CH333708A - Lumineszenz-Verstärker - Google Patents

Lumineszenz-Verstärker

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CH333708A
CH333708A CH333708DA CH333708A CH 333708 A CH333708 A CH 333708A CH 333708D A CH333708D A CH 333708DA CH 333708 A CH333708 A CH 333708A
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Elton Williams Ferd
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Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens
    • H01J29/182Luminescent screens acting upon the lighting-up of the luminescent material other than by the composition of the luminescent material, e.g. by infra red or UV radiation, heating or electric fields
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10FINORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
    • H10F55/00Radiation-sensitive semiconductor devices covered by groups H10F10/00, H10F19/00 or H10F30/00 being structurally associated with electric light sources and electrically or optically coupled thereto
    • H10F55/10Radiation-sensitive semiconductor devices covered by groups H10F10/00, H10F19/00 or H10F30/00 being structurally associated with electric light sources and electrically or optically coupled thereto wherein the radiation-sensitive semiconductor devices control the electric light source, e.g. image converters, image amplifiers or image storage devices

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  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Photo Coupler, Interrupter, Optical-To-Optical Conversion Devices (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


      Lurnineszenz    -Verstärker    Die vorliegende Erfindung betrifft einen       1.iiiiiiiieszenz-Verstärker    mit einem     Leueht-          seliii-iii,    welcher bei Erregung durch von einer  Energiequelle eintreffende Strahlung     sieht-          bares    Liebt aussendet.  



  Lumineszierende feste Stoffe können durch  den Einfall von Strahlungsenergie, z. B. in  Vorm von Röntgenstrahlen oder     ultraviolet-          tein    Licht,     zum    Leuchten gebracht werden.       Bildwiederg,abesysteme,    bei welchen feste       luinineszierende    Materialien durch     Strahlungs-          ener-ie    in der oben erwähnten.

   Weise     zür     Lumineszenz erregt werden, haben den Nach  teil,     dass    die Intensität des von den     Inmines-          zierenden    Stoffen emittierten Lichtes insofern  beschränkt ist, als die abgegebene Energie  stets kleiner ist als die aufgenommene. Diese  Beschränkung hat ihren Grund darin,     dass    die  Energie, welche     die    Lumineszenz hervorruft,       iri    bekannten Systemen von der Energiequelle,  bezogen. wird.

   Da der Vorgang der Lumines  zenz von festen Stoffen immer einen     Wir-          kungsgrad        von        weniger        als        100%        besitzt,        ist     es unmöglich, eine Verstärkung mit einem  festen lumineszierenden Stoff zu erhalten,  wenn mit bekannten<B>E</B>     inriehtungen    gearbeitet  wird.

   Der Emission     bzw.    der Intensität des  emittierten Lichtes, welches durch mit     Strah-          Itingsenergie    arbeitende     Bildwiedergabesy-          sieme        erzeuot    werden kann, sind zusätzliche       (Irenzen    gezogen.

   Im Falle von durch     Rönt-          o- enstrahlen    erregten lumineszierenden Ein-         richtungen        mu##    die     Röntgenstrahlung,    welche  den menschlichen Patienten     durehdringt,    not  wendigerweise bei kleiner<B>-</B>Intensität gehalten  werden, um eine Schädigung des Patienten  zu verhindern. Im Falle von durch Kathoden  strahlen erregter     Lamineszenz    können die auf  einen festen lumineszierenden Stoff     gerielite-          ten    Elektronenstrahlen von hoher Intensität  zu Zerstörungen des lumineszierenden Schir  mes führen.

   Zudem     muss    bei Erregung durch  Kathodenstrahlen, wie z. B. in     Televisions-          oder        Radareinriehtungen,    Hochspannung ver  wendet werden, welche bei     Megahertzfrequen-          zen    moduliert werden kann; dabei benötigen  Systeme, welche mit hoher Intensität erregt  werden sollen, komplizierte Speiseanlagen. Die  Intensität, welche durch Erregung mittels  ultraviolettem und sichtbarem Licht erzeugt  werden kann, ist dadurch beschränkt,     dass    es  äusserst schwierig ist, Licht mit der notwen  digen sehr hohen Intensität zu erzeugen.

   Zu  dem ist es notwendig, die Quellen von ultra  violettem oder sichtbarem Licht mittels kom  plizierten Kühlsystemen zu kühlen, wenn bei       hohein    Leistungsbedarf Beschädigungen in  folge     überhitzung    der Einrichtung vermieden  werden sollen.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung  zu schaffen, wodurch die Lumineszenz von  durch Strahlungsenergie erregten festen Stof  fen verstärkt werden kann, und mit welcher  Signale mit verstärkter     Leuehtkraft    wieder-      gegeben werden können bei geringer Inten  sität der die Lumineszenz erregenden Strah  lung. Der erfindungsgemässe Verstärker ist  dadurch gekennzeichnet,     dass    der genannte  Leuchtschirm eine durchgehende Schicht eines       Leuehtphosphors    aufweist, welche Schicht     un     mittelbar zwischen zwei Elektroden angeord  net ist, die zur Erzeugung eines elektrischen  Feldes zwischen den einander gegenüberlie  genden Oberflächen der Phosphorschicht die.       nen.     



  Das sichtbare Licht von hoher Intensität  kann durch einen lumineszierenden festen  Halbleiterstoff erzeugt werden,     -,veleher    mit  tels Röntgenstrahlen, ultraviolettem Licht,  sichtbarem Licht oder     Katliodenstrahlen    von  geringer Intensität bestrahlt wird.

   Ein Halb  leiterphosphor wird in ein elektrisches Feld  gebracht, welcher das Energieniveau des  Phosphors bis knapp unter die     Lumineszenz-          gTenze    ansteigen     lässt.    Wenn Strahlungsener  gie in der Form von Röntgenstrahlen, ultra  violettem Licht, sichtbarem Licht oder Katho  denstrahlen auf die Kathode oder     photoluml-          neszierende        Phosphorsehiellt    einfällt, so be  wirkt sie eine Erhöhung des Energieniveaus der  Phosphorschicht Über die     Lumineszenzgrenze,          wodureh    eine Lichtemission von grosser Inten  sität in derselben stattfindet.

