CH333051A - Synchronisiereinrichtung an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnradbetrieb - Google Patents

Synchronisiereinrichtung an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnradbetrieb

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Publication number
CH333051A
CH333051A CH333051DA CH333051A CH 333051 A CH333051 A CH 333051A CH 333051D A CH333051D A CH 333051DA CH 333051 A CH333051 A CH 333051A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
adhesion
wheel
rail vehicles
drum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carlo Dipl Ing Machnich
Original Assignee
Inventio Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Inventio Ag filed Critical Inventio Ag
Publication of CH333051A publication Critical patent/CH333051A/de

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • B61C11/04—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Synchronisiereinrichtung an Sebienenfahrzeugen für kombinierten  Adhäsions- und Zahnradbetrieb    Bei Zahnradbahnen liegt normalerweise die       wirksame    Höhe der Zahnstange, d. h. die Lage  der Wälzliniedetselben, höher als die \durch die  Profiloberkante der Schienen für die Adhä  sionsräder verlaufende Ebene. Dies bewirkt,  dass der Teilkreisdurchmesser eines auf der  Adhäsionsradwelle frei drehbar gelagerten  Zahnrades, z. B. eines Bremszahnrades oder  eines leerlaufenden Antriebszahnrades, klei  ner ist als der wirksame Durchmesser der  Adhäsionsräder. Diese Tatsache hat ander  seits zur Folge, dass die Umfangsgeschwindig  keit bei gleicher Drehzahl am Zahnrad kleiner  ist als an den Adhäsionsrädern.  



  Zum Einfahren auf die Zahnstange, beim  Übergang von der Adhäsionsstrecke zur Zahn  radstrecke, ist. es nun erforderlich, dass das  Zahnrad die gleiche Umfangsgeschwindigkeit  besitzt wie die Adhäsionsräder. Infolge  dessen muss die Drehzahl des Zahnrades  grösser sein als diejenige der Adhäsionsräder.  



  Um dies zu erzielen, wurden bisher, in der  Fahrtrichtung vor der Zahnstange, etliche  Meter lange, bis zum Anfang der Zahnstange  reichende Holzleisten am Geleisekörper mon  tiert., an welchen das Zahnrad flankenseitig  zum Anliegen kam und durch die Reibung  der Leisten schliesslich auf die der augen  blicklichen Fahrgeschwindigkeit entspre  chende Drehzahl gebracht     wurde.    Diese Holz  leisten befriedigen nicht überall und bilden  oft     Grund    von Störungen.

      Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Einrichtung zur Synchronisierung der  Umfangsgeschwindigkeit von zum Eingreifen  in die Zahnstange bestimmten     Zahnrädern     mit derjenigen der Adhäsionsräder an Schie  nenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions  und Zahnradbetrieb, welche die Anordnung  der genannten Holzleisten erübrigt.  



  Gemäss der Erfindung ist diese Einrich  tung dadurch gekennzeichnet, dass sie ein  übertragungsmässig zwischen Adhäsionsrad  achse und Zahnrad angeordnetes, ein- und  ausschaltbares Reibradvorgelege besitzt, mit  tels welchem die eingangsseitige Drehzahl der  Adhäsionsradachse, entsprechend dem Ver  hältnis des wirksamen     Adhäsionaraddurch-          messers    zum wirksamen Zahnraddurchmesser  verändert, auf das Zahnrad übertragen wer  den kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt. Es zeigt  Fig. l eine Seitenansicht eines Radsatzes  mit auf der Adhäsionsradwelle gelagertem  Zahnrad auf der Schienenstrasse, teilweise im  Schnitt, und       Fig.    2 eine Stirnansicht desselben Rad  satzes mit der     Synchronisiereinrichtung.     Beim dargestellten Beispiel sind mit 1 die  Schienen für     die    Adhäsionsräder 2 ,eines Rad  satzes des Schienenfahrzeuges bezeichnet. 3      stellt ein Bremszahnrad dar, welches auf der  Welle 4 des Radsatzes auf nicht näher darge  stellte     Art.    unabhängig drehbar     gelagert    ist.

    Mit 5 ist der Anfang einer Zahnstange für  die Zahnradstrecke bezeichnet, welche Zahn  stange in Fig. 2 strichpunktiert eingezeich  net ist. 6 zeigt die Wälzlinie dieser Zahn  stange 5 und     6a    den Teilkreis des Zahnrades  3. Die Profiloberkante 7 der Schienen 1 für  die Adhäsionsräder 2 besitzt, bezogen auf die  Ebene<I>0-0,</I> die Höhe<I>h,</I> die kleiner ist als  die auf dieselbe Ausgangsebene bezogene  Höhe H der Zahnstangenwälzlinie 6. 7a be  zeichnet den Berührungskreis des Adhäsions  iades 2 mit der Oberkante 7 der Schienen 1.  D ist. somit der am Adhäsionsrad 2 wirksame  Durchmesser und T der wirksame Durch  messer des Zahnrades 3.  



