CH332068A - Höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem Baugerüst - Google Patents

Höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem Baugerüst

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CH332068A
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Walther Erwin
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Walther Erwin
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/18Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
    • E04G1/20Scaffolds comprising upright members and provision for supporting cross-members or platforms at different positions therealong

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description


  Höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem Baugerüst    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem       Baugerüst.    Die     Höhenverstellbarkeit    bringt  den wesentlichen Vorteil mit sieh, dass sowohl  beim Aufführen des Mauerwerkes als     auch     beim     Verputzen    desselben stets in der be  quemsten Stellung gearbeitet     werden    kann,  indem die Arbeitsbühne fortlaufend der zu  nehmenden Höhe des Mauerwerkes bzw. der  abwärts schreitenden     Verputza.rbeit    folgen  kann.

   Diese Möglichkeit macht es auch     unnö-          t        ig,    die Arbeit zu unterbrechen, um die Höhe  der Bühne wieder anzupassen bzw. um z. B.  beim Aufführen des     llau.erwerkes    eine neue,  höher liegende Bühnenetage zu     erstellen.    Bei       der        Verputzarbeit    ergibt sich der besondere  Vorteil, dass keine durch die     Arbeitsunter-          brüehe    und die stets ändernden Arbeitsbedin  gungen (die sieh bei festen Arbeitsbühnen  nicht vermeiden lassen)

   hervorgerufene     LTn-          gleiehmä.ssigkeiten    in der     Verputzschicht    auf  treten können. Da pro Fassade nur eine Ar  beitsbühne vorzusehen ist, kann bei Ver  wendung einer höhenverstellbaren Arbeits  bühne auch das Material gespart werden, das  üblicherweise für den Bau, der mehreren er  forderlichen     übereinanderliegenden    festen  Arbeitsbühnen nötig ist.  



  Es wurden bereits mehrere Vorschläge  für höhenverstellbare Arbeitsbühnen gemacht,  die sieh jedoch alle in der Praxis nicht. durch  zusetzen vermochten. Es ist z. B. bekannt, die  ganze Arbeitsbühne an vier Seilen aufzuhän-    gen, wobei die Seile auf an der Arbeitsbühne  angebrachten Seiltrommeln aufgewickelt wer  den. Die Arbeitsbühne kann dadurch in der  Höhe verstellt, werden, dass die Tragseile  mehr oder weniger auf ihre Seiltrommeln auf  gewickelt werden. Diese     Art,    einer höhenver  stellbaren Arbeitsbühne hat den grossen Nach  teil, dass sie an den Tragseilen pendeln kann,  was das Arbeiten auf dieser Bühne ausser  ordentlich unangenehm macht und gefährlich  ist.. Diese Art sogenannter fliegender Arbeits  bühnen wurde daher auch baupolizeilich un  tersagt.  



  Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die  Arbeitsbühne auf     teleskopartig    ausziehbaren  Gerüstbäumen aufzubauen. Abgesehen davon,  dass diese Konstruktion teure Träger erfor  dert, ist. der     Verstellbereich    der Arbeitsbühne  sehr beschränkt, indem die- tiefste Lage der  selben durch die Höhe des untern Teleskop  teils der Gerüstbäume     begmenzt    ist, und die  Bühne nach oben. nur nochmals um weniger  als diese Höhe gehoben werden kann.

   Ferner  ist es erforderlich, zur Betätigung des am  festen     Teleskopteil    befindlichen     Auszugs-          mechanismus    für die     Teleskopbäume    die Ar  beitsbühne zu verlassen oder aber eine weitere  Arbeitskraft lediglich zur Verstellung der  Bäume bereitzuhalten.  



  Es ist auch bekannt., eine höhenverstell  bare Arbeitsbühne in der     -Weise    zu schaffen,       da.ss    man in Öffnungen des Mauerwerkes ein  greifende Träger vorsieht auf welchen die      Arbeitsbühne aufgebaut ist. Es ist aber bei  dieser     Anordnung    stets erforderlich, die Ar  beitsbühne zur     Verstellung    zu verlassen und  vollständig neu in einer an sich festen Lage  zu montieren.  



  Die höhenverstellbare Arbeitsbühne an  einem Baugerüst gemäss vorliegender Erfin  dung     gestattet    nun, die oben erwähnten Nach  teile     zu,    vermeiden. Sie     ist    gekennzeichnet  durch mindestens zwei auf vertikalen Gerüst  bäumen verschiebbar geführte, die Lauf  bohlen stützende Träger. Diese Träger, an  welchen vorzugsweise Tragseile angreifen, er  geben eine Führung an den     Gerüstbäumen,     so dass ein seitliches Pendeln der Arbeits  bühne ausgeschlossen ist. Die auf den verti  kalen Gerüstbäumen geführten Träger kön  nen mit je einer Sicherungsvorrichtung ver  sehen sein, die auch beim Reissen eines Trag  seils ein     Herunterfallen    der Arbeitsbühne  verhindert.

