Lautsprechende Zweiweg-Telephon-Einrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft <B>-</B>eine lautsprechende Zweiweg-Telephon-Einrich- t.ung, enthaltend einen ersten übertragungs- weg mit einem Empfangsverstärker und einem Lautsprecher für die Wiedergabe eines an kommenden Gespräches, einen zweiten über tragungsweg mit einem Mikrophon und einem Sendeverstärker für ein abgehendes Gespräch, sowie in jedem der beiden Übertragungswege durch Steuerspannungen betätigbare Mittel zum Ändern des Verstärkungsgrades.
Um bei Einrichtungen dieser Art ein Pfei fen durch akustische Rückkopplung zwischen dem Lautsprecher und dem-Milirophon zu ver meiden und die Lautstärke der Übertragung erhöhen zu können, hat man schon vorgeschla gen, jeweils diejenige Übertragungsrichtung automatisch zu sperren oder zu dämpfen, die gerade nicht zur Sprachfibermittlung benutzt wird. Zu diesem Zweck sind verschiedene Lö sungen bekanntgeworden, die aber nicht voll auf zu befriedigen vermochten.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein an die beiden ge nannten Übertragungswege angeschlossenes Steuergerät mit gegenpolig direkt zusammen geschalteten Steuerspannungs-Gleichrichtern, die von Signal im einen bzw.
im andern über tragungsweg gespeist werden und an einem einzigen Punkt eine einzige Steuerspannung gegenüber Masse liefern, welche Steuerspan nung fron der Differenz der Stärke der Ein gangssignale in beiden Übertragungswegen ab- hängig ist und sowohl positiv als auch negativ werden kann, je nachdem, ob im einen oder im andern Übertragungsweg ein grösseres Ein gangssignal auftritt, ferner gekennzeichnet durch eine Phasenumkehrstufe in Gleichstrom kopplung zwischen dem genannten Punkt und den Mitteln zum Ändern des Verstür kungsgrades im einen Übertragungsweg, das Ganze derart, da13 in demjenigen Übertra gungsweg,
welcher das grössere Eingangs signal bekommt, der Verstärkungsgrad auto matisch erhöht und im andern übertragungs- weg der Verstärkungsgrad automatisch in wenigstens annähernd dem gleichen Verhältnis herabgesetzt wird.
In der beigefügten. Zeichnung sind rein beispielsweise einige Ausführungsbeispiele des hlrfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt das elektrische Schaltschema eines Teils einer Einrichtung, die wahlweise als lautsprechendes Telephon oder als Gegen sprechanlage benützt werden kann. - Fig.2 zeigt den Verstärkungsfaktor des Empfangs- und des Sendeverstärkers gemäss Fig.1 in Funktion einer gemeinsamen Steuer Spannung.
Fig. 3 stellt mehrere Amplituden-Frequenz- kurven des Sendeverstärkers bei verschiedenen Regelzuständen dar.
Fig. 4 zeigt halbschematisch einen andern Teil der gleichen Einrichtung.
Fig. 5 ist das elektrische Schema einer Aus führungsvariante zu Fig.4. Fig. 6 stellt das elektrische Schema einer abgeänderten Ausführung des Empfaigsver- stärkers der Einrichtung dar.
Fig. 7 ist das entsprechende Schema einer abgeänderten Ausführung des Sendeverstär kers.
Fig.8 veranschaulicht eine Gegensprech anlage, welche die in Fig.1, 6 und 7 gezeig ten Schaltungen enthalten kann.
Fig. 9 zeigt einen Teil einer andern Gegen sprechanlage, welcher mit der in Fig.1 dar gestellten Schaltung zusammengeschaltet wer den kann.
Fig.10 zeigt einen Teil einer andern Ge gensprechanlage, welcher mit der in Fig.1 bezeigten Schaltung zusammengeschaltet wer den kann.
Fig. 11 ist ein Blockschema eines Teils einer Mehrkanal-Übertragungseinrichtung mit zwei Funkverbindungen.
Fig.12 veranschaulicht eine Person mit einem tragbaren Zweiweg-Funkgerät, welches ein Teil einer Einrichtung gemäss der Erfin dung sein kann.
Der in Fig.1 dargestellte Apparat enthält einen Empfangsverstärker mit einer Vorver- stärkerröhre 20, einer Ausgangsverstärker röhre 21 und einem Ausgangstransformator 22; an welchen ein Lautsprecher 23 angeschlos sen ist zur Wiedergabe eines ankommenden Gespräches. Die Verstärkerröhren 20 und 21 sind über zwei feste Widerstände 24, 25 und Kondensatoren 26, 27 miteinander gekoppelt. Die Widerstände 24, 25 bilden zusammen mit dem Innenwiderstand einer Elektronenröhre 28 und einem weiteren Widerstand 29 einen Spannungsteiler für das zu verstärkende Si gnal.
In diesem Spannungsteiler bildet der Innenwiderstand der Röhre 28 einen regel baren Widerstand zur Veränderung des Ver- stärkungsfaktors des Empfangsverstärkers. Der Innenwiderstand der Röhre 28 lässt sich durch eine Steuerspannung am Gitter dieser Röhre stetig ändern. Durch einen Widerstand 30 in der Kathode der Röhre 28 wird deren Gitter-Kathodenkreis derart vorgespannt, dass bei einer Steuerspannung von Null Volt be züglich Masse, der Innenwiderstand der Röhre 28 einen Wert zwischen seinem Minimum und seinem Maximum einnimmt.
Die Masse des Apparates ist in Fig.1 jeweils durch einen kurzen waagrechten Strich veranschaulicht. Zur Erreichung eines genügend kleinen In renwiderstandes kann nötigenfalls eine zweite _ Röhre 28a der Röhre 28 parallel geschaltet sein. Der Widerstand 29 ist in Serie zum Anodenstromkreis der Röhre 28 geschaltet und dient zum Festlegen des Minimalwertes des Innenwiderstandes bzw. der maximalen Dämp fung des Spannungsteilers.
Wird die Steuer spannung am Gitter der Röhre 28 negativ, so nimmt der Verstärkungsfaktor des Empfangs verstärkers bis zu einem Maximalwert stetig z11; wird diese Steuerspannung aber positiv, so nimmt der Verstärkungsfaktor bis zu einem Minimalw ert stetig ab, wie in Fig. 2 durch die Kurve 31 dargestellt ist, welche den Ver stärkungsfaktor in Neper in Funktion von der Steuerspannung in Volt zeigt.
Die Widerstände 24, 25 bilden zusammen mit dem Innenwiderstand einer weiteren Elek tronenröhre 32 ebenfalls einen Spannungstei- ler, in welchem der Innenwiderstand der Röhre 32 einen regelbaren Widerstand zur Veränderung des Verstärkungsfaktors im Empfangsverstärker darstellt. Über einen Kondensator 33 wird vom Ausgang der Röhre 21 eine Signalspannung abgenommen und einem Gleichrichter 34 zugeführt, der gegen über Masse durch eine negative Spannung C vorgespannt ist.
Die entstehende Gleichspan nung wird über Glättungsmittel 35 und 36 als Regelspannung dem Steuergitter der Röhre 32 zugeführt, welches ausserdem über einen Trennwiderstand 37 an einer negativen G.it- tervorspannung -D liegt.
