CH331675A - Drehmagnet - Google Patents

Drehmagnet

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CH331675A
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CH
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rotary magnet
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Kuhnke Hellmuth
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Kuhnke Hellmuth
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00—Magnets
    • H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/14—Pivoting armatures
    • H01F7/145—Rotary electromagnets with variable gap

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Drehmagnet   Man hat bekanntlich schon Drehmagnete gebaut, bei denen die    Hubbewegung   des durch magnetische Kräfte in die Erregerspule hineingezogenen Ankers auf mechanischem Wege durch Anwendung des Prinzips der schiefen Ebene (d.

      1i.   der Schraube) in eine gleichzeitige Drehbewegung verwandelt    wurde      (Hub-Drelimagnet).   Diese    Hub-Drehmagnete   haben gegenüber andern, ebenfalls bekannten Drehmagneten, bei denen der Anker zwischen den ausgeprägten Polen eines Erregersystems drehbar gelagert ist und bei Felderregung in die Richtung des    Kraftlinienflusses   hineingezogen wird, wobei er eine reine Drehbewegung ausführt, den grossen Vorteil, dass sie eine volle Ausnutzung des von der Spule erzeugten    Kraftlinienflusses   ermöglichen,

   weil bei ihnen der    Arbeitsluftspalt   in das Innere der Erregerspule verlegt und im übrigen für einen vollkommen    magnetischen   Schluss zwischen dein    iiitiern   und äussern    Spulenfeld   gesorgt war, so dass sieh nirgends magnetische Streulinien ausbilden konnten. Sie haben jedoch den    Naehteil,   dass die    Abtriebswelle   ausser der Drehbewegung immer auch eine Hubbewegung ausführt, was ihrer einfachen und    be-      dueinen      Anbringung   an den zu betätigenden Organen oft entgegensteht. 



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu belieben. Der Drehmagnet. nach der Erfindung zeichnet. sieh dadurch    atis,   dass innerhalb der Erregerspule,    aehsengleich   mit der Spu-    lenachse,   wenigstens zwei    ferromagnetische   Teile angeordnet sind, von denen mindestens einer feststeht, während mindestens ein anderer um die    Spulenaehse   drehbar aber axial nicht verschiebbar gelagert ist. und als Drehanker auf die    Abtriebswelle   arbeitet, und dass einander gegenüberstehende Stirnflächen am drehbaren und am feststehenden Teil untereinander parallel und schräg zur    Spulenachse   verlaufen, so dass sie sich bei der Erregung der Spule anziehen und eine Drehung des drehbaren Teils gegenüber dem feststehenden Teil hervorrufen. 



  Zur Veranschaulichung dient die Abbildung, in der der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist. Die Erregerspule 1 ist in einem    ferromagnetischen   Topf eingeschlossen, dessen kreisförmige Grundplatte mit 2 und dessen zylindrische Seitenwandung mit 3 bezeichnet ist. Der Deckel 4 ist eine ebenfalls kreisrunde Platte, die bei 5 und 6 auf der Seitenwandung 3 in Kugeln gelagert ist. (Die Teile 1 bis 4 sind im Achsenschnitt, die folgenden in Aufsicht gezeichnet.) 7 ist die    Abtriebswelle,   sie besteht aus    nichtferromagnetischem   Stoff und ist. bei 8 in der Grundplatte 2 drehbar gelagert. Die Teile 9 und 10 stellen zusammen den Kern der Erregerspule 1 dar.

   Teil 9 bildet den drehbaren Teil (Drehanker) und ist. mit. der Kreisplatte 4 und mit der Abtriebswelle 7 starr verbunden, wobei    zwischen   4. 

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 und 9 völliger magnetischer Schluss herrscht. Der    Teil   10 sitzt - ebenfalls unter magnetischem Schluss - auf der    Grundplatte   2 starr fest,    und   die Antriebswelle 7 ist durch ihn drehbar hindurchgeführt.

