CH332601A - Hydraulisch gesteuerte elastische Lagerung - Google Patents

Hydraulisch gesteuerte elastische Lagerung

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CH332601A
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Leibach Heinrich
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Daimler Benz Ag
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    • F16C19/04Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly
    • F16C19/06Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly with a single row or balls
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Description


      Hydraulisch    gesteuerte elastische Lagerung    Die Erfindung bezieht sich auf eine hy  draulisch gesteuerte elastische Lagerung einer       vorzugsweise    waagrecht angeordneten Welle.  Derartige Lagerungen sind grundsätzlich be  kannt und dienen     zur    Erreichung eines Laufes  der Wellen mit überkritischer     Drehzahl.       Bei senkrechten Wellen bietet die Anwen  dung sehr weicher, rein radial wirkender  Federungen des Lagerkörpers, um relativ  niedrige kritische Drehzahlen des Systems       Lagerkörper-Wellen-Läufer    zu erreichen,  keine Schwierigkeiten,

   da das Gewicht der  Welle und des Läufers senkrecht nach unten  wirken und somit der Lagerkörper durch die       Riiekstellkraft    immer wieder in die genaue  Mittellage     zuriiekgeführt    wird. Bei waagrech  ten Wellen und relativ niedrigen kritischen.       Drehzahlen    besteht dagegen die Neigung, dass  sieh der Lagerkörper und damit die Welle  mit dem Läufer entsprechend der Weichheit  der Federung unter dem angreifenden     Gxe-          wicht    um einen merkbaren, meist unzulässig  grossen Betrag senkt. Die     Rückführung    des  Lagerkörpers und damit der Welle und des  Läufers in die Mittellage kann dabei z. B.  vor dem Anlauf durch Stellschrauben vorge  nommen werden.

   Diese bekannte     Rüekstelhang     ist jedoch deshalb nachteilig, da die Senkung  des Lagers und der genannten weiteren Teile  auch während des Umlaufes der Welle Ver  änderungen ausgesetzt sein kann, so dass     eire          einanal    vorgenommene Einstellung der Stell-    schrauben sich bald als ungenau herausstellen  kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt ins  besondere die Behebung des vorgenannten  Mangels und damit vor allem die Schaffung  einer selbsttätig und zuverlässig wirkenden       Rückstelleinrichtung.    Sie besteht darin, dass  das Lager mit einer hydraulisch wirkenden       Rückstelleinrichtung    versehen ist, welche das  Lager bei Überschreitung einer vorbestimmten       Auslenkung,    insbesondere Absenkung, selbst  tätig     wieder    in die gewünschte Mittelstellung  zurückführt. Besonders vorteilhaft ist es,  wenn eine solche     Rückstelleinrichtung    in zwei       senli:recht    aufeinander stehenden Richtungen,  bei waagrecht angeordneter Welle, z.

   B. senk  recht und waagrecht am Lagerkörper, wirk  sam ist.  



  Die hydraulische     Rückstelleinrichtung    be  steht bei waagrecht angeordneter Welle     zwecli-          mässig    aus einem senkrecht zur Wellenachse       zumindestens    in senkrechter Richtung beweg  lich angeordneten und das Lager in dieser  Richtung federnd umschliessenden und halten  den Ring, der in senkrechter Richtung vor  zugsweise unterhalb des Lagers über eine       Kolbenstange    in einen Steuerkolben einer  Steuervorrichtung übergeht, welche zur  Steuerung der Lage des Ringes relativ zu  einem feststehenden äussern Lagergehäuse  dient.

   Dieser Ring kann weiterhin vorteilhaft  in einem rechten Winkel zum genannten  Steuerkolben in einen zweiten Steuerkolben      einer gleichartigen     Steuervorrichtung    über  gehen, die das Lager bei     überschreitimg    einer  bestimmten seitlichen Verlagerung in die ge  wünschte Mittellage     zurückführt,    wobei der  Ring mit jeder der beiden Kolbenstangen der  art     querbeweglich    verbunden ist, dass die über  die eine     Kolbenstange    mögliche Verschiebung  des Ringes nicht auf die andere Kolbenstange       übertragen    werden kann.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die elastische Lagerung in einem  Schnitt axial zur gelagerten Welle,       Fig.    2 bis 5 die hydraulische Steuerein  richtung der Lagerung gemäss     Fig.    1 in vier  verschiedenen Stellungen,       Fig.    6 eine Seitenansicht des den Lager  körper umgebenden Ringes der hydraulischen       Rückstelleinrichtung    in einer gegenüber       Fig.    1 geringfügig abgewandelten Ausfüh  rung.  



