CH332704A - Verfahren zur Herstellung von Diaryl-1,3,4-oxydiazolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diaryl-1,3,4-oxydiazolen

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CH332704A
CH332704A CH332704DA CH332704A CH 332704 A CH332704 A CH 332704A CH 332704D A CH332704D A CH 332704DA CH 332704 A CH332704 A CH 332704A
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tertiary amino
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Emil Dr Siegrist Adolf
Willy Dr Mueller
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B39/00Other azo dyes prepared by diazotising and coupling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum hauptpatent Nr. 313767    Verfahren zur Herstellung von     Diaryl-1,3,4-oxydiazolen       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf ein Verfahren zur Herstellung neuer, von       wasserlöslichmachenden    Gruppen sowie von  
EMI0001.0004     
    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0005     
    entsprechen, worin     R1    und R2     Arylreste    be  deuten, von denen der eine eine tertiäre       Aminogruppe    und der andere einen nega  tiven     Substituenten    enthält.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass man mittels     Schwefeltrioxyd    ein       Hydrazid    der Formel  
EMI0001.0012     
    mit einer     Arylcarbonsäure    der Formel  (4)     HOOC-R2     umsetzt, wobei     R,,    und     R2    von wasserlöslich  machenden Gruppen sowie von     Oxy-    und       Alkoxygruppen    freie     Arylreste    bedeuten, von  denen der eine eine tertiäre     Aminogruppe    und  der andere einen negativen     Substituenten     enthält.

           Oxy-    und     Alkoxygruppen    freier     Diaryl-1,3,4-          oxdiazole,    welche, wie z. B. die Verbindung  der Formel    Demgemäss kann die tertiäre     Amino-          gruppe    im     Hydrazid    der Formel (3) und der  negative     Substituent    in der     Carbonsäure    der  Formel (4) vorhanden sein. Umgekehrt kann  aber auch das     Säurehydrazid    den negativen       Substituenten    und die     Carbonsäure    die ter  tiäre     Aminogruppe    enthalten.  



       Mit    Vorteil werden beim     vorliegenden     Verfahren Ausgangsstoffe verwendet, deren  Reste     R1    und     R2        Benzolreste    sind. Die     Sub-          stituenten    in den Resten     R,    und     R2    befinden  sich beispielsweise in     m-Stellung    oder vor  zugsweise in     p-Stellung    zur     -CO-Gruppe.     Die in einem dieser Reste vorhandene ter  tiäre     Aminogruppe    kann z.

   B. eine     Arylalkyl-          aminogruppe    oder vorzugsweise eine     Dialkyl-          aminogruppe    sein. Es kommen insbesondere       Dialkylaminogruppen    mit     niedrigmolekula-          ren,    verschiedenen oder gleichen     Alkylresten,         wie z. B.     Dimethylamino-    oder     Diäthylamino-          gruppen,    in Betracht. So kann man beim vor  liegenden Verfahren vorteilhaft Ausgangs  stoffe der Formeln (3) bzw. (4) verwenden,  welche einen Rest der Zusammensetzung,  
EMI0002.0004     
    z.

   B. den     p-(Diäthylamino)-    oder den     p-(Di-          methylamino)-benzoylrest,    enthalten.  



  Diejenige der     Verbindungen    der Formeln  (3) und (4), welche die erwähnte tertiäre       Aminogruppe    nicht enthält, muss mindestens  einen negativen     Substituenten,    z. B. eine  Nitrogruppe oder ein Halogenatom, vorzugs  weise ein Chloratom,     aufweisen.    Demgemäss  werden als     Ausgangsstoffe    neben den durch  tertiäre     Aminogruppen    substituierten Ver  bindungen zweckmässig solche verwendet,  welche den Rest der Zusammensetzung  
EMI0002.0014     
    z. B. den     p-Chlorbenzoylrest,    enthalten.  



  Die Umsetzungen des     vorliegenden    Ver  fahrens erfolgen mit     Schwefeltrioxyd,    wobei  man zweckmässig eine Lösung von     Schwefel-          trioxyd    in Schwefelsäure     (Oleum)    verwendet.  Als     vorteilhaft    erweist sich dabei im allge  meinen ein Gehalt an     freiem        Schwefeltrioxyd     von etwa 20 bis 30%. Die Umsetzung wird  im übrigen vorteilhaft bei mässig erhöhter  Temperatur, z. B.     einer    solchen zwischen 50  und 100 , durchgeführt.

