Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Identifizierung ihres Trägers und zur Individualdosismessung von Bestrahlungen in Form einer zwei teiligen, trennbaren Erkennungsmarke, die , beiden Teilen Identifizierungszeichen aufweist und die mindestens einen Registrator für die Strahlungsmenge enthält.
Solche Geräte sind bereits bekanntgeworden. Sie erlauben, die Qualität und Menge einer auf den menschliclien liörper auftreffenden ionisierenden Strahlung gleichzeitig zu bestimmen. Die bisher bekanntge- wordenen Einrichtungen dieser Art haben den Naeliteil, dass die Zugehörigkeit des als Registrator dienenden Films zu seiner Erkennungsmarke nach deren Trennung zwecks Entwicklung und Auswertung nicht einwandirei nachgewiesen werden konnte. Es bestand deshalb die Gefahr, dass in der Auswertungs- stelle Film und Erkennungsmarke verweehselt wurden.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Erfindungsgemäss trägt mindestens der abtrennbare Teil der Erkennungsmarke den genannten Registrator und dieser Teil weist Mittel auf, um die Identifizierungszeiehen auf den Registrator zu übertragen.
In weiterer Ausbildung der Einrichtung naeh der Erfindung kann vorgesehen werden, die Erkennungsmarke an dem abtrennbaren Teil mit mehreren Registratoren als Bestrah lungsausweise auszustatten, die mit einem lösbaren Niet befestigt und somit dem Zugriff Unbefugter entzogen sind. Erst durch Zerstörung des Verbindungsmittels kann der oberste Registrator vom Niet gelost und einer Auswertungsstelle zugeführt werden. Dadurch, dass die Nietplombe mit einer zerstörbaren Kopfniete versehen ist, bietet sie die Gewähr dafür, dass kein Unbefugter eine Trennung der einzelnen Registratoren vornehmen kann ; sollte dies doch der Fall sein, so würde man an der zerstörten Kopfniete sofort erkennen, dass hier ein unerlaubter Eingriff vorgenommen wurde.
Die Zeichnung veranschaulicht einige beispielsweise Ausführungsformen von Einrichtungen gemäss der Erfindung. Es zeigen :
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Ein. richtung gemäss der Erfindung in Vorderansicht,
Fig. 2 die gleiche Einrichtung in Rücken- ansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Einrichtung in Seitenansicht gemäss Fig. 1,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung mit mehreren Registratoren zur Dosismessung in der Vorderansicht,
Fig. 5 die Einrichtung nach Fig. 4 in der Rückenansicht,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Einrichtung gemäss Fig. 4 in Seitenansicht,
Fig. 7 die Einzeldarstellung eines Nietes für Doppelkassetten (gemäss Fig. 4 bis 6 vergrössert),
Fig.
8 eine schematische Darstellung einer Anordnung mehrerer Registratoren mit Einrichtungen zur Vermeidung einer Sekundär- Elektronenemission durch den Metallträger,
Fig. 9 eine andere Anordnung zur Vermeidung einer Sekundär-Elektronenemission.
Im einzelnen ist nach den Fig. 1 bis 3 der Träger in Form einer Erkennungsmarke aus Stahlblech mit 1 bezeichnet. Dieser Träger ist durch die ausgestanzten Öffnungen 2 durch Brechen leicht im Bedarfsfall zu trennen.
3 ist ein Kassettendeckel aus Kunststoff, der mit den Randleisten 4 den Träger seitlich umgreift, nachdem er auf dessen Unterteil aufgeschoben ist. Durch eine Plombe 5 wird der Kassettendeckel lösbar mit dem Träger verbunden. In den vertieften Raum des Kassettendeckels ist ein Dosisregistrator 6 eingelegt. Der als Registrator dienende Film liegt dabei in dem kassettenartigen Deckel in einer entsprechenden Vertiefung und ist durch eine Kunststoffolie 6a abgedeckt, die den vertieften Deckelteil naeh aussen abschliesst, jedoch von Hand leicht abgelöst werden kann.
Auf der Vorderseite der Erkennungs- marke sind im obern Teil chiffrierte Identifizierungsangaben in Form von Zahlen 7 eingeprägt. Ausserdem können durch Prägung 8, z. B. Buchstaben, weitere Angaben, wie solche betr. der Ausgabestelle, vorgesehen sein.
