CH334616A - Verfahren zum Betrieb eines elektrolytischen Wasserzersetzers - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines elektrolytischen Wasserzersetzers

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CH334616A
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A Zdansky Ewald
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Lonza Ag
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00—Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/01—Products
    • C25B1/02—Hydrogen or oxygen
    • C25B1/04—Hydrogen or oxygen by electrolysis of water
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description


  Verfahren zum Betrieb eines elektrolytischen     W        asserzersetzers       Bei der elektrolytischen Wasserzersetzung  muss dein     Elektrolyseur    fortlaufend frisches  Speisewasser zugeführt werden, um die in  Wasserstoff und Sauerstoff aufgespaltene  Wassermenge zu ersetzen. Man     benutzt    hier  für allgemein     destilliertes    Wasser.  



  Es ist nun bekannt; dass die Zellenspan  nung von     Elektrolyseuren    nach längerer Be  triebsdauer immer weiter ansteigt; hierdurch  wird der Energieverbrauch für die Gaserzeu  gung entsprechend erhöht. Untersuchungen  des Erfinders haben nun gezeigt, dass die im  destillierten Speisewasser enthaltenen Fest  stoffe mindestens zu einem erheblichen Teil  für diesen Anstieg der Arbeitsspannung ver  antwortlich sind.  



  Destilliertes Wasser enthält nämlich im  nier noch 5 bis 10     mg/1    feste Rückstände.  Bei 2000     Amp./in2    Belastung werden nun  in einem     Elektrolyseur    je m2     Elektrodenfläche     jährlich etwa 2,5 m3 destilliertes Wasser zer  setzt; hierbei bleiben jährlich 12;5 bis 25 g  Feststoffe zurück, welche zum überwiegen  den Teil     kataphoretisch    auf den Elektroden  niedergeschlagen werden und dort eine     Deck-          Schicht    auf den Elektroden bilden;

   nach vor  stehender Rechnung würde hierbei     jährlich     eine     Deekschicht    von etwa     0,0,5    mm Dicke  auf diesen Elektroden aufwachsen.  



  Nun ist es bekannt, dass die Höhe der  Überspannung von der Beschaffenheit der    Elektroden abhängt und durch Schlamm  abscheidungen auf deren Oberflächen erhöht  wird. Es wurde daher vermutet, dass man  durch gesteigerte Reinigung des Speisewassers  den Anstieg der Überspannung wenigstens  teilweise verhindern kann.  



  Eingehende Versuche haben diese Vermu  tung bestätigt und gezeigt, dass man mit  einem Speisewasser, welches weniger als 1 mg       Feststoff/Liter    enthält, zu wesentlich günsti  geren Ergebnissen kommt. Zur Erzielung die  ses Reinheitsgrades genügt jedoch eine Destil  lation des Wassers nicht.  



  Erfindungsgemäss wird das.     Speisewasser     vor der Einspeisung durch eine mindestens  zweifache Reinigungsoperation auf einen       Troekenrückstand    von weniger als 1     mg/1    ge  bracht.  



  Zweckmässig wird das Speisewasser zu  nächst destilliert und dann noch in einem       Mischbettionenaustauscher    nachgereinigt; der       Feststoffrückstand    geht hierbei auf weniger  als 0;5     mg/1    zurück. Mit einem solchen Speise  wasser können     Elektrolyseure    10 Jahre lang  Tag und Nacht betrieben werden, bevor die  Schlammschicht die oben angegebene Dicke  erreicht. Im Verlauf von     10,    Jahren wird  jedoch jeder     Elektrolyseur    mindestens     einmal     einer Demontage für Zwecke der Revision  unterzogen, so dass bei dieser Gelegenheit die       Elektrodenflächen    gereinigt werden können.

        Um die erzielte     Wasserqualität    aufrecht  zuerhalten, ist es zweckmässig, das zweifach  gereinigte Speisewasser auf seinem Weg zum       Elektrolyseur    durch eine Stickstoffatmosphäre  vor Luftberührung zu schützen, weil es sonst  Kohlendioxyd begierig aufnehmen würde.  Dieses würde im Elektrolyten Karbonate bil  den, welche     dessen    Leitfähigkeit herabsetzen.  Um dies zu verhindern, werden zweckmässig  alle Behälter und Apparateteile, in denen  das Speisewasser mit Gasen in Berührung  kommt, unter     Stickstoffatmosphäre    gesetzt.  



  Bei dem beschriebenen Verfahren wird  das betriebsmässige Ansteigen der Zellenspan  nung weitgehend unterdrückt; dies bietet er  hebliche wirtschaftliche Vorteile, weil jede  Verminderung der Überspannung eine lau  fende Energieeinsparung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Betrieb eines elektrolyti schen Wasserzersetzers, dadurch gekennzeich net, dass das Speisewasser vor der Einspei sung durch eine mindestens zweifache Reini gungsoperation auf. einem Trockenrückstand von weniger als 1 mg(1 gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das Speisewasser zunächst destilliert und dann in einem Ionen- austauscher nachgereinigt wird.
    \?.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Speisewasser auf dem Wege zum Elektrolyseur durch eine Stickstoffatmosphäre vor Luftberührung ge schützt wird.
CH334616D 1955-07-07 1955-07-07 Verfahren zum Betrieb eines elektrolytischen Wasserzersetzers CH334616A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000145A1 (fr) * 1977-09-14 1979-03-22 Inst Biomedizinische Technik Procede pour la desinfection de liquides et dispositif pour la mise en oeuvre du procede

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000145A1 (fr) * 1977-09-14 1979-03-22 Inst Biomedizinische Technik Procede pour la desinfection de liquides et dispositif pour la mise en oeuvre du procede

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