Druckmaschine mit Vorrichtung zum Trocknen der bedruckten Materialbahnen Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Trocknen der be druckten Materialbahnen durch im Kreislauf unter Teilabzweigung und Teilzuführung ge führte erhitzte Luft, mit einem zwischen den Seitenwänden der Maschine sich erstreckenden Luftverteilungskasten und zwischen den Ma schinenseitenwänden liegenden Heizelementen für die Lufterhitzung.
Bei einer bekannten Vor richtung dieser Art liegen die Heizelemente in dem Lnftverteilungskasten und bewirken eine über die sich zwischen den Maschinenseiten wänden erstreckende Kastenlänge ungleich mässig verteilte Erhitzung der Luft; diese Vor richtung ist daher auch nur zur Erwärmung der Luft auf etwa 20 bestimmt.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Heizelemente in einem ausserhalb des Luftverteilungskastens liegenden Durchlauf- kanal für die umgewälzte Trocknungsluft ange ordnet sind. Dies ermöglicht unter Vermeidung jeder unnötigen Wegverlängerung im Luftkreis lauf und damit von Wärmeverlusten eine inten sive und gleichmässige Aufheizung der Gesamt luft, wie sie häufig erforderlich ist, z.
B. wenn die bedruckten Bahnen aus Kunststoff oder Metall folien bestehen, in welche die Farblösungs mittel nicht eindringen können, oder wenn eine sonstige Wärmeeinwirkung etwa von einer während der Trocknung überlaufenden geheizten Trommel aus nicht möglich ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 eine schematische C esamtansicht der Druckmaschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt in grösserem Massstab durch die Aufheizvorrichtung für die Trock- nungsluft und Eig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-1 in Fig. 2.
Zwischen den Seitenwänden 1 und 2 einer Tiefdruckrotationsmaschine ist oberhalb einer die bedruckte Bahn 8 führenden Trommel ein Luftverteilungskasten 9 befestigt, welcher einer seits die durch den Krümmer 3 zugeführte erhitzte Luft in die beiden Trockenkastenflügel 10 leitet, anderseits den oder die Trocknungs- räume mit der Saugseite eines Ventilators 11 verbindet, welcher die Luft über einen Krüm mer 12 und die beiden ineinandergesteckten Rohrstutzen 4, 4' wieder im Kreislauf zum Krümmer 3 treibt.
Eine Teilmenge strömt da bei über die Leitung 13 ins Freie oder zu einer Wiedergewinnungsanlage für die Lösungsmit tel; eine entsprechende Teilmenge wird an den Papier- oder Stoffbahneintrittsschlitzen zu den Kästen 10 als Frischluft in den Luftkreislauf übernommen.
Die beiden ineinandergesteckten Rohr stutzen 4, 4' bilden einen ausserhalb des Luftverteilungskastens 9 liegenden Durchlauf- ka.nal; sie haben einen gegenüber den beiden Anschlusspartien vergrösserten Querschnitt, an deren abgesetzten Querschnittsübergängen Heizelemente, die als gerade Heizstäbe 5 aus gebildet sind, eingesetzt sind.
Für die Ausbil dung als Dur chlauflufterhitzer steht eine Kanal länge zur Verfügung, die, weil sich dieser zwi schen den beiden Maschinenseitenwänden er streckt, ohne zusätzlichen Platzbedarf lang genug ist, um auch bei hohen Luftgeschwindig keiten eine ausreichende Erhitzung sicherzu stellen. Die Stäbe 5 durchsetzen mehr oder weniger die ganze Kanallänge und sind so angeordnet, dass sie in der Projektion auf eine Querebene zur Längsrichtung des Kanals tan- gential an einen eingeschriebenen Kreis ver laufen, wie durch Fig. 3; die eine solche Pro jektion darstellt anschaulich gemacht wird.
Durch diese Anordnung kann einerseits die gerade, einfache Stabform, anderseits ein inten siver Wärmeaustausch gewährleistet werden. Die Heizstäbe sind elektrisch parallel geschal tet und sind im Störungsfall für sich einzeln leicht aus- und einsetzbar. Die Arischlussräume für die Heizstäbe 5 sind durch Schiebekappen 7 abgedeckt und können leicht freigelegt wer den, wenn ein Heizstab unbrauchbar geworden ist und ausgewechselt werden soll.
Printing machine with device for drying the printed webs of material The invention relates to a printing machine with a device for drying the printed webs of material by heated air in the circuit under partial branching and partial feed ge, with an air distribution box extending between the side walls of the machine and lying between the machine side walls Heating elements for air heating.
In a known device of this type, the heating elements are in the air distribution box and cause an unevenly distributed heating of the air over the length of the box extending between the sides of the machine; This device is therefore only intended for heating the air to around 20.
In contrast, the invention consists in that the heating elements are arranged in a flow channel for the circulated drying air, which is located outside the air distribution box. This allows running, while avoiding any unnecessary lengthening of the path in the air circuit and thus heat losses, an intensive and uniform heating of the total air, as is often required, for.
B. if the printed webs are made of plastic or metal foils into which the color solvent can not penetrate, or if any other heat exposure is not possible, for example from a heated drum overflowing during drying. An embodiment of the subject invention is shown in the drawing.
1 shows a schematic overall view of the printing machine, partly in section, and FIG. 2 shows a section on a larger scale through the heating device for the drying air and properties. 3 shows a vertical section along line I-1 in FIG.
Between the side walls 1 and 2 of a rotogravure printing machine, an air distribution box 9 is attached above a drum leading the printed web 8, which on the one hand directs the heated air supplied through the manifold 3 into the two drying box wings 10, and on the other the drying room or rooms with the suction side a fan 11 connects, which drives the air through a Krüm mer 12 and the two nested pipe sockets 4, 4 'back in the circuit to the manifold 3.
A subset flows there on line 13 into the open or to a recovery system for the solvents tel; a corresponding partial amount is taken over at the paper or fabric web entry slots to the boxes 10 as fresh air in the air circuit.
The two nested tubes 4, 4 'form a flow duct located outside the air distribution box 9; they have an enlarged cross-section compared to the two connection parts, at the stepped cross-sectional transitions of which heating elements, which are formed as straight heating rods 5, are used.
A duct length is available for training as a circulating air heater, which, because it stretches between the two machine side walls, is long enough without additional space requirements to ensure adequate heating even at high air speeds. The rods 5 penetrate more or less the entire length of the channel and are arranged such that they run tangentially to an inscribed circle in the projection onto a transverse plane to the longitudinal direction of the channel, as shown in FIG. 3; which represents such a projection is made clear.
With this arrangement, on the one hand, the straight, simple rod shape and, on the other hand, an intensive heat exchange can be guaranteed. The heating elements are electrically connected in parallel and can be easily removed and used individually in the event of a fault. The Arischlussächer for the heating rods 5 are covered by sliding caps 7 and can easily be exposed who the when a heating rod has become unusable and should be replaced.