CH332833A - Photographischer Objektivverschluss mit einer zusätzlichen Öffnungseinrichtung - Google Patents

Photographischer Objektivverschluss mit einer zusätzlichen Öffnungseinrichtung

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CH332833A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
shutter
ring
sectors
photographic lens
bearing ring
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Application number
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English (en)
Inventor
Noack Rolf
Hahn Werner
Kroemer Karl
Weise Johannes
Original Assignee
Zeiss Ikon Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


  Photographischer     Objektivverschluss        mit    einer zusätzlichen     Öffnungseinrichtung       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf.  einen photographischen     Objektivverschluss     mit mehreren drehbar gelagerten Sektoren,  deren üblicherweise fest im Gehäuse ange  ordnete Drehpunkte auf einem Ring gelagert  sind. Dieser     Sektorenlagerring    ist zur zu  sätzlichen Öffnung des Verschlusses bei der  Einstellung zum Beispiel einer einäugigen  Reflexkamera zum Zwecke der     Mattscheiben-          beobachtung    drehbar angeordnet.  



  Ausser den am     Sektorentreibring    angrei  fenden Mitteln zum automatischen Öffnen  des Verschlusses ist es bereits bekannt, Sek  torenlagerringe zu benutzen. Diese Einrich  tungen besitzen jedoch den Nachteil, dass sie  von Hand bedient werden müssen. Dadurch  wird die zusätzliche Betätigung eines Hebels  am Verschluss notwendig, wenn dieser zur  Sucherdurchsicht geöffnet werden soll. Vor  liegender Erfindungsgegenstand vermeidet  diesen Nachteil und schafft eine Verbesse  rung an derartigen Öffnungseinrichtungen  dadurch, dass die     Verschlusssektoren    durch  Betätigen des     Verschlussspannorgans    selbst  tätig geöffnet werden und sich durch Be  tätigen des     Verschlussauslösers    selbsttätig wie  der schliessen.

   Diese Verbesserung kann da  durch erreicht werden, dass dem Sektoren  lagerring eine Feder zugeordnet wird, die be  strebt ist, den Lagerring vorzugsweise in eine  der     Schliessstellung    der Sektoren entspre-         chende    Lage zu ziehen. Das Spannen der  Feder des Lagerringes geschieht zweckmässig  in der Weise, dass der in die Spannstellung  bewegte Spannring einen Arm des Lagerrin  ges erfasst und in die Spannstellung mit  nimmt, wobei der     Verschlüss    sich öffnet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigen die     Fig.1    bis 4 den Ver  schluss in verschiedenen Zustandsstellungen.  



  Das mit 1 bezeichnete Gehäuse enthält  einen Spannring 2 sowie einen     Sektorentreib-          ring    8, der mehrere Stifte 9, aufweist, die  in Schlitze 10 der Sektoren 11     eingreifen.     Ein im Gehäuse drehbar angeordneter Lager  ring 3 trägt die Lagerpunkte 12 der Sek  toren 11. Der     Übersichtlichkeit    wegen ist nur  ein Sektor in der Zeichnung dargestellt. Eine  Feder 4 versucht den Lagerring 3 in eine  der Schliessstellung der Sektoren 11 entspre  chende Lage zu ziehen.

   Ferner ist am Lager  ring 3 ein Arm 7 vorgesehen, der im Wege  eines am Spannhebel 5 angeordneten Lappens       @6    liegt.     Schliesslich    befindet sich im Gehäuse 1  noch eine Klinke 13, die den     Sektorentreib-          ring    8 in der Spannstellung hält und vom  ablaufenden Spannring     2i    betätigt wird.     Ein     Sperrhebel 17 hält den Spannring 2, in der  Spannstellung und wird vom     Ausl.ösehebel    18  betätigt.

        Die Wirkungsweise     des    beschriebenen Ver  schlusses ist folgende: Nachdem in der Ka  mera der Film abgedeckt und der Spiegel  in Sucherstellung gebracht worden ist, wird  der abgelaufene Verschluss     (Fig.1)    gespannt,  indem der Spannhebel 5 im Uhrzeigersinn  gedreht wird. Bei dieser Drehung nimmt der  Spannring 2 mittels der Nase 20 über den  Stift 21 den     Sektorentreibring    8 mit, so dass  sich dieser ebenfalls im Uhrzeigersinn dreht.  Infolge der zwischen dem     Sektorentreibring    8  und den Sektoren 11 bestehenden     Stift-          Schlitz-Verbindung    9, 10 rotieren die Sekto  ren 11 bei diesem Vorgang um die Lager  punkte 12.

   Sobald die Sektoren 11 die     Ver-          schlussöffnung    freigegeben, das heisst Sek  toren 11 und     Sektorentreibring    8 die Hälfte  ihres     Gesamtdrehwinkels    zurückgelegt haben,  trifft der am Spannhebel 5 vorgesehene Lap  pen 6 auf dem am     Sektorenlagerring    3 an  gebrachten Arm 7     (Fig.2).    Auf diese Weise  wird beim Weiterdrehen des Spannringes 2  im Uhrzeigersinn nicht nur der     Sektoren-          treibring    8; sondern auch der Sektorenlager  ring 3 mitgenommen.

