CH334606A - Gerät zum Behandeln von Fleisch - Google Patents

Gerät zum Behandeln von Fleisch

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CH334606A
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CH
Switzerland
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knives
knife
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meat
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Walter Adolf
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Walter & Co Ag
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C9/00—Apparatus for tenderising meat, e.g. ham
    • A22C9/008—Apparatus for tenderising meat, e.g. ham by piercing

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Gerät        zum        Behandeln    von Fleisch    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Gerät zum Behandeln von Fleisch mit einem       -in    einem Stiel befestigten, mit Messern be  setzten     Messerträger.     



  Derartige Geräte sind bekannt, die z. B.  einen plattenartigen, rechteckigen Messer  träger aufweisen, welcher einseitig mit par  allelen vorstehenden Messern besetzt ist. Diese  bekannten Geräte dienen dazu, mit den Mes  sern, die an ihren vorstehenden, freien Enden       scharfe,    kurze Schneiden aufweisen, gegen das  zu     behandelnde    rohe Fleisch geschlagen     zu          werden,    wobei die kurzen Schneiden in das  Fleisch eindringen und Sehnen und sonstige  zähe Fasern in     demselben    zerschneiden, ohne  ;jedoch das     Fleisehstü.ck    an sieh zu zerklei  nern.     lein    in dieser Weise behandeltes Fleisch  ist nach dem Kochen oder Braten weicher.

         yo    dass auch mit Fleisch geringerer Qualität  ein     vorzügliches    Gericht zubereitet werden  kann. Ein wesentlicher Nachteil dieser be  kannten Geräte besteht darin, dass die Messer  bei Nichtgebrauch des Gerätes stets frei     zu-          @@äri-lich    sind und daher leicht zu Verletzun  gen bei unachtsamer Handhabung führen.

    Ferner lässt sich nicht vermeiden, dass die  Messer bzw. deren Schneiden bei der     Behand-          hing    des Fleisches im Fleisch hängen blei  ben, so dass das     zii    behandelnde Fleischstück  nach jedem Schlag mit dem Gerät wieder von  dem Messerrost getrennt werden muss, was       unan-enehm    und ausserordentlich zeitraubend    ist. Das Gerät konnte sieh daher vor allem  im Haushalt nicht einführen.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden  auch bereits Geräte vorgeschlagen, welche  eine mit.     Durchtrittsöffnungen    für die Messer  versehene Platte aufweisen, welche Platte bei  Nichtgebrauch des Gerätes unter Federwir  kung in einer     Ruhelage    gehalten wird, in  welcher die Schneiden der Messer hinter der  äussern Fläche dieser Platte liegen, also nicht.  direkt berührt werden können. In der Ruhe  stellung des Gerätes wirkt also diese Platte  als Schutzplatte. Beim Aufschlagen des Ge  rätes auf ein Stück Fleisch wird die Platte       entgegen    der genannten Federwirkung gegen  den Messerträger zurückgedrängt und lässt  die Messer nach vorn in das Fleisch austre  ten, wobei die Platte auch als Niederhalte  platte für das Fleisch dient.

   Nach Beendi  gung der     Eindringbeweg-Ling    der Messer in  das Fleisch wird nun die Platte unter Feder  wirkung gegen das Fleisch gepresst und die  dabei am Messerträger angreifende Kraft  zieht die Messer aus dem Fleisch zurück, so  dass das Gerät. mühelos vom Fleisch entfernt  werden kann. Die bekannten Geräte dieser  Art sind jedoch so schwer und kompliziert  aufgebaut, dass sie für eine Verwendung im  Haushalt zu schwer und zu teuer und ausser  dem zu     Reinigungszwecken    umständlich zu  demontieren sind.  



  Das Gerät gemäss vorliegender Erfindung       vermeidet    die oben genannten Nachteile aller      bekannten Geräte und ist vorzüglich für den  Haushalt geeignet. Selbstverständlich ist es  aber auch in Grossküchen und Metzgereien  mit Vorteil verwendbar. Das erfindungs  gemässe Gerät ist dadurch gekennzeichnet, dass  am Messerträger ein ringartig ausgebildetes  Halteorgan lösbar befestigt ist, in welchem  eine mit.     Durehtrittsöffnungen    für die Mes  ser versehene Platte lose und verschiebbar  gehalten ist. Dabei soll unter  ringartig  nicht  nur eine kreisrunde Form, sondern auch eine  mehreckige Form verstanden sein.

