CH334554A - Ablaufvorrichtung für Flüssigkeiten - Google Patents

Ablaufvorrichtung für Flüssigkeiten

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CH334554A
CH334554A CH334554DA CH334554A CH 334554 A CH334554 A CH 334554A CH 334554D A CH334554D A CH 334554DA CH 334554 A CH334554 A CH 334554A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/042Arrangements of means against overflow of water, backing-up from the drain

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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description


      Ablaufvorrichtung    für Flüssigkeiten         (-?egenstand    vorliegender Erfindung ist  eine     Ablaufvorrichtung    für Flüssigkeiten mit  einem     Siphonkasten    und einem     Verschluss-          lzöi#per.     



  Es sind derartige Abläufe bekannt, bei       ;velelien    ein von Hand zu bedienender     Ver-          i#clilussdeekel-    oder     -körper    mittels Schraub  spindel betätigt wird. Diese relativ kompli  zierte Einrichtung ist. infolge des Schraub  gewindes der raschen Verschmutzung und da  mit Betriebsstörungen unterworfen, abgesehen       Ton    der zeitraubenden Bedienung.

   Andere     S@'-          steme    besitzen einen     Versehlussdeckel,    der zum  öffnen des Ablaufes abgehoben und     weggelegt          werden    muss, so     class    er leicht     verlegt    werden  kann, besonders in dunklen Keller- oder Luft  schutzräumen. Zudem bildet die vom Deckel       Befreite    Ablauföffnung bekanntermassen eine  ernsthafte Gefahrenquelle für Unfälle.  



  Zweck der Erfindung ist. die Schaffung       iner        Ablaufvorrichtung    der genannten Art,       hei    welcher diese Nachteile     beseitigt    sind. Die       Vorrichtung        zeichnet    sieh     erfindungsgemäss          (ladureh    aus, dass der     Versehlusskörper    um  kehrbar im Kopf des     Siphonkastens    eingesetzt  ist und zwei horizontale Stirnwände besitzt,  von welchen die eine     vollwandig    ist und die       andere        Durehbreehungen    aufweist,

   und die  durch einen     dur        clibroehenen        -Hantel    miteinan  der verbunden sind,     wobei    der den     Verschluss-          körper    unigebende Kopf des     Siphonkastens    so       durchbrochen    ist, dass die Flüssigkeit radial    von der Seite in den eingesetzten     Verschluss-          körper    eintreten kann.  



  Infolgedessen ist sowohl im     Öffnungs-    als ;  auch im Schliesszustand nach oben ein Ab  sehluss gebildet, der in der Mitte entweder  eine vollwandige Platte oder nur einzelne       Durchbrechungen    aufweist.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungs-    ,  Beispiel einer erfindungsgemässen Ablaufvor  richtung in     Fig.    1 im Vertikalschnitt und in       Fig.    2 in kleinerem Massstab in Draufsicht  dargestellt.  



  Mit 1. ist der     Siphonkasten    bezeichnet, der ,  einen hochgelegenen Auslaufstutzen 2 und  eine allseitig runde Vertiefung l     a    aufweist.  Der obere Teil des     Siphonkastens    1 ist zu  einem im wesentlichen ringförmigen Kopf. 1     h     erweitert, in welchem unter     Zwischenschal-          tung    eines elastischen Dichtungsringes 3 eine       unten    offene Glocke 4 herausnehmbar auf  gehängt ist.

   Die Glocke, die mittels Schrau  ben     4cr.    oder in anderer     geeigneter    Weise am  obern Teil des     Siphonkastens    1 befestigt ist,  enthält ein an sieh bekanntes, selbsttätig wir  kendes     Schwimmerv        entil,    das aus einem sphä  rischen Ventilsitz 5 und einer in der Glocke  geführten, bei steigendem Flüssigkeitsspiegel  von unten gegen den Sitz     angepressteni          Sehwimni-ugel    6 besteht.  



  Im obern Teil der Glocke 4 ist. in einer       Ringschulter    ein flacher Dichtungsring 7 be-      festigt, welcher einen Lagersitz für den     Ver-          schlusskörper    8 bildet.. Dieser. ist     zylindriseh     geformt und weist einen horizontalen Deckel       S),    einen horizontalen Boden mit Einwölbung  1.0 und     einen    Boden und Deckel verbindenden       Zylindermantel    11 mit. grossen     Durchbrechun-          gen    1 auf.

