CH334090A - Kabelarmatur - Google Patents

Kabelarmatur

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CH334090A
CH334090A CH334090DA CH334090A CH 334090 A CH334090 A CH 334090A CH 334090D A CH334090D A CH 334090DA CH 334090 A CH334090 A CH 334090A
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CH
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cable
dielectric
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cable fitting
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English (en)
Inventor
Tech Weissenberger Georg Dr Sc
Original Assignee
Brugg Ag Kabelwerke
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/06Cable terminating boxes, frames or other structures
    • H02G15/064Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress
    • H02G15/068Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress connected to the cable shield only

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  • Cable Accessories (AREA)

Description


      Kabelarmatur       Wenn bei einem Kabel der zum Beispiel  aus Blei oder Kupferband bestehende, geerdete  Metallmantel an einem Kabelende plötzlich  aufhört, so wird die Feldstärke längs der  Oberfläche stark vergrössert. Dies ist aus       Fig.    1 ersichtlich, in welcher das Kabel einen  Leiter 1, das     Dielektrikum    2 und den Metall  mantel 3 aufweist. Wie aus den eingetragenen  Feldlinien hervorgeht, ist an der Oberfläche  des     Dielektrikums    eine Feldstärke E vorhan  den, -die eine     tangentiale    Komponente Et hat.

    Infolge der Konzentration der Feldlinien am  Ende des Mantels 3 und infolge der Brechung  der Feldlinien beim Übergang von der Luft  in das     Dielektrikum    verläuft die Spannung  längs des Weges X auf der Oberfläche des       Dielektrikums    vom Ende des Metallmantels 3  bis zum freien Kabelleiter 1 über die Länge 1  nicht linear, sondern so wie es die in     Fig.    2  in     ausgezogenen    Linien dargestellte Kurve A  zeigt. Die     tangentiale    Feldstärke Et längs der    Oberfläche  
EMI0001.0011     
    ist an der Stelle x = 0 besonders gross.

    Erreicht die     tangentiale    Feldstärke Et die  Durchschlagsspannung der Luft, so treten       CTleitentladungen    auf, die den Überschlag in       tangentialer    Richtung einleiten.  



       Fig.    3 zeigt, wie dieser Übelstand bei einem  Kabel behoben werden kann, bei welchem das  den Leiter 1 umgebende     Dielektrikum    2 aus  Papier besteht.. Über dieses     Dielektrikum    2    wird hier eine aus getränktem Kabelpapier       bestehende        Wickelkeule    4 aufgebracht, und  der Metallmantel- 3 wird bei 5 trichterförmig  erweitert und bildet über der     Wickelkeule    4  einen Erdbelag 5. Wie aus den in dieser Figur  eingetragenen Feldlinien hervorgeht, kann auf  diese Weise eine Reduktion der     tangentialen     Spannung erreicht werden.

   Der Spannungs  verlauf längs der Kabeloberfläche ist, wie die  Kurve B in     Fig.    2 zeigt, bedeutend günstiger.  



       Fig.    4 zeigt eine ähnliche Lösung für ein  Kabel, bei dem das     Dielektrikum    2 aus Kunst  stoff besteht. Es wird hierbei ein Blechtrich  ter 6 auf das Kabel aufgesetzt und dessen       zylindrischer    Teil mit dem Metallmantel 3  bzw. dem darunter befindlichen Halbleiter  belag 7 leitend verbunden. Der Raum zwischen  dem     Kabeldielektrikum    2 und dem Blech  trichter 6 wird durch einen Kunststoff 8,  z. B. ein Kunstharz, ausgefüllt. Auch bei die  ser Anordnung wird die     tangentiale    Kompo  nente der     Feldstärke    reduziert.  



  Eine andere Möglichkeit der Herabsetzung  der     tangentialen    Beanspruchung zwischen dem  Ende des Metallmantels und dem. Kabelleiter  besteht darin, dass man das     Kabeldielektri-          kum    mit einem halbleitenden Belag versieht.  Der     Spannungsverlauf    ist dann so, wie es die  Kurve C in     Fig.    2 zeigt.  