  Auf der linken Seite des Zahnrades 3 ist,  konzentrisch an diesem, eine Trommel 8 be  festigt. Neben dieser Trommel 8 ist auf der  Welle 4 eine weitere Trommel 9 angeordnet,  die mit einem Federkeil 10 gegen Verdrehung  gesichert ist. Die Umfangsflächen dieser bei  den Trommeln 8, 9 sind plan gedreht     Lind     dienen zeitweilig als Lauffläche für zwei auf  einer gemeinsamen Welle 11 befestigte und  mit dieser in einem Support 12 frei drehbar  gelagerte Reibräder 13, 14, deren Peripherie  durch einen aufvulkanisierten Gummikranz  gebildet ist. Die Durchmesser der Trommel 8  und des Rades 13 sind kleiner gehalten als  diejenigen der Trommel 9 und des Reibrades  14 und in ihrer Grösse derart bemessen, dass  die von der Trommel 9 auf die Trommel 8  über die Vorgelegeräder 13, 14 bewirkte  Übersetzung dem Verhältnis<I>D : T</I> entspricht.  



  Am Support. 12 ist eine Stange 15     befestigt,     die an ihrem freien Ende mit einem in einem  Zylinder 16 angeordneten Kolben 17 verbun  den ist. Zwischen dem Zylinder 16 und dem  Support 12 sind zwei     Zugfedern    18 angeord  net. 19 ist eine von einem Druckluftbehälter  über einen Umschalthahn 20 in den Zylinder  16 geführte Leitung.  



  Zur Synchronisierung der Umfangsge  schwindigkeit des Zahnrades 3 mit derjenigen  des     Adhäsionsrades    2 ist bei fahrendem Fahr-    zeug der Hahn 20 so zu stellen, dass Druck  luft in den Zylinder 16 einströmt. Hierbei  wird der Kolben 17 und mit ihm der Support  12 entgegen der Kraft der     Federn    18 abwärts  bewegt, bis die Reibräder 13,     1.1    auf der Um  fangsfläche der Trommeln 9, 8 zum Aufliegen  kommen. In dieser Stellung ist das Vorgelege  eingeschaltet, und das Zahnrad 3 wird über  die Trommel 8, die Räder 14, 13 und die  Trommel 9 getrieben, wobei durch die er  wähnte Übersetzung die Drehzahl des Zahn  rads 3 um so viel. höher ist, als zur Erziehung  der gleichen Umfangsgeschwindigkeit, wie sie  am Adhäsionsrad 2 vorhanden ist, erforder  lich ist.

   Das Einfahren in die Zahnstange  vollzieht sich einwandfrei. Durch Verdrehen  des Hahns 20 im Sinne der Entlüftung des  Zylinders 16 ziehen die Federn 18 den     Sup-          ,     port wieder in seine obere Ausgangsstellung  in welcher die Räder 13, 14 an der Trommel  9, 8 nicht. mehr anliegen, das Vorgelege also  ausgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Synchronisierung der Umfangsgeschwindigkeit. von zum Eingreifen in die Zahnstange bestimmten Zahnrädern mit. .derjenigen der Adhäsionsräder an Schie nenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions und Zahnradbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein übertragungsmässig zwischen Ad- häsionsra.dachse und Zahnrad angeordnetes, ein- und ausschaltbares Reibradvorgelege be sitzt, mittels welchem die eingangsseitige Drehzahl der Adhäsionsradachse, entspre chend dem Verhältnis des wirksamen Ad liäsionsraddurchmss.ers zum wirksamen Zahn raddurchmesser verändert, auf das Zahnrad übertragen werden kann.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> Einrichtung nach Patentanspruch an Schienenfahrzeugen, mit auf der Adhäsions- radachse: unabhängig drehbar gelagertem Zahnrad, dadurch gekennzeichnet, da.ss das letztgenannte mit einer seitwärts konzen trisch an ihm befestigten Trommel versehen ist, dass daneben auf der Adhäsionsradachse eine weitere Trommel fixiert ist, und dass beide Trommeln voneinander verschiedene Durchmesser besitzen, welche im Verein mit den Durchmessern der Vorgelegeräder die genannte Übersetzung ergeben, wobei ihre Umfangsflächen als Laufflächen für die Vor gelegeräder ausgebildet sind.
CH333051D 1955-08-06 1955-08-06 Synchronisiereinrichtung an Schienenfahrzeugen für kombinierten Adhäsions- und Zahnradbetrieb CH333051A (de)

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CH333051T 1955-08-06

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CH333051A true CH333051A (de) 1958-09-30

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CH (1) CH333051A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2569644A1 (fr) * 1984-09-04 1986-03-07 Boeniger Hanspeter Appareil de propulsion pour vehicules ferroviaires avec propulsion a adherence et a cremaillere

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2569644A1 (fr) * 1984-09-04 1986-03-07 Boeniger Hanspeter Appareil de propulsion pour vehicules ferroviaires avec propulsion a adherence et a cremaillere

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