CH332123A - Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse - Google Patents

Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse

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CH332123A
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Bruijn Hendrik De
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/16Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with particles being subjected to vibrations or pulsations

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Description


  
 



  Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse
Die vorliegende Erfindung betrifft ein   Verfahren    zur   Aufrechteraltung    des Schwebe  ustandes    in einer Masse körnigen Materials   unter    gleichzeitiger Erzeugung   systematischer    Zirkulationsströmungen in der schwebenden   klasse.   



     Bekanntlieh    wird gewöhnlich der   Schwebe-    zustand in einer Masse körnigen Materials dadurch   aufreehterhalten,    dass man ein Gas aufwärts durch die Masse strömen lässt. Es ist hierbei in Hinsicht auf die Eigenschaften der zu behandelnden Masse eine gewisse kritische   (. asgesehwindigkeit    erforderlich.



   Es ist jedoch in vielen Fällen erwünscht, bei der schwebenden Behandlung körniger   Stoffe    mit strömenden Gasen   Gasgeschwindig-    keiten zu verwenden, die von der erwähnten   kritischen    Gasgeschwindigkeit erheblich abweichen und etwa sehr gross oder sehr klein sind. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn man eine chemische   Reaktion    zwisehen dem körnigen   Material    und dem Gas bezweckt.



   Man hat in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, das in den Schwebezustand zu versetzende körnige Material lebhaften Schwingingen auszusetzen, und zwar mittels im Innern eines Gefässes befindlicher schwingender, mechanischer Teile.



   Anderseits erzeugt man gelegentlich Zirkulationsströmungen im schwebenden körnigen Material, z. B. in denjenigen Fällen, in denen man eine   Mischung    körniger Substanzen zu erzielen wünscht, oder in denen ein intensiver   Wärmeaustauseh    zwischen der schwebenden Masse und der Wand eines Gefässes stattfinden muss. Für diesen Zweck werden üblicherweise rotierende   meehanische    Teile, z. B. Turborührer, benutzt; auch hat man vorgeschlagen, solche Zirkulationsströmungen zu erzeugen durch Anwendung ört  lich    verschiedener   Geschwindigleiten    der zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes vorgesehenen aufströmenden Gase.



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse, das dadurch   gekeunzeiehnet    ist, dass man das zu behandelnde Material in ein Gefäss bringt, von dem wenigstens ein Teil der innern Wandung weder horizontal noch vertikal verläuft, und dass man anschliessend das Gefäss in vertikale, geradlinige   Sehwingungen    von solcher Frequenz und soleher Amplitude versetzt, dass örtlich in der Masse des körnigen Materials eine relative Bewegung in bezug auf den genannten Teil der innern Wandung entsteht, wobei diese Bewegung eine Richtung besitzt,

   die mit der senkrechten Projektion auf den  besagten Wandungsteil der nach dem Innern des Gefässes gerichteten   Sehwinglmgsampli-    tude übereinstimmt.



   Amplitude und Frequenz der anzuwendenden Schwingung müssen empirisch festgestellt   werden,    weil bei der Erzielung des   erwünseh-    ten Effektes sehr viele   veränderliehe    Grössen in Frage stehen, z. B. Gesamtmenge, Dichte und   Korngrösse    des körnigen Materials, Ge  zuzieht    und Volumen des Gefässes, Beschaffenheit der Oberfläche der Materialteilehen und der Gefässwandung usw.



   Zur Erläuterung des erfindungsgemässen Verfahrens dienen die Fig. 12 und 13 der Zeichnungen.



   Fig. 12 zeigt in schematischer Darstellung einen senkrechten Schnitt eines mit körnigem Material gefüllten Gefässes 50, bei dem der Wandteil 51 einen schiefen Winkel mit der Vertikalen bildet, und zwar in solcher Weise, dass die nach dem Innern des Gefässes gerich  niete    Normale dieses Wandteils einen stumpfen Winkel mit der nach oben gerichteten Vertikalen bildet. Eine vertikale geradlinige Schwingung des Gefässes 50 ist zum Beispiel an der Stelle 52 der Wand 51 durch die aufwärts gerichtete Amplitude 53 und die niederwärts gerichtete Amplitude 54 dargestellt.

   Bei geeigneter Wahl von Amplitude und Frequenz der Schwingung wird nun in der Nähe der Stelle 52 eine Bewegung des körnigen Materials in bezug auf die Wand 51 wahrnehmbar sein, die mit der Richtung der senkrechten Projektion 55 der nach dem Innern des Gefässes 50 gerichteten   Sehwingungsamplitude    54 auf die Wand übereinstimmt. Aus dieser Re  lativbewegung    resultiert eine Zirkulationsströmung in dem sich jetzt im Schwebezustand befindlichen körnigen Material in der von den Pfeilen 56 angegebenen Richtung.