   Die Verstärkung  der Lichtintensität wird dadurch erreicht,     dass     die einfallende Strahlungsenergie nur als     Aus-          lösesignal    zur Steuerung der Lumineszenz  wirkt, anstatt als Energiequelle für die Erre  gung zur Lumineszenz. Die Energie zur Auf  rechterhaltung der Lumineszenz wird dem an  gelegten- elektrischen Feld entnommen. Mit  Strahlungsenergie sollen nachfolgend Röntgen  strahlen, ultraviolettes oder sichtbares Licht  und Kathodenstrahlen bezeichnet sein. Die  Schirme können entweder photolumineszie  rend oder     kathodolumineszierend    sein.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des erfindungsgemässen Ver  stärkers dargestellt. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> den Verstärker in schematischer  -Darstellung,       Fig.    2 einen     Teilselinitt    durch den Schirm  des Verstärkers gemäss     Fig.   <B>1</B> und         Fig.   <B>3),</B> 4.<B>5, 6</B> und<B>7</B>     Li'ilergieiliveau-Dia-          gramme.     



  Bei bekannten Einrichtungen,     welehe    vom  Vorgang der     Kathodoluinineszenz        Grebraueli     machen, wird ein lumineszierender Phosphor  schirm, welcher eine Anzahl von     Aktivierungs-          zentren    besitzt, durch die einfallenden Ka  thodenstrahlen direkt bombardiert. Der Strom  der einfallenden Kathodenstrahlen trifft auf  den     kathodolliinineszierenden    Phosphor     auf.,     und die Energie der auftreffenden Elektro  nen wird durch die Elektroneneinwirkung an  die     Aktivierungszentren    übertragen.

   Wenn ein       Aktivierungszentruin    durch ein auftreffendes  Elektron     beeinfluisst    wird, ändert sich die  Elektronenanordnung des     Aktivierungszen-          trums    entsprechend einem höheren Energie  niveau. Nach einer gewissen Zeit sinkt die  Energie des     Aktivierungszentrums    auf ein  tieferes Energieniveau, und es wird ein     Pho-          ton.    von sichtbarem Licht ausgestrahlt.

   Diese  Art der     Kathodolumineszenzerregung    ist in  ihrem Wirkungsgrad begrenzt, indem jedes  auftreffende Elektron nur eine relativ kleine  Anzahl von     Aktivierungs7entren    erregt, und  zwar in Abhängigkeit von der     kinetisehen     Energie des auftreffenden Elektrons. Zudem,  ist infolge der     besehränkten    Leistungsfähig  keit der bekannten     kathodolumineszierenden     Schirme die abgegebene Energiemenge     beden-          tend    kleiner als die durch den<B>E</B>     lektronen-          strahl    zugeführte.  



  Der Wirkungsgrad der     r-mwandlung    der  einfallenden Strahlungsenergie, in     Lumines-          zenzstrahlung    kann durch Anlegen eines elek  trischen Feldes an der     Phosphorsehieht,        wel-          ehe    einen Teil des lumineszierenden     Sehirmes     bildet, stark erhöht werden. Das Feld kann  entweder durch Gleich- oder     Weehselspan-          nung    erzeugt werden.

   Die     Phosphorsehieht     wird dabei genügend dick gehalten, so     dass     die Elektronen, deren Energie durch die auf  treffende Strahlung     erhöhtwarde,    durch eine       Phosphorsehicht        hindurehtreten,    wobei sie  vom angelegten Feld genügend Energie auf  nehmen, um die     Ionisierung    von andern     Ato-          ineil    zu bewirken und     dadureh    die Bildung      einer grösseren Anzahl von freien Elektronen       züi    veranlassen.

   Diese grössere Anzahl von  freien Elektronen wirkt schliesslich     auf    die       Aktivieru-ngszentren    ein und ruft     daduLreh    die  Emission einer grossen Anzahl von     Photonen          von    sichtbarem Licht hervor.

   Der lumineszie  rende Schirm der Einrichtung weist,     trotzdern     er aus einer einzigen durchgehenden     Phos-          phorsehieht    gebildet ist, vorzugsweise drei  Zonen auf, von denen jede unterschiedliche  elektrische und optische Eigenschaften besitzt  und speziell geeignet ist,     einenbestimmten     Zweck beim Vorgang der Transformierung  von Energie der auftreffenden Elektronen  und des elektrischen Feldes in lumineszierende       Ener-ie    zu erfüllen.  



  <B>b</B>  Die erste Zone der     Phosphorsehieht    weist  eine dünne Teilschicht von einem Phosphor  auf, welcher einen hohen Wirkungsgrad in  der Umwandlung von     auftreifenden    Elektro  nen in     Elektronenloehpaare    besitzt. Es sind  deshalb viele der auftreffenden Elektronen bei  der Umwandlung in     Elektronenlochpaare    in  der ersten Zone wirksam. Die zweite Zone  besteht aus einem, Phosphor von hohem     Rein-          lieitsgrad    und hohem elektrischem Widerstand,  so     dass    das an der     Phosphorsehicht    angelegte  Feld     auf    diese zweite Zone konzentriert ist.

   Die  Elektronen, welche in der ersten Zone ausge  löst werden, wandern infolge des Einflusses  des elektrischen Feldes durch die zweite Zone,  und rufen dort infolge von     unelastisehen        Zu-          saminenstössen    einen Strom von freien Elek  tronen hervor, wodurch deren Zahl um einen  wesentlichen Faktor erhöht wird. Der Elek  tronenstrom, welcher sieh innerhalb der zwei  ten Zone bildet, gelangt unter dem     Einfluss     des elektrischen Feldes in die dritte Zone,  welche eine hohe Konzentration an     Lumines-          zenz-Aktivierungszentren    besitzt.

   Die Elek  tronen, welche innerhalb der zweiten Zone  <B>i</B>     aus-elöst    werden, wirken auf die     Aktivie-          rungszentren    in der dritten Zone ein, und be  wirken die Erregung dieser     Aktivierungszen-          tren    und die nachfolgende Emission einer gro  ssen Anzahl von     Photonen    sichtbaren Lichtes.

