Wäscheaufhängevorrichtung Es sind Wäscheaufhängev orrichtungen be kannt, welche mit einer längs einer senk rechten Stange verschiebbaren Hülse versehen sind, an welcher mehrere Tragstäbe für das Wäscheseil angelenld sind, die ferner mittels Lenkern mit der Stange in Verbindung stehen, derart, dass durch Hochschieben oder Absen ken der Hülse die Tragstäbe ähnlich wie ein Schirmgestell aiaseinandergespreizt bzw.
gegen die Stange hin geklappt werden können, wo bei die einen Enden der Lenker an einem Ring sehwenkbar gelagert sind, welcher die Stange oberhalb der Hülse umgibt und längs der Stange verschiebbar ist, damit das ganze Trag gestell in der Höhe verstellt werden kann.
Bei Vorrichtungen der beschriebenen Art besteht sowohl die senfechte Stange wie auch die auf ihr verschiebbaren Teile aus metallischem Werkstoff, vorzugsweise aus Aluminium, und es hat. sieh nun gezeigt., dass bei Verschiebung der verschiebbar an der Stange angeordneten Teile sich Metallstaub bildet, der eine Beschmutzung der Wäsche zur Folge hat. Diesem Übelstand soll durch die vor liegende Erfindung abgeholfen werden.
Die selbe bezieht. sich auf eine Wäscheaufhängevor- richtung mit einer längs einer senkrechten me tallischen Stange verschiebbaren Hülse aus Me tall, an welcher mehrere Tragstäbe für das Wäscheseil angelenkt sind, die ferner mittels Lenkern mit der Stange in Verbindung ste hen, derart, dass durch Hochschieben oder Ab senken der Hülse die Tragstäbe auseinander- gespreizt bzw.
gegen die Stange hin geklappt werden können, wobei die einen Enden der Lenker an einem Ring aus Metall schwenkbar gelagert sind, welcher die Stange oberhalb der Hülse umgibt und längs der Stange ver scHebbar ist, damit das ganze Traggestell in der Höhe verstellt werden kann, und zwar zeichnet sich dieselbe dadurch aus., dass sowohl die Hülse als auch der Ring innen je min destens einen Gleitring aus Kunststoff auf weisen, derart,
dass beim Verschieben der Hülse und des Ringes ihr metallischer Werk stoff nicht auf der metallischen Stange gleitet, um die Bildung von schwarzem Metallstaub, der die Wäsche beschmutzen könnte, zu ver hindern.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 die Seitenansicht einer Wäscheauf- hängevorrichtung mit in Gebrauchslage ge spreiztem Traggestell, das sich im Augenblick zwischen der obern und der untern Gebrauchs stellung befindet, Fig.2 in grösserem Massstab einen senk rechten Schnitt durch die senkrechte Stange und die verschiebbare Hülse mit daran be- festigten Teilen,
wobei die Tragstäbe der Deut- lichkeit wegen nicht dargestellt sind, und Fig. 3 in analoger Darstellung den obersten Teil der Stange und den verschiebbaren Ring mit den daran angeordneten Mitteln zum Fest- stellen desselben Lund zum Lagern der Lenker, welche selbst nicht gezeichnet sind.
Eine senkrechte, rohrförmige metallische Stange 10 ist mit ihrem untern Ende heraus nehmbar und vorzugsweise drehbar in einem Sockel 11 gehalten, der in den Boden einge- lassen ist. Entlang der Stange 10 ist eine Hülse 12 aus Metall verscbüebbar, an welcher mehrere Tragstäbe 13 schwenkbar sind, zu welchem Zwecke die Hülse 12 nach aussen abstehende Lappen 14 aufweist,
die je ein Loch 15 zur Aufnahme eines Gelenkstiftes be sitzen. Die Tragstäbe 13 sind somit in radial mir Stange 10 stehenden Ebenen verschwenk- bar und stehen je mit dem einen Ende eines Lenkers 16 schwenkbar in Verbindung. Die andern Enden der Lenker 16 sind schwenkbar mit einem Ring 17 aus Metall verbünden, wel cher die Stange 10 oberhalb der Hülse 12 umgibt und ,längs der Stange 10 verschoben werden kann.
Auch der Ring 17 ist mit ab stehenden Lappen 18 versehen, die je ein Loch 19 zur Aufnahme eines Gelenkstiftes besitzen, welcher den zugehörigen Lenker durchsetzt. Am Ring 17 ist ferner eine Stell schraube 20 vorhanden, mit deren Hilfe der Ring in der gewünschten Höhenlage an der Stange 10 lösbar gesichert werden kann.