  Die dem     Ausführungsbeispiel    entspre  chende elastische Lagerung     umfasst    zu  nächst die gelagerte Welle 1, die an ihrem  freien Ende in einen Läufer 2 übergeht, ein  kurz vor dem freien Ende befindliches Kugel  lager 3 und einen den äussern Laufring des  Kugellagers fest umschliessenden Lagerkörper  4.

   Dieser Lagerkörper ist entlang seinem  äussern zylindrischen Umfang 5 von einem  oder mehreren     vorzusweise    gleichmässig ver  teilten     Federmigskörpern    6 umgeben, die zur  elastischen Lagerung des Lagerkörpers 4 mit  samt dem Kugellager 3 und der Welle 1 nebst  Läufer 2 in einem den Lagerkörper 4 umge  benden Ring 7 einer hydraulischen     Rückstell-          einrichtung    dienen, die ihrerseits schliesslich  in einem feststehenden Lagergehäuse 8 ange  ordnet ist.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, ist der Ring  7 der hydraulischen     Rückstelleinrichtung    in  nerhalb des Lagergehäuses 8 in senkrechter  Richtung beweglich angeordnet und geht  senkrecht unter dem     Lagerkörper    4 über eine  Kolbenstange 9 in einen Steuerkolben 10 einer.  hydraulischen Steuereinrichtung über, die zur    Steuerung der Lage des Ringes 7 relativ     zu     dem feststehenden Lagergehäuse 8 dient.  



  Die hydraulische Steuereinrichtung besteht  ausser dem Steuerkolben 10 aus einem in dem  Lagergehäuse 8 befindlichen und den Steuer  kolben 10 aufnehmenden Zylinderraum 11,  aus welchem der Steuerkolben 10 nach beiden  Seiten, das heisst nach oben und nach unten  mit einem gleichen     Kolbenstangenquerschnitt     herausführt. Dabei befindet sich an     dein     freien untern Ende 9' der     Kolbenstange    9  eine im Lagergehäuse 8     feststehend    angeord  nete und in einem axialen Sackloch 12 der  Kolbenstange 9 dicht geführte     Steuerbüchse     13, die ganz durchbohrt und unten offen ist.  



  Etwa an der Stelle der Mittelstellung des  Steuerkolbens 10 führt eine Querbohrung 14  des Lagergehäuses 8 an eine äussere Ringnute  15 des Steuerkolbens 10 und steht, von dort  aus über eine radiale Bohrung 15' des Steuer  kolbens 10 mit dessen Sackloch 12 in Verbin  dung. An der     Einmündungsstelle    in das     Sael--          loeh    12 ist die Bohrung 15' noch durch eine  Längsnute 16 in beiden Längsrichtungen der  art     erweitert,    dass die Verbindung von der  Bohrung 14 über die äussere Ringnute 15 und  die Bohrung 15' zu einer axial zu dieser Boh  rung angeordneten Bohrung 17 in der     innern     Steuerbüchse 13 auch dann aufrechterhalten  bleibt,

   wenn der Steuerkolben 10 nach oben  oder unten maximale Ausschläge ausführen  sollte.  



  Oberhalb und unterhalb der Querbohrung  1.7 weist die feststehende Steuerbüchse 13     jc     eine weitere Querbohrung 18 bzw. 19 auf, die  nach aussen mit anschliessenden und unmittel  bar oberhalb bzw. unterhalb des Steuerkol  bens 10 in den Zylinderraum 11 mündenden  Querbohrungen 20 bzw. 21 der Kolbenstange  9 in Verbindung stehen. Dabei sind auch die  Querbohrungen 20 und 21 so gross     ausgeführt,     dass die Verbindung zwischen den benachbar  ten     Bohitingen    18 bzw 19 und dem Zylinder  raum. 11 ständig gewahrt bleibt, auch     wenn     der Steuerkolben maximale Ausschläge aus  führt.  



  Innerhalb der Steuerbüchse 13 ist weiter  hin ein axial verschiebbarer Steuerschieber      22 angeordnet, der sich am untern Ende einer  die Kolbenstange 9 und den Ring 7 in einer  axialen Bohrung 23 nach dem Innenraum des  Ringes 7 hin durchsetzenden     Schieberstange     24 befindet und über diese     Schieberstange    24  fest mit dem Lagerkörper 4 des Lagers ver  bunden ist. Dieser Steuerschieber ist inner  halb der Steuerbüchse 13 lediglich durch zwei  äussere Bunde 25 und 26 geführt, die in  einem solchen Abstand voneinander und in  einer solchen Höhe -um den Schieber     heriuu     angeordnet sind, dass sie die Bohrungen 18, 19  der Steuerbüchse 13 gerade dann überdecken,  wenn sich der Lagerkörper 4 in seiner Mittel  stellung befindet.