    Dadurch wird durch jedes auf der ersten Zone  der     Phosphorsehieht    auftreffende Elektron    eine grosse Zahl. von     Aktivierungszentren    der  dritten Zone zur Lumineszenz angeregt, und  die Nachricht,     welehe    dem     auftreffenden    Elek  tronenstrom aufgeprägt ist, wird in sichtbares  Licht von grosser Intensität     bzw.    in ein     sieht-          bares    Bild umgewandelt.  



  Damit die Elektronen, welche in der ersten  Zone ausgelöst werden, sieh frei durch den  Phosphor bewegen können, um darauf die       Aktivierungszentren    zu erregen, ist es not  wendig,     dass    sieh in den elektrischen Eigen  schaften in der     Phosphorsehicht    keine grossen       Unstetigkeiten    befinden. Während die     elektri-          sehen    Eigenschaften der     Phosphorsehieht    von  Zone zu Zone variieren,     muss    die Veränderung  allmählich sein, um die Wanderung der Elek  tronen durch die     Phosphorschieht    nicht zu  behindern.

   Dies kann dadurch erreicht wer  den,     dass    die Veränderung der elektrischen  Eigenschaften durch die Phosphorzonen eine  stetige ist. Die Bedingungen einer stetigen  Veränderung der elektrischen Eigenschaften  sind folgende zwei: erstens,     dass    die Anzahl  der Elektronenzustände einer bestimmten  Energiemenge pro Volumeneinheit als Funk  tion der Energie sich stetig mit der Lage än  dert, und zweitens,     dass    die Anzahl der Elek  tronen pro Volumeneinheit sich ebenfalls ste  tig ändert. Wenn diese Forderungen erfüllt  sind, ergeben sieh keine     Unstetigkeiten    im  Verlauf des Widerstandes von Zone zu Zone  der Phosphorschicht.

   Wenn die Veränderung  der elektrischen Eigenschaften, und demzu  folge diejenigen des Widerstandes von einer  Zone der     Phosphorsehicht        zür    andern nicht  stetig vor sich geht, sind die Elektronen nicht  in der Lage, von einer Zone in die andere  zu wandern, und es ergibt sich keine resultie  rende Vergrösserung der Ladung an der       Trenze    zwischen benachbarten Zonen, so     dass,     wenn überhaupt, nur wenig Lumineszenz er  zeugt wird.

   Daraus     gelit    hervor,     dass    keine  wesentlichen     Unstetigkeiten    in den     elektri-          sehen    Eigenschaften, einschliesslich Wider  stand dieser Zonen vorhanden sein dürfen.  Deshalb können Phosphorschichten, welche  aus in bekannter Weise gebildeten Suspensio  nen erzeugt werden, keine Verwendung fin-      den. Die vorliegende     Einriehtung    arbeitet     nur     mit durchgehenden     Phosphorschiehten.     



  In     Fig.   <B>1</B> ist mit<B>1</B> eine Kathodenstrahl  röhre bezeichnet, welche eine Elektronen  kanone 2 aufweist, die innerhalb des Hals  stückes<B>3</B> des Glaskolbens 4 angeordnet ist.  Der     katliodolumilieszierende    Schirm<B>5,</B>     wel-          eher    durch Bombardierung mit Kathoden  strahlen     bzw.    Elektronen aus der Elektronen  kanone 2 erregt werden kann, ist am Ende des  Glaskolbens 4 auf der entgegengesetzten Seite  der Elektronenkanone 2 angeordnet.  



       Fig.    2 zeigt einen vergrösserten Querschnitt  eines Teils des Leuchtschirmes<B>5,</B> welcher eine  Glasplatte<B>6,</B> eine transparente leitende Schicht  <B>7,</B> eine lumineszierende     Phosphorsehieht   <B>8</B> und  einen     dünn(--ii,metalliseli    leitenden Film<B>9</B> auf  weist. Die Schicht<B>8</B> weist eine durchgehende  Schicht aus fein pulverisiertem     kathodolumi-          neszentem    Phosphor     auf,    welcher beispielsweise  aus     Zink-Sulfid    gebildet sein kann, wobei  diese Schicht drei Zonen von unterschiedlichen  elektrischen.

   Eigenschaften aufweist, und wo  bei der Übergang der elektrischen     Eigensehaf-          ten    von Zone zu Zone ein stetiger ist, so     dass     in den elektrischen Eigenschaften keinerlei  Unstetigkeit vorhanden ist. Dies gilt auch be  züglich des Widerstands durch die     Phosphor-          sehieht    von der Oberfläche<B>10</B> zur gegenüber  liegenden Oberfläche<B>1.1.</B> In     Fig.    2 sind die  Grenzen zwischen benachbarten Zonen als       gestriehelte    Linien dargestellt, da wie gesagt,  keine scharfen Grenzen zwischen     benaelibar-          ten    Zonen vorhanden sind.

   Die Zone 12 kann  eine aus     Zink-Sulfid    gebildete Schicht sein,  welche in hoher Konzentration Verunreinigun  gen enthält, die in einer Mehrzahl von zer  streuten Silberatomen bestehen, wobei die  Konzentration der     Silberatonie    in der     Nach-          barsehaft    der Oberfläche<B>10</B> am grössten ist.  Die Abnahme der Konzentration der Silber  atome in von der Oberfläche<B>10</B> entfernter       Riehtung    ergibt eine progressive Erhöhung  des Widerstandes in der Zone 12. Die Zone<B>13</B>  kann durch eine Lage von     Zink-S-Lillid    von  hoher Reinheit und hohem Widerstand gebil  det sein.

   Die Zone 14 kann durch     Zink-Sulfid     gebildet sein,     welehes    eine grosse Zahl von Lu-         iiiiii(#b.,zeiiz-.t#ktivierttil"szeiitreii    enthält. Diese  können in einer Mehrzahl von zerstreuten  Kupferatomen bestehen,. wobei die höchste  Konzentration dieser Atome in der Nachbar  schaft der     Oberfläehe   <B>111</B> der Schicht<B>8</B> liegt.

