvor  richtung entsteht, den nötigen Widerstand  zu leisten.  



  Erfindungsgemäss wird diese Schwierig  keit dadurch beseitigt, dass ein Stützkörper      vorgesehen ist, der wenigstens ein am     äussern          Triebwellenende    angeordnetes Lager unmittel  bar mit Lagern der Schwenkzapfen des  Schwenkkörpers verbindet.  



  Die     Fig.1    und 2 zeigen eine Ausführungs  form der Erfindung im Grundriss und Auf  riss. T ist die Triebwelle, welche zum Beispiel  an ihrem rechten äussern Ende in dem Ra  diallager R gelagert ist, an ihrem innern, in  der Zeichnung punktiert dargestellten Ende  den Triebflansch     Tb'    fest trägt und hier  selbst ein oder mehrere Lager L trägt. Diese  Lager werden von einem in der Regel zylin  drischen oder auch kugelförmigen Lagerkör  per gestützt, der auch die Rückseite des Plan  sches<I>TU</I> stützt und seinerseits mit seiner  Rückseite unmittelbar am Schwenkkörper     Sch     abgestützt ist.

   Um nun die von der äussern       Triebwellenlagerung    ausgehenden Kräfte und  Vibrationen zu vermeiden, ist der Lagerteil  des äussern Lagers R der Welle an einem  separaten schalenartigen, zylinderförmigen  oder oft auch gabelförmigen starren Körper  G, der auch     Radiallagerteil'e    für zwei kräf  tige Schwenkzapfen SZ bildet, vorgesehen,  welche Zapfen an der Aussenseite des       Schwenkkörpers   <I>Sch</I> in der üblichen Weise  angebracht sind. Diese Schwenkzapfen SZ  dienen auch dabei sehr häufig der Durch  leitung der zum Betrieb des Getriebeteils er  forderlichen Flüssigkeitsmengen.

   Durch die  mittels des Körpers G bewirkte unmittelbare  Verbindung der meistens als Kugel- oder  Rollenlager     SL    ausgebildeten Lager der  Schwenkzapfen SZ mit dem äussern Wellen  lager R werden die zwischen diesen Teilen  spielenden Kräfte unmittelbar miteinander  in Verbindung gebracht, wodurch die hieraus  resultierenden Formänderungen auf ein mög  lichst geringes Mass verringert werden und       ausserdem    das     Mitresonnieren    von Gehäuse  wandungen vermieden wird. Wie nun im  übrigen die Aufhängegabel G mit dem meist  noch erforderlichen Gehäuse AG in Verbin  dung gebracht werden soll, ist für die Er  findung unwesentlich.

   Es kann dies zum Bei  spiel dadurch geschehen, dass aussen an die  betreffenden Lagerteile des Körpers 6 ein be-         sonderer    plattenförmiger und gehöhlter Kör  per     K    angeschraubt wird, welcher gleichzeitig  als Krümmer für die     Flüssigkeitszu-    und -ab  leitung ausgebildet wird. Dieser kann aussen  etwa die Aufhängezapfen     AZ    tragen, die  dann etwa über die elastischen Körper     Sil     mit dem äussern Gehäuse AG in Verbindung  stehen. Das Gehäuse kann dann auch noch  dazu benützt werden, um beispielsweise über  einen elastischen Körper     Si.2    den vom Kör  per G gebildeten Lagerteil des äussern Ra  dialwellenlagers R zu unterstützen.

   Hiermit  wird in bekannter Weise eine etwas beweg  liche Aufhängung der Aufhängegabel G in  einem Gehäuse erreicht.  



  Wenn man jedoch insbesondere auf -eine  Aufhängung der Schwenkzapfen SZ axial  neben denselben verzichtet, so ist es möglich,  günstige Resultate     aueh    ohne Anwendung von  elastischen Körpern     Si        ztt    erzielen. Es ge  schieht dies beispielsweise dadurch, dass an  die Aufhängegabel G (vgl.     Fig.    3 und     -1)    ein       flanschartiger    Körper F befestigt bzw. ge  bildet wird, der mit der Gehäusewand fest  verbunden wird.