   Der     Messer-          träger    kann daher zum Beispiel mehreckig  ausgebildet sein, wobei das Halteorgan als  entsprechend     mehreekiger,    am     Messerträger          zum    Beispiel durch einen     Schnappverschluss     oder dergleichen     befestigbarer    Rahmen aus  gebildet ist. Vorzugsweise wird der Messer  träger eine runde Form haben, in welchem  Falle das Halteorgan als     Überwurfmutter     ausgebildet sein kann, welche mitsamt der  Platte zu Reinigungszwecken in einfachster  Weise entfernt werden kann.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des erfindungsgemässen Gerätes in       Fig.    1 in Ansicht von unten mit teilweise  weggebrochenen Teilen und in       Fig.    2 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.  nach Linie     II-II    in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt eine bevorzugte Ausführungs  form der Messer des Gerätes.  



  Das dargestellte Gerät weist einen mit  einem Griff 1 aus einem     Cxussstück    bestehen  den schalenartigen Halteteil 2 auf, mit wel  chem ein     seheibenartiger    Messerträger 3 mit  tels Schrauben 4 fest verschraubt ist. Der  Messerträger 3 ist. an seinem Umfange mit  einem Gewinde versehen, mit welchem eine       Überwurfmutter    5 mit. einer innern Ringnut  6 verschraubt ist. In der Ringnut ist eine  runde, schalenartige     Niederhalteplatte    7 lose  und in vertikaler Richtung beweglich gehal  ten.

   In dem Messerträger 3 sind Bolzen 8  eingesetzt, die in unbelastetem Zustande durch  je eine Feder 9 in die in     Fig.    2 dargestellte  untere Endlage gepresst werden und damit  auch die     Niederhalteplatte    7 in der darge  stellten untern Endlage halten. Die Nieder-    halteplatte 7 ist mit Schlitzen 10 versehen,  in welche die mittels Bolzen 11 in     Ausnehmun-          gen    des Messerträgers 3 befestigten Messer 1.2  gerade hineinragen, jedoch nicht     durchragen,     so dass die Messerklingen bei der in     Fig.        \?     dargestellten Ruhelage der     Niederhalteplatte     7 nicht berührt.

    :erden können.     Fig.    3 zeigt  ein Messer des Gerätes in Seitenansicht. Die       Löeher    13 dienen zur     Befestigung    des Messers  im Messerträger mittels der Bolzen     11.    oder,  falls die     Messer    12 direkt in den vorzugs  weise aus     Metallspritzguss        oder    Kunststoff  bestehenden Messerträger 3 eingegossen wer  den, mittels heim Giessen entstehender, durch  die     Löeher    13     durehragender    Materialzäpf  chen.

   Die Schneide der Messer weist die aus       Fig.    3 ersichtliche gezackte Form auf, wobei  die Spitzen der Zähne     1.1.    derart     angesehlif-          fen    sind,     da.ss    zwei Einzelzacken entstehen.  Es könnten aber     aueh    mehrere Einzelzacken  pro Zahn der Schneide vorgesehen sein. Diese  Form der Schneide gewährleistet ein gutes  Erfassen und Zerschneiden der sehnigen       Fleisehteile,    die ohne Zacken an den Messer  zähnen seitlich ausweichen könnten und     nieh'i     oder nur in geringerem Masse zerschnitten  würden.  



  Zum     (lebraueh    wird das Gerät am Stiel 1       erfasst    und mit nach unten gekehrter Nieder  halteplatte 7 gegen ein auf einer festen Unter  lage liegendes Stück Fleisch     gesehlagen.    Beim  Auftreffen auf das Fleisch wird die Nieder  halteplatte 7 nach oben gedrängt, wobei die  Federn 9 komprimiert werden. Die Messer     12     treten dabei aus den Schlitzen 10 der Nieder  halteplatte 7 nach unten in das zu behan  delnde Fleisch aus und zerschneiden in dem  selben zähe Sehnen und Fasern, ohne jedoch  das Fleischstück an sieh zu zerkleinern.

