CH334363A - Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle

Info

Publication number
CH334363A
CH334363A CH334363DA CH334363A CH 334363 A CH334363 A CH 334363A CH 334363D A CH334363D A CH 334363DA CH 334363 A CH334363 A CH 334363A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pulses
differentiated
impulses
shaft
sign
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alan Lolley Raymond
Gibson Padbury John
Loudon Mcauslan James Hay
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of CH334363A publication Critical patent/CH334363A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/109Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving measuring phase difference of two signals or pulse trains
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/12Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving photoelectric means
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/20Control of position or direction using feedback using a digital comparing device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Optical Transform (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Messen der Grosse der Verdrehung einer Welle
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle.



   Die Verdrehung einer Welle kann zweckmässig gemessen werden, indem die Bewe ; ung der Welle in elektrische Impulse um  ; ewandelt wird und    die Impulse in einen Zähler von bekannter Art gelangen, wo sie   wfgezeichnet    oder angezeigt werden. Die Verdrehung kann durch   versehiedene    Verfah  ren    in elektrische Impulse umgewandelt werden, zum Beispiel indem ein Lichtbündel ge  ; wungen wird, unterbrochen zu    werden, wenn die Welle mit einer Scheibe sich dreht, die ein Gitter trÏgt, so dass die Anzahl von Un  terbrechungen    proportional zu der Verdrehung der Welle ist, wobei das unterbrochene   Ldchtbündel    auf eine lichtempfindliche Vorrichtung fällt und die so gebildeten Impulse   :

   eeignet verstärkt    werden, damit sie gezÏhlt werden können. Ein feststehendes, gleich durchl. ochtes Gitter wird zweekmässigerweise zwischen das sich bewegende Gitter und die   liehtempfindliche    Vorrichtung angebracht, damit eine Blende entsteht. Alternativ können lie Impulse elektromagnetisch gebildet werlen, zum Beispiel durch die Bewegung einer Scheibe, welche eine   Umfangs-Zickzackbahn    aus leitendem Material konzentrisch zu ihrer   : \chse trägt,    wobei das Material mit einem   Hochfrequenz-Wechselstrom    beschickt ist und   in lmmittelbarer Nähe    einer gleichen feststehenden Anordnung aus leitendem Material ist, welche Impulse empfängt, wenn   die Ma-    terialbahnen aneinander vorbeigehen.

   Impulse können auch elektrostatisch durch eine Anordnung abgeleitet werden, bei welcher die Bewegung eines sich drehenden Gliedes die Kapazität zwischen sieh und einem feststehenden Glied verändert.. Solche Gitter und leitende Scheiben werden zweckmässigerweise durch Photoätzung erzeugt.



   Ausser wenn es   moglich    ist, zwischen den Impulsen, die gesendet werden, wenn. die Welle vorwärts lÏuft und wenn sie umgekehrt läuft, zu unterscheiden, sind solche Verfahren für die Bestimmung der Verdrehung von Wellen, welche umkehren oder   pen-    deln können, nicht geeignet, da die   Gesamt-    bewegung der Welle aufgezeichnet oder angezeigt würde, das heisst sowohl die R ck  wärts-als    auch die Vorwärtsbewegung der Welle, und dies würde einen ernsthaften Fehler   einfiihren.    Bei solchen Anwendungen, zum Beispiel Waagen, bei denen sich die Welle in eine Gleichgewichtslage bewegt und ihre Lage bestimmt werden soll, war es notwendig, wenn Impulszählsysteme benutzt   wur-    den,

   dass die Waage in einem solchen Ausmass   gedämpft wurde, dass im Gleichgewichtszu-    stand kein Pendeln stattfand. Dies ist ein Nachteil, da durch Dämpfungsmittel die Ge  nauigkeit    der Wägemaschine herabgesetzt und auch die   Wägegeschwindigkeit    verringert wird.