   Durch den unmittelbaren  Zusammenhang dieses das     Radiallager    R in an  sich bekannter Weise tragenden Aufhänge  flanschen F mit der Aufhängegabel G wird  so eine starre Verbindung des Schwenkkör  pers<B>Sch</B> mit diesem     Radiallager    erzeugt, so  dass störende Erschütterungen auf das äussere  Getriebegehäuse<I>AG</I> vermieden werden. Dies  gilt auch dann, wenn man etwa noch die Auf  hängegabel G an anderer Stelle mit diesem  Gehäuse in Verbindung bringen will;     zum     Beispiel durch Rohrleitungen oder andere,  mechanischen oder     hy        draulisehen    Zwecken  dienende Konstruktionsteile.

   An der Auf  hängegabel G oder einem daran geschraubten  Krümmer K können dann     aueh    beliebige Rohr  leitungen oder Bestandteile, welche für die  Stellvorrichtung des Getriebeteils notwendig  sind,     angebraeht    werden, zum Beispiel eine  Mutter     I7,    welche über die Spindel     SP    eine  Einstellung der Schräglage des Schwenkkör  pers     Sch    gestattet und damit eine Verände  rung des wirksamen Kolbenhubes.

        Die gezeichnete Halterung eines schwenk  baren     Axialkolbentriebteils    mit rückwärts um  fasster     Triebseheibenlagerung    ist in der Regel  so widerstandsfähig, dass     adch    die Zu- und  Abführung des Hochdrucköls mittels ein  facher Steckrohre möglich ist. Die     Fig.    5 bis 9  zeigen derartige Ausführungen, und zwar       Fig.    5 und 6 eine solche, bei welcher zwei Ge  triebeteile mit koaxialer Lage ihrer Trieb  wellen zusammenwirken und durch die Steck  rohre     ST1    und     ST2    miteinander verbunden  sind.

   In den     Fig.    7 bis 9 ist dagegen eine Ge  triebeanordnung gezeigt, bei welcher zwei  Getriebeteile mit seitlich versetzten Trieb  wellen in erfindungsgemässer Weise an den  Aufhängegabeln G angebracht sind und über  die Steckrohre     ST1    und     ST2:    zusammenarbei  ten. Aus der Seitenansicht     Fig.    9 ist ersicht  lich,     class    die Steckrohre auch gekröpft ver  laufen können; besonders bei der nicht ko  axialen Anordnung der Triebwellen der Ge  triebeteile (vgl.     Fig.7    bis 9) kann es zweck  mässig sein, die von den Steckrohren auf die  Aufhängegabeln G ausgeübten hydraulischen       Riiel@drücke    durch besondere Anker A auf  zunehmen.  



  An Stelle vollständiger, aus Primär- und  Sekundärteil bestehender Getriebe können  auch Einzelteile, wie regelbare     ölpumpen    oder  regelbare     ölmotoren,    mit der erfindungsge  mässen Aufhängung, welche eine unmittelbare  Verbindung zwischen den Schwenkzapfen  lagern und dem oder den äussern     Triebwellen-          lagern    bei der in Rede stehenden     Axialkolben-          masehine    vermittelt, ausgeführt werden, zum  Beispiel indem man nur den entsprechenden  Teil der vollständigen Getriebe nach     Fig.    5  bis 9 verwendet.  



  Es ist ferner möglich, an Stelle der ein  fachen,     gewissermassen    offenen Gabel G der       Fig.1    und 2 diese zu einem mehr oder weniger  weitgehend geschlossenen Hohlkörper umzu  bilden. Dieses kann insbesondere vorteilhaft  sein, wenn man auch noch andere Bestand  teile an dem Aufhängekörper G befestigen  will. Die     Fig.    10 und 11 zeigen beispielsweise  eine derartige Ausführungsform, bei welcher  in dem in der Gabel verfügbaren offenen Teil    der Triebwelle ein     Schraubenradantrieb    für  eine Hilfsmaschine, zum Beispiel eine     Hilfs-          ölpumpe,    angebracht ist.