      In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen Arbeitsbühne  dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    eine Gesamtansicht der Ar  beitsbühne.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch die     Ar-          'aeitsbühne    nach Linie     H-II    in     Fig.    1 mit  einem Träger in Seitenansicht, und       Fig.    3 zeigt eine Ansicht des Oberteils  des Trägers von rechts in     Fig.    2.  



  Die Arbeitsbühne 1 mit der Brustwehr 2  ist gemäss     Fig.    1 an zwei vertikalen Gerüst  bäumen 3 gehalten und längs derselben ver  tikal     verschiebbar    angeordnet. Die Arbeits  bühne 1 weist zwei seitliche Träger auf, auf  deren Ausleger 4 die Längsbalken 6 der Ar  beitsbühne mittels Sperrhölzern 7 an Anschlä  gen 8 bzw. 9 des Trägers     festgepresst    sind.  Auf den Längsbalken 6 liegen Stützbohlen 10,  welche die Laufbohlen 11 der Arbeitsbühne 1  tragen.  



  Die     Konstruktion    der Träger der Arbeits  bühne ist aus den     Fig.    2 und 3 ersichtlich.  Der Ausleger 4, der z. B. aus zwei parallelen       U-Eisen    besteht, ist durch einen oder zwei    Stützstäbe 12 versteift. Der Ausleger 4 und  die Stützstäbe 12 sind mit zwei parallelen, in  einem stumpfen Winkel zum Ausleger  stehenden     U-Eisen    13 verbunden, welche mit  sie verbindenden Teilen in der aus     Fig.    1  und 3 ersichtlichen Weise einen den Gerüst  baum schief umfassenden Rahmen bilden.

    Zwischen den beiden     U-Eisen    13 des Trägers  sind Walzen 14 und 15 drehbar gelagert,  welche vorn bzw. hinten auf den     Gerüstbaron     3 aufliegen und daher den Träger in der dar  gestellten Lage halten und seine Verschiebung  in vertikaler Richtung längs des Gerüst  baumes 3 gestatten.

   Unterhalb der Walze 15  ist an den     U-Eisen    13 ein     Sieherungsbügel    16  mit einem     Vierkanteisen    17 schwenkbar ge  lagert, welcher den Gerüstbaum 3 in     seliwa-          eher        Schieflage        umfa.sst.    Das     Vierka.nteisen     17 wird durch eine Feder 18 stets mit einem  gewissen Druck gegen den Gerüstbaum ;e  presst, so dass der Sicherungsbügel 16 jedes  ungewollte Heruntergleiten des Trägers auf  dem Gerüstbaum 3 automatisch verhindert.  Über der Walze 15 sind an beiden     U-Eisen    13  seitlich herausragende Lappen 19 befestigt,  z.

   B.     angesehweisst,    an welchen in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Art. eine Brustwehr 2  festgeschraubt werden kann. Am obern Ende  des Trägers ist zwischen den     U-Eisen    13 eine  Handkurbel 20 gelagert, mittels welcher über  Zahnräder 21 und 22 eine Seiltrommel 23 an  getrieben werden kann. Das auf die Seiltrom  mel aufgewickelte Tragseil 24, das am     obern     Ende des zugehörigen Gerüstbaumes 3 be  festigt ist,     trägt    den Träger und damit die  Arbeitsbühne 1.

   Die Handkurbel 20 kann mit  tels eines zwischen den     U..Eisen    13 axial ver  schiebbar gehaltenen Stabes 25 gesperrt wer  den, wenn der Stab 25 in die in     Fig.    3 ersicht  liche Lage ausgezogen wird. Der Stab 25     weist     in der kitte grösseren Durchmesser auf als  an den in den     U-Eisen    13 gelagerten Enden,  so dass er nicht herausfallen kann und     wobei     seine     Arbeits-    bzw. Ruhestellung     dureb    An  schlag seiner Absetzungen an die     U-Eisen    13  bestimmt werden.  