    Infolge der vorhandenen     Aktivierungszentren     innerhalb der Zone 14 ist der Widerstand der  selben an der Oberfläche<B>11</B> am kleinsten  und nimmt, von dieser Oberfläche mit zuneh  mender Distanz     züi.    Die     Veränderting    der     elek-          trisehen        I,igensehaften        und    das Vorhanden  sein der -verschiedenen     Verunreinigunggen     kann durch bekannte Verfahren erzeugt wer  den,

   indem zuerst ein dünner Film in der  Grössenordnung von<B>10-5</B>     niiii    Dicke aus     Kup-          ferehlorid        auf    die Oberfläche der Glasplatte<B>6</B>  aufgedampft wird, bevor die     Phosphorsehieht     <B>8</B> gebildet wird.

   Die     Phosphorschieht   <B>8</B> kann  hernach auf der     Kupferehloridsehicht    durch  das Verfahren gemäss dein USA-Patent       Nr.   <B>9-675331</B> von     Cusano        und        Studer    aufgetra  gen werden.     (,remäss    diesem Verfahren kann       ein    dünner,     durehgehender    transparenter Film  aus     Zink-Sulfid-Phosphor    durch die Zusam  menwirkung von     Zink-Sulfid-Dampf    und       Schweielwasserstoffgas    auf der Glasplatte<B>6</B>  abgelagert werden.

   Nach dein Aufbringen der       Phosphorsehicht   <B>8</B> kann auf die Oberfläche<B>10</B>  der     Phosphorsehieht   <B>8</B> ein dünner Überzug  aus Silber     auf-gespritzt    oder aufgedampft wer  den. Nach der Bildung der verschiedenen  Filme auf der Glasplatte wird diese in einen  Ofen gebracht und während einer genügenden  Zeit erwärmt, uni den     Kapferaktivierungs-          Atomen    Zeit zu geben, von der Oberfläche<B>11</B>  in die Zone 14 der     Phosphorsehieht   <B>8</B> zu dif  fundieren (wobei der dünne     Kupferehlorid-          film    durch die     Phosphorsehieht   <B>8</B> absorbiert  wird),

   und damit auch die     Silberatoine    vom  Überzug,<B>9</B> durch die Oberfläche<B>10</B> in die  Zone 12 der Phosphorschicht<B>8</B> eindiffundiert  werden. Dieser Vorgang kann ungefähr wäh  rend einer halben Stunde bei einer Tempe  ratur von etwa     50011        C        durehgeführt    werden.  



  Die elektrischen     12',igensehaften    der     Phos-          phorsellieht   <B>8</B> gemäss     Fig.'-)    sind in den     Fig.   <B>3</B>  bis<B>7</B>     -raphiseh    dargestellt, welche die Ener-           gieniveau-Diagramme    der     Phosphorschieht   <B>8</B>  zeigen.  



       Fig.3    zeigt ein     Energieniveau-Dia,-,ramin     für einen zusammengesetzten     Zink-Sulfid-          Film    mit drei Zonen     1.2,   <B>13,</B> 14, wie zuvor  beschrieben. Dieses     Diagranim    stellt die     elek-          tronisehen        Leiteigensehaften    des Films ohne  angelegtes     elektrisehes    Feld dar.

   Die Zone 12  ist mit     Silberaktivierungsatomen    in     veränder-          lieher    Konzentration imprägniert, und die  Zone 14 ist mit einer -unterschiedlichen Kon  zentration von     Kupferaktivierungsatomen    im  prägniert. Wie ersichtlich ist, bilden die Sil  ber-     und    Kupferatome<B>je</B> zwei Energieniveaus       Y.,        bzw.        NK    innerhalb des verbotenen Bandes       BN,        welehe    Niveaus zwischen dem Leitungs  band BL und dem     Valenzband        Bv    liegen.

   In  folge der kontinuierlichen Veränderung der  elektrischen Eigenschaften über die drei Zo  nen der     Phosphorsehieht    sind zwischen den  Zonen 12,<B>13</B> und 14 keine     Unstetigkeiten        vor-          lianden,    welche den freien Durchgang von       Leitinigselektronen    von, einer Zone zur andern  verhindern. Das untere der beiden     indl--Lzierten     Energieniveaus, welches durch die Silberatome       in    der Zone 12 gebildet wird, liegt dem     Valenz-          band        Bv    relativ nahe.

   Ein solcher Energie  zustand stellt ein hohes Erregungspotential  für die     Aktivierungszentren    dar. Diese Anord  nung von induzierten unreinen Niveaus ist  für die Bildung von     Elektronenloehpaaren     durch das Auftreffen von Strahlungsenergie  sehr gut geeignet.

   Die Niveaus, welche durch  die Kupferatome in der Zone 14 gebildet wer  den, stellen ein tieferes Erregungspotential  dar,     und    währenddem sie für die Bildung von       Elektronenlochpaaren    nicht sehr geeignet sind,  dienen diese der Absorption von Energie und  der     naehfolgenden    Emission derselben in Form  von     Photonen    von. sichtbarem Licht     vorzü'--          lieh.     



       Fig.    4 zeigt den Verlauf des Widerstandes       hi    der     Phosphorsellieht   <B>8</B> von der Oberfläche  <B>10</B> zur Oberfläche<B>11.</B> An der Oberfläche<B>10,</B>  welche durch den Abstand<B>0</B> in der     Phosphor-          sellieht    bezeichnet ist, hat der spezifische Wi  derstand des Phosphors den kleinsten Wert  und liegt dabei in der Grössenordnung von    1012 P,<B>-</B>     cm,    infolge der vorhandenen hohen  Konzentration von Silberatomen. Im Innern  der     Phosphorsehieht   <B>8</B> nimmt der Widerstand  der Zone 12 infolge der abnehmenden Konzen  tration an     Silberaktivierungsatomen    zu.

   An  der Grenze zwischen den Zonen 12 und<B>13</B>  hat der Widerstand ein Maximum in der     Grö-          ssen-ordnung    von 1020<B><I>Q</I> -</B> cm erreicht, wobei  dieser Wert über die ganze Zone<B>13</B> konstant       'C     ist.

