CH334058A - Vakuumpumpe - Google Patents

Vakuumpumpe

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CH334058A
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CH
Switzerland
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pump
sealing
vacuum
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rotary piston
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Otto Dr Winkler
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Vogt Alois Dr Jur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/30Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C18/40Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C18/08 or F04C18/22 and having a hinged member
    • F04C18/46Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C18/08 or F04C18/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

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Description


      Vakuumpumpe       Vorliegende Erfindung betrifft eine Va  kuumpumpe mit Drehkolben zur Erzeugung  des     Endvakuums.    Unter den mechanisch för  dernden Vakuumpumpen haben sich     Drehkol-          benpiimpen    bzw.     Drehschieberpumpen    ganz  besonders bewährt, weil sie gestatten, einen  rotierenden Antrieb zu verwenden, während  Pumpen mit hin und her gehenden Kolben  bei motorischem Antrieb Pleuelstangen oder  komplizierte Getriebe erfordern. Die üblichen  Vakuumpumpen gestatten, mit einer     Piunp-          stufe    ein Vakuum von etwa 10-2     mm        1-Ig    her  zustellen.

   Bei zweistufiger     Ausführung    wer  den     Endvakuas    bis 10-4 mm     Hg    erreicht. Bei  den bisher gebräuchlichen Drehschieber- bzw.  andern     Drehkolbenpilmpen    fiel die Saug  geschwindigkeit meist schon lange vor Errei  chen des Endvakuums sehr stark ab.  



  Zur     Erziehmg    noch höherer     Vakuas    wer  den bekanntlich die mechanisch arbeitenden       Vorvakuumpumpen    mit Diffusionspumpen  zusammengeschaltet, wobei darauf zu achten  ist, dass jede     Diffusionspiunpe    zu ihrem Be  trieb ein bestimmtes     Vorvakuum    benötigt, das  von der     Vorvakuumpumpe    aufrechterhalten  werden muss, weil andernfalls die     Punnpwir-          kung    der Diffusionspumpe zusammenbricht.

    Die erforderlichen     Vorvakuas    liegen bei etwa       l0-1    mm     Hg.    Die Saugleistung der Diffu  sionspumpen ist, solange der Druck in dem zu.       evakuierenden    Rezipienten noch nahe der  obern Grenze ihres Arbeitsbereiches liegt,  sehr stark vom     Vorvakuumdruck    abhängig,    den die Vorpumpe erzielen kann.

   Es stellt  sich beim     Pumpvorgang    ein solcher     Gleich-          gewiehtsdruck    ein, dass die gegen den Vor  vakiumdruck von der     hochvakuumseitigen     Diffusionspumpe aus dem Rezipienten geför  derten     Gasmenge    gerade gleich ist der Gas  menge, die aus dem     Vorvakuum    durch die  mechanische     Vorvakuumpumpe    oder Pumpen  kombination entsprechend der Saugleistung  bei diesem Gleichgewichtsdruck abgesaugt  werden kann.  



  Je niedriger der Druck, den die mecha  nische Vorpumpe aufrechtzuerhalten imstande  ist, desto grösser ist gemäss der Saugleistungs  charakteristik der     Diffusionspumpen        in    Ab  hängigkeit von der     Vorvakuum-Saugleistung     deren Arbeitsbereich, und desto besser kann  die Leistungsfähigkeit der     Diffusionspumpe     ausgenützt werden. Es ist daher ein Bedarf       ,in    mechanisch fördernden     Vorvakuumpum-          pen    vorhanden, die bei geringen Drucken  grosse Sauggeschwindigkeiten aufweisen.  



  Einer Erhöhung der     Sauggeschwindigkeit     der     bisher    üblichen mechanischen Pumpen  typen ist durch Reibung und Fliehkräfte     eine     Grenze gesetzt. Die Drehkolben- bzw. Dreh  schieberpumpen mit     Ölschmierung    arbeiten  derzeit mit Tourenzahlen bis etwa 1000     U/Min.     Bei dieser Rotationsgeschwindigkeit ist bereits  eine sorgfältige     Auswuchtung    der     exzentrisch     umlaufenden Drehkolben und     eine    gute Küh  lung zur Abführung der erzeugten Reibungs  wärme erforderlich.

   Um gute     Saugwirkungen         zu erreichen, ist es darüber hinaus notwendig,       d.ass    die Spalte zwischen     Drehkolben    bzw.  Schieber     und    Gehäuse so gering als möglich  gehalten wird. Auch diese engen Toleranzen  machen den Bau von noch grösseren     und    .  schneller laufenden Pumpen bisher bekannter  Typen mit     Ölschmierung    zu kostspielig.  



  Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten       ist    bereits     vorgeschlagen    worden, das bisher  schon als     Verdiehter,    z. B. für Verbrennungs  motoren, verwendete, schnell laufende     Roots-          gebläse    als     Vakuiunpumpe    einzusetzen.

   Solche       Rootsgebläse    besitzen zwei in einem Gehäuse  umlaufende,     ineinandergreifende,    sich nicht  direkt berührende,     lemniskatenförmige    Dreh  kolben, welche     durch    ein Präzisionsgetriebe       miteinander    gekoppelt sind und die trocken  laufen     und    deshalb mit sehr hohen Touren  zahlen     bsstrieben    werden     können.    Diese     nicht-          rotationssymmetrischen    Drehkolben können  nicht auf einfache Weise auf üblichen Dreh  bänken hergestellt werden,

   sondern erfordern  den     Einsatz    von     Abwälzfräsverfahren    oder       Kopierfräsverfahren.     



  Ausserdem ist, wie schon erwähnt, der Ein  satz von Präzisionsgetrieben höchster Touren  zahlen erforderlich, um die Bewegung der  ineinandergreifenden,     lemniskatenförmigen     Zwillingskolben, die in jedem Augenblick die  Abdichtung des Ansaugraumes der Pumpe  gegen den Kompressionsraum gewährleisten  müssen; zu steuern. Das     Rootsgebläse    lässt sich       als        Vakuumpiunpe    nicht gegen Atmosphären  druck verwenden, sondern erfordert zu seinem  Betrieb eine vorgeschaltete weitere Vakuum,       piunpe    bisheriger Konstruktion.

   Schliesslich       bedingen    die Zwillingskolben des     Rootsgeblä-          ses    eine komplizierte,     nichtrotationssymme-          trische    Gehäuseform. Alle diese     vorgenannten     Faktoren ergeben hohe     Herstellungskosten,     weshalb sich dieses Gebläse in der Vakuum  technik bisher nicht durchsetzen konnte.    Vorliegende Erfindung hat sich zur Auf  gabe gestellt, eine mechanisch fördernde       Piunp.e    zu schaffen, die die vorhin genannten  Schwierigkeiten des     Rootsgebläses    vermeidet.