Auf der durch den Kassettendeekel verdeckten Fläche des Trägers können weitere chif frierte Identifizierungsangaben enthalten sein.
9 ist eine nach Art einer Notenschrift verteilte Anzahl von Lochungen, die mit Hilfe einer Nadel 19a ein entsprechendes Durchstechen des Registrators 6 erlauben, um damit die auf den Träger in Form von Notenschrift angebrachten Angaben über die Inhaberschaft auf diesen zu übertragen.
Die Übertragung von Inhaberangaben der Erkennungsmarke auf die Registratoren bzw. deren zur Auswertung dienende Teile kann weiterhin durch Mittel erreicht werden, die bei Strahlungseinwirkungen eine entsprechende Markierung auf den zur Auswertung gelangenden Teilen des Dosimeters hervorru- fen. Solche Mittel bestehen darin, dass bestimmte Stellen des Trägers aus einem Material hergestellt sind, das sich bezüglich der Strahlungsabsorption anders verhält als die benachbarten Teile des Trägers, so dass die zur Auswertung gelangenden Einlagen der Registratoren nach einer Strahlungseinwir kung vorbestimmte Markierungen aufweisen.
Es kommen auch Anordnnngen am Träger in Betracht, die durch Druckwirkung eine Kennzeichnung der Registratoren hervorzurufen erlauben. Mittels warzenförmigen Erhöhungen können die auf dem Träger gehaltenen Filme mit entsprechenden Lochungen versehen werden, oder durch Druck kann die Sensibilität der aktiven Schicht an der Stelle der Druekeinwirkung so beeinflusst werden, dass sich bei der Entwicklung entsprechende Markierungen herausbilden.
Mit 10 wird eine Mikrophotokopie der Personalkarte des Inhabers auf einem Metall- plättchen bezeichnet, welches auf der Rückseite des Trägers befestigt ist. Zur Erleiehterung der Feststellung und Able-sbarkeit von Identifizierungshinweisen auf dem Träger kann man auch solche Abdeckungen vorsehen, die als Vergrosserungselemente, wie Linsen 11, wirken.
Nach den Fig. 4 bis 6 ist die als Träger dienende Erkennungsmarke 12 mit Ausspa- rungen 13 zur Erleichterung der Trennbar- keit versehen. An diesem Träger sind durch einen noch näher zu beschreibenden Niet 14 zwei Kassettendeekel für sich jeweils loba. r befestigt.
Bei Verwendung von mehreren Registratoren zur Auswertung der Bestrahlungsdosis kann man entwedersolche Registratoren verwenden, die eine beliebige häufige Ablesung gestatten und die Bestrahlungsdosen des In habers der Erkennungsmarke akkumulativ registrieren, d. h. sog. Dauerregistratoren 16, die aus licht-und wasserunempfindlichem Material ausgebildet sind, wie z. B. Phosphorglas. Hierbei handelt es sich um eine beson dere Glassorte, welche die Eigenschaft hat, dass sie nach einer kräftigen Gamma-Bestrahlung in ultraviolettem Licht orangefarbig aufstrahlt, oder man kann solche Registratoren vorsehen, die nur eine einmalige Auswertung ermöglichen, d. h. sog.
Intervallregistratoren 17, die mit strahlungsempfindliehen Einlagen, wie Filmen, versehen sind und in den beiden Ii, assetten 15 untergebracht und je.
\veils in eine Kunstoffolie licht-und wasser dieht zusätzlich eingeschweisst sind.
Es ist weiterhin zweckmässig, als Regi stratoren an einer der beschriebenen Einrichtungen entweder beide Arten von Registratoren zu vereinigen oder mindestens zwei Intervallregistratoren mit einmaliger Aus wertbarkeit anzubringen. Bei Verwendung nur eines Dosisregistrierungsmittels der einen Art, wie der andern Art würde nämlich die Ilolge sein, dass bei einer Abgabe des Regi strierungsmittels seitens des Inhabers zum Zwecke der Auswertung an eine dafür geeignete Auswertungsstelle der Inhaber des Dosimeters während der Auswertungszeit ungesiehert wäre.