Nahe beim obern Ende der Stange 10 weist diese ein Loch 21 auf, in weIehes das Ende der Schraube 20 eingreifen kann, wenn der Ring beim obern Ende der Stange 10 befestigt wer den soll. Ist der Ring 17 an der Stange 10 gesichert, so können ähnlich wie bei einem Schirmgestell die Tragstäbe 13 durch Hoch schieben der Hülse 12 sternförmig ausein- andergespreizt Lund durch Absenken der Hülse 12 gegen die Stange 10 hin geklappt werden. Durch Löcher in den Tragstäben 13 hindurch ist ein Wäscheseil 22 gezogen, das durch Sprei zen der Tragstäbe gespannt werden kann.
Zwischen zwei einander benachbarten Lap- penpaaren 14 weist die Hülse 12 zwei par allele, nach aussen abstehende Ohren 23 auf, die durch eine waagrechte Querverbindung 23a miteinander _ verbunden sind. Zwischen den Ohren 23 befindet sich ein Schwenkorgan 24, das auf einem tangential zur Hülsenwand verlaufenden Stift 25 schwenkbar an den Ohren 23 gelagert ist.
Am Schwenkorgan 24 ist eine Nase 26 ausgebildet, welche durch eine Ausnehmung der Hülsenwand, hindurch in das Innere der Hülse 12 hineinragen kann. Längs der Stange 10 ist in etwa 130-160 cm Abstand über dem Bodeneine Reihe von Rast- ausnehmungen 27 vorhanden, in welche die Nase 26 eingreifen kann. Einige weitere gleich artige Rastausnehmungen 28 befinden sich im untern Teil der Stange 10 etwa 20-60 cm über dem Boden.
Gemäss Fig. 2 hat die Nase 26 solche Form, dass sie beim Aufwärtsbewe- gen der Hülse 12 selbsttätig aus den Rast- ausnehmungen 27 bzw. 28 ausrückt. Eine Abwärtsbewegung der Hülse 12 ist hingegen nur möglich, wenn die Nase 26 zuvor aus dem Bereich der Ausnehmungen 27 bzw. 28 aus gerückt worden ist.
Das Schwenkorgan 24 steht unter dem Einfluss einer Druckfeder 29, die zwischen dem Schwenkorgan 24 und der Querverbin dung 23ca eingeschaltet ist und das Bestreben hat, das Organ 24 so zu verschwenken, dass die Nase 26 in eine der Rastausnehmungen 22 einx-lliickt. Das untere Ende des Schwenkorgans 24 ist als Handgriff ausgebildet und durch eine Durchbr echung 30 ösenförmig gestaltet.
\#Vill man zwecks AbsenkLLng .der Hülse 12 die Nase 26 aus ihrer sperrenden Lage ausrücken, so muss hierzu der Handgriff 30 von der Hülse 12 weg nach aussen geschwenkt werden entgegen, dem Einfluss der Feder 29.
Oberhalb der Querverbindung 23a befindet sich eine Seilrolle 32, die mittels eines Stiftes 33 drehbar zwischen den Ohren 23 gelagert ist. Ferner ist zwischen den Ohren 23 ein Steg 34 mit einem Loch 35 vorhanden. Durch das letztere hindurch ist das eine Ende eines bieg samen Zugorgans 36, z. B. einer Schnur oder eines Drahtseils, von oben her durchgeführt. Durch einen Knoten 37 ist das betreffende Ende des Zugorgans 36 an der hülse 12 ver ankert.
Das Zugorgan 36 verläuft von hier zum obern Ende der Stange 10, wo eine Ab schlusskappe 38 sitzt, an welcher zwischen zwei abstehenden Lappen 39 eine Seilrolle 40 , auf einem Stift 41 drehbar gelagert ist. über diese Rolle 40 läuft das Zugorgan 36 zur Um lenk-rolle 32 an der Hülse 12. Zieht man am freien Ende des Zugorgans 36 gemäss dem Pfeil P in Fig.1, so wird die Hülse 12 längs der Stange 10 nach oben gehoben.
Lässt man das Zugorgan 36 los, so kann sich die Hülse 12 nur so weit nach unten bewegen, bis die Nase 26 in die nächste Rastausnehmung 27 der Stange 10 einfällt.
