CH333946A - Vorrichtung zum Beschneiden des Fusses von gegossenen Zeilen in Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Beschneiden des Fusses von gegossenen Zeilen in Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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CH333946A
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Debus Karl
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Linotype Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

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  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Beschneiden des Fusses von gegossenen Zeilen  in     Matrizensetz-    und     Zeilengiessmaschinen       Zum Beschneiden des Fusses von gegos  senen und noch in der Giessform befindlichen  Zeilen in     Matrizensetz-    und     Zeilengiess-          masehinen    wird bisher ein am     Giessradsehlit-          ten    starr befestigtes Fussmesser verwendet.

    Ein solches Fussmesser bedingt eine ganz be  sonders genaue Führung des die Giessformen  tragenden Giessrades gegenüber dem das       Messer    tragenden Schlitten; ausserdem ist es  notwendig, die einzelnen, im Giessrad sitzen  den Giessformen relativ zum     Giessradsehlitten     und damit zum Messer genau im Giessrad  festzulegen, um durch die     Erfüllung    aller  dieser Bedingungen insbesondere zu gewähr  leisten, dass sämtliche Zeilen, und zwar über  ihre ganze Länge hin, auf genaue Höhe  beschnitten werden. Dieses Ziel, nämlich die  genaue Schrifthöhe der Zeile, ist auch des  halb     sehwer    zu erreichen, weil sowohl beim  Giessrad als auch bei den einzelnen Giess  formen Arbeitstoleranzen auftreten.  



  Da nun das Fussmesser, um einen unge  hinderten Lauf des Giessrades zu sichern, auf  die am weitesten herausragende Form ein  gestellt sein muss, ergibt sich der nach dem.  Zweck der vorliegenden Erfindung vornehm  lich zu vermeidende Nachteil, dass die Schrift  höhe der Zeilen, je nach der Stellung der       (tiessform,    unterschiedlich ausfällt. Schon  Höhendifferenzen von nur 0,02 mm machen  sieh bei dem     Abdruck    der Zeilen in der Druck-         maschine    sehr störend bemerkbar und erfor  dern einen erheblichen Arbeitsaufwand da  durch, dass diese Höhendifferenzen durch  nachträgliches Zurichten von Hand ausge  glichen werden müssen.  



  Zur Veranschaulichung der zu den Höhen  unterschieden führenden Ursache wird auf die  beiliegende     Fig.1    verwiesen, in der A,     E,    C  und D schematisch die Giessformen im Giess  rad F in abgewickelter Darstellung bedeuten.  Die Giessformen ragen über die rückwärtige  Fläche E des Giessrades F verschieden weit  heraus, zum Beispiel um die     durch    Arbeits  toleranzen bedingten Unterschiede in den  Massen     a        bzw.        b        bzw.    C bzw.<I>d.</I> Aus der Giess  form, zum Beispiel D, steht der     Angussgrat     D' der zu beschneidenden Zeile hervor.

   Das  Giessrad wird in Richtung des Pfeils H am       Schneidwerkzeug    G vorbeigeführt, das an  dem nicht veranschaulichten     Giessradschlitten     starr, aber einstellbar angebracht ist. Die       Schneidkante    I ist so eingestellt, dass die am  weitesten herausragende Giessform, im veran  schaulichten Beispiel D, mit ihrer freien Rück  fläche unter satter Anlage an der Schneid  kante     vorbeigleitet.    Die andern, weniger weit  herausstehenden Giessformen werden bei dem       Vorbeilauf    des Giessrades F von der Messer  kante nicht berührt.

   Die Abstände der freien  Stirnflächen dieser Giessformen von der  Aussenkante sind aus den schon erwähnten      Gründen unterschiedlich gross, und damit  werden auch die in diesen Giessformen ge  gossenen Zeilen unterschiedlich hoch.  



  Nach der Erfindung lassen sich die zuvor  geschilderten Nachteile dadurch vermeiden,  dass der Abstand der Schneide des     Werk-          zeuges    zu den Giessformen während des rela  tiven     Vorbeilaufes    dieser Formen an dem  Werkzeug von den Giessformen selbst ge  steuert wird.  



