CH332301A - Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen - Google Patents

Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen

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CH332301A
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    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/02Dosimeters
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Description


  



  Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur   Individualdosismessung      von Bestrahlungen    in Form einer zwei  teiligen, trennbaren Erkennungsmarke,    die   ,    beiden Teilen   Identifizierungszeichen    aufweist und die mindestens einen Registrator für die   Strahlungsmenge    enthält.



   Solche Geräte sind bereits bekanntgeworden. Sie erlauben, die Qualität und Menge einer auf den   menschliclien      liörper    auftreffenden ionisierenden Strahlung gleichzeitig zu bestimmen. Die bisher   bekanntge-      wordenen Einrichtungen    dieser Art haben den   Naeliteil,    dass die Zugehörigkeit des als Registrator dienenden Films zu seiner Erkennungsmarke nach deren Trennung zwecks   Entwicklung und    Auswertung nicht einwandirei nachgewiesen werden konnte. Es bestand deshalb die Gefahr, dass in der   Auswertungs-    stelle Film und Erkennungsmarke verweehselt wurden.



   Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Erfindungsgemäss trägt mindestens der abtrennbare Teil der Erkennungsmarke den genannten Registrator und dieser Teil weist Mittel auf, um die Identifizierungszeiehen auf den Registrator zu übertragen.



   In weiterer Ausbildung der Einrichtung naeh der Erfindung kann vorgesehen werden, die Erkennungsmarke an dem abtrennbaren Teil mit mehreren Registratoren als Bestrah  lungsausweise    auszustatten, die mit einem lösbaren Niet befestigt und somit dem Zugriff Unbefugter entzogen sind. Erst durch Zerstörung des Verbindungsmittels kann der oberste Registrator vom Niet gelost und einer Auswertungsstelle zugeführt werden. Dadurch, dass die Nietplombe mit einer zerstörbaren   Kopfniete    versehen ist, bietet sie die Gewähr dafür, dass kein Unbefugter eine Trennung der einzelnen Registratoren vornehmen kann ; sollte dies doch der Fall sein, so würde man an der zerstörten   Kopfniete    sofort erkennen, dass hier ein unerlaubter Eingriff vorgenommen wurde.



   Die Zeichnung veranschaulicht einige beispielsweise Ausführungsformen von Einrichtungen gemäss der Erfindung. Es zeigen :
Fig.   1    eine Ausführungsform einer Ein. richtung gemäss der Erfindung in Vorderansicht,
Fig. 2 die gleiche Einrichtung in   Rücken-    ansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Einrichtung in Seitenansicht gemäss Fig.   1,   
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung mit mehreren Registratoren zur Dosismessung in der Vorderansicht,
Fig. 5 die Einrichtung nach Fig.   4    in der Rückenansicht,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Einrichtung gemäss Fig. 4 in Seitenansicht, 
Fig. 7 die Einzeldarstellung eines Nietes für Doppelkassetten (gemäss Fig.   4    bis 6 vergrössert),
Fig.

   8 eine schematische Darstellung einer Anordnung mehrerer Registratoren mit Einrichtungen zur Vermeidung einer   Sekundär-    Elektronenemission durch den Metallträger,
Fig. 9 eine andere Anordnung zur Vermeidung einer   Sekundär-Elektronenemission.   



   Im einzelnen ist nach den Fig.   1    bis 3 der Träger in Form einer Erkennungsmarke aus Stahlblech mit 1 bezeichnet. Dieser Träger ist durch die ausgestanzten Öffnungen 2 durch Brechen leicht im Bedarfsfall zu trennen.



  3 ist ein Kassettendeckel aus Kunststoff, der mit den   Randleisten    4 den Träger seitlich umgreift, nachdem er auf dessen Unterteil aufgeschoben ist. Durch eine Plombe 5 wird der   Kassettendeckel    lösbar mit dem Träger verbunden. In den vertieften Raum des   Kassettendeckels    ist ein Dosisregistrator 6 eingelegt. Der als Registrator dienende Film liegt dabei in dem kassettenartigen Deckel in einer entsprechenden Vertiefung und ist durch eine Kunststoffolie 6a abgedeckt, die den vertieften Deckelteil naeh aussen abschliesst, jedoch von Hand leicht abgelöst werden kann.