   Bei der dargestellten Grenze zwischen den  Zonen<B>13</B> und 14 fängt der Widerstand an  abzunehmen, und zwar infolge der in der  Zone 14 vorhandenen     Kupferaktivierungs-          atome.    Der Widerstand erreicht sein Minimum  beim Abstand 40 y an der Oberfläche<B>11</B> der       Phosphorschieht.    Wenn auch eine Verände  rung des     'vViderstandes    über die     Phosphor-          sehieht    vorhanden ist, so ist diese allmählich  und es sind keine wesentlichen     Unstetig#Keiten     vorhanden, welche das Wandern der Elek  tronen durch die Schicht unter dem     Einfluss     des angelegten elektrischen Feldes verhindern.  



       Fig.   <B>5</B> ist ein     Energieniveau-Diagramm    der  zusammengesetzten     Phosphorsehieht,    wenn  zwischen deren entgegengesetzte Oberflächen  ein elektrisches Feld aufrechterhalten wird.  Die Niveaus der     Valenz-    und der     Leitunas-          bänder    an der Grenze     7wisehen    den Zonen 12  und<B>13</B> sind von den Niveaus der     Valenz-        und     Leitungsbänder an der Grenze zwischen den  Zonen<B>1.3</B> und 14     dureh    eine Distanz V ge  trennt, welche die Spannung über der Zone<B>13</B>  darstellt.

   Wenn ein     Photon    oder ein Elektron  in das Gitterwerk der Zone 12 eintritt -und  an ein Elektron in einem der silberaktivierten  Niveaus innerhalb des verbotenen Bandes  Energie überträgt, erhält das Elektron auf  diesem Niveau genügend kinetische Energie,  um in das     Leit-Lingsband    einzutreten und sein       Aktivierungszentrum    zu verlassen. Unter dem       Einfluss    des angelegten elektrischen Feldes  wandert das befreite Elektron dem Potential  gradienten entlang abwärts von der Zone 12  durch die Zone<B>13</B> und in die Zone 14, wobei  dieses eine Energiemenge aufnimmt, welche  der Potentialdifferenz zwischen dem     Aus--          gangspunkt    und dem Endpunkt desselben  äquivalent ist.

   In der Zeichnung ist diese      Potentialdifferenz durch den vertikalen<B>Ab-</B>  stand zwischen den Punkten ei und e. dar  gestellt. Während dessen Durchgang durch  die Zone<B>13</B> kann. das Elektron mit, den  Atomen des Gitterwerkes elastische Zusam  menstösse haben, wodurch aus diesen weitere  Elektronen gelöst werden und ein Strom von  leitenden Elektronen gebildet wird. Das Elek  tron kann seine volle Energie aber auch be  halten, bis es in die Zone 14 eintritt. Es ist  jedoch sehr wahrscheinlich,     dass    auf dessen  Weg infolge     unelastisehen    Zusammenstösse  eine grosse Anzahl von Elektronen befreit wer  den.

   Wenn diese befreiten Elektronen in die  Zone 14 eingetreten sind, können sie wieder  auf die     Aktivierungszentren    einwirken und  dabei Energie abgeben, wobei die Energie der       Kupferaktivierungszentren        auf    das höhere  Energieniveau erhöht wird. Wenn     darnaeh     die     Aktivierungszentren    wieder das untere  Energieniveau annehmen, wird ein     Photon     von sichtbarem Licht emittiert, welches dem  Energieunterschied zwischen dem obern und  dem untern     Kupferenergieniveau    entspricht.  



  Die Vervielfältigung der elektronischen  Ladung innerhalb der     Phosphorschieht,    wie  diese an Hand der     Diagramine        Fig.   <B>3-5</B> be  schrieben ist, ist nur dann möglich, wenn     zwi-          sehen    benachbarten Zonen 12,<B>13</B> und 14 keine  elektrischen     Unstetigkeiten    bestehen.

   Falls  eine solche Unstetigkeit vorhanden ist, wie in       Fig.   <B>7</B> gezeigt, wo<B>je</B> zwei ungleiche     Sehieh-          ten    aneinander anstossen, wird ein Hindernis  <B>D</B> zwischen den angrenzenden Zonen gebildet,  das die Wanderung der Elektronen von der  einen Zone zur andern verhindert.     Fig.   <B>6</B> zeigt  ein     Energieniveau-Diagramm    einer Schicht,  in welcher der Wechsel von einer Zone zur  andern auch einen Wechsel im Material ein  schliesst.

   Gemäss     Fig.   <B>6</B> kann die Zone 12'       Kadmium-Sulfid,    die Zone<B>13'</B> eine prozentual  veränderliche     Misehunc    von     Kadmium-Sulfid     und     Zink-Sulfid    und die Zone 14'     Zink-Sulfid     enthalten. Wenn an den.

   Phosphor kein elek  trisches Feld angelegt ist, liegt das Niveau des       Valenzbandes    in der     Kadmium-Sulfid-Zone     höher als das Niveau des     Valen7bandes    in der       Zink-Sulfid-Zone.    Jedoch ist innerhalb der    Zone     131    ein allmählicher     (bergang    vorhan  den, so     dass    kein Hindernis besteht, welches  die Wanderung der Elektronen unter dem       Einfluss    eines angelegten elektrischen Feldes  behindern könnte.  



  Der     Leuehtsehirm,    welcher an Hand von       Fig.2    beschrieben ist und die Eigenschaften  aufweist, die mit Bezug auf     Fig.   <B>3-6</B>     besehrie-          ben    sind, kann an einer Kathodenstrahlröhre<B>1</B>  gemäss     Fig.   <B>1.</B> angebracht werden. Zwischen  der leitenden Schiebt<B>7</B> und der metallischen  Schicht<B>9</B> wird eine Potentialdifferenz     auf-          reellterhalten,    so     dass    in der     Phosphorsehicht     ein Gleich- oder ein     Weeliselfeld    besteht.