       Vorzugsweise    werden das Schneidwerk  zeug, zum Beispiel ein am     Giessradschlitten     angeordnetes Messer, und die in den Giess  vorgang eingeschaltete Giessform mindestens  für die Dauer des     Besclineidevorganges    stän  dig aneinander anliegend geführt; hierbei ist  der Abstand zwischen den Schneiden des  Werkzeuges und der Giessform ständig gleich       Null.     



  Durch diese form- oder kraftschlüssige,  bei     Kraftschluss    zum Beispiel federbelastete  Führung des     Schneidwerkzeuges    und/oder des  Giessrades werden alle erwähnten Ungenauig  keiten unwirksam gemacht, weil, sich das       Schneidwerkzeug    und die Giessform gegen  seitig führen. Für die kraftschlüssige Füh  rung besteht dabei der weitere Vorteil., dass  die Grundeinstellung des     Schneidwerkzeuges,     zum Beispiel Messers, zu der oder den Giess  formen nicht besonders genau zu sein braucht,  während bei bisherigen, starr mit dem Giess  radsehlitten verbundenen     Schneidwerkzeugen     stets eine äusserst genaue und sehr zeitrau  bende Einstellung erforderlich ist.  



  Der Sollabstand zwischen Schneidwerk  zeug und Giessform     lä.sst    sich mittels zwischen  beiden geschaffener elektrischer Felder, zum  Beispiel mittels eines     Kondensatorfeldes,    re  geln. Bei schlechter leitenden Werkstoffen für  das     Schneidwerkzeug,    zum Beispiel bei Metall  karbiden, wird erforderlichenfalls das Werk  zeug zusätzlich mit metallischen Einlagen  oder Auflagen versehen, welche als Gegen  elektrode     mir    metallischen Giessform wirken.  



  Der Sollabstand zwischen     Schneidwerkzeug     und Giessform kann zum .Beispiel auch durch       optisch-elektrische    Mittel, wie     Selenzellen,       und mittels     Lichtspaltmessung,    geregelt. wer  den.  



  Der Sollabstand     zwisehen        Sehneidwerkzeug     und Giessform     lä.sst    sich ferner aber auch mit  Hilfe von mechanischen Tastern, Fühlern oder       dergleiehen    regeln, die zum Beispiel am Hal  ter des Werkzeuges angebracht sind und über  die     CTiessformen    schleifen.  



  Für die formschlüssige     Bewirkung    der       Gegeneinanderführung    von     Schneidwerkzeug     und Giessform kann eine sehr vorteilhafte,  weil insbesondere sehr einfache Ausführungs  form,     gesehaffen.    \-erden, wenn das Sehneid  werkzeug auf einem um das Giessrad herum  geführten, starren Halter sitzt, der von der  dem     Schneidwerkzeug    abgewandten     Vorder-          fläelie    der Giessform unter ständiger Anlage  an diese geführt wird.  



  Diese Ausführungsform ermöglicht insbe  sondere einen relativ geringen Aufwand an  Bauteilen; ausserdem bleibt der gegebenen  falls mit der     Spanstärke    wechselnde Schnitt  druck ohne Einfluss.  



  Die gemäss der Erfindung     zw        isehen          Schneidwerkzeug    und     CTiessform    herzustel  lende, wechselseitige Führung ist     vorzugs-          weise    so steuerbar, dass sie nur im Bereich  der jeweils in den Giessvorgang eingeschal  teten Giessform wirksam wird. In diesem Fall  entsteht nur während dieses Arbeitsvorganges  eine Abnutzung, das heisst die Abnutzungen  am     Sehneidwerkzeug    und den     (-liessformen     sind auf ein Mindestmass beschränkt.

   Die  genannte Steuerung gewährt weiter die sehr  erstrebenswerte Möglichkeit., dass das Messer  stets sanft auf die     Fläelie    der in Arbeits  stellung befindlichen Giessform aufgesetzt  wird.  



  Der     Kraftsehluss    kann auf verschiedene  Weise bewirkt werden. Beispielsweise lässt er  sich durch entsprechende Formgebung und/  oder     Materialbeschaffenheit    des     Sehneidwerk-          zeuges    verwirklichen. Zu     diesem    Zweck kann  zum Beispiel das übliche     Fussbeschneidemesser     dünner und länger sein, so dass eine gewisse  Eigenelastizität. des Messers gegeben ist. An  stelle eines solchen Messers ist es auch mög  lich, nur eine in sich federnde     -Messerklinge         zu     verwenden,    die in einen Halter einge  spannt. oder auf diesem befestigt ist.  