   Auf der Vorderseite der   Erkennungs-    marke sind im obern Teil chiffrierte Identifizierungsangaben in Form von Zahlen 7 eingeprägt. Ausserdem können durch Prägung 8,   z.    B. Buchstaben, weitere Angaben, wie solche betr. der Ausgabestelle, vorgesehen sein.



   Auf der durch den   Kassettendeekel    verdeckten Fläche des Trägers können weitere chif  frierte      Identifizierungsangaben    enthalten sein.



  9 ist eine nach Art einer Notenschrift verteilte Anzahl von Lochungen, die mit Hilfe einer Nadel 19a ein entsprechendes Durchstechen des Registrators 6 erlauben, um damit die auf den Träger in Form von Notenschrift angebrachten Angaben über die Inhaberschaft auf diesen zu übertragen.



   Die Übertragung von   Inhaberangaben    der Erkennungsmarke auf die Registratoren bzw. deren zur Auswertung dienende Teile kann weiterhin durch Mittel erreicht werden, die bei   Strahlungseinwirkungen    eine entsprechende Markierung auf den zur Auswertung gelangenden Teilen des Dosimeters   hervorru-    fen. Solche Mittel bestehen darin, dass bestimmte Stellen des Trägers aus einem Material hergestellt sind, das sich bezüglich der Strahlungsabsorption anders verhält als die benachbarten Teile des Trägers, so dass die zur Auswertung gelangenden Einlagen der Registratoren nach einer Strahlungseinwir   kung vorbestimmte Markierungen aufweisen.   



   Es kommen auch   Anordnnngen    am Träger in Betracht, die durch Druckwirkung eine Kennzeichnung der Registratoren hervorzurufen erlauben. Mittels warzenförmigen Erhöhungen können die auf dem Träger gehaltenen Filme mit entsprechenden Lochungen versehen werden, oder durch Druck kann die Sensibilität der aktiven Schicht an der Stelle der Druekeinwirkung so beeinflusst werden, dass sich bei der Entwicklung entsprechende Markierungen herausbilden.



   Mit 10 wird eine   Mikrophotokopie    der Personalkarte des Inhabers auf einem   Metall-    plättchen bezeichnet, welches auf der Rückseite des Trägers befestigt ist. Zur Erleiehterung der Feststellung und Able-sbarkeit von Identifizierungshinweisen auf dem Träger kann man auch solche Abdeckungen vorsehen, die als   Vergrosserungselemente,    wie Linsen 11, wirken.



   Nach den Fig.   4    bis 6 ist die als Träger dienende   Erkennungsmarke 12 mit Ausspa-    rungen 13 zur Erleichterung der   Trennbar-    keit versehen. An diesem Träger sind durch einen noch näher zu beschreibenden Niet   14    zwei Kassettendeekel für sich jeweils   loba.    r befestigt.



   Bei Verwendung von mehreren Registratoren zur Auswertung der Bestrahlungsdosis kann man   entwedersolche    Registratoren verwenden, die eine beliebige häufige Ablesung gestatten und die Bestrahlungsdosen des In  habers    der   Erkennungsmarke akkumulativ    registrieren, d. h. sog. Dauerregistratoren 16, die aus licht-und wasserunempfindlichem Material ausgebildet sind, wie z. B. Phosphorglas. Hierbei handelt es sich um eine beson   dere      Glassorte,    welche die Eigenschaft hat, dass sie nach einer kräftigen Gamma-Bestrahlung in ultraviolettem Licht orangefarbig aufstrahlt, oder man kann solche Registratoren vorsehen, die nur eine einmalige Auswertung ermöglichen, d. h. sog.

   Intervallregistratoren 17, die mit strahlungsempfindliehen Einlagen, wie Filmen, versehen sind und in den beiden   Ii, assetten 15 untergebracht    und   je.   



     \veils    in eine   Kunstoffolie    licht-und wasser  dieht    zusätzlich eingeschweisst sind.