   An  die Elektronenkanone 2 werden die     übliehen     Rieht- und Beschleunigungspotentiale ange  legt, um einen auf den Schirm<B>5</B> der Katho  denstrahlröhre<B>1</B>     geriehteten    Elektronenstrom  zu erzeugen. Die auftreffenden Elektronen  treten durch den dünnen metallischen Film<B>9,</B>  welcher für Elektronen. transparent ist, und  treffen     auf    die Zone 12 der     Phosphorsehieht     <B>8</B>     auf,    welche     zweeknlässigerweise    aus     Zink-          Sulfid,    das mit bis zu<B>0,01</B>     Gewiehtsprozent     Silber durchsetzt ist.

   gebildet ist,     wodureh     eine Mehrzahl von     Elektronenloehpaaren    ent  steht. Die Elektronen, welche dadurch befreit  werden, gelangen in das Leitungsband und  können mit dem angelegten Feld wandern. Die  Elektronen, welche in der Zone 1.2 befreit       werden,        erhalten        eine        Beschleunigung        geg        ge        n     die Zone<B>13</B> unter dem     Einfluss    des Feldes, das  in der     Grrössenordnung    von     10-1-107        V/eM     liegt.

   Elektrische Felder, welche schwächer  sind als<B>10,1</B>     V/em,    sind ungenügend, um den  Elektronen die notwendige Energie zu er  teilen. Wenn die Stärke des Feldes höher ist i  als<B>107</B>     V/em,    besteht die Gefahr eines     dielek-          trisehen        Zusammenbrziehes    der     Phosphor-          .schiebt.    Die Zone<B>13</B> enthält     zweckmässiger-          weise    reines     Zink-Sulfid,    und der grössere Teil  des Feldes ist in dieser Zone konzentriert.

       Un-    i       ter    dem     Einfluss    des angelegten Feldes wer  den die befreiten Elektronen zu     unelastisehen     Zusammenstössen mit den Atomen des Kri  stallgitters der Zone<B>1.3</B>     veranlasst,    wodurch  eine grosse Anzahl von freien Elektronen mit  hoher Energie erzeugt werden, welche sieh      dann unter dem     Einfluss    des Feldes vorwärts  beweg,     n    und weitere Zusammenstösse     verur-          .e          saehen,    um weitere freie Elektronen zu erzeu  gen.

       VN        lederholte        unelastisehe    Zusammenstösse       er-eben    einen     lawinenarti-        anwaebsenden     Strom von Elektronen, die unter dem     Einfluss     des Feldes in die Zone 14 der Schicht<B>8</B>     wan-          (lern.    Die Zone 14 besteht     zweekmässigerweise     aus mit bis zu<B>0,01</B>     Gewiehtsprozent    Kupfer       durehsetztem        Zink-Sullid,

      wobei die Konzen  tration der     Aktivierungszentren    in der     -Nach-          barsehaft    der Oberfläche<B>1.1</B> der     Phosphor-          sehieht   <B>8</B> am grössten ist. Die Elektronen,     wel-          ehe    durch     den'Iawinenartigen    Strom in der  Zone<B>13</B> befreit werden, wirken auf die     Akti-          vierungszentren    innerhalb der Zone 14 ein  und erhöhen deren Energieniveau, wodurch  nachfolgend die Emission von sichtbarem  Lieht verursacht wird.

   Die Erregung der       Aktivierungszentren    kann entweder durch     Zu-          sanimenstösse    von Elektronen hoher     kineti-          seher    Energie, oder durch das Einfangen von  Leitungselektronen aus dem     ValenAand        ge-          sellehen.     



  Währenddem die maximale Anzahl     Pho-          tonen,    welche in einem bekannten, aus festem  Stoff gebildeten lumineszierenden Schirm un  ter der Einwirkung von Kathodenstrahlen  <B>--</B> löst werden, durch die     kinetisehe    Energie       #        ans,e     dieser Kathodenstrahlen begrenzt ist, ist die  Anzahl     Photonen,    welche durch ein     auftref-          fendeq    Elektron     zür        Einission    gebracht wer  den können, in den oben beschriebenen zusam  mengesetzten     Phosphorsehichten    praktisch un  begrenzt.

   Die Erhöhung des Wirkungsgrades  ist dadurch möglich,     dass    die zugeführte  Energie, die für die Lumineszenz notwendig  ist, nicht dem Kathodenstrahl entnommen  wird, sondern     dem    elektrischen Feld, welches  an der     Phosphorsehieht    angelegt ist.  



  Die Erregung der Lumineszenz     bzw.    die  Bildung von     Elektronenloehpaaren    innerhalb  der Zone 12 der     Phosphorschieht   <B>8</B> kann auch  durch Röntgenstrahlen, ultraviolettes und  sichtbares Licht geschehen.     Zür    Erzielung  eines maximalen Wirkungsgrades ist es     zweek-          mässig,    die Phosphorzusammensetzung der  Zone 12 der entsprechenden Bestrahlungsart    anzupassen, so,     dass    eine möglichst grosse Er  zeugung von     Elektronenloehpaaren    gesichert z  ist.

   Wenn beispielsweise sichtbares Licht als  Erregungsstrahlung verwendet werden soll,  kann die     Phosphorsehicht   <B>8</B> eine Mischung  von     Zink-Sulfid-    und     Kadmium-Sulfid-Kri-          stallen    enthalten, wobei die Zone 12 aus  schliesslich durch silberaktiviertes     Kadmi-Lim-          Sulfid,    die Zone<B>13</B> durch eine Mischung von  nicht aktivierten     Zink-Sallid-    und     Kadmium-          Sulfid-Kristallen,    und die Zone 14 durch mit       Mangan-Kupfer    aktivierte     Zinl-,-Sullid-Kri-,     stalle gebildet ist.

   Die     Kadmi-Lim-Sullid-Kri-          stalle    sind speziell leistungsfähige Quellen von       Elektronenloehpaaren    bei der Bestrahlung mit  sichtbarem Licht. Das     Energienivea-LL-Dia-          gramm    dieses Systems ist in     Fig.   <B>6</B> gezeigt.  Die Veränderung der elektrischen Eigenschaf  ten und chemischen Zusammensetzungen der       Phosphorsehieht   <B>8</B> ist von einer Oberfläche  der     Phosphorsehieht    zur andern stetig, so     dass     die Impedanz für die von einer Zone zur  andern wandernden Elektronen ein Minimum  ist.  



  Wenn als Strahlungsenergie Röntgenstrah  len verwendet werden, besteht die     Phosphor-          sehielit    vorzugsweise aus einem Einkristall  oder eine Mehrzahl von geeignet orientierten       Zink-Sulfid-Einkristallen    in der Grössenord  nung von<B>0,1-1,0</B> mm Dicke.