       Der        Kraftschluss    zwischen     Sehneidwerk-          zcug    und     Ctiessformen    kann aber auch dadurch  bewirkt werden,     dass    das     Sehneidwerkzeug          und/oder    sein Halter gegen     Rückstellkräfte,     zum Beispiel Federn, bewegbar sind, etwa     aus-          we        iehen    oder nachgeben können. Die Federn  können aus den verschiedensten Werkstoffen,  , beispielsweise aus elastischem Metall, aus  Gummi oder dergleichen, bestehen.

   Neben oder  anstelle solcher Federn sind auch hydrau  lische Mittel, Pressluft, magnetische Mittel,  insbesondere     elektro-magnetiseher    Art, und       andere    Mittel mehr, anwendbar.  



  Das     Schneidwerkzeug,        zum    Beispiel ein  übliches Fussmesser, kann in. bekannter Weise       am        Giessradschlitten    angebracht sein. Vor  teilhafterweise aber wird das Schneidwerk  , zeug nicht an dem mit dem Giessrad verbun  denen Schlitten, sondern am Maschinenge  stell selbst angeordnet., wodurch es, wenn der  Schlitten mitsamt dem Giessrad nach vorn  aus der Maschine herausgezogen wird, frei       zugänglich    wird.  



  Das     Schneidwerkzeug    kann in einem     be-          wegliehen,    zum Beispiel hebelartigen, Halter  gelagert sein, der     zw        eekmässigerweise    einstell  bar und von einer Feder belastet, ist, welche  die Schneide des Messers zum Giessrad hin  drückt.. Hierdurch wird zum Beispiel eine  besonders einfache und betriebssichere Lage  rung und     Führung    des     Werkzeuges    ermög  licht.  



  Der     Kraftschluss,    das heisst die schliessende  Kraft zwischen     Sehneidwerkzeug    und Giess  formen, kann auch von der Seite des Giess  rades     und/oder    seiner Formen aus erfolgen.  Hierbei kann das     Schneidwerkzeug    starr ge  lagert. sein; es kann aber auch unter der Ein  wirkung einer schliessenden Kraft stehen.  



  Bei der     kraftschlüssigen    Beeinflussung des  Giessrades     und/oder    der Giessformen werden  diese     zweckmässigerweise    mit Hilfe elastischer  ;Mittel zum     Schneidwerkzeug    hingeführt.  Beispielsweise wird die Einrichtung so  getroffen, dass das Giessrad auf seinem Zapfen       mit        axialem    Spiel gelagert ist, während die    kraftschlüssige Einwirkung auf das Rad etwa  an dessen Kranz und möglichst nahe sowie  symmetrisch zur Angriffszone des     Schneid-          werkzeuges    erfolgt.

   Hierdurch wird u. a. der  Vorteil gewährleistet, dass mit verhältnis  mässig einfachen Mitteln von bisher bereits  üblichen und bewährten Teilen der Maschine  Gebrauch gemacht wird und die Maschinen  gegebenenfalls auch nachträglich mit diesen  Einrichtungen ausgerüstet werden können.  



  Die kraftschlüssige Einwirkung auf das  Giessrad kann auch an dessen Nabe erfolgen.  Hierdurch wird u. a. eine so geschlossene  Bauweise ermöglicht, dass das     Eindringen    von  flüssigem Blei, Spänen usw. in die Naben  führungen vermieden     wird.     



  Bei Anordnung des     Schneidwerkzeuges     ausserhalb des     Giessradschlittens,    zum Beispiel  am Maschinengestell selbst, kann der Kraft  schluss zwischen     Schneidwerkzeug    und Giess  form sehr vorteilhaft über das Giessrad, den       Giessradzapfen    und den     Giessradschlitten    be  wirkt werden. Hierbei wird eine ohnehin be  stehende mechanische Verbindung von Giess  rad und     Giessradschlitten    und- deren gemein  same     Beweglichkeit    ausgenutzt.  