   Die einander gegenüberstehenden Stirnflächen der Teile 9 und 10, d. h. also die Flächen 11 und 12 links und die Flächen 13 und 14 rechts von der Figurenachse    A-A   sind paarweise untereinander parallel und bilden den    Arbeitsluftspalt.   Diese Flächen sind als Schraubenflächen ausgebildet, sie können aber auch - so, wie in der Zeichnung angenommen - als ebene Flächen gestaltet sein, in welchem Fall man sie    aus   dem durch die Teile 9 und 10 zusammen gebildeten massiven    Spulkern   durch zwei ebene Schnitte entstanden denken kann, von denen der    links   der Achse A -A liegende schräge von vorne nach hinten abfallend, der rechts liegende dagegen von vorne nach hinten ansteigend verläuft.

   Bei Verdrehung    djes   Teils 9 gegenüber dem Teil 10 vergrössert sich der Abstand der gegenüberstehenden Flächen entsprechend der Grösse des Winkels, den diese Flächen mit der Figurenachse    A-A.   bilden. Bei Erregung der Spule 1 werden die Teile 9 und 10 diejenige gegenseitige Lage einnehmen, bei der sie - so, wie dargestellt den geringsten Abstand einnehmen oder sich sogar berühren. Die Stirnflächen    können   somit.    als   Endanschlag dienen, oder es können besondere Anschläge für die Begrenzung der Drehung vorgesehen werden.

   Bei Wegnahme der Erregung verdreht sich durch die Kraft einer nicht dargestellten Feder - die beispielsweise auch in einem an die Antriebswelle angeschlossenen Organ zur Wirkung kommen kann der Teil 9 mitsamt der Kreisplatte 4 und der    Abtriebswelle   7 in der Richtung der eingezeichneten Pfeile, so dass sich der Arbeitsluftspalt vergrössert.

   Um eine solche Drehung räumlich zu ermöglichen, ohne dass Stirnflächen geschaffen werden, die bei Erregung der Spule    Drehkräfte   in einer Richtung her-vorrufen, die der von den Flächen 11, 12 und 13, 14. erzeugten Drehrichtung entgegengesetzt gerichtet ist, sind an den Teilen 9 und 10 sowohl auf der    Vorder-   als auch auf der Rückseite    achsensenkrechte      Ausbohrungen   von kreis- oder ellipsenförmigem Querschnitt vorhanden, die bis zu der    Abtriebswelle   7 durchgehen, so dass diese im Innern teilweise sichtbar ist.

   Bei der Gezeichneten Form der Ausbohrungen lässt sieh der Teil 9 so weit nach links verdrehen, bis etwa die Kante B an die durch ein Kreuz bezeichnete Stelle B gelangt, ohne dass bei    Spulenerregung   der Solldrehung entgegengesetzte magnetische Kräfte praktisch wirksam werden. 



  Wie ersichtlich, dient der kreisförmige Deckel 4 zum Abfangen der axialen Komponenten der auf den drehbaren Teil 9 bei Erregung der Spule ausgeübten Zugkräfte, so dass dieser - wie auch die    Abtriebswelle   7 eine reine Drehbewegung ausführt; gleichzeitig stellt sie über die Kugellagerungen, von denen mindestens drei längs des Umfanges angeordnet zu denken sind, den magnetischen Schluss mit dem    Aussenjoch   3 her. 



  In Variante könnte der Deckel 4 aber auch nicht drehbar sein; in diesem Falle wären die Welle 7 und der Drehanker 9 im Deckel selbst drehbar gelagert und durch einen Bund oder dergleichen gegen axiale Verschiebung gesichert. Zwischen dem Drehanker und dem Deckel könnte eine    Nickel-      oder      Nylonscheibe   zur Verminderung der Reibung eingelegt werden. 



  Zur    Vergrösserung   des erzielten Drehweges kann man die beschriebene Ausführungsform noch dadurch erweitern, dass man statt eines drehbaren Teils 9 deren zwei oder mehrere koaxial auf der    Abtriebswelle   anordnet, wobei man den gesamten Drehmagneten in der Achsrichtung entsprechend länger baut. Der an die Grundplatte 2 anstossende Teil ist dabei genau so ausgebildet, wie der Teil 10 im Ausführungsbeispiel, ebenso der mit der Abtriebswelle 7 und der Kreisplatte 4 starr zu verbindende Teil 9. Die zwischen die Teile 9 und 10 einzufügenden weiteren drehbaren Teile sitzen lose auf der    Abtriebswelle   und tragen an ihren beiden Stirnseiten schräge Flächen der beschriebenen Art, die so geneigt sind, dass alle Drehkräfte in derselben Drehrichtung 

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 übertragen werden.

