CH331814A - Zusatzvorrichtung für Zickzacknähmaschinen zur Herstellung von Hohlsäumen - Google Patents
Zusatzvorrichtung für Zickzacknähmaschinen zur Herstellung von HohlsäumenInfo
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- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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Description
Zusatzvorrichtung für Zickzacknähmaschinen zur Herstellung von Hohlsäumen Die Erfindung betrifft. eine Zusatzvorrich tung für Zickzacknähmaschinen zur Her stellung von Hohlsäumen.
Es gibt. eine Zickzacknähmaschine für industrielle Zwecke, bei der eine Zusa.tzvor- riehtung zur Herstellung von Hohlsäumen vorgesehen ist; dieselbe besteht aus einem Spezialfuss, der an der Presserstange zu be festigen ist, und aus einer Spezialstichplatte, die einen Distanzhalter für die beiden durch die Hohlsaumnaht zu verbindenden Stoff stücke aufweist.
Die Zusatzvorrichtung nach der Erfin dung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, dass sie eine mit einem Stichloch ver sehene Fusssohle aufweist, an welcher ein Distanzhalter abgefedert und pendelnd an gebracht ist, welcher dazu bestimmt ist, zwei mittels der Hohlsaumnaht zu verbindende Stoffstüeke voneinander distanziert zu halten.
Diese Zusatzvorrichtung hat den grossen Vorteil, dass die Stichplatte der Nähmaschine nicht ausgetauscht. werden muss. Sie ist billig und einfach anzubringen, so dass sie vorzugs weise auch für Haushaltsnähmaschinen mit Ziekzaekeinrichtung vorgesehen werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist. ein Aus führungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht der Zusatzvor- riehtung, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1 und 2. Die Zusatzvorrichtung weist eine Fuss sohle 1 auf, die oben mit zwei Lappen 2 ver sehen ist.
In diesen Lappen sind Bohrungen 2' vorgesehen, durch welche ein Stift gesteckt werden kann, um die Fusssohle an dem von der normalen Fusssohle befreiten Fussschaft der Presserstange einer Haushaltnähma schine mit Zickza.ckeinrichtung zu befesti gen. Der an sich bekannte Fussschaft, der zwi schen die Lappen 2 zu liegen kommt, und der Stift sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Fusssohle weist vorn zwei Vorsprünge 3 auf, die leicht aufwärts gebogen sind. Zwi schen denselben befindet sich ein Schlitz 4, der bis zum Stichloch 5 reicht, durch das die Nadel sich auf und ab bewegen kann.
Im Schlitz 4 ist ein Distanzhalter 6 an geordnet, der mit einer vertikalen Sack bohrung 7 und mit zwei vertikalen Schlitzen 8 versehen ist. Ein Zapfen 9 geht durch diese Schlitze hindurch und ruht mit seinen Enden in zwei von der Fusssohle 1 gebildeten Lagern 10.
Eine Druckfeder 11 drückt mit einem Ende auf den Boden der Sackbohrung 7 und mit dem andern Ende auf den mittleren Teil des Zapfens 9, wodurch der Distanzhalter 6 in die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Lage ge drückt wird, in der der Zapfen 9 an den obern Enden der Schlitze 8 liegt. Der Di stanzhalter 6 ist somit abgefedert und ferner um den Zapfen 9 pendelnd an der Fusssohle 1 angebracht, , Der vordere Teil 12 des Distanzhalters 6 ist abgerundet, und hinten ist der Distanz halter mit dem Stichloch 5 bündig.
In Fig. 1 sind zwei Stoffstücke 13 Schema tisch dargestellt, deren Ränder, wie gezeigt, umgefalzt sind und die auf der (nicht darge stellten) Stichplatte liegen. Der Abstand zwischen diesen Stoffstücken kann infolge des Distanzhalters 6 nicht unterschritten werden. An diesen Distanzhalter heran wer den die Stoffstücke von Hand geführt.
