CH334691A - Schreibende und rechnende Büromaschine mit Schreibwerkausschaltung - Google Patents

Schreibende und rechnende Büromaschine mit Schreibwerkausschaltung

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CH334691A
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Gueldner Harry
Breuer Hans
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Buchungsmaschinenwerk Veb
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Description


  Schreibende und     rechnende        Büromaschine        mit        Schreibwerkausschaltung       Die Erfindung bezieht sich auf eine sehrei  bende und rechnende     Büromasehine    mit       Sehreibwerkausscha.ltung.     



  Es sind sehreibende Rechen-, Addier- oder       Buchungsmaschinen    bekannt, bei denen bei  Multiplikationsarbeiten der Papiertransport       und    das Schreibwerk während dieser     Zwi-          sclienreehnung    durch ein dafür vorgesehenes  Stellglied ausgeschaltet werden kann. Nach       Beendigung    der     Zwischenreehnung        mu.ss    das  Stellglied vor Betätigung der Summen- oder       Zwischensummentaste    wieder in die Aus  gangsstellung gestellt werden, um den Papier  transport und das     Sehreibwerk    wieder ein  zusehalten, da das Ergebnis auf dem Papier  streifen festgehalten werden soll.

   Die Bedie  nungskraft muss also bei Multiplikationsarbei  ten grosse Aufmerksamkeit auf die richtige  Stellung des genannten Stellgliedes richten,  da bei Falschbedienung das Ergebnis bei ei  nem     Summenzug    im Zählwerk gelöscht und  auf dem Papierstreifen nicht abgedruckt wird.  Die     Multiplikation    muss in diesem Fall wie  derholt werden.  



  Eine weitere bekannte Einrichtung löst  diese Aufgabe .etwas vorteilhafter. Wird bei  dieser     Maschine    die     Nichtsehreibetaste    ein  geschaltet, so werden die Rechenoperationen  ausgeführt, aber nicht niedergeschrieben.  Auch das Papier des Kontrollstreifens rollt  nicht ab. Beim     Niederdrücken    der Zwischen-    summen- oder Summentaste     wird    die Nicht  sehreibetaste automatisch ausgeklinkt, und das  Resultat wird in normaler Weise niederge  schrieben.

   Sehr unvorteilhaft wirkt sich bei  dieser Einrichtung aus, dass durch die Betäti  gung der Summentasten der     Papiertransport     und (las Schreibwerk eingeschaltet bleibt und  somit bei der nachfolgenden Multiplikation  der Papiertransport und das Schreibwerk  durch wiederholtes Niederdrücken der     Nicht-          scheibtaste    erneut ausgeschaltet werden muss.  



  Bei einer andern bekannten Einrichtung  kann das Schreibwerk ebenfalls für eine oder  mehrere Zwischenrechnungen durch einen  Handstellhebel ausgeschaltet werden. Durch  Drücken .einzelner     Symboltasten,    zum Beispiel  der Zwischensummen- und Summentaste, wird  jedoch das Schreibwerk vorübergehend einge  schaltet und das Ergebnis auf dem Papier  streifen     abgedruckt.    Aber auch diese     Ein-          riehtung    hat sich als nachteilig erwiesen, da  bei Zwischenrechnungen lediglich das Ergeb  nis zum Abdruck gelangt und keine Kontrolle  darüber besteht, welcher     1VIultiplikand    einge  setzt     worden    ist.  



  Die Erfindung hat sieh nunmehr die Auf  gabe gestellt, eine schreibende und rechnende  Büromaschine mit einer vollkommenen Pa  piertransport- und     Schreibwerkausschaltung     zu schaffen, bei der alle diese genannten  Nachteile beseitigt werden.      Erfindungsgemäss ist durch eine     Repetier-          taste,    durch deren Betätigung über eine  durch eine Handhabe wahlweise in     Arbeits-          oder    Ruhestellung verstellbare Schalteinrich  tung der Papiertransport und die Zeilenschal  tung vor Ablauf des :

  durch die     Repetiertaste     ausgelösten Maschinenspiels, jedoch nach dem  Abdruck des Multiplikanden und nach Zei  lenschaltung abschaltbar und durch     Drücken     einer Zwischenstimmen- oder     Summentaste     die Abschaltung wieder     aufhebbar.     



  In der     Zeiehntnmg    ist ein     Ausführungsbei-          spiel    der Büromaschine nach der Erfindung  dargestellt; es zeigt:       Fig.    1 die Einrichtung     zttr        Abschaltung     des Schreibwerkes und des Zeilentransportes  in Ruhelage,       Fig.    2 die gleiche Einrichtung in wirk  samer Stellung.  