   Die     Hilfsölpumpe     kann dabei unmittelbar an der Aufhängegabel  G angebracht werden oder auch über Ver  mittlung einer zweckmässig vertikalen Welle  im untern Teil des Kastens, welcher die     öl-          füllung        für    den betreffenden Getriebeteil ent  hält.  



  Die Einzelheiten der gezeigten Konstruk  tionen sind für die Erfindung unwesentlich,  wesentlich ist vielmehr die Verbindung der  äussern     Radiallagerung    oder auch kombinier  ten Radial- und     Axiallagerung    der Triebwelle  mit den Lagern der Schwenkzapfen an dem  Schwenkkörper. Dabei kann die Anordnung  auch so gewählt werden, dass diese unmittel  bare Verbindung auch noch mit ausgenützt  wird, um die in der     Axialkolbenmaschine     wirksamen     Axialkrä.fte    ganz oder     teilweise     durch das äussere Lager R abzufangen zudem  Zwecke, die im Innern des Schwenkkörpers  angeordneten Lagerungen der Triebwelle mehr  oder weniger weitgehend zu entlasten.  



  Ferner können an Stelle der gezeigten  horizontal liegenden Schwenkachsen auch  vertikale oder schräge Anordnungen gewählt  werden, ohne dass sich hierdurch etwas We  sentliches an der Erfindung ändern würde.  



  Schliesslich ist es auch     möglich,    das un  mittelbar auf der Triebwelle aufgesetzte Ra  diallager R der     Fig.1    durch ein mittelbar  wirkendes zu ersetzen. Vergleiche hierzu die       Fig.1,2,    bei welcher die Triebwelle T an ihrem  äussern Ende einen Kupplungskörper K trägt,  der sich innen auf eine     Kugelfläche    stützt,  die auf einem Kupplungskörper auf einer  äussern Welle     AW    angeordnet ist. Ein Zahn  kupplungsring ZK, der in Zähne auf dem  Kupplungskörper K sowie in solche des Kupp  lungskörpers auf der Triebwelle     AW    eingreift,  sorgt dabei für die Übertragung des Dreh  momentes.

   In diesem Falle wird also das       Radiallager    R der     Fig.1    durch ein bzw. meh  rere     Radiallager    R1 und R2 auf einer äussern  Verlängerung     AW    der eigentlichen Getriebe  welle     TW    ersetzt, ohne dass sich hierdurch      an der erfindungsgemässen Massnahme der  unmittelbaren Verbindung des oder der Ra  diallager R     (Fig.1)        bzw.    R1 und R2 in     Fig.12     mit den Lagern der Schwenkzapfen am  Schwenkkörper irgend etwas ändern würde,  oder an dem Effekt dieser Massnahme, welche  aus der Beseitigung von Geräuschen und Er  schütterungen besteht, die auch von dieser  äussern Lagerung ausgehen,

   wenn man sie  nicht in erfindungsgemässer Weise unmittel  bar über die Lager der Schwenkzapfen mit  dem eigentlichen Schwenkkörper verbindet,  obwohl dieser bereits in seinem Innern wenig  stens eine Lagerung für die Triebwelle     TW     enthält.  



  Die beschriebene Art der Aufhängung  eines Getriebeteils in einer Aufhängegabel  hat noch den Nachteil, dass bei den     meisten     Getriebebauarten die in der Nähe der Schwenk  achsenlagerung übliche Durchführung der  Druckflüssigkeit starke Reaktionskräfte in  der Richtung der Schwenkachse auf die  Aufhängung ausübt. Dadurch werden meist  die Aufhängungsbestandteile     auseinanderge-          spreizt,    was eine sehr kräftige Bauweise der  selben erfordert.  



  Dieser Mangel kann dadurch beseitigt wer  den, dass man den schwenkbaren Getriebeteil  so ausführt, dass er     zur    Aufnahme dieser in  der Richtung der Schwenkachse wirkenden,  spreizenden     Kräfte    geeignet ist.  