   Es ist vorgeschlagen worden, die Umkehr der Zähler durch Erzeugung von Impulsen 90  ausser Phase zu den erstgenannten Impulsen zu bewirken, und da die Phasenbeziehung sich mit dem Drehsinn verändert, wird das zweite Signal benützt, um Durchlässe in dem Zähler so vorzubereiten, dass   subtra-    hiert wird, wenn-der Drehsinn umkehrt. Dieses Betriebsverfahren hat den Nachteil, dass sich addierende Ungenauigkeiten möglich sind, wenn die Welle zum Beispiel pendelt oder vibriert.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Messen der Grösse der   Verdrehung    einer Welle vorgesehen, welche Vorrichtung die Nachteile der bekannten Vorrichtungen behebt und durch die Verdrehung der Welle betätigte Mittel zur Erzeugung von zwei Sätzen von elektrischen Impulsen aufweist, welche gegeneinander   phasenverscho-    ben, jedoch nicht um 180  oder   3'60     sind, wobei einer dieser Sätze von Impulsen rechteckig gemacht   und-differenziert    wird, womit abwechselnd Impulse von entgegengesetztem Vorzeichen erhalten werden, und wobei der andere ursprüngliche Satz von Impulsen je nach dem Drehsinn der Welle Durchlassmittel für die differenzierten Impulse so steuert, dass nur positive oder nur negative Impulse passieren,

   wobei diese hindurchgegangenen Impulse die Betätigung eines Zählers bewirken, dessen Zählsinn vom Vorzeichen der vorgenannten Impulse abhängt.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.



   Fig.   1,      2 und    3 veranschaulichen   schema-    tisch die optische   Einrichtvmg,    die benutzt wird, um Impulse zu erzeugen.



   Fig. 4 veranschaulicht die elektrische Schaltung, und
Fig.   5 und    6 veranschaulichen die   versehie-    denen   Impulsdiagramme,    die erhalten werden, wenn eine Welle in der einen oder andern Richtung gedreht wird.



   In Fig.   1,    welche eine Seitenansicht der Anordnung ist, trägt die Welle 11, deren   Winkelbewegung bestimmt    werden soll, eine durchsichtige Scheibe 12, zum Beispiel aus Glas oder Kunststoff, so dass, wenn die Welle sich dreht, die Scheibe sich entsprechend mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit dreht.



  Gewünschtenfalls kann die Scheibe in einer von der gezeigten verschiedenen Lage angeordnet und durch   Getrieberäder    mit der Welle verbunden werden, so dass sie sich mit einer grösseren oder kleineren Winkelge  schwindigkeit    als die Welle bewegt. Die Scheibe 2 trägt undurchsichtige, in gleichen Abständen angeordnete, radiale Markierungen 17, welche auf die Scheibe geätzt oder photographiert sein können und welche durch durchsichtige Teile e 18 getrennt sind, wobei die undurchsichtigen und durchsichtigen Teile von gleicher Grösse sind, wie in der in Fig. 2 veranschaulichten Stirnansicht gezeigt ist.



  Auf einer Seite der Scheibe befindet sich eine Quelle von parallelem Licht 13 und auf der andern Seite zwei lichtempfindliche Vorriehtungen 15 und   16,    zum Beispiel   photoelek-    trische Zellen, mit einem Durchlass   14    zwischen der Scheibe und den lichtempfindlichen Vorrichtungen.



   Der Durchlass 14 weist eine in Fig. 3 in grösserem Massstab gezeigte Platte auf, welche zwei Sätze von abwechselnd durchsichtigen und undurchsichtigen Teilen hat, die den   abwech-    selnden durchsichtigen und undurchsichtigen Teilen auf der Scheibe entspricht. Die Platte liegt so, dass, wenn die Scheibe 12 sich dreht, ihre durchsichtigen und undurchsichtigen Teile sich über den Durchlass 14 bewegen und sich von Stellungen, in welchen die durchsichtigen Teile übereinstimmen und durch die lichtempfindliche Vorrichtung 15 und 16 Licht empfangen wird, in Stellungen bewegen, in welchen die durchsichtigen   und undurch-      sichtigen    Teile übereinstimmen und durch die lichtempfindliche Vorrichtung 15 und 16 kein Licht   empfangen-wird.

