CH334689A - Einrichtung zur Messung von Strom- und Spannungswandlern - Google Patents

Einrichtung zur Messung von Strom- und Spannungswandlern

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CH334689A
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Hartmann & Braun Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

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Description


  



  Einrichtung zur Messung von Strom-und Spannungswandlern
Es sind Einrichtungen zur Messung von    Strom und 23pannungswandlern vorgesehla-    gen worden, bei denen die zu kompensierende Spannung und die Kompensationsspannung über Zwisehenwandler erzeugt werden.



     Fi-.      1    zeigt eine derartige Sehaltung iür die   Stromwandlermessung.    Dabei speist der SekundÏrstrom des Pr flings X2 einen Zwischenwandler   T's    mit beispielsweise 5 A. Auf seiner Sekundärseite liegt ein   Ohmseher      Spannungsteiler W    von beispielsweise 100 Ohm   Widerstand,anwelchem    er einen Spannungsabfall von   2,    5 V hervorrufen soll.

   Da hierfür ein Strom von 0,   025    A benotigt wird, muss der   Zwischenwandler das Übersetzungsver-      hältnis      5 : 0, 025    haben, was bei einer   gewähl-    ten   Amperewindungszahl      == 200    ein Win  dungsverhältnis    von 40 : 8000 ergibt. Der Zwischenwandler T1, welcher von der Pri  märgrosse    des Pr flings - und zwar über einen Normalstromwandler N2 gespeist wird   -speist    den aus dem festen Widerstand R1 und dem F%-Schleifdraht bestehenden, sogenannten an dem die zur   Kom-    pensation des   Stromfehlers      erforderliehe    Spannung abgegriffen wird.

   Hat der Messzweig denselben Widerstandswert wie der Spannungsteiler W, dann sind beide Zwi  sphenwandler gleich belastet,    und haben   gleielie Fehlercharakteristik,    wenn sie   gleich-      artio ausgeführt werden.   



   Die Messung geht hierbei so vor sich, dass die an dem Widerstandsteiler W anliegende, zu kompensierende Messspannung über das als   Nullinst. rument    dienende   Vibrations-      galvanometer    VG mit den vom   Normalwand-    ler erzeugten   Kompensationsspannmgen ver-    gliehen wird. Diese werden über den Zwi  schenwandler      T1    an dem festen Widerstand   B1    und dem Schleifdraht F% sowie über die    GegeninduktivitÏt M an dem Schleifdraht @'    erzeugt.



   Fig. 2 zeigt die Schaltung einer entspreehenden   Spannmgswandlermesseinrichtung.   



  Dabei speist die Sekundärseite des   Prüflings    X1 einen Zwisehenwandler T4 mit beispielsweise 100 V. Auf seiner Sekundärseite liegt wieder wie vorher der Spannungsteiler W von 100 Ohm. Will man bei der Spannungswandlermessung an diesem Spannungsteiler einen Spannungsabfall von 1 V haben, so ergibt sieh für den   Zwischenwandler    T4 ein ¯bersetzungsverhÏltnis von 100 :   1.    Dieser   Zwisehenwandler    soll für den   Prüfling    eine möglichst kleine Bürde bilden, weshalb für seine Auslegung eine kleine Induktion   vor-    zusehen ist.

   Wählt man zu diesem Zweck 40 Windungen pro Volt, so ergibt sieh ein Win  dungsverhältnis    von   4000    :   40.    Als   Zwisehen-    wandler   T3,    welcher von der   Primärgrösse    des   Prüflings-und    zwar meist über einen Normalspannungswandler N 1 - gespeist wird, wählt man wieder vorteilhaft einen   Zwisehenwandler    genau gleicher Ausführung wie T4.



   ¯hnlich wie bei der Messeinrichtung nach h Fig.   1    wird die am Widerstandsteiler W anfallende, zu kompensierende Me¯spannung durch die Messspannung an   den Widerstän-    den R1, F% und   b'kompensiert,    von denen   Ri    und   F /o     ber den   Zwisehenwandler      Tg    von der Sekundärseite des   Normalstromwand-    lers   N,    gespeist werden, während der Sehleif  draht @' an    der Sekundärseite der   Gegen-      induktivität Jf liegt, deren Primärseite über    einen Hilfswandler HW ebenfalls von der Sekundärseite des Normalstromwandlers Ni gespeist wird.