Damit beim Verschieben der Hülse 12 ihr metallischer Werkstoff nicht direkt auf der metallischen Stange 10 gleitet, ist die Hülse 1..2 innen mit zwei Gleitringen 42 und 43 aus einem Kunststoff, z. B. einer scheuerfesten Kunstharzmasse wie Poiyvinylchlorid, ver sehen. Diese Gleitringe sind in Umfangsnuten beim obern bzw. beim untern Stirnende der Hülse 12 passend eingelegt, damit sie bezüg lich der Hülse nicht in axialer Richtung ver schoben werden können.
Die Gleitringe 42 und 43 stehen nach innen über die Innenfläche der Hülse 12 vor, derart., dass nur die Ringe, nicht aber die Hülse 12 mit der Stange 10 in Berührung kommen können. Auf diese Weise ist die Bildung von metallischem Ab riebstaub, der an der Atmosphäre schwarz werden würde und die Wäsche beschmutzen könnte, praktisch vollständig vermieden.
In analoger Weise ist der Ring 17 innen mit einem Gleitring 44 versehen, der in eine Um fangsnut der Bohrung dieses Ringes passend eingreift und die Berührung des metallischen Werkstoffes des Ringes 17 mit der Stange 10 verhindert. Auch her Gleitring 44 besteht aus der Kunstharzmasse.
Wird die Hülse 1.2 mittels des Zugorgans 36 nach oben gezogen, so gehen die Tragstäbe 13 in gespreizte Lage. Wenn dabei die Nase 26 der Hülse 12 in eine der obern Rastausneh- mungen 27 eingreift, so nimmt das aus den Tragstäben 13, den Lenkern 16 und dem Seil 22 gebildete Traggestell eine solche Lage ein, dass am Seil 22 zu trocknende Wäsche be quem aufgehängt werden kann. Der Ring 17 kann dabei mittels der Stellschraube 20 am obern Ende der Stange 10 gesichert sein, was aber nicht unbedingt erforderlich ist.
Ist die Schraube 20 gelöst und sind die Tragstäbe 13 gespreizt, so kann das ganze Traggestell 13, 16, 22 als solches längs der Stange 10 nach unten abgesenkt werden, wenn man die Nase 26 aus den Rastausnehmungen 27 ausrückt und die Hülse 12 mittels des Zugorgans 36 langsam nach unten gehen lässt.
Die Stäbe 13 bleiben bei dieser Bewegung gespreizt. Wenn man die Nase 26 in eine der untern Ausnehmungen 28 eingerastet hat, nimmt das Traggestell eine untere Gebrauchsstellung ein, bei welcher zu lüftende, zu sonnende oder .x bürstende Gegenstände, wie Kissen, Decken usw., bequem auf das Seil 22 und die Trag stäbe 13 aufgelegt werden können.
Durch einfaches Ziehen am Zugorgan 36 lässt sich das Traggestell nachher wieder in die obere Gebrauchslage heben, sofern dies gewünscht wird. Will man nach dem Gebrauch der Vorrich tung die Tragstäbe 13 gegen die Stange 10 hin klappen, so zieht man die Tragvorrichtung 13, 16, 22 zuerst ganz nach oben und sichert den Ring 17 mittels der Schraube 20 am obern Ende der Stange 10, wobei die Schraube in das Loch 21 eingeführt wird.
Nachher rückt man die Nase 26 der Hülse 12 aus dem Bereich der Rastausnehmungen 27 aus und senkt die Hülse 12 nach unten ab, bis die Tragstäbe 13 ganz zur Stange hingesch\venkt sind. In diesem Zustand kann die Vorrichtung mitsamt .der Stange 10 aus dem Sockel 11 herausgehoben und an passender Stelle ver sorgt werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist er sichtlich, dass die Handhabung der Varrich- tumg einfach ist und mit Hilfedes Zugorgans 36 und der Nase 26 auch von weiblichen Personen bequem und mühelos bedient wer den kann. Anstelle der Stellschraube 20 könnten am Ring 17 auch andere Feststellmittel vorhanden sein, z.
B. ein Bolzen, der durch eine zuge hörige Ausnehmung der Stange 10 hindurch geschoben werden kann. Im intern Teil der Stange 10 könnte auch nur eine einzige Rast- augnehmung 28 vorgesehen sein, ferner wäre es möglich, die Stange unten mit einem Bund zu versehen, auf welchem die Hülse 12 auf sitzen kann.