CH333696A - Elektrisches Hohlleiterfilter - Google Patents

Elektrisches Hohlleiterfilter

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CH333696A
CH333696A CH333696DA CH333696A CH 333696 A CH333696 A CH 333696A CH 333696D A CH333696D A CH 333696DA CH 333696 A CH333696 A CH 333696A
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CH
Switzerland
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waveguide
mentioned
filter
cavities
cavity
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Inventor
Lewin Leonard
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/207Hollow waveguide filters
    • H01P1/208Cascaded cavities; Cascaded resonators inside a hollow waveguide structure

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  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description


  Elektrisches     Hohlleiterfilter            Die    vorliegende Erfindung betrifft ein  elektrisches     Hohlleiterfilter,    welches einen  Hohlleiter mit zwei Resonanzhohlräumen auf  weist, von denen jeder aus einem Abschnitt  des Hohlleiters bestellt und an jedem Ende       durch    ein Hindernis abgeschlossen ist,     wel-          rlies    einen R     eaktanzeffekt.    hervorruft, wobei  ,jedes der genannten Hindernisse aus einer  Anzahl unter sich einen Abstand aufweisen  den Organen     bestellt.     



  Beim Fehlen einer     Kopplung    zwischen  den benachbarten Hohlräumen kann eine Im  pedanzumkehr dadurch erhalten werden, dass       inan    den benachbarten Enden der beiden  Hohlräume innerhalb     des    Hohlleiters einen  Abstand von praktisch     i/4    gibt.

   In bekannten       :I'nordnungen    solcher Art hat es sieh jedoch  gezeigt., dass bei einem. nur     i/4    betragenden  Abstand die Streukopplung zwischen den  Hohlräumen derart gross ist, dass sie die W     ir-          kungsweise    des Filters beeinträchtigt.     L        m     diese störende Kopplung zu vermeiden, war  es bisher üblich, derartige Filter in der Weise  aufzubauen, dass der Abstand zwischen     be-          nachbarten    Hohlräumen um 2/2 verlängert  wurde, d. h. ihr Abstand 3     V4    anstatt.     i/4    be  trug.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht in der     Schaffung    eines     Hohlraumfil-          ters    mit unter sieh einen Abstand aufweisen  den     Hohlraumresona,toren,    bei welchem die  Streukopplung zwischen benachbarten Hohl  räumen     derart    herabgesetzt, ist., dass zwischen    den Hohlräumen ein Abstand von     7,/4    mög  lich ist, ohne die Wirkungsweise des Filters  zu beeinträchtigen, wodurch eine Verminde  rung der erforderlichen Gesamtlänge des       I3ohlleiters    erzielt werden kann, was sowohl  den Platzaufwand als auch die Kosten für  ein solches Filter herabsetzt.  



  Das erfindungsgemässe     Hohlleiterfilter     ist. dadurch     gekennzeichnet,    dass die genann  ten Organe so bemessen und angeordnet sind,       da.ss    sie praktisch nur eine Schwingungs  form zulassen und gleichzeitig den genannten       Reaktanzeffekt    hervorrufen, und dass der  Abstand zwischen benachbarten Enden der  beiden Hohlräume ungefähr 1/4 der Wellen  länge im Hohlleiter beträgt..  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand  eines Ausführungsbeispiels, unter Bezug  nahme auf die Zeichnung, näher erläutert.  



  In :der Zeichnung zeigt       Die        Fig.    1 eine vereinfachte     Perspektiv-          a    ansieht eines Teils des genannten Ausfüh  rungsbeispiels,  die     Fig.    2 in schematischer Form einen  der     Hohlraumabschlüsse,    die in     Fig.    1 zur  Verwendung gelangen.  



  In der Zeichnung sind nur diejenigen  Teile dargestellt, welche für das Verständnis  der Erfindung von Belang sind, wobei Ver  bindungsflansche des Hohlleiters usw.     we-          gelassen    sind.  



  Die     Fig.    1     und    2 zeigen einen Teil eines       Bandpass    - Hohlleiter - Filters, welches aus      einem Hohlleiter besteht, der in eine Anzahl,  einen Abstand voneinander aufweisenden.       Hohlraumresonatoren        -unterteilt    ist. Im vor  liegenden Fall weist der Hohlleiter einen       Rechteckquerschnitt    auf, der in der     Hol-          Schwingungsform    betrieben wird. In der       Fig.    1 sind zwei der vorgenannten Resonanz  hohlräume mit. 1 bzw. 2 bezeichnet.

