CH332729A - Zwischen Tragwänden eines Bauwerks freitragende Deckenschalung für monolithisch an der Baustelle zu giessende Stahlbetonrippendecken und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Zwischen Tragwänden eines Bauwerks freitragende Deckenschalung für monolithisch an der Baustelle zu giessende Stahlbetonrippendecken und Verfahren zu ihrer Herstellung

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CH332729A
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Description


  <B>-</B>     -r     Zwischen Tragwänden eines Bauwerks freitragende Deckenschalung     für    monolithisch  an der Baustelle zu giessende     Stahlhetonrippendecken    und Verfahren zu ihrer     Herstellung       Die Erfindung betrifft eine zwischen Trag  wänden eines Bauwerks freitragende Decken  schalung für monolithisch an der Baustelle zu  <B>0</B>     -idecken.    Die     Dek-          essende        Stahlbetonrippel          kenselhalung    weist aus wiederverwendbaren,  muldenförmigen Hohlkörpern gebildete     Seha-          lnngsformen    auf,

   die auf     Auflagerplatten    ge  lagert sind,     welelie    unter in den Rippen der       :;enosseiien    Decke als Bewehrung zu verblei  benden Profilträgern angehängt sind.  



  Die Erfindung betrifft ferner ein Verfah  ren zur Herstellung einer solchen zwischen  'Pragwänden eines Bauwerks freitragenden       Deekensehalung.    Erfindungsgemäss werden       Sehalungsformen    auf     Auflagerplatten        auf-           < -elegt,    welche lösbar mit der aus Profilträ  gern bestehenden und auf Tragwänden des       Bauwerks    gelagerten Rippenbewehrung der  zu giessenden Decke verbunden und     -unterhalb     dieser Bewehrung angeordnet sind.  



  Die     Deckenschalungen    für     monolithiseli    an  der Baustelle     zii    giessende     Stahlbetonrippen-          deeken    erfordern bisher die Aufstellung einer       Rüstung    aus einem Wald von Rüstungshöl  zern, oder die Anschaffung von freitragen  den, zwischen den Tragwänden zu verlegenden       Schalungsträgern,    auf denen die     Schalungs-          körper    für die Decke verlegt werden.

   Die Auf  stellung einer Rüstung behindert den Ver  kehr auf der Baustelle und macht ihn unter  der eingeschalteten Decke unmöglich oder sehr       schwierig.    Auch die starkwandigen, über eine    gewisse Entfernung sich und die Decken- und  Baulasten tragenden     Schalungsträger    erfor  dern zum mindesten an ihren     Auflägerstellen     Unterstützungen, da sich die     Sehalungskörper     nach der Fertigstellung der Decke sonst. nicht  entfernen lassen.  



  Die Kosten für die Rüstungen     und        Scha-          lungsträger    belasten die Baukosten verhält  nismässig hoch, weil ja der Quadratmeter der  Decke     kalkulativ    mit einem hohen Anteil an  Lohn für das Ein- und Ausrüsten der Decken  und an     lfaterial    für die     Abschreibung    oder  die Miete der     Sehaliingsträger    belastet werden  muss.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe ge  stellt, eine zwischen Tragwänden eines Bau  werks freitragende Deckenschalung zu schaf  fen, also eine Schalung, die sich und die     Dek-          kenlast    ohne Rüstung trägt.  



       Ein    Ausführungsbeispiel der Schalung  nach der     Erfindung    ist. in der Zeichnung dar  gestellt,     und    anhand derselben wird auch das  erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise  erläutert. Es zeigen:

         Fig.1    in Perspektive einen Ausschnitt aus  einer     Deckenschalung,          Fig.    2 einen wiederverwendbaren     Seha-          lungskörper    mit abgeschnittenen Bordecken,       Fig.3    die Draufsicht auf eine Auflager  stelle mit vier     aneinanderstossenden,    wieder  verwendbaren     Schalungskörpern,              Pig.    4 einen Schnitt durch eine Auflager  platte, den     Bolzen,    welcher die Platte mit dem  Profilträger verbindet und den Profilträger  sowie teilweise die auf der Platte befindlichen,  wiederverwendbaren     Schahmgskörper,

            Fig.    5 einen     Schnitt    durch die fertige, aus  geschalte Decke.  