Verwendet man dagegen eine Einrichtung mit mindestens einemDauer- registrator 16 zur Feststellung der insgesamt aufgenommenen Bestrahlungsdosis und mit mindestens einem Intervallregistrator 17 zur Bestimmung einer Bestrahlnng innerhalb eines gewissen Zeitraumes, so kann der Intervallregistrator zur Auswertung von der Einrichtung durch Zerstörung des Nietes gelöst werden, der Inhaber bleibt jedoch für den Zeitraum zwischen der Abgabe des Intervall registrators und dem Empfang eines neuen Intervallregistrators kontrollierbar durch das Verbleiben des Dauerregistrators an der Erkennungsmarke.
Die Feststellung einer eventuellen Best rahlung in der Zwischenzeit kann durch Vergleieh der totalen Bestrahlungsdosen mit llilfe einer entsprechenden Aufzeichnung an n einer Überwaehungstabelle und durch Aus wertung des Dauerregistrators erfolgen.
Vorteilhafter ist die Einrichtung so geschaffen, dass zwei oder mehrere Intervallregistratoren 17 mit dem Träger 1, 12, z. B. jeweils in Kassetten 15 für sich loubar befe stigt, angebracht sind. In diesem Falle zeigen die bei dem Inhaber verbleibenden Registratoren jeweils die Summe der bereits ausgewer- teten Intervallregistratoren 17 und die zwischenzeitlich aufgenommenen Bestrahlungsdosen an.
Man kann natürlich auch statt nur eines Dauerregistrators 16 an der Einrichtung mehrere Dauerregistratoren anbringen, damit auch solche Dauerregistratoren zu bestimmten Zeitpunkten zum Zwecke einer zentralen Aus wertung über einen gewissen Zeitabschnitt zur Verfügrung sind.
Der Dauerregistrator kann ein Teil des Trägers sein oder der Träger als Ganzes kann als Dauerregistrator ausgebildet sein. Der Träger kann auch mehrere voneinander trennbare Dauerregistratoren bilden oder als aufgesetzte Teile aufnehmen.
Bei Anordnung von mehreren Intervallregistratoren 17 ohne einen oder mehrere zusätzliche Dauerregistratoren 16 erfolgt die Ermittlung einer zeitlich begrenzten und einer totalen Bestrahlungsdosis in gleicher Weise wie bereits beschrieben.
Die Intervalldosis wird nämlich mittels ständig ersetzter und unbestrahlter Intervallregistratoren 17 nach gewissen Zeiträumen- bzw. nach einem vermuteten gefährlichen Bestrahlungsfall-gemessen, die Summendosis jedoch durch Auswertung eines Registra. tors ermittelt, den der Inhaber der Erkennungsmarke seit der Ausstattung mit dem Dosismesser, besitzt. In diesem Fall ist allerdings die Zahl der Totalmessungen durch die begrenzte Zahl der Dosismesser der Einrich tung mitgeführten Intervallregistratoren begrenzt.
Bei Verwendung von Einrichtungen mit mehreren Dauerregistratoren 16 und/oder mehreren Intervallregistratoren 17 empfiehlt es sich, die Registratoren durch auffallende Merkmale zu unterscheiden, z. B. durch ver schiedene Farben ihrer Umhüllung oder durch Markierungen, um Verwechslungen vorzubeugen.
Die a. ls Registratoren bezeichneten Elemente, die selbst zur Auswertung hinsichtlich aufgenommener Bestrahlungsdosis dienen, oder solche auswertbaren Teile enthalten, werden von dem Inhaber an der Erkennungs- marke, vorteilhaft in einem kassettenartigen Gehäuse angebracht. Da die Auswertung dieser Registratoren eine eindeutige Kennt Hchmachung des Inhabers ermöglichen muss, ist zu beachten, dass sämtliche mit einem Träger, d. h. einer Erkennungsmarke eines be stimmten Inhabers, zusammengehörigen Registratoren auch einwandfrei für diesen Inhaber gekennzeichnet sind.
Es ist deshalb hierbei wesentlich, dass eine gleichartige Kennzeichnung sämtlicher Regi stratoren mit Hinweisen auf den Inhaber zwangläufig in einem Arbeitsgang erfolgt.
Vorteilhaft ordnet man dazu eine Mehrheit von Registratoren so an dem Träger an, dass durch eine einzige Markierungsmassnahme sämtliche ablösbaren Registratoren zugleich ubereinstimmend markiert werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Träger Aus sparungen in Klarsehrift oder in hollerith artiger Lochschrift 9 aufweist, so dass mittels einer Nadel 19a sämtliche Registratoren gleichzeitig durchstochen werden können.
