CH333409A - Raumabschlussvorrichtung - Google Patents

Raumabschlussvorrichtung

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CH333409A
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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 2910,68         Raumabschlussvorrichtung       (     legenstand    des Hauptpatentes ist eine       Rauniabschlussvorriehtung    mit lattenförmigen  Gliedern, die an ihren Enden miteinander  verbunden sind und einen Rolladen bilden.  Nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes       zeielinet    sieh die Vorrichtung dadurch aus,  dass ihre Glieder aus Glasschienen bestehen,  die sich beim öffnen der     Raumabschlussvor-          riehtung    mit, ihren flachen Seiten aneinander  reihen.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführung sind  an beiden Enden der     lattenförmigen    Glieder  Fassungen mit Rollen angebracht, mittel  welcher die Glieder in Führungsschienen der  art geführt sind, dass sie sich sowohl parallel  als auch winklig zu den Führungsschienen ein  stellen können. Bei vollgeöffneter     Raumab-          sehlussvorrichtung    liegen die Stirnseiten sämt  licher Glieder senkrecht zu den Führungs  schienen.  



  Zur Führung der Glieder in ihrer Streck  lage dient eine     Auflageschiene,    auf welcher  die     Fassungen    der Glieder aufliegen. Die       (xleitfläclie    der Auflageschiene kann aus  Kunststoff bestehen. Um das Schwenken der  Glieder aus der Strecklage in die winklige  Lage     zti    ermöglichen, ist an beiden Seiten der       Raumabschlussvorrichtung    eine schräg zu den<B>'</B>       Führungsschienen    stehende, fest angeordnete  Gleitfläche vorgesehen.  



  Die im Hauptpatent beschriebene und ab  gebildete     Ratimabschlussvorrichtung    mit bei-         derseits    fest angebrachten Auflageschienen  hat den. Nachteil, dass die lattenförmigen  Glieder, die von der zusammengelegten Lage  in die gestreckte Lage beim Schliessen des  Raumes übergeführt werden, ein     Klappern     verursachen, wie es bei manchen Rolladen  der Fall ist. Dieser Lärm wird zum grossen  Teil dadurch verursacht, dass beim Schliessen  der     Raumabsehlussvorrichtung    die Fassungen,  die sich an den Enden der Glieder befinden,  an die schrägen     Orleitflächen,    welche vor den  Auflageschienen angeordnet sind, aufprallen.  



  Da die     Raumabsehlussvorrichtung    in den  meisten Fällen nicht dazu bestimmt ist,     wie     Rolladen an Fenstern und Türen nur zweimal,  sondern beliebig oft im Tage betätigt zu wer  den, wurden Mittel gesucht, um dieses Ge  räusch zu vermindern.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft dem  nach eine     Weiterausbidung    der oben beschrie  benen     Raumabschlussvorrichtung.    Sie besteht  darin, dass die Auflageschienen, die zur Füh  rung der lattenförmigen Glieder in ihrer  Strecklage dienen, hebelartig beweglich an je  einer Drehachse in solcher Weise befestigt  sind, dass der eine ihrer Arme bei offener       Raumabschlussvorrichtung    mit der Führungs  schiene einen spitzen Winkel bildet, dessen  Scheitel dem Stapel von mit ihren flachen  Seiten     aneinandergereihten    lattenförmigen  Gliedern abgekehrt ist,

   wobei die Auflage  schienen     erst    dann nach und nach eine zu      den Führungsschienen parallele Lage einneh  men und die     Raumabschlussvorrichtung    glatt  drücken, wenn das vorderste lattenförmige  Glied beim Schliessen der     Raumabschlussvor-          richtung    die Drehachsen passiert hat und  auf den andern Arm der Auflageschienen  drückt. Diese zweiarmigen Hebel können dabei       besonders    zweckmässig so ausgebildet und ge  lagert sein, dass der spitze Winkel bei geöff  neter Vorrichtung selbsttätig durch ihr eigenes  Gewicht gebildet wird. Bei lotrechten Raum  abschlussvorrichtungen kann es dagegen not  wendig sein, Federn zur Bildung des spitzen  Winkels zu verwenden.  



  Diese Ausbildung der Auflageschienen  setzt das Klappern beim Schliessen der Raum  abschlussvorrichtung sehr stark herab; es ver  bleibt jedoch ein Geräusch, das die Fassungen  durch gegenseitiges     Aneinanderschlagen    ver  ursachen.  



  Zweckmässig werden daher an den Fassun  gen Puffer aus Gummi oder einem ähnlichen  Werkstoff angeordnet, wodurch auch diese  letzte Geräuschursache beseitigt wird.  



  Vorzugsweise wird dabei jede zweite Fas  sung mit einem Gummipuffer versehen, der  von einer Seite zur andern quer durchgeht  und auf beiden Seiten vorsteht.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes in Form einer     Schaukasten-Ab-          schlussvorrichtung.     



       Fig.1    zeigt im Querschnitt einen Teil des       Schaukastens    in offener und       Fig.    2 in geschlossener Stellung in  Ansicht auf die innere Seite einer Seiten  wand, wobei nur ein Teil der Glieder darge  stellt ist, während       Fig.    3 und 4 Einzelheiten der Fassungen  zeigen, wobei       Fig.3    einen Querschnitt durch die Füh  rungsschiene nach     Linie        A-A    in     Fig.2,    auf  Höhe der Drehachse und durch ein an dieser  Stelle befindliches Glied darstellt.  



