Verkleidetes Einspurfahrzeug, insbesondere Motorroller Die Erfindung bezieht sich auf ein ver- kleidetesi Einspurfahrzeug, beispielsweise einen .Motorroller, und hat die -besondere Aasbil dung des Rahmens und die .damit verbun denen Auswirkungen zum Gegenstand.
Dem Prinzip nach gibt es zwei R-ahmen- ,Nyrsterne. Ein Rahmenrohrsystem mit entspre- eliender Blechverkleidung und ein durchlau fendes, selbsttragendes Blechsystem.
Das erstgenannte System hat den Nachteil, dass das Gewicht. verhältnismässig hoch aus fällt und die Gestehungskosten ziemlich er lieblich sind. Darüber hinaus gestalten sich Reparaturarbeiten schwierig.
Das zweitgenannte System hat. gegenüber dem erstgenannten zwar dein Vorteil eines leichteren Gewichtes - deswegen haben sich -:ellxsttragencle Blechsysteme mehr und mehr eingeführt. Indessen erfordern die durch gehenden Blechträger entsprechende grosse F'ertiglmgspressen, grosse Herstellungskosten und aber auch teuere Werkzeuge.
Im Falle einer Beschädigung bei Zusammenstössen oder Stürzen müssen nicht, nur die mit dem Blech träger zusammenhängenden Vorrichtungen verschiedenster Art erneuert werden, sondern das gleiche gilt für den Blechträger ,selbst.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht daher darin, durch Unterteilung des Rahmens günstige Voraussetzungen für die Fertigung und für etwaige Reparaturen zu schaffen, trotzdem aber das Gewicht so leicht wie mög- lieh zu halten. Darüber hinaus bringt. diese Unterteilung auch den Vorteil, dass man ohne grosse Schwierigkeiten ausreichenden Unter bringungsraum für die verschiedenen Teile des Rollers, insbesondere auch für das Re serverad schaffen kann.
Der Motorroller nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus zwei Teilen besteht; die beide einen kasten artigen Querschnitt besitzen und miteinander verbunden sind, wobei der erste an dem Len kungsrohr angreifende und dort befestigte Rahmenabschnitt zuerst nach -unten führt und dann in einen waagrechten Teil verläuft, während der zweite Rahmenabschnitt, der am Auslaufende des ersten befestigt. ist,
das Hin terrad des Roller sowie den Motor nach vorn, nach oben und nach hinten abdeckt.
Zweckmässig ist dafür Sorge getragen, dass der Querschnitt des vordern Rahmenabschnit tes sich aiis einem U-förmigen und einem fla chen Teil derart zusammensetzt., dass sich nach aussen weisende Randzonen ergeben.
Der flache Teil ist dabei vorteilhaft mit Versteifungssicken versehen und erhält auf diese Weise, trotz der geringen Gewichtsinan- sprLichnahme, einen sehr standfesten und ver wundungsfreien Aufbau.
Weiterhin ist der Aufbau zweckmässig so gewählt, dass der vordere Rahmenteil an sei nem waagrecht verlaufenden Auslaufende ver breitert ist, um dort mit dem zweiten Rahmen- abschnitt fest, gegebenenfalls lösbar, durch Schweissen oder dergleichen vereinigt zu wer den.
Sodann ist es vorteilhaft, den den Motor usw. nach vorn abdeckenden Teil des hintern Rahmenabschnittes mit Einrichtungen auszu statten - abgebogene Führungszylinder oder dergleichen -, die zur gelenkigen abhebbaren Lagereuig der an sich bekannten Seit.enabdek- kung dienen. Eine solche Anordnung ist des halb besonders vorteilhaft, weil man die Sei tenabdeckungen nicht nur ausschwenken, son dern auch darüber hinaus gänzlich abnehmen kann.
Will man nämlich ernsthafte Repara turen durchführen, so ist es überaus vorteil haft, sieh von den Seitenabdeckungen ganz lösen zu können, damit man von allen Seiten her unbehindert Zutritt zu den innern Orga nen der Haube hat.
Will man hingegen nur kurze Inspektionen durchführen, so mag es genügen, wenn man die Seitenabdeckungen ausschwenkt und da durch dem Fahrer oder dem Reparateur eine beschränkte Zugangsmöglichkeit eröffnet.
Der so in der hintern Haube geschaffene Hohlraum kann gleichzeitig vorteilhaft dazu ausgenützt werden, das Reserverad unterzu bringen, entweder dumch lösbares Anbringen an der Seitenabdeckung oder am Rahmen selbst.