   Es ist weiterhin zweckmässig, als Regi  stratoren    an einer der beschriebenen Einrichtungen entweder beide Arten von Registratoren zu vereinigen oder mindestens zwei Intervallregistratoren mit einmaliger Aus  wertbarkeit    anzubringen. Bei Verwendung nur eines Dosisregistrierungsmittels der einen Art, wie der andern Art würde nämlich die Ilolge sein, dass bei einer Abgabe des Regi  strierungsmittels    seitens des Inhabers zum Zwecke der Auswertung an eine dafür geeignete   Auswertungsstelle    der Inhaber des Dosimeters während der Auswertungszeit   ungesiehert    wäre.

   Verwendet man dagegen eine Einrichtung mit mindestens   einemDauer-      registrator    16 zur Feststellung der insgesamt aufgenommenen Bestrahlungsdosis und mit mindestens einem Intervallregistrator   17    zur Bestimmung einer   Bestrahlnng    innerhalb eines gewissen Zeitraumes, so kann der Intervallregistrator zur Auswertung von der Einrichtung durch Zerstörung des Nietes gelöst werden, der Inhaber bleibt jedoch für den Zeitraum zwischen der Abgabe des Intervall  registrators    und dem Empfang eines neuen   Intervallregistrators    kontrollierbar durch das Verbleiben des   Dauerregistrators    an der Erkennungsmarke.



   Die Feststellung einer eventuellen Best rahlung in der Zwischenzeit kann durch Vergleieh der totalen   Bestrahlungsdosen    mit llilfe einer entsprechenden Aufzeichnung an    n    einer   Überwaehungstabelle    und durch Aus  wertung    des   Dauerregistrators    erfolgen.



   Vorteilhafter ist die Einrichtung so geschaffen, dass zwei oder mehrere Intervallregistratoren 17 mit dem Träger 1,   12,    z. B. jeweils in Kassetten   15    für sich   loubar    befe  stigt,    angebracht sind. In diesem Falle zeigen die bei dem Inhaber verbleibenden Registratoren jeweils die Summe der bereits   ausgewer-    teten Intervallregistratoren 17 und die zwischenzeitlich aufgenommenen Bestrahlungsdosen an.



   Man kann natürlich auch statt nur eines Dauerregistrators 16 an der Einrichtung mehrere Dauerregistratoren anbringen, damit auch solche Dauerregistratoren zu bestimmten Zeitpunkten zum Zwecke einer zentralen Aus  wertung    über einen gewissen Zeitabschnitt zur   Verfügrung    sind.



   Der Dauerregistrator kann ein Teil des Trägers sein oder der Träger als Ganzes kann als Dauerregistrator ausgebildet sein. Der Träger kann auch mehrere voneinander trennbare Dauerregistratoren bilden oder als aufgesetzte Teile aufnehmen.



   Bei Anordnung von mehreren Intervallregistratoren 17 ohne einen oder mehrere zusätzliche Dauerregistratoren 16 erfolgt die Ermittlung einer zeitlich begrenzten und einer totalen Bestrahlungsdosis in gleicher Weise wie bereits beschrieben.



   Die Intervalldosis wird nämlich mittels ständig   ersetzter und    unbestrahlter Intervallregistratoren 17 nach gewissen   Zeiträumen-    bzw. nach einem   vermuteten    gefährlichen Bestrahlungsfall-gemessen, die Summendosis jedoch durch Auswertung eines   Registra.      tors ermittelt,    den der Inhaber der Erkennungsmarke seit der Ausstattung mit dem   Dosismesser,    besitzt. In diesem Fall ist allerdings die Zahl der Totalmessungen durch die begrenzte Zahl der Dosismesser der Einrich  tung mitgeführten    Intervallregistratoren begrenzt.



   Bei Verwendung von Einrichtungen mit mehreren Dauerregistratoren 16 und/oder mehreren Intervallregistratoren 17 empfiehlt es sich, die Registratoren durch auffallende Merkmale zu unterscheiden, z. B. durch ver  schiedene    Farben ihrer Umhüllung oder durch Markierungen, um Verwechslungen vorzubeugen. 



   Die a. ls Registratoren bezeichneten Elemente, die selbst zur Auswertung hinsichtlich aufgenommener Bestrahlungsdosis dienen, oder solche auswertbaren Teile enthalten, werden von dem Inhaber an der   Erkennungs-    marke, vorteilhaft in einem kassettenartigen Gehäuse angebracht. Da die Auswertung dieser Registratoren eine eindeutige Kennt  Hchmachung    des Inhabers ermöglichen muss, ist zu beachten, dass sämtliche mit einem Träger, d. h. einer Erkennungsmarke eines be  stimmten    Inhabers, zusammengehörigen Registratoren auch einwandfrei für diesen Inhaber gekennzeichnet sind.



