CH333604A - Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben Die Erfindung bezieht. sich auf einen schlackenbildenden Körper, der beim Stift schweissen, wobei ein stiftförmiger Metall gegenstand, z. B. ein Bolzen, mit seiner Kopf fläche an. einer Metallfläche dadurch befestigt wird, dass zwischen den zu verbindenden Tei len ein elektrischer Lichtbogen erzeugt wird und anschliessend die beiden Teile zusammen gedrückt erden, zu verwenden ist. Der zwischen dem Stiftende und der Me tallfläche anzuordnende schlackenbildende Körper besitzt ein Loch, in das das Stiftende einzusetzen ist, und eine Einschnürung, um (las Eindringen des Stiftes in das Loch zu begrenzen. Bei Verwendung eines solchen Körpers ist die Bogenlänge auf den gewünschten Wert eingestellt. Die elektrische Leitfähigkeit des Körpers bewirkt die Zündung des Schweiss bogens beim Einschalten des Schweissstromes, und infolge des eingeschnürten Teils, der un- ier der Einwirkung des Lichtbogens nach eini gen Sekunden schmilzt, bietet der Körper einem auf den Stift. ausgeübten Druck nur <B>s</B> o lange Widerstand, bis die für die Schweiss verbindung benötigte Metallmenge niederge schmolzen ist. Um diesem Körper eine zur Zündung des Lichtbogens ausreichende Leitfähigkeit zu geben, ist bereits vorgeschlagen worden, ihm Metallpulver oder reduziertes Titandioxyd bei- zumischen. Wird ein durch Beimischung lei tend gemachter schlackenbildender Körper be nutzt, so können Unregelmässigkeiten bei der Schweisseng auftreten, die davon herrühren, dass ein Teil des Schweissstromes durch den Körper hindurchfliesst. Nach der Erfindung wird eine elektrische Verbindung zwischen dem Stiftende und der Metalloberfläche da durch hergestellt, dass die Innenwand des Kör pers mit einer Metallschicht versehen ist. Der Körper nach der Erfindung hat den Vorteil, dass die erwähnten Unregelmässigkei ten vermieden werden, da die Metallschicht sofort nach der Zündung des Bogens ver schwindet, so dass der Körper nicht mehr leit fähig ist. Die Metallschicht kann dadurch erzeugt werden, dass man schlackenbildende Metall oxyde des Körpers, die sieh an der Oberfläche befinden, reduziert oder eine Metallfolie an der Wand des Loches befestigt, z. B. indem man. einen Folienstreifen einklebt. Die Stärke der Metallschicht kann inner halb weiter Grenzen variieren. Gute Ergeb nisse zeitigt eine Metallschicht von 0,004 bis 0,7 mm Stärke. Zweckmässig wird die Metallschicht. da durch erzeugt, dass Metall in flüssigem Zu stand oder in Dampfform. niedergeschlagen wird, da dieses Verfahren sich vorzüglich zur Massenherstellung eignet. Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel eines Körpers nach der Erfindung im Axialschnitt darge stellt ist. Nach dieser Zeichnung liegt ein Körper 1, auf dem ein Stift 2 ruht, auf einer Platte 3. Im vorliegenden Fall ist der Körper 1 zweiteilig ausgebildet. Er besteht aus einem ringförmigen, schlackenbildenden Teil 4, der an der Innenseite und auch an den beiden Flächen, mit denen er die beiden Werkstücke 2 und 3 berührt, durch Aufspritzen mit einer Metallschicht 5 versehen ist, und weiter aus einem Papierring 6, mit dein der Körper am Stift festgeklemmt werden kann und der zu gleich bei Rissbildung infolge ungleichmässiger Erhitzung durch den Lichtbogen die Teile, in welche der Körper 1. zu zerfallen droht, bis zum Ende des Schweissvorganges zusammen hält. Der schlackenbildende Teil des Körpers kann aus einem Gemisch von Rutil (650/o), Bentonit (300/o) und reduzierendem Metall (50/o), z. B. Ferromangan, bestehen, wenn bei diesem Verfahren ein aus Eisen oder einer Eisenlegierung, z. B. rostfreiem Stahl, beste hender Stift an einer Platte von der gleichen Zusammensetzung befestigt werden soll. Sol- ehe Körper können in der Weise hergestellt erden, dass man die pulverförmigen Bestand teile mischt, diesem Gemisch in einer Presse die gewünschte Form gibt und anschliessend sintert. Soll die Metallschicht 5 aus Eisen oder Kupfer bestehen, so wird flüssiges Metall aufgespritzt. Aluminium kann besser aufge dampft werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Schlackenbildender Körper zur Verwen dung beim Stiftschweissen, mit. einem Loch, zum Einsetzen eines Stiftendes und einer Einschnürung, um das Eindringen des Stiftes in das Loch \ zu begrenzen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Innenwand des Körpers mit einer Metallsehiclit (5) versehen ist, um einen elektrischen Kontakt. zwischen den zii ver bindenden Werkstücken herzustellen.II. Verfahren zum Herstellen des Körpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das Metall in flüssigem oder dampf- förmigem Zustand auf die Innenwand des Körpers aufgespritzt resp. aufgedampft wird. UNTERANSPRUCH Körper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Metall schicht etwa 0,03 bis 0,7 nim beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH333604D CH333604A (de) | 1954-08-03 | 1955-08-03 | Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben |
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1955
- 1955-08-03 CH CH333604D patent/CH333604A/de unknown
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