Das Reserverad, das bisher bei allen Motor rollern aerodynamisch ungünstig angeordnet ist, stört in diesem Fall den strömungstech nischen Aufbau des Rollers nicht mehr.
Um weiterhin den Raum möglichst ökono- misch auszunützen, kann zweckmässig der Werkzeugkasten am Reserverad abnehmbar angebracht sein, und, zwar an der flachen Fläche innerhalb des umfassenden Reifens.
Wenn man weiter den von der Lenkungs säule zum hintern Rahmenabschnitt führen den Rahmenabschnitt mit seitlichen, nach aussen weisenden Randzonen (zweckmässig durch Punktschweissung vereinigt) ausstattet, so ergeben sich geeignete Halte- und Unter- stützungsflächen für Querstreben oder der gleichen, die ihrerseits links und rechts des Rahmenabschnittes je ein Bodenbrett tragen, sowie die nach oben führende, ebenfalls aus zwei Teilen bestehende Verkleidung.
Bei etwaigen Beschädigungen braucht. man dann im Bedarfsfall nur das eine oder andere Boden- oder Verkleidungsblech auszuwechseln, nicht aber wie bisher, eine ganz neue Front von der Lenkungsstange bis zur hintern Haube oder sogar einschliesslich dieser Haube zu schaffen.
In der Zeichnung ist, eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 den Rahmen des Ausführungsbei spiels in Seitenansicht, Fig. 2 den gleichen Rahmen in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie a-B, Fig. 4 einen Schnitt.
nach der Linie C-D, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie B-F, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie G-II, Fig.7 den Roller in Seitenansicht, und Fig.8 in Draufsicht, wobei der vordere, obere Teil nach der Linie<B>J</B> -K abgeschnitten ist.
Der Rahmen besteht., wie die Fig.1-6 erkennen lassen, aus dem vordern Abschnitt 1 und dem hintern Abschnitt 2. Der Queiischnitt des vordern Abschnittes ist bei Fig. 4 zu er kennen. Er ist kastenförmig und setzt sich zu sammen aus dem U-förmigen Profil und dem ebenen Teil 7, der bei 24 mit Verstärkungs- sicken versehen ist.
Bei 7' erkennt man nach aussen weisende Randzonen - zweckmässig durch Punktschwei- ssung vereinigt -, die als Unterstützungsflä- e:hen für die vorgesehenen beiden Boden bretter oder Fussauflageblechen 21 und die beiden vordern Schutzschilde 12 im Zusam- menwirken mit den Quer- oder Befestigungs stegen 20 dienen. Das Schutzsehild 12 er streckt sich an seinem obern Ende, wo es das Armaturenbrett 32 trägt, bis an den Lenker, so dass die Zuleitungskabel und Bowdenzüge 28 vollständig verdeckt sind.
Wie die feste Verbindung durch Punkt sehweissung zwischen dem vordern Rahmen abschnitt 1 und dem Längsrohr 6 zustande kommt, zeigt Fig. 3. Die Schnittdarstellung Fig. 5 dagegen lässt ein Profil für die Herstellung einer Verbin dung zwischen dem vordern und mit dem hintern Rahmenabschnitt erkennen.
Im übrigen offenbart die Fig. 5 noch Blechteile mit. zylinderförmigen Abbieg@ingen 8, die zur Führung- von entsprechenden Lage rungszapfender Seitenabdeckungen 13 und 14 dienen. Wie diese zylindrischen Führungen 8 sitzen, zeigt in der Seitendarstellung Fig.1. In Fig. 8 ist angedeutet, wie man die Seit.en abdeekung 13 seitlich abschwenken kann. Dar über hinaus ist es von besonderer Bedeutung, dass man die Seitenabdeckung 13 auch von dem Roller gänzlich durch Herausheben ent fernen kann, was beim beschriebenen Beispiel der Fall ist.
Auf diese Weise ist das Innere der Haube iöllig zugänglich gemacht.
Um zunächst auf den Rahmenaufbau zu rüekzukommen, so zeigt Fig. 6 die etwas fla chere kastenförmige Gestaltung des hintern Rahmenabschnittes. Der Kasten wird durch das angeschweisste Blech 11 gebildet. Dieses dient zur Versteifung des hintern Rahmen abschnittes im Bereich der Sattelstützen 9 und 10.
Am Ende des Abschnittes 8, das aus einem einzigen gebogenen Blech gebildet ist, kann das --'#'Ummernschilcl bzw. der Rückstrahler an gebracht werden.
