CH334143A - Verfahren zur Herstellung von 6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz(c,e)-azepin und von Salzen desselben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz(c,e)-azepin und von Salzen desselben

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CH334143A
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August Schmidt Robert
Wenner Wilhelm
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Hoffmann La Roche
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  <B>Verfahren</B>     zur   <B>Herstellung von</B>     6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz        [c,e]        -azepin     und von Salzen     desselben       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  verbessertes     Verfahren    zur Herstellung von       spasmolytisch    wirksamem     6-Allyl-6,        7-dihydro-          51I-dibenz[c,e]-a.zepin    und Salzen davon.  



  Bei der     Herstellung    von     6-Allyl-6,7-di-          hydro-5I3-dibenz[c,e]-azepin    nach dem be  kannten Verfahren wird als     Zwischenprodukt          o,o'-bis(Brommethyl)-biphenyl    verwendet. Die       IIerstelliing    dieser     Dibronunethyl-Verbindung     durch     Bromierung    von     o,o'-Bitolyl    mit. ele  mentarem Brom nach bekannten Verfahren  ist für industrielle Zwecke     umwirtschaftlich.     In wirtschaftlicher Hinsicht wäre es vorzu  ziehen, die     Chlorverbindung    zu verwenden,  dir billiger ist als die entsprechende Brom  verbindung.

   Die Herstellung von     o,o'-bis-          (Ch#loi7nethyl)-biphenyl    durch direkte     Chlo-          rierung    von     o,o'-Bitolyl    mit elementarem  Chlor stellt jedoch ebenfalls keine für die In  dustrie     geeignete    Methode dar.  



  Es zeigte sieh nun dass man durch Um  setzung von     o,o'-Bitolyl    mit     Siilfurylchlorid     nach dem Verfahren gemäss der vorliegenden  Erfindung     .ein        Chlorierungsprod        ikt    erhalten  kann, das     o,o'-bis(Chlormeth.#T1)-biphenyl    von  hohem Reinheitsgrad enthält und das vor der  nächsten Verfahrensstufe keiner Reinigung  nach umständlichen Reinigungsmethoden,  z. B. durch fraktionierte Destillation, unter  worfen zu werden braucht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur         Herstellung    von 6 -     Allyl    - 6,7 -     dihydro    - 51-I     -          dibenz[c,.e]-azepin    und Salzen davon ist da  durch     gekennzeichnet,        da,ss        o,o'-Bito15,11    mit.

         Sulfürylehlorid    zur Reaktion gebracht und  das     Chlorierungsprodukt    mit     A7lylamin        Lun-          gesetzt    wird, worauf     gewünschtenfalls    das er  haltene     Dibenzazepin    in ein Salz     übergeführt     wird.  



  Gemäss einer     bevorzugten        A-LLSführungs-          variantedieses    Verfahrens wird     o,o'-Bitolyl    in  Form     einer    Lösung in einem chlorierten     alz-          phatischen    Kohlenwasserstoff, wie z.

   B.     Tetra-          chl;orkohlenstoff,    Chloroform;     Äthylendichlorid     usw., in     Gegenwart    von     Benzoylperoxyd    mit       Siüfurylchlorid    erhitzt     Emd    das erhaltene or  ganische     Gesamtchlorierungsprodukt    mit       All311amin    zur Reaktion gebracht. Das erhal  tene     6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz[e,e]-azepin     kann dann, wenn gewünscht, in ein Salz,  z. B. durch Umsetzung mit wässriger Phosphor  säure in das Phosphat, übergeführt werden.  



  Es ist nicht nötig, das     Chlorierungspro-          dukt    einer umständlichen     Reinigung    zu un  terwerfen. Es genügt, das organische     Ge-          samtehlorierungsprodukt    zu waschen     Lind     zu trocknen. Das trockene Produkt kann dann  direkt mit dem     Allylamin    zur Reaktion ge  bracht werden.  



  <I>Beispiel</I>  -36,5 g     o,o'-Bitolyl    und 33     cm3    (54 g)       Sulfurylehlorid    werden bei Raumtemperatur      in 150     eins        Tetrachlorkohlenstoff    gelöst. Nach  Zugabe von 1 g     Benzoylperoxyd        wird    die Lö  sung in einem Wasserbad     unter        Rückfluss    er  hitzt. Etwa jede dritte Stunde wird 1 g       Benzoylperoxyd    zugesetzt.