Der zweitgenannte Spannungsteiler 24, 25, 32 dient zur Verän derung des Verstärkungsfaktors des Emp fangsverstärkers in Abhängigkeit vom Pegel des Ausgangssignals. Wenn dieser Pegel einen bestimmten Wert überschreitet, der durch die Vorspannung - C des Gleichrichters 34 fest gelegt ist, so entsteht an der Gleichrichter strecke eine positive Spannung, welche die negative Spannung am Gitter der Röhre 32 vermindert, wodurch der Innenwiderstand die- ser Röhre 32 verringert und dadurch der Ver stärkungsfaktor herabgesetzt wird. Es wird daher dem weiteren Ansteigen des Ausgangs pegels entgegengearbeitet, mit andern Wor ten, der Ausgangspegel des Empfangsverstär kers wird begrenzt.
In Fig.1 ist ferner ein Sendeverstärker dargestellt, welcher zwei Vorverstärkerröhren 40 und 41. sowie eine Ausgangsverstärkerröhre 42 enthält. Die Kopplung zwischen den beiden Vorverstärkerröhren 40 und 41 geschieht über einen Kondensator 43, während die zweite Vorv erstärkerröhre 41 mit der Ausgangsver- stärkerröhre 42 über zwei feste Widerstände 44, 45, zwei Kondensatoren 46, 47, einen Span- ijungsteiler mit den Widerständen 48,
49 und ein Potentiometer 50 erfolgt. Am Eingang die ses Sendeverstärkers ist ein Mikrophon 51 an geschlossen für ein abgehendes Gespräch.
Die festen Widerstände 44, 45 bilden zu sammen mit dem Innenwiderstand einer Elek- ironenröhre 52 und einem weiteren festen Wi derstand 57 einen Spannungsteiler für das zu verstärkende Signal. Darin ist der Innenwider stand der Röhre 52 ein regelbarer Widerstand, der durch Veränderung der Gitter-Kathoden- Spannung dieser Röhre geregelt werden kann. Das Gitter der Röhre 52 ist mittels eines Spannungsteilers 53, 54 an eine positive Span nung + B angeschlossen, während die Ka thode der gleichen Röhre mit der Kathode einer Phasenumkehrröhre 55 verbunden ist, deren Arbeitswiderstand 56 im Kathodenkreis liegt.
Die beiden Röhren 52 und 55 sind in (-lleichstromkopplung miteinander verbunden. Eine Steuerspannung zum Verändern des Verstärkungsfaktors des Sendeverstärkers wird dem Gitter der Phasenumkehrröhre 55 zugeführt. Die Arbeitspunkte der Röhren 52 und 55 sind so gewählt, dass bei einer Steuer spannung von Null Volt bezüglich Masse der Innenwiderstand der Röhre 52 einen Wert zwischen seinem Minimum und seinem Maxi- mum einnimmt. Zur Erreichung eines genü gend kleinen Innenwiderstandes kann nötigen falls eine zweite Röhre 52a der Röhre 52 par allel geschaltet sein.
Der feste Widerstand 57 liegt im Anodenkreis der Röhre 52 und dient zum Festlegen des Minimalwertes des Inrien- widerstandes bzw. der maximalen Dämpfung des Spannungsteilers. Wird die Steuerspan nung am Gitter der Phasenumkehrröhre 55 negativ, so nimmt der Verstärkungsfaktor des Sendeverstärkers bis zu einem Minimalwert stetig ab; wird diese Steuerspannung hingegen positiv, so steigt der Verstärkungsfaktor stetig bis zu einem Maximalwert, wie in Fig. 2 durch die Kurve 58 dargestellt ist, welche den Ver stärkungsfaktor in Funktion von der Steuer spannung zeigt.
Die Widerstände 44, 45 bilden zusammen mit dem Innenwiderstand einer weiteren Elek tronenröhre 59 einen zusätzlichen Spannungs- teiler, in welchem der Innenwiderstand der Röhre 59 einen regelbaren Widerstand zur c Veränderung des Verstärkungsfaktors des Sendeverstärkers darstellt. Über einen Kon densator 60 wird vom Ausgang der Röhre 42 eine Signalspannung abgenommen und über einen Schalter 61 einem Gleichrichter 62 zu-, geführt, der gegenüber Masse durch eine nega tive Spannung -C vorgespannt ist. Die ent stehende positive Gleichspannung wird über Glättungsmittel 63, 64 als Regelspannung dem Steuergitter der Röhre 59 zugeleitet.
Dieses Gitter ist ausserdem über einen Trennwider stand 65 an eine negative Gittervorspannung -D angeschlossen. Der zweitgenannte- Span nungsteiler 44, 45, 59 dient zur Veränderung des Verstärkungsfaktors des Sendeverstärkers in Abhängigkeit vom Pegel des Ausgangs signals dieses Verstärkers, und zwar so, dass der Ausgangspegel auf einen Maximalwert be grenzt wird, der durch die Vorspannung -C des Gleichrichters 62 festgelegt ist, analog wie im Empfangsverstärker. Durch Öffnen des Schalters 61 kann diese Begrenzerwirkung aufgehoben werden zu einem Zweck, der wei ter unten beschrieben ist.
Das Potentiometer 50 im Sendeverstärker ist mechanisch zwangsläufig mit einem analo gen Potentiometer 66 gekuppelt, welches der Vorverstärkerröhre 20 des Empfangsverstär kers vorgeschaltet ist. Beide Potentiometer können von aussen her von Hand so verstellt werden, dass bei einer Herabsetzung des Ver stärkungsfaktors im Sendeverstärker automa tisch eine etwa gleichwertige Erhöhung des Verstärkungsfaktors im Empfangsverstärker stattfindet und umgekehrt. Der Zweck dieser Potentiometer 50 und 66 ist weiter unten be schrieben.
Der Spannungsteiler 48, 49 kann mit Hilfe eines Schalters 67 eingestellt werden, welcher mechanisch gekuppelt ist mit einem weiteren Schalter 68, der zum Umschalten eines analo gen Spannungsteilers 69, 70 am Eingang des :Empfangsverstärkers dient. Die beiden Schal ter 67 und 68 arbeiten zwangsläufig entgegen gesetzt, derart, dass durch Betätigen derselben der Verstärkungsfaktor des Empfangsverstär kers um einen gewissen Betrag erniedrigt und gleichzeitig der Verstärkungsfaktor des Sende verstärkers um den gleichen. Betrag erhöht wird oder umgekehrt.
Der Eingang des Empfangsverstärkers ist an eine Brückenschaltung mit drei Transfor matoren 71, 72 und 73 angeschlossen. Der Ausgang des Sendeverstärkers ist über einen Ausgangstransformator 74, einen zweipoligen Umschalter 75 und ein Dämpfungsglied 76, 77 ebenfalls an diese Brückenschaltung ange schlossen. Der Transformator 72 ist über einen zweipoligen Umschalter 78 mit Anschlusskon- takten 79 verbunden, die zum Beispiel zum Anschluss an eine zweidrähtige Telephonlei- tung bestimmt sind.
Der- Transformator 73 ist mit einer Nachbildung 80 dieser Telephonlei- tung verbunden. Die genannte Brückenschal tung 71., 72, 73 ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass ein über die Kontakte 79 ankommendes Signal möglichst vollständig dem Eingang des Empfangsverstärkers zuge führt wird, und dass ein vom Ausgang des Sendeverstärkers abgehendes Signal möglichst vollständig an die Kontakte 79 und möglichst wenig zum Eingang des Empfangsverstärkers gelangt.