   Wie aus  der Zeichnung ersichtlich ist, beträgt der  Abstand zwischen den benachbarten Enden  dieser beiden Hohlräume angenähert     1/,1        A,g,    wo       g    die Wellenlänge im Hohlleiter ist. Der  Hohlraum 1 belegt eine Länge     h    des Hohl  leiters und ist. an beiden Enden in gleicher  Weise durch ein die Wellen reflektierendes  Hindernis abgeschlossen, welches eine vor  gegebene induktive     Reaktanz    darstellt.

   Jedes  Hindernis besteht aus einer Gruppe von drei  leitenden zylindrischen Stäben, die sieh quer  
EMI0002.0012     
    In dieser Gleichung     ist.   <I>X</I> die normalisierte       Reaktanz,    d. h. das Verhältnis zwischen der       Reaktanz    an der     Messstelle    und dem Wellen  widerstand,     ;;g    die Wellenlänge im Hohllei  ter,     2,    die Wellenlänge im freien Raum,     a          die    grössere Dimension des     Hohlleiterquer-          schnittes    und D der Durchmesser     jedes     Stabes.

   Zur Feinabstimmung des Hohlraumes  ist die übliche     kapazitive        Abstimmschraube     0 vorgesehen.  



  Der Resonanzhohlraum 2 ist gleich auf  gebaut wie der     Resonat.or    1. Er erstreckt sich  über eine Länge 12 des Hohlleiters, der an  beiden Enden in gleicher Weise durch ein       Reakta.nzhindernis    abgeschlossen ist, welches  am einen Ende des Hohlraumes durch die  drei leitenden zylindrischen Stäbe gebildet.  wird, die wiederum     äquidistant    über die  Breite des     Hohlraumes    verteilt und mit 10,  11 und 12 bezeichnet. sind, während die     ant     andern Ende des Hohlraumes vorhandenen  drei Stäbe mit 13, 14 und 15 bezeichnet. sind.  Die übliche-     Abstimmschraube    ist. mit 16 be  zeichnet.

   Die Resonanzhohlräume 1 und 2  sind auf die gleiche Frequenz abgestimmt,  dies ist jedoch nicht notwendig. Beispiels-    durch den Hohlraum parallel zu. den elektri  schen Feldlinien erstrecken. Die drei Stäbe,  die das Hindernis an einem Ende des Hohl  raumes 1 bilden, sind mit 3, 4 und 5 bezeich  net, während .die Lage der drei Stäbe, welche  das Hindernis am andern Ende des Hohl  raumes 1. bilden, mit 6, 7 und 8 bezeichnet  sind.

   Wie aus der     Fig.    2 ersichtlich ist,  weisen die drei Stäbe 3,     4-        und    :5 alle den glei  chen Durchmesser D auf und sind     äquidistant     über die Breite des Hohlraumes verteilt, so  dass die gegenseitigen Abstände     -gleich        a./-1     sind, wo a die grössere Dimension des Hohl.  leiterquerschnittes ist. Der Durchmesser 1)  wird so gewählt, dass die drei Stäbe zusam  men einen vorgeschriebenen     Reaktanzwert     darstellen.

   Der Durchmesser D     lä.sst    sieh mit  Hilfe der nachstehenden     Gleichung        bereeli-          nen:             "eise    können sie sieh bei Belastung     durch     ihre     Q-@#,Terte    unterscheiden, wenn sie z. B.  einen Teil eines  maximal flachen  Filters  bilden, in welchem Fall die Länge 12 nicht  gleich der Länge<B>11</B> ist, und die durch die  abschliessenden Hindernisse gebildeten Reck  tanzen werden .für die beiden Hohlräume  nicht gleich sein, d. h. der Durchmesser der  Stäbe im Hohlraum 2 wird nicht der gleiche  wie für den Hohlraum 1 Sein.  