Der Werkzeugkasten ist wie eine zylindri sche Büchse ausgebildet. Man erkennt bei 17, wie diese Werkzeugbüchse innerhalb des Na benraumes des Reserverades untergebracht ist.
Wie schon erwähnt, soll das Auspuffrohr möglichst weit entfernt liegen von dem Re serverad 16 und dem Stromsammler 31. Es ist. daher auf der gegenüberliegenden Seite innerhalb der Haube geführt.
Die Fussstützen 26 für den Soziizsfahrer ,,ind mit Rücksicht auf die gute Zugänglich keit zum Innern der hintern Haube an deren Seitenabdeckungen angebracht. Zu diesem Zwecke ist. die Seitenabdeckung innen noch mit Verstärkungseinlagen in Form ange- sehweisster U-Profile 29 ausgestattet. Dies schafft auch günstige Voraussetzungen für die Lagerung des Reserverades an .der Innen- fläehe der Seitenabdeckung.
Die Seitenab- deckung ist, im übrigen während des Betriebes noch dadurch unverrückbar festgehalten, dass neben dem Verriegelungsgriff 15 und den zylin.drisehen Führungen 8 noch eine ebene Halterung 23 vorgesehen ist. Diese Halterung dient zur Auflage für die an den Seiten abdeckungen 13, 14 in Form eines Winkel- profils angeschweisste Halterungen 30. Damit ist im Verein mit den Führungen 8 und der Verriegelung 15 für eine sichere Befestigung der Seitenabdeckungen 13 gesorgt.
Der in sich völlig starre Aufbau des hin- tern Rahmenabschnittes 2 lässt es zu, dass bei 25 eine Lagerungsstelle für die das Hinterrad tragende Federschwinge vorgesehen ist.
Da man in der Wahl der Höhenlage der Fussstützen für den Beifahrer weitgehend frei ist, kann man auch die Höhenlage des Sattels des Beifahrers entsprechend wählen, zweck mässig so, dass der hintere Sattel etwas nied riger angeordnet ist. als der vordere Sattel und der Beifahrer eben dynamisch günstig und gut geschützt hinter dem Hauptfahrer sitzt.
Disguised single-track vehicle, in particular a motor scooter The invention relates to a disguised single-track vehicle, for example a .Motor scooter, and has the special formation of the frame and the effects associated with it as its subject.
According to the principle there are two frame, nyrstars. A frame tube system with appropriate sheet metal cladding and a continuous, self-supporting sheet metal system.
The former system has the disadvantage that the weight. is relatively high and the production costs are quite lovely. In addition, repair work is difficult.
The second system has. compared to the former, your advantage of a lighter weight - that's why -: ellxstträgercle sheet metal systems have been introduced more and more. Meanwhile, the continuous sheet metal carriers require correspondingly large production presses, high manufacturing costs and, however, also expensive tools.
In the event of damage due to collisions or falls, it is not only necessary to replace the various types of devices associated with the sheet metal carrier, but the same applies to the sheet metal carrier itself.
The basic idea of the invention is therefore to create favorable conditions for production and any repairs by dividing the frame, but nevertheless to keep the weight as light as possible. It also brings. This subdivision also has the advantage that you can create sufficient accommodation space for the various parts of the scooter, especially for the spare wheel, without great difficulty.
The scooter according to the invention is characterized in that the frame consists of two parts; both of which have a box-like cross-section and are connected to one another, the first frame section attacking the steering tube and fixed there first leading down and then running into a horizontal part, while the second frame section, which is attached to the outlet end of the first. is
covers the rear wheel of the scooter and the engine forwards, upwards and backwards.
It is expedient to ensure that the cross-section of the front frame section is composed of a U-shaped and a flat part in such a way that edge zones pointing outwards result.
The flat part is advantageously provided with stiffening beads and in this way has a very stable and wound-free structure, despite the low weight requirement.
Furthermore, the structure is expediently chosen so that the front frame part is widened at its horizontally extending end in order to be firmly, possibly detachably, united with the second frame section by welding or the like.
It is then advantageous to equip the part of the rear frame section that covers the engine, etc. towards the front with devices - bent guide cylinders or the like - which serve for the articulated, lift-off bearing of the known Seit.enabdek- kung. Such an arrangement is particularly advantageous because you can not only swivel the Be tenabdeckungen, but also completely remove it.
If you want to carry out serious repairs, it is extremely advantageous to be able to remove the side covers completely so that you have unimpeded access to the internal organs of the hood from all sides.