   Die    zwei Sätze von Markierungen auf dem Durchlass sind relativ zueinander versehoben, so dass die dunklen Teile 19 auf dem obern Satz von Markierungen die dunklen Teile 20 auf dem untern Satz von Markierungen um ihre halbe Breite überlappen. Die zwei   lichtempfind-    lichen Vorrichtungen liegen je eine hinter jedem Satz von Markierungen am Durchlass, wie durch die gestrichelten Linien   15    und 16 gezeigt ist. Auf diese Weise sind die in den lichtempfindlichen Vorrichtungen erzeugten Impulse ausser Phase. Das aus der Scheibe austretende Lichtbündel kann durch einVer  grosserungssystem    hindurchgehen, und das vergrösserte Bild eines Bereiches der Scheibe kann auf den Durchlass fokussiert werden.



   Fig.   4    veranschaulicht das Schaltungsschema, welches zur Betätigung dieser Ausführungsform benutzt wird. Die zwei lichtempfindlichen Vorrichtungen sind bei   V1    bzw.



     V2      (V,    und   V2    entsprechen 115 und 16 in Fig. 1) gezeigt. Vg und   V4    sind im   Sättigungs-    bereich   arbeitende Verstärker, C,    ist ein Kondensator, R1 - ein Widerstand, welche Kombination als   Widerstands-Kapazitätskopplung    arbeitet, und   X. i nnd X2    sind Dioden, zum Beispiel   Hochvakuum-oder      Kristall-Dioden.   



  V ist ein Multivibrator-Impulsformer, welcher, wenn durch einen auf das Gitter der linken Triode gegebenen positiven Impuls diese Triode leitend wird, sich ein negativer Rechteckimpuls an der Anode ergibt. Dieser soll den Mehrkathodenzähler V7 (vgl. hierfür   Patent Nr. 331i568)    steuern.   Vs    ist eine   ähn-    liche Art von Impulsformer, wird jedoch nur betätigt,, wenn ein Impuls auf dem linksseitigen Teil die bestehende Vorspannung und die zusätzliche, durch das Signal von V4 hervor  gerufene    Vorspannung überwindet.   X3, X4,    X5 und X6 sind Dioden.

   Das Umschalten erfolgt am wirksamsten, wenn der Wert von   2    im Vergleich mit dem Widerstand von   X1    und X2 in Sperrichtung niedrig und im Vergleich mit dem Widerstand   von Xl    und X2 in Durchlassrichtung plus R3 bzw.   R4    hoch ist. Die mit HT bezeichneten Leitungen sind an Quellen hoher Gleichspannmg angeschlossen.



   Wenn die Welle sich dreht, werden durch   Vi    erzeugte Impulse nach   V3    zugeführt, die einen Rechteckwellenausgang ergeben, welcher   bei A    in   Fig. 5    gezeigt ist, wenn die Drehung der Welle von der photoelektrisclen Zelle aus gesehen im Uhrzeigersinn erfolgt.



  Gleichzeitig werden Impulse von V2 nach 74 zugeführt, wo sie einen   Rechteckwellenaus-    gang ergeben, welcher bei B in Fig. 5 gezeigt ist. Der Ausgang von V4 ist um 90¯ phasenverschoben gegenüber dem von   73 und    eilt ihm vor. Der Rechteckwellenausgang von V3 wird durch die   Widerstands-: apazitäts-    kopplung   CRl    differenziert, welche die bei C in Fig. 5 gezeigte Welle ergibt. Bei dieser Drehung der Welle 11 stimmen die positiven Impulse im differenzierten Diagramm zeitlich mit der Mitte der positiven Impulse von   V    überein, während die negativen Impulse des differenzierten Diagrammes mit den Mitten der negativen Impulse von V4   übereinstim-    men.



   Die Impulse von   V4    (Wellendiagramm B in Fig. 5) und die differenzierten Impulse von   CiRt    (Wellendiagramm C in Fig.   5)    werden beide den Dioden   X,-and X2    zugeführt und die Impulse, welche durch die Dioden   Xi      und X2    hindurchgehen, gelangen nach   Vso    Die Diode X2 mit dem Widerstand R4 ist so angeordnet, dass sich ein niedriger Widerstand für negative Impulse, jedoch nicht für positive Impulse ergibt. Somit werden diese von   C :, R,    oder von V4 kommenden nega  tiven. Impulse unterdrückt und erreichen    das Gitter von   Vs    nicht.

