CH333409A - Raumabschlussvorrichtung - Google Patents
RaumabschlussvorrichtungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/06—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type
- E06B9/0607—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position
- E06B9/0646—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the relative arrangement of the closing elements in the stored position
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B9/08—Roll-type closures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 2910,68 Raumabschlussvorrichtung ( legenstand des Hauptpatentes ist eine Rauniabschlussvorriehtung mit lattenförmigen Gliedern, die an ihren Enden miteinander verbunden sind und einen Rolladen bilden. Nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes zeielinet sieh die Vorrichtung dadurch aus, dass ihre Glieder aus Glasschienen bestehen, die sich beim öffnen der Raumabschlussvor- riehtung mit, ihren flachen Seiten aneinander reihen.
Gemäss einer bevorzugten Ausführung sind an beiden Enden der lattenförmigen Glieder Fassungen mit Rollen angebracht, mittel welcher die Glieder in Führungsschienen der art geführt sind, dass sie sich sowohl parallel als auch winklig zu den Führungsschienen ein stellen können. Bei vollgeöffneter Raumab- sehlussvorrichtung liegen die Stirnseiten sämt licher Glieder senkrecht zu den Führungs schienen.
Zur Führung der Glieder in ihrer Streck lage dient eine Auflageschiene, auf welcher die Fassungen der Glieder aufliegen. Die (xleitfläclie der Auflageschiene kann aus Kunststoff bestehen. Um das Schwenken der Glieder aus der Strecklage in die winklige Lage zti ermöglichen, ist an beiden Seiten der Raumabschlussvorrichtung eine schräg zu den<B>'</B> Führungsschienen stehende, fest angeordnete Gleitfläche vorgesehen.
Die im Hauptpatent beschriebene und ab gebildete Ratimabschlussvorrichtung mit bei- derseits fest angebrachten Auflageschienen hat den. Nachteil, dass die lattenförmigen Glieder, die von der zusammengelegten Lage in die gestreckte Lage beim Schliessen des Raumes übergeführt werden, ein Klappern verursachen, wie es bei manchen Rolladen der Fall ist. Dieser Lärm wird zum grossen Teil dadurch verursacht, dass beim Schliessen der Raumabsehlussvorrichtung die Fassungen, die sich an den Enden der Glieder befinden, an die schrägen Orleitflächen, welche vor den Auflageschienen angeordnet sind, aufprallen.
Da die Raumabsehlussvorrichtung in den meisten Fällen nicht dazu bestimmt ist, wie Rolladen an Fenstern und Türen nur zweimal, sondern beliebig oft im Tage betätigt zu wer den, wurden Mittel gesucht, um dieses Ge räusch zu vermindern.
Die vorliegende Erfindung betrifft dem nach eine Weiterausbidung der oben beschrie benen Raumabschlussvorrichtung. Sie besteht darin, dass die Auflageschienen, die zur Füh rung der lattenförmigen Glieder in ihrer Strecklage dienen, hebelartig beweglich an je einer Drehachse in solcher Weise befestigt sind, dass der eine ihrer Arme bei offener Raumabschlussvorrichtung mit der Führungs schiene einen spitzen Winkel bildet, dessen Scheitel dem Stapel von mit ihren flachen Seiten aneinandergereihten lattenförmigen Gliedern abgekehrt ist,
wobei die Auflage schienen erst dann nach und nach eine zu den Führungsschienen parallele Lage einneh men und die Raumabschlussvorrichtung glatt drücken, wenn das vorderste lattenförmige Glied beim Schliessen der Raumabschlussvor- richtung die Drehachsen passiert hat und auf den andern Arm der Auflageschienen drückt. Diese zweiarmigen Hebel können dabei besonders zweckmässig so ausgebildet und ge lagert sein, dass der spitze Winkel bei geöff neter Vorrichtung selbsttätig durch ihr eigenes Gewicht gebildet wird. Bei lotrechten Raum abschlussvorrichtungen kann es dagegen not wendig sein, Federn zur Bildung des spitzen Winkels zu verwenden.
Diese Ausbildung der Auflageschienen setzt das Klappern beim Schliessen der Raum abschlussvorrichtung sehr stark herab; es ver bleibt jedoch ein Geräusch, das die Fassungen durch gegenseitiges Aneinanderschlagen ver ursachen.
Zweckmässig werden daher an den Fassun gen Puffer aus Gummi oder einem ähnlichen Werkstoff angeordnet, wodurch auch diese letzte Geräuschursache beseitigt wird.
Vorzugsweise wird dabei jede zweite Fas sung mit einem Gummipuffer versehen, der von einer Seite zur andern quer durchgeht und auf beiden Seiten vorsteht.
Die beiliegende Zeichnung veranschau licht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes in Form einer Schaukasten-Ab- schlussvorrichtung.
Fig.1 zeigt im Querschnitt einen Teil des Schaukastens in offener und Fig. 2 in geschlossener Stellung in Ansicht auf die innere Seite einer Seiten wand, wobei nur ein Teil der Glieder darge stellt ist, während Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Fassungen zeigen, wobei Fig.3 einen Querschnitt durch die Füh rungsschiene nach Linie A-A in Fig.2, auf Höhe der Drehachse und durch ein an dieser Stelle befindliches Glied darstellt.