   Es ist deshalb hierbei wesentlich, dass eine gleichartige Kennzeichnung sämtlicher Regi  stratoren    mit Hinweisen auf den Inhaber zwangläufig in einem Arbeitsgang erfolgt.



  Vorteilhaft ordnet man dazu eine Mehrheit von Registratoren so an dem Träger an, dass durch eine einzige Markierungsmassnahme sämtliche ablösbaren Registratoren zugleich   ubereinstimmend markiert    werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Träger Aus  sparungen    in Klarsehrift oder in hollerith  artiger Lochschrift    9 aufweist, so dass mittels einer Nadel   19a    sämtliche Registratoren gleichzeitig durchstochen werden können.



   Entsprechend der Abschrägung an der rechten obern Ecke der Deckel 15 sind die Registratoren 17 ebenfalls an der rechten obern Ecke abgeschrägt, so dass dadurch eine   Seitenverwechslung    beim Einlegen ausgeschlossen wird. 18 sind schmale Metallstreifen als Filter, z. B. Bleifolie, um dadurch eine Feststellung der   Strahlungsqualität    bei der Auswertung zu ermöglichen. 19 sind Identi  fizierungszeichen    in einer Art Notenschrift, wie gemäss Fig. 2, ausgeführte Angaben über die Inhaberschaft.

   Die Lochungen dieser Notenschrift sind mit einer   radiographiseh       h      wirksamen Masse ausgefüllt. 19a ist    eine Nadel zum Durchstechen der Lochungen. 20 sind iibliche Einprägungen als Identifizie  rungsangaben.    21 ist eine Bedienungsanweisung.



   Der in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Niet besteht aus den beiden Teilen   22    und 23   (Fig.    7). Hierdurch ist es möglich, dass der Niet der beiden Kassetten 15 beim   Aufbrin-    gen auf die Erkennungsmarke sicher   zu-      sammenhalten    kann und diese Kassetten nicht ohne Zerstörung des Nietes zu trennen sind.



  Die Kassetten sind mit dem Niet auch leicht auf die   Erkennungsmarke aufzudriieken.   



  Beide Teile des Nietes können zu gleieher Zeit mit einem Werkzeug, wie einer   Plom-    benzange,   haftsicher    verformt werden. Zum Zweeke einer Auswertung eines in der obersten Kassette enthaltenen Intervallregistrators   kann diese durch Abschneiden    in der Richtung des Pfeils   24    abgetrennt werden, wobei die zweite Kassette trotzdem fest vernietet am Träger bleibt.



   Nach den Fig. 8 und 9 ist in   Vergrösse-      rung-und    ohne   Rüeksieht    auf tatsäehliehe   Entfernungen-nur      sehematiseh    mit 25 ein   Träger aus-Stahlbleeh dargestellt,    mit 26 ein Distanzstück aus Kunststoff, dessen Dicke dem zu beseitigenden schÏdlichen Wirkungsbereich einer mögliehen   Sekundär-Elektro-    nenemission   entsprieht.      27    bezeichnet die als Registratoren dienenden Filme. 28 die anliegenden Teile vom   Kassettendeckel aus      Kunststoff-ohne    Rücksicht auf die Form der Kassette und deren   Haltermg-und 29    Metallfolien.



   Neben denjenigen Mitteln, die zur   aber-    tragung von Hinweisen über den Inhaber der Erkennungsmarke auf die Registratoren dienen, können auf der Erkennungsmarke selbst auch noch weitere   Identifiziernngs-    angaben vorgesehen sein. So können auf einem gemeinsamen Träger, z. B. auf einer   durch      besonders ausgebildete Buchlinien    teilbaren Erkennungsmarke aus Stahlblech oder dergleichen, Identifizierungsangaben, wie   Anga-    ben über die wichtigsten persönlichen Daten des Inhabers der Erkennungsmarke sowie    Blutgmppe, Rhesusfaktor*, Tetanusimmuni-    sierung g und dergleichen, gegebenenfalls auch noch über die nächsten Familienangehörigen angebracht sein.



