CH333251A - Wasserdichtes Armbanduhrgehäuse - Google Patents
Wasserdichtes ArmbanduhrgehäuseInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
- G04B37/11—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits of the back cover of pocket or wrist watches
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Description
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Wasserdichtes Armbanduhrgehäuse Vorliegende Erfindung betrifft ein wasserdichtes Armbanduhrgehäuse. Bisher wurde der Boden von Armbanduhrgehäusen beliebiger Form mit. dem Gehäusering mittels an diesen Teilen einander gegenseitig hintergreifender Sprengränder durch Ineinanderdrücken derselben befestigt. Das geht einfacb und rasch vonstatten, ergibt aber keinen befriedigenden wasserdichten Verschluss.
Oder es befinden sich am Gehäusering und am Boden des Gehäuses ebene Ringflächen, zwischen denen eine Dichtung und an beiden genannten Gehäuseteilen Gewinde angeordnet sind, wobei durch Einschrauben des Bodens in den Gehäusering die Dichtung, zwischen den Ringflächen eingespannt und auf diese Weise ein wasserdichter Verschluss erzielt wird. Das Anbringen der bei der letzteren Ausführttngsforni erforderlichen Gewinde ist wegen dessen geringer Höhe etwas schwierig. Beim Einschrauben des Gehäusebodens ist, es umständlich, die Gewinde der beiden Teile miteinander .in Eingriff zu bringen, und sie können dabei leicht verdorben werden.
Nachteilig ist es, dass man dazu einen Schlüssel benötigt. Ein solcher ist aber oft nicht oder nicht in vier richtigen Grösse. zur Hand. Auch haben die Eingriffsrasten für den Schlüssel am Boden des Gehäuses wegen der geringen Stärke des Gehäusebodens eine so geringe Tiefe, dass ein sicheres Ein- und Auschrau- ben des Bodens schwierig und eine Besehädi- gung desselben möglich ist. Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel der bekannten wasserdichten Uhrgehäuse zu beheben.
Das erfindungsgemässe wasserdichte Armbanduhrgehäuse ist gekennzeichnet durch einen polygonal gestalteten Sprengring (n), der zwischen dem Gehäusering (b) und dem Boden (c) des Gehäuses eingespannt ist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Armbanduhrgehäuse in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 die rechte Hälfte desselben in glei- eher Darstellung in grösserem Massstab, Fig. 3 eine besondere Ausführungsform des Bodens in senkrechtem Schnitt und in grösserem Massstab und Fig. 4 eine durch Teilen entlang der Ge- häuselängsmittellinie bestimmte Hälfte eines Gehäuses mit einem darin teilweise sitzenden Sprengring in Unteransicht.
Das Armbanduhrgehäuse weist bei der dargestellten runden Ausführungsform einen oben durch ein wasserdicht eingekittetes Uhrglas a geschlossenen Gehäusering b und einen dessen unterseitige öffnung schliessenden Boden c auf. Am untern Teil des Innenumfanges des Gehäuseringes b ist ein Absatz d mit zylindrischem Innenumfang d' und nach unten gewandter ebener Anlagefläche e: angebracht. Am zylindrischen Innenumfang d' ist eine Ringnut f mit .einem im Quer-
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schnitt z. B. halbkreisförmigen Nutgrund f' ausgedreht.
Der Boden c weist an seinem Aussenumfang unten eine schmale senkrechte Fläche g, darüber eine Ringnut h, über derselben eine nach oben sich verjüngende Ke- gelringfläche i und oben eine ebene Ringfläche k auf. Es ist vorgesehen, zwischen die Ringfläche e des Gehäuseringes b und der Ringfläehe k des Bodens c einen Dichtungsring m, einzulegen. Der Querschnitt der Ringnut A des Bodens c kann ebenfalls etwa. halbkreisförmig sein (Fig. 1 und 2).
Der Querschnitt der Ringnut. l" kann aber auch drei- leckig sein, so da.ss sie einen obern, nach unten sich verjüngenden Teil 3z' und einen untern, nach oben sich verjüngenden Teil h" aufweist. (Fig. 3). In der Ringnut. f des Gehäuseringes h ist ein polygonal gestalteter Sprengring n aus federndem Draht von kreisförmigem Querschnitt. gelagert. Dessen einzelne Umfangsseiten o können gerade oder einwärts gebogen sein.
Er stützt sich mit. den Stossstellen n' seiner Umfangsseiten o in dem Grund f' der Gehäuseringnut f und ragt mit den mittleren Teilen o' seiner geraden oder einwärts gebogenen Umfangsseiten o nach einwärts über den Innenumfang d' der Ge- häuseringausdrehung d vor.