   Der Boden 1.0 ist     vollwandig,        wä.li-          rend    der     Deek        cl    9 mehrere     Durchbrechungen          9a    aufweist, die     dureh    Querrippen 9b vonein  ander getrennt sind (Fug. 2). Der     Verschluss-          körpcr    8 ist umkehrbar im Kopf des Siphon.  kastens eingesetzt, wobei die Querrippen     9b     bzw. der Stab     10a    als Handgriffe dienen,     rin.     ihn aus seinem Sitz herauszuheben.

   In der  dargestellten Lage ist der     Verschlusskörper          durch    einen     Bajonettverschluss    gehalten, wel  cher aus einigen an der Glocke 4 gebildeten  innern Vorsprüngen 13 und am     Versehlusskör-          per    8 vorspringenden Nocken 14 gebildet. wird,  die beim Einsetzen des     Versehlusskörpers    zwi  schen die     Vorsprünge    13 axial eingeschoben  und alsdann unter dieselben eingedreht wer  den.  



  Der den     Versehlusskörper    8 umgebende  Kopf des     Siphonkastens    1 bildet einen Ring  kanal 15, der nach oben durch einen     abheb-          baren        Siebringdeckel    16 abgedeckt ist und in.  dem ein Blechring 17 als     Schmutzfänger    her  ausnehmbar eingesetzt ist. Die Anordnung ist  so getroffen, dass die Flüssigkeit aus dem be  treffenden Raum durch die     Durchbrechungen          16a,    des Siebdeckels 16 in den Raum 15 eintre  ten und nach Absetzen des Schmutzes im       Schmutzfänger    17 durch die Öffnungen 12 in  den     Verschlusskörper    8 eintreten kann.

   In der  dargestellten Schliessstellung sperrt der Boden  10 des letzteren den Ablauf ab, so dass keine       Flüssigkeit    abfliessen kann. Zugleich ist die  Einrichtung so gegen ein Aufsteigen der Flüs  sigkeit bei Rückstrom. aus dem Auslauf     \'    dop  pelt geschützt: Einerseits durch das selbst  tätige Kugelventil 5, 6 und anderseits durch  den Boden 10 des     Verschlusskörpers    8, der  durch den     Bajonettverschluss    in der Schliess  lage gesichert ist.

   In der Öffnungsstellung ist  der     Verschlusskörper    8 umgekehrt eingesetzt,  so dass der Boden 10 oben und der durchbro  chene Deckel 9 unten liegt, durch welchen          < tann    die durch die Öffnungen     1''          mende    Flüssigkeit ablaufen kann. Dabei wirkt  die Glocke     4.    in bekannter Weise als Abdich  tung gegen. die oft im Ablaufkanal     befind-          liehen    schädlichen Gase. Der Kopf des Siphon  kastens kann ausserdem. mit. einem. seitlichen       l,iiilaufstutzen    19 versehen sein.  



       Zur    Reinigung bzw. Revision kann die  Glocke 4 nach Entfernung des     Sehinutzfdn-          gers    17 und nach Lösen der     Sehrauben        4a     herausgehoben werden, wodurch der Siphon  1 a und der Auslaufstutzen ? freigelegt sind.  



  Der umkehrbare     Versehlusskörper    kann     na-          türlicli    auch in Ablaufeinrichtungen ohne zu  sä.tzliclie automatische     Ptücksclilagveiztile        ein-          ,-ebaut    sein.  



  Die beschriebene     Ablaufvorrichtung        bau     den Vorteil, dass die eigentliche     Abschlussebene          mit    die Höhe des     Verschlusskörpers    unterhalb  der Bodenhöhe gelegen ist. wobei die ablau  fende Flüssigkeit von der Seite in     denselben     einströmt, das heisst unterhalb dessen     oberer     Stirnwand.