   Das in Fig. 13 ebenfalls im senkrechten Schnitt dargestellte Gefäss 60 weist eine schräge Wand 61 auf, deren nach dem Innern des Gefässes gerichtete Normale einen spitzen   Winkel    mit der nach oben gerichteten Vertikalen bildet. Bei geeigneter Schwingung dieses Gefässes wird man eine Zirkulationsströmung in der   Masse    des im Schwebezustand befindlichen körnigen   Materials    wahrnehmen, deren Richtung den Pfeilen 66 entspricht;

   auch hier tritt also in bezug auf die schräge Wand 61 eine   Relativbeweglmg    des körnigen   Materials    in einer Richtung auf, die mit der   l:ichtunc    der   senkreehten    Projektion 65 der nach dem Innern des Gefässes 60 gerichteten   Sehwingtmgsamplitude    64 auf die Wand 61 an der Stelle 62 übereinstimmt. Die abwärts gerichtete Amplitude ist mit 63 bezeichnet.



   Die Zirkulationsströmungen in den beiden dargestellten Fällen mit verschiedener Schrägstellung der Wände 51 bzw. 61 weisen also entgegengesetzte Richtungen auf.



   Die Richtung der Relativbewegung des schwebenden Materials in bezug auf den schrägen Wandteil des schwingenden Gefässes ermöglicht eine klare Abgrenzung des vorliegenden Verfahrens von den bekannten Verfahren, bei denen körnige Stoffe enthaltende   Gefässe    zwecks Behandlung dieser Stoffe in schwingende Bewegung versetzt werden, z. B. schwingende Förderrinnen oder Kugelmühlen.



   Vorzugsweise hat die innere Wandung des bei dem erfindungsgemässen Verfahren zu benutzenden Gefässes eine   rotaüonssymmetrisehe    Form und ist mit der Symmetrieachse in senkrechter Richtung angeordnet. In der Weise erhält man ein Gefäss, bei dem der grösste Teil der Innenwandung weder horizontal noch vertikal verläuft. Bei vertikaler   Schwingung    dieses Gefässes werden eine   Mannigfaltigkeit      on    Zirkulationsströmungen entstehen, welche Strömungen sich im Innern der schwebenden Masse begegnen, so dass eine intensive   syste-      maische    Umwälzung der schwebenden Masse erzielt wird.



   Die Mittel zur   Erzeugimg    der vertikalen Schwingung können verschiedener Art sein.



  Man kann zum Beispiel einen elektromagnetischen Vibrator anwenden.



   Die Fig. 1 bis 7 der Zeichnungen zeigen beispielsweise   Ausführancen    von Gefässen zur   Durchführung    des erfindungsgemässen Verfahrens.  



   Die Fig. 8 bis 11 zeigen einige Vorrichtungen für an sich bekannte Zwecke, bei denen die Erfindung Anwendung findet.



   Fig. 1 zeigt schematisch ein Gefäss 1 von gerader konischer Form, die mit der Sym  metrieachse    in senkrechter   Richtung    und mit nach unten gerichteter Spitze aufgestellt ist.



     AN'enn    das Gefäss 1 wie oben beschrieben in geradlinige vertikale Schwingung gemäss den Pfeilen   3    versetzt wird, gerät die darin befindliebe Masse körnigen Materials 2 in den Schwebezustand unter gleichzeitiger Bildung einer allseitigen   Zirkulationsströmung    gemäss den Pfeilen 4, das heisst die Masse strömt auf  wärts    im äussern Teil und abwärts in dem mittleren Teil des Gefässes. Es wird hier also eine   Zlannigfaltigkeit    von   Zirkulationsströ      iflungen    der in Fig. 12 dargestellten Art erreicht.



   Fig. 2 zeigt ein konisches Gefäss 5 mit flaehem Boden und nach oben gerichteter Spitze.



  Vertikale Schwingung nach den Pfeilen 7 bewirkt den Schwebezustand des körnigen Ma  lerials    6 und Zirkulation der schwebenden   klasse    gemäss den Pfeilen 8.   Ilier    hat man mit einer   Mannigfaltigkeit    von   Zirkulationsströ-      nunfren    nach Fig. 13 zu tun.