  Die     Fig.13    und 14 zeigen eine entspre  chende Ausführungsform der Erfindung.     Sch     ist ein um die Schwenkachse     C-C    schwenk  barer Getriebeteil, dessen Triebwelle T ausser  in den im Innern des Getriebeteils vorhan  denen, in den Abbildungen nicht ersicht  lichen Lagern an ihrem linken Ende auch  noch in dem Aussenlager R gelagert ist.

   Dieses  ist,     wie    bereits beschrieben, durch den Lager  träger G unmittelbar mit den Schwenklagern       Sb    längs der Achse     C-C    verbunden, und  der ganze, diese drei Lagerungen tragende  Tragkörper G kann dann     mittels    des Flan  sches F mit der Wand AG eines Gehäuses oder  Aufnahmebockes verbunden werden, wie dies  bereits beschrieben ist.

      Bei der Ausführung nach den     Fig.    13  und     1.1    besteht beispielsweise die     Druckflüs-          sigkeitsüberleitung    aus einem Rohrstück RS,  welches an seinen Enden etwa zylindrisch oder  andersartig dichtend einerseits in den Ge  triebeteil     Sch,    anderseits in den     Rohransehluss-          krümmer    K oder in eine Platte P, die mit dem  meist gekrümmten.     Anschlussrohr    AR verbun  den wird,     eingepasst    wird.

   Solche und  ähnliche     Druckflüssigkeitsüberleitungen    oder  Stopfbüchsen erzeugen     starke,    in der Rich  tung der Schwenkachse     C-C    auf den Trag  körper G wirkende Kräfte, und zwar Druck  kräfte, welche ihn     auseinanderzuspreizen     trachten. Um nun diese von dem Tragkörper  G möglichst fernzuhalten, werden die Schwenk  lager     SL    so eingerichtet, dass sie diese  spreizenden Längskräfte übernehmen können.  



  In der Ausführung nach     Fig.13    und     1.1     sind beispielsweise die Schwenklager     SL    als  Kugellager oder auch als Rollenlager ausge  bildet, derart, dass sie auch Längskräfte  übernehmen können. Ein hakenförmig profi  lierter     Zwisehenflansch        ZF    oder irgendeine       ähnlicb.    wirkende     Vorriehtung    überträgt die  auf den Tragkörper G überzugehen suchen  den Spreizkräfte über die Ringmutter     RaI     auf den Schwenkzapfen SZ, welcher beispiels  weise mittels der Schrauben     Sclzr    mit dem  schwenkbaren Getriebeteil<I>Sch</I> verbunden ist.  



  Durch passendes Anziehen der Ringmutter       R111    lässt sich offenbar mit der beschriebenen  Aufhängung ein Spreizen des Tragkörpers G  verhindern bzw. auf ein geringes Mass, ent  sprechend der Elastizität der Kugellager     SL     und anderer     Konstruktionsteile,    zurückfüh  ren. Man kann daher den gesamten Tragkör  per G, wie aus den     Fig.    13 und 14 ersichtlich,  weitgehend ausschneiden und die sonst zur  Aufnahme der Spreizkräfte nötigen Tragkon  struktionen, wie     biegungssteife    Ringe oder  Portale usw., vermeiden.  



  Wenn man zwischen die Kugellager     SL     und den Flansch F am     Sehwenkzapfen    SZ  entsprechende Distanzringe     einpasst    oder die  sen mit Schultern versieht, kann man nicht  nur Spreizkräfte, sondern auch Kräfte in um  gekehrter Richtung aufnehmen, was bei man-           eben    Bauweisen der Getriebeteile<I>Sch</I> vorteil  haft sein kann, zum Beispiel auch, um beide  Kugellager     SL    für die Aufnahme der von  den Stopfbüchsen ausgehenden Kräfte oder  anderer, wie zum Beispiel Gewichtswirkun  gen, heranzuziehen.  