Entsprechend der Abschrägung an der rechten obern Ecke der Deckel 15 sind die Registratoren 17 ebenfalls an der rechten obern Ecke abgeschrägt, so dass dadurch eine Seitenverwechslung beim Einlegen ausgeschlossen wird. 18 sind schmale Metallstreifen als Filter, z. B. Bleifolie, um dadurch eine Feststellung der Strahlungsqualität bei der Auswertung zu ermöglichen. 19 sind Identi fizierungszeichen in einer Art Notenschrift, wie gemäss Fig. 2, ausgeführte Angaben über die Inhaberschaft.
Die Lochungen dieser Notenschrift sind mit einer radiographiseh h wirksamen Masse ausgefüllt. 19a ist eine Nadel zum Durchstechen der Lochungen. 20 sind iibliche Einprägungen als Identifizie rungsangaben. 21 ist eine Bedienungsanweisung.
Der in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Niet besteht aus den beiden Teilen 22 und 23 (Fig. 7). Hierdurch ist es möglich, dass der Niet der beiden Kassetten 15 beim Aufbrin- gen auf die Erkennungsmarke sicher zu- sammenhalten kann und diese Kassetten nicht ohne Zerstörung des Nietes zu trennen sind.
Die Kassetten sind mit dem Niet auch leicht auf die Erkennungsmarke aufzudriieken.
Beide Teile des Nietes können zu gleieher Zeit mit einem Werkzeug, wie einer Plom- benzange, haftsicher verformt werden. Zum Zweeke einer Auswertung eines in der obersten Kassette enthaltenen Intervallregistrators kann diese durch Abschneiden in der Richtung des Pfeils 24 abgetrennt werden, wobei die zweite Kassette trotzdem fest vernietet am Träger bleibt.
Nach den Fig. 8 und 9 ist in Vergrösse- rung-und ohne Rüeksieht auf tatsäehliehe Entfernungen-nur sehematiseh mit 25 ein Träger aus-Stahlbleeh dargestellt, mit 26 ein Distanzstück aus Kunststoff, dessen Dicke dem zu beseitigenden schÏdlichen Wirkungsbereich einer mögliehen Sekundär-Elektro- nenemission entsprieht. 27 bezeichnet die als Registratoren dienenden Filme. 28 die anliegenden Teile vom Kassettendeckel aus Kunststoff-ohne Rücksicht auf die Form der Kassette und deren Haltermg-und 29 Metallfolien.
Neben denjenigen Mitteln, die zur aber- tragung von Hinweisen über den Inhaber der Erkennungsmarke auf die Registratoren dienen, können auf der Erkennungsmarke selbst auch noch weitere Identifiziernngs- angaben vorgesehen sein. So können auf einem gemeinsamen Träger, z. B. auf einer durch besonders ausgebildete Buchlinien teilbaren Erkennungsmarke aus Stahlblech oder dergleichen, Identifizierungsangaben, wie Anga- ben über die wichtigsten persönlichen Daten des Inhabers der Erkennungsmarke sowie Blutgmppe, Rhesusfaktor*, Tetanusimmuni- sierung g und dergleichen, gegebenenfalls auch noch über die nächsten Familienangehörigen angebracht sein.
Für solche Fälle, in denen mehrere Registratoren übereinander auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind, wird vor gesehlagen, die Umgebung der Registratoren hinsiehtlich der Neigung zur Sekundär-Elek- tronenemission gleichartig auszubilden, bzw. durch die Wahl entsprechender Abstände der Registratoren, z. B. Filme, von den Emissionsflächen die Reiehweite der Sekundärelektro- nen zu begrenzen.
Diese Weiterbildung beruht auf der Über- legung, dass eine harte Strahlung bei Durch- dringung einer schichtweisen Anordnung auf dein übliehen TrÏger der Identifizierungs angahen, wie einer Erkennungsmarke aus Stahlbleeh 25 und mehreren durch Kassetten deckcln 28 getrennten Registratoren, wie Fil- men 27, in den Metallteilen dieser Anordnung eine Sekundär Elektronenemission hervorruEt, die ihrerseits weiche Strahlungsqualität hat und damit auch bei geringer Intensität eine relativ starke Beeinflussung (wie Sehwär- xnng) der auszuwertenden Dosismesselemente hervorruft.