  Die Steuerung des     Schneidwerkzeuges    wird  zweckmässiger weise von der die verschiedenen       Bewegungskurven    tragenden Hauptwelle der  Maschine abgeleitet. Vorteilhaft ist hierbei,  dass der Steuerimpuls ohne Zwischenschal  tung von Über- oder Untersetzungen direkt  von der den Zwangstakt. liefernden Haupt  welle der Maschine abgenommen wird.  



  Jedoch ist es auch möglich, die Steuerung  des     Schneidwerkzeuges    von einer andern     Welle     der Maschine, zum Beispiel von der Antriebs  welle des Giessrades, abzuleiten. Diese Welle  liegt in der Regel in unmittelbarer Nähe  von Giessrad und     Schneidwerkzeug,    so dass die  Übertragungsglieder verhältnismässig klein  ausfallen.  



  Bei der praktischen Ausführung dieser  Steuerung kann die     Giessradwelle    entweder  über eine auf ihr selbst oder bei zwischen  geschaltetem Übersetzungsgetriebe über eine  auf der     Abtriebswelle    dieses Getriebes sitzende  Kurvenscheibe eine Rolle bewegen, die an      der Scheibe abläuft und über einen Hebel, ein  Gestänge oder dergleichen den     Kraftschluss     zwischen     Schneidwerkzeug    und Giessform  herstellt oder aufhebt. Diese Ausführung  zeichnet sieh u. a.     durch    grosse Einfachheit       und    Betriebssicherheit aus; schadhafte oder  abgenutzte Teile lassen sich leicht ersetzen.  



  Die vorerwähnten Steuermittel können von  bei der Verstellung des Giessrades nicht mit  , bewegten Antriebsteilen der Maschine betätigt  werden. Werden nämlich die Steuerimpulse,  wie weiter oben angegeben, zum Beispiel von  der Hauptwelle der Maschine abgeleitet, so  ergibt sich u. a. der namentlich für die Be  dienung der Maschine sehr wesentliche Vor  teil, dass bei dem Verstellen des Giessrades zu  dem Zweck, eine andere Giessform in Arbeits  stellung zu bringen, eine     sonstigenfalls    ausser  dem erforderliche Verstellung der Steuer  ,     organe    für das     Schneidwerkzeug    nicht. nötig  ist.  



  Die für das     Schneidwerkzeug    bestimmten  Steuermittel, zum Beispiel Steuernocken, kön  nen am     C=iessrad    angeordnet sein. Diese Aus  , Führung hat     ü.    a. den Vorteil, dass die Steuer  mittel sehr einfach gehalten sein können und  überdies unmittelbar mit dem Giessrad verei  nigt sind, so dass besondere Antriebsmittel,       Zwischenglieder    usw. entfallen und auch eine  ,vor allem baulich sehr einfache Einheit ent  steht.  



  Die Steuernocken können dabei am Giess  rad fest angebracht sein. Hierbei ist vorteil  haft, dass Nocken und Giessrad aus einem  Stück gefertigt sein können. Die     ?Nocken    kön  nen jedoch am Giessrad auch verstellbar an  geordnet sein. Hierfür sind sie vorteilhafter  weise so ausgebildet, dass sie auf einem ver  stellbaren Ring vorgesehen werden, auf dem  zum     Beispiel    eine mit dem Halter des     Schneid-          werkzeuges    fest verbundene Rolle entlang  läuft, welche die Arbeitsstellung des     Schneid-          werkzeuges    herstellt oder aufhebt. Ein Vor  teil eines solchen verstellbaren     Nockens    bzw.

    seines Ringes ist, dass er einer beliebigen  Giessform zugeordnet werden kann, das heisst  nur diese Giessform im Arbeitsablauf berück  sichtigt wird.         Beispielsweise        Ausführungsformen    sind  aus den beiliegenden     Darstelhuigen        sowie    aus  der folgenden Beschreibung ersichtlich.  



