CH332694A - Einrichtung an Fahrzeugrädern zum Befestigen der Felge - Google Patents
Einrichtung an Fahrzeugrädern zum Befestigen der FelgeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
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Description
Einrichtung an- Fahrzeugrädern zum Befestigen der Felge Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Fahrzeugrädern zum Be festigen der Felge mittels wegnehmbarer Klemmorgane an der Radscheibe, wobei diese Einrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Klemmorgane gegen Radial flächen der Radscheibe axial unverrückbar in Anlage gebrachte Partien sowie weitere Partien aufweisen, die an Gegenflächen der Felge anliegen, um mit diesen zusammen wirkend die Felge in zur Radachse aus gerichteter Lage an der Radscheibe fest zuhalten.
Bisher wurden die Felgen an der Rad scheibe mit Hilfe von Klemmorganen be festigt, die durch die Reaktion von Keil flächen der Klemmorgane und der Rad scheibe nach aussen gegen die Felge gedrückt werden. Dabei werden die Keilflächen leicht verkantet, so dass die Felge gegenüber der Radachse fehlerhaft ausgerichtet ist. Der fehlerhaft ausgerichtete Reifen ist dann einer starken, ungleichmässigen Abnutzung aus gesetzt.
Die vorliegende Erfindung soll diese bei den bekannten Konstruktionen vorkom mende fehlerhafte Ausrichtung vermeiden.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsge genstandes sind in. der beigefügten Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 in einem Radialschnitt ein Rad mit einer bevorzugten Ausführungsform einer Einrichtung zur Befestigung der Felge an der Radscheibe; Fig. 2 in einem Teilschnitt zu Fig. 1 in grösserem Massstab die Teile der Einrichtung; Fig. 3 in einer Seitenansicht die in Fig. 2 dargestellten Teile der Einrichtung; Fig. 4 im Schaubild die Teile der Einrich tung nach Fig. 1-3;
Fig. 5 in einem Teilschnitt eine andere Ausführungsform der Einrichtung; Fig. 6 in einer Seitenansicht die Einrich- tung gemäss Fig. 4 und Fig. 7 im Schaubild die Teile der Ein richtung gemäss Fig. 5 und 6.
Gemäss Fig. 1 ist die Einrichtung an einem Rad 10 angewendet, das eine Felge 11 aufweist, die durch die Klemmwirkung mehrerer Klemmvorrichtungen 13 an der Radscheibe 12 befestigt ist. Die Klemmvor richtungen 13 sind in der Umfangsrichtung um das Rad herum verteilt. Die Felge 11 kann von mehr oder weniger üblicher Kon struktion sein. Sie hat im vorliegenden Falle einen tiefbettartigen Mittelteil mit zwei gemäss Fig. 2 radial einwärts ragenden Um fangsrippen 14 und 15. Ferner besitzt dieser mittlere Teil ebene Schrägflächen 16.
Ge wöhnlich hat die Felge zwei solcher Rippen, so dass der Radstand wahlweise geändert werden kann. Man kann aber auch eine grö ssere Anzahl Rippen vorsehen. Wie am besten in Fig. 4 gezeigt ist, be steht eine Klemmvorrichtung in ihrer bevor zugten Ausführungsform aus einer gegabelten Klemmbacke 20 und einem Keil 21. Die Klemmbacke 20 hat einen radial angeordne ten Hauptteil 22, der in zwei in der Umfangs richtung im Abstand voneinander stehende, nach aussen konkave Teile 23 und 24 ausläuft, die durch die paarweise angeordneten Vor sprünge 25 und 26 bzw. 27 und 28 gebildet werden. Die konkaven Teile haben ebene Schrägflächen 29, die an den entsprechenden Flächen 16 der Rippe 14 oder 15 angreifen.
Der Hauptteil 22 erstreckt sich von den Vor sprüngen einwärts und endet innen in einer ebenen Schrägfläche 31. Die Innenflächen der Vorsprünge 26 und 28 liegen in einer gemeinsamen, zur Fläche 31 parallelen Fläche 32. Vorzugsweise liegen die Flächen 31 und 32 in einem Winkel von etwa 30-45 Grad zur Radachse und dienen als Führungsflächen für den Keil 21, wie nachstehend erläutert wird.
Die Keile 21 besitzen je einen radial angeordneten Hauptteil 34, der in einen schräg angeordneten Fuss 35 ausläuft, der eine Führungsfläche 36 hat, die mit der oben beschriebenen Führungsfläche 31 zusammen wirkt. Aussen hat der Hauptteil des Keils eine Führungsfläche 37, die mit der Führungs fläche 32 der Klemmbacke zusammenwirkt. Die Flächen 36 und 37 sind einander notwen digerweise parallel und stehen zur Radachse im gleichen Winkel wie die Flächen 31 und 32.