    Diese Pumpe     weist    einen     kreisrunden    Dreh-         kolben    auf, der mit der kreiszylindrischen  Innenfläche eines     hohlzylindrischen    Gehäuses  zusammenarbeitet, so     dass    diese beiden Teile  der Pumpe leicht mit höchster Präzision auf  gewöhnlichen Drehbänken hergestellt werden  können. Da bei dieser Pumpe keine Zwillings  kolben Verwendung finden,     istein        Präzisions-_          getriebe    zum synchronen Antrieb -zweier Kol  ben nicht erforderlich.

   Die Verwendung eines  kreisrunden Kolbens ermöglicht zusammen  mit einer geeignet ausgestalteten Dichtungs  klappe, welche den Ansaugraum     und    den       l.Compressionsrauun    der Pumpe trennt, \ die  weitestgehende Vermeidung jeglichen toten  Raumes, wodurch die     Drehkolbenpumpe    zur       Erzeugung    höchster     Vakuas    und zum Arbei  ten gegen Atmosphärendruck geeignet wird.

    Sie wird vorzugsweise ohne reibende Dich  tungsmittel zwischen Kolben und den Wän  den des     Pumpgehäuses    betrieben, so     dass@dank     der Vermeidung zu grosser     Reibungswärme     höchste Tourenzahlen möglich sind, ohne die  Nachteile des     Rootsgebläses    in Kauf nehmen  zu     müssen.     



  Die     erfindtuigsgemässe    Vakuumpumpe, die  ein hohlzylindrisches Gehäuse mit kreisrun  dem Innenraum besitzt, in welchem ein kreis  runder Drehkolben exzentrisch     tunläuft,    der  das gewünschte Endvakuum erzeugt und wäh  rend des Umlaufes ständig längs einer Mantel  linie die     kreiszylindrische    Innenseite des Ge  häuses nahezu berührt,     kennzeiehnet    sich da  durch, dass zur Unterteilung des vom zylindri  schen Gehäuse und vom Drehkolben bestimm  ten Pumpenraumes in wenigstens einen An  saugraum und einen     Kompressionsraunn    eine  in eine     Ausnehmung    des     zylindrischen    Ge  häuses versenkbare,

   drehbar gelagerte Dich  tungsklappe vorgesehen ist, welche sich wäh  rend des Umlaufes des Drehkolbens stets  nahezu an diesen anlegt.  



  Ein Beispiel der erfindungsgemässen Va  kuumpumpe wird an Hand der beigefügten  Figurennäher erläutert.  



       Fig.1a    stellt einen Schnitt senkrecht zur  Drehachse der Pumpe dar und zeigt die prin  zipielle Arbeitsweise.           Fig.1b    zeigt dieselbe Pampe wie     Fig.1a,     jedoch in einer andern     Bewegungsphase    des       1'umpvorganges.     



       Fig.    2 stellt einen Längsschnitt durch die  Pumpe nach der     Linie        II-II    der     Fig.        1b    dar.       Fig.    3 zeigt in perspektivischer     Darstel;     lang die     Anordnung    der Pleuelstange, welche  den exzentrisch rotierenden Drehkolben der  Pumpe mit der     Dichtungsklappe    koppelt und  dadurch ihre Bewegung steuert.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 ein dickwandiges,       kreisrundes,    hohlzylindrisches     Pumpgehäuse.     In diesem Gehäuse     wird    ein kreiszylindrischer       Pumpendrehkolben    2 mittels einer Antriebs  welle 3 in exzentrische Rotation versetzt. Die  in bezug auf die Achse des Kolbens exzentri  sche Antriebsdrehachse ist mit 3' bezeichnet,  die geometrische Achse des     Pumpenkolbens     mit 4.

   Der Innendurchmesser des     Pumpgehäu-          ses    einerseits, der Durchmesser. des zylindri  schen     Drehkolbens    anderseits und der die Ex  zentrizität     bestimmende    Abstand     zwischen    den  Achsen 3' und 4     sind    so bemessen, dass der       Pumpenkolben    und die Innenseite des Pump  gehäuses während der Rotation stets entlang  einer     Zylindermantellinie        einen    engen Dich  tungsspalt bilden. Dieser Spalt dichtet wäh  rend des Umlaufes     Ansaug-    und Kompres  sionsraum der Pumpe gegeneinander ab.

   Die  zweite zur Bildung von getrennten Pump  kammern, nämlich wenigstens einer Ansaug  kammer 6 und einer Kompressionskammer 7  erforderliche Abdichtungsstelle wird durch  eine bewegliche     Dichtungsklappe    5 gebildet.  Das abzupumpende Gas wird über eine mit  Flanschen versehene Leitung 11     zugeführt     und tritt durch denn Boden der Dichtungs  klappe     hindurch    in den Ansaugraum der  Pumpe ein, was durch Pfeile in     Fig.    la an  gedeutet ist. Das im Kompressionsraum 7 der  Pumpe befindliche Gas wird dagegen durch  einen Kanal 13 des Gehäuses 1 ausgestossen  und gelangt durch einen Rohrstutzen 14 in  das     Vorvaluium    oder in die freie Atmosphäre.  



  Im Falle, dass der Ausstoss direkt gegen  Atmosphärendruck erfolgt, ist es zweckmässig,  ein Ausstossventil 8 vorzusehen, das sich im  iner erst dann öffnet, wenn in der Kompres-         sionskammer    7 Atmosphärendruck _ erreicht  wird. Das Ventil 8 kann etwa durch ein leich  tes Federblatt, das mittels einer Schraube 9  am Gehäuse festgehalten ist, gebildet werden.  Die Anordnung eines solchen Ventils 8 bringt  den Vorteil, dass der -Druck in der     Kömpres-          sionskammer    nur während eines kurzen Au  genblicks, in dem gerade der Gasausstoss er  folgt, auf Atmosphärendruck sich befindet,  und dass daher die Abdichtungsstellen zwi  schen Ansaugraum und Kompressionsraum  auch nur während dieser kurzen Zeitspanne  gegenüber dem vollen Atmosphärendruck ab  dichten müssen.

   Die Druckverhältnisse in der  Kompressionskammer und damit zugleich die       Riickströmverluste    während des Saugvorgan  ges werden durch die Grösse des     Totraumes,     der im wesentlichen durch den Ausstosskanal.  13 gegeben ist, bestimmt.     Letzere    sind um so  grösser, je höher der Druckunterschied zwi  schen Ansaugseite und Kompressionsseite der  Pumpe ist und je länger dieser die     Rück-          strömverlusteverursachende        Druckunterschied     auf die     Dichtiulgsspalte    einwirkt.