  Mit den Anordnungen nach     Fig.    3 und 4  kann wohl die     tangentiale    Komponente der  Feldstärke, jedoch nicht deren radiale Kom  ponente an der engsten Stelle der Wickel-      keule 4 bzw. der aus Kunststoff bestehenden  Keule 8 herabgesetzt werden. Wenn zum Bei  spiel an der Stelle 9 in     Fig.    3 bei der Mon  tage Luft eingeschlossen worden ist, so tritt  in diesem Hohlraum eine     amal    grössere Feld  stärke als im     Kabeldielektrikum    auf. Unter  Umständen kann die Feldstärke in diesem  Hohlraum bedeutend grösser sein als an der  Leiteroberfläche. Die eingeschlossene Luft  ionisiert und die Isolation wird mit der Zeit  zerstört. Es tritt dann an dieser Stelle ein  Durchschlag .ein.

   Bei der Anordnung nach       Fig.    4 ist ebenfalls eine     Hohlraumbildung     möglich, indem sich beim Giessen der Kunst  stoffkeule an deren engsten Stelle     Lunker    bil  den     kann,    wie bei 10 in     Fig.    4 angedeutet  ist. Da ferner der Blechtrichter 6, der Kunst  stoff 8 und der Kunststoff 2 verschiedene       Wärme-Ausdehnungskoeffizienten    haben, kön  nen     Wärmespannungsrisse    auftreten. In die  sen Hohlräumen bzw. Rissen kann wiederum  Ionisation bzw. ein Durchschlag auftreten.  



  Dieser Nachteil soll durch die Kabelarma  tur mit einer aus     Dielektrikum    bestehenden  Keule mit äusserem geerdetem Belag gemäss  der Erfindung dadurch behoben werden, dass  zwischen dem     Kabeldielektrikum    und dem  Erdbelag der Keule eine wenigstens halb  leitende Lage vorhanden ist, welche vom     Erd-          belag    des Kabels ausgeht und sich in den Be  reich des     Dielektrikums    der Keule hinein  erstreckt, damit die radiale Komponente der  Feldstärke an keiner Stelle des     Dielektrikums     der Keule so gross werden kann, dass in einge  schlossenen Hohlräumen ein Glimmen auftre  ten kann.  



  In den     Fig.    5 bis 7 der beiliegenden Zeich  nung sind Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



  In     Fig.    5 bezeichnet 11 die über das     Kabel-          dielektrikum    2 aufgebrachte Wickelkeule und  12 die- trichterförmige Erweiterung des Me  tallmantels 3, welche den Erdbelag der Wickel  keule 11 bildet. über dem     Kabeldielektrikiun    2  befindet sich ein leitender oder halbleitender  Belag 13, welcher mit dem. Metallmantel 3  verbunden ist und bis zur Stelle 14 reicht.  Durch diesen Belag 13 wird die Feldstärke    zwischen dem     Kabeldielektrikum    und dem  Erdbelag 12 der Keule 11 an der engsten  Stelle der letzteren herabgesetzt. Der Belag 13  verhindert, wie ersichtlich, dass elektrische  Feldlinien in das Gebiet. der Wickelkeule ein  dringen, in welchem sich die Luftblasen 15 be  finden.

   Die ausserhalb dieses Gebietes befind  liche Luftblase 16 wird zufolge der hier vor  handenen kleinen Feldstärke nicht glimmen.  



  Als leitender oder halbleitender Belag 13  kommen folgende Stoffe in Betracht:  1. Halbleiterpapier.  



  2.     Glimmschutzlack    oder     Mischung    von       Cellonlack    mit     Siliciumkarbid.     



  3.     Kunstharzanstrich    mit aufgestäubtem  und nachher ausgehärtetem Halbleiterpulver.  4. Aufgedampfter Metallbelag.  



  5. Durch     Metallspritzverfahren    aufge  brachter Metallbelag.  



       Fig.    6 zeigt eine als     Innenraum-Endver-          schluss    ausgebildete Kabelarmatur. Der Kunst  stoffmantel 17 des Kabels ist bis zur Stelle     ca     zurückgeschnitten. Ferner ist das Kupfer  band 18 des Kabels vom Kabelende her bis  zur Stelle b und das Halbleiterpapier 19 bis  zur Stelle c abgewickelt und dort fixiert. 20 ist  das aus Kunststoff bestehende     Dielektrikum     des Kabels. Die aus Kunststoff bestehende  Keule 21 wird mittels einer     Kunstharzmasse     22 auf dem Kabel fixiert, welche Kunstharz  masse in den Zwischenraum zwischen der  Keule 21 und dem     Kabeldielektrikum    20 ein  gegossen und bei Zimmertemperatur ausge  härtet wird.