  Eine     Repetiertaste    1     verschwenkt    bei ihrer  Betätigung mit einem Winkel 2 einen auf  einer Welle 3 gelagerten     Winkelhebel    4, dem  an einem nach unten gerichteten Arm 5 eine  mit einem     Langlo,eh    6 und einem     Federloe    h  7 versehene Zugstange 8     angelenkt    ist. In das  Langloch 6 greift ein mit einem Anschlag  stift 9, einer Sperrnase 10 und einem Feder  loch 11 versehener, dreiarmiger Hebel 12 mit.  einem zugeordneten Führungsstift 13 ein. In  den Federlöchern 7 und 11 ist. eine Zugfeder  14 eingehängt.

   Auf einer ortsfesten Achse 15  ist ein mit nichtgezeichneten Antriebsmitteln  in Verbindung stehender     Kurvenhebel    16 ge  lagert, der mittels eines Verbindungsstiftes  17 an :einem mit einer Rast 18 versehenen  Stössel 19     angelenkt    ist.  



  Einer. Lagerplatte 20 sind ein Federstift  21 und ein Lagerstift 22 zugeordnet, auf     wel-          ehem    eine Klinke 23, die ein Federloch 24,  eine Rastfläche 25, eine Nase 26 und einen       -Iffinkel    27 aufweist, gelagert ist.  



  Eine am Federstift 21 und in dem Feder  loch 24 eingehängte Zugfeder 28 hält. die  Klinke 23 mit der Nase 26 gegen einen  Winkel 29 .einer auf einem ortsfesten Bolzen  30 gelagerten     Auslöseklinke    31, welcher eine  Schräge 32     zugeordnet    ist. Dem Winkel 29    ist ein     Feclerloeh    33     zugeordnet,    in welches  eine Zugfeder 34 eingehängt ist.  



  Eine mit einer Rastfläche 35 versehene  Verbindungsstange 36 ist einerseits an der  Klinke 23     angelenkt    und anderseits mit einem  auf einer     ortsfesten    Welle 37 gelagerten, mit  einem Sperrwinkel 38     versehenen    Sperrbügel  39 verbunden. Der Sperrbügel 39 legt sich in       versehwenkter    Stellung sperrend vor eine       Ansehla.gfläehe    40 einer auf einer Achse 41       gelagerten        Abzugklinke    42, welche mit einer  nichtgezeigten     Druekvorrielitung    in Verbin  dung steht..  



  Ein mit Schaltzähnen 43 versehenes Zeilen  schaltrad     44    wird von einem einerseits mit  einem Winkel 45 und anderseits mit einer  Sperrfläche 46     versehenen    Zeilenschalthebel  4 7 betätigt. Der Zeilenschalthebel 47 wird  von einer     nieht-ezeigten    Einrichtung in ver  tikaler Richtung bewegt und von einem orts  festen Stift 48 in tiefster Stellung ausser       Eingriff    zu den     Sehaltzä.hnen    43 gehalten.  



  Ein Zwischensummen- oder Summen  einstellmittel 49 wirkt auf einen     auf    der  Welle 3 gelagerten Hebel 50, an dem eine  Zugstange 51     angelenkt    ist. Der Zugstange  51 ist ein     Auslösestift    52     zugeordnet,    und sie  wird mittels eines Langloches 53 auf einem  ortsfesten Stift 54 geführt.     Abstellbar    ist     die     Einrichtung durch einen Einstellschieber 55,  dem eine Handhabe 56     und    eine Sperrnase  57 zugeordnet sind.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist. wie folgt  Soll beim     Multiplizieren    mit der     1Ia-          äehine    der Zeilentransport und das Schreib  werk abgeschaltet werden, so wird der Ein  stellschieber 55 in die in     Fig.    2 gezeigte Stel  lung gestellt.  



  Nach dein Eintasten der zu multiplizieren  den Zahl wird die .ein     3fasehinenspiel    aus  lösende     Repetiertaste    1     gedriiekt.    Vorerst.  greift     (ier        Winkel    2 der     Piepetiertaste    1 an  dem Winkelhebel 4 an und v     ersehwenkt    die  sen im     Lhraeigersinn,    so dass die Zugstange 8  in Pfeilrichtung in die in     Fig.    2 gezeigte  Stellung verschoben wird. Der Hebel 12 wird  dabei von der Zugfeder 14 entgegen dem Uhr-           zeigersinn    verstellt, wodurch der Auflage  stift 9 den Stössel 19 bis auf den Winkel 27  der Klinke 23 fallen lässt.

   In dieser Stellung       erfolgt    die Auslösung des Maschinenspiels,       itnd    der eingesetzte Multiplikand kommt  durch das nichtgezeigte Schreibwerk zum       Abdrueli:;    ebenfalls wird die Schreibwalze von  dem eine     Bewegung    nach unten ausführen  den Zeilenschalthebel 47 um eine Zeile wei  tergeschaltet.