   Die     Rück-          st.römverluste        wirken    sich auch auf den über  haupt erreichbaren     Kompressionsfaktor    aus  und bestimmen damit den bei einem gegebenen       Vorvakuumdruck    erreichbaren     hochv        akiium-          seitigen    Druck.  



  Die Dichtungsklappe 5 ist mittels einer  Welle 15 drehbar angeordnet. Die Welle 15  liegt in einer schlitzförmigen,     achsenparallelen          Ausnehmung    15' des Pumpengehäuses. Der  Bewegungsmechanismus der     Dichtungsklappe     wird an Hand der     Fig.    3 weiter unten genauer  erläutert.

   Bei der Stellung der     Fig.la,    die  das Ansaugen des abzupumpenden Gases  durch die Leitung 11     und    das gleichzeitige  Komprimieren des im Kompressionsraum 7  eingeschlossenen Gases zeigt, tritt die Dich  tungsklappe 5, die in einen     achsenparallelen     Schlitz 12 des Pumpengehäuses     zurückwei-          ehen    kann, teilweise aus dem Schlitz 12 her  aus und schmiegt sich an den rotierenden  Kolben 2 unter Bildung einer Abdichtungs  stelle 16 an.

   Eine weitere Abdichtungsstelle       wird    zwischen dem aufgebogenen     Endteil    der  Klappe 5 und der druckseitigen Begrenzungs-           fläche    des Schlitzes 12 des     Pumpgehäuses     bei 16' gebildet.     Hiedurch    wird verhindert,  dass während des Ansaughubes der Pumpe  Gas vom Kompressionsraum 7 in den Ansaug  stutzen 11 übertritt.  



  Die Steuerung der Dichtungsklappe er  folgt mittels einer Pleuelstange 41 (in     Fig.1     gestrichelt eingetragen), welche die geometri  sche Achse 4 des     Pumpendrehkolbens    mit der       Krümmimgsmittelpunktachse    10 der abgerun  deten Dichtungskante starr verbindet, so dass  der Abstand zwischen den beiden     genannten     Achsen in jedem Augenblick des Kolben  umlaufes gleich bleibt, derart, dass die Dich  tungskante     in    jedem Augenblick mit dem  Drehkolben     wenigstens    längs einer Zylinder,       mantellinie    einen engen Dichtungsspalt bildet,

    ohne dass sich     Dichtungsklappe    und Drehkol  ben     ummittelbar    berühren können. Während  bei den bisher bekannten Vakuumpumpen die  Abdichtung stets durch Dichtungsmittel, die  die engen Spalte zwischen den Dichtungsflä  chen schliessen, etwa     mittels        Ölschmierung     vorgenommen     wurde,    läuft die gezeigte Pumpe  vorzugsweise ohne Schmier- oder andere flüs  sige     Dichtungsmittel,    so dass die Entstehung       ,ran        Reibangswärme    weitestgehend vermieden       wird.     



  Die Pleuelstange greift an seitlich ausser  halb des Gehäuses an der Verlängerung der  Achse 10 angebrachten Wellenzapfen (in       Fig.1    als gestrichelter Kreis ersichtlich) der  Dichtungsklappe an lind bewegt diese im  Rhythmus der Kolbenrotation hin und her.  Mit ihrem andern Ende ist die     Pleuelstange     41 mit einem ausserhalb des Gehäuses an der  Welle 3 in der Verlängerung der Achse 4  angebrachten Zapfen 43 (in     Fig.    1 durch  einen gestrichelten Kreis um die Achse 4  herum angedeutet) verbunden, so dass ein  fester Abstand zwischen den beiden Achsen 4  und 10 sich ergibt.  



  Weiters ist aus     Fig.1    ein Keil 18' zu er  sehen, welcher dazu dient, bei der Montage  den exzentrisch umlaufenden Drehkolben 2  auf die Welle 3     aufzukeilen.    17, 18, 19, 20 und  21. bezeichnen die Bolzen, welche dazu dienen,  die     Gehäuse-Endplatten    30-31, welche gleich-    zeitig als Lagerschalen fungieren, festzuhal  ten. 22 und 23 stellen Flansche dar, mit Hilfe  deren die Rohrstücke 11 bzw. 14 an das Ge  häuse der Pumpe     aufgeflanscht    sind.  



  In     Fig.    2, die einen Schnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.        1b    darstellt, zeigt weitere Ein  zelheiten der erfindungsgemässen Vakuum  pumpe. Die schon vorhin beschriebenen Teile  sind auch aus     Fig.2    ersichtlich. Das ring  zylindrische     Pumpgehäuse    1 wird durch die  beiden Endplatten 30 und 31. zu beiden Sei  ten abgeschlossen. Im Gehäuse 1     wird    der  zylindrische Drehkolben 2 durch die Welle 3  in exzentrische Rotation versetzt. Der     Antrieb     der Welle 3 erfolgt durch einen Motor ausser  halb der Pumpe.

   Die     Fig.    2 zeigt gerade die       Kolbenstellung    der     Fig.1b.    Der Schnittlinie  der     Fig.1b    folgend, ist daher in     Fig.2    der  Schnitt 25 durch den Pumpenraum ersichtlich,       weiters    die     Schnittfläche    26 durch das Pump  gehäuse bis zum Schlitz für die Welle 15 der  Dichtungsklappe 5.

   Die Schnittflächen der  auf die Welle 15     aufgepressten    Dichtungs  klappe sind in     Fig.    2 mit 27     bezeichnet.    Ent  sprechend der durch Pfeile angedeuteten An  sicht des Schnittes nach der Schnittlinie     II-II     der     Fig.1b    zeigt     Fig.2    weiters die Öffnung  28 des Rohres 11 und den Durchschnitt durch  den Flansch 23     und    die Ansicht des Ansaug  stutzens 11. mit     Planschplatte    29'.  



  Die Endplatten 30 und 31 tragen Kugel  lager 32 und 33 für die Welle 3 und die Ring  dichtZmg 40. Die Kugellager werden durch  Spannringe 32' bzw. 33' auf der Welle 3 im  Lagergehäuse festgehalten. Die ringförmige       Abschlussplatte    39 mit Ringdichtung 38 dient  zur Abdichtung des Lagers 32.  



  Welle 15 wird, wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  von Kugellagern 34 und 35 geführt, die in       Ausnehmungen    der Endplatten 30     und    31 un  tergebracht sind. Das Kugellager 34 wird  durch eine auf die     Gehäuseendplatte    30 auf  geflanschte Platte 36 mit zylindrischem Fort  satz 37 im Lagergehäuse festgehalten     und    ab  gedichtet.  