  Die     Deckenschalung    weist,     wie        Fig.1    zeigt,  wiederverwendbare     Schalungskörper    1 auf.  Diese werden von     Auflagerplatten    2 getragen,  die vorübergehend unter die Deckenbeweh  rung gehängt werden. Die Deckenbewehrung  besteht aus den im Abstand der Deckenrippen  auf den Tragwänden 3 verlegten Profilträgern  4, welche     zweckmässigerweise        Stahlleichtträger     sind, die so bemessen sind, dass sie die sonst  übliche Deckenbewehrung aus den endseitig  gebogenen Rundeisen ersetzen.

   Der Profilträ  ger hat ein     U-Profil.    Seine     Schenkel    sind     zick-          zackförmig    gewellt. Sie weisen ovale Schlitze  5 auf, die u. a. bezwecken sollen, dass sich der  Beton     gleichmässig    auch innerhalb der Träger  verteilen kann. Die Untergurte der Profilträ  ger sind im Abstand der     Schalungskörper    mit  Bohrungen     zur    Aufnahme der Schraubenbol  zen 6 versehen, mit denen die     Auflagerplatten     2 unter die Profilträger gehängt werden. Die  Mutter zur     Befestigung    des     Bolzens    6 ist mit  7 bezeichnet.

   Die     Al-lagerplatte    ist auf einer  Seite mit     einem    in ihr eingelassenen und mit  ihr verschweissten     Abstandring        ss    versehen  (Fug. 4).  



  Die     Deckenschalung    wird in folgender  Weise hergestellt:  Die Profilträger werden vor dem Verlegen  mit den     Auflagerplatten    verbunden, die in die       UntergLirte    der Träger im Abstand der     Seha-          limgskörper    eingeschraubt werden. Dies ge  schieht mit Hilfe von Montageböcken zu ebe  ner Erde bzw. bei mehrgeschossigen Bauten  auf den schon fertigen Decken. Dann werden  die so vorbereiteten Träger auf Tragwänden  des Bauwerks im Abstand der Deckenrippen  bzw.     Schalungskörper    verlegt.

   Danach werden  die Profilträger mit Montagebrettern über  deckt, und von hier aus werden die     Schalungs-          körper    auf den     Auflagerplatten    verlegt.    In besonderen Fällen, in denen die Decke  kreuzweise bewehrt werden kann oder höhere  Nutzlasten als die normalen aufzunehmen hat.  oder grössere Spannweiten zu     "'überbrücken     sind, können quer zu den Profilträgern in den  Querrippen der künftigen Decke Rundstahl  einlagen verlegt werden. Das ist. auch ein  Zweck der gegenüberliegenden Schlitze 5 in  den Schenkeln der Profilträger, durch die  dann die Querbewehrungen gesteckt werden  können.  



  Als     Schalungskörper    werden     zweekmässi-          gerweise    nahtlos konisch tiefgezogene, mulden  förmige Hohlkörper aus dünnwandigem Tief  ziehblech mit umlaufendem, zu einer Auf  lagerfläche abgewinkeltem Bordrand benutzt,  wie sie in     Fig.    2 in grösserem Massstab als in       Fig.1    schematisch dargestellt sind und deren  Ecken abgeschnitten sind. Dadurch wird die  für den     Durchlass    des Bolzens 6 erforderliche  Aussparung an jeder Ecke selbst dann erzielt.,  wenn die     Sehal.ungskörper    mit. ihren Bord  rändern voll überlappt auf den     Auflagerplat-          ten    verlegt sind (Fug. 3).