If, on the other hand, you want to carry out only brief inspections, it may be sufficient if you swivel out the side covers and then open up restricted access for the driver or the repairman.
The cavity created in this way in the rear hood can at the same time be used advantageously to accommodate the spare wheel, either by detachable attachment to the side cover or to the frame itself.
The spare wheel, which was previously arranged aerodynamically unfavorably in all motor scooters, in this case no longer interferes with the aerodynamic structure of the scooter.
In order to continue to use the space as economically as possible, the tool box can expediently be detachably attached to the spare wheel, to be precise on the flat surface within the surrounding tire.
If you also equip the frame section leading from the steering column to the rear frame section with lateral, outward-facing edge zones (conveniently combined by spot welding), then there are suitable holding and support surfaces for cross braces or the like, which in turn are left and right of the frame section each carry a floor board, as well as the cladding that leads upwards and also consists of two parts.
If there is any damage it needs. If necessary, you only have to replace one or the other floor or cover plate, but not as before to create a completely new front from the steering rod to the rear hood or even including this hood.
The drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention, namely FIG. 1 shows the frame of the exemplary embodiment in a side view, FIG. 2 shows the same frame in a plan view, FIG. 3 shows a section along the line aB, FIG a cut.
according to the line CD, FIG. 5 a section according to the line BF, FIG. 6 a section according to the line G-II, FIG. 7 the roller in a side view, and FIG. 8 in a plan view, the front, upper part according to the Line <B> J </B> -K is cut off.
As shown in FIGS. 1-6, the frame consists of the front section 1 and the rear section 2. The cross section of the front section can be seen in FIG. It is box-shaped and is made up of the U-shaped profile and the flat part 7, which is provided with reinforcing beads at 24.
At 7 'one can see outwardly facing edge zones - conveniently combined by spot welding - which serve as support surfaces for the two provided floorboards or footrest plates 21 and the two front protective shields 12 in cooperation with the transverse or fastening webs 20 serve. The protective shield 12 it extends at its upper end, where it carries the dashboard 32, up to the handlebar, so that the supply cables and Bowden cables 28 are completely covered.
How the fixed connection by point welding between the front frame section 1 and the longitudinal tube 6 comes about is shown in FIG. 3. The sectional view in FIG. 5, on the other hand, shows a profile for making a connection between the front and rear frame sections.
In addition, FIG. 5 also reveals sheet metal parts. cylindrical Abbieg @ ingen 8, which are used for guiding the corresponding position rungszapfender side covers 13 and 14. How these cylindrical guides 8 sit is shown in the side view of FIG. In Fig. 8 it is indicated how the Seit.en cover 13 can be pivoted to the side. In addition, it is of particular importance that the side cover 13 can also be removed entirely from the scooter by lifting it out, which is the case in the example described.
In this way, the inside of the hood is made fully accessible.
To come back to the frame structure first, FIG. 6 shows the somewhat flatter box-shaped design of the rear frame section. The box is formed by the welded metal sheet 11. This serves to stiffen the rear frame section in the area of the seat posts 9 and 10.
At the end of the section 8, which is formed from a single bent sheet metal, the - '#' Ummernschilcl or the reflector can be brought to.
The tool box is designed like a cylindri cal sleeve. You can see at 17 how this tool box is housed within the Na benraumes of the spare wheel.
As already mentioned, the exhaust pipe should be as far away as possible from the Re server wheel 16 and the current collector 31. It is. therefore guided on the opposite side within the hood.
The footrests 26 for the passenger, are attached to the side covers of the rear hood with consideration for good accessibility to the interior of the rear hood. To this end is. the side cover is also equipped with reinforcement inserts in the form of welded U-profiles 29 on the inside. This also creates favorable conditions for storing the spare wheel on the inner surface of the side cover.
The side cover is, moreover, still held immovably during operation in that, in addition to the locking handle 15 and the cylindrical guides 8, a flat holder 23 is also provided. This bracket serves to support the brackets 30 welded to the side covers 13, 14 in the form of an angle profile. This, in conjunction with the guides 8 and the lock 15, ensures that the side covers 13 are securely fastened.
The inherently completely rigid structure of the rear frame section 2 allows a mounting point for the spring rocker bearing the rear wheel to be provided at 25.
Since you are largely free in the choice of the height of the footrests for the passenger, you can also choose the height of the passenger's saddle accordingly, expediently so that the rear saddle is arranged a little lower. when the front saddle and the passenger sit dynamically, cheaply and well protected behind the main driver.