Die Klemmvorrichtungen 13 sind an je einem Lappen 40 befestigt. Diese Lappen 40 sind gleichmässig über den Radumfang ver teilt. Die Aussen- und Innenflächen 41 bzw. 42 der Lappen liegen in je einer gemeinsamen Querebene. Die Lappen haben axiale Boh rungen 43, während die Backenteile und Keile der Klemmvorrichtungen Axiallöcher 44 bzw. 45 besitzen, wobei die Klemmvorrichtungen mit Hilfe von Schrauben 46 und Muttern 47 an den Lappen befestigt sind, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Wenn die Teile zusammengesetzt sind, liegen die Klemm backen mit der ebenen Seitenfläche ihres Hauptteils satt an den Flächen 41 an, wäh rend die Führungsflächen 31 und 36 bzw. 32 und 37 aneinander angreifen. Der Keilfuss 35 stützt sich auf einem mit dem Lappen 40 einstückigen Vorsprung 49 ab, dessen Stütz fläche 50 in einer zur Radachse parallelen Ebene liegt.
Durch Anziehen der Mutter 47 auf der Schraube 46 wird der Keil 21 axial einwärts gegen den Vorsprung 49 gedrückt, so dass die Klemmbacke 20 infolge des Zusammen- wirkens der Führungsflächen radial nach aussen gegen die Rippe 15 der Felge gedrückt wird. Die auf die einzelnen Klemmbacken einwirkenden Kräfte haben zwei Kompo nenten: eine Axialkomponente, die den Hauptteil 22 der Klemmbacke satt an die Fläche 41 des Lappens anpresst, und eine Radialkomponente, die die Klemmbacke radial auswärts gegen die Felge drückt.
Da die Klemmbacke zwangläufig an die ebene Fläche 41 angedrückt wird, dient letztere als Führung für die Auswärtsbewegung der Klemmbacke und beseitigt jede Möglichkeit einer fehlerhaften Ausrichtung zwischen Rad und Felge.
Zur Veränderung des Radstandes kann man die Klemmvorrichtungen umkehren, so dass die Klemmbacken sich an den Radial flächen 42 an der Innenseite der Lappen ab stützen. In diesem Fall stützen sich die Keile an einem Konsolvörsprung 51 ab, der dem bereits beschriebenen Vorsprung 49 ent spricht. Bei beiden Stellungen der Klemm vorrichtungen kann die Felge axial derart verschoben werden, dass die Klemmvor richtungen entweder an der Rippe 14 oder der Rippe 15 angreifen. Somit sind vier ver schiedene Radstände möglich.
Um eine Verdrehung der Felge auf der Radscheibe zu verhindern, ist in beiden Rippen 14 und 15 wenigstens je ein Mitneh- merlappen 52, vorzugsweise deren zwei an der Felge befestigt. Diese Mitnehmerlappen be sitzen Metallklötzchen 53, die bei 54 mit der Felge vernietet sind und formschlüssig zwi schen die Vorsprünge 25, 26, 27 und 28 der Klemmbacken eingreifen. Die Mitnehmer- Lappen verkeilen daher die Felge mit der Radscheibe und verhindern das Rutschen der Felge.
Gewöhnlich wird die Felge von acht Klemmvorrichtungen gehalten, von denen eine oder zwei als einheitliches Guss- stück ausgebildet sind, in dem die Relativ bewegung und gegenseitige Führung der Klemmbacke und des Keils entfällt. Diese einstückigen Klemmvorrichtungen dienen zum Angriff an den Mitnehmerlappen. Bei Verwendung zweier einstückiger Klemm vorrichtungen werden sie natürlich einander benachbart und nicht diametral entgegen gesetzt angeordnet, damit die Felge zunächst in diese Klemmvorrichtungen eingesetzt wer den kann.
Die in Fig. 5, 6 und 7 dargestellte ab geänderte Ausführungsform einer Klemm vorrichtung besteht aus einer im wesentlichen U-förmigen Klemmbacke 60 in Form eines Federbügels aus schwerem Metall mit zwei im Abstand stehenden starren Schenkeln 61 und 62, die durch einen Bodensteg 63 mit einander verbunden sind. Die Schenkel laufen in Vorsprünge 64, 65, 66 und 67 aus, die paarweise angeordnet sind, in der Umfangs richtung im Abstand voneinander stehen und ebene Schrägflächen 68 aufweisen, die wie die Flächen 29 der Klemmvorrichtungen 13 klemmend an den Flächen 16 der Rippen 14 und 15 angreifen.
Die U-förmige Klemmbacke ist mittels Schraube 46 und Mutter 47 an dem Lappen 40 des Rades befestigt, wie dies an Hand der Klemmvorrichtungen 13 beschrieben wurde. Bei einer derart montierten Klemm vorrichtung (Fig. 5) liegt die ebene Seite des Schenkels 61 satt an der Fläche 41 des Lap pens 40 an, während sich der Steg 63 an dem Vorsprung 49 abstützt. Beim Anziehen der Mutter 47 auf der Schraube wird nun der Schenkel 62 einwärts gedrückt, wobei sich die Vorsprünge 65 und 67 in einem Bogen be wegen. Ihre Bewegung hat dabei eine Radial komponente, die bewirkt, dass die Schräg flächen auswärts gegen die Rippe 14 gedrückt werden. Dadurch wird die Rippe 15 sicher zwischen den Schrägflächen der beiden Schenkel der Klemmbacke festgeklemmt.