   Die Überdeckung ist dabei  bei einer genauen Mittelstellung des Lager  körpers 4 nach beiden Seiten der Bohrungen  <B>18,</B> 19 hin gleich gross, so dass der Lagerkör  per     4-    und damit die Welle 1 mit dem Läufer<B>'-'</B>  Schwingungen mit Ausschlägen in der     CTrö-          ssenordnung    der     Exzentrizitäten    von Welle 1  und Läufer 2 ausführen können, ohne dass bei  diesen geringen Ausschlägen die innern Öff  nungen der Bohrungen 18 und 19 durch den  Steuerschieber 22 freigegeben werden wür  den.  



  In dem Steuerschieber 22 befindet sich  ähnlich wie in der     Kolbenstange    9 ein von  unten axial hineingebohrtes Sackloch 27,     wel-          ehes    bis kurz über den     obern    Bund 25 in ihn       hineinragt.    Dieses Sackloch 27 steht oberhalb  des Bundes 25 durch eine Querbohrung 28  mit dem ausserhalb und oberhalb des     Steuer.-          sehiebers    befindlichen Teil des Sackloches 1'?  in Verbindung.  



  Die hydraulische     Rückstelleinrichtung    ist  weiterhin von der Bohrung 14 aus mit der  Zuführungsleitung einer nicht besonders dar  gestellten     Druchölpumpe    und von der untern  Öffnung 29 der Steuerbüchse 13 aus mit einer       Riiekleitung    für das durch die     Rüekstellein-          richtung    durchgesetzte Öl in ebenfalls nicht  besonders dargestellter Weise verbunden.  



  Der das eigentliche Lager in sich aufneh  mende Lagerkörper 4 und der Ring 7 sind  beidseitig von je einem in dem Lagergehäuse 8  in Richtung der Welle verschiebbar geführten  Bremsring 30 umgeben, wobei die Bremsringe    mittels äusserer Federglieder 31 von beiden       Ailssenseiten    her an     Kegelflächeh    32, 33     gegen     den Lagerkörper 4 gepresst werden und damit  das Lager in seiner Mittelstellung feststellen  können. In dem Ring 7 ist weiterhin parallel  zur Welle 1 liegend ein zwei Kolben 34, 35  enthaltender Zylinder 36 angeordnet, wobei  die Kolbenstangen<B>37,</B> 38 dieser Kolben 34, 35  beidseitig aus dem Zylinder 36 und damit aus  dem Ring 7 herausragen.

   Der Zylinder 36 ist  in seinem Mittelteil über eine Öffnung 40 mit  einer Zuführungsleitung 41 verbunden, durch  welche     Drucköl    in den Zylinder 36 einge  führt werden kann. Die Wirkungsweise dieser  einfachen Feststelleinrichtung zur wahlweisen  Feststellung des Lagers in seiner Mittelstel  lung, z. B. beim Durchfahren einer kritischen  Drehzahl, geht aus     Fig.    1 ohne weiteres her  vor. Werden die Kolben 34, 35 durch in dem  Zylinder 36 befindliches Drucköl nach den  beiden Stirnseiten des Zylinders hin bewegt,  so stützen sich deren beide     Kolbenstangen    37,  38 gegen je einen Bremsring 30 ab und halten  gemeinsam die Bremsringe in einem solchen  Abstand von dem Lagerkörper 4, dass dieser  über die Federkörper 6 unbeeinträchtigt aus  federn kann.  



  Das Lagergehäuse 8 ist schliesslich beid  seitig des Lagerkörpers 4 unmittelbar bis an  diesen herangeführt und bildet dort je einen  Bund 39, wobei beide, den Lagerkörper ein  schliessenden Bunde 39 diesem eine derartige       Pührung    geben, dass er in Richtung der Welle  2 festgelegt, jedoch     senkrecht    dazu frei ver  schiebbar ist.  



  Die hydraulische     Rückstelleinrichtung    der       vorbeschriebenen    elastischen     Lagering    wirkt  folgendermassen  Senkt sich die Welle 1 und damit der  Lagerkörper 4     und    der Steuerschieber 22 aus  der in     Fig.    1 wiedergegebenen Mittelstellung,  z.

