CH334327A - Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen enthalten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen enthalten

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CH334327A
CH334327A CH334327DA CH334327A CH 334327 A CH334327 A CH 334327A CH 334327D A CH334327D A CH 334327DA CH 334327 A CH334327 A CH 334327A
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terephthalic acid
polyester
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ethylene glycol
acid
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Otto Dr Fuchs
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Hoechst Ag
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/0008Organic ingredients according to more than one of the "one dot" groups of C08K5/01 - C08K5/59
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen enthalten
Formstücke, wie Fäden, Folien und dergleichen von Polyestern aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen, z. B. von hochmolekularem, linearem   Polyäthylen-      glykolterephthalat,    werden meistens aus dem Schmelzfluss hergestellt. Daneben interessiert aucli die Formgebung aus Lösungen, doch kommt dieser. Arbeitsweise mangels geeigneter Lösungsmittel noch keine   praktisclie    Bedeutung zu. Es ist zwar bekannt, dass Phenole und Nitrobenzol bei erhöhter Temperatur gute Losungsmittel für solche Polyester sind, doch sind diese wegen ihrer nachteiligen physiolo  gischen    Eigenschaften nicht erwünscht.



   Die vorliegende. Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen   Dioxyverbindungen    enthalten,    welches Verfahren dad. urch gekennzeichnet    ist, dass man die Polyester mit mindestens einem Ring von aromatischem Charakter enthaltenden Carbonsäuren oder Säurederivaten von solchen Carbonsäuren bei erhöhter Temperatur zusammenmischt. Die genannten Säuren bzw. Säurederivate können als Lösungsmittel oder Weiehmachungsmittel für die Polyester dienen. Es wurde nÏmlich gefunden, dass solche Verbindungen sich als Lösungs-und 'Weichmachungsmittel für Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbin  dungen    gegebenenfalls in Verbindung mit andern   Verdün-    nungsmitteln verwenden lassen.

   Im einzelnen handelt es sich hauptsächlich um die Säuren und deren Derivate von Benzol, Naphthalin, Tetrahydronaphthalin, Diphenyl, Pyridin und Chinolin, die gegebenenfalls auch gemischt verwendet werden können.



   Die Moleküle k¯nnen auch mehr aIs eine Carboxylgruppe oder funktionell abgewandelte   Carboxylgruppe, etwa 2-3 enthalten,    wobei diese Gruppen gleich oder verschieden voneinander sein können, sie können ferner auch durch andere   Grlfppen,    besonders durch   Fl ydroxyl-,    niedrige Alkyl, wie Methyl-,    flthyl-, Propyl-und Butylgruppen, niedrige Alkoxy-, beispielsweise Methoxy-, Äthoxy-,    Propoxy-und   Butoxygruppen, Nitrogruppen      undloder    Halogen, wie Fluor, Clor, Brom und Jod, sowie Keto-und Aldehydgruppen substituiert sein.



   Einige der vorgenannten, als Lösungsmittel dienenden Verbindungen   sehmelzen    erst oberhalb   100     C, so da¯ bei der Verarbeitung der Lösungen die Gefahr einer Auskristallisation des.   Lösungs-oder    Weiclimachungsmittels besteht. In diesen Fällen kann durch Kombination von zwei oder mehreren Verbindungen der beschriebenen Art der Schmelzpunkt erniedrigt und mitunter die Löslichkeit verbes sert werden. Als   Weichmachungsmittelkom-    men vornehmlieh höher als   250       C    bei Normaldruck siedende Verbindungen der genannten Art für die Polyester in Betracht.



   Das Einbringen des Weichmachers in den Polyester kann durch Kneten oder Walzen des Gemisches bei einer so hohen Temperatur, dass das Gemisch bereits zähflüssig wird, erfolgen.



  Diese Verarbeitungstemperatur beträgt mindestens   150       C    und kann bis zum Schmelzpunkt des Polyesters erh¯ht werden.



   Je nach dem Molekulargewicht der Polyester können sich die   Polyester-Konzentra-    tionen, die mit den genannten Lösungsmitteln oder Gemischen aus den genaimten Lösungsund Verd nnungsmitteln herzustellen sind, verschieben.



   Schliesslieh können diese Verbindungen   aueh mit andern Substanzen, die für    sich allein die Polyester nicht oder schlecht lösen, verdünnt werden. Als Verdünnungsmittel   kommen    vor allem aromatische und partiell hydrierte aromatische   Verbindungen-in    Be  tracht.   



   Als   Vercliinnungsmittel    sind zu nennen Verbindungen wie Naphthalin, Diphenyl, Tetrahydronaphthalin, Dekahydronaphthalin, Xylol oder Methylnaphthalin,   Mesitylen,    wobei der Anteil an Verdünnungsmitteln im   Lösungsmittel-Verdünnungsmittel-Gemisch    bis zu   500/o    betragen kann.