  Es zeigen:       Fig.1    die schematische Darstellung der  Gegebenheiten zwischen     Criessform    und Werk  zeug bei bisher     bekannten    Ausführungen;  diese Figur ist bereits weiter oben behandelt  worden,       Fig.2-    eine teilweise geschnittene Teilan  sicht des Giessrades, einer Giessform, des       Schneidwerkzeuges    sowie eines Halters des       Sehneidwerkzeuges,    der uni das Giessrad  herum zur Vorderseite des Giessrades reicht  und von der Vorderfläche der Giessform un  ter ständiger Anlage geführt wird,       Fig.3    in     kleinerem        Massstabe    eine teil  weise geschnittene,

   zum Teil auch     sehematisehe     Teilansicht des Giessrades, des     Schneidwerk-          zeuges,    eines auf dieses wirkenden Gestänges,  eines das Gestänge beeinflussenden     übertra-          gungsgliedes    und einer dieses Über     t.r        agungs-          glied    bewegenden Kurvenscheibe auf der  Hauptantriebswelle der Maschine,       Fig.    4 eine teilweise geschnittene Ansicht  des Giessrades, des     Schneidwerkzeuges,    eines  auf dessen Halter wirkenden Hebels, einer  den Hebel bewegenden     Kurvenseheibe,

      die  über ein Zwischengetriebe von der Giessrad  welle gedreht wird, und       Fig.    5 eine teilweise     gesehnittene    Ansicht  des Giessrades, des     Schneidwerkzeuges,    seiner  Halterung und eines die Stellung des     Werk-          zeuges    beeinflussenden     Nockenringes    am Giess  rad.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    2  ist im Giessrad 1 die Giessform 2 gelagert,  zum Beispiel festgeschraubt. Auf der hintern  Stirnfläche 3 der Giessform wirkt die Schneid  kante     .1    des     Sehneidwerkzeuges    ö, das mittels  Schrauben, zum Beispiel 6, an einem Schenkel  7 des U-förmigen Halters     ä    lösbar und ver  schiebbar und insbesondere zum Giessrad hin  einstellbar befestigt ist. Der andere Sehenkel 9  des Halters liegt mit. seiner Fläche 10 an der  vordern Stirnfläche 11 der Giessform ständig  an und wird von dieser Fläche dauernd ge-      führt, wenn das Giessrad umläuft.

   Das       Sehneidwerkzeug    5 steht daher mit der Giess  form 2     bzw.    seiner Fläche 3 ebenfalls dauernd,       und    zwar in formschlüssiger Verbindung.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    3,  nach     welcher    die Steuerung des     Schneidwerk-          zeuges    von der Hauptwelle der Maschine     ab-          o-eleitet    ist, liegt die     Sehneidkante    4 des       Werkzeuges    5, zum Beispiel ein Messer, an       i        der        hintern    Fläche 3 der Giessform 2 an. Das  mit Schrauben, zum Beispiel 6, am Halter 12  befestigte Messer ist mit diesem um das Ge  lenk 13 schwenkbar, das im schematisch an  gedeuteten Maschinengestell 14 der Maschine  angeordnet ist.

   Der Halter steht unter Wir  kung der Zugfeder 15 und ist zugleich über  (las     Gestän;e    16 mit einem     einarmigexi     Hebel 17 verbunden, der über das Ge  lenk 18 ebenfalls am Gestell der Ma  l     sehine    14     angeordnet    ist. Am freien Ende       des        Hebels    17 ist die Rolle 19 drehbar gela  gert, die auf der     Noekenscheibe    20 abläuft,  die auf der     Masehinenhauptwelle    21 fest. an  geordnet ist.

   Der auch durch einen Kreisbogen  gekennzeichnete Nocken 22 dient, dazu, über  die Rolle 19 den Hebel 17, das Gestänge 16  sowie über den Halter 12 das     Werkzeug    5       von    der nicht in     Arbeitsstellung    befindlichen       (fiessform.    bzw. den Giessformen abzuheben;  demgemäss hat der Nocken 22 dem dargestell  ten Beispiel entsprechend einen peripheren,  durch einen Pfeilbogen angedeuteten Umfang  von etwa 270 .  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    4  sitzt, im Giessrad 1 die in Arbeitsstellung     be-          findliehe    Giessform     ?,    an deren Rückseite 3  die Schneide 4 des Fussmessers 5 anliegt. Das  Fussmesser 5 wird von einem schwenkbaren  Halter 12 getragen und ist mittels der     Mikro-          meterschraube    23 in Längsrichtung genau  einstellbar.