  Die Welle 15 ist mit Dichtungsklappe 5  starr verbunden. In     Fig.    3 ist die Dichtungs  klappe 5 mit Welle 15 und Pleuelstange 41.      vergrössert dargestellt. Die Dichtungsklappe  besitzt die Form einer Schachtel mit Öffnung  47 im Boden. Derjenige     .Teil    der Klappe, der  die dichtende Kante 44 bildet, wird v an Sei  denwänden 48 getragen, die mit der Welle 15  starr verbunden sind.

   Bei der fertigmontier  ten Vakuumpumpe liegt die Welle 15 in der       achsenparallelen,    schlitzförmigen     Ausneh-          m.ung    15' des     Pumpgehäuses,    während der  freie, mit der dichtenden Kante versehene  Teil der Dichtungsklappe sich in einer zwei  ten     schlitzförmigen,        achsenparallelen        Ausneh-          mung    12 des     Pumpgehäuses    befindet und dort  hin und her bewegt wird.

       Zwischen    den beiden       Ausnehmungen    12     -und    15' des Gehäuses bleibt  der Teil 1' der Gehäusewand stehen, der zwi  schen die beiden tragenden Seitenwände 48  der     Dichtungsklappe    ragt.  



  Wie schon oben ausgeführt, muss der An  griffspunkt der Pleuelstange 41 in der Achse  10 liegen. Da die Achse 10 die     Krümmimgs-          mittelpimktsachse    der gekrümmten Dich  tungskante 44 darstellt und anderseits die       .Achse    4, mit der die     Pleuelstange    an ihrem  andern Ende verbunden ist, die geometrische  Achse des Drehkolbens 2 bildet, ist der Ab  stand während des     Pumpvorganges    stets  gleich der Summe aus Kolbenradius     +        Krüm-          m.ungsradius    der Dichtungskante     +    Spiel.

    Zur Einstellung des Abstandes zwischen den  Dichtungsflächen kann die Pleuelstange sogar  in ihrer Länge veränderlich ausgebildet wer  den.  



  Damit der     Angriffspunkt    der Pleuelstange  41 stets in der Verlängerung der Achse 10  liegt, ist ausserhalb des eigentlichen Pump  gehäuses mit der Welle 15 ein Arm 49 starr  v     erblinden.    An der Stelle 50     des    Armes 49,  die von der gestrichelt gezeichneten Achse  10 durchstossen wird, ist die Pleuelstange 41  gelenkig verbunden. Das andere Ende 46 der  Pleuelstange ist mit dem Wellenzapfen 43       (Fig.2)    ebenfalls gelenkig mittels eines Ku  gellagers 42 verbunden.  



  Damit bei eventuell hohen Drucken des  komprimierten Gases im     Totraum    der Aus  stossseite der Pumpe das durch den Dich  tungsspalt hindurchdrückende Gas die Dich-         tungskläppe    nicht nach oben abbiegt oder sie  bei sehr hohen     Tourenzahlen    durch Flieh  kräfte abgebogen wird, wird ihre     Bewegung     nach     aussen        zweckmässigerweise    durch einen  Anschlag begrenzt. Dies kann auf eifache       l.NTeise    durch geeignete Formung     des    Flansches  23 geschehen, wie aus     Fig.1b    hervorgeht.  



       Fig.    2 zeigt die     Pleuelstange    41 teilweise  im Schnitt,. teilweise in Ansicht. Das, obere  Ende 51 der Pleuelstange ist auch in     Fig.2     ersichtlich, ebenso der Arm 49, der die Welle  15 antreibt.  



  Ein     geschlossener    Gehäusedeckel 52, der       an        die    Endplatte 31 dicht     anschliesst,        tun-          gibt    den. Antriebsmechanismus 41, 42, 43, 49  und 51.  



  Die Vorteile der erläuterten erfindungs  gemässen Vakuumpumpe gegenüber Vakuum  pumpenbisheriger Konstruktion ersieht man  insbesondere aus einer genauen Betrachtung  der     Fig.1b.        Fig.        1b    zeigt gerade den Augen  blick des     Vorbeiganges    des Drehkolbens an  dem kurzen Stück der Gehäusewand, das zwi  schen Ansaugseite und Ausstossseite der       Pumpe    liegt. Einen Augenblick vorher wurde  gerade der Ausstoss     des    Gases durch die     Öff-          nung'13    beendet, und     einen    Augenblick nach-.  her wird der neue Ansaughub beginnen.

   Es ist  ersichtlich, dass praktisch der tote Raum unter  dem Ausstossventil sehr klein gehalten werden       kann.    Der tote Raum auf der Ausstossseite  wird durch jenes Volumen gebildet, das in  dem Augenblick, wo die     Gasausstossöffnung     13 verschlossen wird     und    der Ausstosshub be  endet ist, abgesperrt wird. Das in diesem toten  Raum befindliche Gas bewirkt beim nachfol  genden Kompressionshub einen Druckanstieg  im Kompressionsraum.

   Dieser schädliche     Tot-          rauin    ist insbesondere dann von Bedeutung,  wenn die Pumpe direkt gegen Atmosphären  druck arbeiten soll, weil das vom schädlichen       Totraum    der Ausstossseite     ziun        Totraum    der       Ansaugseite    im Moment des     Erreichens    des  obern Totpunktes überströmende Gas schon zu       Beginn    eines jeden     Ansaughubes.auf    der An  saugseite einen bestimmten Gasdruck bewirkt.

    Der schädliche tote Raum auf der Ausstoss  seite ist bei der erläuterten-     erfiriditngsgemä,-.              ssen        Piunpe    äusserst gering. Er wird durch  den engen Spalt entlang der Innenwand des       Pumpgehäuses    zwischen - der     Ausstossöffnung          i3    und der Dichtungsklappe 5 und den Raum       unter    dem Ausstossventil 8 gebildet und ist       also    praktisch zu vernachlässigen.  



  Bei Vakuumpumpen ist aber nach dem  oben Dargelegten auch der     Totraum    auf der  Ansaugseite der Pumpe zu beachten. Dieser.       Totraum    wird bekanntlich durch dasjenige  gaserfüllte Volumen in der Ansaugkammer  der Pumpe gebildet, das schon zu Beginn       eines    jeden Ansaughubes     unerwünschterweise     dort vorhanden ist     und    das verhindert, dass  jeder Ansaughub gewissermassen mit einem       absoluten        Torricellischen    Vakuum begonnen  werden kann.