   X2 ist jedoch nicht we  sentlich,    weil   Vs    durch negative Impulse nicht ausgelost wird. Daher ergibt die Anordnung der Widerstände   R2    und R3 im Zusammenwirken mit   Xi    einen   Durehlass,    welcher gestattet, dass ein positiver Impuls von der differenzierten Welle von V3 nach   Vs    nur hindurchgeht, wenn ein entsprechender posi  tiver Impuls    von V4 X1 erreicht.

   Wenn somit die Welle sich im Uhrzeigersinn dreht, werden die negativen Impulse der Welle C  (Fig. 5) und auch diejenigen von V4 unterdrückt, während die positiven Impulse von der Welle C bei   X1    mit einem positiven Im plus von   V4     bereinstimmen, so dass die auf   V5      übergegangene    resultierende Welle die Folge von positiven, bei D in Fig. 6 gezeigten Impulsen ist.

   Diese werden dem Impulsformer   Vg    zugeführt, welcher negative Impulse mit derselben Geschwindigkeit ergibt, wie die positiven eingef hrt werden, und diese werden durch   g3 und X4    der ersten Leitbahn des ZÏhlers V7 und durch einen   Verzöge-      rungskreis    der zweiten Leitbahn des Zählers zugeführt, so dass dieser in Vorwärtsrichtung betätigt wird.



   Die von   Cirai    differenzierte Welle wird auch dem rechten Gitter des Impulsformers   V6      zugeffihrt,    während die Impulse von V4 dem linken Gitter von   V6    zugeführt werden.



  Bei der vorliegenden   Schaltmng    ist der An  odenbelastungswiderstand    des rechtsseitigen Triodenteils von   V6    viel niedriger gewählt als der des linksseitigen. Wegen der normalen   Ventilwirkung    und in der Abwesenheit von irgendwelchen Gleichstrom-Kreuzverbindungen zwischen den Triodenteilen wird die rechtsseitige Triode ganz   eingeselialtet    und die sich ergebende über den gemeinsamen   Kathodenwiderstand    erzeugte Spannung sperrt die linksseitige Triode.

   Wenn Impulse von im wesentlichen gleicher Amplitude von gleichem Vorzeigen an den Gittern der beiden Triodenteile von V6 ankommen (wenn sieh die zwei photoelektrisehen Seheiben im   Uhr-    zeigersinn drehen), ist die vorstehende Bedingung (rechte Seite ganz eingeschaltet, linke Seite gesperrt)   unverändert, lmd    es wird somit von der Anode der linksseitigen Triode kein Impuls erzeugt. Wenn die Welle sich in dem genannten Uhrzeigersinn dreht, sind die   V6    zugeführten Impulse entweder ein positiver Impuls auf der linken Seite von V4, der mit einem positiven Impuls von C1R1 auf der rechten Seite  bereinstimmt, oder ein negativer Impuls auf der linken Seite von   VS,    der mit einem negativen Impuls von   CR,    übereinstimmt.

   Der   Multivibrator    V6 wird daher nicht umgeschaltet und liefert keine Impulse.



   Wenn sich die Welle in der entgegengesetzten Richtung   (Gegenuhrzeigersinn) clreht,    werden   verscliiedene    Wellen erhalten, welche in Fig. 6 gezeigt sind. E ist die von   V3    erhaltene Welle, während F die von   V4    erhaltene Welle ist, und die differenzierte Welle von E ist bei G gezeigt. Der Ausgang von   V9    ist ausser Phase mit dem Ausgang von   V3    und eilt ihm um   270     nach, so dass die positiven Impulse von   V4    denjenigen von   V3    um eine Hälfte ihrer Länge voreilen.

   Das heisst, dass in der differenzierten Welle G die positiven Impulse zeitlich mit den negativen Impulsen in der Welle F übereinstimmen und die negativen Impulse in   G    mit den positiven Impulsen in   F übereinstimmen.   