Die einzelnen Glieder 1 der gezeichneten Ramnabschlussvorrichtung bestehen aus Glas schienen, die an beiden Enden mit Fassungen 2 versehen sind. Die Fassungen weisen je einen Zapfen 3 und einen Zapfen 4 auf, die verschiedene Länge haben und mittels Span gen '5 zur gelenkartigen Verbindung der Glieder dienen. Der längste Zapfen 4 bildet die Achse einer Rolle -6, die in der Füh rungsschiene 7 beweglich ist und das Glied 1 trägt. 8 ist eine der doppelhebelförmigen Auf lageschienen. Ihre Drehachse befindet sieh bei 9.
Der hintere, an seinem freien Ende ab gebogene Arm 10 der Auflageschiene 8 ist so lang und so schwer ausgebildet, dass er mit der Führungsschiene 7 einen spitzen Winkel bildet, dessen Scheitel dem Stapel von mit ihren flachen Seiten aneinandergereihten lattenförmigen Gliedern abgekehrt ist, wobei die Auflageschienen erst dann nach und nach eine zu den Führungsschienen parallele Lage einnehmen und die Raumabschlussvorrichtung glattdrücken, wenn das vorderste lattenför- mige Glied beim Schliessen der Raumabschluss- vorrichtung die Drehachsen passiert hat und den andern Arm 11 gegen den Anschlag 12 drückt.
Die Auflageschiene ist mit einer Kunststoffeinlage 13 versehen, welche als Gleitfläche für die Fassungen 2 der Glas schienen 1 dient.
Wird nun der Schaukasten durch Ziehen am Handgriff 14 geschlossen, so gehen die in Fig.1 mit ihren flachen Seiten aneinan- dergereiht gezeigten Glieder 1 und ihre Fas sungen 2 allmählich in die Strecklage über, ohne sofort die Auflageschiene 8 am Arm 10 zu berühren, da dieser einen genügend grossen Winkel bildet. Sobald das vorderste latten- förmige Glied die Drehachse 9 passiert, be ginnt es auf den kürzeren Hebelarm 11 der Auflageschiene zu drücken und letzteren vom Anschlag 12 zu entfernen.
Die Auflageschie nen werden allmählich um ihre Drehachsen' 9 geschwenkt, der die Gestalt eines Bolzens hat, und nehmen nach und nach eine zur Füh rungsschiene 7 parallele Lage ein. Der Hebel arm 10 wird allmählich gehoben und drückt über die Fassungen 2 die Verschlussvorrich- tung glatt. Letztere wird also weitgehend aus gestreckt, bevor das vordere Glied den Dreh punkt 9 passiert und der Hebelarm<B>10'</B> sich zu heben beginnt.
Das Aufprallen der Fas- sungen auf die Auflageschienen oder auf etwaige schräge Gleitflächen vor den Auflage schienen wird also vermieden, wodurch die von der Betätigung der Raumabschlussvor- richtung herrührenden Geräusche stark herab gesetzt werden.
Jede zweite Fassung ist, wie in den Fig. 1 und ? ersichtlich, mit einem quer durchge henden Gummipuffer 15 versehen, der an beiden Enden vorsteht und die Stösse der Fassungen gegeneinander beim öffnen der Raunuabschlussvorrichtung elastisch aufnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Raumabschlussvorrichtung mit lattenförmi- gen Gliedern nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, deren Enden mit Fassungen versehen sind, die bei der Betätigung der Raumabschlussvorrichtung beiderseits auf Auf lageschienen gleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageschienen hebelartig beweglich an je einer Drehachse derart befestigt sind, dass der eine ihrer Arme bei offener Raum abschlussvorrichtung mit der Führungsschiene einen spitzen Winkel bildet, dessen Scheitel dem Stapel von mit ihren flachen Seiten aneinandergereihten lattenförmigen Gliedern abgekehrt ist,wobei die Auflageschienen erst dann nach und nach eine zu den Füh rungsschienen parallele Lage einnehmen und die Raumabschlussvorrichtung glatt drücken, wenn das vorderste lattenförmige Glied beim Schliessen der Raumabschlussvorrichtung die Drehachsen passiert hat und auf den andern Arm der Auflageschienen drückt.UNTERANSPRÜCHE 1. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Auflageschienen je zwei Hebel arme verschiedener Länge aufweisen, wobei der bei offener Raumabschlussvorrichtung ge gen die lattenförmigen Glieder gerichtete Hebelarm derart gestaltet ist, dass er beim öffnen der Vorrichtung durch sein Eigen gewicht die winklige Lage einnimmt und darin verbleibt. 2. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflageschienen mit einer Kunststoffeinlage versehen sind, welche die Gleitfläche für die Fassungen bildet.3. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungen der lattenförmigen Glieder mit elastischen Puffern versehen sind, mit wel chen sie sich bei offener Raumabschlussvor- richtung gegenseitig berühren, 4. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede zweite Fassung mit einem quer durchgehen den elastischen Puffer versehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT333409X | 1954-08-10 | ||
| CH291068T | 1955-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333409A true CH333409A (de) | 1958-10-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333409D CH333409A (de) | 1954-08-10 | 1955-07-06 | Raumabschlussvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333409A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0305849A3 (de) * | 1987-08-29 | 1989-05-10 | Werner Moshacke | Vorrichtung für langbahnige Markisen mit Schienenführung |
-
1955
- 1955-07-06 CH CH333409D patent/CH333409A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0305849A3 (de) * | 1987-08-29 | 1989-05-10 | Werner Moshacke | Vorrichtung für langbahnige Markisen mit Schienenführung |
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