   Die so erhaltenen Lösungen eignen sich besonders zur Herstellung von Folien. Die   Verarbeitungkann    in der üblichen Weise erfolgen, z. B. durch   Verwendtmg    von Filmgiessmaschinen.



   Nachstehend wird das Ergebnis einer Reihe von L¯slichkeitsversuchen dargelegt.



   Die Löslichkeitsversuche wurden in der Weise ausgeführt, da¯. 1 g Polyäthylenglykolterephthalat in 100 cm3 Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch   galöst    und sodann die Temperatur, bei der beim Abkühlen der Lösung die   Wiederausscheidung    des Polyesters erfolgt, bestimmt wurde. Diese Temperatur wird als Lösliehkeitstemperatur bezeichnet.



  Sie kann nur dazu dienen, die   unterschied-    lichen Löslichkeitseigenschaften der einzelnen Losungsmittel oder Lösungsmittelgemische zah  lenmässig zu charakterisieren.    Zur schnellen Herstellung der Lösungen ist je nach der Konzentration des Polyesters eine um etwa 20 bis etwa   40       C    höhere Temperatur, mindestens aber eine Temperatur von   120     C, zweckmässig. Bei Mischungen beziehen sich die Mischungsverhältnisse auf Gewichtsteile.

   Die spezifische Viskosität des verwendeten Polyesters beträgt in 1% iger L¯sung in Phenol 0, 64 bei 50  C Lösungsmittel   Löslichkeits-    temperatur Benzoesäure 125¯1)    Benzoesäureanhydrid 140     Benzoesäuremethylester   145     Benzoesäurephenylester 150     Salicylsäuremethylester 140     3-OxybenzoesÏuremethylester 70¯1)    2-Nitrobenzoesäuremethylester 105     Phenylessigsäure   100     Phenylessigsäuremethylester 155  Phenoxyessigsäure   100     Benzamid 145  Benzonitril 120  Nicotinsäuremethylester   90        o-Phthalsäuredimethylester 151     3-OxybenzoesÏuremethyl   ester + Ben-       zoesäuremethylester    2 :

   1 65  BenzoesÏure + BenzoesÏuremethyl ester 1:1 125¯ BenzoesÏure + Benzaldehyd 1 :   1      110       Benzoesäuremethylester + o-Dichlor-    benzol   1    :   1      145"      Benzoesäuremethvlester- !    p-Dichlor benzol   1    : l   145     ) Unterhalb dieser Temperatur kristallisiert das
Lösungsmittel aus der   Losung aus.'   
Bei Erhöhung der Konzentration des Polyesters steigt die   Löslichkeitstemperatur    an.



  Sie beträgt z.   B.    bei Phenylessigsäure als Lösungsrnittel   100       C    für   1 /oige, 110     C für   5"/oigne,    % ige, 125¯ C für   20 /oige Lösungen lmd    145¯C f r 30% ige L¯sungen.



   Gegebenenfalls lässt sich eine Lösung des Polyesters in den genannten Verbindungen mit maximal etwa   40 lo Feststoffgehalt her-    stellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester ans Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polyester mit mindestens einem Ring von aroma l ischem Charakter enthaltenden Carbonsäu- ren oder Säurederivaten von solchen Carbon sänren bei erhöhter Temperatur znsammenmischt.
    UNTERANSPRÜC HE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyester aus Terephthalsäure und Athylenglykol mit Benzoesäuremethylester bei erhöhter Temperatur zusammenmischt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyester aus Terephthalsäure und Athylenglykol mit Sali cylsäuremethylester bei erhöhter Temperatur zusammenmischt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet ; dass man Polyester aus Terephthalsäure und Xthylenglykol mit 2 Nitrobenzoesäuremethylester bei erhöhter Tem peratur zusammenmischt.
    4. VerfahrennachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyester aus Terephthalsäure und Äthylenglykol mit Benzonitril bei erhöhter Temperatur zusammenmischt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyester aus Terephthalsäure und Äthylenglykol. mit Phenylessigsäure bei erhöhter Temperatur zu sammenmischt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyester aus Terephthalsäure und Äthylenglykol mit Phenoxyessigsäure bei erhöhter Temperatur zu- sammenmischt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Mischungen zusätzlich noch Verd n wugsmittel verwendet.
CH334327D 1953-03-02 1954-02-27 Verfahren zur Herstellung von Mischungen, die Polyester aus Terephthalsäure und aliphatischen Dioxyverbindungen enthalten CH334327A (de)

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