Mit Hilfe des Umschalters 75 kann der Ausgang des Sendeverstärkers aber auch an zwei weitere Anschlusskontakte 81 geleitet werden, und mittels des Umschalters 78 lässt sich der Transformator 72 mit zwei zusätz lichen Anschlusskontakten 82 verbinden. Die Schalter 75 und 78 sind mechanisch zwangs läufig miteinander gekuppelt, so dass entweder ; der Eingang des Empfangsverstärkers und der Ausgang des Sendeverstärkers gleichzeitig auf die Kontakte 79 oder dann auf die Kon takte 82 bzw. 81 geschaltet sind.
In dem einen Verbindungsdraht zwischen dem Umschalter 72 und den Kontakten 79 be findet sich ein in Ruhelage geschlossener Kon takt 83, der mit einer Nummernwählscheibe 84 in Wirkungsverbindung steht, derart, dass beim Betätigen der Scheibe 84 der Kontakt, 83 jeweils entsprechend der eingestellten Zif- s'er öffnet zweeks Erzeugung von Wählimpul- sen. Zwischen diesem Kontakt 83 und dem. Schalter 78 befindet sich ferner eine künst liche Leitung 8.5, 86, 87 und die Wicklung eines Relais 88, die alle in Serie geschaltet sind.
Die Induktivität der Wicklung des Re lais 88 ist zusammen mit einem Kondensator 89 auf eine Frequenz ausserhalb des zu übertragenden Sprachfrequenzbereiches abge stimmt und durch einen Widerstand 90 ge dämpft. Das Relais 88 besitzt einen Ruhekon takt 91, welcher einerseits mit dem Steuergit ter der Röhre 32 des Empfangsverstärkers und anderseits mit einem Spannungsteiler 92, 93 verbunden ist, der an einer positiven Span nung + B liegt.
Wenn die Kontakte 79 an eine Telephon- leitung für automatischen Telephonbetrieb an geschlossen sind und der Schalter 78 die in Fig. T. gezeigte Stellung einnimmt, so wird das Relais 88 durch einen von der Telephonzen- trale gelieferten Strom erregt. Der Kontakt 91 ist dann offen. Beim Betätigen der Num mernwählscheibe 84 wird der Stromkreis zum Relais 88 jeweils impulsmässig unterbrochen, wobei das Relais jedesmal entregt wird und den Kontakt 91 kurzzeitig schliesst.
Dann ge langt an das Gitter der Röhre 32 eine zusätz liche positive Spannung, welche den Innen widerstand dieser Röhre klein werden lässt, so dass auch der Verstärkungsfaktor des Emp fangsverstärkers entsprechend absinkt. Auf diese Weise werden die beim Wählen entste henden Knackgeräusche vom Lautsprecher 23 weitgehend ferngehalten, und es wird gewähr- leistet, dass die jeweils durch die Leitungs unterbrechung verursachte Brückenverstirri- mung nicht zum Pfeifen führt.
Der in Fig.1 gezeigte Apparat weist ferner ein automatisches Steuergerät auf, welches zum Erzeugen der Steuerspannung für die Steuergitter der Röhren 28 und 55 dient. Die ses Steuergrät enthält einen ersten Regelspan nungsverstärker mit einer Röhre 95, deren Steuergitter über einen Kondensator 96 mit dem Ausgang der Vorverstärkerröhre 20 des Empfangsverstärkers gekoppelt ist, und zwar erfolgt der Anschluss zwischen den beiden festen Widerständen 24 und 25.
Vom Aus gang der Verstärkerröhre 95 wird die ver stärkte Regelspannung über einen Konden sator 97 einem Gleichrichter 98 zugeführt, der eine gegenüber Masse negative Gleichspan- tiung in Abhängigkeit von der Stärke des ankommenden und im Empfangsverstärker zu verstärkenden Signals erzeugt. Über ein Glät- tungsfilter 99, 100, 101 wird diese Gleichspan nung an einen Punkt 102 geleitet.
Das Steuer gerät enthält ferner einen zweiten Regelspan nungsverstärker mit einer Elektronenröhre 103, deren Steuergitter über einen Kondensa tor 104 an den Ausgang der Vorverstärker- röhre 41 des Sendeverstärkers angeschlossen ist, und zwar zwischen den festen Widerstän den 44 und 45. An den Ausgang dieser Regel spannungsverstärkerröhre 1.03 ist über einen Kondensator ein zweiter Gleichrichter 106 an geschlossen, der eine gegenüber Masse positive Gleichspannung erzeugt. Diese wird über ein Glättungsfilter 107, 108, 109 ebenfalls an den Punkt 102 geleitet.
Zwischen diesem Punkt 102 und Masse entsteht daher eine Spannung, welche gleich der Differenz der beiden erzeug ten und erwähnten Gleichspannungen ist. Diese Differenzspannung wird als Steuerspan- i?ung dem Gitter der Röhre 55 und dem Git ter der Röhre 28 je über einen Trennwider stand 110 zugeführt zwecks automatischer Veränderung der Verstärkungsfaktoren im Empfangs- und im Sendeverstärker.
Der zweite Gleichrichter 106 ist durch eine negative Spannung vorgespannt, welche an einem Potentiometer 111 abgegriffen wird, das zwischen Masse und einer Spannung --C, liegt. Durch diese Vorspannung wird erreicht, dass am Punkt 102 erst dann eine positive Steuerspannung entsteht, wenn der Mikro phonpegel einen bestimmten Schwellwert über steigt.
Das Potentiometer 111 ist mechanisch mit den beiden Potentiometern 50 und 66 ge kuppelt, derart, dass beim Absenken der Sende verstärkung und beim Erhöhen der Empfangs verstärkung gleichzeitig der genannte Schwell- wert erhöht wird und umgekehrt.
Die Wirkungsweise der bisher beschrie benen Einrichtung ist wie folgt: Angenom men, die Kontakte 79 seien an eine Telephon- leitung angeschlossen und die Schalter 75 und 7 8 seien in der in Fig.1 dargestellten Lage. Wird weder das Mikrophon 51 besprochen noch ein Gespräch über die besagte Telephon- leitung an den Empfangsverstärker geleitet, so ist die am Punkt 102 auftretende Steuer spannung gleich Null.
Gemäss Fig. 2 haben dann der Empfangs- und der Sendeverstär ker einen mittleren Verstärkungsfaktor, der so klein ist, dass eine akustische Rückkopp lung vom Lautsprecher 23 auf das Mikrophon 51 auch bei einer nicht idealen Brückenschal tung 71, 72, 73 ausgeschlossen ist.
Beim Auftreten eines ankommenden Ge spräches im Empfangsverstärker wird über die Röhren 20 und 95 dem Gleichrichter 98 ein Signal- zugeführt, und - es entsteht am Punkt 7.02 eine negative Steuerspannung, die um so grösser wird, je stärker das ankom mende Signal ist. Gemäss Fig. 2 wird dadurch der Verstärkungsfaktor im Empfangsverstär ker stetig erhöht. Im Lautsprecher 23 ist das ankommende Gespräch laut hörbar. Dennoch ist eine akustische Rückkopplung über das Mikrophon 51 vermieden, weil gleichzeitig der Verstärkungsfaktor des Sendeverstärkers im. erforderlichen. Mass verringert worden ist.