   Die Sektoren 11 blei  ben bei dieser Bewegung in ihrer geöffneten  Stellung, weil sich der     Sektorentreibring    8  und der     Sektorenlagerring    3 mit der gleichen  Winkelgeschwindigkeit in gleicher Richtung  drehen, so dass keine für ein Drehen der  Sektoren notwendige Relativdrehung der be  sagten beiden Ringe 8 und 3 erfolgen kann.  Sobald die Spannstellung des Verschlusses er  reicht ist     (Fig.3),    kommen der Sperrhebel  17 und die Klinke 13 zur Wirkung, indem  sie ein selbständiges Ablaufen des Spann  ringes     2,    und des     Sektorentreibringes    8 ver  hindern.

      Nachdem der Verschluss gespannt ist,  kann durch den geöffneten     Objektivverschluss     hindurch das zu photographierende Objekt  betrachtet und     eingestellt    werden. Durch das  Niederdrücken des     Auslösehebels    18 wird der  Verschluss in Tätigkeit gesetzt, indem der  Sperrhebel 17 den Spannring 2. freigibt       (Fig.4).    Der Spannring 2 läuft daraufhin  entgegen dem Uhrzeigersinn ab, dem der         Sektorenlagerring    3 unter der Wirkung der  Feder 4 folgt.

   Während der     Sektorentreib-          ring    8 - in seiner augenblicklichen Lage  gehalten durch die Klinke 13 - in der ge  spannten Stellung verharrt, wird auf Grund  der Drehung des     Sektorenlagerringes    3 eine  Relativdrehung zwischen dem     Sektorentreib-          ring    8 und dem     Sektorenlagerring        3'erzielt,     die zur Schliessbewegung der Sektoren 11  führt.

   Gegen Ende der Schliessbewegung der  Sektoren 11 wird der     Sektorenlagerring    3  durch den     Anschlag        2?.    in der Ausgangsstel  lung für den eigentlichen Belichtungsvorgang  angehalten, indem der Arm 7 gegen den An  schlag     212,    stösst. Der Spannring 2. läuft jedoch  weiter ab. Nachdem die Filmabdeckung wie  der aufgehoben und der Spiegel, aus der  Sucherstellung geklappt worden ist - was  vorzugsweise vom ablaufenden Spannring 2  bewerkstelligt werden kann -, trifft dieser  mit dem Nocken 19 auf die Klinke 13 und  dreht sie im Uhrzeigersinn.

   Dabei     wird    der  abgebogene Lappen 16 aus dem Weg des Vor  sprunges 15 geschwenkt und der     Sektoren-          treibring    8 zum Ablauf unter Wirkung der  Treibfeder 14 freigegeben. Der ablaufende       Sektorentreibring    8 bewirkt nun das Drehen  der Sektoren 11 zum Zwecke einer kurzzeiti  gen Freigabe der     Verschlussöffnung.    Dass  verschieden grosse Belichtungszeiten durch  das Anordnen von Hemmwerken in bekann  ter Weise erzielt werden können, sei der  Vollständigkeit wegen mit erwähnt.

      Es ist ersichtlich, dass mit dem Ausfüh  rungsbeispiel das Verwendungsgebiet vorlie  genden Erfindungsgegenstandes nicht er  schöpft ist, denn es ist     durchaus    möglich,  den Lagerring 3 in seiner Spannstellung bei  spielsweise durch Klinken zu halten, die  dann von einem vor dem eigentlichen Belich  tungsvorgang ablaufenden     Verschlussorgan     (zum Beispiel     Kontakthemmwerk)    betätigt  werden. Weiterhin kann auch der Lagerring  zuerst freigegeben werden, der     seinerseits     den     Verschlussablauf    auslöst.

      Welche Form im einzelnen der Erfin  dungsgegenstand auch annehmen mag, we-           sentlich    ist stets; dass durch Betätigen des       Verschlussspannorgans    die     Verschlusssektoren     ohne zusätzlichen Handgriff gleichzeitig ge  öffnet werden, und dass dieselben sich durch  Betätigen des     Verschlussauslösers    selbsttätig  schliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographischer Objektivverschluss, des sen Sektoren auf einem Ring gelagert sind, der zum Zwecke der zusätzlichen Öffnung des Verschlusses drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betäti gen des Verschlussspannorgans die Verschluss- sektoren sich selbsttätig öffnen und dieselben durch Betätigung des Verschlussauslöserssich wieder selbsttätig schliessen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Photographischer Objektivverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass dem Lagerring (3) eine Feder (4) zugeordnet ist und ein mit dem Verschluss- Spannhebel beim Spannen zusammenarbeiten der Teil entgegen der Wirkung der Feder (4) den Lagerring (3,) in eine der Offen stellung der Sektoren (11) entsprechende Lage bringt. 2.
    Photographischer Objektivverschlüss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (5) einen abgebogenen Lappen (,6) aufweist, der beim Spannen des Verschlusses mit einem am Lagerring (3) vorgesehenen Arm<B>(7)</B> zusammenarbeitet.
CH332833D 1954-09-21 1955-06-17 Photographischer Objektivverschluss mit einer zusätzlichen Öffnungseinrichtung CH332833A (de)

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CH332833A true CH332833A (de) 1958-09-30

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