   Wenn die obere Hälfte der in Fig.   4    gezeigten Schaltung betrachtet wird, so werden die von   ClDl    und von V4 empfangenen negativen Impulse alle in der erwähnten Weise durch X2 unterdrückt. Die positiven Impulse in der differenzierten Welle G, welche bei   Xi    ankommen, stimmen mit den negativen Impulsen der bei   X1    von V4 ankommenden Wel  lenform    überein. Da   Xi    positive Impulse nach V5 nur   durchlässt, wenn. übereinstim-    mende positive Impulse bei   Xi    ankommen, werden keine positiven Impulse nach   V5    durchgelassen, und es werden daher keine Impulse von der obern Hälfte der Schaltung dem.



  Zähler zugef hrt.



   Die als Ergebnis der Drehung im Gegenuhrzeigersinn nach V6 geführten Impulse sind abwechselnd positive und negative Impulse von   CR,    nach dem rechten Gitter und abwechselnd negative und positive Impulse nach dem linken Gitter   von V4,    wobei die positiven Impulse auf dem linken Gitter nun mit den negativen Impulsen auf dem rechten Gitter übereinstimmen. Wenn ein negativer Impuls am rechtsseitigen Gitter mit einem positiven Impuls am rechtsseitigen Gitter übereinstimmt, wird die linke Seite eingeschaltet und die rechte Seite ausgeschaltet.



  Dies erzeugt einen Ausgangsimpuls von der linksseitigen Anode von   V6    von konstanter Länge, welche durch den   Kopplungskonden-    sator zwischen der rechtsseitigen Anode und dem linksseitigen Gitter in Verbindung mit den zugehörigen Widerständen bestimmt ist. 



  Diese konstante Impulslänge tritt auch auf, wenn die   Umschaltpotentiale    aufrechterhalten werden. V6 wirkt somit als ein elektronischer Durchlass und Impulsformer und veranlasst, dass negative Impulse, wie bei H in Fig. 6 gezeigt ist, iiber   Zg    und X6 nach der zweiten Leitbahn des Zählers und über einen normalen   Verzögerungskreis    nach der ersten Leitbahn zugeführt werden. Der Zähler arbeitet somit in der umgekehrten Richtung und zählt durch Subtraktion.



   Eine elektromechanische Schaltung statt einer elektronischen wie in Fig. 4 könnte benutzt werden, wenn die Impulse nie rasch aufeinander folgen.



   Für sehr rasches Zählen werden vorteilhafterweise umsteuerbare elektronische   Zäh-    ler, wie hier beschrieben, zum Beispiel gas   ; efiillte Mehrkathoden-Rohrenzähler, oder    Zähler mit üblichen   Elektronenröhren    benutzt. Wenn das Vorzeichen der Impulse wechselt, können die Zähler elektronisch umgesteuert werden. Die Zähler können auch bei der Umkehr der Drehung der Welle elek  tromeehanisch    umgesteuert werden, da normalerweise dann eine gewisse Verzögerung besteht.   Elektromeehanische Umsteuerung    ist, wie gesagt, geeignet, wenn die Impulse nie einander rasch folgen.



   Die vorliegende Einrichtung besitzt viele    nützliche wichtige Anwendungen, zum Bei-    spiel kann sie in Messeinrichtungen benutzt werden, um die Länge des Materials, zum Beispiel Papier, Gewebe oder Film, anzuzei  gen und/oder aufzuzeichnen, welches über    eine Rolle läuft, oder um die Bewegung einer Welle von einem Gleichgewichtspunkt zu   ? inem ändern Gleichgewichtszustand    anzuzeigen und/oder aufzuzeichnen, wie zum Beispiel bei einer Waage. Es ist zu beachten, dass die, Einrichtung so hergestellt werden kann, dass   3ie    eine gewünschte Anzeige oder   Aufzeich-    nung fern von der sich drehenden Welle ergibt.

   Dies kann zum Beispiel beim WÏgen von   staubigem    Material ein Vorteil sein, wo es gewünscht wird, den Zähler in einer staubfreien Atmosphäre zu betätigen. Der Zähler   ! : ann gewünschtenfalls    eine   Druckvorricll-    tung betätigen, welche so hergestellt ist, dass sie eine gedruckte Aufzeichnung zu irgendeiner gewünschten Zeit ergibt, zum Beispiel wenn die Welle   aufgehort    hat, sich zu bewegen.



