CH333486A - Kleinmühle mit einer Einrichtung zum Abfüllen des Mahlgutes in einen Beutel - Google Patents
Kleinmühle mit einer Einrichtung zum Abfüllen des Mahlgutes in einen BeutelInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J42/00—Coffee mills; Spice mills
- A47J42/38—Parts or details
- A47J42/40—Parts or details relating to discharge, receiving container or the like; Bag clamps, e.g. with means for actuating electric switches
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Description
Kleinmühle mit einer Einrichtung zum Abfüllen des Mahlgutes in einen Beutel Vorliegende Erfindung betrifft eine Klein- nmühle, z. B. Kaffeemühle, Gewürzmühle und dergleichen, mit einer Einrichtung zum Abfül len des Mahlgutes in einen Beutel. Bei derartigen Mühlen, die hauptsächlich zum Mahlen und Abfüllen des Mahlgutes im Detailverkauf dienen, ist es besonders wiehtig, dass beim Abfüllen des Mahlgutes keine Rüek- stände in dem Ausführrohr der Mühle bleiben. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Aus- fülhrrohr mit einem von Hand bewegbaren Räumei zu versehen, mittels welchem vor der Wegnahme des Beutels der im Ausführrohr klebende Mahlgutrest abgeschabt wird, so dass er in den Beutel fällt. Diese Einrichtung ist aber von der Zuverlässigkeit des Ladenperso nals abhängig und wird häufig nicht ange wendet, wodurch dann Reklamationen infolge ungenügenden Gewiehtes oder bei wechseln den Materialsorten durch deren Mischung ent stellen. Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Naehteil zu beseitigen. Sie besteht darin, dass der Beutelhalter mit dem Räumei in zwang läufiger Bewegungsverbindung steht, so dass beim Lösen des Beutels durch die Bewegung des Beutelhalters der Räumei betätigt wird. In beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes v eransehaulicht. Es zeigt: Fig. 1 die Anordnung des Mahlgutaus- führrolhres an einer Kaffeemühle im Längs schnitt, Fig. 2 schaubildlich einen teilweisen Schnitt durch das mit einem Räumei verse hene Materialausführrohr. In Fig. 1 sind 1 und 2 die Mahlscheiben, von denen die Mahlscheibe 2 auf der rotie renden Haltescheibe 3 montiert ist. Durch eine Öffnung 4 der Behälterwand 5 und dem an dieser anliegenden Materialausführrohr 6 gelangt das Mahlgut tangential in das letztere, wie in einen Zyklon, wo es infolge der krei senden Bewegung an der Rohrwand seine durch die Mahlscheibe 2 und Haltescheibe 3 erzeugte Fliehkraft verliert und in den Beu- l el 7 abfällt. Der Beutel 7 ist mittels eines unter Federdrucek stehenden Gummipfropfens 8 am Materialausführrohr 6 festgehalten. Wenn auch bei dieser Einrichtung das An haften des Mahlgutes im Materialausführrohr sehr gering ist, so bleibt doch je nach Be- sehaffenheit und einer eventuellen elektri- sehen Ladung des Mahlgutes ein Rest dessel ben im Materialausführrohr kleben. Die Luft ini Beutel, die beim Füllen desselben aus diesem entweichen muss, führt Kaffeestaub mit, der sich an der Aussenwand des Abfüll rohres zwischen diesem und dem Beutel fest setzt. Es ist daher zweckmässig, den zwischen der Rohraussenwand und dem Beutel sitzen den lfahlgutstaub ebenfalls in den Beutel ab zustreifen. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung zum- Räumen, wie in Fig. 2 ersichtlich, ausgeführt. An der Behälterwand 5 des Behälters nach Fig. 1 ist ein Gussstüek 17. mittels Schrauben 12 befestigt. Das Gussstück 11 ist mit einer zylindrischen Bohrung 13 versehen, die in einen rohrförmigen Ansatz 14 des Gussstückes 11. ausmündet. Der Übergang der Aussenwand des Rohransatzes 14 zum Gussstück 11 weist. eine Rinne 15 auf. Durch die Öffnung 4 ge langt das Mahlgut in die Bohrung 13. In der Deckenfläche 13a der Bohrung 13 ist in der Achsrichtung zu dieser eine Bohrung 13b, in welche der Lagerbolzen 19 greift, der im Guss stück 11 festsitzt. Auf dem Lagerbolzen 19 sitzt lose drehbar, aber