  In bekannten Filtern mit     Resonanzltohl-          ra.um,    welche voneinander einen Abstand auf  weisen., war es bisher üblich,     Abschluss-          hindernisse    zu verwenden, welche je aus  einem einzigen Teil, z. B. einem einzigen als       Induktivität    wirkenden Stab bestanden.

   Es  hat, sich gezeigt, dass, wenn solche Hohlräume  unter sich einen Abstand von     .1g14    aufweisen,  um die bekannte, bei diesem Abstand auftre  tende     Kopplung    zwischen     benachbarten    Hohl  räumen zu erreichen, das Arbeiten des     Filters          infolge    von unerwünschten Streukopplungen  zwischen den Hohlräumen beeinträchtigt  wird. Um diesen Streukopplungen zu be  gegnen, war es bisher üblich, den Abstand  zwischen benachbarten Hohlräumen um eine      halbe Wellenlänge zu erhöhen, wodurch diese       Streukopplung        vernachlässigbar    wurde.

   Auf  diese Weise liessen sieh zufriedenstellende  Filter herstellen, allerdings auf Kosten einer  erhöhten Länge des Hohlleiters und mit ent  sprechender erhöhter Schwierigkeit bei der  Erzielung guter     Filterkennlinien    über ein  breites Frequenzband.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass der grösste  Teil der erwähnten Streukopplung auf das       Auftreten    von     Schwingungsformen    höherer  Ordnung     zurückzuführen    ist, welche wegen       der    innerhalb der Hohlräume infolge der Ab  achlusshindernisse entstehenden Reflexionen  erzeugt. werden.

   Bei dem beschriebenen Aus  führungsbeispiel, sind die     Abschlusshinder-          nisse    der Hohlräume so konstruiert, dass  jedes Hindernis nicht. nur den gewünschten       Reakta.nzeffekt    für die     vorherrschendeSchwin-          gungsform        hervorruft,    sondern auch dazu  dient, gewisse vorgegebene Schwingungs  formen höherer Ordnung praktisch vollstän  dig zu unterdrücken, wodurch die Streukopp  lung vermindert wird.

   Diese     Unterdrückung     wird dadurch erzielt, dass man ein Hindernis  in der Form mehrerer reflektierender Teile  wählt, welche alle in der Endebene des Hohl  raumes liegen und innerhalb dieser Ebene  über die Breite des Hohlraumes verteilt sind.  Die Anzahl der Schwingungsformen, die sich  auf diese Art. unterdrücken lassen, ist ab  hängig von der Kombination der     Anzahl    re  flektierender Teile, in welche das Hindernis  aufgeteilt ist, und der Dimension der einzel  nen Teile sowie den Abstand dieser Teile.

    Bei derart herabgesetzter     Kopplung    ist. es  möglich, den Abstand zwischen benachbarten  Hohlräumen auf eine Viertelwellenlänge     ,u.     verringern, ohne dass die Wirkungsweise des  Filters     beeinträchtigt    wird, so dass sieh kür  zere und billigere Filter herstellen lassen.  



  Ein aus drei Einheiten gebildetes Hin  dernis unterdrückt gleichzeitig praktisch die  Schwingungstypen zweiter, dritter, vierter,  fünfter und sechster Ordnung und vermin  dert die Streukopplung so weit, dass sie als       vernachlä.ssigbar    betrachtet werden kann.

         Schwingungstypen    noch höherer Ordnung    können selbstverständlich unterdrückt wer  den, falls dies erwünscht ist, und zwar durch  Erhöhung der Anzahl von Stäben in jedem       Hindernis.    Bei der Grösse bzw. den Abmes  sungen der normalerweise verwendeten Hohl  leiter bedeutet jedoch die Erhöhung der An  zahl der verwendeten Stäbe,     dass    diese einen  sehr kleinen Durchmesser     aufweisen    müssen,  was zu-einer     Verteuerung    der Konstruktion  führt.

   Bei Verwendung des dargestellten,  aus drei Einheiten bestehenden Abschlusses  in einem Wellenleiter von etwa 50 X 25     m.m     Querschnitt beträgt bei einer Mittelfrequenz  von ungefähr 4300 MHz der Durchmesser     D     der Stäbe ungefähr 1,8 bis 3,2 mm, wobei der  genaue Wert von der     Reaktanz    abhängt, die  für das Filter erforderlich ist.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist, beträgt  der Abstand     zwischen    den Enden der benach  barten Hohlräume angenähert     Ag/4,    wobei  die Abweichung vom genauen Wert     #g/4    nur  einen kleinen Betrag ausmacht, welcher nötig  ist, um kleine     Phasenänderungen    zu kompen  sieren, welche in den Hohlräumen auftreten  und welche sich mit Hilfe der bekannten       Hohlleiterfiltertheorie    berechnen lassen.  