Nach Beendigung des. ankommer.3en Gesprä ches stellt sieh automatisch wieder der ur sprüngliche Zustand ein, indem die Steuer spannung am Punkt 102 -wieder den Wert Null annimmt. Wird nun das Mikrophon 51 besprochen, so gelangt über die Röhren 40, 41 und 103 ein verstärktes Signal an den Gleich richter 106, welcher am. Punkt 102 jetzt eine positive Steuerspannung hervorruft. Gemäss Fig.2 wird dadurch der Verstärkungsfaktor des Sendeverstärkers stetig erhöht und der jenige des Empfangsverstärkers stetig ernied rigt. Das abgehende Gespräch wird daher mit genügend starkem Pegel auf die Telephonlei- tung gesendet.
Eine akustische Rückkopplung, die zufolge unvollkommener Abgleichimg der Brückenschaltung 71, 72, 73 über den Laut sprecher 23 erfolgen könnte, wird . dadurch wirksam vermieden, dass zugleich der Verstär kungsfaktor des Empfangsverstärkers herab gesetzt worden ist. Wenn die Steuerspannung am Punkt 102 positiv ist, kann es geschehen, dass in den Röhren 28 und 5,5 Gitterstrom fliesst. Um trotz dem Gitterstromeinsatz ein weiteres Ansteigen der Steuerspannung am Punkt 102 zu ermöglichen, sind die Trenn widerstände 110 in den Gitterleitungen der Röhren 28 und 55 vorhanden.
Wenn beim Führen eines Ferngespräches über eine Telephonleitung mit hoher Dämp fung die Verständlichkeit nicht ausreicht, können die Schalter 67 und 68 umgelegt wer den. Dann wird schon der ersten Verstärker stufe des Empfangsverstärkers ein höheres Eingangssignal zugeführt, so dass auch im Lautsprecher 23 das ankommende Gespräch besser verständlich ist. Zur Vermeidung aku stischer Rückkopplung muss aber zugleich im Sendeverstärker mittels des Schalters 67 der Verstärkungsfaktor herabgesetzt werden.
Um dennoch das abgehende Gespräch mit genü gend grossem Pegel auf die Telephonleitimg geben zu können, wird der Schalter 61, der mechanisch mit den Schalter 67 und 68 gekup pelt ist, geöffnet, so dass die Begrenzerwir- kung im Sendeverstärker aufgehoben wird. Durch lauteres Besprechen des Mikrophons 51 kann dann der Ausgangspegel des Sendever stärkers nötigenfalls bis zum Maximalwert ge steigert werden.
Ist in der Umgebung des Mikrophons 51 das allgemeine Raumgeräusch verhältnismässig gross, so kann die Vorspannung am Gleich richter 106 mittels des Potentiometers 111 er- höht werden, damit der Schwellwert des Mi krophonpegels, bei welchem am Punkt 102 eine positive Steuerspannung entsteht, ent sprechend steigt. Sonst könnte bei grossem Allgemeinlärm beim Mikrophon 51 der Gegen sprechende unter Umständen gar nie mit sei nem Gespräch bis zum Lautsprecher 23 durch dringen, weil ständig eine positive Steuer spannung am Punkt 102 durch das Lärm geräusch hervorgerufen würde.
Zugleich wird mittels des Potentiometers 66 der Verstär kungsfaktor des Empfangsverstärkers erhöht, so dass das Entstehen einer negativen Steuer spannung am Punkt 102 begünstigt wird. Da mit trotzdem der Ausgangspegel des Sende verstärkers nicht höher wird und keine Rück kopplungsgefahr entsteht, wird zugleich durch das Potentiometer 50 der Verstärkungsfaktor des Sendeverstärkers herabgesetzt.
Zur Ausschaltung der störenden Wirkung der allgemeinen Raumgeräusche beim Mikro phon 57. ist im Spannungsteiler 44, 45, 57, 52 noch ein frequenzabhängiges Glied vorhanden, indem ein Kondensator 112 dem Widerstand 57 parallel geschaltet ist. Ist der Verstärkungs faktor des Sendeverstärkers niedrig, so erfah ren dadurch die hohen Sprachfrequenzen und Geräuschfrequenzen eine Dämpfung, die ein Mehrfaches der Dämpfung der mittleren und tiefen Frequenzen beträgt. Bei zunehmendem Verstärkungsfaktor hingegen verringert sich die zusätzliche Dämpfung der hohen Frequen zen.
Die entsprechenden Amplituden-Fre- quenz-Charakteristiken sind beispielsweise in Fig. 3 gezeigt.
Der Ausgang des Empfangsverstärkers ist über einen Trennwiderstand 115. an einen An- sehlusskontakt 116 geführt, während der Aus gang des Sendeverstärkers über einen andern Trennwiderstand 117 mit dem gleichen Kon takt 116 verbunden ist. Die beiden Wider stände 115 und 117 sind derart. gewählt, dass am Kontakt 116 sowohl bei einem ankommen den Gespräch als auch bei einem abgehenden Gespräch wenigstens annähernd gleiche Span nungen entstehen.
Zwischen dem Kontakt 116 und einem mit Masse verbundenen Kontakt 116a kann zum $eispiel ein Tonaufzeichnungs- gerät angeschlossen werden, das dann das, ab gehende und das ankommende Gespräch mit etwa gleicher Lautstärke aufzeichnet.
An die Kontakte 81 und 82 kann eine Vierdrahtleitung zu einer oder mehreren Ne benstationen angeschlossen werden. Über ein Adernpaar dieser Leitung wird ein entferntes Mikrophon an die Kontakte 82 angeschlossen und über ein anderes Aderpaar ein entfern ter Lautsprecher mit den Kontakten 81 ver bunden. Werden dann die Schalter 75 und 78 aus der in Fig.1 gezeichneten Lage umgelegt, so kann die Einrichtung als Gegensprech anlage benutzt werden, bei welcher keine Um schaltung auf Sprechen und Hören nötig ist. Eine Umsteuerung erfolgt automatisch in der oben beschriebenen Weise durch das an kommende und das abgehende Gespräch selbst.
Gemäss Fig. 4 können die Schalter 75 und 78 mit einem Tastenhebel 120 verbunden sein, der um eine Achse 121 schwenkbar an einem Gestell. 122 des Apparates gelagert ist. Eine Zugfeder 123 greift einerseits am Gestell 122 und anderseits am Tastenhebel 120 an, um diesen nach dem Niederdrücken jeweils in die Ausgangslage zurückzuführen, bei welcher er gegen einen am Gestell 122 ausgebildeten An schlag 124 anstösst. Mit dem Tastenhebel 120 arbeitet eine Klinke 125 zusammen, die eben falls um eine Achse 126 schwenkbar am Ge stell 122 gelagert ist. Diese Klinke 125 steht unter dem Einfluss einer Zugfeder 127, die am Gestell 122 und an der Klinke angreift und das Bestreben hat, die Klinke in Eingriff mit dem Tastenhebel 120 zu halten.
