CH331768A - Verschraubbare Vorrichtung für die Abstützung eines Röhrenelementes an einem Gegenelement, insbesondere für Gerüste, Fachwerke und dergleichen - Google Patents
Verschraubbare Vorrichtung für die Abstützung eines Röhrenelementes an einem Gegenelement, insbesondere für Gerüste, Fachwerke und dergleichenInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description
Verschraubbare Vorrichtung für die Abstützung eines Rührenelementes an einem Gegenelement, insbesondere für Gerüste, Fachwerke und dergleichen Die Erfindung bezieht sich auf eine ver- schraubbare Vorrichtung für die Abstützung eines Röhrenelementes an einem Gegen element, insbesondere für Gerüste, Fach werke und dergleichen.
Der Gegenstand der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass er einen Bolzen besitzt, über dessen eines Ende das eine Ende des abzustützenden Röhrenelementes zu schieben ist, und dass der Bolzen einen axial erlaufenden unrunden Hohlsitz aufweist, der am andern Bolzenende ausmündet und sich dazu eignet, einen unrunden Teil des Gegenelementes aufzunehmen; der Bolzen ist mit einem Aussengewinde versehen, auf wel chem eine Muffe geschraubt ist, die dazu be stimmt ist, axial auf das Ende des Röhren elementes zu wirken.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die anliegende schematische Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt teils im Schnitt, teils in Ansicht eine bevorzugte Aus führungsform der Vorrichtung; Fig. 2 ist der Schnitt längs der Linie II-II der Fig 1.
Unter Bezugnahme auf diese Abbildungen bezeichnet A den zylindrischen Bolzen mit einer Aussparung 1 im obern Ende, über welches das eine Ende des abzustützenden Röhrenelementes B geschoben ist. Der Bolzen A weist am Zwischenteil 2 ein Aussengewinde auf, das mit der Gewindemuffe C zusammen arbeitet, durch deren Verschraubung eine gewünschte axiale Verstellung der beiden Teile<I>A</I> und<I>B</I> möglich ist. Die Muffe C hat ihrerseits am einen Ende 3 ein Aussengewinde, das mit einem Gewindering D zusammen arbeitet, wobei letzterer den Zweck hat, die Gewinde zu schützen, da er eine ringförmige Kappe darstellt, deren Öffnung einen Durch messer hat, der im wesentlichen dem Durch messer des die Öffnung durchsetzenden Teils des Bolzens A entspricht.
Am andern Ende der Muffe 2 ist ebenfalls ein innerer ring förmiger Ansatz 4 für den gleichen Zweck vorgesehen. Die Gewinde der verschraub baren Organe werden somit gegen Beschädi gungen durch Stoss und besonders gegen Ver schmutzungen geschützt, die angesichts der Anwendung der Vorrichtung auf dem Bau platz in Gegenwart von Kalk, Zement und dergleichen zu befürchten sind. Für die Betätigung der Muffe C weist diese vier blinde Bohrungen 5 auf, die um 90 versetzt sind und von denen zwei zur Einführung von zwei kantigen Nasen eines besonderen Schlüssels bestimmt sind. Dies bezweckt, zu verhindern, dass auf dem Bauplatz das Gerüst von Un befugten zerlegt werden kann.
Die Verant wortung des Ausbaus trägt der Bauleiter, in dessen Besitz sich der Sonderschlüssel be findet.
Wie in Fig. 2 ersichtlich, weist der Bolzen A eine axiale innere, am untern Bolzenende ausmündende Aushöhlung in Kreuzform auf, um ein Profilelement mit Kreuzprofil auf zunehmen, z. B. den Zapfen eines Fusses E (Fig. 1) oder eines Röhrenelementes von zer legbaren Gerüsten aus Röhrenelementen. Im letzteren Fall bildet die Vorrichtung eine feste lösbare Verbindung der beiden Röhren elemente.
Da der Durchmesser des Kreuzhohlprofils im wesentlichen dem innern Durchmesser des Rohres B und somit des obern Teils des Bol zens A entspricht, folgt daraus, dass letzterer längs der Strecke mit diesem Durchmesser und entsprechend dem Kreuz zwei diametral durchgehende Fenster 6 aufweist. Der Ge windeteil 2 hat hingegen einen grösseren Durchmesser.
Es ist daher möglich, eine normale Ab stützung des Röhrenelementes an einem Fuss mit Kreuzprofilstift ohne Einfügung von Spezialstücken zu erhalten. Die Vorrichtung kann auch zur Abstützung eines Röhren elementes B an einem Röhrenelement mit einem Zapfen kreuzförmigen Querschnitts, wie für Gerüste üblich, angewandt werden.
Die Muffe wirkt über den Ring D axial auf das Ende des Rohres B; die Vorrichtung kann auch für Rohre mit grösserem Durch messer benutzt werden, wenn zwischen Rohr und Stift A ein röhrenförmiger Abstands halter eingeschoben wird (z.B. ein Bruch stück eines Rohres mit einem Durchmesser zwischen dem des obern Teils des Bolzens und der lichten Weite des Rohres).
In der praktischen Ausführung werden die Einzelteile der Vorrichtung auch ver schieden sein können, ohne aus dem Rahmen der Erfindung und demnach aus dem Bereich des Patentschutzes zu treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verschraubbare Vorrichtung für die Ab stützung eines röhrenförmigen Elementes an einem Gegenelement, besonders für Gerüste, Fachwerke und dergleichen, dadurch gekenn zeichnet, dass sie einen Bolzen besitzt, über dessen eines Ende das eine Ende des röhren förmigen Elementes zu schieben ist, und dass der Bolzen einen axial verlaufenden un- runden Hohlsitz aufweist, der am andern Bolzenende ausmündet und sich dazu eignet, einen unrunden Teil des Gegenelementes auf zunehmen, wobei der Bolzen überdies mit einem Aussengewinde versehen ist, auf wel ches eine Muffe geschraubt wird, die dazu bestimmt ist, axial auf das Ende des röhren förmigen Elementes zu wirken.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Bolzens und der Durchmesser des Hohl sitzes mit Kreuzquersehnitt wenigstens an nähernd gleich sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des mit Gewinde versehenen Teils des Bolzens grösser ist als der Durchmesser des Teils, über welchen das Röhrenelement zu schieben ist. . 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlsitz einen kreuzförmigen Querschnitt aufweist, um einen Zapfen mit kreuzförmigem Querschnitt des Gegenelementes aufnehmen zu können. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigungs muffe an ihren Enden zwei ringförmige Teile aufweist, deren innere Durchmesser an nähernd gleich gross sind wie die Durchmesser der benachbarten Bolzenteile, um die Ge winde von Bolzen und Muffe zu schützen. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der ring förmigen Teile durch einen getrennten, auf der Muffe befestigten Teil gebildet ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Muffe Um fangssitze für einen abnehmbar an sie an zusetzenden Betätigungsschlüssel aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT331768X | 1954-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH331768A true CH331768A (de) | 1958-08-15 |
Family
ID=11236974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH331768D CH331768A (de) | 1954-02-09 | 1954-09-08 | Verschraubbare Vorrichtung für die Abstützung eines Röhrenelementes an einem Gegenelement, insbesondere für Gerüste, Fachwerke und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH331768A (de) |
-
1954
- 1954-09-08 CH CH331768D patent/CH331768A/de unknown
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