   Ist  die Schlagenergie     auf-ebraucht,    so ist die       Niederha.lteplatte        ganz    nach oben gedrängt  und wird von den Federn 9 über die Stifte 8  mit, verhältnismässig starkem Druck gegen  das Fleisch gepresst, was anderseits ein Rück  ziehen der Messer 12 aus dem Fleisch bewirkt  oder zum mindesten stark erleichtert. Das  Gerät wird dann zu einem neuen Schlag  angehoben, wobei sieh bei einem weiteren      Schlag die oben beschriebenen Vorgänge  wiederholen. Nach Gebrauch des Gerätes  kann die     Niederhalteplatte    7 durch Los  schrauben der     Überwurfmutter    5 in einfach  ster Weise entfernt und gereinigt werden, in  welchem Zustande auch die Messer 12 leicht  mit einer Bürste gereinigt werden können.

    Nach erfolgter Reinigung wird die     Nieder-          halteplatte    mit der     Überwurfmutter    5 wieder.  aufgesetzt und die     überwurfmutter    5 festge  zogen, womit das Gerät zu neuer Verwendung  bereit ist.  



  Sind die Messer 12 abgestumpft, so wird  ein neuer     Messerträger    eingesetzt, was ent  weder im Fachgeschäft, oder durch die Haus  frau selbst rasch und einfach ausgeführt wer  den kann.  



  Anstelle einer mit     CTewinde    versehenen       l'berwurfmutter    könnte auch ein entsprechen  der Ring vorgesehen sein, welcher am Halte  teil 2 oder am Messerträger 3 mittels eines       Sehnappversehliisses    oder mittels eines Bajo  nettverschlusses lösbar befestigt werden  könnte. Ist ein     Schnappv        erschluss    vorgesehen,  so könnte das Gerät auch eine andere, z. B.  rechteckige oder quadratische Grundform  aufweisen, und anstelle der     Überwurfmutter     könnte ein Rahmen entsprechender Form mit  dem Querschnitt der     Überwurfmutter        ähn-          liehem    Querschnitt treten.  



  Die verschiedenen Teile des Gerätes,     aus-          renoinmen    die Messer, Schrauben und Federn  können vorzugsweise aus     Metallspritzguss    oder  gegebenenfalls aus Kunststoff bestehen.

Claims (1)

  1. PATEN TAKTSPRUCH Gerät zum Behandeln von Fleisch mit einem an einem Stiel befestigten, mit Messern besetzten Messerträger, dadurch gekennzeieh- net, dass am Messerträger ein ringartig ausge bildetes Halteorgan lösbar befestigt ist, in wel chem eine mit. Durehtrittsöffnungen für die Messer versehene Platte lose und versehiebbar "gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Messerträger kreis- rund ist und dass das genannte Halteorgan als Überwurfmutter ausgebildet ist. 2.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfmutter eine Innennut aufweist, in welcher die Platte ver schiebbar gehalten ist. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte im unbelaste ten Zustand durch federbelastete Bolzen in einer vom Messerträger entfernten Endlage behalten ist. 4. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen im Messer träger axial verschiebbar geführt und zwi schen den Messern angeordnet sind. 5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerträger mit einem mit dem Stiel verbundenen Halteteil lösbar verbunden ist. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan mittels Schnappverschluss befestigbar ist. 7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan mittels Bajonettverschluss befestigbar ist. B. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Messer in dem Mes serträger eingegossen sind. 9. Gerät. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer aus gezahnten Platten mit geschliffenen Zähnen bestehen. 10. Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zahnspitzen der Mes ser mit Zacken versehen sind. 11.
    Gerät, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte Schlitze auf weist, durch welche die Messer durchtreten können. 12. Gerät. nach den Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass Messer und Schlitze ungleiche Längen aufweisen, weil die Messer jeweilen bis an die Begren zung der kreisförmigen Fläche des Gerätes reichen.
CH334606D 1957-08-27 1955-11-26 Gerät zum Behandeln von Fleisch CH334606A (de)

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