CH334487A - Akustisches Warnsignal für Druckgasbehälter - Google Patents
Akustisches Warnsignal für DruckgasbehälterInfo
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B3/00—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
- G08B3/06—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using hydraulic transmission; using pneumatic transmission
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- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Akustisches Warnsignal für Druckgasbehälter Die Erfindung betrifft ein akustisches Warnsignal, welches anzeigt, dass der Gas druck in einem Druckgasbehälter unter ein hestimintes Niveau gesunken ist. Das ton gebende Organ wird durch das Gas aus dem Behälter betätigt. Ein Ventil wird durch den (-,'asclruek im Behälter geschlossen und durch eine regulierbare Feder über einen Stössel ge öffnet, wenn der (lasdruek im Behälter unter ein bestimmtes Niveau sinkt. Bei offenem Vc,iitil qtrömt eine gewisse Gasmenge zum tongebenden Organ.
Bekannte Signale dieser Art haben einige Nachteile. Die dem Signal zuströmende Gas- nienge und damit auch die Lautstärke sind vom Druck im CTasbehälter abhängig, die Laut stärke nimmt daher bei einem Drilekabfall relativ rasch ab. Das Signal kann auch nur über einen kleinen Druckbereieh hörbar ge macht werden, weil sich die Gasmenge für ein tongebendes Organ nur innerhalb enger Grenzen verändern lässt.
Es ist aber im Gegenteil er wünseht, dass das Signal bis zur Entleerung des Behälters hörbar sei und dass seine Laut- @tärke zunehme.
Signale bekannter Art haben ferner den Nachteil, dass das Ventil nicht mehr selbst tätig schliesst, wenn der Druck in der Ventil- kammer, z. B. durch öffnen des Behälter- ventils, --esteigert wird. Die Signale müssen deshalb #zusätzlieli noch Absehlussvorrichtun- gen haben, welche von Hand betätigt werden. Ihr Wert als Warnvorrichtung wird aber dadurch in Frage gestellt.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und besteht darin, dass der Stössel, welcher das Ventil öffnet, als in der Federkammer geführter, die Federkammer von der Ventilkammer gasdicht trennender Kolben ausgebildet ist, und dass zwischen beiden Sei ten des Kolbens eine Verbindung vorgesehen ist, welche nur die für den Betrieb des ton gebenden Organs notwendige Gasmenge durch- lä.sst. Es ist vorteilhaft, diese Verbindung als eine den Kolben durchlaufende Bohrung auszuführen. Es ist aber auch möglich, in der Gehäusewandung oder ausserhalb eine Leitung vorzusehen, welche beide Seiten des Kolbens miteinander verbindet.
Die Abbildung zeigt das Signal in einer beispielsweisen Ausführungsform im Längs schnitt. Es ist unmittelbar mit dem Druck gasbehälter 1. versehraubt dargestellt. Die Art. der Verbindung ist indes belanglos. Sie kann z. B. auch indirekt durch eine Leitung erfol gen, in welche ein Absperrventil eingebaut ist. Das Ventil 2 wird durch den Gasdruck im Behälter sowie durch eine schwache Feder ueschlossen. Durch die regulierbare Feder -1 wird das Ventil über den Stössel 5 geöffnet., Die Federspannung wird durch die Schraube so reguliert, dass das Ventil 2 beim gewünseh- ten Druck zu öffnen beginnt.
Der Stössel 5 ist als Kolben ausgebildet und dichtet gegen die Wand der Federkammer ab. Die Abdich tung kann z. B. durch eine elastische Scheibe 7 erzielt werden, welche sich an die Zylinder- und Kolbenwand anlegt. Eine enge Bohrung S verbindet die beiden Kolbenseiten mitein ander.
Von der Federkammer führt eine Bohrun--: 10- zum. tongebenden Organ 9, welches bei spielsweise eine Pfeife sein kann. Die Bohrung 10 ist mehrfach grösser als die Bohrung 8, so dass beim Durchströmen von Gas bei ge öffnetem Ventil 2 ein St.audruek auf den Kolben entsteht, welcher der Feder 4 ent gegenwirkt. Die Bohrung 8 wird so gross ausgeführt, dass die Gasmenge eben genügt, um das Signal zu betätigen. Die notwendige Gasmenge kann noch dadurch vermindert wer den, dass man die Bohrung 10 in bekannter eise als Injektor ausbildet, so dass noeli von aussen Luft zur Betätigung des Signals angesaugt wird.
Durch richtige Wahl des Grö ssenverhältnisses der Bohrungen 8 und 10 kann der Staudruck und damit die Lautstärke im zeitlichen Ablauf in der gewünschten Weise beeinflusst werden. Das Ventil 2 wird infolge des Staudruckes nur allmählich geöffnet, so dass die abströmende Gasmenge bei fortschrei tender Entleerung des Behälters grösser wird. Der Staudruck bewirkt ausserdem ein Zurück ziehen des Stössels 5, wenn der Druck im Behälter höher ist als der Druck, bei dem das Signal ansprechen soll. Durch die Feder 3 wird das Ventil dann wieder auf seinen Sitz geschoben und durch den Gasdruck im Behäl ter festgepresst.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRL CII Akustisches Warnsignal, welches das I n- tersehreiten eines bestimmten Druckes in einem Grasbehälter anzeigt, bestehend aus einem durch den t=xasdruek schliessenden Ven til, einem mit einer regulierbaren Feder be lasteten Stössel 711111 Offnen des Ventils sowie einem durch das Gas im Behälter betätigten tongebenden Organ, dadurch gekennzeielinet, dass der Stössel ,als in der Federkammer ge führter, die Federkammer von der Ventilkam mer gasdicht abschliessender Kolben ausgebil det ist, und dass zwischen beiden Kolbenseiten eine Verbindun- besteht, welche nur das für den Betrieb des Signals notwendige Gas dureh- Lässt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> l.. Akustisches Warnsignal nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindung als den \Kolben durchlaufende Boh rung ausgeführt ist. 2.Akustisches Warnsignal nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kol ben mit einer elastischen Seheibe versehen ist, welche sieh an die Zj-linderwand einerseits und an den Kolben anderseits anlegt. 3. Akustisches Warnsignal nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt der Bohrung zum tongebenden Organ mehrfach grösser ist als der Querschnitt der Verbindung zwischen Federkammer und Ven tilkammer.4. Akustiselies Warnsignal nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ven til mit, einer Sehliess-feder (3) versehen ist, deren Federkraft mir ein Bruchteil dei,jenigen der öffnungsfeder (4) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334487X | 1955-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH334487A true CH334487A (de) | 1958-11-30 |
Family
ID=6216704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH334487D CH334487A (de) | 1955-10-13 | 1955-10-29 | Akustisches Warnsignal für Druckgasbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH334487A (de) |
-
1955
- 1955-10-29 CH CH334487D patent/CH334487A/de unknown
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