axial unverschiebbar das Zahnrad 16, dessen untere Stirnfläche mit der Deckenfläche 13a der Bohrung 13 in einer Ebene liegt. An der Stirnfläche des Zahn rades 16 ist der Räumer 18 in Form eine gebogenen Stahlbandes diametral befestig. Dieses Stahlband liegt an der Fläche 13a und an der Seitenwand der Bohrung 13 an und schmiegt sich mit seinen umgebogenen Enden 18a an die Aussenwand des Rohransat zes 14 und endet in der Rinne 15, die den Enden 18a des Räumers 18 zur Führung dient. Mit dem Zahnrad 16 ist die Zahnstange 20 unm Eingriff. Diese weist eine Längsboh rung auf, in welcher die Schraubenfeder 22 sitzt, die sich mit einem Ende auf die Be hälterwand 5 abstützend die Zahnstange 20 von der Behälterwand weg gegen den Arm 23a des zweiarmigen Hebels 23 drückt, der um den Bolzen 24 schwenkbar im Gussstück 11 gelagert ist und einen Gummizapfen 25 zum Festhalten des Beutels aufweist. Der leere Beutel 7 wird bei nach aussen gezogenem Hebel 23 über das Rohrstück 14 und über die umgebogenen Enden 18a des Räumers 18 geschoben und der Hebel 23 los gelassen. In dieser Klemmstellung des Hebels cdriiekt dessen Gummizapfen 25 den Beutel zwischen den beiden Räumerenden 18 gegen das Rohrstück 14 und hält den Beutel fest. Ist das in die Mühle eingefüllte Quantum Mahlgut gemahlen und in den Beutel abge füllt, dann wird die Mühle abgestellt. Mit einer Hand wird nun der Beutel 7 gehalten und der Hebel 23 nach aussen gezogen. Dabei wird entgegen dem Druck dar Schrauben feder 22 die Zahnstange 20 verschoben und das Zahnrad 16 und damit der Räumer 18 gedreht. Der Winkel der Drehung hängt davon ab, ob der Räumer einen, zwei oder mehr Räumerstreifen aufweist. Durch diese Drehung wird das Mahlgut von der Innen fläche der Bohrung 13 abgestreift und der zwischen Beutel und Rohransatz haftende Mahlstaub wird ebenfalls gelöst und fällt in den Beutel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kleinmühle mit einer Einrichtung zum Abfüllen des Mahlgutes in einen Beutel und mit einem Räumer im Ausführkanal, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutelhalter mit demn Räumer in zwangläufiger Bewegungsverbin dung steht, so dass beim Lösen des Beutels durch die Bewegung des Beutellhalters der Räumer betätigt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Kleinmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Räumer an einem drehbaren Zahnrad befestigt ist, das mit einer Zahnstange im Eingriff steht. 2.Kleinmühle nach Patentanspruech, da durch gekennzeichnet, dass der Räumer so ge formt ist, dass er über die gesamten Innen- MIäelien des Ausführkanals als auch über die Aussenfläche eines das Ende des Ausführ- kanals bildenden, zum Aufstecken eines Beu tels bestimmten Rohrstutzens greift. 3. Kleinmühle nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass zur Bewegung der Zahnstange in einer Sehubriehtung eine Schraubenfeder dient. 4.Kleinmühle nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass sieh die unter Federdruck stehende Zahnstange auf einen Arin eines zweiarmigen Hebels abstützt, des sen anderer Arm einen Gummipfropfen zum Festhalten eines Beutels aufweist.. 5. Kleinmühle nach Patent.ansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Hebel einen Handgriff zu seiner Betätigung entgegen der auf ihn wirkenden Feder auf weist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH333486T | 1955-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333486A true CH333486A (de) | 1958-10-31 |
Family
ID=4502851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333486D CH333486A (de) | 1955-06-13 | 1955-06-13 | Kleinmühle mit einer Einrichtung zum Abfüllen des Mahlgutes in einen Beutel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333486A (de) |
-
1955
- 1955-06-13 CH CH333486D patent/CH333486A/de unknown
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