   Fig. 3 bzw. 4 zeigt ein konisches Gefäss 9   bzw.    14, wie in Fig. 1 bzw. 2 dargestellt, das mit einem zusätzlichen konischen Wandteil 10 bzw.   1 5    ausgestattet ist, dessen senkrechter   Äxialsehnitt    demjenigen der Wand des Gefusses 9 bzw. 14 gleichförmig ist und welcher Wandteil koaxial mit dem Gefäss verbunden ist. Wie aus den Figuren ersichtlich, wird die Zirkulationsströmung gemäss den Pfeilen 12 bzw. 18 in der körnigen Masse 11 bzw. 16 bei Schwingung des Gefässes nach den Pfeilen 13 bzw. 17 von den mitschwingenden Wandteilen 10 bzw. 15 noch verstärkt.



   Fig. 5 zeigt im Querschnitt ein rechtwink  eines    Gefäss 19 mit schräger Wand 20. Bei geeigneter vertikaler Schwingung des Gefässes   wird    das körnige   Material    21 in den Schwebezustand versetzt, und es entsteht in der schwe  benden      Masse    eine Zirkulationsströmung ge  mäss    den Pfeilen.



   Fig. 6 zeigt den Querschnitt eines kugelförmigen Gefässes. Die Pfeile deuten die Mannigfaltigkeit von Zirkulationsströmungen an, die mittels vertikaler Schwingung des Gefässes in einer darin enthaltenen Masse körnigen   Materials    entsteht.



   Fig. 7 zeigt schematisch einen Querschnitt durch ein das Gefäss bildendes System von zwei koaxialen Rohren 22 und 23. Der Raum zwischen diesen Rohren ist zum Teil mit einem körnigen Material 24 gefüllt. Wird dieses System in vertikale Schwingung versetzt, so wird das körnige Gut in dem Rohr in Zirkulation gebracht, deren Richtung wiederum von den Pfeilen bezeichnet ist. Dieses System eignet sich besonders zur Wärmeübertragung vom innern Rohr 23 nach dem äussern Rohr 22.



   Die in Fig. 8 schematisch dargestellte Vorrichtung ist für die schwebende   Behandlung    eines körnigen Materials mit einem strömenden Gas bei niedrigen Gasgesehwindigkeiten geeignet.



   Ein konisches Gefäss 25 mit damit verbundenem, innerem konischem Wandteil 26 (vgl.



  Fig. 3) ist für den besagten Zweck mit einem Zufuhrrohr 27 und einem   Abfuhrrohr    28 für das Gas ausgestattet. Wenn in dem Gefäss 25 eine schwebende Masse körnigen Materials aufrechterhalten wird, kann man das Gas durch den obern Teil der schwebenden Masse fiihren. Der intensiven Zirkulation des körnigen Materials zufolge (s. Pfeile) wird ein sehr guter Kontakt zwischen dem Gas und der ganzen Masse erzielt.



   Die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung ist ebenfalls für die schwebende Behandlung eines körnigen Materials mit einem Gas vorgesehen, jedoch eignet sie sich besonders für die Behandlung bei mittleren Gasgeschwindigkeiten.



   Ein konisches Gefäss 33 mit innerem koni  seliem    Wandteil 36 (vgl.   Fig. 4)    ist für den besagten Zweck mit Mitteln 34 und 35 zur Gaszufuhr und einem G, <  Gasabfuhrrohr 37 ausgestattet. Der Gasgeschwindigkeit ist, in Hinsicht auf die   Möglichkeit    des Mitreissens des körnigen Materials, eine obere Grenze gesetzt.



   Fig. 10 zeigt schematisch eine   Vorriehtung,    in der sehr hohe Geschwindigkeiten bei der   Zufuhr des Gases möglich sind, ohne dass die Gefahr vorliegt, dass das körnige Material mitgerissen wird, wobei trotzdem eine gute Berührung zwischen dem Material und dem Gas gewährleistet ist. Das Gefäss 38 ist als ein gewöhnlicher   Staubzyklon    ausgebildet. Im kegelförmigen untern Teil 39 wird das körnige Material durch vertikale Schwingung in den Schwebezustand versetzt unter Bildung einer Zirkulation, deren Richtung durch Pfeile bezeichnet ist. Bläst man jetzt durch die Tangentialzuleitung 41 ein Gas in den obern Teil 40 des Gefässes, in welchem Teil eine Zentral  abfuhrleitimg 42    vorgesehen ist, so wird das Gas in diesem obern Teil in eine schnelle Zyklonströmung versetzt.

   Etwa mitgeführte Teil  chen    werden weggeschleudert, ehe das Gas die zentrale Abfuhrleitung 42 erreichen kann.



  Weil sieh das körnige Gut in einem Kreislauf befindet, wird die Oberfläche, an der das Gas vorübergeht, ständig erneuert.