   Dieser tote Raum hat die unan  genehme Folge, das Endvakuum zu begren  zen bzw. den     Pumpvorgang    vor Erreichen des       Endvakuums        empfindlich    zu verlangsamen,  indem, wie gerade     erwähnt,    das von der  Druckseite ausströmende Gas diesen     Totraum     erfüllt     und    einen zusätzlichen Gasballast zu  dem     abzupiunpenden    Gas darstellt.

   Auch die  ser     Totraum    ist bei der erläuterten erfin  dungsgemässen Pumpe nur ein schmaler Spalt,  also äusserst gering, wie die Betrachtung der       Fig.1b    unter Beachtung der     Bewegungsrich-          tung    des Kolbens ergibt.

   Dies wird dadurch  erreicht, dass die     Dichtungsklappe    5 bei der  bestimmten Stellung des     Drehkolbens,    bei der  der Ansaughub     beginnt,    längs     eines        Mantel-          flächenstückes    - der Zylinderoberfläche des  Drehkolbens sich eng an diesen anschmiegt,  so dass ein entsprechend langer, enger     und     flächenförmiger     Dichtungsspalt    entsteht.

   Weil  die toten Räume bei der erläuterten erfin  dungsgemässen Vakuumpumpe äusserst gering  sind, ergibt sich auch beim Arbeiten gegen       Atmosphärendruck    ein günstiges Kompres  sionsverhältnis, das heisst ein niedriges     End-          vakuum    und entsprechend hohe     Saugleistung     bei niedrigen Drucken.  



  Der erwähnte lange, flächenförmige Dich  tungsspalt ergibt ein hohes Kompressionsver  hältnis, da nur wenig Gas von der Druck  seite     auf    die Saugseite der Pumpe     ziu-ückströ-          men    kann. Selbst     wenn    direkt gegen Atmo-         sphärendruck    gepumpt wird, besteht in der       Kompressionskammer    der Atmosphärendruck,        renn    ein Ausstossventil 8 vorgesehen ist, nur  einen kurzen Augenblick lang, so dass das  druckabhängige Rückströmen von Gas aus der       Kompressionskammer    durch die Dichtungs  spalte in die Ansaugseite der Pumpe sehr  gering ist.  



  Um eine hohe Förderleistung     und    ein  gutes Kompressionsverhältnis zu erreichen,  ist es zweckmässig, die Pumpe mit möglichst  hoher Tourenzahl laufen zu lassen. Bei einem  Modell der erläuterten erfindungsgemässen  Pumpe wurden Tourenzahlen von 3000 bis  7.0 000     U/Min.    verwendet. Um so hohe Touren  zahlen zu ermöglichen, ist es zweckmässig, die  beweglichen Teile, nämlich den Kolben und  die Dichtungsklappe, aus leichten Baumateria  lien, vorzugsweise aus Aluminium, Titan oder       Kunststoffen,    anzufertigen. Um den exzen  trisch laufenden Pumpenkolben auszuwuch  ten, können; wie es     aueh    sonst beim Gebläse  bau mit exzentrisch rotierenden Kolben üblich  ist,     Schwermetallstäbe,    z.

   B.     Wolframstäbe,    in  Bohrungen des massiven Kolbens eingelegt  werden, oder es kann der Drehkolben als Hohl  körper mit entsprechender     Masseverteilung     ausgebildet werden. Die Kastenform der     Dich-          tilngsklappe    gestattet, diese aus dünnem.  Blech oder sogar aus Kunststoffen anzuferti  gen. Zur Verstärkung können ausser den in       Fig.    3 dargestellten Seitenwänden 48 noch  weitere Querrippen vorgesehen sein.  



  Beim Betrieb wird die im Seitengehäuse 52  und in den Lagergehäusen der Kugellager  eingeschlossene Luft durch die Lager hin  durch abgesaugt, so dass Kugellager und     Ge=     triebe unter     Vorvakuum    arbeiten. Es ist aber  selbstverständlich auch möglich, das Seiten  gehäuse 52 und die Lagergehäuse durch ge  eignete     Bohrungen    mit der     Vorvakuumseite     der Pumpe zu verbinden, so dass sich beim  Beginn des     Pumpens    der Gleichgewichts  zustand schneller einstellt.  



  Gemäss den Figuren und gemäss der obi  gen Beschreibung liegen die Kennzeichen der       beispielsweise    angeführten Konstruktion einer  erfindungsgemässen Vakuumpumpe darin, dass      die Dichtungsklappe bzw.     ihr    freier Endteil  in einem Längsschlitz des zylindrischen Pump  gehäuses um eine der Zylinderachse parallele  Achse drehbar angeordnet ist, und dass die  drehbar gelagerte     Dichtungsklappe    bei Vor  übergang des Drehkolbens vollständig in den  Schlitz des Zylindergehäuses zurückweichen  kann, wobei die     Diehtungsfläche    der Dich  tungsklappe sich der zylindrischen Innenseite  des     Pumpgehäuses    angleicht.

   Beim Ansaugen  erfolgt die Zufuhr des abzupumpenden Gases  durch denselben Schlitz     in    der Wand des       Pumpgehäuses,    in dem auch die drehbare  Dichtungsklappe eingebaut ist. Die Dich  tungsfläche der     Dichtumgsklap.pe        ist    vorzugs  weise so ausgebildet, dass die     Zufuhr    des abzu  pumpenden Gases bei     Vorübergang    des Dreh  kolbens an dem     Dichtungsklappenschlitz    des       Pumpgehäuses    nicht nur durch den vorbei  laufenden.

   Kolben, sondern durch die Dich  tungsklappe selbst abgesperrt     wird.    Ausser  der     Diehtungsfläche,    welche sich an den Dreh  kolben bei     Vorübergang    an diesen anschmiegt,  besitzt die Dichtungsklappe noch eine weitere  Dichtungsfläche, welche mit derjenigen Wand  des     Dichtungsklappenschlitzes,    die der Druck  seite der Pumpe zu gelegen ist, einen engen,       flächenförmig    sich erstreckenden Dichtungs  spalt bildet, derart, dass das abzupumpende  Glas daran gehindert wird, von der     Druckseite     der Pumpe in den Saugstutzen zurückzuströ  men.

   Speziell weist die     Dichtungsklappe    eine  Dichtungskante mit     kreiszylindrischer        Krüm-          inung    auf, und die     Krümmungsmittelpinkts-          aehse    der     Dichtungskante    ist mit der zentra  len Längsachse des     zylindrischen        Drehkolbens     ausserhalb der     Puunpkammer        durch    eine  Pleuelstange derart starr verbunden, dass der  .Abstand zwischen beiden Achsen während der  Drehbewegung des     Pumpkolbens    unverändert  beibehalten wird.  



