CH332303A - Glimmentladungsröhre - Google Patents

Glimmentladungsröhre

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CH332303A
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CH
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Inventor
Maria Ahsmann Gerardu Josephus
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Philips Nv
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature
    • H01J61/16Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having helium, argon, neon, krypton, or xenon as the principle constituent

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  • Discharge Lamp (AREA)
  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description


      Glimmentladungsröhre            Die    Erfindung bezieht sich auf eine     Orlimm-          entladungsröhre,    die als wirksames Element in  einer elektrischen Schaltung, z. B. in einem  selbsttätigen     Fernsprechvermittlungsamt,    ge  eignet ist.  



  Bei Schaltungen mit     Glimmentladüngs-          röhren    wird häufig der heim Zünden auf  tretende Spannungsimpuls in der Anoden- oder  Kathodenzuleitung dadurch z.     B.    für die Zün  dung weiterer Entladungsröhren benutzt, dass  der Spannungsimpuls der Haupt- oder der  Hilfsanode der zu zündenden Röhre zugeführt  wird.  



  Der beim Zünden einer     Glimmentladungs-          röhre    in der Anoden- oder Kathodenzuleitung  auftretende Spannungsimpuls ist höchstens  gleich dem Unterschied zwischen der     Zünd-          spannung    und der Brennspannung. Dieser Un  terschied ist bei vielen bekannten     Glimment-          ladungsröhren    im allgemeinen viel geringer  als die doppelte     Brennspannung    und daher  für viele     Anwendungen    zu niedrig, da die  Wirkung der mit einer solchen Röhre     ver-          sehenen    Vorrichtung leicht gestört werden  kann.  



  Die Erfindung bezweckt eine     Glimment-          ladungsröhre    zu     schaffen,    deren Anwendbar  keit in elektrischen     Schaltungen    gross ist.  



  Bei einer     Glimmentladungsröhre    nach der  Erfindung ist die Röhre mit einem der Edel  gase Neon und     Eelium    gefüllt, und das Produkt  von Gasdruck und Abstand zwischen den    Hauptelektroden ist derart, dass sich die Anode  im -     Faradayschen    Dunkelraum befindet mit  einem vollständig entwickelten Anodenfall,  ohne dass eine     Säulenentladung    auftritt.  



  Die Erfindung macht von der bekannten  Tatsache Gebrauch, dass die Brennspannung  einer Glimmentladung in Neon oder     Helium     bei Zunahme des Produktes von Gasdruck  und     Elektrodenabstand    dadurch erhöht wird,  dass ein Anodenfall auftritt, bevor die Säule  gebildet wird, und ohne dass eine Schwingung  auftritt.

   Hierbei ist das Verhältnis zwischen  der     Zündspannung    und der     Brennspannung     verhältnismässig hoch, und     die    Impedanz der  Röhre für Tonfrequenzen ist dennoch nicht  höher als bei geringem Abstand     Anode-Ka-          thode.    Bei den bekannten Röhren wird der  Bereich des Anodenfalls gerade vermieden, da  bei anfangendem Anodenfall die Impedanz  sehr hoch werden kann.  



  Wie bekannt, hängt bei einer     Glimment-          ladung    die Brennspannung nur sehr wenig von  dem Produkt von Gasdruck und Elektroden  abstand ab, vorausgesetzt, dass noch kein     An-          odenfall    vorhanden ist. Entwickelt sich der  Anodenfall     beizunehmendem        ProduktAbstand-          Druck,    so wird die Brennspannung erhöht um  einen Betrag, der höchstens etwa der     Ionisie-          rungsspannung    des Füllgases entspricht. Der  Anodenfall ist dann völlig entwickelt.  



  Das Produkt von Abstand und Druck wird  vorzugsweise derart gewählt, dass das Verhält-           nis    zwischen der Zündspannung und der     Brenn-          spannung    wenigstens 3,5 beträgt. Der bei der  Zündung auftretende Spannungsimpuls kann  dann     235mal    die Brennspannung betragen,  die ausserdem in diesem Falle höher als ohne  Vorhandensein eines Anodenfalls ist. Bei sorg  fältigem Aufbau und falls gegen eine höhere       Wechselstromimpedanz    der Entladungsröhre  keine Bedenken bestehen, kann das Verhält  nis bis zu einem Faktor 6 gewählt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird im folgenden näher erläutert.  



  Eine     Glimmentladungsröhre    ist mit Helium  von einem Druck von 13 mm Quecksilbersäule  gefüllt, und die     Hauptelektroden    bestehen aus  zweikreisförmigen Nickelplatten von 30 mm im  Durchmesser, die mit     Barium-Strontiumogyd     bedeckt sind. Bei einem     Elektrodenabstand    von  33,5 mm betragen die Durchschlags- und die  Brennspannung 380 Volt bzw. 89,3 Volt, was  einem Verhältnis von 4,3 entspricht. Bei einem       Elektrodenabstand    von 18,5 mm betragen diese  Spannungen 257 Volt bzw. 87,8 Volt und das    Verhältnis ist 2,9. Der Anodenfall ist dabei  noch nicht völlig entwickelt.

   Bei einem     Elek-          trodenabstandvon        10,5mm    betragen     dieDurch-          schlags-    und die Brennspannung 181 Volt bzw.  63,7 Volt, und das Verhältnis ist 2,8. Der nor  male Betriebsstrom für den vollständig ent  wickelten Anodenfall beträgt 10     mA.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Cxlimmentladungsröhre, dadurch gekeim- zeichnet, dass die Röhre mit einem der Edel gase Neon und Helium gefüllt ist und das Produkt von Gasdruck und Abstand zwischen den Hauptelektroden derart ist, dass sich die Anode im Faradayschen Dunkelraum mit einem völlig entwickelten Anodenfall befindet, ohne dass eine Säulenentladung auftritt. UNTERANSPRUCH Glimmentladungsröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver hältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung zwischen 3,
    5 und 6 liegt.
CH332303D 1954-03-11 1955-03-09 Glimmentladungsröhre CH332303A (de)

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NL332303X 1954-03-11

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CH332303A true CH332303A (de) 1958-08-31

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CH332303D CH332303A (de) 1954-03-11 1955-03-09 Glimmentladungsröhre

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DE972716C (de) 1959-09-10

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