   Diese     Kristall-          phospliorsehiebt    ist an der Oberfläche<B>10</B> vor  zugsweise mit bis zu<B>0,01</B> %     Silberaktivierungs-          atomen        und    an der Oberfläche<B>11</B> mit bis zu       0,01%        Kupferaktivierungsatomen        durchsetzt,     wodurch drei Zonen mit unterschiedlichen  elektrischen     Eicensehaften,    jedoch mit einem  stetigen Übergang von silberaktiviertem     Zink:

  -          Sulfid    mit niedrigem Widerstand zu an  nähernd reinem     Zink-Sulf-id    mit hohem Wider  stand und weiter     züi    kupferaktiviertem     Zink-          Sulfid    mit niedrigem Widerstand vorhanden  sind.

   Wenn die Bestrahlung durch ultraviolet  tes Licht geschieht,<B>7.</B> B. mit einer Wellen  länge von etwa<B>3650 A,</B> kann die     Phosphor-          schiebt   <B>8</B> ungefähr gleich sein wie diejenige,  welche im Zusammenhang mit Kathodenstrah  len verwendet -wurde, nämlich mit     silberakti-          vierrem        Zink-Sulfid    in der Zone 12, an-      nähernd reinem     Zink-Suliid    in der Zone<B>18,</B>  und     Impferaktiviertem        Zink-Sulfid    in der  Zone 14.  



  In allen Fällen, unabhängig von der Art  der Strahlungsenergie, welche die Bildung von       Elektronenlochpaaren    bewirkt,     muss    der     über-          olang    der elektrischen Eigenschaften und des  elektrischen Widerstandes von Zone zu Zone  allmählich erfolgen und darf keine wesentlichen       Unstetigkeiten    bilden, -um für den     Elektronen-          fluss    vom Punkt der Bildung der     Elektronen-          lochpaare    zum Punkt, an welchem die Elek  tronen schliesslich die     Aktivierungszentren    be  einflussen, ein Minimum an Impedanz zu bil  den.  



  Der     vorbesehriebene    Vorgang der     Verviel-          faehung    der freien Elektronen durch eine  Phosphorzone mit hohem Widerstand und die  nachfolgende Erregung der     Aktivierungszen-          tren    unter dem     Einfluss    der befreiten Elek  tronen kann     ebensogut    mit positiven Löchern  ausgeführt werden.

   Wenn dabei die     Elek-          tronenlochpaare    in der ersten Zone der     Phos-          phorschieht    gebildet werden, kann die Polari  tät des angelegten Feldes so gewählt werden,       dass    positive Löcher in die     Phosphorzwiselien-          zone    von hohem Widerstand gezogen werden,  so     dass    ein Strom von positiven Löchern ge  bildet wird, welche schliesslich die     Aktivie-          rungszentren    zur Lumineszenz anregen.

   Wäh  renddem die besten Resultate im Betrieb da  durch erreicht werden können,     dass    jeder der  drei Zonen der zusammengesetzten Phosphor  schicht eine spezifische Funktion zugeordnet  wird, ist es möglich, die Bildung der     Elek-          tronenlochpaare,    Wanderung der Elektronen  oder positiven Löcher, unter dem     Einfluss    des  angelegten Feldes die Verursachung eines       Stronies    von Elektronen oder positiven Lö  chern und endlich die Erregung der     Aktivie-          rungszentren    mit einer einzigen chemisch  homogenen     Phosphorsehieht    zu bewirken.

   Eine  solche     honiogene        Phosphorschieht    würde die       vorbeschriebenen    Funktionen nicht mit dem  Wirkungsgrad durchführen wie eine zusam  mengesetzte Schicht,<B>jedoch</B> würde der Be  trieb     derEinriehtung    der     gleichebleiben'.    Eine  solche chemisch homogene Schicht würde zu-    dein infolge von Defekten des Kristallgitters  an der Oberfläche der Schicht elektrisch nicht  homogen sein.  



  Als Beispiel dieses Verfahrens wird die mit  einer Schicht aus     Titan-Dioxyd    überzogene  Glasplatte auf ungefähr<B>500-7000 C,</B> aber vor  zugsweise<B>6200 C</B> erwärmt" und wird einem  evakuierten Kolben mit einer erwärmten Mi  schung von Dampf aus Zink oder einer Zink  verbindung, wie z. B.     Zink-Chlorid,    und einem  gasförmigen     seliwefligen    Stoff, wie z. B.       Schwefelwasserstoffgas    in Berührung ge  bracht.

   Der     Verdampfungsvorgang    wird in  einer sauerstofffreien Atmosphäre     durelige-          führt.    Eine solche Atmosphäre wird durch  den     Schwefelwasserstoff.    selbst gebildet, wenn  dieser den schwefelhaltigen Teil bildet. Ein  zweckmässiger, Zink enthaltender Dampf,<B>7.</B> B.

    metallisches Zink oder     Zink-Chlorid,    in     Zusam-          iiiensetzung    mit einem kleineren Teil eines  lumineszierenden     Aktivierungsstoffes    wird     zu-          saminen    mit     Sehwefelwasserstoff    oder einem  andern geeigneten     sehwefligen    Stoff bei Re  aktionstemperatur in einer     sauierstofffreien     Atmosphäre zugeführt. Ein     Aktivierungsstoff,     z. B. Mangan, sollte dem metallischen Phos  phorteil in kleinen Mengen     zugefährt    werden.  



  Dieser Vorgang wird über eine vorbe  stimmte Zeitdauer bei gesteuerter Intensität  durchgeführt und ergibt eine transparente,  homogene, nicht     körnige    Schicht aus Zink  oder     KadmiLim,    oder     Zink-Kadmium-Sullid     oder     Selenid,    welche mit einem ausgewählten       Aktivierungselement    aktiviert ist, wobei diese  Schicht sieh auf der     mit        Titan-Dioxyd    über  zogenen Glasplatte befindet. Die Dicke der  Ablagerung     bzw.    der Schicht wird durch die  Zeitdauer bestimmt, während welcher die Re  aktion anhält.