   Die     Haltesclirauben,    zum Beispiel 6,  dienen zur festen Verbindung des Fussmessers  5 mit dem Halter 12, indem sie in bekannter  Weise durch ein Langloch des Messers geführt  und in ein Muttergewinde des Messerhalters  12 eingeschraubt     sind.       Der Messerhalter 12 ist um den Gelenk-    bolzen 13     schwenkbar,    der im     üiessradschlit-          ten    24 gelagert ist.  



  Der     Messerhalter    12 weist ferner einen  Ansatz 25 auf, der über einen Druckbolzen  26 von einer Feder<B>9-77</B> belastet ist, die in  einer Bohrung 28 des Hebels 29 gelagert ist.  



  Gegenüber dem Druckbolzen 26 befindet  sich die Anschlagschraube 30, die auf den  unter der Wirkung des Druckbolzens 26 ste  henden Ansatz 25 des Halters 12 drückt,  wenn die Schneide 4 des Fussmessers 5 zum  Beispiel von der Giessform 2 abgehoben wer  den soll. Die Anschlagschraube 30 ist in den  Ansatz 31 des einen Armes des zweiarmigen  Hebels 29 eingeschraubt und mittels der  Gegenmutter 32 festgelegt.  



  Der zweiarmige Hebel<B>2</B>9 ist um den gleich  falls im     Giessradschlitten    24 gelagerten Bolzen  3,3 schwenkbar. Das andere Ende 34 dieses  Hebels 29 trägt eine Rolle 35, die auf der       Nockenseheibe    36 abrollt und mittels der Zug  feder 37 über den am Hebel 29 angebrachten  Federhaken 3,8 stets zur Anlage an die Nocken  seheibe 36 gebracht     wird.    Die Zugfeder 37  ist in nicht näher veranschaulichter Weise  am     Giessradschlitten    verankert. Die Nocken  scheibe 36 dreht sich um den Zapfen 39, der.  in einem Bock 40 gelagert ist, der am Ma  schinengestell 14 fest angebracht ist.

   Auf dem  Zapfen 39 sitzt ferner, fest mit der Nocken  seheibe 3,6 gekuppelt, ein Schraubenrad 41,  das von einem gestrichelt     veranschaulichten     Schraubenrad 42 angetrieben wird, das seiner  seits auf der Antriebswelle 43 des Giessrades 1  sitzt und mit dieser verkeilt ist.  



  In dem Raum     zwischen    dem Lager 44 der       Giessradantriebswelle    43 und dem Giessrad 1  befindet sich die nicht bezeichnete, ein- und       ausrückbare        Kupplung,    welche die Antriebs  welle 43 mit einem nicht     veranschaulichten          Ritzel    verbindet, das in den Zahnkranz des  Giessrades 1 eingreift.  



  Die Vorrichtung     wirkt    wie folgt:  Bei Drehung der Antriebswelle 43 dreht  sich. über Kupplung und     Ritzet    das Giessrad 1  und mit ihm die Giessform 2 , die sieh in  Arbeitsstellung befinden soll. Die Schneide 4  des Messers liegt dabei an der Giessform 2      an,     lind    zwar mit dem Druck der Feder     2'7,     wobei aber der Ansatz 25 die Anschlag  schraube 30 nicht berührt. Die Schneide 4 des  Fussmessers beschneidet dabei den Fuss der       gegebenenfalls    in der Form befindlichen Zeile.

    Während des Zusammenwirkens der Schneide 4  mit der Giessform 2 bzw. dem Fuss der ge  gossenen Zeile läuft die Rolle 35 auf dem  radial vorspringenden, nicht bezeichneten,  aber auf der     Zeichnung    in Wirkung befind  lichen Teil der     Nockenscheibe    36.    Die periphere Länge dieses vorspringen  den Teils entspricht der Länge der Giessform.

         Zweckmässigerweise    ist der vorspringende Teil  der     Nockenscheibe    36 peripher im Verhältnis  etwas kürzer als die Länge der Giessform 2,  aber länger als die in ihr befindliche, zu be  schneidende Zeile, wodurch erreicht wird, dass  das Messer nach dem Passieren der anlaufen  den     Giessformkante,    aber auch vor dem Heran  nahen der in der Giessform sitzenden Zeile,  zur Anlage an die Giessform kommt.  