  Es ist ohne     Änderung    der bestehenden  Konstruktion möglich, die Pumpe auch mit       Ölschmierung    laufen zu lassen. Man erhält  durch diese Massnahme infolge der geringeren       Leckverhiste    ein besseres Verdichtungsver  hältnis, aber natürlich auch eine grössere Rei  bungswärme.

   Es ist aber möglich, zwei ver-    schieden grosse Pumpen gemeinsam zu betrei  ben, wobei eine grössere, ohne flüssiges     Dich-          tungsmittel    zwischen Drehkolben     und    Innen  seite des     Pumpgehäuses    als Gebläse laufende  Pumpe mit einer kleineren, mit einem Dich  tungsmittel arbeitenden, umlaufenden Pumpe  auf einer     gemeinsamen    Welle zusammen  arbeitet, wobei die grössere, als Gebläse  arbeitende Pumpe vakuumseitig liegt, wäh  rend die kleinere,

   mit Dichtungsmittel ar  beitende Pumpe     atmosphärenseitig    liegt und  die Grösse der Einzelpumpen und die     für     beide     Pumpen    gleiche     Tourenzahl    so bemessen       werden,

      dass bei der für die mit Dichtungs  mittel laufenden kleineren Pumpe     infolge    Rei  bungswärme gerade optimal zulässigen     Tou-          renzahl    die     Pumpgeschwindigkeit    der Nieder  druckpumpe mit der     Pumpgesehwindigkeit    der       atmosphärenseitigen    Pumpe     korrespondiert.     Man erhält     hiedurch    auf kleinem Raum eine       zweistufige    hochleistungsfähige     Väkiiumpiunpe     mit hoher Förderleistung und besonders gutem       Endvakuum.    Eine .erfindungsgemässe Pumpe  dieser Bauart kann bei einer Bauhöhe von nur  20 cm 

  und bei Tourenzahlen von 3-10 000       U/Min.    Sauggeschwindigkeiten von 20 bis  50     m3/h    bei einem Endvakuum .von besser als  10-2 mm     I-Ig    erreichen. Für den Betrieb einer  solchen Pumpe kommt man mit wesentlich  geringeren     Motorenleistungen    aus, als für bis  her übliche Pumpen gleicher     Leistung    erfor  derlich waren.  



       Ziu        Erreichung    noch tieferer     Vakuas          kann    auch eine drei- oder mehrstufige Bauart  mit in der Grösse abgestuften     Förderräumen     verwendet- werden.  



  Die Betriebstemperatur der     atmosphären-          seitigen    Pumpe wird     zweckmässigerweise    ver  hältnismässig hoch gewählt, um die Kondensa  tion von Dämpfen in der Pumpe zu verhin  dern. "Bei einer Betriebstemperatur von über  100  C kann reiner Wasserdampf gegen Atmo  sphärendruck abgepumpt werden,     ohne    dass  die Gefahr einer Kondensation im Innern der  Pumpe besteht. Da die dichtenden Flächen  der Innenseite des     Pumpgehäuses,    des Kol  bens und der Dichtungsklappe sich gegensei  tig nicht berühren, brauchen die etwa verwen-           deten    flüssigen     Dichtungsmittel    keine Schmier  eigenschaften aufzuweisen.

   Dies gestattet, ge  gen hohe Temperaturen beständige und einen  niedrigen Dampfdruck aufweisende Dich  tungsflüssigkeiten, z. B. Silikone, anzuwenden.  



  Man kann also die atmosphärenseitige  Pumpe mit höchsten Tourenzahlen, wie sie  für das auf der gleichen Welle sitzende, ohne  Dichtungsmittel betriebene Gebläse verwen  det werden, laufen lassen, wobei die infolge       Verwendung    eines Dichtungsmittels in der       atmosphärenseitigen    Stufe entstehende Rei  bungswärme nicht nur kein Nachteil ist, son  dern, wie schon erwähnt, die Kondensation       Fron    Dämpfen     vorteilhafterweise    verhindert.       Infolge    der hohen     Tourenzahlen    bekommt man  somit höchste     Förderleistungen    auf kleinstem  Raum.  



  Beim Absaugen grösserer Dampfmengen  mit mehrstufigen Vakuumpumpen gemäss Er  findung kann es auch zweckmässig sein, zwi  schen die einzelnen     Pumpstufen    Kondensato  ren zur Kondensation der abgesaugten Dämpfe  vorzusehen, um die jeweils nachfolgende Stufe  weitestgehend zu entlasten.  



  Da     für        PLunpenkolben    und     PLunpen-          gehäuse        erfindungsgemäss    ausschliesslich     rota-          tionssymmetrische        (kreisrunde)        Teile    erfor  derlich sind,     können    diese mit grösster Prä  zision unter Einhaltung sehr enger Toleran  zen hergestellt werden.

   Dadurch ist es wie  derum möglich, eine gute gegenseitige Abdich  tung des Kompressionsraumes der Pumpe ge  genüber dem     AnsaugraLun    sicherzustellen,  ohne dass die beweglichen Teile aneinander       reiben,'    wodurch die Pumpe für Vakuum  bereiche auch mit höheren Drucken verwendet  werden kann: Die erfindungsgemässe Vakuum  pumpe hat mannigfaltige Anwendungsmög  lichkeiten.

   Immer, wenn man die-     Saugleistung     einer Diffusionspumpe voll ausnützen möchte,  braucht man eine     leistungsfähige        Vorvakuum-          pumpe.    Für grössere Anlagen, etwa für     Va-          kuumschmelz-    und     -giessanlagen    sind     mecha-          nische        Vakiiumpuuupen    bisher üblicher Bau  art bei entsprechender Leistungsfähigkeit  sehr kostspielig.  



  Hier stellt eine entsprechend ausgebildete    erfindungsgemässe     Vakuumptustpe    mit hoher  Sauggeschwindigkeit     eine    geeignete     Lösung     dar. Insbesondere eine zweistufige Pumpen  kombination, wie sie im vorhergehenden be  schrieben wurde, ist sehr geeignet, da sie di  rekt gegen die Atmosphäre arbeiten kann.  



  Eine weitere     Anwendungsmöglichkeit    ist  dann gegeben, wenn bei einem     VakuLunverfah-          ren    ein Druck von     10-i    bis 10-3 mm     Hg    bei  gleichzeitiger grosser     Saugleistung    benötigt  wird. In diesem Falle kann bei Verwendung  einer entsprechenden     erfindungsgemässen     Pumpe auf eine Diffusionspumpe ganz ver  zichtet werden.  