   Beispielsweise ergibt bei einer       Cylastemperatur    von -ungefähr     62011   <B>C</B> und  einem     Zufluss    von     Sehwefelwasserstoff    bei  einem Druck von<B>1</B> mm     1-Ig    die allmähliche       Zusetzung    von<B>25 g</B> Zink,<B>12,5 g</B>     ZnC12    und  <B>0,97 g</B>     31nCl.    in die     Verdampfungskammer     während einer Zeitdauer von -ungefähr 45 Mi  nuten eine gleichmässige Schicht von ungefähr  0,02 mm.

   Die     Leuelitfähigkeit    des resultieren-      den Phosphors kann durch geeignete Wahl  einer     VIerzugsatmosphäre    und eines     Aktivie-          i#itno,3e]ementes    gesteuert werden, wie dies bei       übliehen    Phosphorpräparaten der Fall ist.

   Bei  der Bildung der Schicht durch Verdampfung  von aktiviertem     Zink-Sulfid    oder     Kadmium-          Sulfid    oder einer     Misehung    von Zink und       Kadmium-Sulfiden    oder     Seleniden        auf    der       Titan-Dioxyd-Sehieht    wird der Widerstand  der letzteren auf einen Wert von ungefähr  <B>1000</B>     Ohm/MM2    reduziert.

   Dieser Wert ist im  Vergleich     züm    Widerstand der     Phosphor-          sphieht    sehr klein und ermöglicht die Verwen  dung der durchsichtigen leitenden Schicht als  Elektrode, wie nachfolgend beschrieben ist.  



  Nach der Ablagerung der Phosphorschicht  wird eine dünne Schicht eines geeigneten lei  tenden Materials aufgetragen, wobei die       Sehiehtdieke    so gewählt ist,     dass    die Schicht  für die einfallende Strahlung durchsichtig ist.  Diese Schicht wird über der     Phosphorsehieht     aufgebracht. Die leitende Schicht enthält       zweekmässigerweise    ein leicht verdampfendes  Metall, wie z. B. Aluminium, Silber oder Gold.  Wenn solche metallische Filme verwendet wer  den, kann die Dicke ungefähr<B>10-5</B> mm     betra-          ffen.        Solehe    Metalle können durch Vakuum  verdampfung aufgetragen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Lumineszenz-Verstärker, mit einem Leneht- sehirm, welcher bei Erregung durch von einer Energiequelle eintreffende Strahlung sieht- bares Lieht aussendet, dadurch gekennzeich net, dass der genannte Leliehtschirm eine durchgehende Schicht eines Leuchtphosphors aufweist, welche Schicht unmittelbar zwischen zwei Elektroden. angeordnet ist, die zur Er zeugung eines elektrisehen Feldes zwischen den einander gegenüberliegenden Oberflächen der Pliosphorsehieht dienen.
    ITNTERANSPRÜCHE <B>1..</B> Lumineszenz-Verstärker nach Patentan- spriteh, dadurch gekennzeichnet, dass die Phos- phorsehieht eine stetige Veränderung des elek- trisehen Widerstandes von der einen Ober- fläche zur entgegengesetzten Oberfläche der selben aufweist. 2. Lumineszenz-Verstärker nach Patentan- sprueh und.
    Unteranspruch<B>1-,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Elektroden aus ,je einer transparenten, elektrisch leitenden Schicht bestehen, deren jede an einer Ober- fläehe der Phosphorsehicht anliegt.
    <B>3.</B> Lumineszenz-Verstärker nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Phosphor- sehieht eine erste, der einen Oberfläche be- naehbarte Zone von bestimmtem elektrischem Widerstand, eine zweite, der gegenüberliegen den Oberfläche benachbarte Zone von im wesentlichen gleichem elektrischem Wider stand und eine dritte, zwischen der ersten und der zweiten Zone liegende Zone von wesentlich höherem elektrischem Widerstand aufweist, wobei die drei Zonen stetig inein ander übergehen.
    4. Lumineszenz-Verstärker nach Patentan- sprueh und Unterarsprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Phosphorschicht Zink sulfid enthält und in der Nähe der einen Oberfläche mit bis zu<B>0,01</B> Gewiehtsprozent Silber und in der Nähe der gegenüberliegen den Oberfläche mit bis zu<B>0,01</B> Gewiehtspro- zent Kupfer durchsetzt ist, wobei die eintref fende Strahlung auf die der mit Silber durch setzten Zone benachbarte Oberfläche gerichtet ist.
    <B>5.</B> Lum.ineszenz-Verstärker nach Patentan- s-orueh und Unteransprilehen <B>1</B> bis 4, insbe sondere zur Verstärkung voll sichtbarem Licht, dadurch gekennzeichnet, dass die Phosphor- sehicht eine erste, der einen Oberfläche be nachbarte, Kadmiumsalfid enthaltende und mit bis zu<B>0,01</B> Gewiehtsprozent Silber durch setzte Zone, eine zweite, der gegenüberliegen den Oberfläche benachbarte, Zinksulfid ent haltende und mit bis zu<B>0,01</B> Gewichtsprozent Kupfer druehsetzte Zone und eine dritte,
    zwischen der ersten lind der zweiten Zone lie gende und in diese stetig übergebende, eine Mischung von Zinksulfid und KadmiumsLilfid enthaltende Zone aufweist, wobei die eintref fende Strahlung auf die der mit Silber dureh- setzten, Kadmiumsulfid. enthaltenden Zone benachbarte Oberfläche gerichtet ist. <B>6.</B> Lumineszenz-Verstärker nach Patentan spruch und -Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das von den beiden Elek- troden erzeugte elektrisehe Feld eine Feld stärke zwisehen 104 und<B>107</B> Vem aufweist.
CH333708D 1954-08-23 1955-08-22 Lumineszenz-Verstärker CH333708A (de)

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DE1062840B (de) * 1953-03-03 1959-08-06 Siemens Reiniger Werke Ag Eirichtung zur Sichtbarmachung usichtbarer, bzw. zur Verstaerkung sichtbarer,durch Korpuskular- oder Wellenstrahlung hervorgerufener Bilder, insbesondere fuer Roentgendurchleuchtungen

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