   Die Aufarbeitung  des     Reaktionsgemisches    kann in an sich be  kannter, für Schwefelsäure hoher Konzen  tration enthaltende Gemische üblicher Weise,  z. B. durch Ausgiessen auf Eis, erfolgen.  



  Bekanntlich ist     Schwefeltrioxyd    ein ausser  ;     ordentlich        wirksames        Sulfonierungsmittel    für       Arylverbindungen.    Beim vorliegenden Ver  fahren     findet    jedoch überraschenderweise  keine     Sulfonierung,    sondern nur die Ab-    Spaltung von Wasser aus den Ausgangs  stoffen unter     Bildung    der     Oxdiazolringe    statt.  



  Die neuen     Diaryl-1,3,4-oxdiazole    können  als Mittel zum Veredeln von Materialien in  den optischen Eigenschaften, beispielsweise  als optische     Aufhellmittel    oder als     Absorben-          tien    für ultraviolette Strahlen, verwendet  werden. Als zu veredelnde Materialien kom  men insbesondere Textilien, z. B. tierische  Fasern wie Wolle, in Betracht. Weiterhin  besteht die Möglichkeit, solche neue Ver  bindungen als     Zwischenprodukte,    z.

   B. für  die Herstellung von Farbstoffen, zu verwen  den.     Nitrogruppenhaltige    Verbindungen der  Formel (2) können beispielsweise zu Aminen  reduziert werden, welche sich dann als     Diazo-          komponenten    zur Herstellung von     Azofarb-          stoffen    verwenden lassen.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die  Teile, wo     nichts    anderes bemerkt wird,  Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.    <I>Beispiel</I>  Man kühlt 192 Teile     Oleum    (27%     S03)     auf 5   und gibt unter Kühlung und gutem  Rühren langsam 51,2 Teile     p-Chlorbenzoe-          säure-monohydrazid    und 57,9 Teile     p-Di-          äthylamino-benzoesäure    so zu,     dass        die    Tem  peratur 30  nicht übersteigt.

   Man bringt dar  auf die Temperatur     in    30 Minuten auf     65      und rührt     anschliessend    5 bis 6 Stunden bei  65 bis 70 . Man lässt erkalten, giesst das Reak  tionsgemisch unter Rühren in 1000     Teile    Eis  wasser, wobei sich das Kondensationsprodukt  in Form einer weissen Suspension abscheidet.  Man saugt ab, wäscht mit kaltem Wasser und  verrührt danach das Filtergut in 1000 Teilen  Wasser bei 30-40 , wobei mit wässriger Na  triumhydroxydlösung deutlich alkalisch ge  stellt wird.

   Nach dem Absaugen, Waschen  mit viel Wasser und Trocknen erhält man das  2-     [4'-chlor-phenyl-(1')    ]-5-     [4"-diäthylamino-          phenyl-(1")[-1,3,4-oxdiazol    der Formel (1) in  guter Ausbeute als weisses Pulver, das nach  dem     Umkristallisieren    aus Äthanol den  Schmelzpunkt     160-161'    aufweist. Die vor-      dünnte alkoholische Lösung fluoresziert, ul  travioletten Strahlen ausgesetzt, intensiv       grünstichigblau.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH s Verfahren zur Herstellung neuer Diaryl- 1,3,4-oxdiazole der Formel EMI0003.0004 dadurch gekennzeichnet, dass man mittels Schwefeltrioxyd ein Hydrazid der Formel EMI0003.0007 mit einer Arylcarbonsäure der Formel HOOC-R2 umsetzt, wobei R1 und R2 von wasserlöslichmachenden Gruppen sowie von Oxy- und Alkoxygruppen freie Arylreste be deuten,
    von denen der eine eine tertiäre Aminogruppe und der andere einen negativen Substituenten enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Ausgangs stoffe verwendet, deren Reste R1 und R2 Benzolreste sind, von denen der eine eine tertiäre Aminogruppe und der andere einen negativen Substituenten enthält. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Ausgangs stoffe verwendet, von denen einer eine niedrig molekulare Dialkylaminogruppe enthält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Ausgangs stoffe verwendet, von denen einer als nega tiven Substituenten ein Halogenatom, vor zugsweise ein Chloratom, enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer der Aus gangsstoffe den Rest der Formel EMI0003.0026 vorzugsweise den p-Chlorbenzoylrest, ent hält. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer der Aus gangsstoffe den Rest der Formel EMI0003.0028 vorzugsweise den p-(Diäthylamino)-benzoyl- rest, enthält.
CH332704D 1952-05-21 1955-02-22 Verfahren zur Herstellung von Diaryl-1,3,4-oxydiazolen CH332704A (de)

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