Drückt man die Taste 120a des Tastenhebels 120. nach unten, so wird die Klinke 125 durch eine schräge Fläche am Hebel 120 und an der Klinke zurückgedrängt, um nachher unter dem freien Ende des Hebels 120 zufolge der Wir kung der Feder 127 einzufallen. Dadurch wird der Tastenhebel in niedergedrücktem Zustand gesperrt. Die mit dem Hebel 120 gekuppelten Schalter 75 und 78 nehmen dann die in Fig.1 eingezeichnete Stellung ein, d. h. der Emp fangsverstärker und der Sendeverstärker sind über die Brückenschaltung 71, 72, 73 mit der zweidrähtigen fielephonleitung verbunden.
Die Klinke 125 bildet ferner den Anker eines Elek tromagneten 130, der einerseits mit Masse und anderseits über einen im Ruhezustand offenen Kontakt 131 mit einer Spannungsquelle -I- B .verbunden ist.
In Fig.4 ist schematisch ein Synchron motor 132 zum Antrieb eines Uhrwerkes 133 dargestellt. Der Motor 132 ist mit Klemmen 134 zum Anschluss an ein Wechselstromnetz verbünden. Mittels einer Kupplung 135, die durch einen Elektromagneten 136 eingeschal tet werden kann, ist das Uhrwerk 133 mit einem Schaltarm 137 verbunden, der zum Schliessen des Kontaktes 131 bestimmt ist. Der Arm 137 steht unter dem Einfluss einer Rück führfeder 138, die bestrebt ist, den Arm in Anlage an einem Anschlag 139 zu halten. Der Elektromagnet 136 befindet sich im Anoden stromkreis der Phasenitmkehrröhre 55 von Fig.1 und ist auch dort eingezeichnet.
Mit dem Tastenhebel 120 ist noch ein weiterer Schalter 140 gekuppelt, welcher die Spule des Elektromagneten 136 überbrückt, wenn die Taste 120a nicht gedrückt ist.
Das Uhrwerk 133 ist ferner mit einer zwei ten Kupplung 145, die durch einen Elektro magneten 146 eingeschaltet werden kann, mit einem Zeiger 147 kuppelbar. Dieser Zeiger 147 überstreicht ein Zifferblatt 148 mit Minuten einteilung und steht unter dem Einfluss einer Rückführfeder 149, die bestrebt ist, den Zei ger in die Nullage zurückzubewegen, wo er gegen einen Anschlag 150 anstösst. Der Elek tromagnet 146 ist über einen Gleichrichter 151 und einen Schalter 152 an die Kontakte 134 angeschlossen. Der Schalter 152 ist ebenfalls mit dem Tastenhebel 120 gekuppelt und nur bei niedergedrückter Taste 120a geschlossen.
Die Wirkungsweise der in Bezug auf Fig. 4 beschriebenen Teile der Einrichtung ist wie folgt: Wenn die Taste 120a nicht gedrückt ist, sind der Sendeverstärker und der Empfangs verstärker über die Schalter 75 und 78 an die Kontakte 81 bzw. 82 angeschlossen. Die Ein richtung kann dann in der angegebenen Weise als Gegensprechanlage benützt werden.
Will inan die hinrichtung jedoch als lautsprechen des Telephon benützen, so drückt man die Taste 120a. Der Schalter 78 übt dann die Blei ehen Funktionen aus wie der sonst übliche Gabelkontakt bei gewöhnlichen Telephonappa- raten. Mittels des Schalters 152 wird der Ma gnet 146 erregt und daher der Zeiger 147 mit dem Uhrwerk 1.33 gekuppelt, zwecks Anzeige der Gesprächsdauer.
Durch ein ankommendes Gespräch entsteht am Punkt 102 und am Gitter der Phasenumkehrröhre 55 eine negative Steuerspannung bezüglich Masse, wodurch der Anodenstrom dieser Röhre 55 so klein wird, dass der Magnet 136 entregt ist und die Kupp lung 135 folglich gelöst ist. Nach Absehluss eines ankommenden Gespräches hingegen wird die Steuerspannung am Gitter der Röhre 55 gleich Null oder positiv, sofern das Mikro phon 51 besprochen wird, wodurch der An odenstrom in der Röhre 55 steigt, der Magnet 136 erregt und die Kupplung 135 eingeschal tet wird. Der Schaltarm 137 beginnt nun langsam zu drehen.
Es verstreichen aber einige Minuten; bis er in den Bereich des Kontaktes 131 wandert, so dass ein gegenseitiges Ge spräch über das lautsprechende Telephon ohne weiteres möglich ist, wie weiter oben beschrie ben. Jedesmal, wenn wieder ein ankommendes Gespräch auftritt, wird das Gitter der Röhre 55 wieder negativ und der Magnet 136 entregt, wobei die Feder 138 den Schaltarm 137 in seine Ausgangslage zurückführt. Ist jedoch das ankommende Gespräch beendet und wird während einiger Minuten kein ankommendes Gespräch mehr empfangen, so gelangt der Arm in den Bereich des Kontaktes' 131, der geschlossen wird.
Dadurch wird der Magnet 1.30 erregt, wobei die Klinke 125 den Tastarm 120 frei gibt. Unter dem Einfluss der Feder <B>123</B> kehrt der Tastenarm in seine ursprüng liche Lage zurück, wobei die mit ihm gekup- pelten Sehalter umgelegt werden. Der Schalter 7.40 überbrückt dabei den Magnet 136, so dass dieser entregt und die Kupplung 135 gelöst wird.
Die Einrichtung ist jetzt wieder als Gegensprechanlage benützbar. Der Schalter 152 unterbricht den Stromkreis des Magneten 146, wobei die Kupplung 145 gelöst wird und der Zeiger 141 in seine Ausgangslage zurück springt.
Es ist noch zu bemerken, dass die Aus gangsleistung des Sendeverstärkers genügend gross ist, um mindestens einen entfernten Lautsprecher bei Gegensprechbetrieb direkt speisen zu können. Auf die Telephonleitung darf im Falle des Betriebes als lautsprechen des Telephon nicht diese grosse Leistung ge geben werden, weshalb die Dämpfungsglieder 76, 77 in der Verbindung zwischen dem Aus gang des Sendeverstärkers und der Brücken schaltung 71, 72, 73 vorhanden sind.
Die mit Bezug auf Fig. 4 beschriebene automatische, verzögerte Auslösung der Taste 120a kann auch durch andere Mittel als eine Uhr erreicht werden. Gemäss Fig. 5 zum Bei spiel ist die Spule des Elektromagneten 130 in. den Anodenstromkreis einer Elektronen röhre 160 geschaltet, deren Kathode durch einen Spannungsteiler 161, 162 zum Beispiel auf 100 Volt positiv vorgespannt ist mit Bezug auf Masse. Das Steuergitter dieser Röhre 160 ist an den Verbindungspunkt zweier Widerstände 163 und 166 angeschlossen, wel che zusammen einen Spannungsteiler bilden, der einerseits an Masse und anderseits an einer positiven Spannung -I- B liegt.
Durch diesen Spannungsteiler wird die Spannung am Git ter gleich hoch wie die Spannung an der Ka thode gehalten. Mit dem Steuergitter der Röhre 160 ist ferner die Anode einer elektri schen. Gasentladungsröhre 165 angeschlossen, deren Kathode mit der Kathode der Phasen- umkehrröhre 55 in Fig.1 verbunden ist. Die Entladungsröhre besitzt ein Steuergitter, das mittels eines einstellbaren Potentiometers 167 an eine verhältnismässig kleine positive Span nung bezüglich Masse angeschlossen ist. Der Entladungsröhre 165 ist ein Kondensator 164 parallel geschaltet.