  Wie aus den     Fig.13    bis 18 ersichtlich,  fällt die     Konstruktion    der die Spreizkräfte  aufnehmenden Aufhängung an sich in der       Richtung    der Schwenkachse länger aus als  die übliche, welche an den Schwenklagern  nur Druckkräfte auf den Getriebeteil<I>Sch</I>  zu übertragen gestattet.

   Deshalb ist es für  die     Verwirklichung    der Erfindung oft vor  teilhaft, in der in     Fig.14    gezeigten Weise  die eigentlichen Schwenkzapfen SZ von dem  Getriebeteil<I>Sch</I> lösbar zu gestalten, etwa mit  tels des Flansches F     und    der     Schrauben        Schi-.     Man kann dann nämlich in sehr vorteilhafter  Weise den Getriebeteil Sch     zunächst    ohne  die Schwenkzapfen SZ in den Tragkörper  G einbringen     und    danach erst die Schwenk  zapfen SZ durch die Öffnungen     0e    in  den Tragkörper G     einführen    und an dein       Getriebeteil,

          Sch    befestigen, etwa mittels der  Schrauben<I>Sehr.</I> Damit ist es dann möglich,  den Tragkörper G ziemlich , schmal zu ge  stalten.  



  Insbesondere wenn die Schwenkzapfen  lager     SL    in der angegebenen Weise zur Auf  nahme von auf den schwenkbaren Getriebe  teil auszuübenden Zugkräften eingerichtet  werden, ist es möglich, ohne schädliche Ge  räuschentwicklung den Lagerungsträger G  der     Fig.13    und 14 zu einem vollständigen,  für ein oder mehrere Getriebeteile dienenden       Gehäuse    zu vergrössern und dann gegebenen  falls den in     Fig.13    und     1.4    ersichtlichen Be  festigungsflansch F wegzulassen.

   Die     Fig.        15     und 16 zeigen eine entsprechende Ausfüh  rungsform der Erfindung, welche in ihren  meisten Teilen der Ausführung nach     Fig.13     und     1-1    gleicht und ebenso wie dort. bezeich  net ist. Der Lagerkörper G der     Fig.13    und  14 ist. jedoch bei der Ausführung nach     Fig.1ö     und 16 zu einem vollständigen Gehäuse     Ge     erweitert, welches beispielsweise mit den  Füssen     Pia    auf dem Fundament steht..

   Mit    einem Deckel D wird dieses Gehäuse ver  schlossen, wenn man nicht vorzieht, an Stelle  des Deckels den oft     erforderlichen    zweiten  Getriebeteil, meist als Sekundärteil oder     Öl-          motor    dienend, anzuschliessen, sei es in ko  axialer Lage der Triebwellen. T, sei es in  anderer Lage.  



  Diese Ausführung ist namentlich bei Ver  wendung der Schwenklager     SL    zur Aufnahme  der Spreizkräfte ohne störende Geräuschent  wicklung möglich, weil gerade die frei an  einer Gehäusewand auftretenden Spreizkräfte  diese zur     Durchfederung    und     Geränschent-          wicklimg    veranlassen würden.  



  Es sei hier     erwähnt,    dass beim     Einsetzen     eines     schwenkbaren    Getriebeteils mit getrenn  ter     Aussenlagerung    der Triebwelle sehr stö  rende Geräusche entstehen,     wenn    man diesen  einfach mit den üblichen, nur Druckkräfte  in der     Richtung    der Schwenkachse auf das  Gehäuse übertragenden Schwenklagern in ein  Gehäuse     einsetzt.    Daher ist es nötig, die  Schwenklager     und    die     dazugehörigen,

      die  Längskräfte erzeugenden     Stopfbüchsteile    ge  trennt von den Gehäusewandungen mit dem  Aussenlager in einem festen Lagerkörper zu  verbinden und, wenn man die Gehäusewan  dungen mit dem Lagerkörper verbinden will,  diesen letzteren so einzurichten, dass er mit  tels entsprechender Einrichtung der Schwenk  lagerung auch Zugkräfte auf den schwenk  baren Getriebeteil übertragen kann.  