   Das Halbleiterpapier 19 ist hier  bei durch den     Kunstharzbelag    22 gegen Feuch  tigkeit geschützt. Die Kunststoffkeule 21 weist  aussen einen geerdeten Halbleiterbelag 23 auf  und 24 ist ein ebenfalls geerdeter Blech  trichter.  



  Statt der     Kunstharzmasse    22 können zwi  schen der Keule 21 und dem     Kabeldielektri-          kum    auch nichttrocknende Öle angewendet  werden.  



       Fig.    7 zeigt eine als     Freiluftendverschluss     ausgebildete Kabelarmatur. Hierbei ist zwi  schen dem     Kabeldielektrikum    25 und der aus  Kunststoff bestehenden Keule 26 eine halblei  tende Lage 27 vorhanden, die sich vom. Erd-           belag    des Kabels aus über einen Teil der.  Keule 26 erstreckt. Ferner ist hier zwischen       Kabeldielektrikum    25 und Keule 26 ein auf  der Zeichnung nicht ersichtlicher Zwischen  raum vorhanden. Dieser Zwischenraum und  der Raum     zwischen        Dielektrikum    25 und dem  Isolator 28 ist durch eine elastische aus einem       Öl-Harzgemisch,    z.

   B. einer Mischung aus  Mineralöl, Kolophonium und     Polyisobutylen,     bestehende Hochspannungsmasse 29 ausge  füllt, durch welche bei den grossen Tempera  turschwankungen, denen dieser     Endversehluss     ausgesetzt ist,     Wärmespannungsrisse    zwischen  der aus Kunststoff bestehenden Keule und  dem     Kunststoffdielektrikum    des Kabels ver  mieden werden, da diese Masse 29 bei den  auftretenden Temperaturen noch elastisch ist.  



  Die beschriebene Kabelarmatur kann nicht  nur als     Endverschluss,    sondern auch als     Ver-          bindungs-    oder Sperrmuffe ausgebildet sein.  Ferner kann sie bei Masse- und bei     ölkabel     angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kabelarmatur mit einer aus Dielektrikum bestehenden Keule mit äusserem geerdetem Belag, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kabeldielektrikum und dem Erdbelag der Keule eine wenigstens halbleitende Lage vorhanden ist, welche vom Erdbelag des Kabels ausgeht und sich in den Bereich des Dielektrikums der Keule hinein erstreckt, damit die radiale Komponente der Feldstärke an keiner Stelle des Dielektrikums der Keule so gross werden kann, da.ss in eingeschlosse nen Hohlräumen ein Glimmen auftreten kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die wenigstens halbleitende Lage sich zwischen dem Kabel dielektrikum und dem Dielektrikum der Keule befindet. 2. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die wenigstens halbleitende Lage aus Halbleiterpapier be steht. 3. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die wenigstens halbleitende Lage aus Glimmschutzlack be steht. . 4. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die wenigstens halbleitende Lage aus einem Gemisch aus Halbleiterpulver und Kunstharz besteht. 5. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Dielektrikum der Keule aus -Kunststoff besteht. 6.
    Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Dielektrikum der Keule aus Harz besteht. 7. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ka- beldielektrikum und der Keule eine Kunst stoffschicht vorhanden ist. B. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kabeldielektrikum und der Keule eine Harz schicht vorhanden ist. 9. Kabelarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ka- beldielektrikum und der Keule eine Schicht aus elastischer Masse vorhanden ist. 10.
    Kabelarmatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kabeldielektrikum und der Keule ein nicht trocknendes öl vorhanden ist. 11. Kabelarmatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kabeldielektrikum und der Keule eine Kabel ausgussmasse vorhanden ist. 12. Kabelarmatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens halbleitende Lage einen abgestuften Quer schnitt aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2083602A1 (de) * 1970-03-26 1971-12-17 Siemens Ag
FR2083603A1 (de) * 1970-03-26 1971-12-17 Siemens Ag

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FR2083602A1 (de) * 1970-03-26 1971-12-17 Siemens Ag
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