Die aus diesem Konden sator und dem Widerstand 166 gebildete Kom bination hat eine hohe Zeitkonstante von bei spielsweise mehreren Minuten, entsprechend der gewünschten Verzögerung, mit welcher die Taste 1.20a nach Abschluss eines ankommen den Gespräches automatisch gelöst werden soll. Die Wirkungsweise der zuletzt beschrie benen Einrichtung ist wie folgt: Während der Dauer eines ankommenden Gespräches herrscht am Steuergitter der Phasenumkehrröhre 55 eine negative Steuerspannung, wodurch auch die Kathode dieser Röhre gegenüber dem Ruhezustand negativer wird. Die Kathode der Entladungsröhre 165 wird dabei ebenfalls negativer, während das Steuergitter dieser Röhre auf unveränderter Spannung bleibt.
Die Entladungsröhre kommt dabei zur Zün dung, wobei die Spannung am Gitter der Röhre<B>160</B> auf zum Beispiel 80 Volt absinkt und bezüglich deren Kathode stark negativ wird, so dass kein Anodenstrom fliesst. Der Magnet 130 ist dann nicht erregt. Nach Ab schluss des ankommenden Gespräches hingegen steigt die Spannung an der Kathode der Pha- senumkehrröhre 55 und der Entladungsröhre 165. Die letztere hört zu zünden auf, wonach der Kondensator 164 über den Widerstand<B>166</B> langsam aufgeladen wird. Sobald das ankom mende Gespräch fortgesetzt wird, zündet die. Entladungsröhre wieder, wobei sich der Kon densator 164 sofort entladet.
Bleibt das an kommende Gespräch jedoch längere Zeit aus, so wird der Kondensator 164 ganz aufgeladen, wonach der Anodenstrom der Röhre 160 ge= nügend gross wird, um den Magneten 130 zu erregen. Die Klinke 125 in Fig.4 wird da durch aus ihrer sperrenden Lage bewegt, wo bei der Tastenarm 120 seine Ruhelage ein nimmt und die Schalter 75 und 78 umlegt.
Ausser einer Vorrichtung der beschriebe nen Art zum automatischen Lösen der Taste 120a nach Gesprächsschluss ist der Apparat zweekmässigerweise mit einer zusätzlichen, nicht dargestellten Auslösetaste versehen, wel che das Betätigen der Klinke 125 von Hand gestattet. Weil beim lautsprechenden Tele phon das Auflegen eines Hörers auf eine Ga bel dahinfällt, weil gar kein Hörer vorhanden ist, müssen die Funktionen des sonst üblichen Gabelkontaktes eben auf andere Weise herbei geführt werden, indem die genannte Auslöse taste gedrückt wird.
Für den Fall, dass dies jedoch vergessen wird, ist die oben beschrie bene automatische Auslösung gemäss Fig.4 oder gemäss Fig. 5 vorgesehen. Es sind selbst verständlich noch andere Ausführungsformen derartiger automatischer Auslösevorrichtun- gen möglich.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsvariante des Empfangsverstärkers, dargestellt, wobei die mit Fig:1 übereinstimmenden Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind wie dort. Der Unterschied liegt in einer einfacheren Ausbildung der Mittel zum Begrenzen des Ausgangspegels. Die Röhre 32 von Fig.1 ist fortgelassen; dafür wird die vom Gleichrichter 39: erzeugte und durch die Glättungsmittel 35, 36 beruhigte Regelgleichspannung über einen Trennwiderstand direkt dem Steuergit ter der Röhre 28 zugeführt, dem über den gesonderten Trennwiderstand 110 auch die vom Punkt 102 herkommende Steuerspannung zur Veränderung des Verstärkungsfaktors zu geleitet wird.
Es ist somit ein einziger Span- nungsteiler 24, 25, 29, 28 vorhanden, der so wohl zur Veränderung des Verstärkungsfak tors des Empfangsverstärkers .als auch zur Begrenzung des Ausgangspegels dieses Ver stärkers dient. Fig. 7 zeigt die analoge Ausführungs variante des Sendeverstärkers. Die mit Fig.1 übereinstimmenden Elemente sind. auch hier gleich bezeichnet wie dort. Der Unterschied liegt in der Tatsache, dass die Röhre 59 von Fig.1 hier fortgelassen ist.
Die von Gleich richter 62 erzeugte und durch die Glättungs- mittel 63, 64 beruhigte Regelgleichspannung wird über einen Trennwiderstand 171 dem Gitter der Phasenumkehrröhre 55 zugeführt, dem über einen zweiten Trennwiderstand 172 auch die vom Punkt 102 herkommende Steuer spannung zugeleitet ist. Der Spannungsteiler 44, 45, 57, 55 dient hier sowohl zur Verände rung des Verstärkungsfaktors des Sendever stärkers als auch zur Begrenzung des Aus gangspegels dieses Verstärkers.
In Fig. 8 ist mit 200 ein Apparat bezeich net, der eine Schaltung gemäss Fig.1 enthal ten kann. Der an den Empfangsverstärker angeschlossene Lautsprecher 23 und das an den Sendeverstärker angeschlossene Mikro- phon 51 sind in Fig. 8 ausserhalb des Appa rates 200 gezeichnet. Sie befinden sich zum Beispiel bei der Haustür eines mehrstöckigen Gebäudes. In den einzelnen Etagen dieses Ge bäudes sind jeweils. ein Lautsprecher 201 bzw. 202 und ein Mikrophon 203 bzw. 204 vorhan den. Die zusammengehörigen Lautsprecher und Mikrophone können unmittelbar neben einander angeordnet sein, sind aber zweck mässigerweise in trichterförmigen Vertiefun gen einer Wand 205 bzw. 206 versenkt.
An die Kontakte 81 des Apparates 200 ist das eine Adernpaar einer Vierdrahtleitung 207 ange schlossen. Dieses Adernpaar kann durch Schalter 208 bzw: 209 wahlweise mit einem der Etagenlautsprecher 201, 202 verbunden werden. An die Kontakte 82 des Apparates 200 ist das andere Ad.ernpaar der Vierdraht leitung 207 angeschlossen. Dieses Adernpaar kann durch Schalter 210 bzw. 211 wahlweise mit einem der Etagenmikrophone 203, 204 ver bunden werden.
Die Schalter 208 *und 210 bzw. 209 und 211 sind paarweise mechanisch miteinander gekuppelt, so dass jeweils der Lautsprecher und das Mikrophon in einer Etage gleichzeitig angeschlossen sind. Zur Be- tätigung der Schalter sind Druckknöpfe 212 und 213 vorgesehen, die unter dem Einfluss einer zugehörigen Rückführfeder 214 bzw: <B>215</B> stehen.
Die ganze Einrichtung bildet eine Ge gensprechanlage, bei welcher die Hauptstation durch den Apparat 200, den Lautsprecher 23 und das Mikrophon 51 gebildet ist, während die Nebenstationen je.dureh einen Lautspre-. eher 201, 202, ein Mikrophon 203, 204 und die zugeordneten Schalter gebildet sind. Das Ein schalten der Anlage geschieht von den Neben- Stationen aus.
