CH331722A - Verschluss von Packungen - Google Patents

Verschluss von Packungen

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CH331722A
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CH
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closure
closure member
adhesive
packaging material
closure according
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Inventor
Max Dr Wiesner
Kother Erich
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Agfa Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/18End- or aperture-closing arrangements or devices using adhesive applied to integral parts, e.g. to flaps
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  



  Verschluss von Packungen
Bei bekannten Kleberverschlüssen von Pak  kungen    besteht in vielen Fällen der Nachteil, dass diese nicht ohne Aufreissen bzw. sonstiges unerwünschtes Verletzen des Verpak  kungsmaterials    geöffnet werden können. Dies ist insbesondere bei den durch Klebestreifen gebildeten bekannten   Versehlussgliedern    der Fall, die am Verpackungsmaterial so fest haften, dass beim Íffnen   zwangläufig    Teile des   Verpaekungsmaterials    mit abgerissen werden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen diese Mängel beseitigenden Versehluss von Packungen, bei denen zwei einander zugekehrte Flächen eines Verpackungsmaterials unmittelbar übereinanderliegend angeordnet sind und der dadurch gekennzeichnet ist, dass er ein beiderseits mit Klebstoff versehenes Verschlu¯glied aufweist, dessen Klebefläehen   m    den genannten VerpackungsmaterialflÏchen derart fest haften, dass sich beim Aufreissen das Versehlussglied zwischen seinen   Kleb-      fläehen    ohne Verletzung des   Paekmaterials    in an je einer der genannten   Verpaekungs-    materialflächen sitzende Teile teilt.



   Das Verpackungsmaterial kann zum Beispiel aus Beuteln, Hüllen, Schachteln, Rollen und dergleichen bestehen. Mit Vorteil kann der Verschluss bei der Verpackung von photo  graphisehen    Materialien, insbesondere für Rollfilme, mit   Schutzpapierstreifen    benutzt werden.



   Das   Versehlussglied    kann zum Beispiel aus zwei Schichten bestehen, die mit geringerem Haftvermögen miteinander verbunden sind,. als es die Klebeverbindungen dieser Schichten mit dem Verpackungsmaterial   aus-    weisen, so dass das Versehlussglied beim Aufreissen längs der gemeinsamen Verbindungsfläche der beiden Schichten gespalten wird.



   Die Zeichnung zeigt einige Ausf hrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.



   Die Fig. 1a und 1b zeigen in   geschlos-    senem bzw. aufgerissenem Zustande eine   Aus-    führungsform im   Mittelquerschnitt    für eine   rechteekige Schachtelpackung.   



   Fig.   2a    zeigt im Querschnitt eine besondere Ausführungsform des Verschlussgliedes.



     Fig. 2b    zeigt in Draufsicht das   Versehluss-    glied in aufgefaltetem Zustande.



   Die Fig. 3a und   3b    zeigen im Querschnitt im geschlossenen bzw. aufgerissenen Zustand eine weitere Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes    für eine   Rollpackung.   



   Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. la und 1b ist das aus steifem Papier oder leichtem Karton bestehende Verpak  kungsmaterial    in bekannter Weise in Form einer rechteekigen Schachtel gefaltet, wobei also der oben befindliche freie Endteil 1 des Verpackungsmaterials den die Decke der  Schachtel bildenden   Materialteil    2 teilweise   iiberlappt,    so dass die Unterseite des Teils 1 und die Oberseite des Teils 2 zwei einander zugekehrte, unmittelbar übereinanderliegend angeordnete Fläehen bilden. Zwischen diesen beiden FlÏchen ist nun, wie aus Fig. la hervorgeht, ein Verschlu¯glied 4 eingefügt, wobei das freie Ende des Teils   1    etwas über das   Versehlussglied    4 vorsteht.

   Das   Versehluss-    glied 4 besteht aus einem zerreissbaren Material, zum Beispiel aus einem viereckigen Stück Papier, das beiderseits mit Klebstoff versehen ist und dessen   Klebflächen    an den genannten   Verpackungsmaterialflächen    der Teile 1 und 2 derart festhaften, dass sich beim Aufreissen, wie Fig. 1b es veranschaulicht, das Verschlussglied 4 zwischen seinen Klebflächen in zwei Teile 4a,   4b    teilt, von denen der Teil 4a am Verpackungsmaterialteil   1    und der Teil 4b am Verpackungsmaterialteil 2 sitzen.



  Es findet daher keinerlei Verletzung des   Paekmaterials    beim Aufreissen des Verschlusses statt. Zum Aufreissen erfasst man mit der einen Hand das Ende   3    des Teils 1 und hÏlt mit der andern Hand die Packung am Teil 2 fest.



   Soweit das Material des   Versehlussgliedes      4    ein erhebliches   Aufsaugvermogen    f r den Klebstoff hat, wie dies zum Beispiel bei ungeleimtem oder schwach geleimtem Papier stets der Fall ist, muss man darauf achten, dass beim Auftragen des Klebstoffes dieser nicht zu tief in das Versehlussglied eindringt, da sonst das Aufspalten des Verschlu¯gliedes beim Aufreissen des Versehlusses nicht mehr gewährleistet sein könnte, wenn das Verschlussglied völlig vom Klebstoff durchtränkt wäre und daher durch dessen Einwirkung eine grössere als die urspr ngliche Festigkeit aufweisen würde.