   Zum kontinuierlichen Mischen körniger Feststoffe kann zum Beispiel eine Vorrichtung, wie sie Fig. 11 schematisch im Axialschnitt zeigt, dienen. Die körnigen Feststoffe werden durch die Leitungen 43 bzw. 44 herangeführt und strömen durch den Trichter   4.    in eine Schwebeschicht, die durch senkrechte Schwingung des Gefässes 46 aufrechterhalten wird. Infolge der schnellen Zirkulation, deren Richtung durch die Pfeile bezeichnet ist, findet eine eingehende Mischung statt. Die ge  mischten    Stoffe werden durch die Leitung 47 abgeführt.



   Die Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ermöglicht in diesem Fall die Behandlung körniger Materialien von sehr ver  sc.hiedener    Teilchengrösse und verschiedenem spezifischem Gewicht, während bei den bekannten Verfahren, bei denen zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes ein strömendes Gas verwendet wird, bei dergleichen Materialien leicht eine Entmisehung auftritt.



   Beispiel 1
In ein konisches Gefäss, wie in Fig. 1 dargestellt, das sieh aus einer Glaswand mit eiserner Umhüllung und einem spitzen Winkel von 400 zusammensetzt und dessen Fassungsvermögen 3 Liter beträgt, wurde 3,5 kg trockener Sand   (Teilehengrösse    300-500   M)    eingefüllt.



  Anschliessend wurde das Gefäss einer vertikalen geradlinigen Schwingung mit einer Fre  quenz von    100   H    und einer Amplitude von   1,5    mm ausgesetzt.



   Die Sandmasse wurde in den   Schwebe-    zustand versetzt, und man erzielte eine intensive   Zirkulation    gemäss den Pfeilen 4 in Fig. I.



  Zur Erzeugung der Schwingung des Gefässes benutzte man einen elektromagnetischen Vibrator von 150 W.



      Beispiel   
In ein konisches Messinggefäss, wie in Fig. 1 dargestellt, mit einem Fassungsvermögen von 450   cms    und einem spitzen   Winkel    von   62O    wurde 0,53 kg   Magnesiumoxyd    (Teilchengrösse 1-2 mm) eingefüllt.



   Anschliessend wurde eine Azetylen-Sauerstoffflamme auf den mittleren Teil der Oberfläche der Magnesiumoxydmasse gerichtet; es entstand dabei eine lebhafte Weissglut des erhitzten   Masscnteils.   



   Das Gefäss wurde nun, während die Erhitzung fortgesetzt wurde, in vertikale Schwingung versetzt (Frequenz 33 H, Amplitude   1,1 mm).    Innerhalb von zwei Sekunden änderte sich die Weissglut des erhitzten Teils der Magnesiumoxydmasse in eine milde Rotglut. Aus dieser Erscheinung geht klar hervor, dass in der   zirkulierenden    Schwebeschicht des Magnesiumoxyds ein intensiver Wärmeaustausch stattfindet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse, dadurch gekennzeichnet, dass man das zu behandelnde Material in ein Gefäss bringt, von dem wenigstens ein Teil der innern Wandung weder horizontal noch vertikal verläuft, und dass man anschliessend das Gefäss in vertikale, geradlinige Schwingungen von solcher Frequenz und solcher Amplitude versetzt, dass örtlich in der Masse des körnigen 3Materials eine relative Bewegung in bezug auf den genannten Teil der innern Wandung entsteht, wobei diese Bewegung eine Richümg besitzt,
    die mit der senkrechten Projektion auf den besagten Wandungsteil der nach dem Innern des Gefässes gerichteten Schwingungsamplitude übereinstimmt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man ein Gefäss verwendet, dessen innere Wandung eine rota tionssymmetrisehe Form aufweist und dass das Gefäss mit der Symmetrieaehse in vertikaler Richtung angeordnet ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gefäss verwendet, dessen innere Wandung eine konische Form aufweist und dass das Gefäss ss mit der Spitze nach unten aufgestellt ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gefäss verwendet, dessen innere Wandung eine konische Form aufweist und dass das Gefäss mit der Spitze nach oben aufgestellt ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gefäss verwendet, das im Innern mit einem zusätzlichen Wandungsteil von ro tationssymmctrischer Form ausgestattet ist, weicher Wandungsteil einen Axialschnitt hat, der dem Axialsehnitt der innern Wandung des Gefässes gleichförmig ist und dass der besagte Wandungsteil koaxial und in fester Verbindung mit dem Gefäss angebracht ist.
CH332123D 1953-09-24 1954-09-23 Verfahren zur Aufrechterhaltung des Schwebezustandes in einer Masse körnigen Materials unter gleichzeitiger Erzeugung systematischer Zirkulationsströmungen in der schwebenden Masse CH332123A (de)

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