   B. in eine in     Fig.    2 dargestellte tiefere Stel  lung, so kann das Drucköl bzw. entsprechende  andere Druckmittel in Richtung der in     Fig.    2  eingezeichneten Pfeile durch die Querbohrung  14, die radiale Bohrung 15', die Querbohrung  17 und den innerhalb der Steuerbüchse 13  ausserhalb des Steuerschiebers 22 zwischen      dessen Bunden 25, 26 bestehenden Raum über  die Querbohrung 19 der Steuerbüchse 13  unter den Steuerkolben 10 treten, während  gleichzeitig das über dem Steuerkolben 10  befindliche Öl durch die obere Querbohrung  18, den oberhalb des Steuerschiebers 22 be  findlichen Raum des Sackloches 12 und die  Querbohrung 28 des Steuerschiebers 22 in  das Sackloch 27 der Steuerbüchse 22 und  damit durch die untere Öffnung 29 der  Steuerbüchse drucklos abfliessen kann.

   Damit  wird der Steuerkolben 10 durch das unter  ihm befindliche Drucköl nach oben verscho  ben, wobei auch trotz der dazwischenliegen  den Federung 6 der Lagerkörper 4 und damit  schliesslich auch der     Steuerschieber    22 in die  in     Fig.    3 dargestellte Stellung angehoben  wird, bei der die Querbohrungen     1$    und 19  der Steuerbüchse 13 durch die Bunde 25, 26  des wieder in seine Mittelstellung zurückge  kehrten Steuerschiebers 22 wieder abgedeckt  werden.

   Wie aus     Fig.    3 hervorgeht, unter  scheidet sich die neue     Gleichgewichtsstellung     gegenüber der Stellung gemäss     Fig.    1 lediglich  dadurch, dass der Steuerkolben 10 nunmehr  etwas angehoben und damit die Federung 6  unterhalb des Lagerkörpers 4 mehr vorge  spannt ist.  



  Wird gemäss     Fig.    4 der Steuerschieber 22  z. B. durch entsprechende Schwingungen der.  Welle 1 so weit nach oben verschoben, dass  das Drucköl nunmehr an dem     obern    Bund 25  über die Querbohrung 18 der Steuerbüchse  <B>1.3</B> auf die Oberseite des Steuerkolbens 10  treten kann, wobei zugleich das unter dein  Steuerkolben 10 - befindliche Öl durch die  Querbohrung 19 der Steuerbüchse 13 und die  untere Öffnung 29 derselben abfliesst (in  Richtung der Pfeile in     Fig.    4), so wird der  Steuerkolben 10 nunmehr durch das Drucköl  nach unten verschoben und der Lagerkörper 4  über die Federung 6 nach unten hin ent  lastet,

   bis schliesslich der Steuerschieber 22  und damit die Welle 1 gemäss     Fig.    5 wie  derum die Mittelstellung eingenommen haben.  Im Gegensatz zur Mittelstellung gemäss     Fig.    3  befindet sich nun der Steuerkolben 10 jedoch  unterhalb der in     Fig.    1 dargestellten Stellung.

      Während die     vorbeschriebenen    Schwin  gungen des Lagerkörpers 4 und entsprechende  Gegensteuerungen mittels der hydraulischen  Steuereinrichtung dann möglich sind, wenn  die Bremsringe 30 durch im Zylinder 36     kie-          findliches    Drucköl über die Kolben 34, 35 und  deren Kolbenstangen 37, 38 beidseitig des  Lagerkörpers in einem ausreichenden Abstand  gehalten werden, wird der Lagerkörper 4 und  damit die Welle 1 dann in der Mittelstellung  starr festgehalten, wenn das im Zylinder 36  befindliche Öl z B. durch eine in der Zulei  tung 41 eröffnete Ableitung abfliessen kann.  



       Fig.    6     zeigt    eine gegenüber     Fig.    1 gering  fügig abgewandelte hydraulische     Steuerein-          richtung,    bei der der Ring 7' in einem     reeh-          ten    Winkel zum in dieser Abbildung nicht  sichtbaren untern Steuerkolben 10 bzw. zu  dessen sichtbarer Kolbenstange     9cc    in einen  zweiten Steuerkolben 9b einer gleichartigen  Steuervorrichtung übergeht., die das Lager<B>3,</B>  4 bei Überschreitung einer bestimmten seit  lichen     Verlagerung    in die gewünschte Mittel  lage zurückführt.