  Die erfindungsgemässe Schwenklagerung  des Schwenkkörpers, insbesondere diejenige  mit lösbarem     Schwenkzapfen,    eignet sich bei  entsprechender Ausbildung sehr gut auch für  die Hindurchführung des     Stellzeugantriebes     für den schwenkbaren Getriebeteil aus einem  Gehäuse mit Hilfe eines verlängerten Schwenk  zapfens SZ (siehe     Fig.17    und 18). Dieser  trägt den Hebel H, welcher durch eine ent  sprechende Aussparung     Aic    das Schwenk  lagergehäuse ZG seitlich durchstösst. Zwei  Wellendichtungen     WL    sorgen     für    die not  wendige Abdichtung.

   Im übrigen ist diese       Schwenklagerung    ähnlich wie die     bisher    be  schriebenen beschaffen, und die entsprechen  den Teile sind daher wie auf den andern      Abbildungen bezeichnet. Eine Klemmschraube       KL    oder auch andere Vorkehrungen, wie zum  Beispiel Keile K, dienen dem Festhalten des  Hebels H auf     crem    entsprechend langen  Schwenkzapfen SZ.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydrostatische Axialkolbenmaschine mit schwenkbarem Zylinder und fest auf der Triebwelle befestigtem Triebflansch, wobei der den Zylinder führende Schwenkkörper den Triebflansch hintergreift und einen Lager körper, der den Flansch rückseits stützt und einen Lagerteil für wenigstens ein, dem Trieb flansch unmittelbar benachbartes Wellen lager bildet, unmittelbar kraftschlüssig unter stützt, ohne dass dieser Lagerkörper eine äussere Lagerung der Triebwelle bilden würde, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stützkörper vorgesehen ist,
    der wenigstens ein am äussern Triebwellenende angeordnetes Lager unmittelbar mit Lagern der Schwenk zapfen des Schwenkkörpers verbindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Axialkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfbüchsenlängskräfte unter Zugkraftent- wicklung über die Schwenklagerung auf den Schwenkkörper übertragen werden.
    2. Axialkolbenmaschine gemäss Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklager (SL in Fig.14) wenigstens in einer Richtung Axialkräfte auf den Schwenk körper (Sch) zu übertragen vermögen.
    3. Axialkolbenmaschine gemäss Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einstellbare Schraubmittel (R112 in Fig. 1-1) zur Einstellung des Seitenspiels oder der Vorspannung an den für die Zugkraftüber- tragung bestimmten Sehwenklagerteilen (SL in Fig.14) dienen.
    4. Axialkolbenmaseliine gemäss Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schwenkzapfen (SZ in Fig.1-1) lös bar an dem Schwenkkörper (Sch in .Fig.14) befestigt sind und durch Öffnungen (0e in Fig.14) im Verbindungskörper (G) einge führt werden können. 5. Axialkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eines der zur Zu- und Abführung des Druckmittels dienenden Rohre als Steckrohr ausgebildet und mit dem zugehörigen, dem Druckmitteldurchfluss dienenden Schwenk zapfen und dessen Lagerteilen in Verbin dung gebracht ist.
    6. Axialkolbenmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass separate Verankerungen den Rückdruck der Steckrohre auf die Auf hängeteile des Schwenkkörpers übernehmen. 7. Axialkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder zwischen äusserem Trieb wellenlager und Lagern der Schwenkzapfen an dem Schwenkkörper gleichzeitig zur Hal terung von Nebenbestandteilen, wie zum Bei spiel Antriebsteilen einer Pumpe, ausgenützt sind.
    B. Axialkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der äussern Wellenlage rung und den Lagern der Schwenkzapfen zur gänzlichen oder teilweisen Fernhaltung von Kräften, zum Beispiel Axialkräften, von den im Innern des Schwenkkörpers liegenden Wellenlagern ausgenützt ist.
CH331649D 1955-03-21 1955-01-27 Hydrostatische Axialkolbenmaschine CH331649A (de)

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