   Bei der Ausführungsform des Verschlu¯gliedes nach den Fig.   2a    und 2b ist das Verschlu¯glied aus einem Streifen 5 (Fig.   26)    gebildet, der wieder aus Papier bestehen kann und durch zwei in der Längsriehtung des Streifens verlaufende, in einem Abstand voneinander befindliehe Perforierungen 6 oder sonstige linienförmige Schwächungen,   wie Ein-    ritzen oder dergleichen, in ein Mittelfeld 7 und zwei Randfelder 8 unterteilt ist. Der Streifen ist auf seiner ganzen in Fig. 2b dargestellten Oberseite mit einem Klebstoff versehen. Zur Bildung des   Versehlussgliedes    werden die Randteile   8    um 90  um die   Sehwä-      chungslinien    6 nach unten gefaltet, bis zur satten Anlage am Mittelteil 7.

   Das so hergestellte, in Fig.   2c veranschaulichte    Versehlussglied weist daher die gleiche Form wie das vorstehend an Hand der Fig. la und lb erläuterte auf und ist wieder beiderseits mit Klebstoff versehen, indem der Streifen, wie beschrieben, in einer die Klebfläehe naeh au¯en   kehrender    Weise zusammengefaltet ist.



  Es wird daher in gleieher Weise zwischen die betreffenden   Verpaekungsmaterialteile 1    und 2   (Fig.      la)    eingeklemmt. Beim Aufreissen wird das Verschlussglied wieder in an je einer der genannten   Verpackungsmaterialfläehen    sitzende Teile 7 bzw. 8, 8 geteilt, und zwar lÏngs der Schwächungen 6, durch welche die Falzrissstelle vorgebildet ist.



   Bei der dargestellten Ausführungsform nach Fig.   2a und 2b    weist das Versehlussglied eine Flachschlauchform mit im mittleren Teil einer Flachseite zusammensto¯enden Rändern auf. Es   steht jedoch nichts im Wege.    die Randteile 8 sehmäler zn halten, so dass ihre freien Kanten in gefaltetem Zustande in einem Abstand voneinander liegen bzw. kann umgekehrt der eine Randteil 8 entfal  len und    eventuell der andere Randteil mit seiner freien Kante  ber die Mitte des Teils 7 hinaus verbreitert sein bzw. eventuell über die ganze Breite des Teils 7 sich erstrecken.



   Bei der Ausführungsform gemäss den Fig.   3a    und 3b handelt es sieh um einen Ver   schluss. für Verpackungsmaterial, welches    durch den üblichen   Sehutzpapierstreifen    eines   Rollfilms    gebildet ist, wobei das wieder mit   4    bezeichnete Versehlussglied zwischen dem freien Endteil 9 des Schutzpapierstreifens und der darunterliegenden   Windung 10    derart angeordnet ist, dass das in üblicher Weise symmetriseh zur Längsmittellinie versehmälerte   Sehutzstreifenende    3  ber das Ver  sehlussglied 4 vorsteht.    Das   Versehlussglied       3    hat dieselbe Beschaffenheit wie das an Hand der Fig. la und 1b erläuterte und ist in analoger Weise eingeklebt.

   Zum Aufreissen des Verschlusses erfasst der Bedienende mit der einen Hand das freie Ende 3 unter Festhalten der Rolle mit der andern Hand an der Windung 10. Naeh dem Aufreissen haftet gemϯ Fig. 3b wieder ein Teil   ta    des Verschlu¯gliedes am Endteil 9 und der andere Teil 4b an der Windung 10, so dass beim Aufreissen nur das Verschlu¯glied gespalten wird, ohne dass der Schutzstreifen selbst be  sehädigt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschlu¯ von Packungen, bei denen zwei einander zugekehrte Flächen eines Verpak kungsmaterials unmittelbar übereinanderlie- end angeordnet sind, dadurch gekennzeich- net, dass er ein beiderseits mit Klebstoff versehenes Versehlussglied aufweist, dessen Klebe Hächen an den genannten Verpackungsmate- rialflächen derart fest haften, da¯ sich beim Aufreissen das Verschlu¯glied zwischen seinen KlebflÏchen ohne Verletzung des Packmaterials in an je einer der genannten Ver packungsmaterialfläehen sitzende Teile teilt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Versehluss nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Verschluss- glied aus einem Klebeband besteht.
    2. Verschluss nach Patentansprueh, dalurch gekennzeichnet, dass das Versehluss- lied aus einer Klebefolie besteht.
    3. Versehluss nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Versehlussglied rus zwei Sehieliten besteht, die mit gringerem Haftvermögen miteinander verbunden sind, als es die Klebeverbindungen dieser Schichten mit dem Verpackungsmaterial auf- weisen, so dass das Verschlu¯glied beim Aufreissen lÏngs der gemeinsamen VerbindungsflÏche der beiden Schichten gespalten wird.
    4. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussglied aus einem nur einseitig mit einer Klebfläche versehenen, in einer die Klebfläche nach aussen kehrenden Weise zusammengefalteten Streifen gebildet ist, so dass es beim Aufreissen durch Falzriss geteilt wird.
    5. Verschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Versehlussglied in Flachschlauchform mit im mittleren Teil einer Flaehseite zusammenstossenden Rändern gefaltet ist.
    6. Verschluss nach TTnteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Falzrissstelle durch örtliche Schwächung des Verschlussgliedes vorgebildet ist.
    7. Verschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung durch Perforieren gebildet ist.
    8. Verschlu¯ nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung durch Einritzen gebildet ist.
    9. Verschlu¯ naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem durch den Schutzpapierstreifen eines Rollfilms gebildeten Verpackungsmaterial das Verschluss- glied zwischen dem freien Endteil des Schutz- papierstreifens und der darunterliegenden Windung derart angeordnet ist, dass das ver schmälerte Schutzstreifenende ber das Ver sehlussglied vorsteht.
CH331722D 1954-09-02 1955-09-02 Verschluss von Packungen CH331722A (de)

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