   Bei Benützung der vorliegenden Einrichtung in Verbindung mit einer Waage kann der normale Zeiger der Waage durch eine vorstehend beschriebene Scheibe ersetzt werden, oder die Welle kann sowohl den Zeiger als die Scheibe tragen. Da die Scheibe nicht mehr als wenige Zentimeter Durchmesser zu haben braucht, kann sie im Gewicht sehr leicht geinacht werden, so   dass keine Behinde-    rung des. freien Arbeitens der Waage besteht. Die vorliegende Erfindung kann in Kombination mit der Waage benutzt werden, welche im britischen Patent   Nr. 771052.    beschrieben ist, um eine verbesserte   Vorrich-    tung für die Bestimmung von Brutto-, Taraund-Nettogewichten zu erhalten.

   Die vorliegende Vorrichtung ermöglicht eine verbesserte Waage zu erhalten, welche auf die   Gleichgewichtsstelle laufen    kann, ohne dass    f3    Fehler der angezeigten oder aufgezeichneten Gewichte eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch die Verdrehimg der Welle (11) betätigte Mittel (112, 13, 14, 15, 16) zur Erzeugung von zwei Sätzen von elektrischen Impulsen (A, B und E, F) aufweist, welche gegeneinander phasenverschoben, jedoch nicht um 180 oder 360 sind, dass einer dieser Sätze von Impulsen rechteekig gemacht und differenziert wird, womit abwechselnd Impulse von entgegengesetztem Vorzeichen (C und G) erhalten werden, und dass der andere ursprüngliche Satz von Impulsen je nach dem Drehsinn der Welle Durehlassmittel für die differenzierten Impulse so steuert, dass nur positive oder nur negative Impulse passieren,
    wobei diese hindurchge- gangenen Impulse die Betätigung eines Zäh- lers bewirken, dessen Zählsinn vom Vorzeichen der vorgenannten Impulse abhängt.
    UNTERANSPRÜCHB 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel für die Impulserzeugung zwei lichtempfindliche Zellen (15, 16) aufweisen, wobei auf jede derselben ein Lichtbiindel gerichtet wird, welches vorher durch eine Blende (14) hindurchgegangen ist, und dass solche Mittel für die periodische Unterbrechung des Lichtbündels entsprechend der Bewegung der Welle vorhanden sind, dass beide lichtempfindlichen Zellen nicht gleichzeitig ganz beleuchtet werden.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die periodische Unterbrechung des Lichtbündels dienenden Mittel eine drehbare Scheibe (12) mit abwechselnden undurchsichtigen und durchsichtigen Teilen (17, 18) in der Nähe ihres Umfanges aufweisen, und dass die Blende (14) mit zwei Sätzen von durchsichtigen tmd undurchsichtigen Teilen versehen ist, wobei die Scheibe und die Blende so angeordnet sind, dass, wenn die Scheibe sich dreht, die undurchsichtigen Teile auf der Scheibe die Öffnungen der Blende periodisch unter- brechen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten differenzierten Impulse (C, G) lmd der er wähnte andere ursprüngliche Satz von Impulsen (B, F) zwei Durchlasskreisen (XlX2X3, B4, Vg und Vg) zugeführt werden, von wel'chen einer den Durchgang eines Impulses nur gestattet, wenn zeitliche Übereinstimmung zwischen den Impulsen des erwähnten andern ursprünglichen Satzes von Impulsen eines be sonderen Vorzeichens und den Impulsen eines besonderen Vorzeichens der differenzierten Impulse besteht, und der andere den Durch- gang eines Impulses nur gestattet,
    wenn zeit liche Übereinstimmung zwischen den Impul- sen des andern ursprünglichen Satzes von Impulsen eines besonderen Vorzeichens und Impulsen entgegengesetzten Vorzeichens der differenzierten Impulse besteht.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Durchlasskreise eine Diode (Xi) aufweist, welche die erwähnten differenzierten Im pulse empfängt und auch den andern ur sprünglichen Satz von Impulsen empfängt, und bewirkt, dass nur bei Übereinstimmung der Impulse bezüglich Vorzeichen diese zu einem Zähler (V) gelangen.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der erwähnten Durchlasskreise eine Multi vibratorschaltung (V6) mit einer Doppeltriode aufweist, die zwei Gitter besitzt, wobei Im pulse von dem andern ursprünglichen Satz von Impulsen einem Gitter und die diffe renzierten Impulse dem andern Gitter zuge führt werden, wobei der Multivibrator um geschaltet wird, wenn ein Impuls eines be sonderen Vorzeichens des andern ursprüng lichen Satzes von Impulsen zeitlich auf einem Gitter mit einem Impuls von besonderem Vorzeichen der differenzierten Impulse auf dem andern Gitter übereinstimmt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zähler ein gasgefüllter Mehrkathodenzähler ist.
CH334363D 1953-11-04 1954-11-03 Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle CH334363A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB334363X 1953-11-04
GB151054X 1954-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH334363A true CH334363A (de) 1958-11-30