  Wenn es bei einer Vakuumanlage darauf  ankommt,     izi    raschem Wechsel die Pumpe     an-          und    abzustellen     und    daher die langen     Anheiz-          zeitenfür        grössereDiffusionspumpenvermieden     werden sollen, dann bietet eine entsprechend  ausgebildete erfindungsgemässe Pumpe maxi  male Betriebsbereitschaft.

   Dieser Fall ist     ins-          besondere    bei     Elektronenmikroskopen        und     sonstigen elektronischen Vakuumgeräten der  Fall, wo     Belüftung    und Entlüftung zwischen  den     einzelnen    Bildaufnahmen und dem Ob  jektwechsel rasch aufeinanderfolgen. In elek  tronischen Vakuumgeräten ist es überdies sehr  oft wichtig, auch geringste Spuren von     Öl-          dämpfen,    die aus     öldiffusionspiunpen    stam  men können, peinlichst zu vermeiden. Auch  hier stellt sich ein entsprechend ausgebildetes  erfindungsgemässes Vakuumgebläse als beson  ders geeignete Lösung dar.

   Bei diesen An  lagen spielt nicht nur die Saugleistung im  Druckbereich zwischen     10-i    bis 10-3     Torr,     sondern auch die Zeit, die zur Evakuierung  der     _    Anlage bei jedem     Arbeitszyklas    vom  Atmosphärendruck bis zum Arbeitsvakuum  aufgewendet werden     muss,    eine wesentliche  Rolle.

   Da die dabei erforderlichen Vakuum  behälter heute bereits     Voluminas    in der Grö  ssenordnung von 10 bis 100 m3 besitzen, wer  den Vorpumpen mit sehr hoher     Saugleistung     benötigt, die in ihrer Ausbildung als     Kolben-          oder        Ölrotationspumpen    nur mit geringer  Hub- bzw. Rotationsgeschwindigkeit gebaut  werden können. Der Schöpfraum solcher Pum  pen muss dementsprechend gross gewählt wer-      den, wodurch diese Pumpen in ihrer Anschaf  fung sehr kostspielig sind.

   Dadurch, dass es  mit einer entsprechenden erfindungsgemässen  Pumpe nun möglich ist, mit hoher Drehzahl  auch gegen Atmosphärendruck zu arbeiten,  ergeben sich     viel    kleinere     Abmessungen    und  geringere     Herstellungskosten    auch bei dieser       Aufgabenstellung.    Es     wurde    daher ein ent  scheidender Schritt     'zur    Lösung auch dieser  Aufgabe beigetragen, indem erstmals ein Weg  gezeigt wird, wie eine Pumpe mit hoher Dreh  zahl für hohe Saugleistungen für diesen Ar  beitsbereich hergestellt werden kann.  



  Bei zweistufigen     Ausführungen    der erfin  dungsgemässen     Vakuumpiunpe,    wie sie oben       beschrieben        wurde,    ist es zweckmässig, im       Überströmkanal        zwischen    den beiden Pumpen.  ein mit der freien Atmosphäre in     Verbindung     stehendes     Überdruckventil    vorzusehen, um  eine Kompression über Atmosphärendruck  hinaus im     Überströmkanal    während der An  fangsphase des     Evakuierungsvorganges,    wäh  rend der von der vakuumseitigen Pumpe noch  grössere Luftmengen aus dem Rezipienten ge  fördert werden, zu vermeiden.

   Weiters     kann     et zweckmässig sein, bei     zweistufigen        Piunpen-          anordnimgen    nicht nur die direkt gegen den  Atmosphärendruck arbeitende kleinere Pumpe  mit einem Ausstossventil     zti    versehen, wie es  in den     Fig.    la und     1b    durch 8 gezeigt ist,     Song     lern auch die vakuumseitige     Gebläsestufe.    Ein  solches Ausstossventil der     vakuumseitigen     Pumpe kann analog wie das Ausstossventil 8  der atmosphärenseitigen Stufe so gesteuert  werden,

   dass die Verbindung     zwischen        Über-          strömkanal    und     Kompressionskammer    der     va-          kuumseitigen    Pumpe nur während eines kur  zen Augenblickes, der zum Überströmen des  durch den Kompressionshub     komprimierten     Gases genügt, geöffnet ist,     während    dieses  Ventil während derjenigen Phasen des Pump  vorganges geschlossen bleibt, während deren  im     Überströmkanal    ein höherer Druck als un  ter dem Ausstossventil der     vakuumseitigen     Pumpe zustande kommt, das heisst,

   solange der       Kompressionshub    nicht genügend verdichtet  hat und während des auf den Ausstoss des  Gases folgenden Ansaughubes. Die Steuerung    des Ausstossventils der     vakuumseitigen        PLUnpe     kann     ähnlich,        @    wie schon für die einstufige  Pumpe oben beschrieben, entweder durch den  Druck zu beiden Seiten des Ventils selbst er  folgen, indem etwa das Ventil als leichtes  federndes Blatt     ausgeführt        wird,

      oder sie kann  auch     zwangläufig    durch mechanische     Kupp-          lang    mit dem     Antriebsmechanismus    der  Pumpe erfolgen. Wird auch die     vakuumseitige     Pumpe mit einem solchen Ausstossventil ver  sehen, dann ergibt sich eine weitere Verbes  serung des Endvakuums mindestens um den  Faktor     2-4,    da durch die Ventilwirkung die  Zeiten, während derer höhere Gasdrücke auf  die Dichtungsspalte zwischen     Ansaugraiuu          lind        Kompressionsraum    der     vakuumseitigen     Pumpe wirken     können,    wesentlich verkürzt  werden.

   .  



  Bei Pumpen, die zur Erreichung eines be  sonders tiefen     Endvakuluns    bestimmt sind,       kann    es anderseits wieder zweckmässig sein,  das Ausstossventil zwischen     hochvaku.,imseiti-          ger        Pumpätufe    und     überströmkanal    zur     nach-          i:olgenden    Stufe nach Erreichen eines be  stimmten Unterdruckes dauernd geöffnet zu  halten, um die     Strömungswiderstände    für das  abzupumpende Gas, die bei sehr niedrigen  Drucken besonders gross werden,     möglichst    ge  ring zu halten.

   Sind beim     Pumpvorgang    ein  mal so niedrige Drucke erreicht, dass die mitt  lere freie Weglänge bedeutend grösser ist als.  die Abstände von Wand zu Wand innerhalb  der Räume, in denen das Gas strömt, dann ist  wegen des     nunmehr    sehr hohen Strömungs  widerstandes die Gefahr des     Überströmens     von Gas über die     Dichtungsspalte    sehr ver  mindert, so dass es     keinen    Nachteil mehr  bringt, wenn nach Erreichen solcher niedri  ger Drucke das Ausstossventil der     hoch-          vakuumseitigen    Pumpe ausser Betrieb gesetzt  wird.