   Bei dieser doppelt wirken  den hydraulischen     Rückstelleinrichtung    ist  der Ring 7' mit jeder der beiden     Kolbensta.ii-          gen        9a.,    9b     derart    querbeweglich verbunden,  dass die über die eine     Kolbenstange    (9a bzw.  9b) mögliche Verschiebung des Ringes     "i'     nicht auf die andere Kolbenstange (9b bzw.       9a.)    übertragen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulisch gesteuerte elastische Lagerung einer Welle, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager mit einer hydraulisch wirkenden Rüek- stelleinrichtung versehen ist, welche das Lager bei Überschreitung einer vorbestimmten Aus lenkung selbsttätig wieder in die gewünschte Mittelstellung zurückführt. UNTERANSPRCCHE 1. Lagerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rückstellein- richtung in zwei senfecht aufeinander stehen den Richtungen wirksam ist. 2.
    Lagerung nach Unteranspruch 1 mit waagrecht angeordneter Welle, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Uückstelleinrichtung senkrecht und waagrecht am Lagerkörper wirksam ist. 3. Lagerung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer hydraulisch wirkenden Feststelleinrichtung zur wahlweisen Feststellung des Lagers in seiner Mittelstellung versehen ist. 4.
    Lagerung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die hydraulische Rückstelleinriehtung aus einem senkrecht zur Wellenachse mindestens in senkrechter Rich tung beweglich angeordneten und das Lager in dieser Richtung federnd umschliessenden und haltenden Ring besteht, der in senkrech ter Richtung zur Wellenachse ausserhalb des Lagers über eine Kolbenstange in einen Steuerkolben einer Steuereinrichtung über geht, welche zur Steuerung der Lage des Ringes relativ zu einem feststehenden äussern Lagergehäuse dient.
    5. Lagerung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der in einem Zy linderraum des Lagergehäuses geführte Steuerkolben aus dem Zylinderraum nach bei den Seiten mit gleichem Kolbenstangenquer- schnitt herausführt, und dass sich an dem freien Ende der Kolbenstange eine im Lager gehäuse feststehend angeordnete und in einem axialen Sackloch der Kolbenstange dicht ge führte Steuerbüchse befindet,
    die in Verbin dung mit sowohl in der Steuerbüchse als auch in dem .Steuerkolben befindlichen Steuerboh rungen quer zur Kolbenachse und in Verbin dung mit einem innerhalb der Steuerbüchse axial verschiebbaren Steuerschieber zur Zu leitung des hydraulischen Betriebsmittels auf je eine der ringförmigen Kolbenflächen, ver bunden mit. einer entsprechenden Ableitung des Betriebsmittels von der Gegenseite des Kolbens, dient. 6. Lagerung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass sich der in der Steuerbüchse geführte Steuerschieber am äussern Ende einer die Kolbenstange in einer axialen Bohrung nach dem Innenraum des Ringes hin durchsetzenden Schieberstange be findet und über diese Schieberstange fest mit dem das Lager in sieh aufnehmenden Lager körper verbunden ist. 7.
    Lagerung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der dass Lager in sieh aufnehmende Lagerkörper und der ge nannte Ring in Richtung der Welle beidsei tig von je einem in dem Lagergehäuse in dieser Richtung verschiebbar geführten Bremskörper umgeben ist, wobei die Brems körper mittels äusserer Federglieder von bei den Seiten zugleich gegen den Lagerkörper gepresst werden können, um den Lagerkörper in seiner Mittelstellung festzustellen. B. Lagerung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Bremskörper Bremsringe sind. 9. Lagerung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Bremsringe an Kegelflächen des Lagerkörpers gepresst wer den. 10.
    Lagerung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ring par allel zur Welle liegend mindestens ein zwei Kolben enthaltender Zylinder angeordnet ist, wobei die Kolbenstangen dieser Kolben beid seitig aus dem Zylinder und damit aus dem Ring herausragen und bei Einführung eines hydraulischen Betriebsmittels durch eine mittlere öffnung in den Zylinder und bei einer entsprechenden äussern Endstellung die Bremsringe gegen die Kraft der Federglieder von dem Lagerkörper entfernt halten. 71. Lagerung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Ring in einem rechten Winkel zum genannten Steuerkolben in einen zweiten Steuerkolben einer gleich artigen Steuervorrichtung übergeht, die das Lager bei Überschreitung einer bestimmter..
    seitlichen Verlagerung in die gewünschte Mittellage zurückführt, wobei der Ring mit jeder der beiden Kolbenstangen derart quer beweglich verbunden ist, dass die über die eine Kolbenstange mögliche Verschiebung des Ringes nicht auf die andere Kolbenstange übertragen werden kann.
CH332601D 1954-05-13 1955-05-09 Hydraulisch gesteuerte elastische Lagerung CH332601A (de)

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