Family

ID=26251056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH334363D CH334363A (de) 1953-11-04 1954-11-03 Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH334363A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19962525A1 (de) * 1999-12-23 2001-07-05 Mannesmann Vdo Ag Optischer Drehmomentesensor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19962525A1 (de) * 1999-12-23 2001-07-05 Mannesmann Vdo Ag Optischer Drehmomentesensor
DE19962525B4 (de) * 1999-12-23 2013-11-21 Continental Automotive Gmbh Optischer Drehmomentesensor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1043879B (de) Vorrichtung zum Messen der Bewegung einer Welle
DE1034874B (de) Anordnung zum Messen des Drehwinkels von Wellen, die um weniger als 360íÒ gegenueber einer Bezugsstellung gedreht werden
CH369907A (de) Vorrichtung zum Anzeigen und Registrieren, vorzugsweise für rechnende Waagen
DE2203418A1 (de) Messgeraet zur Bestimmung der Position relativ beweglicher Koerper
DE2002429B2 (de) Schaltung zum messen der frequenz bzw. periodendauer eines pulses
DE857597C (de) Anzeigevorrichtung zur Sichtbarmachung von Zahlen bzw. Buchstaben, vorzugsweise fuer durch Zaehlkarten gesteuerte statistische oder Geschaeftsmaschinen
DE844076C (de) Ablesevorrichtung fuer photoelektrische Mikroskope
CH334363A (de) Vorrichtung zum Messen der Grösse der Verdrehung einer Welle
DE966102C (de) Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen
DE1014748B (de) Vorrichtung zum Messen der von einem Koerper durchlaufenen Strecken oder Winkel
DE2043881C3 (de) Fotoelektrische Einrichtung mit einem optischen Zeichenträger, insbesondere für Preisberechnungswaagen
DE963005C (de) Verfahren und Einrichtung zur diskontinuierlichen Registrierung elektrischer Signalspannungen beim Laufzeit-Messverfahren
AT215174B (de) Apparatur zur Stellungsanzeige des beweglichen Organs einer Meßeinrichtung, vorzugsweise einer Neigungswaage
DE1812529A1 (de) Operatorkonsol mit Kathodenstrahlroehre
DE941323C (de) Anzeigevorrichtung fuer Messinstrumente
DE1026087B (de) Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen, zur Registrierung der Ausschlagsweite
DE965946C (de) Elektronischer Impulszeitmesser, insbesondere zur Untersuchung von in der Fernsprechwaehltechnik auftretenden Impulsreihen auf Gleichmaessigkeit
DE1814745B1 (de) Anordnung zum Eliminieren von Stoerimpulsen,die beim Abtasten einer Massverkoerperung anfallen
DE767517C (de) Strahlungsrechner
DE2461878C3 (de) Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile
DD229508A1 (de) Vorrichtung zur automatischen gangunterschiedmessung in interferometern
CH424282A (de) Verfahren zum Messen der Länge von Gegenständen
CH353542A (de) Verfahren und Apparatur zur Stellungsanzeige von beweglichen Organen von Messgeräten
DE1574662A1 (de) Bewegungsanzeigevorrichtung fuer Waagen
DE1499748C3 (de) Selbstprüfender Zuordner