   Auf diese Weise verdreht sich der mit der Kreisplatte 4 und mit der    Abtriebswelle   7 fest verbundene drehbare Teil bei    Spulenerregung   um einen Winkel, der gleich der Summe der gegenseitigen Verdrehungen aller Teile ist. Die axialen Komponenten der an den eingefügten Teilen angreifenden magnetischen Zugkräfte werden durch Bünde    (gegf.   Stirnkugellager) auf der    Abtriebswelle   abgefangen. 



  Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Drehanker zwischen zwei feststehenden    ferromagnetischen   Teilen angeordnet und auf beiden Seiten mit Stirnflächen versehen, die parallel zu den Stirnflächen der feststehenden Teile und schräg zur    Spulenachse   verlaufen, so dass sieh die bei Erregung der Spule an diesen Stirnflächen wirksamen Drehkräfte summieren. Dadurch kann der axiale Zug auf die    Abtriebswelle   im wesentlichen vermieden werden. 



  Um den Drehmagneten auch mit Wechselstrom anstandslos verwenden zu können, ist es zweckmässig, in den Drehteil entweder am Boden oder an den Stirnflächen noch einen    Kupfer-Kurzschlussring   einzufügen, der einen Teil des magnetischen Flusses umschliesst. Dadurch wird dieser Teil des magnetischen Flusses in der Phase gegenüber dem andern Teil des Flusses verschoben, wodurch vermieden wird, dass der ganze Fluss in einem gewissen Moment der Periode Null wird, was ein kurzzeitiges Zurückdrehen des Drehteils unter der Einwirkung der    Rückstellkräfte   zur Folge hätte, was zu einem starken Brummen oder gar Hämmern führen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehmagnet, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Erregerspule (1), achsengleich mit der Spulenachse, wenigstens zwei ferro- magnetische Teile angeordnet sind, von denen mindestens einer (10) feststeht, während mindestens ein anderer (9) um die Spulenachse drehbar aber axial nicht verschiebbar gelagert ist und als Drehanker auf die Abtriebswelle (7) arbeitet, und dass einander gegenüberstehende Stirnflächen am drehbaren und am feststehenden \feil untereinander parallel und schräg zur Spulenachse verlaufen, so dass sie sich bei der Erregung der Spule anziehen und eine Drehung des drehbaren Teils (9) gegen- über dem feststehenden Teil (10) hervorrufen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der axialen Komponenten der auf den Drehanker ausgeübten Zugkräfte zwischen einem mit dem Drehanker (9) festverbundenen ferromagne- tischen Teil und einem Aussenjoch (3) eine Wälzkörperlagerung (5, 6) angeordnet ist, die gleichzeitig den magnetischen Schluss herstellt. 2. Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere drehbare, ferromagnetische Teile koaxial angeordnet sind, von denen nur einer mit der Abtriebswelle fest verbunden ist und die sich bei Erregung der Spule relativ zueinander so verdrehen, dass sich ihre Drehwinkel addieren und deren Summe den Drehwinkel der Abtriebswelle ergibt. 3.
    Drehmagnet nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die axialen Zugkräfte der nicht mit der Abtriebswelle fest verbundenen drehbaren Teile durch Bünde auf der Abtriebswelle abgefangen werden. 4. Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspule in einem Topf (2, 3) eingeschlossen ist, dessen Deckel (4) gegenüber dem Topf drehbar und der mit dem Drehanker (9) fest verbunden ist. 5. Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspule in einem Topf eingeschlossen ist, gegenüber dessen Deckel der Drehanker drehbar angeordnet ist. 6.
    Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehanker zwischen zwei feststehenden ferromagnetischen Teilen angeordnet ist, und auf beiden Seiten mit Stirnflächen versehen ist, die parallel zu den Stirnflächen der feststehenden Teile und schräg zur Spulenachse verlaufen, so dass sieh <Desc/Clms Page number 4> die bei Erregung der Spule an diesen Stirnflächen wirksamen Drehkräfte summieren. 7. Drehmagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Drehteil ein Kupfer-Kurzschlussring eingefügt ist, der einen Teil des magnetischen Flusses umschliesst.
CH331675D 1954-08-30 1955-08-29 Drehmagnet CH331675A (de)

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