Wird an der Haustür- des erwähnten Üe- bäudes die Glocke irgendeiner Etage betätigt, so drückt eine Person in dieser Etage auf den Druckknopf 212 bzw. 213; wonach ein Wech selgespräch geführt werden kann, ohne dass es nötig ist, jeweils auf Sprechen und Hören umzuschalten.
Eine ähnliche Gegensprechanlage zum Ein schalten von der Hauptstation aus ist in Fig. 9 teilweise gezeigt. In der Hauptstation, welche eine in Fig.9 nicht dargestellte Schaltung gemäss Fig.1 enthält, ist ferner ein Gerät 220 vorhanden. Dieses weist Anschlusskontakte 81a und 82a auf, welche mit den Kontakten 81 bzw. 82 gemäss Fig. 1 verbunden sind.
Ferner ist das Gerät 220 mit mehreren vierpoligen Anschlusskontaktsätzen 221, 222, 223 versehen, die je zum Anschluss einer Nebenstation be stimmt sind. Eine einzige dieser Nebenstatio nen ist in Fig. 9 gezeichnet und mit der Be zugsziffer 224 versehen. Die Nebenstation 224 weist einen vierpoligen Anschlusskontakt- satz 221a auf, der über eine Vierdrahtleitung 225 mit dem Kontaktsatz 221 der Hauptsta tion verbunden ist. Analoges gilt auch für die andern, nicht dargestellten Nebenstationen.
Jede Nebenstation enthält einen Lautspre cher 226, dem veränderliche Dämpfungsmittel 227, 228 vorgeschaltet sind, welche durch Schalter 229 und 230 eingestellt werden kön nen. Ferner ist in jeder Nebenstation ein Mi krophon 231 vorhanden, dem veränderliche Dämpfungsmittel 232, 233 vorgeschaltet sind. Diese können durch Schalter 234 und 235 ein gestellt *erden. Die genannten Schalter 229, 230, 234 und 235 sind alle mechanisch mitein- änder gekuppelt, derart, dass beim Herab setzen der Dämpfung im Lautsprecherkreis gleichzeitig die Dämpfung im Mikrophonkreis um den gleichen Betrag erhöht wird und um gekehrt.
In dem Gerät 220 ist für jede Neben station ein vierpoliger Schalter 236, 237 bzw. 238 vorhanden, der durch einen Druckknopf entgegen dem Einfluss einer nicht dargestell ten Rüekführfeder betätigt werden kann. Mit Hilfe dieser Schalter kann wahlweise.
irgend eine der Nebenstationen mit den Kontakten 81a und 82a verbunden werden, derart, dass der Lautsprecher 226 über das eine Adern paar der Leitung 225 mit den Kontakten 81a und dadurch mit dem Ausgang des Sendever stärkers gemäss Fig.1 verbunden ist und das Mikrophon 231 über das andere Adernpaar der Leitung 225 mit den Kontakten 82a und dadurch mit dem Eingang des Empfangsver stärkers gemäss Fig. 1 verbunden ist. Gemäss Fig. 9 ist der Druckknopf des Schalters 236 betätigt.
Im Gerät 220 ist ein Übertragungs transformator 239 vorhanden, welcher in die Verbindung zwischen dem Mikrophon<B>231.</B> und dem Eingang des Empfangsverstärkers eingeschaltet ist.
Die Gegensprechanlage gemäss Fig. 9 weist auch Mittel auf, welche gestatten, von irgend einer Nebenstation aus die Hauptstation zu rufen. Zu diesem Zweck ist im Gerät 220 für jede Nebenstation eine Signallampe 241, 242 bzw. 243 vorhanden sowie ein als Selbstunter brecher ausgebildeter Summer 244. Zur Spei sung dieser Signalgeber weist das Gerät 220 eine Gleiehströmquelle 245 auf. In jeder Ne benstation befindet sich ein Schalter 246, der durch einen Druckknopf entgegen dem Ein fluss einer Rückführfeder 247 geschlossen wer den kann. Der Schalter 246 liegt in Serie mit einer Signallampe 248, die ebenfalls in der betreffenden Nebenstation vorhanden ist.
Die Nebenstationen können die Hauptstation nur dann rufen, wein keiner der Schalter 236, 237, 238 betätigt ist, d. h. wenn alle Neben stationen abgeschaltet sind. Wird dann zum Beispiel in der Nebenstation 224 der Schalter 246 vorübergehend geschlossen, so bildet sich folgender Stromkreis. Masse, Schalter 247, Signallampe 248, Signallampe 241, Summ.er \?44, Stromquelle 245, Masse. Dann kommen die Signallampen 241, 248 und der Summer 244 zur Wirkung.
Damit beim Unterbrechen des Summerkontaktes die Lampen dennoch brennen, ist der Summer durch einen Wider stand 249 überbrückt. Das Aufleuchten der Signallampe 241 zeigt in der Hauptstation an, (lass die Nebenstation 224 ruft. Durch Betäti gung des Schalters 236 kann hierauf die ge wünschte Verbindung zwischen der Haupt station und der rufenden Nebenstation. her > gestellt werden.
In Fällen, wo zwischen der Hauptstation und den Nebenstationen grosse Distanzen vor handen sind, welche das Verlegen einer Vier drahtleitung zu kostspielig machen, kann die s (xegensprechanlage auch für Zweidrahtbetrieb eingerichtet sein, wie beispielsweise in Fig.10 veranschaulicht ist. Auch in diesem Fall ent hält die Hauptstation eine Schaltung gemäss Fig. 1 mit dem zugehörigen Lautsprecher 23 und Mikrophon 51, was in Fig.10 aber nicht gezeichnet ist: Ferner ist in der Hauptstation ein Gerät 250 vorhanden, welches Anschluss klemmen 79a aufweist.
Diese sind durch zwei Leiter mit den Anschlusskontakten 79 in Fig.1 verbunden, d. h. sie sind über die Brük- kenschaltung 71, 72, 73 sowohl an den. Ein gang des Empfangsverstärkers als auch an den Ausgang des Sendeverstärkers in Fig.1 angeschlossen. Die in F'ig.1 zwischen den Kon takten 79 und dem Transformator 72 vorhan denen Mittel können jetzt weggelassen sein.
Das Gerät 250 enthält einen an die Kontakte 79a angeschlossenen Übertragungstransforma tor 251, der anderseits direkt bzw. über die Wicklung eines Relais 252 mit einem Klem-, menpaar 253 in Verbindung ist. Die Induk- tivität der Spule des Relais 252 ist zusammen mit. einem Kondensator 254 auf eine ausserhalb des Übertragungsbereiches der Sprachfrequen zen liegende Resonanzfrequenz abgestimmt. Die mit den Klemmen 253 verbundene Wick lung des Transformators 251 besteht aus zwei gleichen Hälften, zwischen denen- eine Gleich stromquelle 255 in Serie eingeschaltet ist.
Das Relais 252 besitzt einen Arbeitskontakt 256, der in Reihe mit einer Signallampe 257 und einem Summer 258 mit Selbstunterbrecher an eine weitere Gleichstromquelle 259 ange schlossen ist. Der Summen 258 ist durch einen Widerstand 260 überbrückt.