     Der Hilfswandler FtV    dient dazu, die vom Normalspannungswandler gelieferte Spannung in der Gr¯¯enordnung von beispielsweise 100 Volt in einen   amplitu-    den- und   phasentreuen    Strom solcher Grösse umzuwandeln, dass für die Spannungswand  lermessung    dieselbe Gegeninduktivität   JZ    verwendet werden kann wie bei der Strom  wandlermessung.   



   Alle diese Zwischenwandler m ssen f r den   Prüfling    eine sehr geringe Belastung darstellen, damit dieser noch bei den kleinsten durch die   Wandlerregeln    vorgesehriebenen Bürden gemessen werden kann. Au¯erdem sollen die   Zwischenwandler    mögliehst   fehler-    frei sein, wenngleich nur ihre Fehlerdifferenz die Messgenauigkeit beeinflusst.

   Zur Erfü]lung dieser Bedingungen mu¯ man f r die   Zwischenwandler    einen hochwertigen Eisenkern mit verhältnismässig grossem Querschnitt   vählen.    Anderseits muss   auch die Windungs-      rahl-wenigstens auf    einer Seite-ziem  lieh    hoch sein, und zwar bei den   Zwischen-    wandlern T1 und   Ts    f r die Stromwandlermessung   auf der Sekundärseit.

   e,    weil man dort t infolge der mit 100 Ohm   ausgelegten Bürde    iuf einen sehr kleinen Strom transformieren muss, und bei den   Zwischenwandlern T3 und      iür    4 f r die Spannungswandlermessung auf der PrimÏrseite, weil diese die höhere Span  nung    hat und mit kleiner Induktion gearbei  Let    werden soll. Auch die Wieklungsquer3ehnitte müssen   ziemlieh    gross gehalten werden ; erstens, damit die   Zwischenwandler    eine kleine   Bürde    darstellen, zweitens, damit ihre Fehler klein gehalten werden und drittens,    damit die Erwärmung der Wicklung    auf die Wandlerfehler keinen unzulässigen Einfluss ausübt.

   Man sieht daraus, dass diese Zwi   sehenwandler verhältnismässig-gross, schwer    und teuer werden müssen.



   Die Messeinrichtung'gemäss der Erfindung weist sowohl für die Strom-als auch für die   Spannungswandlermessung nur zwei    Zwi  sehenwandler    auf, die bestimmt sind, für die Messung von   Stromwandlern    als Stromwandler und für die Messung von   Spannungswand-    lern   als Spannungswandler geschaltet    zu werden.

   Man braueht dann nämlieh praktiseh je naeh der vorzunehmenden Messung nur die   Primärseiten    der Zwisehenwandler mit deren   Sekundärseiten zu vertauschen,    wobei eine der   beiden Wicklungen    oder beide    Wieklun-    gen mit   Anzapfungen versehen    oder umschaltbar sein können, wenn dies durch die Wahl der   grouse    der   Wompensationsspannung er-    forderlieh wird.

   In den beiden oben gesehilderten Fällen betragen die   Windungsver-      hältnisse    40 :   8000    und   4000    :   40.    Wählt man für beide Zwisehenwandler das   Windungs-    verhältnis 40 : 8000, so   braueht    man je   naeh    der   vorzunehmenden Messung nur    das   1'ber-      setzungsverhältnis    von 40 : 8000 umzukehren auf 8000 : 40 und die Wieklung mit 8000 Windungen bei   4000    Windungen   anzuzapfen.    um das   Windungsverhältnis von 4000    : 40 zu erhalten.

   Dabei kann man zusätzlieh noeh die    beiden Wieklungsteile von je 4000 Windun-    gen der Wicklung von 8000 Windungen einander   parallel sehalten,    um einen gro¯en   Windungsquersehnitt zu    bekommen.



   In Fig. 3 ist   eine Schaltungsanordnung       dargestellt, welche die Verwendung nur    zweier Zwischenwandler TX, TN sowohl f r die Strom-als auch für die Spannungs  wandlermessung zeigt    Die Primär-und Se   kundärseiten beider Zwischenwandler sind    über Kontakte eines Umschalters S vertauschbar, wobei   zugleieh    mit   der Vertausehung    die Anschaltung nur eines sekundären Wick  lungsteils    beider   Zwisehenwandler      durchge-    führt wird.