  Bei der abgewandelten Ausführungsform  nach der     Fig.    5 sind die Teile 1 bis 6, 12., 13,  23 und 24 dieselben wie in     Fig.4.    Auf dem  Bolzen 13 sitzt, fest gekuppelt mit dem Mes  serhalter 12, bei dieser Ausführung ein ein  armiger, gestrichelt gezeichneter Hebel 45,  der an seinem Ende eine gleichfalls gestrichelt.  gezeichnete Rolle 46 trägt, die auf einem       Nockenring    47 auf der dem Fussmesser 5  zugekehrten Seite des Giessrades läuft.  



  Der Messerhalter 12 und damit der Hebel  45     sind    von einer Zugfeder 48 belastet, die  am     Giessradschlitten    24 verankert ist.    Der     Nockenring    47 lässt sich peripher ver  stellen und wird in seiner jeweiligen Lage,  zum Beispiel mittels nicht dargestellter       Klemmschrauben,    gesichert.

   Die Einstellung  erfolgt dabei derart, dass die Aussparung 49  des     Nockenringes    47 so in Einklang mit der  in Arbeitsstellung befindlichen Giessform 2  gebracht     wird,    dass die Messerschneide sich  unmittelbar vor dem Beginn ihrer Schneide  tätigkeit an die Giessform anlegt, hierauf die  Zeile beschneidet und danach wieder abge  hoben wird und bei den weiter nicht in Ar-         beitsstellung    befindlichen Giessformen in ab  gehobener Lage verbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Beschneiden des Fusses von in Matrizensetz- und Zeilengiessma- maschinen gegossenen und noch in der Criess- form des Giessrades befindliehen Zeilen mit tels eines in der Maschine gelagerten Schneid- werkzeuges, dadurch gekennzeichnet., dass der Abstand der Schneide (4) des Werkzeuges (5) zu den Giessformen (2) während des Vorbei laufes dieser Formen an dem Werkzeug von den CTiessformen selbst gesteuert ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führung zwi schen Schneidwerkzeug (5) und Giessform (2) kraftschlüssig ist. 2. Vorrichtung nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kraftschlüs- sigkeit zwischen Schneidwerkzeug (5) und Giessform (2) durch die Nachgiebigkeit des Schneidwerkzeuges bewirkt ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss das Schneidwerk zeug (5) gegen Rückstellkräfte bewegbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Schneidwerk zeug (5) in einem beweglichen Halter (12) gelagert ist, der von einer Feder (15; 27; 48) belastet wird, welche die Schneide (4) des Messers zur Giessform (2) hindrückt. 5. Vorrichtung nach Unter ansprach 1, da durch gekennzeichnet, dass das Giessrad (1) mit Hilfe elastischer Mittel in Richtung auf das Schneidwerkzeug (.5) führbar ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schneidwerk zeug (5) und die in den Giessvorgang einge schaltete Giessform (2) mit Hilfe von Steuer mitteln mindestens für die Dauer des Be- schneidevorganges ständig aneinander anlie gend geführt sind. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Beschneidevorganges von der die v erschie- denen Bewegungskurven tragenden Haupt welle (21) der Maschine abgeleitet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Beschneidevorganges von der Antriebswelle (43) des Giessrades (1) abgeleitet ist. 9. Vorrieh.tung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die steuernde Welle (21; 43) eine Kurvenscheibe (20; 36) dreht, die eine an ihr ablaufende Rolle (19; 315) bewegt, die ihrerseits über ein Gestänge (16; 29) den Kraftschluss zwischen Schneidwerk zeug (5) und Giessform (2) zeitweilig her stellt. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (16; 19; 20) von bei der Verstellung des Giess rades (1) nicht mitbewegten Antriebsteilen (21) der Maschine betätigbar sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die für den Be- schneidevorgang bestimmten Steuermittel (47) am Giessrad (1) angeordnet sind, 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dass Steuermittel aus einem am Giessrad (1) rückseitig ange ordneten Nockenring (47) besteht, an dem eine mit dem Halter (12) des Schneidwerk- zeuges (5) fest verbundene Rolle (46) ent langläuft, welche die Arbeitsstellung des SehneidwerkzAuges herstellt.
CH333946D 1955-02-21 1955-04-18 Vorrichtung zum Beschneiden des Fusses von gegossenen Zeilen in Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen CH333946A (de)

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