Der Boden wird von unten in die Gehäuseringausdrehung d hineingedrückt. Dabei drängt er mit seiner obern Kegelringflä.che i den Sprengring n unter Spannung nach aussen zurück. Nach Anlage der obern Ringfläche k, des Bodens c am Dichtungsring m springen die Mittelteile o' der Umfangsseiten o des Sprengringes n in die Ringnut h des Bodens c ein und halten denselben im Gehäusering b fest. (Fig. 1 und 2).
Weist die Ringnut. h des Gehäusebodens c aber einen dreieckigen Querschnitt auf (F.ig.3), so wird durch das Zusammenwirken des obern, nach unten sieh verjüngenden Nutteils h' mit den in radialer Richtung nach einwärts wirkenden Mittelteilen o' der Boden c so kräftig nach oben gedrängt, da-ss er den Dichtungsring n1 zwischen :den ebenen Ringflächen k und e so stark einspannt, dass ein wasserdichter Verschluss des Gehäuses erzielt. wird. Dabei steht der untere, nach oben sich verjüngende Nutteil h" noch von den --Mittel- teilen o' der Umfangsseiten o ab.
Der beschriebene Sprengring kann auch auf Uhrgehäuse ovaler Form, oder auf quadratische, rechteckige und polvgonale Formuhrgehäuse mit ebensolchen Böden Anwendung finden.
Der Boden schliesst wasserdicht ab und ist leicht und ohne Schlüssel am Gehäusering einsetz- und abnehmbar.
Claims (1)
- PATENT ANSPR.UCFI Wasserdichtes Armbanduhrgehä.use, gekennzeichnet durch einen polygonal gestalteten Sprengring (n), der zwisehen dem Gehäusering (b) und dem Boden (c) des Gehäuses eingespannt. ist. UNTERANSPRL'CIIE 1. Armbanduhrgehäuse nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet., dass die Umfangsseiten (o) des Sprengringes (n) cin- wärtsgebogen sind. 2. Armbanduhrgehäuse nach Patentanspruch, da@dureh gekennzeichnet., dass die Umfangsseiten (o) des Sprengrinres (n) gerade sind. 3.Armbanduhrgehäuse nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeiehnet, dass es ein Formuhrgehäuse ist. 4. Armbanduhrgehäuse nach Patentan- sprtieh, dadurch gekennzeichnet, dass es rund ist. 5.Arn iba.nduhrgehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der (Ie- häusering unterhalb einer ebenen Anlagefläche (e) für einen Diehtungsring (m) im senkrechten Innenumfang (d') eines Innenabsatzes (d) eine umlaufende Nut (f) aufweist, in welcher der poli-gonale Sprengrin,- (n) gelagert ist und sieh mit den Stossstellen (n') seiner Umfangsseiten (o) im Grand (f) der Nut.(f) aufstützt und mit den mittleren Teilen (o') seiner Umfangsseiten (o) aus der Nut (f) hervorragt. 6. Armbanduhrgehä:use nach Patentanspruch und Unt-eranspi-Lieh 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (c) an seinem <Desc/Clms Page number 3> in dem untern Gehäuseringabsatz (d) mit Spielraum passenden Aussenumfang eine untere schmale senkrechte Fläche (g) darüber eine Ringnut (h), über dieser einen sich nach oben verjüngenden Teil (i) und oben eine ebene Ringfläche (k) aufweist, wobei bei eingesetztem Boden der polygonale Sprengring (n.) mit den mittleren Teilen (o') seiner Umfangsseiten (o) in die Nut (h) drängt und den Boden (c) in seiner Anlage am Dichtungsring (m) hält. 7.Armba.ndu.hrgehä.use nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen ä und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (h) des Bodens (e) einen obern, nach unten sich verjüngenden Teil (h') und einen untern, nach oben sich verjüngenden Teil (h") aufweist, wobei der obere Teil .(h') in Zusammenwirken mit den mittleren Teilen (o') der Umfangsseiten (o) des polygonalen Sprengringes (n) den Boden (c) kräftig nach oben drückt und der zwischen seiner obern ebenen Ringfläche (k) und der untern ebenen Ringfläche (e) des Gehäuseringes (b) liegende Dichtungsring (m) stark eingespannt wird, und der untere, nach unten sich erweiternde Nutteil (h") von den Mittelteilen (o') der Umfangsseiten noch absteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH333251T | 1956-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333251A true CH333251A (de) | 1958-10-15 |
Family
ID=4502767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333251D CH333251A (de) | 1956-06-07 | 1956-06-07 | Wasserdichtes Armbanduhrgehäuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333251A (de) |
-
1956
- 1956-06-07 CH CH333251D patent/CH333251A/de unknown
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