Wenn bei einer solchen Schichtenanordnung die Kassetten 28 für die Registratoren aus Niehtmetall, wie Kunststoff, bestehen und somit keine nennenswerte Emission veranlassen, so w rde ein Registrator, wie der Film 27, der unmittelbar neben der Erkennungs- marke 25 angeordnet ist, durch diese zu sätzliche weiehe Strahlungsqualität beein- flu¯t, d. h. geschwÏrzt, dagegen der dauberliegende, ebenfalls in einer Kunststoffkassette e untergebrachte Dosisregistrator, nicht zu sätzlich beeinflusst. Hierdurch würden sich Fehlerquellen bei der Auswertung ergeben, die u. U. von entscheidender Bedeutung sein konnten.
Die zur Yermeidung dieser Nachteile sich bietenden Ausführungsmoglichkeiten hängen im einzelnen von der Materialwahl für den TrÏger und finir die Kassetten der Registratoren ab. Die Erkennungsmarke und die Kassetten können aus Metall bestehen, oder die Erkennungsmarke, wie üblich, aus Metall, dagegen die Kassetten aus einem Kunststoff.
Wenn der Träger aus Metall besteht und auch Kassetten aus Metall verwendet werden sollen, so wählt man f r die Kassetten solche Metalle aus, dass, bei den gewählten Entfernungen zwischen dem TrÏger aus Stahlblech und den Kassettenwänden, die Sekundär-Elek- tronenemission nicht zu unterschiedlichen Einwirkungen auf die Registratoren f hrt.
Durch Vorversuche kann im einzelnen leicht festgestellt werden, welche Metalle f r die Kassettenwände geeignet sind und welche Abstände von der Erkennungsmarke bzw. mehrerer Kassettendeckel voneinander erforderlich sind. Bei Verwendung einer Erken- nungsmarke aus Stahlblech 25 einerseits und von Kassetten aus Kunststoff 28 anderseits kann man jeweils zwischen Registratoren 27 und den benachbarten FlÏchen der sie einschliessenden Kassetten Metallschichten 29 anordnen, z. B. Metallfilme, wie Aluminiumfolien oder Bleifolien.
Bei Verwendung einer Erkennungsmarke aus Metall-und Kunststoffkassettenkann man aber auch zur Ausgleichung der erhöhten Sekundär-Elektronenemissionen zwischen Erkennungsmarke und dem dieser zunächst liegenden Registrator einen nicht oder wenig emittierenden Körper als Abstandshalter 26, wie eine Kunststoffolie, anbringen.
Schliesslich is es auch zweckmässig, Mittel vorzusehen, welche eine gleichmässige Bestimmung sowohl der Menge wie auch der Qualität der von einer Person aufgenommenen Strahlung gestatten.
Zur Beurteilung der Strahlungsqualität werden verschiedene Mittel in Verbindung mit den Registratoren angewendet. Die Registratoren werden teilweise mit einem, oder mehreren, die Strahlung verschieden absorbierenden Filtern abgedeckt. Auch Aussparungen in den Bedeckungen der Registratoren, wie Löcher in den Kassetten zur Aufnanme der Registratoren können mit derartigen Filtern ausgefüllt sein.
Den Registratoren können auch, diese nur teilweise bedeckend, Mittel zugegeben werden, die in Abhängigkeit von der Strahlungsqua- lität verschieden sekundär emittieren. Solche Mittel sind Folien aus verschiedenen Metallen oder in verschieden wirksamen Abständen.
Solche Mittel können auch dargestellt werden durch Sekundär-Emissionsstrahler, wie Schichten aus Zink-Cadmium-Sulfid, Rönt genfilme, Verstärkungsfolien und Schichten aus ähnlichen Stoffen, wie sie aus der Ront genmultipliertechnik bekannt sind.
Man kann aber auch die Registratoren selbst aus Teilfeldern verschiedener Qualitäts- empfindlichkeit herstellen, indem man bei Filmen einzelne Abschnitte der Filmemulsionen verwendet, die einen untereinander verschiedenen Empfindlichkeitsgrad haben.
So können auch sehmale Bleifolienstreifen oder-banderolen an den zur Auswertung gelangenden Filmen oder ihren Umhüllungen angebracht werden, um dadurch bei einer Einwirkung weicher Strahlen diese von einer harten Strahlung bei der Auswertung kenntlich zu machen.