  Die Erfindung wurde anhand eines Aus  führungsbeispiels beschrieben, welches induk  tiv belastete Resonanzhohlräume in einem  Hohlleiter mit     Rechteckquerschnitt    verwen  det. Die Erfindung lässt sich jedoch auch an  wenden auf Filter, in welchen die Resonanz  hohlräume durch Hindernisse abgeschlossen  sind, welche einen     kapazitiven    Abschluss bil  den. Ausserdem braucht der Querschnitt des  Hohlleiters nicht unbedingt rechteckig zu  sein, sondern er könnte auch kreisförmig  sein.

   Unabhängig von .der Art des Abschlusses  und unabhängig vom Querschnitt gilt immer  das gleiche nachfolgende Prinzip: Das Ab  schlusshindernis besteht aus einer Anzahl von  Teilen, welche so geformt. und angeordnet  sind, dass sie ein Mittel zur Unterdrückung       unexi@,ünschter        Schwingungsarten    bilden und  zusammen den gewünschten     Reakta.nzeffekt          für,die    vorherrschende Schwingungsform lie  fern.

   In einem gegebenen Hohlleiter lässt sieh  die Unterdrückung der Schwingungsfarmen      und die effektive     Reaktanz    für eine gegebene  Grösse und     Anordnung    der     Hindernisteile     mit Hilfe der bekannten     Hohlleitertheorie     berechnen. Für den üblichen Fall, d. h. bei       Verwendung    eines Hohlleiters mit.     Rechteek-          querschnitt    und induktivem Abschluss, wird  jedoch vorzugsweise ein aus drei Stäben be  stehendes Hindernis verwendet, wie dies im  vorliegenden     Ausführungsbeispiel        besehrieben  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Hohlleiterfilter, welches einen Hohlleiter mit zwei Resonanzhohlräumen auf weist, von denen jeder aus einem Abschnitt des Hohlleiters besteht und an jedem Ende durch ein Hindernis abgeschlossen ist, wel ches einen Reaktanzeffekt hervorruft, wobei jedes der genannten Hindernisse aus einer Anzahl von unter sich einen Abstand aufwei senden Organen besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Organe so be messen und angeordnet sind, dass sie prak tisch nur eine Schwingungsform zulassen und gleichzeitig den genannten Reaktanzeffekt hervorrufen,
    und dass der Abstand zwischen benachbarten Enden der beiden Hohlräume ungefähr 1/.I der Wellenlänge im Hohlleiter beträgt. _UNTERANSPRÜCHE 1. Filter na.eh Patentansprueli, dadureli gekennzeichnet, dass der genannte Hohlleiter Rechteck quersehnitt aufweist, und dass die genannten Organe so bemessen und angeord net sind, dass sie praktisch nur die dominie rende Schwingangsform zulassen.
    9. Filter naeli Untera-nsprnch 1, in wel- ehem der durch die Hindernisse hervorgeru fene Rcaktanzeffekt induktiver Natur ist, da durch gekennzeiehnet, dass jedes der genann ten Organe aus einem Metallstab bestellt, welcher sich am Ende des Hohlraumes voll ständig durch diesen hindlireh erstreckt, und zwar parallel zur Richtung der kürzeren Wand des Hohlleiters. 3.
    Filter naeh Unteransprueli '?, dadureh gekennzeichnet, dass das genannte Hindernis aus drei zylindrischen Stäben mit praktisell gleichem Durchmesser besteht, wobei die ge nannten Stäbe gleichmässig über die Breite des Hohlraumes verteilt sind.
CH333696D 1954-09-17 1954-09-17 Elektrisches Hohlleiterfilter CH333696A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0473076A1 (de) * 1990-08-27 1992-03-04 Alcatel Telspace Mikrowellenfilter mit seitlichem Zugang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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