   Es ist daher zweckmässig, eine Vorrich  tung     vorzusehen,    welche bewirkt, dass das  Ausstossventil der     hoehvakuumseitigen    Pumpe  nach Erreichen eines bestimmten     Unterdruk-          kes    im Rezipienten     zwecks        Minderung    des       Strömungswiderstandes    dauernd geöffnet  bleibt. Diese Vorrichtung kann durch mecha  nische Kopplung mit     einem    Druckmessinstrü-           meist    auf bekannte Art     gesteuert    sein oder  gegebenenfalls von Hand aus betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vakuumpumpe, die ein hohlzylindrisches Gehäuse mit kreisrundem Innenraum besitzt, in. welchem ein kreisrunder Drehkolben exzen trisch umläuft, der das gewünschte End- vakuum erzeugt und während des Umlaufes ständig längs einer Mantellinie die kreiszylin drische Innenseite des Gehäuses nahezu be rührt, dadurch gekennzeichnet,
    dass zur Un terteilung des vom zylindrischen Gehäuse und vom Drehkolben bestimmten Pumpenraumes in wenigstens einen Ansaugraum und einen Kompressionsramm eine in eine Ausnehmung des zylindrischen Gehäuses versenkbare, dreh bar gelagerte Dichtungsklappe vorgesehen ist, welche sich während des Umlaufes des Dreh kolbens stets nahezu an diesen anlegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs klappe zwischen Ansaugraum -und Kompres sionsraum der Pumpe sich bei einer bestimm ten Stellung des Drehkolbens, bei der der An saughub beginnt, längs eines Mantelflächen- stüekes der Zylinderoberfläche des Drehkol bens eng an diesen anschmiegt, so dass ein entsprechend langer, enger und flächenförmi- ger Dichtungsspalt zwischenDruck-und Saug seite der Pumpe entsteht.
    2. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs- klappe in einem Längsschlitz (12) des zylin drischen Pumpengehäuses iun eine zu der Zylinderachse parallele Achse drehbeweglich ist.
    3. Vakuumpiunpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar ge lagerte Dichtungsklappe bei Vorübergang des Drehkolbens vollständig in den Schlitz des Zylindergehäuses zurückweichen kann, wobei die Dichtungsfläche der Dichtungsklappe sich der zylindrischen Innenseite des Pumpgehäu- ses angleicht.
    4. Vakuumpiunpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des abzupumpenden Gases durch denselben Schlitz (12) in der Wand des Pumpgehäuses erfolgt, in den auch die drehbare Dichtungsklappe eingebaut ist. 5. Vakuumpumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs fläche der Dichtungsklappe so ausgebildet ist, dass die Zufuhr des abzupumpenden Gases bei Vorübergang des Drehkolbens an dem Dich tungsklappenschlitz des Pumpgehäuses nicht nur durch den vorbeilaufenden Kolben, son dern auch durch die Dichtungsklappe selbst abgesperrt wird. 6.
    Vakuumpumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs klappe ausser der Dichtungsfläche, die sich an den Drehkolben anlegt, noch eine weitere Dichtungsfläche besitzt, welche mit derjeni gen Wand des Dichtungsklappenschlitzes, die der Druckseite der Pumpe zu gelegen ist, einen engen, flächenförmigen Dichtungsspalt bildet, derart, dass das abzupumpende Gas daran gehindert wird, von der Druckseite der Pumpe in den Saugstutzen der Pumpe zu rückzuströmen. 7.
    Vakuumpumpe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Dreh kolben anliegende Dichtungsfläche der Dich tungsklappe und die Dichtungsfläche, die der nach der Druckseite der Pumpe zu gelegenen Wand des Dichtungsklappenschlitzes gegen übersteht, einen Winkel von etwa 900 ein schliessen, wobei der Übergang von der einen Dichtungsfläche in die andere über -eine ge krümmte Kante erfolgt. B. Vakuumpumpe nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs klappe ausser den beiden zueinander ungefähr senkrecht stehenden Dichtungsflächen zur Längsachse der Pumpe senkrecht stehende Seitenwände aufweist, welche mit' den Stirn seiten des Dichtungsklappenschlitzes ebenfalls dichtende, flächenförmige Dichtungsspalte bilden. 9.
    Vakuumpumpe nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs klappe die Form einer gegen den Saugstutzen zu offenen Schachtel besitzt, welche Boden- öffnttngen für den Durchtritt des abzupum penden Gases aufweist und welche um eine der Pumpenlängsachse parallele Achse dreh bar angeordnet ist, wobei der Boden und die Seitenwände der Schachtel wenigstens teil weise dazu bestimmt sind, als Dichtungsflä- ehen zu fungieren. 10.
    Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs klappe eine Dichtungskante mit kreiszylindri scher Krümmung aufweist und dass die Krümmungsmittelpunktsachse der Dichtungs kante mit der zentralen Längsachse des zylin drischen Drehkolbens ausserhalb der Pump kammer durch eine Pleuelstange derart starr verbunden ist, dass der Abstand zwischen bei den Achsen während der Drehbewegung des Pumpkolbens unverändert beibehalten wird. 11.
    Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Piunp- gehäuse mit einem Aussenmantel versehen ist und dass der Zwischenraum zwischen Pump gehäuse und Aussenmantel beim Betriebe der Pumpe wenigstens teilweise evakuiert ist. 12. Vakuumpampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zweistufig ausgebildet ist, wobei eine grössere, ohne flüs siges Dichtungsmittel zwischen Drehkolben und Innenseite des Pumpger < äuses arbeitende' Pampe mit einer kleineren, mit einem.
    Dich tungsmittel arbeitenden, umlaufenden Dreh kolbenpumpe auf einer gemeinsamen Welle zusammenarbeitet, wobei die grössere Pumpe vakuumseitig liegt, während die kleinere, mit Dichtungsmittel arbeitende Pumpe atmosphä- renseitig liegt und die Grösse der Einzelpum pen und die für beide Pumpen gleiche Tou renzahl so bemessen werden,
    dass bei der für die mit Dichtungsmittel arbeitende kleinere Pumpe infolge Reibtmgswärme gerade opti mal zulässigen Tourenzahl die Pumpgeschwin- cligkeit der hTiederdruckpumpe mit - der Pumpgeschwindigkeit der atmosphärenseiti- gen Pumpe korrespondiert.
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