   Für solche Fälle, in denen mehrere Registratoren übereinander auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind, wird vor   gesehlagen,    die Umgebung der Registratoren hinsiehtlich der   Neigung zur Sekundär-Elek-      tronenemission gleichartig    auszubilden, bzw. durch die Wahl entsprechender Abstände der Registratoren, z. B. Filme, von den Emissionsflächen die Reiehweite der   Sekundärelektro-    nen zu begrenzen.



   Diese   Weiterbildung beruht auf der Über-    legung, dass eine harte Strahlung bei   Durch-       dringung einer schichtweisen Anordnung auf    dein   übliehen    TrÏger der Identifizierungs  angahen,    wie einer Erkennungsmarke aus Stahlbleeh   25    und mehreren durch Kassetten   deckcln 28 getrennten Registratoren, wie Fil-    men   27,    in den Metallteilen dieser Anordnung eine   Sekundär Elektronenemission hervorruEt,    die ihrerseits weiche Strahlungsqualität hat und damit auch bei geringer Intensität eine relativ starke Beeinflussung (wie   Sehwär-       xnng) der auszuwertenden Dosismesselemente    hervorruft.



   Wenn bei einer solchen Schichtenanordnung die Kassetten 28 für die Registratoren aus   Niehtmetall,    wie Kunststoff, bestehen und somit keine nennenswerte Emission veranlassen, so w rde ein Registrator, wie der Film   27,    der unmittelbar neben der   Erkennungs-    marke 25 angeordnet ist, durch diese zu   sätzliche weiehe Strahlungsqualität beein-    flu¯t, d. h. geschwÏrzt, dagegen der dauberliegende, ebenfalls in einer Kunststoffkassette e untergebrachte Dosisregistrator, nicht zu  sätzlich    beeinflusst. Hierdurch würden sich Fehlerquellen bei der Auswertung ergeben, die u. U. von entscheidender Bedeutung sein   konnten.   



   Die zur   Yermeidung    dieser Nachteile sich    bietenden Ausführungsmoglichkeiten hängen    im einzelnen von der Materialwahl für den TrÏger und   finir    die Kassetten der Registratoren   ab.    Die Erkennungsmarke und die Kassetten können aus Metall bestehen, oder die Erkennungsmarke, wie üblich, aus Metall, dagegen die Kassetten aus einem Kunststoff.



   Wenn der Träger aus Metall besteht und auch Kassetten aus Metall verwendet werden sollen, so wählt man f r die Kassetten solche Metalle aus, dass, bei den gewählten Entfernungen zwischen dem TrÏger aus Stahlblech und den   Kassettenwänden,    die   Sekundär-Elek-    tronenemission nicht zu unterschiedlichen Einwirkungen auf die Registratoren f hrt.



   Durch Vorversuche kann im einzelnen leicht festgestellt werden, welche Metalle f r die   Kassettenwände    geeignet sind und welche Abstände von der Erkennungsmarke bzw. mehrerer Kassettendeckel voneinander erforderlich sind. Bei Verwendung einer   Erken-    nungsmarke aus Stahlblech 25 einerseits und von Kassetten aus Kunststoff 28 anderseits kann man jeweils zwischen Registratoren 27 und den benachbarten FlÏchen der sie einschliessenden Kassetten Metallschichten 29 anordnen, z. B. Metallfilme, wie Aluminiumfolien oder Bleifolien.



   Bei Verwendung einer Erkennungsmarke aus   Metall-und    Kunststoffkassettenkann man aber auch zur Ausgleichung der erhöhten Sekundär-Elektronenemissionen zwischen Erkennungsmarke und dem dieser zunächst liegenden Registrator einen nicht oder wenig emittierenden Körper als Abstandshalter 26, wie eine Kunststoffolie, anbringen.



   Schliesslich is es auch zweckmässig, Mittel vorzusehen, welche eine gleichmässige Bestimmung sowohl der Menge wie auch der Qualität der von einer Person aufgenommenen Strahlung gestatten.