Bevor man zu nähen anfängt, wird be kanntlich die Presserstange gesenkt, so dass nun die Fusssohle 1 gerade über die Stoff stücke 13 zu liegen kommt und somit für deren Führung sorgt. Dabei verschiebt sich der Distanzhalter 6, der auf der Stichplatte aufliegt, relativ mir Fusssohle 1 nach oben. Infolge seiner Abfederung und seiner pen delnden Lagerung passt sich der Distanzhalter unten genau der Stichplatte an, so dass die Stoffstücke keinesfalls zwischen Stichplatte und Distanzhalter kommen können.
Beim Ausführen der bekannten Zickza.ck- bewegung kommt die Nadel bald über das eine und bald über das andere Stoffstück 13 zu stehen, wo sie jeweils einen Stich aus führt. Die den Abstand zwischen den Stoff stücken 13 überbrückenden Fadenteile bil den dabei die gewünschte Hohlsaumnaht.
Je nach den Möglichkeiten der Zickzack einrichtung bzw. der Nähmaschine kann man z. B. folgende Sticharten ausführen: Hohl saum - Bogenstich, Hohlsaum - Einfachnadel stich, Hohlsaum-Doppelnadelstich, Hohlsaum- Doppelsteppstich, Hohlsaum- Stäblinaht .
Die Fusssohle 1 wird vorzugsweise aus einer gezogenen Profilschiene hergestellt, deren Profil aus Fig. 2 ersichtlich ist. Nach dem ein Stück von der aus Fig. 3 ersicht lichen Breite von der Profilschiene abge trennt worden ist, werden die Lappen 2 und die Lager 10 durch Fräsen in Längsrichtung herausgearbeitet. Hierauf werden der Schlitz 4 und das Loch 5 hergestellt und die Zapfen löcher gebohrt. Statt aus Metall könnte die Fusssohle auch mindestens zum Teil aus einem durchsichtigen Kunststoff bestehen, um die Stoffstüeke bei der Arbeit besser be obachten zu können. Auch der Distanzhalter könnte gegebenenfalls durchsichtig ausge führt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zusatzvorrichtung für Zickzaeknähma- schinen zur Herstellung von Hohlsäumen, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit einem Stichloch versehene Fusssohle aufweist, an welcher .ein Distanzhalter abgefedert und pendelnd angebracht ist, welcher dazu be stimmt ist, zwei mittels der Hohlsaumnaht zu verbindende Stoffstücke voneinander distanziert zu halten. UNTERANSPRÜTCHE 1.Zusatzvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fusssohle oben mit zwei Lappen versehen ist, welche mit dem von der normalen Fusssohle befreiten Fussschaft der Zickzacknähmaschine mittels eines Stiftes verschwenkba-r zu be festigen sind. 2. Zusatzvorrichtung nach Pa.tentan- sprüch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zapfen (9) in zwei von der Fusssohle gebil deten Lagern drehbar und in zwei vertikalen Schlitzen des Distanzhalters verschiebbar ist, wobei in einer vertikalen Bohrung des Di stanzhalters eine Di-iiekfeder angeordnet ist, die einerseits am genannten Zapfen und an derseits am Distanzhalter selbst angreift.. 3.Zusatzvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Distanzhalter vorn abgerundet und hinten mit dem Stichloch bündig ist. 4. Zusatzvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Symmetrieebene aufweist, wobei zwei Vor sprünge der Fusssohle beidseitig dieser Ebene leicht aufwärts gebogen sind, um das Ein führen der beiden Stoffstüeke zu erleichtern. 5. Zusatzvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min destens die Fusssohle wenigstens teilweise durchsichtig ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH331814T | 1955-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH331814A true CH331814A (de) | 1958-08-15 |
Family
ID=4502210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH331814D CH331814A (de) | 1955-03-18 | 1955-03-18 | Zusatzvorrichtung für Zickzacknähmaschinen zur Herstellung von Hohlsäumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH331814A (de) |
-
1955
- 1955-03-18 CH CH331814D patent/CH331814A/de unknown
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