  Die     einzelnen    Glieder 1 der gezeichneten       Ramnabschlussvorrichtung    bestehen aus Glas  schienen, die an beiden Enden mit Fassungen  2 versehen sind. Die Fassungen weisen je    einen Zapfen 3 und einen Zapfen 4 auf, die  verschiedene Länge haben und mittels Span  gen '5 zur gelenkartigen Verbindung der  Glieder dienen. Der längste Zapfen 4 bildet  die Achse einer Rolle -6, die in der Füh  rungsschiene 7 beweglich ist und das Glied 1  trägt. 8 ist eine der     doppelhebelförmigen    Auf  lageschienen. Ihre Drehachse befindet sieh  bei 9.

   Der hintere, an seinem freien Ende ab  gebogene Arm 10 der Auflageschiene 8 ist  so lang und so schwer ausgebildet, dass er  mit der Führungsschiene 7 einen spitzen  Winkel bildet, dessen Scheitel dem Stapel von  mit ihren flachen Seiten     aneinandergereihten     lattenförmigen Gliedern abgekehrt ist, wobei  die Auflageschienen erst dann nach und nach  eine zu den Führungsschienen parallele Lage  einnehmen und die     Raumabschlussvorrichtung          glattdrücken,    wenn das vorderste     lattenför-          mige    Glied beim Schliessen der     Raumabschluss-          vorrichtung    die Drehachsen passiert hat und  den andern Arm 11 gegen den Anschlag 12  drückt.

   Die Auflageschiene ist mit einer  Kunststoffeinlage 13 versehen, welche als  Gleitfläche für die Fassungen 2 der Glas  schienen 1 dient.  



  Wird nun der Schaukasten durch Ziehen  am Handgriff 14 geschlossen, so gehen die  in     Fig.1    mit ihren flachen Seiten     aneinan-          dergereiht    gezeigten Glieder 1 und ihre Fas  sungen 2 allmählich in die Strecklage über,  ohne sofort die Auflageschiene 8 am Arm 10  zu berühren, da dieser einen genügend grossen  Winkel bildet. Sobald das vorderste     latten-          förmige    Glied die Drehachse 9 passiert, be  ginnt es auf den kürzeren Hebelarm 11 der  Auflageschiene zu drücken und letzteren vom  Anschlag 12 zu entfernen.

   Die Auflageschie  nen werden allmählich um ihre     Drehachsen'    9       geschwenkt,    der die Gestalt eines Bolzens hat,  und nehmen nach und nach eine zur Füh  rungsschiene 7 parallele Lage ein. Der Hebel  arm 10 wird allmählich gehoben und drückt  über die Fassungen 2 die     Verschlussvorrich-          tung    glatt. Letztere wird also weitgehend aus  gestreckt, bevor das vordere Glied den Dreh  punkt 9 passiert und der Hebelarm<B>10'</B> sich  zu heben beginnt.

   Das Aufprallen der Fas-      sungen auf die Auflageschienen oder auf  etwaige schräge Gleitflächen vor den Auflage  schienen wird also vermieden, wodurch die  von der Betätigung der     Raumabschlussvor-          richtung    herrührenden Geräusche stark herab  gesetzt werden.  



  Jede zweite Fassung ist, wie in den     Fig.    1  und ? ersichtlich, mit einem quer durchge  henden Gummipuffer 15 versehen, der an  beiden Enden vorsteht und die Stösse der       Fassungen    gegeneinander beim öffnen der       Raunuabschlussvorrichtung    elastisch aufnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Raumabschlussvorrichtung mit lattenförmi- gen Gliedern nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, deren Enden mit Fassungen versehen sind, die bei der Betätigung der Raumabschlussvorrichtung beiderseits auf Auf lageschienen gleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageschienen hebelartig beweglich an je einer Drehachse derart befestigt sind, dass der eine ihrer Arme bei offener Raum abschlussvorrichtung mit der Führungsschiene einen spitzen Winkel bildet, dessen Scheitel dem Stapel von mit ihren flachen Seiten aneinandergereihten lattenförmigen Gliedern abgekehrt ist,
    wobei die Auflageschienen erst dann nach und nach eine zu den Füh rungsschienen parallele Lage einnehmen und die Raumabschlussvorrichtung glatt drücken, wenn das vorderste lattenförmige Glied beim Schliessen der Raumabschlussvorrichtung die Drehachsen passiert hat und auf den andern Arm der Auflageschienen drückt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Auflageschienen je zwei Hebel arme verschiedener Länge aufweisen, wobei der bei offener Raumabschlussvorrichtung ge gen die lattenförmigen Glieder gerichtete Hebelarm derart gestaltet ist, dass er beim öffnen der Vorrichtung durch sein Eigen gewicht die winklige Lage einnimmt und darin verbleibt. 2. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflageschienen mit einer Kunststoffeinlage versehen sind, welche die Gleitfläche für die Fassungen bildet.
    3. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungen der lattenförmigen Glieder mit elastischen Puffern versehen sind, mit wel chen sie sich bei offener Raumabschlussvor- richtung gegenseitig berühren, 4. Raumabschlussvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede zweite Fassung mit einem quer durchgehen den elastischen Puffer versehen ist.
CH333409D 1954-08-10 1955-07-06 Raumabschlussvorrichtung CH333409A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0305849A3 (de) * 1987-08-29 1989-05-10 Werner Moshacke Vorrichtung für langbahnige Markisen mit Schienenführung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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