   Zur Beurteilung der   Strahlungsqualität    werden verschiedene Mittel in Verbindung mit den Registratoren angewendet. Die Registratoren werden teilweise mit einem, oder mehreren, die Strahlung verschieden absorbierenden Filtern abgedeckt. Auch Aussparungen in den Bedeckungen der Registratoren, wie Löcher in den Kassetten zur   Aufnanme    der Registratoren können mit derartigen Filtern ausgefüllt sein.



   Den Registratoren können auch, diese nur teilweise bedeckend, Mittel zugegeben werden, die in Abhängigkeit von der   Strahlungsqua-      lität verschieden sekundär    emittieren. Solche Mittel sind Folien aus verschiedenen Metallen oder in verschieden wirksamen Abständen.



  Solche Mittel können auch dargestellt werden durch   Sekundär-Emissionsstrahler,    wie  Schichten aus   Zink-Cadmium-Sulfid,    Rönt  genfilme,      Verstärkungsfolien    und Schichten aus ähnlichen Stoffen, wie sie aus der Ront  genmultipliertechnik    bekannt sind.



   Man kann aber auch die Registratoren selbst aus   Teilfeldern    verschiedener   Qualitäts-    empfindlichkeit herstellen, indem man bei Filmen einzelne Abschnitte der Filmemulsionen verwendet, die einen untereinander verschiedenen Empfindlichkeitsgrad haben.



   So können auch   sehmale    Bleifolienstreifen   oder-banderolen an den    zur Auswertung gelangenden Filmen oder ihren Umhüllungen angebracht werden, um dadurch bei einer Einwirkung weicher Strahlen diese von einer harten Strahlung bei der Auswertung kenntlich zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen in Form einer zweiteiligen, trennbaren Erkennungsmarke, die auf beiden Teilen Identifizierungszeichen aufweist, und die mindestens einen Registrator für die Strahlungsmenge enthält, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens der abtrennbare Teil der Erkennungsmarke den genannten Registrator (6, 17, 27) trägt, und dass dieser Teil Mittel aufweist, um die Identifizierungszeichen auf den Registrator zu übertragen.
    UNTERANSPRiz CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Übertragung von Identifizierungszeichen auf den Registrator schablonenartige Durchbreehungen (9, 19) im Träger (l, 12, 25) dienen, die ein Durchstechen mit einer Nadel (19a) statten.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur ¯bertragung von Identifizierungszeichen auf den Registrator warzenformige Erhöhungen auf der Innenseite der Trägerwand dienen, die sich bei elastischer Verformung der Trägerwand durch Eindrücken auf den Regi strator übertragen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzoichnet durch die Anordnung mehrerer Registratoren, von denen mindestens einer als Dauerregistrator (16) aus Phosphorglas und mindestens einer als Intervallregistrator (17, 27) mit strahlungsempfindliehen Einlagen ausgebildet ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh o, dadureh gekennzeiehnet, dass der Träger (l, 12) selbst mindestens teilweise als Dauerregistrator (16) ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (12, 25) im Bereich der zur Auswertung bestimmten Intervallregistrato- ren (17, 27) Einsätze (18, 29) enthält, wodurch unter dem Einfluss der Bestrahlung auf den unter den Einsätzen befindlichen Auswertungsflächen der Registratoren (17, 27) Veränderungen gegenüber den Stellen auftreten, die nicht bedeekt sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3 mit einem Träger (25) aus sekundäremittierenden Stoffen und mehreren Registratoren in Rassetten aus nicht sekundäremittierenden Stoffen, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen den Registratoren (27) und ihren anliegenden Kassettenflächen (28) Zwischenlagen aus sekundäremittierenden Schichten (29) angeordnet sind.
    7. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 3 bis 6 mit metallisehen Trägern (25), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen und den an ihnen anliegenden Registratoren (27) Abstandsglieder (26), vorzugsweise aus nicht sekundäremittierendem Material, eingeschaltet sind.
    8. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspr chen 3 bis 7, gekennzeichnet durch zur Beurteilung der Strahlungsquali tät den Registratoren beigegebene unter- schiedlich sekundäremittierende und die Registratoren nur teilweise erfassende, in ver schiedenen Abständen angeordnete Mittel.
CH332301D 1953-11-04 1954-09-30 Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen CH332301A (de)

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