   Im     Verlaufe    von  15 Stunden werden so insgesamt 5 g     Benzoyl-          peroxyd        zugesetzt.    Während bei der ersten  Zugabe von     Benzoylperoxyd    die Entwicklung  von Chlorwasserstoff und Schwefeldioxyd  eine gewisse-Steigerung erfährt, wird die Gas  entwicklung durch die letzte Zugabe von       Benzoylperoxyd    nicht mehr beeinflusst. Nach  15 Stunden wird     Glas        Lösungmittel    unter     ver-          mindertem        Druck    bei einer Temperatur von  45-50  C abgedampft.

   Der das     o,o'-bis-          (Chlormethyl)-biphenyl    enthaltende     llückstand     wird in Benzol gelöst,     worauf    die Lösung  zuerst mit     Natriumbicarbonatlösung    und dann  mit Wasser gewaschen wird. Die     Benzolschicht     wird     dann    über Nacht über wasserfreiem       1Vatriiunsulfat    getrocknet.

   Nach Vermischen  der filtrierten     Lösung    mit 42 g     Allylamin     lässt man das Gemisch einen Tag lang bei       Raiuntemperatur    stehen und     erhitzt    es an  schliessend     während    mehrerer Stunden     Letter          Rückfloss.    Es scheidet sieh kristallines     Allyl-          amin-hydrochlorid    ab, das abgetrennt wird.  Die     Benzollösung    wird wiederholt mit Wasser       gewaschen    und dann     mehrmals    mit verdünn  tem wässriger Salzsäure extrahiert.

   Die ver  einigten sauren Extrakte werden mit     wässri-          gem        Ammoniak    im Überschoss alkalisch ge  stellt, worauf die in Freiheit gesetzte Base mit.  Äther extrahiert wird. Die Ätherlösung wird  über     Kaliiunearbonat    getrocknet, worauf der  Äther abgedampft wird. Der flüssige Rück  stand wird im Vakuum fraktioniert, um eine  bei 185-195  C/9-10 mm siedende, aus       6-Ally16,7-dibydro-51-dibenz[c,e]-azepin    be  stehende Fraktion zu erhalten.  



       Dieses    Produkt kann in ein Salz über  geführt werden, z. B. in das Phosphat. Zu       diesem    Zweck löst man die oben genannte  Fraktion in 100 eins wasserfreiem     Alkohol     und neutralisiert die     Lösung    mit 11 g       85o/oiger        wässriger    Phosphorsäure. Beim Ab  kühlen     und    Reiben bilden sich Kristalle, die       abfiltriert    und mit kaltem Alkohol gewaschen    werden.

   Das     6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz-          [c,e]-azepin-phosphat    wird in Form farbloser  Kristalle erhalten, die bei 206-209  C schmel  zen     lind    im Gemisch mit einer Probe von  identifiziertem     6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz-          [c,a]-azepin-phosphat    bei der     1VIischschmelz-          punktsbestimmung    keine     Schmelzpunkts-          depression        verursachen.     



  Das     o,o'-bis(Chlormethyl)-biphenyl    braucht,  wie gesagt, vor der     Umsetzling    mit dem       Allylamin    keiner Reinigung durch     Frak-          tionierung        unterworfen    zu werden.     Ge-          wünschtenfalls    lässt sich jedoch eine Reini  gung durch fraktionierte Destillation im     Va-          ku-Llln    durchführen.

   Eine Probe des auf  diese Weise gereinigten     o,o'-bis(Chlorinethy        1)-          biphenyls    weist einen     Sdp.    von 164 bis  165  C/5 mm auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 6-Allyl- 6,7-dihydro-5H-clibenz[c,e]-azepin und Salzen davon, dadurch gekennzeichnet, dass o,o'- Bitolyl mit Sulfurylchlorid zur Reaktion ge bracht und das Chlorierungsprodukt mit Allyla,min inngesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass o,o'-Bitolyl in Form einer Lösung in einem chlorierten ali- phatischen Kohlenwasserstoff in Gegenwart von Benzoylperoxyd mit Sulfurylehlorid er hitzt und das organische Gesamtchlorierungs- produkt mit. Allylamin zur Reaktion ge bracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. das erhaltene 6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz[e,e]-azepin in ein Salz übergeführt wird.
    3.. Verfahren nach Unteranspriieh 2, da durch gekennzeichnet, dass das 6-Allyl-6,7-di- hydro - 5H - dibenz [c,e] - azepin durch Um setzung mit wässeriger Phosphorsäure in das Phosphat übergeführt. wird.
CH334143D 1954-03-01 1955-02-15 Verfahren zur Herstellung von 6-Allyl-6,7-dihydro-5H-dibenz(c,e)-azepin und von Salzen desselben CH334143A (de)

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