In folge der Elastizität der Klemmbacke bleibt der Schenkel 61 im Angriff an der Fläche 41, so dass eine fehlerhafte Ausrichtung der Klemmvorrichtung oder der Felge aus geschlossen ist: Zur Montage der Teile gemäss Fig. 5 wer den die U-förmigen Klemmbacken zunächst lose angeordnet, wobei die Schenkel wie in Fig. 7 in einem geringen Winkel zueinander stehen. Bei dieser Stellung der Klemmbacken kann man die Schenkel 61 gegen die Flächen 41 und an die Rippe 15 herandrücken, da die Schenkel 62 genügend weit axial auswärts gebogen sind, um dies zu ermöglichen.
Beim anschliessenden Anziehen der Muttern 47 auf den Schrauben 46 bewegen sich die Schenkel 62 einwärts, um den gewünschten Klemm angriff zu bewirken.
Wie die Klemmvorrichtungen 13 kann man auch die U-förmigen Klemmbacken 60 in ihrer Stellung umkehren und auf den entgegengesetzten Seiten der Lappen 40 abstützen, wobei sie entweder an der Rippe 14 oder 15 angreifen können. Die Mitnehmer- lappen 52 liegen wieder zwischen den Schen kelvorsprüngen 64-67, um das Rutschen der Felge zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an Fahrzeugrädern zum Be festigen der Felge mittels wegnehmbarer Klemmorgane an der Radscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane gegen Radialflächen der Radscheibe axial unver rückbar in. Anlage gebrachte Partien sowie weitere Partien aufweisen, die an Gegen flächen der Felge anliegen, um mit diesen zusammenwirkend die Felge in zur Radachse ausgerichteter Lage an der Radscheibe fest zuhalten. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Klemmorgane eine Klemmbacke ist, die einander gegenüberliegende Flächen aufweist, die an Gegenflächen des Innenumfanges der Felge anliegen, dass die Klemmbacke ferner eine wenigstens annähernd radial angeord nete ebene Fläche besitzt, die an einer fest stehenden, ebenen, radial angeordneten Ab stützfläche der Radscheibe anliegt, und dass die Klemmbacke schliesslich eine Führungs fläche aufweist, während das andere Klemm organ ein mit der Klemmbacke zusammen- wirkender Keil ist,der eine an die erst genannte Führungsfläche angelegte Füh rungsfläche aufweist und bei seiner Axial bewegung die Klemmbacke entlang der Abstützfläche radial auswärts gegen die Felge andrückt. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm backe einander gegenüberliegende Flächen aufweist, die einen radial auswärts konkaven Teil bilden, der an einem komplementären Teil des Innenumfanges der Felge anliegt, und dass die Klemmbacke ferner eine im Winkel zur Radachse angeordnete Führungs fläche für den Keil aufweist.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmbacke mit einem Paar in der, Umfangsrichtung im Abstand voneinander stehender gegabelter Teile mit einander gegenüberliegenden Flächen für die Anlage an der Felge versehen ist, ferner dass die Klemmbacke eine Radialfläche aufweist, die an einer feststehenden, radialen Abstütz- fläche der Radscheibe angesetzt ist, sowie ein Paar radial im Abstand stehender, wenig stens annähernd paralleler Führungsflächen für den Keil, der ebenfalls ein Paar Führungs flächen aufweist, die an den vorstehend ge nannten Führungsflächen anliegen. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Klemmung U-förmige Federbügel aus Metall verwendet sind, deren Schenkel an ihren Enden je zwei einander entgegengesetzt angeordnete Füh rungsflächen haben, die an Komplementär- flächen am Innenumfang der Felge anliegen, wobei der eine dieser Schenkel eine wenig stens annähernd ebene Radialfläche besitzt, die an einer an der Radscheibe vorhandenen Abstützfläche anliegt, um die Bewegung der Bügel in der Axialrichtung des Rades zu ver hindern, wobei ausserdem eine die Schenkel und Stützflächen durchsetzende Schraube vorgesehen ist, die die Schenkel gegenein ander zieht,damit sie an dein zwischen ihnen liegenden Teil der Felge diese festklemmend angreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US332694XA | 1953-11-20 | 1953-11-20 |
Publications (1)
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|---|---|
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ID=21869445
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH332694D CH332694A (de) | 1953-11-20 | 1954-06-11 | Einrichtung an Fahrzeugrädern zum Befestigen der Felge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH332694A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290444B (de) * | 1962-05-09 | 1969-03-06 | Dayton Steel Foundry Co | Felge fuer Breitbasisreifen |
-
1954
- 1954-06-11 CH CH332694D patent/CH332694A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290444B (de) * | 1962-05-09 | 1969-03-06 | Dayton Steel Foundry Co | Felge fuer Breitbasisreifen |
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