   Die dort eingezeichnete Schalterstellung 2 des Umschalters S gilt für die   Spannungswandlermessung.      Prüfling      Xi    und Normalspannungswandler N1 liegen mit ihren   Primärwicklungen    parallel an der Hoehspan  nung    U1.

   Der   Prüfling    X1 speist mit seiner Sekundärwieklung   4000    Windungen des Zwisehenwandlers TX, dessen SekundÏrwicklung von 40 Windungen dem Widerstandsteiler W die   Z11    kompensierende Spannung zuf hrt, Der Normalspannungswandler N1 speist mit seiner SekundÏrwicklung 4000 Windungen der Primärwicklung des Zwischenwandlers T N, dessen SekundÏrwicklung von 40 Windungen dem Messzweig, bestehend aus dem   festen Widerstand Ri und    dem   F /o-Sehleif-    draht, die Kompensationsspannung für den   Spannungsfehler zuführt.

   Anderseits speist    der   Normalwandler      N1    über den   Hilfswand-    ler HW die GegeninduktivitÏt M, welche auf ihrer Sekundärseite der   f'-Sehleifwendel    die gegen die   Messzweigspannung um 90     phasenverschobene Kompensationsspannung für den   Fehlwinkel      zufiihrt.      Dureh    Versehieben der beiden Sehleifkontakte am   F /o-und      @'-Schleif-    draht wird über das   Nullinstru.

   ment VG    die am Teiler   W    abgegriffene Spannung kompensiert, so dass der   Spannungsfehler am F-    Sehleifdraht direkt in Prozent und an der   ö-Schleifwendel    direkt in Minuten abgelesen werden können.



   Die   Sehalterstellung    1 in Fig. 3 dient der Stromwandlermessung. Der Primärstrom J1 durehfliesst die beiden in Reihe gesehalteten PrimÏrwicklungen des   Prüflings    X 2 und des   Normalstromwandlersg.DerPrüfling.X    speist mit seiner   Sekundärwieklung    die jetzt als Primärwicklung benutzten 40 Windungen des   Zwischenwandlers      Tx    ; dessen   Sekundär-      wieklung    von 8000 Windungen dem Teiler   lfir    die zu kompensierende Spannung zuführt.



  Der Normalwandler   N2    speist mit seiner Se  kundärwicklung    die 40 Windungen des Zwischenwandlers T N, dessen SekundÏrwicklung von 8000 Windungen dem Messzweig wieder die   Kompensationsspannung für den Strom-    fehler zuf hrt. Ausserdem speist der Normal  wandler N2 auch    die Primärwicklung der Ge  geninduktivität      ilf,    welche auf ihrer Sekundärseite der   @'-Schleifwendel    die gegen die Messzweigspannung um 90  phasenversehobene Kompensationsspannung für den Fehlwinkel zuführt. Der Abgleieh der Einrichtung erfolgt wieder auf dieselbe   Weisewie    bei der   Spannungswandlermessung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Messen von Strom-und Spannungswandlern, bei welcher die zu kompensierencle Spannung und die Kompen sationsspannung über Zwisehenwandler erzeugt werden, dadureh gekennzeichnet, dass sie sowohl für die Strom-als auch für die Spannungswandlerm. essung nur zwei Zwi sehenwandler (TX, TN) aufweist, die ben stimmt sind, für die Messung von Stromwandlern als Stromwandler und für die Messung von Spannungswandlern als Spannungswandler geschaltet zu werden.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwandler (TX, Tx) von gleicher Bauart sind.
    2. Einrichtung naeh Patentansprueh, da- durch gekennzeichnet, dass bei der Strom wandlermessung diejenigen Wicklungen der beiden Zwischenwandler als Primärwicklun- gen arbeiten, welche bei der Spannungs wandlermessung als Sekundärwicklungen dienen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass die Zwisehenwandler umsehaltbare Wieklungsteile besitzen.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Primär-und Sekundärseiten der beiden Zwischenwandler (TX, TN) über einen Umsehalter (S) vertausehbar sind.
CH334689D 1954-07-31 1955-05-17 Einrichtung zur Messung von Strom- und Spannungswandlern CH334689A (de)

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