   Kurz vor Beendigung des Ma  schinenspiels wird der Kurvenhebel 16 von       einem    nichtgezeigten Triebglied derart     ver-          sehtienkt,    dass der Stössel 19 in die angege  bene Pfeilrichtung bewegt wird und mit der  Rast. 18 an dem Winkel 27 angreift und so  mit die Klinke 23 so weit     verschwenkt,    dass  die     Auslöseklinke    31 mit dem Winkel 29 die  Klinke 23 an der Rastfläche arretiert.

   Gleich  zeitig mit der Klinke 23 wird die Verbin  dungsstange 36 in die in     Fig.    2 gezeigte     Stel-          luiig        versehwenkt    und legt sieh mit ihrer       Rastfläche    35 über die Sperrfläche 46 des  Zeilenschalthebels 47, so dass dieser von dem  ortsfesten Stift 48 mit. dein Winkel 45 ausser       Eingriff    zu den Schaltzähnen 43 des Zeilen  sehaltrades 44 gehalten wird (Fug. 2).

   Ausser  dem wird von der Verbindungsstange 36 der  Sperrbügel 39 im     Gegenuhrzeigersinn        ver-          sehwenkt,    wodurch sich der Sperrwinkel 38  vor die Anlagefläche 40 der Abzugsklinke 42  stellt und diese arretiert, so dass während des       folgenden,    von der     Repetiertaste    1     a.usge-          1 < isten        Maschinenspiels    das Schreibwerk ge  sperrt ist (Fug. 2).  



  Die beschriebene und in     Fig.    2 gezeigte       Sperrstellung    der Einrichtung zum Abstellen  des Papiertransportes und des Schreibwerkes  bleibt so lange erhalten, bis die Multiplika  tionsarbeiten beendet sind und die Zwischen  sammen- oder Summentaste 49 gedrückt wird.  



  Durch das Betätigen der Zwischensum  men- oder Summentaste 49 wird der Hebel  <B>5</B>0 im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenkt    und  dabei die Zugstange 51 in     Pfeilriehtting        be-          weft,    wodurch der     Auslösestift    52 an der  Schräge 32 -der     Auslöseklinke    31     angreift    und  die     Auslöseklinke    31 im Uhrzeigersinn     ver-          schwenkt.    Dabei gibt der Winkel 29 der Aus-         löseklinke    31     die_Klinke    23 frei, und die Zug  feder 28 bringt die Klinke 23,

   die     Veri)in-          dungsstange    36 und den Sperrbügel 39 in die  in     Fig.    1 gezeigte Stellung.  



  Soll bei     Multiplikationsarbeiten    der Pa  piertransport und das Schreibwerk nicht ab  gestellt werden, so wird der     Einstellschieber     55 von Hand in die in     Fig.    1 gezeigte Stel  lung gestellt, wodurch bei Betätigung der     Re-          petiertaste    1 die Zugstange 8 nur die Zwi  schenfeder 14 aufzieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CH Schreibende und rechnende Büromaschine, mit. einer die Multiplikatoreinstellung bewir kenden Taste -Lind mit Schreibwerkausschal- tung, gekennzeichnet durch eine Repetiertaste (1), durch deren Betätigung über eine durch eine Handhabe (56) wahlweise in Arbeits- oder Ruhestellung verstellbare Schalteinrich tung (4, 8, 12, 19, 23, 36) der Papiertrans port und die Zeilenschaltung vor Ablauf des durch die Repetiertaste (1) ausgelösten Ma schinenspiels,
    jedoch nach dem Abdruck des Multiplikanden und nach der Zeilenschaltung abschaltbar ist, und dass durch Drücken einer Zwischenstunmen- oder Summentaste (49) diese Abschaltung wieder aufhebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- dureii gekennzeichnet, dass bei Betätigung der Repetiertaste (1) ein Hebel (12) einen Stössel (19) freigibt, der während des Ma schinenspiels, jedoch nach dem Druckvor gang und nach der Zeilenschaltung eine von einer Auslöseklinke (31) feststellbare Klinke (23) verstellt, die über eine Verbindungs stange (36) einen Zeilenschalthebel (47) arretiert und einen Sperrbügel (39) sperrend vor eine die Druckvorrichtung freigebende Abzugsklinke (42) stellt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar bei Betätigung der Zwi schensummen- oder Summentaste (49) eine Zugstange (51) mit. einem zugeordneten Aus- lösestift (52) die Auslöseklinke (31) ver- schwenkt, die die Klinke (23) und die Ver bindungsstange (36) freigibt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit Handhabe (56) versehenen Einstellschieber (55), durch dessen Betäti gung mittels einer Sperrnase (57) der Hebel (12) arretiert und die Schalteinrichtung (4, 8, 12, 19, 23, 36) zum Abschalten des Papier transportes und des Schreibwerkes in un wirksame Lage gebracht. werden kann.
CH334691D 1954-09-04 1955-02-26 Schreibende und rechnende Büromaschine mit Schreibwerkausschaltung CH334691A (de)

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