CH332303A - Glimmentladungsröhre - Google Patents
GlimmentladungsröhreInfo
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- H01J61/16—Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having helium, argon, neon, krypton, or xenon as the principle constituent
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Description
Glimmentladungsröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Orlimm- entladungsröhre, die als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung, z. B. in einem selbsttätigen Fernsprechvermittlungsamt, ge eignet ist.
Bei Schaltungen mit Glimmentladüngs- röhren wird häufig der heim Zünden auf tretende Spannungsimpuls in der Anoden- oder Kathodenzuleitung dadurch z. B. für die Zün dung weiterer Entladungsröhren benutzt, dass der Spannungsimpuls der Haupt- oder der Hilfsanode der zu zündenden Röhre zugeführt wird.
Der beim Zünden einer Glimmentladungs- röhre in der Anoden- oder Kathodenzuleitung auftretende Spannungsimpuls ist höchstens gleich dem Unterschied zwischen der Zünd- spannung und der Brennspannung. Dieser Un terschied ist bei vielen bekannten Glimment- ladungsröhren im allgemeinen viel geringer als die doppelte Brennspannung und daher für viele Anwendungen zu niedrig, da die Wirkung der mit einer solchen Röhre ver- sehenen Vorrichtung leicht gestört werden kann.
Die Erfindung bezweckt eine Glimment- ladungsröhre zu schaffen, deren Anwendbar keit in elektrischen Schaltungen gross ist.
Bei einer Glimmentladungsröhre nach der Erfindung ist die Röhre mit einem der Edel gase Neon und Eelium gefüllt, und das Produkt von Gasdruck und Abstand zwischen den Hauptelektroden ist derart, dass sich die Anode im - Faradayschen Dunkelraum befindet mit einem vollständig entwickelten Anodenfall, ohne dass eine Säulenentladung auftritt.
Die Erfindung macht von der bekannten Tatsache Gebrauch, dass die Brennspannung einer Glimmentladung in Neon oder Helium bei Zunahme des Produktes von Gasdruck und Elektrodenabstand dadurch erhöht wird, dass ein Anodenfall auftritt, bevor die Säule gebildet wird, und ohne dass eine Schwingung auftritt.
Hierbei ist das Verhältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung verhältnismässig hoch, und die Impedanz der Röhre für Tonfrequenzen ist dennoch nicht höher als bei geringem Abstand Anode-Ka- thode. Bei den bekannten Röhren wird der Bereich des Anodenfalls gerade vermieden, da bei anfangendem Anodenfall die Impedanz sehr hoch werden kann.
Wie bekannt, hängt bei einer Glimment- ladung die Brennspannung nur sehr wenig von dem Produkt von Gasdruck und Elektroden abstand ab, vorausgesetzt, dass noch kein An- odenfall vorhanden ist. Entwickelt sich der Anodenfall beizunehmendem ProduktAbstand- Druck, so wird die Brennspannung erhöht um einen Betrag, der höchstens etwa der Ionisie- rungsspannung des Füllgases entspricht. Der Anodenfall ist dann völlig entwickelt.
Das Produkt von Abstand und Druck wird vorzugsweise derart gewählt, dass das Verhält- nis zwischen der Zündspannung und der Brenn- spannung wenigstens 3,5 beträgt. Der bei der Zündung auftretende Spannungsimpuls kann dann 235mal die Brennspannung betragen, die ausserdem in diesem Falle höher als ohne Vorhandensein eines Anodenfalls ist. Bei sorg fältigem Aufbau und falls gegen eine höhere Wechselstromimpedanz der Entladungsröhre keine Bedenken bestehen, kann das Verhält nis bis zu einem Faktor 6 gewählt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher erläutert.
Eine Glimmentladungsröhre ist mit Helium von einem Druck von 13 mm Quecksilbersäule gefüllt, und die Hauptelektroden bestehen aus zweikreisförmigen Nickelplatten von 30 mm im Durchmesser, die mit Barium-Strontiumogyd bedeckt sind. Bei einem Elektrodenabstand von 33,5 mm betragen die Durchschlags- und die Brennspannung 380 Volt bzw. 89,3 Volt, was einem Verhältnis von 4,3 entspricht. Bei einem Elektrodenabstand von 18,5 mm betragen diese Spannungen 257 Volt bzw. 87,8 Volt und das Verhältnis ist 2,9. Der Anodenfall ist dabei noch nicht völlig entwickelt.
Bei einem Elek- trodenabstandvon 10,5mm betragen dieDurch- schlags- und die Brennspannung 181 Volt bzw. 63,7 Volt, und das Verhältnis ist 2,8. Der nor male Betriebsstrom für den vollständig ent wickelten Anodenfall beträgt 10 mA.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Cxlimmentladungsröhre, dadurch gekeim- zeichnet, dass die Röhre mit einem der Edel gase Neon und Helium gefüllt ist und das Produkt von Gasdruck und Abstand zwischen den Hauptelektroden derart ist, dass sich die Anode im Faradayschen Dunkelraum mit einem völlig entwickelten Anodenfall befindet, ohne dass eine Säulenentladung auftritt. UNTERANSPRUCH Glimmentladungsröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver hältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung zwischen 3,5 und 6 liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL332303X | 1954-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH332303A true CH332303A (de) | 1958-08-31 |
Family
ID=19784417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH332303D CH332303A (de) | 1954-03-11 | 1955-03-09 | Glimmentladungsröhre |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH332303A (de) |
| DE (1) | DE972716C (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE494025A (de) * |
-
1955
- 1955-03-09 CH CH332303D patent/CH332303A/de unknown
-
1959
- 1959-08-27 DE DE1959N0010295 patent/DE972716C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE972716C (de) | 1959-09-10 |
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