   Zur Erzielung brei  terer Rippen können die     Schalungskörper     auch so auf den     Auflagerplatten    verlegt wer  den, dass sieh die Bordränder nur teilweise  oder gar nicht überlappen. Die     Schalungs-          körper    werden verständlicherweise ohne     Über-          lappung    der Bordränder auf den     Auflager-          platten    verlegt, wenn die     Sehalungskörper        aus     dickwandigem Material, wie z. B. Holz oder       Pressstoff,    bestehen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Zwischen Tragwänden eines Bauwerks freitragende Deckenschalung für monolithisch an der Baustelle zu giessende Stahlbetonrip- pendecken, gekennzeichnet. durch Sehalungs- formen, gebildet aus wiederverwendbaren, muldenförmigen Hohlkörpern, die auf Auf lagerplatten gelagert sind, welche unter in den Rippen der gegossenen Decke als Beweh rung zu verbleibenden Profilträgern ange hängt sind.
    IL Verfahren zur Herstellung einer zwi schen Tragwänden eines Bauwerks freitragen den Deckenschalung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungs- formen auf Auflagerplatten aufgelegt werden, die lösbar mit der aus Profilträgern bestehen den und auf Tragwänden des Bauwerkes ge lagerten Rippenbewehrung der zu giessenden Decke verbunden und unterhalb dieser Be wehrung angeordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Deckenschalung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Profilträ ger ans einem U-förmigen Stalulleichtträger besteht.
    2. Deckenschalung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Profilträ ger zickzaekförmige Schenkel aufweist. 3. Deckenschalung nach L?nteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehenkel der Profilträger Schlitze für den Durchlass des Betons und einer Deckenquerbewehrung auf weisen. 1. Deckenschalung nach Unteranspruch 3.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Untergurt jedes Profilträgers im Abstand der Schalungs- körper Löcher zu' Aufnahme der Befesti- gun sbolzen für die Auflagerplatten aufweist. 5. Deckenschalung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schalungs- körper mit einem umlaufenden, zu einer Auf lagefläche abgewinkelten Bordrand versehen ist, der abgeschnittene Bordecken aufweist.
    6. Deckenschalung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schalungs- körper aus einem konisch tief gezogenen Blech besteht. 7. Deckenschalung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schalungs- körDer aus einem nichtmetallischen Werkstoff besteht. B. Deckenschalung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede Auflager platte einen einseitig darin eingelassen und damit verschweissten Abstandring aufweist. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Auflagerplat- ten für die Schalungsformen mittels Bolzen in den Untergurten der Profilträger vor deren Verlegung eingeschraubt, die Profilträger mit den daran hängenden Auflagerplatten dann im Abstand der vorgesehenen Stahlbetonr ip- pen auf tragenden Wänden des Bauwerks ver legt,
    danach die Profilträger mit Montage brettern überdeckt -und von hier aus die Scha- lungsform.en auf den an den Profilträgern hängenden Auflagern aufgelegt werden. 10. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass Schalungsformen mit umlaufendem Bordrand und abgeschnit tenen Bordecken verlegt werden.
CH332729D 1955-08-29 1955-08-29 Zwischen Tragwänden eines Bauwerks freitragende Deckenschalung für monolithisch an der Baustelle zu giessende Stahlbetonrippendecken und Verfahren zu ihrer Herstellung CH332729A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2258937A1 (es) * 2006-04-04 2006-09-01 Forjados Y Estructuras Ligeras Castilla Y Leon S.A. Encofrado perdido para forjados.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2258937A1 (es) * 2006-04-04 2006-09-01 Forjados Y Estructuras Ligeras Castilla Y Leon S.A. Encofrado perdido para forjados.
ES2258937B1 (es) * 2006-04-04 2007-11-16 Forjados Y Estructuras Ligeras Castilla Y Leon S.A. Encofrado perdido para forjados.

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