  Die Handhabung der dargestellten Ar  beitsbühne ist sehr einfach.     Normalerweise         werden die Gerüstbäume. 3 vor dem Einlassen  in den Grund zwischen den     U-Eisen    13 der  Träger der Arbeitsbühne durchgesteckt. An  dernfalls müssten die Träger zum Aufsetzen       auf    die bereits stehenden Gerüstbäume 3 de  montiert werden. Fernach werden die Längs  balken 6, die Stützbohlen 10 und die Lauf  bohlen 11 der Arbeitsbühne montiert. Die  ganz ausgezogenen Tragseile 24 wurden vor  dem     Aufrichten    der Gerüstbäume an deren  oberem Ende fixiert. Damit ist. die höhen  verstellbare Arbeitsbühne zum Betrieb bereit.

         Dureh    Drehen an den Handkurbeln 20 kann  sie in beliebige Höhenlagen gebracht und  dann in der erreichten Stellung durch Sper  ren der     Randkurbel    20 mit dem Stab '35 ge  halten werden. Der Sicherungsbügel 16 ver  hindert, dass der Träger und damit die Ar  beitsbühne beim Reissen des Tragseils 24       herunterfallen    können. Beim Aufziehen der  Arbeitsbühne in der oben erwähnten Weise        -erden    die     Sieheiuingsbügel    16 von den     Ge-          rüstbäumen        weggesehoben    und gleiten mit  wenig Reibung mit nach oben.

   Soll die Ar  beitsbühne gesenkt werden, so muss der     Si-          eherungsbügel    16, 17 entgegen der Wirkung  der Feder 18 stets nach unten gedrückt wer  den, während die Kurbel 20 gedreht wird.  Damit bleibt die Sicherung durch den     Siehe-          rungsbügel    16 auch beim Einlassen der Ar  beitsbühne gewährt, indem der Sicherungs  hügel sofort losgelassen und durch die Feder  7.8 nach oben in die Sperrstellung gezogen  wird, wenn der Träger mit übersetzter     Ge-          sehwindigkeit    nach unten fallen sollte.  



  Als Gerüstbäume können beliebige Holz  balken oder     -Metallprofile    verwendet werden.  Es wäre grundsätzlich auch möglich, spezielle  Metallprofile zu verwenden, die z. B. mit  einer Verzahnung versehen sind, in welche ein  durch die Handkurbel 20     antreibbares    Zahn  rad greift. Dieses Zahnrad, welches zur     Ver-          sehiebung    des Trägers an dem Gerüstprofil  dienen würde, könnte z. B. anstelle der Walze  15 vorgesehen sein. In diesem Falle könnte  die Seilwinde 23 und das Tragseil 24 einge  spart werden.

      Bei sehr grossen Arbeitsbühnen     könnten     gegebenenfalls anstelle der Handkurbeln 20  umsteuerbare Antriebsmotoren vorgesehen  sein, mittels welchen die Arbeitsbühne in der  Höhe verstellt werden kann. Für grössere Ar  beitsbühnen könnten     natürlich    mehr als zwei       Gerüsbäume    bzw. Träger vorgesehen sein. Die  zulässige     Distanz    mischen benachbarten     Trä-          gern    beträgt rund 8 m.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem Baugerfist, gekennzeichnet durch mindestens zwei auf vertikalen Gerüstbäumen verschieb bar geführte, die Laufbohlen stützende Trä ger. UNTERANSPRÜCHE 1. Arbeitsbühne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Träger je mit einer Seilwinde ausgerüstet sind, a.u.f welche ein Tragseil für den zugehörigen Träger auf gewickelt. ist. 2. Arbeitsbühne nach Patentanspiuzch, da durch gekennzeichnet, dass die Träger je ein Zahnrad aufweisen, welches mit. einer Ver zahnung des zugehörigen Gerüstbaumes zu sammenarbeiten kann, um den Träger längs des Gerüstbaumes zu verschieben. 3.
    Arbeitsbühne nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Träger je einen Ausleger aufweisen, welcher die Lauf bohlen trägt, und dass jeder Ausleger in stumpfem Winkel mit einem den zugehörigen Gerüstbaum schief umfassenden Rahmen jedes Trägers verbunden ist, in welchem Rahmen zu entgegengesetzten Seiten an die Gerüstbäume anliegende Walzen drehbar an geordnet sind. Arbeitsbühne nach den Unteransprü- ehen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Ende jedes Rahmens eine Seil winde vorgesehen ist. 5.
    Arbeitsbühne nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da,ss an. jedem Rahmen ein den Gerüstbalken in schwacher Sehieflage umfassender Sicherungsbügel schwenbar gelagert ist, welcher durch .eine Feder stets am Gerüstbalken gehalten ist. 6. Arbeitsbühne nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Rahmen seitliche Lappen vorgesehen sind, an welchen die Brustwehr befestigt werden kann.
CH332068D 1955-02-24 1955-02-24 Höhenverstellbare Arbeitsbühne an einem Baugerüst CH332068A (de)

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