   Dies ermöglicht, dass auf     Boden-          hölie    sowohl im     Öffnungs-    als auch im Schliess  zustand in der Mitte ein     gewisser        Absehbiss          -ebildet    ist, entweder in Form des Bodens 10  oder der Rippen     9a    des Deckels 9. Es müssen       zum    Gebrauch keine     Absehlussdeekel    oder an  dern Gegenstände entfernt und beiseite gelegt  werden.

   Die     Ablaufeinrichtung        eignet    sich  insbesondere für Räume mit trockener Luft,  wie     zum    Beispiel     Heizräume,    wo sonst im     Si-          phonkasten        vorhandenes    Wasser leicht ver  dunstet. oder von hinzukommender Asche und  Schlacke aufgesaugt bzw.     verdrängt    wird.

    Ferner eignet. sieh dieser Bodenablauf für  Räume, welche     mir    gelegentlich benutzt wer  den, wie zum Beispiel     Luftsehutzräum.e    usw.,  in die aber der Eintritt von Kanalgasen ver  hindert werden     muss.    Im weiteren verhindert  der in Schliessstellung eingesetzte     Verschluss-          körper    der     Ablaufvorrichtung    das     Eindringen          von    Wasser in hochwassergefährdete Räume.

    falls der selbsttätige     Kugelversehluss    aus  irgendwelchen Gründen undicht sein sollte,  oder der     automatische        Kugelverschluss        weg-          gelassen.    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ablaufvorrichtung für Flüssigkeiten, mit einest Siphonkasten und einem Verschlusskör- per, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- ##(>liltil )ktirper umkehrbar im Kopf des Siplion- kastcits eingesetzt ist und zwei horizontale Stirnwände besitzt,
    von welchen die eine voll- wandig ist und die andere Durchbrechungen aufweist, und die durch einen durchbrochenen lIaittel miteinander verbunden sind, wobei der den Vercehlusskörper umgebende Kopf des Sililiotikastens so durchbrochen ist, dass die Flüssigkeit radial von der Seite in den ein- ,.);eset7ten Versehlusskörper eintreten kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ablatifvorriehtungnach Patent.ansprueli, iladui-eli -ekennzeiehnet, dass der Verschluss- k@irlicr zylindrisch ist. :.?. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, flo-idui-cli gelzennzeichnet, dass der Verschluss- I:i;rper in seiner Schliessstellung durch einen Ba,jonettverschluss im Siphonkasten gehalten ist.
    :@. Ablaufvorrielitun@ nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss- hörper in beiden Einsatzstellungen einen in der Ebene des Siplionkastenrandes liegenden Absehluss bildet.
    Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, ihidurch gekennzeichnet, dass der den Ver- schlusskörper eingebende Kopf des Siphon- lzastens als Schmutzfänger ausgebildet ist. 5. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schmutz fänger ein herausnehmbarer Blechring im Kopf des Siphonkastens eingesetzt ist.
    6. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schmutzfänger nach oben durch einen den Verschlusskörper ringförmig um gebenden, herausnehmbaren Siebdeckel abge deckt ist. 7. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein zusätzliches, selbst tätig wirkendes R.ückschlagventil. B.
    Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das Rückschlagventil ein Schwimmer ventil ist, wobei der Schwimmkörper in einer unten offenen, im Kopf des Siphonkastens Herausnehmbar aufgehängten Glocke geführt ist, welche in ihrem obern Teil den Verschluss- körper trägt. 9. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Verschlusskörper und Glocke sowie zwischen Glocke und Siphon hasten je ein Dichtungsring eingesetzt ist. 1.0.
    Ablaufvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Si- phonkasten einen Einlauf-Anschlussstutzen aufweist.
CH334554D 1955-09-03 1955-09-03 Ablaufvorrichtung für Flüssigkeiten CH334554A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132507B (de) * 1958-11-04 1962-06-28 Walther Loeffler Sinkkasten mit kreisfoermigem oder rechteckigem Rost sowie einer sichtbaren Reinigungsoeffnung innerhalb des Rostrahmens
WO2011000869A1 (en) * 2009-07-03 2011-01-06 Moen John R Basin suitable for infiltration or retention

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132507B (de) * 1958-11-04 1962-06-28 Walther Loeffler Sinkkasten mit kreisfoermigem oder rechteckigem Rost sowie einer sichtbaren Reinigungsoeffnung innerhalb des Rostrahmens
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