CH333604A - Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben

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CH333604A
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Pieter Van Den Blink Willem
Herman Ettema Eelke
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Philips Nv
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    • B23K9/00—Arc welding or cutting
    • B23K9/20—Stud welding
    • B23K9/207—Features related to studs
    • B23K9/208—Ferrules, e.g. for confining molten material
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Schlackenbildender Körper     zur        Verwendung    beim     Stiftschweissen        und    Verfahren  zur Herstellung desselben    Die Erfindung bezieht. sich auf einen       schlackenbildenden    Körper, der beim Stift  schweissen, wobei ein stiftförmiger Metall  gegenstand, z. B. ein Bolzen, mit seiner Kopf  fläche an. einer Metallfläche dadurch befestigt  wird, dass zwischen den zu verbindenden Tei  len ein elektrischer Lichtbogen erzeugt wird  und anschliessend die beiden Teile zusammen  gedrückt  erden, zu verwenden ist.  



  Der zwischen dem Stiftende und der Me  tallfläche anzuordnende schlackenbildende  Körper besitzt ein Loch, in das das Stiftende  einzusetzen ist, und eine Einschnürung, um  (las Eindringen des Stiftes in das Loch zu  begrenzen.  



  Bei Verwendung eines solchen Körpers ist  die Bogenlänge auf den gewünschten Wert       eingestellt.    Die elektrische Leitfähigkeit des  Körpers bewirkt die Zündung des Schweiss  bogens beim Einschalten des Schweissstromes,  und infolge des eingeschnürten Teils, der     un-          ier    der Einwirkung des Lichtbogens nach eini  gen Sekunden schmilzt, bietet der Körper       einem    auf den Stift. ausgeübten Druck nur  <B>s</B> o lange Widerstand, bis die für die Schweiss  verbindung benötigte     Metallmenge    niederge  schmolzen ist.  



  Um diesem Körper eine zur Zündung des  Lichtbogens ausreichende Leitfähigkeit zu  geben, ist bereits vorgeschlagen worden, ihm  Metallpulver oder reduziertes     Titandioxyd    bei-    zumischen. Wird ein durch Beimischung lei  tend gemachter schlackenbildender Körper be  nutzt, so können Unregelmässigkeiten bei der  Schweisseng auftreten, die davon herrühren,  dass ein Teil des Schweissstromes durch den  Körper hindurchfliesst. Nach der Erfindung  wird eine elektrische Verbindung zwischen  dem Stiftende und der Metalloberfläche da  durch hergestellt, dass die     Innenwand    des Kör  pers mit einer Metallschicht versehen ist.  



  Der Körper nach der Erfindung hat den  Vorteil, dass die erwähnten Unregelmässigkei  ten vermieden werden, da die Metallschicht  sofort nach der Zündung des     Bogens    ver  schwindet, so dass der Körper nicht mehr leit  fähig ist.  



  Die Metallschicht kann dadurch erzeugt  werden, dass man schlackenbildende Metall  oxyde des Körpers, die sieh an der Oberfläche  befinden, reduziert oder eine Metallfolie an  der Wand des Loches befestigt, z. B. indem  man. einen     Folienstreifen        einklebt.     



  Die Stärke der Metallschicht kann inner  halb weiter Grenzen variieren. Gute Ergeb  nisse zeitigt eine Metallschicht von 0,004 bis  0,7 mm Stärke.  



  Zweckmässig wird die Metallschicht. da  durch erzeugt, dass Metall in flüssigem Zu  stand oder in Dampfform. niedergeschlagen  wird, da dieses Verfahren sich vorzüglich zur  Massenherstellung eignet.      Die Erfindung wird nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung näher erläutert,  in der ein Ausführungsbeispiel eines Körpers  nach der Erfindung im Axialschnitt darge  stellt ist.  



  Nach dieser Zeichnung liegt ein Körper 1,  auf dem ein Stift 2 ruht, auf einer Platte 3.  Im vorliegenden Fall ist der Körper 1       zweiteilig    ausgebildet. Er besteht aus einem  ringförmigen, schlackenbildenden Teil 4, der  an der Innenseite und auch an den beiden  Flächen, mit denen er die beiden     Werkstücke     2 und 3 berührt, durch Aufspritzen mit einer  Metallschicht 5 versehen ist, und weiter aus  einem Papierring 6, mit dein der Körper am  Stift festgeklemmt werden kann und der zu  gleich bei Rissbildung infolge ungleichmässiger  Erhitzung durch den Lichtbogen die Teile, in  welche der Körper 1. zu zerfallen droht, bis  zum Ende des Schweissvorganges zusammen  hält.  



  Der     schlackenbildende    Teil des Körpers  kann aus einem Gemisch von Rutil (650/o),  Bentonit (300/o) und reduzierendem Metall  (50/o), z. B. Ferromangan, bestehen, wenn bei  diesem Verfahren ein aus Eisen oder einer  Eisenlegierung, z. B. rostfreiem Stahl, beste  hender Stift an einer Platte von der gleichen  Zusammensetzung befestigt werden soll. Sol-    ehe Körper können in der Weise hergestellt   erden, dass man die     pulverförmigen    Bestand  teile mischt, diesem Gemisch in einer Presse  die gewünschte Form gibt und anschliessend  sintert. Soll die Metallschicht 5 aus Eisen oder  Kupfer bestehen, so wird flüssiges Metall  aufgespritzt. Aluminium kann besser aufge  dampft werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Schlackenbildender Körper zur Verwen dung beim Stiftschweissen, mit. einem Loch, zum Einsetzen eines Stiftendes und einer Einschnürung, um das Eindringen des Stiftes in das Loch \ zu begrenzen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Innenwand des Körpers mit einer Metallsehiclit (5) versehen ist, um einen elektrischen Kontakt. zwischen den zii ver bindenden Werkstücken herzustellen.
    II. Verfahren zum Herstellen des Körpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das Metall in flüssigem oder dampf- förmigem Zustand auf die Innenwand des Körpers aufgespritzt resp. aufgedampft wird. UNTERANSPRUCH Körper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Metall schicht etwa 0,03 bis 0,7 nim beträgt.
CH333604D 1954-08-03 1955-08-03 Schlackenbildender Körper zur Verwendung beim Stiftschweissen und Verfahren zur Herstellung desselben CH333604A (de)

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