Eine Nebenstation 261 weist ein Paar An schlussklemmen 253a auf, die über eine zwei- drähtige Leitung 262 mit den Klemmen 253 der Hauptstation verbunden sind. Ferner ist ein als Brücke ausgebildeter Transformator 263 vorhanden, der einerseits mit einem Kohlemikrophon 264 und anderseits mit dem Gitter-Kathoden-Kreis einer Verstärkerröhre 265 in Verbindung ist. Im Anodenstromkreis dieser Röhre 265 liegt die Spule eines magne tischen Lautsprechers 266.
Die Gleichstrom speisung der Röhre 265 erfolgt mit Hilfe eines Transformators 267 und eines Gleichrichters 268 aus dem Wechselstromlichtnetz, welches an ein Paar Anschlussklemmen 269 angeschlos sen wird. Die Nebenstation 261 enthält ferner einen den Klemmen 253a parallel geschalteten Schal ter 270, der durch einen zugehörigen Druck knopf geschlossen werden kann und unter dem Einfluss-- einer öffnenden Rückführfeder 271 steht.
Das Kohlemikrophon 264 erhält seinen Speisestrom von der Stromquelle 255 in der Hauptstation über die Zweidrahtleitung 262 zugeführt. Beim Besprechen dieses Mikro phons 264 geht das Signal über die Leitung 262, den Transformator 251 und die Brücken schaltung 71, 72, 73 gemäss Fig. 1 zum Ein gang des Empfangsverstärkers. Im Lautspre- cher 23 wird das ankommende Gespräch in der Hauptstation wiedergegeben.
Beim Be sprechen des Mikrophons 51 in der Haupt station geht das Signal vom Ausgang des Sendeverstärkers gemäss Fig.1 über die Brük- kenschaltung 71, 72, 73 den Transformator 251, die Zweidrahtleitung 262 und den Brük- kentransformator 263 zur Verstärkerröhre 265.
Im Lautsprecher 266 der Nebenstation 261 wird das Gespräch wiedergegeben. Der Brük- lentransformator 263 verhindert, dass der Lautsprecher 266 über das Mikrophon 264 eine akustische Rückkopplung hervorruft, die zum Pfeifen führt. Bei der Gegensprech anlage gemäss Fig. 10 ist es nötig, in der Ne benstation 261 einen Verstärker 265 zum Spei sen des Lautsprechers 266 vorzusehen, weil über die verhältnismässig lange Zweidrahtlei- tung 262 keine genügend grosse Leistung zum direkten Speisen des Lautsprechers 266 ge sendet werden.kann.
Sind die Schalter 75 und 78 in Fig. 1 um gelegt und ist daher die Verbindung der Ne benstation 261 mit dem Empfangsverstärker und dem Sendeverstärker gemäss Fig.1 unter brochen, so kann von der Nebenstation 261 atus die Hauptstation durch vorübergehendes Schliessen des Schalters 270 gerufen werden. Dadurch wird das Relais 252 im Gerät 250 der Hauptstation erregt, so dass mittels des Relaiskontaktes 256 der Summer 258 und die Signallampe 257 zur Wirkung gebracht wer den. Während des Gespräches ist das Relais 252 nicht erregt, weil der durch das Mikro- phon 264 fliessende Gleichstrom hierfür nicht ausreicht.
Bei einer Gegensprechanlage gemäss Fig. 9 ist es möglich, eine oder mehrere der Vier drahtleitungen zwischen der Hauptstation und einer oder mehreren Nebenstationen durch eine Zwei-,vegfunkverbindung zu ersetzen. Eine zu diesem Zweck geeignete Nebenstation ist in Fig.12 veranschaulicht. Sie weist ein Zweiwegfunkgerät 275 auf, das mittels einer Tragschlaufe 276 von einer Person getragen werden kann, indem die Tragschlaufe über die Schulter dieser Person gehängt wird. An der Tragschlaufe 276 sind auf Schulterhöhe ein Mikrophon 277 und ein Lautsprecher 278 be= festigt, deren Zuleitungen in der Tragschlaufe \.'.76 vorhanden sein können.
Diese Zuleitun gen könnten auch als Sende- und Empfangs antenne des Funkgerätes 275 benützt werden. Das Mikrophon 277 ist über einen Radiosender im Funkgerät 275 mit einem nicht gezeichne ten Empfänger in der Hauptstation verbun den, welcher Empfänger auf den Eingang des Empfangsverstärkers gemäss Fig.1 geschal tet ist. Der Ausgang des Sendeverstärkers ge mäss Fig.1 ist über einen nicht gezeichneten Radiosender mit einem Empfänger im Funk gerät 275 verbunden, der den Lautsprecher 278 betreibt. Bei dieser drahtlosen Gegen sprechanlage ist keine Umschaltung auf Spre chen und Hören nötig und dennoch die Entstehung von Pfeiferscheinungen wirksam unterbunden.
Fig.11 zeigt einen Teil einer andern Ein richtung mit drahtlosen Funkverbindungen. Mit 281, 282 und 283 sind Geräte bezeichnet, welche der Schaltung von Fig.1 entsprechen. Mit jedem dieser Geräte ist eine Zweidraht- Telephonleitung 284, 285 bzw. 286 verbun den, die in Fig. 1 an die Anschlusskon- takte 79 angeschlossen sind. Die Aus gänge der Empfangsverstärker in den Ge-, Täten 281, 282, 283 sind mit einem Mehr- kanalmodulator 280 verbunden.
Dieser ist über einen Radiosender 287 mit einer Sendeantenne 288 in Verbindung, welche die Gespräche zur Antenne eines nicht dargestellten Radioemp-, Fängers vermittelt, der am andern Ende der drahtlosen Übertragungsstrecke vorhanden ist. Dieser Empfänger ist mit einem ebenfalls nicht gezeichneten Mehrkanaldemodulator ver bunden, der jedes der ankommenden Ge spräche an einen Lautsprecher weiterleitet. Die Eingänge der Sendeverstärker in den Ge räten 281, 282, 283 sind mit einem Mehrkanal- demodulator 289 verbunden. Dieser ist an den Ausgang eines Radioempfängers 290 ange schlossen, der eine Empfangsantenne 291 auf weist.
Am andern Ende der drahtlosen Über tragungsstrecke ist ein nicht dargestellter Ra diosender vorhanden, dessen Antenne zur Empfangsantenne 291 strahlt und dessen Ein gang mit einem ebenfalls nicht gezeigten hl ehrkanalmodulator in Verbindung steht, der seinerseits mit mehreren Mikrophonen ver bunden ist. Jedes der Geräte 281, 282 und 283 ist daher über drahtlose Funkverbindun gen an einen Lautsprecher und ein Mikrophon angeschlossen.
Die Geräte 281, 282 und 283 verhindern wirksam die Entstehung von Rück kopplungen und Pfeiferscheinungen, auch dann, wenn die Brückenschaltungen 71, 72, 73 (Fig.1) in diesen Geräten nicht vollkommen t abgeg -liehen sind. Diese Tatsache ermöglicht, class Telephonleitungen 284, 285, 286 wechseln der Impedanz an die Geräte 281, 282, 283 an geschlossen werden können, ohne dass es nötig ist,
die fest eingestellten Brückenschaltungen dieser Geräte nachzuregeln.